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Der Umfang des Stoffschutzes fr chemische Erfindungen. Von B. Geiler. Carl Heymanns Verlag KG KlnЦBerlinЦBonnЦMnchen 1972. 1. Aufl. XXIII 189 S. kart. DM 42

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Das Werk IiiOt sich grosso modo in drei Teilc gliedern. Im
crstcn Teil wcrdcn. nach einleitenden originellen Bemerkungen
7um Selbstverstiindnis des Chemikers, physikochemische
Cirundbegriffe erliiutert : Eincr in sich geschlosscnen. sehr formalen und gerafften Darstcllung der ,,Thermodynamik in
Losungcn" sowic Anmerkungen zur Statistischen Mechanik
folgt eine schr niitzliche Einfuhrung in die Behandlung kinctischer Daten iind cine vorziigliche Darstellung der Theorie
des Ubergangszustandes und ihrcr direkten Folgcrungcn, wie
Isotopeneffckte. Curtin-Hammett-Prinzip u. 2. Didaktisch gesthickt. ja spannend illustriert der Autor im Mittelteil das
Erarbeitetc ausfuhrlich an den Beispielen ,.Nucleophile Substitution" und ,.Aiokupplung". wobei er den Leser konsequent
auf das lonenpaar-Konzept hinfiihrt, das in den folgcnden
Kapiteln ..Salzcffekte" und ,,EinfluB des Losungsmittels auf
die Reaktivitlt" zum zentralen Thema wird. Der letzte Teil
bictct gliinLende Zusammenfassungen von Gebieten, die eng
mit dem Namcn Hmiimerr vcrbunden sind: Aciditiitsfunktionen. Siiure- und Basekatalyse. lineare Frcie-Enthalpie- und
isokinetischc Bezichungen.
D i e m Wcrk mu13 jeden. der an der Untersuchung organischchemischer Reaktionsmechanismen interessiert ist. begeistern.
Anspruchsvollc Studenten diirften auaerordentlich von den
Kapiteln ubcr Kinctik. Theorie des Ubergangszustandes und
lineare Freie-Enthalpie-Bezichungenprofitieren. AuI3erlich besticht das Buch durch eine drucktechnisch sehr klare Gliederung und vielc iibcrsichtliche graphische Darstellungen. Die
Ubersctzung von Petor Schiiid ist solide. Umsichtig sind manche ctwas laxe Termini des Autors korrigiert worden.
Giiiifer Helntclien [NB 2001
Rompps Chemie-Lexikon. Von 0 . - A . Neirmiillrr. Franckh'sche
Vcrlagshandlung. W. Keller & Co., Stuttgart 1973. 7. Aullape. Band 2. D-G. 625 S. + I X S. Anhang, 21 5 Abb., geb.
D M 125. - . ISBN 3-440-03852-1: Band 3, H--L. 659 S. + 19
S. Anhang. 170Abb.. geb. DM 125.-. ISBN 3-440-03853-X.
Im Oktober 1972 wurde vom Erscheinen des 1. Bandes des
vollig neu bearbeiteten und erweiterten ,,Rompp" (6 anstelle
yon 4 Biinden sind vorgcschen !) berichtet"! Jetzt liegen schon
die Bandc 2 iind 3 (Buchstaben D-G und H-L) vor, die
linter Leitiing von 0 . - A . Nwmiillr~runter Mitarbeit von k'.
E j k und
~ K . Sirliriiciriri redigiert wurden. Ehrgeizigcs Zicl dicscs
Redahtionsstnbcs 1st cs. die 7. Auflage, bei der mehr als 160000
liartcikarten bewiiltigt wcrdcn miissen. bis spatestens 1975
abgcschlossen zii haben. Dabei hat sich dic Redaktion die
Aufpabegestellt. kein Stichwort aus dcr 6. Auflage unbearbeitet
in die 7. Auflage zu iibernehmen iind zuglcich neue Begriffe
aus dcr ahtucllen Literatur ZLI beriicksichtigcn. Tatsachlich
cntdcckt man beim Schmokern nicht seltcn Hinweisc auf Literaturstcllcn iius dem Jahrc 1972 und sogar 1973(!). mit Hilfe
dcrcr man sich bei Bedarf intensivcr mit dem betreffenden
Problem befassen k&,in. In den mcisten FPllen wird aber dcr
Text tinter den Stichwiirtcrn hinreichend Auskunft geben. Die
LrklYrungcn der Stichworter sind klar und verstandlich abgefidk Besondcrcn Wcrt hat manaufdie Einhaltung der IUPACNomcnklatiirrcgeln bci der Bencnnung chemischer Stoffc geIcgt. Das hciBt aber nicht. da1.l die n x h immer gebrauchlichen
iiltercn Bczcichnungen wie z. B. Kaliumsulfhydrat, Kaliumsilicofliiorid ti. a. fchlen.
I n die 7. Auflage wurden viclc neue Begrime aufgenommen.
So findct man bcim Durchbliittern HMO-Thcorie, Hotmelts,
INDOR. Jogs. KWIC-Index. Aus der 6. Auflage bekannte
Stichwiirtcr wic lnsektizide wurden erheblich erwcitcrt. Wertvollt. Hinwcisc findct man iibcr neuere Handelsproduktc, was
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auf eine sorgfaltige Uberwachung und Sichtung der Kataloge
und Firmcnprospekte schliekn 11131. Uberhdupt ist die Akkuratesse zu loben, mit der die bisher erschienenen Bande dieses
Lcxikons redigiert, gesetzt, korrigiert und gedruckt wurden.
Zweiklsohne sollten und werden die Chemiker den neuen
,,Rompp" bei ihrer taglichen Arbeit schltzen. Jedoch auch
Fachlcuten aus Nachbarbereichen sei das Nachschlagewerk
wirmstens ernpfohlen.
Christiun Wi4ske [NB 1981
Der Umfang des Stoffschutzes fur chemische Erfindungen. Von
B. Ge$ler. Carl Heymanns Verlag KG. Koln-Berlin- BonnMiinchen 1972. 1. Aufl., XXIII, 189 S., kart. DM 42.-.
Der Wegfall des Stoffschutzverbots hat eine Reihe von Problemen aufgeworfen, darunter auch die Frage nach dem Umfang
des Stoffschutzes fur chemische Verbindungen. Uber dieses
Thema ist im vorliegenden Buch eine zusafimenfassende Darstellung vornehmlich aus rechtsvergleichender Sicht erschienen. Der Autor behandelt nach einem einleitenden Kapitel
uber die Geschichte des Stoffschutzes in Deutschland den
Schotzumfang fur Stoffanspriiche fur chemische Erfindungen
in Frankreich, in den USA und in den skandinavischen Landern. Nach einem kurzen AbriD der Patenttheorien wird unter
sorgfiltiger Erwagung der Argumente, die fur oder gegen einen
absoluten Stoffschutz sprechen, abgeleitet, da13 nur ein zweckgebundener Stoffanspruch chemischen Erfindungen adaquat
sei. Obwohl das Ergebnis gleichsam nur als Folgerung aus
den vorgetragenen Argumenten erscheint, hinterlafit es ein
Unbehagen. Vielleicht liegt es daran, da13 die Auseinandersetzung mit dem inder Bundesrepublik bereits seit langem praktizierten Stoffschutz fur Stoffe, die nicht auf chemischem Wege
hergestellt worden sind, ein wenig zu knapp ausgefallen ist.
Die schon vor der Aufhebung des Stoffschutzverbotes iiblichen
M ittelanspriiche sind zweckgebundene Sachanspriiche (und
entsprechen damit weitgehend den Forderungen des Autors),
sie vermogen aber das Schutzbediirfnis nicht voll zu erfullen.
Wenn man Legierungen. Glasern und Stoffmischungen einen
absoluten Stoffschutz zubilligt. miiDte man auch chemischen
Stofferfindungen Schutz im gleichen Umfange zugestehen. Ob
er nur ,,scheinbar" absolut ist, ware in allen Fallen nach
gleichen Grundsatzen zu untersuchen. Es darf jedoch nicht
ubersehen werden. daD beispielsweise Zwischenprodukte mit
zweckgebundenen Stoffanspriichen nicht den ihnen zustehenden Schutz erhalten konnen. Man wird auch die vom Autor
behandelte Frage ,.Aufgabe" bei neuen Stoffen iiberdenken
mussen: liegt bei der Erfindung eines neuen Stoffes das Wesen
der Erfindung nicht doch in der Bereitstellung dieses Stoffes
mit cincr neuen Konstitution, wie in der nach Drucklegung
des Buches bekanntgewordenen Imidazoline-Entscheidung
des Bundesgerichtshofes ausgefuhrt wird? Da13 diese neuen
Stoffe (auch) gewerblich verwertbar sein miissen. ist eine vom
Patentgesetz vorgeschriebene Voraussetzung fur die Moglichkcit dcr Patentierung. Trotz dieser Bedenken kann man das
Buch jedem empfehlen, der sich mit dem Schutzumfang von
Stoffanspruchen beschaftigen mu13: es spricht fur ein Buch,
wcnn cs den Leser zum Nachdenken anregt.
Friedrich Riirnisch [NB 2031
Biosynthesis, Vol. 1 . Specialist Periodical Reports. The Chemical Society, London 1972. 1. Aufl., 149 S., geb. f 6.50.
Im vorliegenden ersten Band einer Serie iiber die Biosynthese
von Zellinhaltsstoffen werden vorwiegend Arbeiten iiber Methodologie iind Ergebnisse bei pflanzlichen Naturstoffen besprochen. Dabei wird vor allem die Literatur aus den Jahren
1970 und 1971 berucksichtigt, jedoch, um den Zusammenhang
und die Grundlagen klarzulegen, zugleich auch auf notwendige
Vorarbeiten eingegangen.
A n g w . Chcm.
X6. Jahry. 1974
1 Nr. 13
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