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Deutsche Gesellschaft fr Metallkunde. 19. Hauptversammlung Stuttgart 22. und 23

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Versammluingsberichte
552
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VERSAMMLUNOSBERICHTE
Deutsche Gesellschaft fur Metallkunde.
Chemie
[48.Angewandte
Jahrg. 1935. Nr. 33
mit zunehmender AnlaBdauer nimmt die Menge des sich
ausscheidenden silberarmen Kupfermischkristalls zu. Dabei
werden nicht game Kristallite des ursprunglich homogenen
Mischkristalles umgewandelt, sondern von den Korngrenzen
ausgehend nur einzelne Bereiche desselben. Auch der Verlauf
der Hartesteigerung beim Anlassen abgeschreckter Legierungen
stelit in guter Ubereinstimniung mit dem mikroskopisch erhaltenen Ergebnis. Man bekommt drei getrennte Zustihde,
die auch mechanisch verschiedenes Verhalten zeigen : 1. Nach
deni Abschrecken von 800° : Ag-reicher Mischkristall mit bis
zu 8% Ag; 2. Abgeschreckt und angelassen: Ag-reicher Mischkristall und Cu-reicher Mischkristall mit 0,5% Ag; 3. Abgeschreckt, kalt verformt und sehr lange angelassen : Mischkristall mit 0,5% Ag und fein verteiltes Ag, wie es deni Gleichgewichtsdiagramin entspricht .
19. Hauptversammlung, Stuttgart, 22. und 23. Juni 1935.
Der AnlaU, die 19. Hauptversammlung der Deutschen
Gesellschaft fur Metallkunde auf den 22. und 2 3 . Juni 1935
nach Stuttgart zu legen, war besoriders bedeutungsvoll, galt
es doch, einer Einladung des Vorstandes des Kaiser-WilhelniInstitutes fur Metallforschung, Prof. Dr. W. K o s t e r , zu
folgen und die Tagung mit der E i n w e i h u n g d e s n e u e n
Met allf or s ch u n g s i n st it u t e s zu verbinden. ('iiber die
Eroffnungsfeierlichkeiten und den allgemeinen Tagungsverlauf
wird ein Bericht in der Beilagt ,,Der Deutsche Chemiker" veroffentlicht werden.) Die wissenschaftliclie Tagesordnung der
Hauptversammlung warsehr reichhaltig, der eigentlichenTagung
Dr. E. R a u b , Schwab. Gmiind: ,,Die Desoxydation von
voraus ging eine Sitzung des Ausschusses f u r Edelmetalle der Silber-Kupfer-Schmelzen .'
Deutschen Gesellschaft f i i r Metailkunde im Horsaal des Institutes
Es werden systematische Versuche iiber die Desoxydation
fur physikalische Chemie und l3lektrochemie. Der Vorsitzende silberreicher Ag-Cu-Schmelzen durch Ca, Mg, C, Li, Be, Al,
des Edelmetallausschusses, Dr. Geibel, Hanau a. M., verglich Si, Mn, B, Zn, P, Sn und Cd mitgeteilt. Ein gutes Desoxyeinleitend in launiger Weise cliesen Auftakt zur Tagung mit dationsmittel soll sich beim Eintragen in die Schmelze rasch
dein Vorabend zum ,,Ring des Nibelungen", denen beiden die und gleichmaBig in dieser verteilen, das gebildete Oxyd hinBeschaftigung mit Edelmetallen gemeinsam sei. Es folgten gegen soll sich schnell aus der Legierungsschmelze absondern.
dann die einzelnen Vortrage.
Die GroBe der Bildungswarme der Oxyde ist nicht allein ma&
Prof. Dr. W. K o s t e r . Stuttgart: ,,Zuv Kenntnis der Gold- gebend fur die giinstige Wirkung eines Desoxydationsmittels,
von bestimmendem EinfluB ist auch der Schmelzpunkt des
Nickel-Legierungen."
Gold und Nickel bilden bei hohen 'l'emperaturen eine Oxydes. Lithium und Phosphor duften fiir die Praxis am
luckenlose Reihe von Mischkristallen, bei tiefen Temperaturen geeignetsten sein, da ein geringer Lithilungehalt der Legierung
tritt dagegen eine Mischungslucke im festen Zustande, ein vorteilhaft auf deren Zugfestigkeit, Dehnung, Vergutung und
heterogenes Zwischengebiet, auf. Durch Abschrecken lassen Korrosionsbestandigkeit wirkt und auch Phosphor eine giinstige
sich die bei hoher Temperatur homogenen Mischkristalle bei Beeinflussung der niechanischen Eigenschaften ergibt. AuBerdem erscheint die Anwendung von Phosphor wegen seines
Zimmertemperatur erhalten ; die Kurve der Gitterkonstanten
niedrigen Preises wirtschaftlich.
solcher abgeschreckten Proben zeigt gegeniiber der additiven
A u s s p r a c h e : Es wird darauf hingewiesen, daW Zusatz
Berechnung eine geringe Dilatation. Die Untersuchung des
Zerfalls einer 50yoigen Legierung ergab eine sprunghafte Ande- von Phosphor die elektrische Leitfahigkeit der Legierungen
rung der Lage des Curiepunktes, der Leitfahigkeit und der erniedrigt, Silicium dagegen nicht.
Harte bei -44800.
Dem Anstieg der Harte geht der Anstieg
Ini AnschluU an die Sitzung des Edelmetallausschusses
der Koerzitivkraft voraus, die Aushartung verlauft in gleicher
und als Uberleitung zur Hauptversammlung hatte die Deutsche
Richtung wie der Zerfalls- bzw. Ausscheidungsvorgang.
Gesellschaft fur Metallkunde in altbewahrter Weise einen
Dr. A. J e d e l e , Hanau a. WI.: ,,Der E i n f l u P von Phosphor
Fachgenossen, dessen Arbeitsgebiet nicht in unmittelbarem
und Schuiefel auf die technologischen Eigenschaften der Platin- Zusammenhange mit den zu behandelnden Vortragen steht,
metalle."
um einen Gastvortrag gebeten. Es sprach Prof. Dr. C. BenePlatingerate sind gegen geringe Mengen Phosphor und d i c k s , Stockholm, dessen Ausfiihrungen mit starkem Beifall
Schwefel aurjerordentlich empfindlich ; es ist bekannt, daB die aufgenommen wurden, uber 1 ,,Neuere Ergebnisse betr. den
in der analytischen Praxis beobachtete Zerstorung von Schalen elektrothermischen Homogeneffekt." Peltier entdeckte 1834 eine
und Tiegeln haufig auf die Aufnahme dieser beiden Metalloide der Stromstarke proportionale Warmewirkung in einem heterozuriickzufuhren ist. Es wurden Legierungen aus Platin und generi Leiter, Thomson (Lord K e l v i n ) wies 1856 einen ahnlichen
Palladium mit P- bzw. S-Gehalte~ibis zu 0,3y0 hergestellt Effekt in einem homogenen Leiter bei vorhandenem Tempeund auf ihr mechanisch-technologisches Verhalten untersucht , raturgefalle nach und durch H a g a wurde 1887 sichergestellt,
Wahrend ZerreiBversuche an Probestaben aus Pt und Pd niit daB die beiden Erscheinungen wesensverschieden sind. B e n e Phosphor bei Zimniertemperat u r die deni ZerreiWen vorauf- d i c k s konnte nun experimentell zeigen, daB eine der Stromgehende normale Einschnurung zeigten, trat beim Warni- starke proportionale Warmewirkung in einem homogenen,
zerreihersuch bei 850° grobkristalliner Bruch olne vorher- gleichtemperierten Leiter vorhanden ist, wie das schon 1575
gehende Einschniirung auf. Zur Deutung dieses Vorganges von Kohlvausch angenommen wurde. I n neueren Versuchen
wird auf das Zustandsdiagramni des Systems Pt-P nach Biltz, ist es gelungen, die GroBe des elektrotherniischen HomogenWeibke und M a y l ) verwiesen, tiach dem aucli schon bei ge- effektes riiittels geeigneter Versuchsanordnungen erheblich zu
ringen Mengen an Phosphor ein bei 588O schmelzendes Eutekti- erhohen; dadurch lie13 sich zeigen, daW sowohl Vorzeichen wie
kum Pt/Pt,,P, auftritt, das den Bruch verursacht. Die Harte relative GroWe des Effektes mit der theoretischen Voraussage
der 1,egierungen ninimt mit steigendeni P-Gehalt zu. Ahnlich
iibereinstimnien. AuWerdem ergab sich eine unenvartet groBe
verhalteri sich Legierungen aus Palladium und Schwefel, Zunahme der Erscheinung bei steigender Temperatur ; bewahrend Platin mit geringem S-Gehalt auch in der Hitze
sonders gut laBt sich der Vorgang an einem Leiter mit einer
normal verformbar ist.
Drosselstelle (Einschnurung) verfolgen.
A u s s p r a c h e : Dr. Weibke macht Mitteilung von der inzwischen erfolgten Untersuchung des Systems Pd-S (Diss.
Uer Vormittag und ein Teil des Nachmittags des ersten
L a a r , Hannover) ; danach ist die bei 761O erfolgende Ausschei- l'ages der H a u p t v e r s a m m l u n g d e r D e u t s c h e n Geselldung der Verbindung Pd,S die TTrsache fur den vom Vortr. s c h a f t f u r M e t a l l k u n d e war Mitteilungen iiber Arbeiten des
mitgeteilten Befun@).
neuen Kaiser-Wilhelni-Institutes fur Metallforschung vorDr. H. B uniiii, Stuttgart: ,,Mikroskopische Beobachtunbehalten; die Vortrage fanden im groBen Horsaal des Neubaues
gen a n Silber- Kupfev- Legierunge ut ."
der Technischen Hochschule statt.
Untersuchungen iiber den mikroskopisch sichtbaren EntAls erster spracli Prof. n r . W. K o s t e r , Stuttgart: ,,Zuv
niischungsverlauf einer von 800° abgeschreckten Ag-Cu- Einweihung des Kaiser- Wilhelm-Institutes fur Metallforschu+ig."
Legierung mit 7 bzw. 10% Ag nach verschiedenen AnlaBDer Vortr. schilderte zunachst die Gliederung des neuen
zeiten zeigten fhereinstimmung mit dem Rontgenbefund ; Kaiser-Wilhelm-Institutes in drei Einzelinstitute, das Institut
fur angewandte Metallkunde unter Leitung von Prof. W . Koster,
1 ) 2. anorg. allg. Chem. 223, 130 [1935].
das Institut fur Rontgenmetallkunde unter Prof. R. Glocker
*) Vgl. diese Ztschr. 48, 520 119351.
Anngewandte Chemie
Versammlungsberichte
48.Jahrg. 1935. Nr. 337
und das Institut fur physikaliszhe Chemie der Metalle unter
Prof. G. Grube. Dadurch, daR die Leiter dieser drei Institute
Professoren an der Technischen Hochschule Stuttgart sind,
ist eine enge Verbindung von KWI und Hochschule gesichert,
die der Ausbildung der Studierenden zugute kommt. Die
benachbarte Lage der Institute fordert den gegenseitigen
Erfahrungsaustausch. Neu erbaut wurde das Institut fur angewandte Metallkunde, wahrend fur die beiden anderen Institute Raume der an der Technischen Hochschule bestehenden
Institute fur Rontgentechnik und fur physikalische Chemie
und Elektrochemie nutzbar gemacht werden konnten. Bei
dem Neubau erfreute sich das KWI der Hilfe des Landes
Wiirttemberg und der Stadt Stuttgart. An Hand einer Reihe
von Lichtbildern erlauterte der Vortr. dann die raumliche und
apparative Ausgestaltung des Neubaues. Eine groBere Zahl
von bisher aufgestellten Apparaturen und Maschinen sind
Geschenke der Industrie ; man erkennt daraus das Vertrauen,
das die Industrie dem neuen Institut entgegenbringt, und die
Absicht, dessen Arbeiten tatkraftig zu fordern. Von besonderem Wert fur das KWI war es, daB es moglich war, den reichhaltigen Bestand an Buchern und Zeitschriften des friiheren
Berliner Institutes zu ubernehmen. Durch die Gewinnung
einer Reihe von ausgezeichneten Mitarbeitern - es seien nur
die als Abteilungsvorsteher tatigen Herren Prof. Dr. Dehlinger,
Dr. Scheil und Dr. Seith genannt - ist eine breite wissenschaftliche Basis gewahrleistet.
Das Aufgabengebiet des Metallforschungsinstitntes erstreckt sich, wie Prof. K o s t e r auf der vorjahrigen Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft fur Metallkunde in
Gottingen bereits ausfiihrtez), vornehmlich auf Fragen der
a n g e w a n d t e n M e t a l l k u n d e , wenngleich eine scharfe Trennung zwischen reiner und angewandter Wissenschaft schwer
zu ziehen ist. Das Hauptziel der angewandten Metallkunde
wird zunachst, entsprechend den sich fortwahrend andernden
Bediirfnissen der Technik, die E n t w i c k l u n g neuer W e r k s t o f f e bleiben. Daran anschlieRen wird sich meist eine Verfeinerungsarbeit fur neu aufgefundene Legierungen, fur deren
nahere Erkundung haufig die Untersuchung des zugrunde
liegenden Mehrstoffsystems von Nutzen sein wird. Ein weiteres
wichtiges Gebiet betrifft die Warmebehandlung der Legierungen und damit im Zusammenhang stehende Fragen, wobei
auch das manchmal verschiedene Verhalten gleicher Proben,
die auf verschiedenen Wegen erschmolzen wurden, zu beriicksichtigen ist. Auch fur die Beurteilung des mechanischen
VerschleiRes v o n Legierungen und fur die Korrosion
werden weitere Versuche erforderlich sein.
Die folgenden Vortrage vermittelten einen uberblick
iiber die vom KWI im vergangenen Jahre geleistete Arbeit
und iiber neu zu bearbeitende Probleme.
Prof. Dr. G. G r u b e , Stuttgart: ,,Neue Vevfahren und
Ergebnisse der Konstitutio nsforschung.
Die von G r u b e und Mitarbeitern ausgebildeten Methoden
der Untersuchung des Auf baues fester Legierungen durch
Messung der thermischen Ausdehnung und der elektrischen
Leitfahigkeit in Abhangigkeit von der Zusamrnensetzung und
von der Temperatur erfordert Prohkorper von bestimmten
Abmessungen, deren Herstellung bei sproden und leicht
oxydierbaren Legierungen nicht immer ganz einfach ist .
Auch lassen sich die entwickelten Apparaturen nur bei Temperaturen unterhalb 10000 verwenden. Die Anwendung magnetischer Verfahren fur die Aufklarung der Konstitution war
bisher noch gering, indessen verspricht sie groRe Erfolge.
Hinzu kommt, daB man dabei von der Form der Versuchsproben weitgehend unabhangig ist und daB man mit kleinen
Substanzmengen auskommt. Das System Pd-Co, d. h. eine
Legierungsreihe mit einer ferromagnetischen Komponente,
wurde mit Hilfe eines eigens durchgebildeten Magnetometers
untersucht. Die beiden Metalle bilden eine liickenlose Reihe
von Mischkristallen, die Lage des Curiepunktes verschiebt
sich mit zunehmendem Pd- Gehalt nach tieferen Temperaturen.
Nach den bisherigen Versuchen ist es wahrscheinlich, daB Pd
unterhalb -2000 ferromagnetisch ist. Die Untersuchungen an
' I
a)
Vgl. diese Ztschr. 47, 5x7 r19341
553
para urid dianisgnetischen Metailen, so z. B. des Systems
Pd-Mn, wurden durch Suszeptibilitatsmessungen mittels einer
magnetischen Waage vorgenommen. Bei diesem Verfahren
pragt sich die Bildung oder der Zerfall neuer Kristallarten,
so der Verbindung PdMn, auf den Kurven in ganz ahnlicher
Weise aus wie bei der dilatometrischen oder der elektrischen
Untersuchungsmethode.
Prof. Dr. R. Glocker, Stuttgart: ,,Rontgeno,araphische
Bestimzmung von elastischen Spannungen. ''
AuBer der Kenntnis der Zusammensetzung ist die Verteilung der Spannungen innerhalb eines Werkstiickes von entscheidender Bedeutung fur die Beurteilung von Dauerbriichen,
denn es hat sich ergeben, daR rnit der zunehmenden Tourenzahl einer Maschine kleine Unterschiede in der Form eines
Werkstoffes dessen Festigkeit stark vermindern konnen. Bei
der bisherigen rontgenographischen Spannungsmessung rnit
senkrecht zur Oberflache des Priifkorpers einfallendem Rontgenstrahlbiindel erhielt man die Summe von zwei Hauptspannungen in der Oberflache des Metalles aus der Querdehnung;
daraus lieR sich mit Hilfe einer bekannten Formel nur die
Summe der drei Hauptspannungen, nicht aber die GroRe
jeder einzelnen Hauptspannung, errechnen. Glocker und
Oswald haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das die
direkte Bestimmung dieser Einzelspannungen gestattet. Dazu
sind auBer der normalen Riickstrahlaufnahme noch zwei
weitere Aufnahmen unter Schraganstrahlung des Werkstuckes
erforderlich; man miRt zwar bei diesem Verfahren, das mit
langwelligem Rontgenlicht arbeitet, nur die Oberflachenspannung, aber an der Oberflache sind ja die Spannungen
am groBten und von hier gehen auch die Dauerbriiche aus.
A u s s p r a c h e : Prof. Dr. S i e b e l macht erganzende Mitteilungen iiber die technische Untersuchung von Spannungsverteilungen.
Prof. Dr. U. Dehlinger, Stuttgart: ,,obey den Verlauf
von Ausscheidungsvorgangen.
Nach einleitenden Bemerkungen uber den einphasigen
(kontinuierlichen) und den zweiphasigen Umwandlungsvorgang
in Legierungen wurden vom Vortr. die Erscheinungen bei
der Ausscheidung von Ag aus ubersattigtem Cu erlautert.
Die Ausscheidung verlauft in gegossenem, nicht verformtem
Material ungleich langsamer als in stark verformtem und anschlieRend rekristallisiertem. Dabei wandern die Silberatome
vor der Ausscheidung an die Grenzen der Mosaikblocke und
scheiden sich dann hier in hochdisperser Form ab (vgl. Vortrag B u z z ) . In stark vorverformtem Material wird diese
Ausscheidung durch die Erholung des Mosaikgefiiges beschleunigt. Beim Duraluminium durften die Verhaltnisse
ahnlich liegen, nur ist letzteres bedeutend empfindlicher gegen
Vorverformung. Man erhalt zwei Maxima der Festigkeit :
eines wahrend der Wanderung der Atome an die Grenzen der
Mosaikblocke, entsprechend der Kaltvergiitung, und ein
zweites wahrend der eigentlichen Ausscheidung, entsprechend
der Warmvergiitung .
A u s s e r a c h e : Prof. Benedicks weist auf die Ubereinstimmung dieses Befundes mit der Erklarung Tammanns,
wonach der fibergangszustand (Kristallkeitne) durch besondere
Harte ausgezeichnet ist, hin. - Prof. Masing macht auf
einen Gegensstz zum Duraluminium aufmerksam : Die Ausscheidung verlauft im Falle des Ag/Cu verschieden schnell,
deshalb sind im Rontgenbild anfangs beide Zustande nebeneinander zu erkennen.
' I
Dr. E. Scheil, Stuttgart: ,,Statistische Gefiigeuntersuchungen. "
Vortr. zeigt an mehreren Beispielen, wie GesetzmaRigkeiten an Gefiigeerscheinungen feststellbar sind ; dabei ist zu
beachten, daB man im Schliff nur einen Schnitt durch das
raumliche Gefiigebild erhalt. Messungen iiber die Verformung
von Schlackeneinschliissen geben auRer iiber die Verformbarkeit der Einschlusse selbst AufschluR iiber den Verformungsgrad des Metalles, wenn man dabei den (bekannten) Verformungsgrad der Schlackeneinschliisse als Indicator benutzt .
Nach diesem Verfahren wurde die KorngroBF von Metallen
und der raumliche Abstand in lamellaren Eutektika bestimmt.
554
Angewandte Chemie
Versammlungsberichte
-
Dr. W. S e i t h , Stuttgart: ,,Zusammenhang von D i f f u s i o n
u n d A u f b a u fester Legierungen."4)
Vortr. hat in den letzten Jahren eine groBe Zahl von
Diffusionsmessungen in festen Legierungen ausgefiihrt. Dabei
ergab sich eine Reihe von Zusammenhangen zwischen den1
Schmelzpunkt der Legierung, ihrem Gitterbau und der Reaktionstemperatur einerseits, mit der Diffusion andererseits ; so
ist z. B. die Diffusion in dichtesten Kugelpackungen geringer
als in anderen Gittern. Auch die chemische Verwandtschaft
der Reaktionspartner ist von EinfluB. Es wird eine neue,
sehr eindrucksvolle Methode angegeben, die Einblick in den
Aufbau von Legierungen verschafft, die Elektrolyse fester
Legierungen. Beim Erhitzen eines in bestimmten Zonen gekohlten Armco-Eisenstabes durch Wechselstrom breitet sich
der Kohlenstoff von den stark. C-haltigen Stellen gleichmaBig
aus, beim Erhitzen mittels Gleichstrom wandert er eindeutig
zur Kathode.
A u s s f i r a c h e (Prof. Masing, Dr. v. Goler, Vortr.):
Es wird die Frage erortert, ob es sich bei dieser Wanderung des Kohlenstoffs nicht um eine Art B e n e d i c k s - E f f e k t
(vgl. Vortrag Benedicks) handeln konne, jedoch sind nach
Angabe des Vortr. die von ihm beobachteten Effekte um
Zehnerpotenzen starker.
Dr. 0. W e r n e r , Stuttgart: ,,Nachzueis metallkundlicher
Vorgange durch radioaktive Vevfahren.5")
Zur Feststellung des Energiezustandes der Atome kann
man sich der Messung der Emanationsabgabe eines radiumhaltigen Metalles bedienen ; jede Beeinflussung eines Energiezustandes durch mechanische Beanspruchung, durch Beimengungen, Ausscheidungen oder Umwandlungen macht sich
in einer Anderung dieser Emanationsabgabe bemerkbar, wie
an Beispielen belegt wird. Auch Oberflachenanderungen, wie
sie beim Sintern von Metallpulvern auftreten, lassen sich durch
die Anderung der Emanationsabgabe nachweisen.
Dr. W. D a n n o h l , Stuttgart: ,,Beitrag zum S y s t e m K u p f e r Nickel-Bisen."
Das System Kupfer-Nickel-Eisen, das fur ferromagnetische
Werkstoffe wichtig ist, wird auf Grund von magnetometrischen
Messungen, Leitfahigkeits- und Gefiigeuntersuchungen, 'sowie
thermischen Beobachtungen neu aufgestellt. Die Mischungsliicke des binaren Systems Fe-Cu ist im ternaren System erheblich groBer als man bisher annahm. Zwischen 900 und 600°
findet sich eine eigentiimliche Ausbuchtung, die begleitet ist
von einer Drehung der Konoden von der Fe-Cu- zur Cu-NiSeite. AbschlieBend wurden die nach den Messungsergebnissen
des Vortr. zu erwartenden Eigenschaftsanderungen ausgegliihter und abgeschreckter Legierungen des ternaren Systems
beim Anlassen besprochen und neuere Beobachtungen dariiber
mitgeteilt.
A u s s p r a c h e (Dr. D a h l , Prof. Masing, Prof. K o s t e r ,
Dr. Auwers, Vortr.): Es wird u. a. die Frage nach dem
EinfluU kleiner Beimengungen auf das Zustandsdiagramm besprochen.
Eine Reihe der folgenden Einzelvortrage war dem Alum i n i u m und seinen Legierungen gewidmet, daneben und im
Zusammenhange damit wurden technisch bedeutsame Fragen
behandelt.
Dr. 0 . D a h l , Berlin: ,.Verfestigung u n d Erholung bei
Legierungen m i t Uberstruktur."
In Legierungen mit Uberstruktur (AuCu,, Ni,Mn) wird
die geordnete Atomverteilung durch Kaltreckung zerstort, wie
Rontgenbild und elektrische und magnetische Untersuchungen
ergaben. Die Riickbildung der Uberstruktur erfolgt ohne Abnahme der durch die Verformung eingetretenen Verfestigung
im Gegensatz zum Verlauf der Ausscheidungshartung, bei der
nach langerern Anlassen Riickgang der Festigkeit beobachtet
wird. Das Verhalten einer Eisen-Nickel-Legierg mit 75% Ni
laBt auf eine Uberstruktur schlieflen.
Vgl. Seith, diese Ztschr. 48, 421 [1935].
Vgl. hierzu auch Erbacher u. P h i l i p p : ,,Identifizierung der
durch Neutronen erzeugten kiinstlichen Radioelemente und ihre
Verwendung in. der Chemie als Indicatoren", diese Ztschr. 48, 409
[1935], und Werner, ebenda S. 421.
4,
5)
48. Jahrg. 1935. Nr. 33
~~~
Dr. F. P a w l e k , Berlin: ,,W a l z - u n d Rekristallisationstextur bei Eisen-Nickel-Legierungenam Z u s a m m e n h a n g m i t d e n
magnetischen Eigenschaften."
Es werden Untersuchungen iiber die Walz- und Rekristallisationstextur einer Legierung mit 40% Ni und 60% Fe, deren
technische Bedeutung vonviegend auf ihrer magnetischen
Weichheit beruht, mitgeteilt, die den Zweck haben, die Magnetisierbarkeit in den verschiedenen Kristallrichtungen festzustellen. Die Versuche ergaben eine Moglichkeit zur neuartigen
Verwendung derartiger Legierungen fi i r bestimmte Zwecke der
Fernmeldetechnik.
H. R o h r i g , Lautawerk: ,,Rekristallisation von Aluminium
am Gupzustand."
An gegossenem Aluminium mit einem Reinheitsgrad von
99,995y0 konnte durch mehrstiindiges Gl~ihenbei 630° die
Bildung eines Rekristallisationsgefiiges nachgewiesen werden.
Die Ausbildung eines neuen Kornes tritt nur dann ein, wenn
die Gliihtemperatur zur Auflosung der Beimengungen hoch
genug ist.
A u s s p r a c h e : Dr. F r o h l i c h weist auf den EinfluB einer
eventuellen Gasaufnahme der Legierungen hin, die indessen
vom Vortr. nicht festgestellt werden konnte. - Prof. B a u e r
stellt in Ubereinstimmung mit dem Vortr. fest, daB Rekristallisation nur eintritt, soweit Mischkristalle gebildet werden,
dariiber hinaus nicht mehr.
Dr. P. B r e n n e r , Berlin: , , E i n f l u p der Warmebehandlung
a u f das Korrosionsuerhalten uon plattiertem Duraluminium."
Plattieren von Duraluminium mit diinnem Aluminiumblech erhoht dessen Korrosionsbestandigkeit, wie in Versuchen
gegeniiber Meenvasser und einer 3 Y&en Kochsalzlosung mit
1% H,O, nachgewiesen wurde. Zur Verbesserung der Haftfestigkeit der aufgewalzten Al-Deckschicht wild das Material
thermisch nachbehandelt, wobei ein Teil der Plattierung von
dem Duraluminium gelost wird. Auch nach langeren Gliihzeiten, in denen die gesamte Deckschicht vom Werkstiick aufgenommen wurde, blieb die Korrosionsfestigkeit besser, da
die Oberflache Al-reicher geworden ist.
Dr. A. S c h u l z e , Berlin: ,,Uber physikalische Erscheinungen bei Umwandlungen, die nicht allotroper N a t u r sind."
Im Gegensatz zu den allotropen Umwandlungen, bei denen
die beiden Phasen nur bei der Umwandlungstemperatur miteinander im Gleichgewicht sind, erstrecken sich die hier beobachteten Erscheinungen iiber ein Temperaturintervall. Es gehoren dazu die magnetischen Umwandlungen und das Auftreten einer Uberstruktur. Sehr exakte Messungen zeigten nun,
daB bereits 100--2000 unterhalb der eigentlichen Umwandlung
einiger Metalle und Legierungen Unstetigkeiten in den Eigenschaftskurven (spez. Warme, Leitfahigkeit, thermische Ausdehnung) auftreten, die - wie auch bereits von Grube und
Mitarbeitern im System Au-Cu beobachtet - wahrscheinlich
mit der spateren Umwandlung in ursachlichem Zusammenhang stehen bzw. diese einleiten. Die mitgeteilten Beobachtungen erstreckten sich auf Ni, Fe, Legierungen dieser beiden
Metalle mit Cu und auf p-Messing.
A u s s p Y a c h e : Prof. We v e r macht darauf aufmerksam, daI3 bereits vor einigen Jahren Dr. Naeser an reinem
Eisen ahnliche Beobachtungen machte, die dann aber von der
Reichsanstalt an den eingesandten Proben nicht bestatigt
werden konnten.
Prof. Dr. A. v. Z e e r l e d e r , Neuhausen: ,,Uber d e n K r a f t bedarf beim Schmieden uon Aluminiumlegierungen."
Die Arbeit verfolgt den Zweck, den Kraftverbrauch beim
Schmieden, sowohl unter dem Fallhammer wie unter der
Presse aufzuklaren. Untersucht wurden Reinaluminium,
Anticorodal, Avional und 58er Messing, daneben wurde der
EinfluB verschiedener Zusatze (Cu, Mg und Mg-Silicid) auf
den Kraftbedarf beim Warmpressen ennittelt.
Dr. E. L a y , Frankfurt a. M.: ,,Gegenwartiger Stand der
Herstellung, Verarbeitung u n d Verwendung der A luminiumbronze. "
Im Interesse einer moglichst grol3en Ersparung von Devisen
ist es wiinschenswert, die Venvendung von Zinn nach Moglich-
Angewandte Chemie
48. J&E. 1935.Nr. 331
Personal- und Hochschdnachrichten
~~
555
~
keit zu vermeiden. Vortr. zeigt an zahlreichen Beispielen,
daR der Austausch von Zinnbronze gegen Aluminiumbronze
nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technisch giinstig sein
kann. Man verwendet reine Cu-Al-Legierungen mit bis zu
10% A1 oder Mehrstoffbronzen (Fe, Ni, Si, Zn, Sn) mit bis zu
12% Al, bei hoheren Gehalten wird die Sprodigkeit infolge Zunahme des y-Mischkristalles zu groB. Al-Bronzen sind durch
gute Widerstandsfahigkeit gegen chemische und korrosive
Einfliisse gekennzeichnet, auch sind sie zunderfester als reine
Sn-Bronzen. DaB Al-Bronze noch nicht in einem wiinschenswert erscheinenden Umfange venvendet wird, ist darauf zuriickzufiihren, daB gewisse Schwierigkeiten in der Verarbeitung
bestanden, die aber nach den dusfiihrungen des Vortr. heute
iiberwunden sein diirften.
Prof. Dr. M. S c h l o t t e r , Berlin: ,,Uber glunzende MetallNiederschlage."
Bisher glaubte man, nur beim Chrom und beim Antimon
glanzende Metallabscheidungen erhalten zu konnen, die fur
die praktische Verwendung giinstig sind. Systematische Versuche zeigten nun, daR es auch in anderen Fallen (Ni, Ag,
Au, Cd, Sn, Zn) unter Einhaltung bestimmter Versuchsbedingungen moglich ist, Abscheidungen in allen moglichen
Variationen zu erhalten. Die Ursache des veranderten Aufbaues der Niederschlage ist ein Einbau glanzender Metallverbindungen in das urspriingliche Metallgitter, wie aus der
Anderung der Gitterkonstanten und anderer Eigenschaften
nachgewiesen werden konnte.
Dr. G. GroB, Berlin: ,,Obey Metallfarbungen m i t Liistersud."
Bekannt ist das Farben von Messing, Kupfer, Zink und
Eisen mittels Luster- oder Blausud folgender Zusammensetzung: 124 g Natriumthiosulfat und 38 g Bleizucker in 1 1
Wasser. Die iibliche Badtemperatur liegt zwischen 80 und 900.
Das Verfahren hat den groRen Nachteil, daW Bader verhaltnismaRig hoher Temperatur notwendig sind, um die Liisterfarben
zu erzeugen. Es ist aul3erdem schwer, einen gewiinschten
Farbton zu erreichen und zu beherrschen. Deshalb ist das
Verfahren bisher praktisch wenig angewendet. Durch systematische Baduntersuchungen gelang es, diese MiRstande zu beseitigen. Es zeigte sich, daR bei Veranderung des Mengenverhaltnisses der Bestandteile die Arbeitstemperatur unter 50°
gesenkt werden konnte und daB dabei die einzelnen Farbtone
in schoner Abstufung hervortraten. Durch Zusatz schwach
dissoziierter organischer Sauren und Salze lie13 sich aul3erdem
die Beizgeschwindigkeit erhohen und damit das Verfahren
weiter vervollkommnen.
untersucht ; dabei ergaben sich sehr giinstige Eigenschaften,
die z. T. diejenigen der Zinnlager sogar iibertreffen.
Dr. H. Vosskiihler, Bitterfeld: ,,Dauerstandfestigkeit bei
iibersattigten Mg-Mischkristallen."
Bei einer Temperatur von 140O und einer Belastung von
4,7 kg/nim2 wurden an einer Magnesiumlegierung, die im geschmiedeten, ausgegliihten und gegossenen Zustand vorlag,
Zeit-Dehnungs-Kurven aufgenommen. Das Schmiedematerial
zeigte dabei im Sinne der amorphen Plastizitat die gronte
Dehnungszunahme mit der Zeit, wahrend das giinstigste Verhalten - also geringste Dehnungszunahme - beim GuB beobachtet wurde. Da die gegliihten Legierungen aus iibersattigten Mischkristallen bestehen, wurden als Ursache der
verstarkten Dehnungszunahme Ausscheidungsvorgange vermutet. Es wurden deshalb verschiedene gleichbehandelte
Proben unter gleichen Bedingungen dem Dauerstandversuch
unterworfen und nach bestimmten Zeiten Gefiige und Festigkeitseigenschaften kontrolliert. Dabei konnte nachgewiesen
werden, daB tatsachlich Ausscheidungen die verstarkte Dehnungszunahme hervorrufen. Durch vorheriges Anlassen wird
die Dauerstandfestigkeit der Legierung erhoht.
Nachtrag.
Dr. S c h m i d t , I. G. Bitterfeld: ,,Magnesium, seine Legierungen und die technische Verwendung derse1ben"l).
I n dem oben erwahnten Referat wird 7. Zeile von unten
die Bezeichnung AZM venvendet. Es handelt sich hierbei um
eine aus Elektronmetall-Halbzeug, Legierung AZM, hergestellte, geschweiBte Konstruktion.
l)
Diese Ztschr. 48, 532 [1935].
PERSONAL- UND HOCHSCHULNACHRICHTEN
~
~
(RedaktionsschluE fur ,,Angewandte'' Mittwoohs,
fur ,,Chern. Fabrik" Sonnabends.)
Geh. Reg.-Rat, emerit. 0. Prof. Dr. M. B u s c h , Erlangen,
friiherer Ordinarius fiir pharmazeutische Chemie, Lebensmittelchemie, chemische Technologie und Direktor des Instituts fiir
angewandte Chemie an der Universitat Erlangen, feierte a m
16. August seinen 70. Geburtstag.
Geh. Reg.-Rat Dr. Karl von Auwer s , emerit. 0. Prof.
fur anorganische und physikalische Chemie an der Universitat
Marburg, beging am 12. August sein 50. Doktorjubilaum. Eine
Erneuerung des Diploms der philosophischen Fakultat der
Universitat Berlin wurde mit einem Gluckwunschschreiben
Dr. H. B o h n e r, Bitterfeld: ,,Obey die Abhangigkeit der dem Jubilar vom Kurator der Marburger Philipps-Universitat,
Geheimrat Dr. von Hiilsen, iiberreicht.
dynamischen Eigenschaften vergiitbarer Aluminiumlegierungen
von Verformungsart u n d thermischer Behandlung."
Ernannt: Zum nichtbeamteten a. 0. Prof. in der Fakultat
Ermiidungs- und Dauerschlagfestigkeit sind bei gewalzten fur Maschinenwesen der Technischen Hochschule Berlin der
Stangen einer Al-Legierung mit 5,65y0 Cu und 0,67y0 Mn Dozent Dr.-Ing. habil. Ludwig F. Dr ei bhol z (Metallkunde
groBer als bei PreBgut. Angelassene Werkstoffe haben eine der Leichtmetalle). - Geh. Reg.-Rat Dr. K. A. H o f m a n n ,
hohere Ermiidungsfestigkeit als nur abgeschreckte.
emerit. 0. Prof. fur anorganische Chemie in den Fakultaten
fur allgemeine Wissenschaften und allgemeine Technologie an
Dr. K. K r e k e l e r , Hamburg: ,,Neue Ergebnisse der 61der,Technischen Hochschule Berlin, in Anerkennung seiner Ververwendung bei der spanabhebenden u n d spanlosen Formgebung
dienste u m die Technische Hochschule zum Ehrensenator. der Metalle."
Es wurden folgende Fragen behandelt: 1. Die spanlose Dr. S a b a l i t s c h k a , a. 0.Prof. fiir pharmazeutische Chemie an
Verarbeitung: a) Walzen, b) Schutz der Walzen vor Korro- der Universitat Berlin, anlaBEch der Hundertjahrfeier der
sionen, c) Ole zum Pressen von Stangen und Rohren, d) Ole Pharmazeutischen Gesellschaft Antwerpen z u m Ehrenmitglied.
zum Pressen oder Driicken von Blechen, e) Das Ziehen von Zur Tagung der Internationalen Liga fiir Homoopathie, die
Driihten. 2. Die spanabhebende Verarbeitung : a) Verwendung im August in Budapest stattfindet, wird Prof. Sabalitschka
eines Schneidoles.
auf Einladung einen Vortrag halten.
Gestorben: Paul Guc kel , Leverkusen-Schlebusch, langProf. Dr. M. F r h . v. S c h w a rz , Miinchen: ,,Prufung der jahriger friiherer Direktor der Dynamitfabrik Schlebusch, am
Laufeigenschaften verschiedener neuer Lagermetalle."
2. August im 75. Lebensjahr. - Dip1.-Ing. P. Maiwald,
Nach den Ergebnissen dieser Arbeit ist es moglich, hoch friiherer Direktor der Komm.-Gesellschaft Julius Rutgers,
zinnhaltige Lagermetalle durch solche auf Bleigrundlage zu
ersetzen und damit an Zinn zu sparen. Voraussetzung ist in- Witkowitz, langjahriges Mitglied des Vereins dcutscher Chedessen ein ruhiger Lauf der Welle, also keine stofiartige Be- miker am 6.[August in Bad Oeynhausen imAlter von 69 Jahren.
lastung. Es wurde der EinfluB der verschiedenen Legierungs- - K. E. Oehr en, Mitbegriinder und Mitinhaber des Chemischzusatze As, Cd, Cu, Mg, Sb und Zn je fur sich und in ver- pharmazeutischen Laboratoriums Dr. Oehren 8z Co. in Berlin,
schiedenen Mischungsverhaltnissen auf die Bleilagermetalle am 10. August im Alter von 75 Jahren.
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