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Detergents what they are and what they do von Donald Price Chemical Publishing Co. New York. 1. Aufl. 1952. 159 S. 11 Abb. geb. $ 4

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Leistung des Verfassers i m wesentlichen die eines Kompilators
ist, so kann ihr Wert, besonders fur den Nachwuchs, nicht hoch
genug eingeschirtzt werden. Venkataraman h a t rnit seiner Monographie nicht nur der im Aufbau befindlichen Farbstoffindustrie
seines Landes ein wertvolles Geschenk gemacht.
Auller den in Band 1 nicht behandelten Farbstoffgruppen (Diund Triphenylmethan-, Xanthen- und Acridin-, Azin-, Oxazinund Thiazin-Farbstoffe, Benzo-, Naphtho- und AnthrachinonFarbstoffe, Indigoide und Thioindigoide, Leukoschwefeleaureester,
Schwefelfarbstoffe, Phthalocyanine und Cyanine) enthirlt der 2.
Band noch Kapitel iiber die Einwirkung des Lichts auf Farbstoffe
und gefirrbte Fasern (42 S.),iiber die Beziehungen zwischen Konstitution und Substantivitat (50 S.) und iiber Identifizierung,
Analyse und Bestimmung von Farbstoffen (48 S.). Ausfiihrliche
Autoren-, Sach- und Farbstoffregister (89 S.) erleichtern die Benutzung der beiden durchgehend paginierten Rande sehr.
Venkataramans Monographie ist ein groOangelegtes Lehrbuch
der Farbenchemie und behandelt ah solches i m wesentlichen die
Theorie dieses Fachgebietes. F u r die praktische Seite, die Technologie und Anwendungstechnik der Farbstcffe, wird eine l h n lich eingehende Bearbeitung bald in den entsprechenden Stichwcrten der neuen 3. Auflage von Ullmanns Enzyklopirdie vorliegen.
Man wird nicht fehlgehen, wenn man dern ,,Venkataraman"
prophezeit, dall er bald in den Bibliotheken aller Laboratorien
stehen wird, die sich von der chemischen Seite her mit Farbstoffen
befsssen.
Neues Rezeptbuch f u r die Farben- und Lack-Industrie, von H.
Hadert. Verlag Curt R. Vincentz, Hannov'er 1952. 848 S.,
DM 58.--.
Rereptbiicher fur das Lack- und Anstrichgebiet sind mehrfach
erschienen. Welche Anforderungen sind an diese Rezeptbiicher zu
stellen, wenn sie ihre Aufgabe, ein Wegweiser in die moderne
Praxis des Lackgebietes zu sein, erfiillen sollen? Diese Rezeptbiicher miissen die Hauptanwendungen fur Lack- und Anstrichstoffe ihrer heutigen Bedeutung entsprechend erfassen. Vollstirndigkeit ist bei der Vielgestaltigkeit der Lackproduktion nicht
erreichbar. Fur die einzelnen Anwendungsgebiete miissen Richtrezepturen gegeben werden, die allgemein zu halten sind.
Diese Grundbedingungen eines modernen Reeeptbuches eriiillt
das vorliegende Werk nicht. Die einzelnen Abschnitte stehen nicht
i m Gleichgewicht. Das ubergewicht liegt bei den Naturprodukten, so dall man manchmal den Eindruck hat, als ob das Buch
den Stand der Lackindustrie um das J a h r 1920 schildert. Beispielsiveise werden die ole und Firnisse auf 69 S., die Trockenstoffe auf 46 S., die Cumaronharze auf 8 S. abgehandelt, wirhrend
fur die wichtigen Alkydharze nur 3% S., fur die Harnstoffharze
nur
S. verwendet werden. Dasselbe gilt fur die Anwendungsabschnitte, bei denen unwichtige Anwendungen lang und wichtige nur sehr kurz behandelt werden oder fehlen.
Die mitgeteilten Rezepturen entsprechen zum gr0Oten Teil der
Praxis, aber ein Nachteil des Buches iet, daO v i d e Rezepte Produkte unter ihrem Handelsnamen enthalten. Hierdurch wird der
Leser einseitig crientiert und er lernt vor allem nicht, wie der Verfasser im Vorwork sagt, ,,das Prinzip des Rezeptes" kennen.
Es fehlen Rezepte fur manche neueren Lackrohstoffe, wie Polyvinyl-Verbindungen, Emulsionsfarben, neue Weichmacher und
Losungsmittel. Den grollten Teil des Buches fiillen LiteraturzusammenstellunFen, die in diesem Umfang nicht in ein Rezeptbuch hineingehoren. (Siehe beispielsweise den Abschnitt iiber
Emulsionsfarben). Hierbei ist die moderne Literatur unberucksichtigt geblieben.
Der Text des Ruches enthillt manche Unrichtigkeiten.
Angefdhrt seien nur folgende: Die gewahlte Elntellung dcr Polymerisationsharze ( S . 63 usw.) in Cumaronhane Polystyrole, Polyvinyle, Polyacrylester, Mlschpolymerisate, But;dien-Abk6mrnlinge
und sonstige Kunstharze ist unbrauchbar. Unter Mlschpolymerisate (S. 75/78) werden Polyvlnylacetat Acrylester, Polystyrol aufgefiihrt. Unter sonstige Kunsthane wirden unter dem Oberbegrlff
Polyrnerisationsharze die Superpciyamide, die Sillcone und die
Toluolsulfonamldharze abgehandelt (S. 77/78). Der Abschnitt tiber
fetts8uremodifizierte Alkydharze (S. 59/60) enthillt auf 11/* Seiten
mehrere falsche Angahen.
Der Praktiker wird in dem Buch vielleicht manche Anregung
finden. Urn das vorliegende Werk jedoch zu einem modernen
Rezeptbuch zu machen, ware zu wiinschen, dall 08 griindlich und
kritisch iiberarbeitet wiirde, wobei besonderer Wert auf eine bessere Gliederung und die Behandlung der einzelnen Abschnitte entsprechend ihrer Bedeutung zu legen wirre. Die Literaturzusammenstellungen miillten gekiirzt und auf den modernen Stand gebracht
werden.
K . Hamann [NB 6801
Chemical ActivltIes of the Protozoa. Band I. Biochemistry and
Physiology of Protozoa. Herausgeg. von A. Lwoff. Academic
Press, New Ycrk, 1951. X, 343 S. geb. $ 8.80.
A. Lwoff h a t sich rnit der Herausgabe dieses Werkes ein groBes
Verdienst erwcrben. Die so auDerordentlich weit verstreut vorliegenden Ergebnisse iiber Bicchemie und Physiologie der Protozoen finden eich nunmehr an einer Stelle zusammengefa0t. Darnit ist eine fiihlbare Liicke in der Literatur ausgefiillt. Wie manche in den letzten Jahren erschienene naturwissenschaftliche Werke
setet sich das Buch aus den Beitrlgen einzelner namhafter Spezialisten zusammen. Dadurch werden nicht nur viele Probleme
von venrchiedenen Gesichtspunkten aus betrachtet, sondern eR
wird auch eine weitgehende Vollstandigkeit und Aktualitat erreicht, insbes. durch die Verarbeitung zahlreioher unveroffentlichter Befunde.
Im einzelnen behandelt M. Lmff die Ernirhrung von Trypanosomen, Trychcmonaden und Amoben, uber die durch die Untersuchungen von M . und A. Lwoff, sowie Cailleau schcn vor dem
zweiten Weltkriege die grundlegenden Tatsachen bekannt waren
(Notwendigkeit und Spezifizitlt der Wuchsstoffe Cholesterin,
HHmatin und Ascorbinsiure). Modernere Probleme werden von
Hutner und Prouasoli in ihrem Kapitel Uber die Phytoflagellaten
aufgegriffen, z. B. Photosynthese, Beziehungen zwischen Chlorophyll und Streptomycin, Bediirfnis a n Vitaminen fur das Wachstum, vor allem an B,,, Verwertung vieler Wirkstoffe in gebundener
Form und Sexualitatsfragen bei Chlamydomonas. V o n Brand und
M c K e e berichten iiber den Stoffwechsel der Trypanosomen bzw.
iiber die Biochemie der Malariaerreger und Anti-Malariamittel,
vorwiegend vom Standpunkt der Beziehungen zwischen Wirt und
Parasit. Neben dem Beitrag von Hulner und Prouasoli erscheint
dem Referenten der am Schlull stehende von Kidder und Deweu
iibei die Ernahrung der Ciliaten, speziell Tetrahymena (Glaucoma)
a m anregendsten. Auch hier begegnen wir i n dem Wuehsstoff
Protogen (a-Liponsilure), der sich als identisch mit dem Brenztraubensaure-Oxydationsfaktor von Gunsalus erwies, modernsten
Problemen biochemischer Forschung. Die neuerliche Darstellung
der geschichtlichen Entwicklung, die die Erforschung der Ernahrungsverhaltnisse bei Tefrahymena gegangen ist, erscheint sehr
gliicklich: mull man doch vie1 Miihe aufwenden, u m sich aus den
Originalarbeiten, die iniolge der Schwierigkeiten dieses komplexen
Problems nicht ohne Widerspriiche bleiben konnten, ein klares
Bild aufzubauen.
Wie das Erscheinen des vorliegenden Bandes, so diirfte auch das
des zweiten von vielen Biochemikern lebhaft begriillt werden, namentlich von solchen, die sich mit Enzymchemie, Stoffwechsel,
Ernahrung, Wuchsstoffen, Antiwnchmtoffen (Chemotherapeutica).
mikrobiologischen Bestimmungsmethoden u.s.f. beschhftigen.
E. F. Mdller [NB 6761
Detergents, what they are and what they do, von Donald Price
Chemical Publishing Co., New York. 1.. Aufl., 1952. 159 S.,
11 Abb., geb. $ 4.-.
Der Verf. versucht auf 140 kleinformatigen Seiten, das gesamte
Gebiet der Waschmittel - inclusive geschichtlicher Entwicklung,
physikochemischer Wirkungsweise, Chemie der Waschrohstoffa.
Konfektionierung von Haushalts- scwie Industrieprodukten, Testung und sogar Vorauseagen f u r die Zukunft - von Grund auf
darzustellen, und zwar ,,in einer Sprache, welche der nichttechnische Leser verstehen kann".
Dieser Versuch ist, wie zu erwarten war, nicht restlos gelungen.
F u r den Laien, der nicht iiber gewisse physikalische und chemischa
Vorkenntnisse verfiigt, bleibt sicher manches schwer oder gar
nicht verstlndlich. Das kleine Buch bildet aber eine brauchbare
und amiisant zu lesende Einfiihrung fur jeden Chemiker oder
Ingenieur, der schnell und ohne groBe Miihe eine erste Vorstellung
vom heutigen Stande der Dinge gewinnen will.
W . Kling [NB 6551
Die Wieder abe von Oebrauchsnamm, HandeLmamn, Warenbezeichnungen und &I. in dicscr Zeitschrifl bcrechtigt nicht zu der Annahmc,
dap solchc Namen ohne weitcres van jedermann benutzt werdcn dllrfen.
Viclmchr handelt es sich hdiufig um gesctzlich geschiltzte efngetrpgenc
Warenzcichen, auch wcnn sic nicht eigens rnit ,,(W.Z.)" gekennzelchnel
sind.
Redaktlon: (l7a) Heldelberg, Ziegelheuser Landstr. 36; Ruf 6975/76.
Alle Rechte vorbehalten, insbesondere dlc der ubersetzung. Kein
Teil dieser Zeltschrlft darf in irgendeiner Form - durch Photokople Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftliche 'Genehmigung des Verlages reproduziert werden. - A11 rights
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No part of this issue may be reproduced in any form, by photostat,
mlcrofllm, or any other means, wlthout written permission from
the publishers.
Verantwortlich fur den wlssenschaftl. Inhalt: D1pl.-Chem. F . Boschkc, (17a) Heldelberg; far den Anzeigenteil: W. Thiel, Verlag
Chernie, OmbH. (OebshlftsftIhrer Eduard Kreuzhage), Weinheim/Bergstr.; Druck: Druckerei Winter, Heidelberg.
360
. Angew. Chern. f 65. Jahrg. 1953 f Nr. 13
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