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Deutsche Gesellschaft fr Kaufmannserholungsheime e. V

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39. Jahrgang 18261
161
Aus Vereinen und Versammlungen
sulfat zusammengieBt, nichts geschieht, wenn man aber Natriumjodid duzu bringt, dann fallt reines Silberjodid aus. Ebenso
gibt eine Losung von Bromnatrium in einer konzentrierten
Losung von Bromsilber und Chlorsilber einen Niederschlag,
aber Natriumchlorid gibt in Silberchlorid keinen Niederschlag.
Natriumjodid gibt einen Niederschlag mit allen drei Silberhalogedden. Wenn man Gemische von Bromsilber und Jodsilber verwendet, dann wird durch das Jodsilber die notwendige Menge von Thiosulfat sehr herabgesetnt. Wahrend
reines Silberbromid 160 % der theoretischen Thiosulfatmenge
zum Losen braucht, verbraucht man bei einem ZusaQz von
yh Silberjodid 250 %, bei einem Zusatz von 1112 % Silberjodid 350 yo und bei reinem Silberjod,id etwa 2500 yo der theoretischen Thiosulfatmenge. Wenn man statt Natriumthiosulfat
Ammoniumthiosulfat verwendet, welches in der Pwxis immer
mehr benutzt wird, um die Fixiergeschwindigkeit heraufzusetzen (man ersetzt
des Natriumlhiosulfats durch Ammoniumchlorid, es werden dadurch die Kwten des Bades um etwa 25 %
erhoht, aber die Fixiergeschwindigkeit wachst sehr), dann zeigt
Bich, dd3 mehr Silberhalogenide gelost werden, aber die Losungen von Bromsilber und Jodsilber in Ammoniumthiosulfat
sind sehr unbestandig. Der Einfluij eines Halogenalkalis ist
bei Verwendung von Ammon~iumthiosulfatgeringer.
An diese reinen Losungsversuche werden nun ahnliche
Fixierversuche angeschlossen. Die Gelatineschichten, bei denen
es sich um htinein- und hinausdiffundieren handelt, verhalten sich
verschieden. Die Halogenalkalien, die bei den reinen Losungsversuchen nur wenig verlangsamend wirken, wirken bei den
Fixierversuchen sehr verlangsamend. Bei Ammoniumthiosulfnt
tritt die vorteilhafte Wirkung in den Gelatineschichten iiberraschend hervor. Die Fixiergeschwindigkeit nimmt stark zu,
was durch die Losungsversuche nicht zu erklaren ist. Es mu6
sich hier um Diffwionserschainungen handeln.
Fur das Arbeiten im Fixierlvad ist wichtig die Grenze
der Ausnutzungsfahigkeit und die Frage, wie weit man ein Bad
mit Silber anreichern kann. Hierbei iut zu unterscheiden
zwischen d e r Handarbeit mi2 Rahmen und d e r maschinellen
Arbeit. Wie stellt man nun fest, wann ein Bad verbraucht
ist? Die Fixiergeschwindigkeit bei Ammoniumthiosulfat
ist grofier als bei Natriumthiosulfat, und es ist daher die
Gfefahr groaer, dal3 das Bad scheinbar noch schnell genug
arbeitet, aber schon verbraucht ist. Am besten ver6ucht man, ob
nach einer bestimmten Zeit des Wasserns das Bad silberfrei ist.
Man pruft nicht dns Fixierbad auf seinen Gehalt, sondern
man betupft die ausgewaschene Schicht mit Schwefelnatrium
und sieht, ob sich ein Fleck von Silbersulfid bildet. Der Einflu6 der Halogenalkalien auf die Fixierzeit ist groBw als auf
die Losungsgeschwindigkeit. Dieser Unterschied hat zur Folge,
dafl die Methoden, die vorgeschlagen wwden, urn die Fixierbader w>ieder zu regenerieren, in d e r Praxis keine Erfolge
haben konnenl. Die Silbermengen, die man aus den Fixierbadern gewinnen kann, sind erheblich. Vortr. hat Versuche
mit regenerierten Badern angestellt und e s hat sich gezeigt, dsij
bei Anwesenheit von Natriumjodid im Bad ein erheblicher Etinfluij auf die Fixierdauer besteht, dieser Einflul3 zeigt sich nur
in der Gelatineschticht, nicht bei reinen Liisungen. Worauf dias
zuriickzufiihren ist, ist noch nicht geklart. Es sind auch die
Fixierzeiten entsprechend den Silberhalogenmengen festgestellt
worden. Nach dem Regenerieren sind die Fixierzeiten nur in
seltenen Fallen geringer geworden. E s sind bei den Versuchen
neutrale, bauische und saure Bader verwendet worden. Wenn
das alkalische Bad zum Fixieren 540 Sek. brauchte, so brauchteii
das neutrale Bad und das saure Bad 690 Sek. Nach der Regenerierung mit Natriumsulfid brauchte derselbe Film im alkalischen Bad 630, im neutralen Bad 760 und im sauren 700 Sek.,
das regenerierte Bad fixierte also langsamer. Regenerierte man
mit Zinkstaub, so waren die Fixierzeiten im alkalischen Bad
700, im neutralen 780 und im sauren Bad 800 Sek. Mit Natriumhydrosulfit umd Soda wurde nur im alkalischen Bad die F h i e r gmhwindigkeit herabgeeetzt, sie betrug 450 Sek., im neutralen
Bad 795 und im sauren Bad 750 Sek. Bei Verwendung von
Natriumhydrosulfit ohne Soda b e t w g im alkalischen Bad die
Fixierdauer 600 Sek., bei der elektrolytischen Regenepierung,
die auch vorgeschlagen wird, die aber nur in saurer Lowng
durchgefiihrt werden lrann, war dlie Fixierdauer &was hembgesetzt, auf 680 Sek. gegeniiber 690 Sek.
Reichskuratorium fiir Wirtschaftlichkeit.
Berlin, den 17. 12. 1925.
Dais Keichskuratorium fur Wirtschaftlichkeit trat m t e r dem
Vorsitz von Dr.-Ing. E. h. C. F. v. S i e m e n s im Plenarsaal des
Reichswirtschaftsrates zu einer Hauptversammlung zwammen,
die der Vorsitzende a i t einer Ansprache eroffnete. Es folgten
die Vortriige:
Dr.-Ing. E. h. C. K o t t g e n : ,,Die Aufgaben des Reichskuratoriums fur Wirtschaftlichkeit".
Schon vor 20 Jahren hat d e r Elektrotechnische Verein mit
d e r Rationalisierung begonnen. Im Kriege hat d e r Vexein
Deutscher Ingenieure diese Arbeiten fortgesetzt, doch sind damit durchaus nicht alle Gebiete der Rationalisierung umfaBt
worden. Es gehort hierher das Gebiet von Nahrung und Kleidung, woran ungefiihr die Halfte der Bevolkerung beteiligt id.
Dann lrommt das Gebiet des Wohnungsbaus, der Mobelindustrie
und der Verbrauchsgegenstande des taglichen Bedarfes. Die
Rationalisierung mu13 umfassen die Fertigung von alledem,
was geschafft und was vesbmucht werden mu& dann die Verteilung, also Handel, Verkehr, Geldwesen und Bankwesen und
uber diesen beiden Gebieten lagert sich als dritte Hauptgruppe
die d e r privatwirtschaftlichen Verwaltung. Fur die Erzeugung
kommen drei Verfahren in Frage, die physikalischen, die hauptsachlich in der mechanlischen Industrie Verwendung finden, die
chemischen, die in der chemischen Industrie verwandt werden
und die biologkhen, die fur die Landwirtschaft in R a g e
kommen. Bei d e r Fertigung sind fiinf Hauptgruppen zu unterscheiden, erstens die Aufgabe des Gegenstandes, zweitens der
E n t w f des Gegenstandes, drittens der Entwurf der Ausfiihrung, viertens die Beschaffung der Vorrichtungen und die notwendigen Transportmittel und fiinftens die Ausfiihrung des
Gegen'standes selbst. An Hand dieser Einteilung besprach der
Portr. ausfiihrlich die einzelnen Gruppen. Er migte, wie die
Rationalisierung zur Massenerzeugung, zur Eintypfabrikation und
schliefilich zur Eintypmaschine fuhren miisse. Er zeigte weiter,
wie der deutsche Verbraucher daran gewohnt werden miisse,
das, was als. zweckmal3ig anerkannt worden sei, auch zu
nehmlen, dlenn nur so ist es moglich, Massenerzeugnisse wohlfeil
zum Verbrauch zu bringen und in den Massen liegt ja eben der
Schwerpunkt aller wirtschaftlichen Arbeit.
Baurat Dr.-Ing. E. h. F. N e u h a u s : ,,Uber die deutschen
Norrnungsarbeiten".
Prasident Dr.-Ing. E. h. G . H a m m e r : ,,Die Schaffung
einheitlicher Lieferbedingungen".
EB sind bereits heute i n Deutschland 11 Facbusschiisse
hierfiir vorhanden, die augenblickl'ich 26 Liefernormblatter in
Bearbeitung haben, davon sind bereits vier veroffentlicht. Die
Lbferbedingungen miissen umfassen die Eigenschaften, die
Priifmethaden und die Vorschriflen iiber Bemusterung, Probenahme und Lagerung.
Deutsche Gesellschaft fiir Kaufmannserholungsheime
e. V.
Ferienheime fiir Handel und Industrie.
An dieser Stelle sei nochmalsi) auf die Ende Dezember
eroffneten drei Gebirgsheime S c h i e r k e im Harz, 650 m
hoch, K r u m m h i i b e l im Riesengebirge, 630 m hoch und
S c h e 11 e n b e r g bei Berchtesgaden (Bayern), 520 m hoch
hingewiesen. Samtliche Heime haben gute Schneeverhaltnisse.
Die Verpflegung wird den besonderen Anforderungen des
Winlteraufenthaltes geniigen, die Verpflegungssatze werden
trotzdem nur taglich auf M 4,25 einschliefllich Redienung und
Zentralheizung bemessen. Auf3er diesen Heimen halt die Gesellschaft ununterbrochen ihr Kur- und Badhaus Kolnischer Hot
in W i e s b a d e n in Betrieb. Da das Haus eigene Thermalquelbe besitnt und mit Zentralheizung versehen <&, konnen in
ihm Bade- und Trinkkuren in gleicher Weke wie im Sommer
und ohne Erkaltungsgefahr unternommen werden. Auskunft
erteilt dlie Hauptgeschiiftsstelle der Ferienheime fur Handel und
Industrie, Wiesbaden, Wilhelmstrai3e 1.
l)
Vgl. Z.ang. Ch. 38, 562 [1W5]
162
[
Zeitschrift fur
augewandte Chemie
Neue Biicher
Sitzungen in der Kaliindustrle.
Der Verein Deutscher Kalkwerke e. V. veranstaltet in
der nachsten Zeit folgende Sitzungen und Versammlungen :
24. 2.: H a u p t v e r s a m m l u n g , Berlin SW 11, Hotel Psinz
Albrecht, Prinz-Albrecht-Str. 9-25. 2.: 0 f f e n t 1i c h e K a 1 k v o r t r a g e , Berlin, Meistersaal, Kiiithener Str. 3-39.
Normenausschufi der Deutschen Industrie.
Jahresversammlung, Berlin, den 5. 12. 1925.
Vors. Generaldirektor Dr.-Ing. E. h. N e u h a u S.
Der Vorsitzende betonte, dai3 der trotz wirtschftlicher Notlage zahheiche Besuch d e r beste Beweis dafur I&, dai3 die
Normungsbewegung als eine unbedingte Notwendigkeitt fur
unser Wirtschaftsleben angesehen wird. Die Anwesenheit der
Vertreter auslandischer Normenausschiisse veranladlte ihn, darauf hingewiesenl, dad die Normmg auuh vie1 dam beiigetragen hat,
die Beuiehmigen der Volker umtereinander wieder anznknupfen.
Trotz v i d e r anfanglicher Anfeindungen hat d e r Normnngsausschui3 acht Jahre hlindurch unbeirrt seine Tatigkeit fortgesetzt, so dab beute die grundlegenden Fragen fur den allgemeinen hlaschinenbau zum AbschluD gebracht sind.
Nach Schilderung dessen, was bis heute getiln ist, zeigt d e r
Vorsitzende den Weg, der nunmehr mit Entschlossenhdt beschritten werden mud: ,,Jetzt dreht es sich daTum, fiihrte er
wortlich aus, dai3 wir handeln und ich wage es auszusprechen,
dai3 spatere Geschlechter diejenigen, denen die Verantwortung
f u r die Wirtschaftsfuhrung obliegt, nicht verstehen werden,
wenn sie Jahre verstreichen lieflen, ohne das ihnen in die
Hand gegebene Instrument der Normung nunmehr auch wirklich anzuwmden. Die Verantwortung fur die ersten Anflnge
der so herbeigesehnten Rationalisierung ruht nichft mehr bei
der Technik und den Ingeniewen, sondern den verantwortlichen
Wirt schaftsfiihrern".
Den ersten Vortrag hielt dann Dr.-Ing. S c h o 1 z , Berlin :
,,Die Normung im Kraftfahrbau".
Oberbaurat V o 13 : ,,Die Arbeiten des Reichsverdingungsausschusses".
Obering. G r a m e n z , Fkrlin: ,,Die Einfiihrung der Dinormen, Reiseeindriicke".
Nachdem die Dinormen auf einer Reihe von Gebieten seit
llngerer Zeit abgeschlossen vorliiegen, sah der Normen~ausschud
es alis eine eeiner wiichtigsten und dringendsten Aufgaben an,
die Einftihrung der Normen in die Praxis zu fordern. Vortrr. hat
im letzten Jahr etwa 180 deutsche Firmen besucht und bei diesen
Besuchen gefunden, dai3 die Einfuhrung dier Dinormen bereits
bei zahlreichen Firmen erfreuliche Fortschritte gemacht hat.
Bei einer Reihe von Firmen allerdings stehen der Einfuhrung
der Dinormen noch gewisse Hemmungen enigegen. Sachliche
Schwierigkeiten ernsterer Natur konnte Vorlr. bei seinen Besuchen nicht feststellen. Oberall da, wo ein entschlossener Wille
zur Einfiihrung der Dinormen vorhanden war, sind die sich der
EinfiihTung entgegenstellenden Hemmungen auch stets in der
einen oder anderen Weise iiberwunden worden. Elin Mangel
ist vielfach der, dai3 die mit der Aufgabe der Einfuhrung der
Normen in die Betriebe beauftragten Personen den vlielseitigen
Anforderungen dieser Aufgabe nicht gewachsen sind. Der
Mormeningeniew mud neben groden Erfahrungen in Konstruktion und Betaieb uber ein hohes Mai3 von Festigkeit und Takt
in Verhandlungen verfiigen. Leider wird den mit d e r Durchfiihrung d e r Normung betrauten Persomen haufig nicht diejenige Stelle innerhalb der Betriebe eingeraumt, die ihnen
den nobigen EinfluS gibt, der fur die erfolgreiche Durchfuhrung
der Arbeiten notwendig ist. Vortr. bezeichnet als eine der
Hauptaufgaben, dai3 sich die deutsche Industrie die f u r die Einfuhrung der Normen notwendigen Krafte heranzieht. Die Normung ist in eiinem Zeitraum von wenigen Jahren zu einem ausgedehnten Wislsensgebiet geworden, so dai3 man nichit mehr erwarten kann, daB ein jeder Ingen,ieur neben seinen Tagesaufgaben sich noch rnit allen Fragen dieses Gebietes vertraut
macht. Wo ale0 in kleinepen Betrieben die Verhaltn$issenicht
ermoglkhen, einen besonderen Ingenieur ausschlieijlich mlit den
Fragen der Einfiihrung der Normen in die Praxis zu betreuen,
hat sich wiederholt als zweckmaflig erwiesen, diese Aufgaben
einem der Zivilingenieure zu iiberkagen, die sich n e u e d i n g s
dieser Sonderaufgabe zugewandt haben.
Am SchM3 seines Vortrages wies Vortr. darauf hin, welche
Portschritte die Anwendung der Dinmmen bei einigen von ihm
besuchten Firmen des Auslandea gemacht hat, und dai3 die Gefahr besteht, dai3 die auf dem Gebiet d e r Normnng geleistette
grundliche deutscbe Arbeit, wie in so vielen anderen Fallen, dem
Ausland eher zum Nutzen gereicht als der deutschen Indwtrie,
wenn diese nicht zielbewui3t die Wege beschreitet, die zur Einfiihrung der Normen notwendig sind.
Neue Biicher.
Reichsgesundheitsblatt. Ilerausgegeben vom Reichsgesundheitsamt. B d R. v. Deckers Verlag, G. Schenck, Berlin 1926.
Die seit 49 Jahren erscbienenen ,,Veroffentlichungen des
Reichsgmundheitsam4s" konnlten infolge der wirbschaftlichen
Schwiierigkeiien der Zeit ihrm Aufgabe nicht mehr gerecht
werden. Man hat einen Ausweg gefunden und mit Hilfe des
Verlegers dem ehemaligen Amtsblatt eine neue Fassung gegeben. D m erste Heft und das erste ,,Beiheft" liegen s d t dem
6. Januar vor und ueigen, dai3 die Neuschopfung m'ehr bieten wird,
als es im Rahmen der alten ,,Veroffentlichungen" moglich war.
Der wste ,,amtliche Teil" des ,,Reichsgesundheitsblattes" enthalt wie bisher die Gesetze, Verordnungen, Erlasse usw., der
zweite, ,,nichtamtliche Teil" bringt tin dem vorliegenden Heft
drei schone Aufsatue: C h r i 6 t i a n , ,,Das biologische Denken";
P. M a n t e u f e 1 : ,,Lehren, die sich aus den Typhusepidemien
der letzten Zeit ergeben"; B r e g e r , ,,Zu dem Entwmf eines
Gesetxes iiber die Bekampfung der Geschlechtskrankheiten".
Besondem auf den Aufsatz von M a n t e u f e 1 sei der chemische
Leserkreis hiingewiesen, weil liiw der Medieiner und Bakteriologe die KaumlitBt zwischen Milchgenui3 und Fleischaufbereitung einerseits und Typhus anderseits kritisch beleuchtet und
Bern Nahrungsmittelehemiker wertvolle Hinweise g'ibt. - Im
Beiheft s c h a i b t B r e g e r iiber die Frage: ,,Was lehrt uns die
Statistik d m Geschlrechtskrankheiten". Der Aufsatz ist von
groi3em Interewe, bemnders auch im Hinblrick auf die Salvarsantherapie. - Zusammfenfassend kann man sagen : eine
wesmtliche b r e i c h e r u n g d e r Fachlliteraitur. A. Binr. [RB. 20.3
Karl A. Hofmann, L e h r b u c h d e r a n o r g a n i s c h e n
C h e m i e. 6. Auflage. Mit 109 Abbildungen und 7 farbigen
Spektraltafeh. Braunschweig 1924. Druck und Verlag von
F. Vieweg & Sohn A.-G.
Geh. M 17,50, geb. M 20,-Die Vorziige des H o f m a n n s c h e n Lehrbuchs sind so allgemein anerlrannt, dat3 dem Referenten nur die angenehme
Pflicht bleibt, das Erscheinen der neuen Auflage anzuzeigen.
Die rasche Aufeinanderfolge der Auflagen ist ein besonders
gliicklicher Umstand, der es dem Verfasser ermoglricht, die Darstellung immer wieder dem neuesten Stand d e r Forschung anzupassen. Das ist auch diesmal geschehen, ohne dai3 deshalb die
altbewlihrte Form des Buches wesentlich geandert ware. Druck
und Au~sisitattungsind wieder friediensmaf3ig. Sieverts. [BB. 2691.
Die Romantik der Chemie. Von Dr. 0. N a g e l . Mit 26 Abbildungen und 4 Tabellen. 16. Auflage. Stuttgart. Kosmos.
Frankhsche Verlagsbuchhandlung.
Brosch. M. 1.20
Die Tatsache, daf3 dieses Buch bereits zum 16. Male aufgelegt werden muDte, beweist, dai3 es sich einer besonders groi3en
Beliebtheit erfreut. ZU der etwas eigenartigen Romantik, die
hier aus den Tatsachen der Chemie herausgedeutet wird, ware
ungefahr dasselbe zu sagen, was bereits bei der Besprechung
d e r 10. Auflage vor zwei Jahren (diese Zeitschr. 1923, S. 210) bemerkt wurde. Ein Buch, das so ,,geht", mui3 man wohl ruhig
gehen lassen.
Lockemann. [BB. 235.1
Dr. Karl Asrhoff (Bad Kreuznach), D i e R a d i o a k t i v i t a t
der deutschen Heilquellen und ihr Anteil an
d e r e n t h e r a p e u t i s c h e r W i r k u n g . 80 S. Munchen. Verlag d e r Arztlichen Rundschau Otto Gmelin.
Nach einer hymen hiistonischen E,inleitung enitwickelf Verfasser in popular-ansohauliichm Weise die Ansichtsn i i h d \ m Atomzerfall und was damit zmammenhangt. Dann hschreibrt er die
Methodlen z w Bestimmung d e r Radioaktiv,itat dler Heilquellen
umd dlie gebrauchlichen Einheiten. Amfiihrlfichsr folgen dann die
Snsichten und Vensvche iiber d k Heilwirkung dex Emanation,
bei denen der Verfmser sich selbst forschend belbeilw hat, und
zuletzt eine ausKhdiche Darsteklung des B e z i e h w n d m
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