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Der Tori und seine Verwendung. Von J. Steinert. Sammlung Gschen. Berlin u. Leipzig 1925. Walter de Gruyter & Co. 148 S. mit 65 Abb

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98.
Jabgang lB%]
Personalnachrichten
- Verein
samten Gaserzeugung zu iiberwachen haben, als auch 0n zahllose Verbraucher von Leuchtgas, sowelt deren Tiitigkeit niicht
nur darin besteht, die Ciasflammen zu entziinden und afimonatlich die (iasrechnung zu bezahlen.
Aus diesem Grunde durfte es erwunseht sein, wenn b d
einer neuen Aufbage die wirtschaftlichen Verhaltlzisse der Gasindustrie nicht nur vom Standpunkt der Erzeuger, sondem auch
von dem der Abn,ehmw ausfuhrlicher behandelt wiirden. Ich
wiirde gern einiges genaueres iiber die Zusammensetzung und
Heizkmft des Leuchtgases finden, wie wir sie vor dem Kriege
hat,ten, und wie sie sich jetzt, nachdem fast iiberall Wassergas
als Streckungsmittel beigefugt wird, stellen. - Auch ein Vergleich der Energiepreise unler Zugrundelegung d w jet& in
unseren gro5en Stadten verlangten Preise fur Leuchtgas und
Elektrizitat wiirde fiir die gesaxnte Abnehmerschaft zweifellos
von Interesse win. Ich bin sicher, dafi durch derartige Ausfiihungen der Wert und der Verbreitungsgmd des treffliich,en
Itassow. [BB. 211.1
Buches noch erhoht werden wiirde.
Der Torf und seine Verwendung. Von J. S t e i n e r t. Sarnmlung Goschen. Berlin u. Leipvig 1925. Walter d e Gruyter
& Co. 148 S. mil 65 Abb.
M 1,25
Die in Buchform ersehienene Litwatur iiber Torf ist wenig
reichhaltig. Vor allem fehlte bis jetzt eine knappe, aber doch
alles Wesentliche erfassende Darstellung des Gebietes. Das
vorliegende Schriftch,en fiillt die% Liicke in anerkennenswerter
Weise aus. In sieben Kapiteln, deren 1nhal.t durch die Titel:
Vorkommen und Arten des Torfes, Physikalische und Chemische Eigenschaften, Vorbereitung der Moorerschliefiung,
Forderung des Torfs aus dem Moor, Transport und Entwasserung, Weiterverarbeitung und Verwendung, Entwicklungsmoglichkeiten gekennzeichnet wird, gibt der Verfasser zum
Teil auf Grund eigener Erfahrung von der heutigen Torlindustrie und ihren Entwicklungsmoglichkeiten ein Bild, das dureh
Reichhaltiglreit iibernascht. DaB dabei ehzelne Vexfahren im Verhaltnis zum Umfang des BiicNeins etwas stark in den Vordergrund treten, mu5 dem Verfasser als wohlgemeinte Fiirsprache
fiir eigene Kinder gewertet werden.
Als Ganzea ist der
gegebene Oberblick wohlgelungen und geeignet, rasch und
doch griindlich in das Gebiet der Torfgewinnung und TorfKeppeler. [BB. 171.1
verwertung einzufiihren.
Teehnisehe Fortsehrittsberiehte. Fortsehritte der chemischen
Technologie in Einzeldarstellungen. Herausgeg. von Prof. Dr.
B. R a s s o w , Leipzig. Bd. IV. A l l g e m e i n e t e c h n i s c h e M i k r o b i o l o g i e , von Prof. Dr. A. J a n k e .
I. Teil: die Mikroorganismen, mit 10 Abb. u. einer Tafel,
342 S. 1924. Verlag van Th. Steinkopf, Dresden und Leipzig.
Geh. M 12.In der verdienstvollen Sammlung von B. R a s s o w ,,Technische Fortschrittsberichte" ist als 4. Band ,,Allgemeine technisthe Mikrobiologie" von A. J a n k e erschienen. Es lie@ bisher der 1. Teil vor, der die Morphologie und Systematik der
fur die Technik in Betracht kommenden Mikroorganismen umfa5t. Auch die Physiologie der Fortpflanzung und der Reizvorgange hat Beriicksichtiyng gefunden. Das Buch entspricht
durchaus dem Zweck der R a s s o w s c h e n Sammlung; es vermittelt einen Uberblick iiber die Arbeiten, die seit dem Vorliegen bekannter und zuverlassiger Kompendien erschienen
sind. So stellt die J a n k e s c h e Monographie den AnschluB
her an das vielbenutzte Handbuch der technischen Mykologie
von L a f a r . Der Autor hat sich erfolgreich bemiiht, nach
systematischen Gesichtspunkten die vielfach verworrenen Bezeichnungen, die in der technischen Mikrobiologie ublich sind, zu
beseitigen. Der vorliegende I. TeiI interessiert, wie erwahnt,
im wesentlichen den Systematiker; der fur dieses Jahr zu erwartende 11. Teil, der die eigentlichen Leistungen d e r Mikroorganismen behandelt, wird die Chemiker vom Fach in hoherem
Neuberg. [BB. 22,.]
MaSe interessieren.
Bericht von Schiminel & Co. in Miltita iiber iitherisehe Ole,
Rierhstote usw. Ausgabe 1925.
Der Bericht fur 1925 schlieot sich den Berichten der vorhergehenden Jahre in Form und Anordnung an. Mit derselben
Sorgfaltigkeit, die seine Vorgsnger auszeichnete, gibt der vorliegende Bericht ein iibwsichtliches Bild iiber die Entwicklung
der Chemie der atherischen o l e und iiber den Handel auf diesem
Gebiete. Die Besprechung der wissenschaftlichen Arbeiten ist
vollotandig und iibersichtlich. Dlas Werk iet rnit einer Anzahl von
Klingemann. [BB. 176.1
guten Abbildungen ausgestattet.
-
I
1139
deutacher Chemiker
Personal- und Hochschulnachrichten.
I
Prof. br. K. W e i n 1 a n d , Ordinarius fur chemiscne iechnologie und pharmazeutische Chemie an der Univarsitat Wurzburg, Vorstand des pharmazeutischen Institutes, sowie des
Institutes fiir angewandte Chemie, erster Direktor der staatlichen Untersuchungsanstalt fur .Nahrungs- und GenuGmitteI,
feierte am 22. 11. seinen 60. Geburtstag.
DT. A. G r ii n , Chefchemiker der Firma G. Schicht A.-G.,
Aussig, w w d e zurn Mitglied der Priifungskommission fur die
zweite Staatspriifung fur technische Chemie an dex Deutschen
Technixhen Hochschule Briinn ernannt.
G e s ' t o r h e n s i n d : Geh. Med.-Rat Prof. Dr. G . P u p p e ,
Direktor des Gerichtsarztlichen Instituts und 0. Prof. fur gerichtDr. Phil.
liche Medizin an der UniversitZit BresLau am 20. 11.
E. S t e g m a n n , Teilhaber und Geschaftsfuhrer der Chemischen Fabrik Wiilfel G. m. b. H., am 24. 11.
Ausland: Sir J. C. I r v i n e wurde mit der Davy-Medaille
fur seine Arbeit iiber die Konstitution der Zucker augezeichnet.
Prof. W. H. P e r k i n erhielt die Royal medal der Royal
,Society fur seine Arbeit iiber die Konstitution der Alkaloide.
G e s t o r b e n s i n d : Dr. E. J. B a b c o c k , Prof. fur
industrielle Chemie und Metallurgie an der Universitat North
Dakota, im Alter von 60 Jahren am 3. 9. - W. S. K i n c h ,
seit 25 Jahren Direktor der Bredfort Dyes Association und
Direktor der Clayton Aniline Co., Ltd., kiinlich.
-
I Verein deutscher Chemiker. I
Ernst Wassermann f .
Am 28. 10. starb in B e r h plotzlich und unerwartet der
Chemiker und Fabrikbesitzer Dr. phil. E. W a s s e r rn a n xi,
kwz vor Vollendung seines 45. Lebensjahres.
Bei der Trauerfeier am 1. 11. widmete ihm der Vorsitzende der F a c h p p p e fur medizinisch-pharmazeutische Chemie, Dr. B e c k m a n n , folgenden Xachruf:
Nlamens und im Auftrage der Fachgruppe fur medizinischpharmazeutische Chemie des Vereins deutscher Chemiker lege
,ich an der B a h e unseres Freundes und Kollegen E. W a s s e r
m a n n einen Lorbeerkranz nieder.
Tief erschiittert betrlauern wir mit der Familie den Verlust dieses Mannes, d w sich um d,ie Chemotherapie besondere
Verdienste erworben hat.. Nach AbschluB seiner Universitatsstudien arbeitete er zunachst in den Inslituten von R. Koch und
P. Ehrlich, um sich d,ann seinem Vetter A. v. Wassermann anL
zuschliefien.
Als Chemiker schlug e r bier bald eigene Wege ein und
setzte sich die Bekarnpfuog d m Volksseuchen mif chemischen
Mitteln zum Ziel. Als A. v. Wassermann sich der Organotherapie zumndte, ging E. W a s s e r m a n n allein weiter
und baute zahlrekhe chemische Verbindungen, von denen
mehrere fin der Chemotherapie bosmtiger Geschwulste und
der Tuberkulose aussichtsreiche Versuchsergebnisse zeigten.
Neben seiner Erwerbstltigkeit fand E. W la s s e r m a n n
immer Zeit fur wissenschaftliche Arbeiten in sein,em Laboratorium oder fur das Studium der Literatur. Ein hervorst,echender Charakterzug von ihm wa.r seine Bescheidenheit. Er liebte
keine wissenschaftliche Polemik und hat selten etwas iiber seine
Arbeiten vwoffentlicht. 'Uberkrit,isch sich selbst und den Ergebn.issen seiner wissenschaftlichen Arbeiten gegeniiber, war er
nachsichtig und zuriickhaltend bei der Beurteilung der Leistungen anderer. Abhold d e n Aufierlichkeiten experimenfierte
e r gewissenhaft und zuverlassig.
Ein t r a ~ s c h e sGeschick entril3 ihn dem Leben zu einem
Zeitpunkt, als Kliniker und Arzte die Richttigkeit seiner Voraussetzungen onerkannten, wodurch dcie Einfiihjrung seiner
Praparate in den Arzneischatz gesichert erschien 1).
Nach kurzem Leidcn hat ihn eine tiickische Krankheit in
wenigen Tagen, dabingerafft. Traurig stehen wir an der Bahre
unseres Kollegen und Freundes, aber wir sind stolz auf ihn
und ssin'e wissemchaftlichen Leistungen. In der weiteren Ent-
-
1) Aus patentrechtIichen Griinden, insbesondere dem Auslande gegeniiber, mufiten nahere Angaben iiber Art und Aufblau
der von E. W a s s e r rn a n n getundeneo Verbindungen unferbleiben.
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