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Des Hrn. Home Gedanken und des Hrn. Brande elektrisch-galvanische Versuche ber die thierischen Secretionen

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111.
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H o m e Gedanbetz und des Win. B r a n d g
eltektr@ -gnIvnn@che Verfuchc
iiber die tTsierifihen Secretionen;
aus einer Vorlef. in der Londn. SOC. vom 12. Juni 18tj9.
frei a u s g e z o g e n von Gilbert.
Hrn, D a v y s glanzende Elitdeckuiigen iiber die Se&tZen& Kraft der Elektricitxt * I , regten in Hrn. H o m e
deli Gedanken an, aucli die thieribhen Secretionen
niiichten diirch Zhnliche Mittel bewirkt werden ; eiiie
Idee tvelche geharig zu verfolgen mie er niit Aeclit
bemerkt, eine To tiefe Keniitnifs der An.atomie, der PliyGolog,ie nnd der Chemie erfardert daG Ein Mann &211 fcli.warlicli geniige. Er verband Iich dalier mit Mitgliedern der damals gefiifteten(aber bald wieder, \vie es
fcheint eingegangenen1 Gefellfchaft ziir BefGrderiuiS
der tliierilchen Chemie zu diel'er Unterliichnn~.
Sey auch, bemerkt er ferner das elektril'che Organ in dem Zitterrochen und dern fogenannteii Zitteraale a u nndern Zwecken, als zum Abfondern befiirnnit,
nmlich zur Angriffs und Vertlieidigungs Waffe, 6
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Bckanntkb Ifi fehe briihmte Abhnndlung, die man in diefen Annal. B. SS S. I und 166 nach meiner freien Ueberfetzuag
findct, aua dem J. 1807.
Gilb.
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J
diene es doch zu beweiren, dafs es Volta’fche Batterien
in lebenden Tliieren geben kann, und dab Nerven
zum Gebraucli derelben unentbehrlich find, da die in
diere Organe gehenden Nerven alle andern Nerven diefer Fifche zuhmmen genommen 20 Mal an Gr&e
iibertreffen. Ilire Struktur, aus unendlich vielen kleinen Fibern, fcheint Hrn. Davy lie geeignet zu machen
eine geringc Elektricitgt aufzunehmen und zu bewohren;
und dafs Nerven, die fo mit Muskeln geordnet feyen, d d s
lie eine Volta’Tche Batterie bilden (?I, das Vermiigen beh e n , Elektricitrt anzuhiiufen und mitzutheilen, beweire der bekannte Verfiich mit zwei przparirten Sclienkeln
eines rehr reizbaren Frofches, die, wenn man den Nerven
des einen auf den entbliil‘sten Muskel des andern Iege,
nnddann mittelli eines GlasRabes den Nerven dieres mit
dem Muskel jenes in Beriihrung bringe, im Auganblicke des Beriihrens beide zucken. Auch ley in der
Struktur und in der Anordnung der Nerven manches,
das zu der gemeinen Senlation nicht zu dienen fchaine
und deITen Nuteen noch uncrkliirt fey; e. B. die Geflechte in dern in die Lungen gehenden Zweige des
par vagurn, und in den zu den Extremitrten gehenden Nerven ; die Ganglien, welche die EingeweideNerven mit denen der Mnskeln fiir willkiihrliche Bewegung verbinden, und der Lauf der Eingeweide-Nerven die auf To verfchiedenen Wegon i n Verbindung
mit einander fiehen.
Die Organe der Secretion, fiihrt Hr. Home fort,
find hauptliichlich aus Arterien und Venen gebildet ;
i n den verlchiedenen Arten, wie dide Gefiifse ramificiren ley aber nichts, das auf irgend eine Weife die
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Annil.
d. Phyfik, R. 64. St.4. J.18~0k. 4.
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Verxnderungen in dem Blute, in welchem die Secrstionen eiitlpringen erkliircn kiinne j und auch diel'e
O r p i e Ikj-en reichlich rnit Nerven verfelien. Urn zu
eritdecken, ob Gch durcli Elektricitst i n dern Rlnte irgend eine der Sccretion analop Verhderuny bcwirken
laKe, reyen von Hrn. B r a n d e , den Mr. Davy dabei
mit Ratli unterfiiitat habe folgeiidc Verl'iiclie angefiellt worden (wiilirend der 5 erfien Moiiate im J. 1809,
ill jedem Monat einer 1.
YerJuch 1. Es wnrdeh 4 Unzen 3lut, wnmittelbar, nacltdem fie aus einer Blutader des Arms waren
ahgalaKen worden, mit den Eiiddrditen eines mit Ielir
verdunnter Salzfziwe gefiillteii Trog- Apparats aus 24
4ziilli~enPlattenpaaren Zink und. Kupfer fo in Verbindung gelitzt dafs Ect. die ErzeugniITe a11 beiden
Drgliteii abgeIondert gaben ; wallrend des VerlLclLo
wurde das Blut in einer Wiirine yon iooo F. (303" R.)
erhalten. Nach i Stunde lchien alle Wirkuiig aufgehljrt zii haben. DasBlut uin den negativenDrctht war
dunkelrotli nnd aul'serl) alkalifch; das urn den pofitiyen Dralit l'chwach h e r und voii hellcrer Farbe. Anf
d x Geriniien des Bluts hatte die Elektricitgt in diefern
VeAich keinen ficlitbaren EinfluCs.
V e f u c h 2. Ein Verluch niit einem 4 2011 langen
Stiick einer dicken Y e n , im Mefo colon, die ails eincm DammhirLche (deer) untnittelbar, nachdem er
getadtet, herans&hnitten,
und durch duiine Piatindrahte mit eincni Tros- Apparato verbunden worden
wilr, i~iil'slang,weil das Gas alles Elut heraustrieb.
Vefuch 3. Da da's Gerinnen des Bluts ein uniiberlieiglic2ies Hindernifs anhdtender 7jVirkung war,
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lo nahm
Hr. Brmde frifches UlutwaKer,
das fororgfdtig
yon dem Blntkuclien abgegoKen wrwde, und ndierte
darin die Spitzen der Enddriihte nines krgftigen TrogApparats yon 1 2 0 4ziilligen Plattenpaaren einander
bis auf 2 2011. Schnell gerann am negativen Pole Eiweifshrtoff, iind fchied Gch ein Alkali ab wallrend dch
am poGtiven Pole allmUhlig cine kleine Menge Eiweikfioff abfetzte u n d Lackmuspapier freie Siiuro
nacliwies.
Verfuch 4. Derfelbe Verfuch wurde mit einem
Apparate Yon I P 4zijlIigen Plattenpaaren Knpfer und
Eilen wiederholt.
Anfangs zeigte Gch an keiiieni
der beiden Pole ein Gerinnen; nach 5 Minuten fing
d e r p o j t i v e Draht an Gch mit einer diinnen I-Iaut von
EiweiG zu iiberzieheii, und nacli 15 Minuten hing
yon diefem Drahte ein iingefahr 2011 langes FadcIicn
Eiweifs her&
Verfuuch 5. Zwei kleine Platinfchalen, jede mit
1 Unze BlutwaITer gefiillt, und mit einander durcli
nafle Baumwolle in leitende Gemeiidcliaft 'gebrachi?
wnrden mit den Enddriiliteii eines Jehr fchwach geladenen Apparats a m 30 3zolligen Doppelplatten 2 4 Stunden lang in Verbindung erhalten. Die Kraft reiclite
nicht hin., ein Gerinnen am negativexi Drahte hervor
ZP bringen ;die Fliinigkeit in der negativen Schale war
eine alkaliIclie Anflohng von Eiweifs. In der politiveii
Schale war die Fliifligkeit triibe, rijtliete die Lackmustinktur u n d fchnieckte etwas fauer ; beim Stelien fetzte
fie menige Flocken Eiweifs ab, und beim Abdampfen
gab Ge ein faiires Salz.
Dafs Jinrke elektrifche Krafi den EiweiMofT auo
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dem Blnte i n f e j e r , fchrvnche i n tropfDnr-$u&cr
Gefialt ansl'cheide, diel'es mache, meint Hr. Home,
die A d bcgreiflich wie verfchiedene feRe iind fliilTige
tllierirche Tlieile erzeugt werden, da nach Hrn. Hatchett's Verfiichen Eiweil'sslioff der vornehmslie BeRandtlieil ley, aus dem die tliieril'clien KSrper befiehen.
Die Nerven des elektril'chen Orsans im Zitterrocheii
mijchten, verinuthet ferner Hr. Home, nicht blos dazu
dienen, diefes Organ nnter der Willkiihr des Thiers
zu erhrtlten, fondern auch ddelbe zu laden, durch Secretion der Fliilfigkeit, welclie zwirclien die Platten treten miire, wenn darclbe wirkram werden folle.
Noch fiilirt Hr. Home Folgendes an. W d i r e n d
dierer Aufktz fchon im Drucke fey, habe ilim Hr.Day ein I'chwedifclics im J. 1806 gedrucktes W e r k des
Dr. I3 e r z e 1i u s, ProfeKors der Chemie z u Stockh6ln1,
iiber die thieril'clie Chemie gezeigt, in welchem diefer
Chemiker l'chon a n rnehrern Stellen die Meinung KU&ere d& die Secretionen in dem thierifchen Korper
von den Berven abhangen obCc1ion wie? er zu erkliiT e n nic1:t im Stande war.
,,Mail ruche, (Iagte HI-.
Berzelius unter andern), forgfliltig alle Nerven auf, die
in ein Secretions -Organ eines lebenden Thiers gehen,
und fchneide lie durcli, liiite Gch aber, weder eiii
Blutgefds noch das O r p n felbfi zii befchgdigen fo
wird, ungeachtet der Blntumlouf fort geht, doch das
Organ lb tvenig die geivohnliche Fliifiskeit ablbndern,
als ein Ange b h n welches des optikchen Nerven beraubt iR oder ein Muskel fich bewegen, denen Nerve
durchkhnitten iR. Es wird hieraus begreifiich wie
bei einer geringen Veriindernng in den Nerven einer
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DriiTe, die Secretion derfclben wefentlich leiden kijnne,
wenn die Driife gleich vollkommen mit Blirt verfehen
werde.
(6
IV.
Zwei Beitriige zur mineraf@en Chamie,
Yon
Dr. C. G. G M E L ~ NProf.
, der Cllenrie zu Tiibingen.
1.
Verruchc liber die Eiitwickelung von Ammoniak bei dtm Gllihen einiger Fofiilien.
,
ZII
diefen Verhchen wurde ich veranlaGt dnrch die
Unterfiichung des Natroliths von Hohentwiel, der dort
i n Gtlngen in e h e r Art Porphyr-Scliiefer vorlciirnmt.
Ms ich diefen Natrolith in einer kleiiieii glal'crnen R61ire init angeblalkner Kugcl vor der WeingeiIdarnpe
erhitzte nahm ich einen fehr unangenelimen Geruch
wahr, und fand, daTs gerijthetes Lackmuspapier durch
das entwickehe WafTer merkbar blau wurde.
Um mich von der Gegenwart des Ammoniaks 6 1 lig zzz iiberzengen, lafie ich 10 Gramm Natrolith in
reiner Salzf-iure auf, &hied die Kierelerde durchs Fatrum ab, verdampfte die Fliifligkeit zurTrocknifs, und
behandelte den Riickfiand mit abfolutem Alkohol
(0,791). Es wurde ein weii'ses Salz durcli den Allcohol
unaufgeHt gelaxen aus welcliem ich durcli Sublimation Salmiak darfiellte. Diefer Verliich macht ea mir
fehr walirrcheinlicli, dafs das Ammoniak alsfaZc/tes in
dem Natrolith entlialten ict.
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