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Deutsche Gesellschaft fr photographische Forschung. 10. Tagung 9

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Versa m m l u ng .sb e r i c h t e
schwankung im Einpfangssystem iibertragt sich ebenso auf das
bewegliche System wie Absorption von Strahlung beim eigentlichen MeRvorgang. Fur den mittleren Fehler einer Energiemessung
kann man als untere Grenze der GroBenordnung nach den Ausdruck
l'CkTa angeben (C = Warmekapazitat des Empfangssystems). Sie
kann nur dann erreicht werden, wenn die Schwankungen des beweglichen Systems infolge Brownscher Bewegung kleiner sind als die
durch die Energieschwankungen des Empfangssystems verursachten.
Eine Spannungserholiung am Bolometer kann daher dieses Instrument nur so lange leistungsfahiger machen, bis die thermisch bedingten Schwankungen an die GroBe der Brownschen Bewegung
herankommen ; bei weiterer Erhohnng der Spannung wiirde das
Bolometer nur als ,,Verstarker" der Energieschwankungen im
Widerstand wirken. - Eine Erhohung der Leistungsfahigkeit von
StrahlungsmeBinstrumenten erreicht man durch Verringerung des
mittleren Fehlers einer Energiemessung, nach der obigen Formel
also durch Herabsetzung der Temperatur und der Warmekapazitat
des Empfangssystems. Der erste Weg wird meist auf praktische
Schwierigkeiten stol3en; auch der zweite ist nicht beliebig weit gangbar. Das Empfangssystem besitzt immer ein gewisses Warmeabgabevermogen A je Sekunde uud je Grad Temperaturerhohung;
die Zeitdauer tmeiner Messung darf also hochstens von der GroRenordnung C/A sein, wenn die Warmeabgabe nicht wesentlich storen
soll. Mit abnehmendem C miil3te daher auch tm immer kleiner
gemacht werden, und damit wiirde auch die Energie, die ja in der Regel
als Energiestrom S (erg je Sekunde) vorliegt, immer kleiner werden.
Als Ma13 fur die Leistungsfahigkeit I, eines StrahlungsmeBinstruments wird der Ausdruck
1
L = 1 __MeDausschlag
S Schwankungsausschlag
vorgeschlagen. Als grol3te erreichbare Leistungsfahigkeit ergibt
sich L = l / ~ 2 ~siez kann
;
also grundsatzlich durch beste Warmeisolation gesteigert werden, jedoch nicht beliebig weit, da ein Teil
der Warmeverluste immer unvermeidlich ist.
-.
. -I/&
C. WeiQ: Kunstliche Erzeugung von UY,A d " , RaE,Po.').
I n den letzten Jahren gelang es in verschiedenen Fallen, radioaktive Elemente, die in der Natur vorkommen, auch durch Kernumwandlung aus schweren Elementen kiinstlich zu erzeugen. So
gibt die BeschieBung von 232Thori~mmit Neutronen neben anderen
Umwandlungsprodnkten Uran Y nach der Reaktionsgleichung
TTh
:n --t %UY + 2 317). Identifiziert wurde dieses Umwandlungsprodukt durch chemische Abtrennung und durch die beobachtete Halbwertszeit von 24.5 h, die mit der des natiirlichen UY
(24,6 h) innerhalb der Fehlergrenzen iibereinstimmt; auch die beobachtete P-Aktivitat des kiinstlichen UY verhalt' sich wie die des
natiirlichen. - BeschieBung von B l e i mit schnellen Neutronen liefert
u. a. AcC" (= q: T1) nach der Reaktionsgleichung ::Pb
in 3 TT1
ips). Die entsprechende Uniwandlung der Blei-Isotopen Z08Pb
und eoaPb wiirde auf ThC" bzw. mT1 fiihren. Alle drei Prozesse
diirften relativ selten sein, da das zu emittierende Proton bei der
hohen Kernladung eine sehr hohe Potentialschwelle zu iiberwinden
hat, wenn es aus dem Kern austreten soll. Der Nachweis des Umwandlungsproduktes AcC" erfolgte, indem einige mg T1 dem zu
bestrahlenden Pb(N0 JZ beigefiigt und dann chemisch wieder abgetrennt wurden. Dabei wird das erzeugte radioaktive Element
mit abgetrennt; es ist also ein Isotop des T1. Die Halbwertszeit
ergab sich zu 4,6 min, wahrend AcC" eine solche von 4,7 min hat.
Eine gefundene Halbwertszeit von 4,l min bei Bestrahlung mit
langsamen Neutronen diirfte der bekannten 4,l niin-Aktivitat des
a04 T1 zuzuschreiben sein. - Eine ausfiihrlichere Untersuchung haben
die UmwanFllungen erfahren, die bei BeschieBung von W i s m u t mit
schnellen Deuteronen aus dem Cyclotron (Energien bis 8,7 Mio. V)
auftretene). Es entstehen R a E durch einen sog. (d, p)- und Po durch
:d-+
einen (d, n)-ProzeB nach den Reaktionsgleichungen g B i
*:!RaE
:p; %Bi + :d + zgPo +- tn.
RaE zerfsilt seinerseits
wieder in Po gemaB * i R a E -+"Po + p mit einer Halbwertszeit
von 5,O Tagen. Die Mengen Po, die direkt sowie indirekt auf dem Weg
iiber das zerfallende RaE entstehen, konnen aus dem zeitlichen
Verlauf der m-Aktivitat des Po erschlossen werden; damit gewinnt
man AufschluB iiber die relativen Ausbeuten des (d, n)- und des
(d, p)-Prozesses. Sie verhalten sich im Energiebereich 6,2--8,7 Mio. V
der Deuteronen wie 1 zu 6 4 . Da es fur Protonen wegen der hohen
Potentialschwelle von 9,7 Mio. V kaum moglich ist, den Kern zu
verlassen, aber trotzdem der (d,p)-ProzeB der haufigere ist, wird
man ihn so zu deuten haben, daB das Deuteron beim Auftreffen auf
die Kernoberflache in dem starken Kraftfeld des Kerns in ein Proton
und ein Neutron dissoziiert; das erstere fliegt weg. ohne in den Kern
einzudringen, das letztere wird vom Kern absorbiert. Dringt dagegen
das Neutron als ganzes in den Kern ein, so wird man in den meisten
Fallen den (d, n)-ProzeB erwarten; das Proton hat wegen der hohen
Potentialschwelle eine so geringe Austrittswahrscheinlichkeit gegeniiber dem elektrisch neutralen Neutron, daB fast immer die Emission
+
+
+
+
+
des Neutrons erfolgt. D;e Prozesse, die b-i der BeschieBung des
3 B i mit Deuteronen auftreten, sind besonders interessant, weil die
Endprodukte der (d, p)- und der (d, n)-Reaktion sich wegen ihrer
verschiedenen Art der Rsdioaktivitat (p- bzw. m-Aktivitat) experimentell besonders leicht analysieren lassen. Bei (d, p)- und (d, n)Reaktionen an anderen Elementen ist i. allg. nur eines der Endprodukte instabil, und in den seltenen Fallen, wobei de instabil sind,
sind die Aktivitaten gewohnlich von der gleichen Art und daher
nicht einfach zu trennen.
Chemisch-Physikalische Gesellschaft in Wien
(gemeinsam m i t d e m Gauverein O s t m a r k
d e r Deutschen physikalischen Gesellschaft)
Sitzung am 30. April 1941.
Prof. Dr. W. Heisenberg, Leipzig: Die durchdringmde Kornponente dcr Hohenstrahlung.
Vortr. gibt zuerst einen kurzen Uberblick iiber die verwickelten
Prozesse, die sich als Folge der aus dem Weltraum einfallenden
Strahlung in der Atmosphare abspielen, behandelt die Zerlegung
der kosmischen Strahlung in die verschiedenen Komponenten und
geht dann auf die Prozesse ein, durch welche die Mesonen in der
Atmosphare absorbiert werden, und auf die Vorgange, bei denen die
Mesonen in der Atmosphare entstehen. Es wird die Ansicht vertreten, daB die von Blau u. Wambacher beobachteten Kernzertriimmerungen zugleich die Entstehungsprozesse der Mesonen und der
Protonen und Neutronen seien und daB diese Kernzertriinimerungen
in erster Linie von den Lichtstrahlen der primaren Ultrastrahlung
ausgelost werdenlO).
Deutsche Gesellschaft fur photographische
Forschung
10. T a g u n g , 9. M a i 1941 in Berlin ( H a u s der Technik).
Prof. Dr. J. Eggert, Lcipzig : Sensitometrischer Jahresbericht.
Es wird iiber die Tatigkeit des Ausschusses fur Sensitometrie
der Gesellschaft berichtet. Der AusschuB hat die auf der letzten
Tagung in Miinchenll) von englischer und amerikanischer Seite gemachten Vorschlage auf ihre Leistungsfahigkeit sowohl an sich als
auch im Vergleich zum DIN-System untersucht. I n Betracht gezogen wurden: l. Das Entwicklungsverfahren von Rawling (reproduzierbare Zeit-Temperatur-Entwicklung) ; 2. Der Vorschlag von
Jones; 3. Der Vorschlag der Amer. Standard Association. Dieser
enthalt die Rawling-Entwicklung und das Jones-Kriterium, verlangt
aber iiberdies noch eine Beschrankung auf eine bestimmte Neigung
der S-Kurve. Diese bestimmte Neigung der S-Kurve soll der Arbeitsweise der amerikanischen Photohandler (Photofinisher) angepaBt
sein, da diese angeblich weitgehend einheitlich bis zu einer bestimmten
Neigung entwickeln. Dies trifft jedoch in keiner Weise fur deutsche
Verhaltnisse zu, wie umfangreiche Versuche bzw. Erhebungen bei
deutschen Photohandlern ergaben. Es wurden bei gleichen Filmtypen an verschiedenen Stellen y-Werte festgestellt, die sich mixlmsl
um den Faktor 4 unterschicden. - Die Vergleiche sind noch nicht
endgiiltig abgeschlossen. Sie lassen jedoch bereits erkennen, daB die
Vorschlage gegeniiber dem DIN-System hinsichtlich der Erfassung
der praktischen Bmpfindlichkeit, der Rcproduzierbarkeit der MeBwerte und der Einfachheit der Ausfiihrung der Messungen in keiner
Wcise grundlegende Verbesserungen darstellen.
Reg.-Rat. Dr. H. Korte, Berlin, P. T . R .: Die neue Kerze und
ihre Auszuirkung auf die Sensitometrie.
Die Entwicklung der Normallichtquellen bis zu derri kiirzlich
neu eingefiihrten schwarzen Korper von 1768" (erstarrendes Platin)le)
wird an Hand
z. T. historischen Modellen (01-Lampe, PentanLanipe u. a.) gezeigt. Das neue Nornial ist wesentlich genauer
reproduzierbar als das vorhergehende, die Hefner-Kerze. Die DINSensitometrie wird durch die ,,Neue Kerze" nur durch den Umrechnnngsfaktor 1,14 (1,14 H.-K. = 1 Neue Kerze fur 2360O K ) beriihrt.
:van
Oberstabsing. Dr. C . Aschenbrenner, Berlin : Probleme und
Erfolge der Luftbildtechnik beim Kriegseinsatz.
Einleitend wird ein oberblick iiber den Unterschied zwischen
Erd- und Luftbild in der Aufgabenstellung und in den Aufnahmebedingungen, besonders irn Kriege, gegeben. Bei dem Auf n a h n i e ger a t ist das schwierigste Problem der Ausgleich zwischen Leistung,
einfacher Bedienung und geringem Gewicht. Die groBte Bcdeutung
fur die Erfolge auf dem Gebiet des Luftbildes im gegenwartigen
Kriege ist der Einfiilirung des GroBformates 33 X 33 cm (Kamera als
Reihenbildner ausgebildet) zuzusprechen. Fur die B il d b e a r b e i t u n g
Vgl. hierzu Hdsenberg, Das schwere Elektron (Mesotron) und seinr Rolle in der Hohenstrahlung, diese Ztschr. 52, 41 [1939];Wambacher,Mehrfachzertriimmerung v. Atomkernen durch kosmische Strahlung, ebenda S. 117; Eulm, Ausgedehnte Schauer der
Ultrastrahlung in der Luft.. ebenda S. 702.
12) Vgl. diese Ztschr. 54, 6 [19411.
11) Vgl. diese Ztschr. 52. 212 [1939].
lo)
9 Vel. hinrzu StraBmann, ,,Uber die Spaltuiig schwererKerne", dieseZtmhr.54,249[1941].
') P. Nishina, T. Pmaki, R. RimuTa, M . Ikawa, Nature 142, 874 [19381.
a) E. Bretscher u. L. G
'
. Cook, ebenda 146,431 [1940].
O) D . G. Hurst, R . Latham u. W . B. Lewis, Proo. Roy. SOC.London, Ser. A 174,126 [1940].
348
Angewandte Chemie
54.J a h r g . 1941. N r . 29/30
Versammlungsberichte
sind Gerate ausgearbeitet worden, die unter feldmaBigen Bedingungen
sichere Ergebnisse liefern. (Fertige Chemikalienpackungen fiir Entwickleransatze, Fixierbader u. a. ; Entwicklungsmaschinen fur die
GroBformate; Kraftwagen rnit Dunkelkammer.) An einer Reihe von
charakteristischen Bildbeispielen wird die A u s w e r t u r i g von Luftbildern besprochcn. Insbes. werden AusschnittvergroBerungen gezeigt, mit deren Hilfe die Erkennung von Einzelheiten in erstaunlichem Malje gelingt. Das k s e n des Luftbildes wird wesentlich
erleichtert (Hohenunterschiede !) mit Hilfe des R a u m s e h e n s .
Prof. Dr. H. Joachim, Dresden: Apparate zur Dokumentation.
Unter Dokumentation versteht man die Technik, welche sich
mit der Herstellung, Aufbewahrung und Wiedergabe von Dokumentenkopien (Zeichnungen, Bucher, Archivierung von Tageszeitungen und Zeitschriften, Registrierungen aller Art) befaat.
Vortr. beschrankte sich auf diejenigen Verfahren, welche sich der
Photographie mit stark verkleinerter Abbildung auf Filmen bedienen. I m allg. kommt das Kleinbildformat zur Anwendung
(Kinoformat). Als Verkleinerungsfaktor gilt ein Faktor
bis
1/22.
Es wurden Aufnahmegerate (meist mit Kleinbildkamera ,,Leica"
oder ,,Kontax" ausgeriistet) und Lesegerate besprochen. Die Lesegerate bgstehen aus einer VergroDerungsapparatur (Mikroskop) mit
Beleuchtungseinrichtung. Das vergrooerte Bild wird mittels Spiegel
auf eine Mattscheibe geworfen, von der das Bild bequem abgelesen
werden kann. I m einzelnen werden ein automatischcs Scheckregistriergerat und eine Telephonzahleinrichtung gezeigt. Mit der
letztgenannten Apparatur konnen Blocks von je 100 Telephonzahlern mit einer einzigen Aufnahnie registriert werden. Solche Einrichtungen ersparen in groBem Umfang Arbeitskraf te (in diesem
Fall - 1 : l O ) .
Dr. W. Rahts, Berlin : Photographische Fragen zur Dokumentation.
Bei der Dokumentation werden i. allg. 3 Verfahren angewandt:
1. D a s o p t i s c h e V e r f a h r e n , bei dem mittels einer Optik auf
photographisches Papier photographiert wird. Kopie: meist in geringer Verkleinerung, seitenrichtig, weiBe Schrift auf schwarzem
Grund ; Aufnahmematerial : nicht barytiertes, sensibilisiertes, hochempfindliches Bromsilberpapier. - 2 . D a s R e f l e x v e r f a h r e n , bei
dem das photographische Papier im Kontakt mit dem Original
belichtet wird. Kopie: gleiche GroBc wie Original, weiBe Schrift
auf schwarzem Grund; bei beiderseitig bedruckten Vorlagen seitenverkehrtes Negativ, welches im Kontaktverfahren zu einem Positiv
kopiert wird. Aufnahmematerial: nicht barytiertes, moglichst durchscheinendes Papier, um durch das Papier hiiidurch belichten zu
konnen; sensibilisiert, unempfindlich. - 3. D a s F i l m v e r f a h r e n ,
bei dem das Original in stark verkleinertem MaDstab auf Film abgebildet wird. Kopie: Positiv auf Diapositivfilm (Kleinbildformat)
oder PositivvergroBerung auf Papier, Aufnahmematerial : feinkorniger
Film mit hohein Auflosungsvermogen. Es ist zwcckmaDig, bei der
Verkleinerung (Aufnahme) bzw. WiedervergroBerung (im Lesegerat
oder auf dem Papier) nichc iiber den Maljstab 1 : 12 hinauszugehen.
Prof. Dr. H . Frieser, Dresden: Mikrate fiir Dokumentationszuiecke.
Mit Hilfe einer geeigneten Optik und einer ,,kornlosen" Bromsilbergelatineschicht mit hochsteni Auflosuugsvermogen ( L i p p m a n n Schicht, normale Entwicklung) gelang es, die Verkleinerung so weit
zu treiben, da5 1 Buchseite auf 1 mniz Schicht (d. 11. also z. B.
10000 Seiten auf 19x 12 cm Platte) untergebracht aerden kann.
Mittels eines geeigneten Wiedergabegerates konnen solche ,,Mikrate"
einwandfrei leserlich reproduziert werderi. Die Bedeutung des
Verfahrens beziiglich der enormen Platzersparnis liegt auf der Hand.
Dr. H. Franke, Erlangen : Leistungsbegriff u n d Leistungsrnessung in der Schirmbildphotographie.
Zunachst wurde die Bedeutung dcr Einzelfaktoren : Leuchtschirm, Optik, Film fur die Leisturgsfahigkeit des ganzen Systems
behandelt. Dicse Leistungsfahigkeit kann wie bei den normalen
photographischen Verfahren durch das Auflosungsvermogen erfaBt
werden. Unter Anwendung eines gleichzeitig fur Licht und fiir
Rontgenstrahlen geeigneten Testobjektes (in schmale Sektoren aufgeteilter, kreisformiger Raster, sog. ,,Sicmensstern" aus dunner
Bleiplatte) wird versucht, eine MaIjzahl zu finden, die erreicht werden
muD, wenn eine Schirmbildaufnahme bestimmten diagnostischen
Anforderungen geniigen soll.
Prof. Dr. F. Jentzsch, Berlin : Reflexionsreste vergiiteter
0bjekti~e.l~)
Das durch Reflexion a n den einzelnen Linsen eines Objektivs
entstehende Streulicht, welches eine Kontrastverminderung im Bild
hcrvorruft, wird berechne'c. Mit Hilfe geschatzter Werte fur die
Erhohung der Durchlassigkeit vergiiteter Objektive wird iiberschlagen, daB in solchen das Streulicht (fur normale Objektive mit
3-5
Linsen) praktisch vollig ausgeschaltet wird.
19)
Vgl. hierru,die Rundschaunotir IIohere Lichtstarkc durch Beseitigung der Reflexion,
diese Ztschr. 54,137 [1941], sowie die Umsohaunotizen ,,Die Erhohung der Lichtstiirke
optischer Gerate", Chem. Fabrik IS, 206 [1940], und ,,Unsichtbares Glas", ebenda
12, 496 [19391.
Angewandte Chemie
54.J a h r g . 1941. N r . 29/30
Dr.-Ing. K . Leistner, Jena: Messungen an photographischen
Objektiven m i t erhohter DurchliLwigkeit.
An verguteten (d. h. mit reflexvermindernden Belagen versehencn) Objektiven wird die Steigerung der Gesamtdurchlassigkeit
auf lichtelektris :hem und photographischem Wege sowohl fiir weiBes
als auch fiir verschieden farbiges Licht gemessen. Sie crreicht nahezu
Die spektrale
den theoretisch zu erwartenden Betrag von 20-25%.
Verteilung der Durchlassigkeit wird nicht verandert, so daB bei
vergiite ten Objekten kein EinfluB auf die Farbenwiedergabe bei
Farbenaufnahmen zu befiirchten ist. Die Verminderung des Streulichtes fiihrt zu einer betrachtlichen Erhohung der Kontraste bei
der Aufnahnie oder Vergroaerung. Das Auflosungsvermogen verguteter Objektive ist unverandert.
Dr. H. Schering, Jena: Uber die Lichtfarbe der Bogenlampew
strahlung.
Die fiir die Wiedergabe von Farbfilmen nach den Richtlinien
der Reichsfilmkammer vorgeschlagene Ausleuchtung mit BeckKohlenbogenlicht ist bei Einstellung der Lampen auf giinstigste
Leistung hinsichtlich der spektralen Verteilung (Lichtfarbe) praktisch
von der Art (Marke) der Kohlen nnabhangig.
Dr. E. Elvegird, Stockholm: Faktoren, welche die Belichtung
beim Photographieren von Naturgegenstanden beeinflussen.
Die richtige Belichtungszeit bei der photographischen Aufnahme ist abhangig 1. von der Beleuchtungsstarke der S o m e
(Sonnenhohe; Raumwinkel, den der vom Gegenstand sichtbare Teil
des Himmels einuimmt; Jahres- und Tageszeit) ; 2. der Bewolkung
des Himmels ; 3. der Empfindlichkeit des photographischen Aufnahmematerials; 4. der Blende. Diese Faktoren werden in einen
mathemischen Ausdruck zusammengefaBt, dessen Auswertung die
richtige Belichtungszeit ergibt. Vortr. zeigt cinen BelichtungsRechenschieber, mit dessen Hilfe man uiiter Berucksichtigung der
genannten Faktoren die erforderliche Belichtungszeit ablesen kann.
Dr. habil. J . Rzymkowski, Jena: Metallkomplexsystme des
T y p u s Alkz(RGOO)yMe, als photographische Entwickler.
Fur Entwickler, welche bisher unter der Bezeichnung ,,anorganische Entwickler" zusammengefaDt waren (z. B. der Eisenoxalatentwickler) laBt sich ahnlich wie fur die organischen Entwickler
eine allgemein gultige Formel angeben : Alkx(RCOO),Me,. wobei
Alk ein Alkalinietall und Me ein Metall sein kann, dessen Ionen ihre
Valeiiz leicht andern konnen, wahrend R ein organisches Radikal
und x, y, z die verschiedenen Wertigkeitsstufen darstellen. Die
Formel fuhrte u. a. zur Entdeckung eines Uran-Oxalat-Entwicklers.
Dr. E. Elvegird, Stockholm : Filter zur Veranderung der Farbe
der Beleuchtung bei Farbenaufnahmen.
Urn die spektrale Zusammensetzung des Tageslichts in der
Weise zu veraindern, daB sie sich der Sensibilisationsabstimmung
des Farbfilms anpaBt, werden die sog. ffage-Filter empfohlen.
Diese bestehen aus zwei Typen, von denen der eine (gelbbraun)
im Sinne einer Erniedrigung der Farbtemperatur, der andere im
entgegengesetzten Sinne entsprechend der Wienschen Strahlungsformel wirkt. Als geeignete Farbstoffe fur die gelbbraunen Filter
haben sich oxydierte Losungen normaler Entwickler erwiesen.
Dr. W. Ehrenberg, Berlin : D i e Bedeutung der natiidichen
h'ontrastfarben u n d ihre Erzeugung in photographischen Bildern.
Es wird gezeigt, wie durch Vorschalten von farbigen Lichtfiltern bei der Projektion die Natiirlichkeit und der farbige Reiz
von Farbenaufnahmen wesentlich gesteigert werden k6 inen.
Dr. A. Dresler, Berlin: Wiedergabe u n d Projektionslicht bei
Ag f aeo lor-Aufnahm en14)
Mit den1 Agfacolorfilm fiir Kunstlicht werden Aufnahmen
einer Anzahl von rot bis blau abgestufter Schottfilter im Licht der
Normalbeleuchtung bei verschiedenen Belichtungszeiten gemacht.
Aus diesen Aufnahmen wurde die jeweils ahnlichste herausgesucht
und mit den1 Originallicht farbreizmetrisch verglichen. Um dabei
gleichzeitig den EinfluD der Farbtemperatur der bei der Wiedergabe
benutzten Lichtquelle mit zu beriicksichtigen, erfolgte die Auswertung aller ausgesuchten Filme fur 4 Farbtemperaturen: 2000,
2400, 2850 und 800 O K. Zur Ermittlung der Farbkennziffern
wurde die spektrale Durchlkigkeit der Filme und der Filter im
Doppelmonochroniator gemessen. Die so gewonneiien Farbkennziffern zcigten, daB die Farbentreue des Farbfilms im Gebiet der
gelben und griinen Farbtone wesentlich besser ist als im Rot und
Blau. Bei diesem Verfahren ist allerdings zu beachten, daB recht
strenge Anforderungen (bei dem hohen Sattigungsgrad der wiederzugebenden Lichter) gestellt werden, wahrend andererseits eine
wesentlich genauere Belichtung als allgemein in praktischen Fallen
moglich war. Die Farbtemperatur der Wiedergabelichtquelle hat
im Griin und Gelb weniger, mehr dagegen im Blau und Rot EinfluB,
u. zw. verbessert eine niedrige Farbtemperatur die Farbentreue im
~
)'1
Uber das Agfacolor-Verfahren vgl. Heymer, diese Ztschr. 52, 164 [1939],sowie Socher
u. u. Oven, ebenda 50, 209 [1937].
3 49
Rot, wahrend eine hohe das gleiche im Blau erreicht. Die normale
Farbtemperatur (gasgefiillte Gluhlampe) liefert die geringsten mittleren Abweichungen iiber das gesamte (sichtbare) Spektrum. Es
ist daher nur in Sonderfallen moglich, durch eine Anderung der
spektralen Energieverteilung der Wiedergabelichtquelle ganz allgemein die Farbentreue des Farbenfilms zu erhohen.
Dr. A. Schilling, Dessau : Fortschritte des Agfacolor-NegatioPositiu- Verfahrens'*).
Es wird iiber den Aufbau und iiber die Fortschritte der Filme
fur das Agfacolor-Negativ-Positiv-Verfahren berichtet. Das Verfahren besteht in der Herstellung komplementar gefarbter Negative,
von denen durch Kontaktkopie beliebig viele farbige Abziige erhalten
werden konnen, im Gegensatz zu dem bereits seit l k g e r e r Zeit
fur Amateurzwecke gebrauchlichen Agfacolor-Umkehrverfahren.
Mit Hilfe eines sehr instruktiven Mikro-Kinofilms wird die farbige
Entwicklung an Mikrotom-Schnitten in den drei verschiedenen
Schichten in ihrer Einfachheit anschaulich vorgefiihrt. SchlieBlich
werden die maschirielle Entwicklung des Agfacolor-Negativ- und des
Tonpositivfilms sowie die Kopierung mit Farblichtsteuerung niit
Kopiermaschinen erlautert. Versuchsfilme aus dem Laboratorium
der Agfa bewiesen das einwandfreie Arbeiten des Verfahrens.
Dr. L. Busch, Berlin: Kodnchrom i m Laufe der Jahre14).
In einer kurzen historischen Einleitung wird darauf hingewiesen,
daD bei der Fa. Kodak die Bezeichnung ,,Kodacolor" auf additive
Verfahren (Linsenrasterverfahren),die Bezeichnung ,,Kodachrom"
fur substraktive Verfahren der Kodak angewandt wird. Das erste
subtraktive Verfahren der Kodak, welches mit Kodachrom bezeichnet
wurde, war ein Zweischichtenverfahren. Spater trat an dessen Stelle
das Mehrschichten-Farbkupplungsverfahren.
Bei dein letztgenannten - eineni 5-Schichten-Film -- wurden zuuachst die Farbkuppler nicht in die Schicht eingelagert, sondern von auBen nach
der vie1 bewunderten Methode der ,,kontrollierten Diffusion" eiiigefiihrt (die Bindringtiefe der Losungen mu13 auf einige p genau
geleitet werden). Spater wurde dieses Verfahren abgeandert zu der
jetzigen bereits seit Iangerer Zeit angewandten Methode : Der Film
wird, wie iiblich, zuerst einer allgemeinen Schwarz-WeiD-Entwicklung unterworfen und dann iiber eine rote 1,ichtquelle gefiihrt, die
ihn, von der Ruckseite beleuchtet. Der Film lauft darauf in eine
Entwicklungslosung ein, die in der untersten Schicht, die durch diese
Rot-Belichtung allein beeinfluBt wurde, ein Blau-Giiin-Bildentwickelt.
Der Film wird dann ohne weitere Zwixhenbehandlung von der
Schichtseite her mit blauem Liclit bestrahlt und lauft unmittelbar
in einen Gelbentwickler ein, der in der obersten Schicht ein Gelbbild
hervorruft. SchlieBlich wird dann in ahnlicher Weise in der Mittelschicht ein Purpurbild her~orgerufenl~).Den AbschluB des Verfahrens bildet, wie iiblich, die Entfernung des metallischen Silbers
aus den Schichten. Dieser neue Kodachromfilm ist ein Vierschichtenfilm mit einem eingelagerten Gelbfilter, welches vor allem das Fernhalten des blauen Lichts von der griin- und rotempfindlichen Schicht
bezweckt. Das Entwicklungsverfahren 1aDt sich auf einer Entwicklungsmaschine durchfuhren, die in ihrer Anlage einfacher ist
als die normale Umkehrmaschine fur Schwarz-WeiB-Umkehrverfahren. Dadurch, dalj in jeder Schicht nur einmal ein Farbbild
erzeugt wird, wird die Klarheit der Farben erheblich gesteigert.
Zum SchluB zeigte Vortr. einen von ihm kurz vor Beginn des gegenwartigen Krieges in Malta und Nordafrika aufgenommenen Farbenfilm, der die Giite des neuen Kodachromfilmes in iiberzeugender
Weise erkennen lieB.
Deutsche Kinotechnische Gesellschaft.
3. Jahrestagung, 10. Mai 1941 in Berlin (Harnack-Haus).
Dr. H. Lummerzheim, Berlin: Schmalfilmtechnik 1941.
Uber die Leistungen, Verwendungsmoglichkeiten und Verbesserungen dcr Schmalfilmtechnik wird zusammenfassend berichtet. Zunachst wird hervorgehoben, daO der Schmalfilnl (16 mm)
den Normalfilm im Kinotheater niemals ersetzen kann, da selbst
das Normalfilmformat den Anforderungen des Filmtheaters hinsichtlich der photographischen Leistungsfahigkeit iiur knapp entspricht, und wenn auch VergroBerungen vom Schnialfilm auf den
Normalfilm sich heute ohne technische Schwierigkeiten durchfuhren
lassen. Das eigentliche Verwendungsgebiet bildet heute die berufliche Anwendung auljerhalb des Filmtheaters, vor allem der Lchrfilm. Daneben besteht die urspriingliche Vcrwendung fur Amateurkreise. An Verbesserungen sind zu nennen : Die Differenzierung
der Filmgradationen, Einfiihrung von Farbfilm, verbesserte optische
Ausstattung fur berufliche Aufnahinen sou-ie neue Apparaturen
fur kombinierte Bild- und Tonaufnahmen.
Dip1.-Ing. H . Warncke, Berlin : Rikckblick u n d Ausblick iiber
die Tonfilnztechnik.
Fortschritte und Neuerungen, die vor allem zu einer Erhohung
der Tonqualitat fiihrten, sind bei den Aufnahmeapparaturen (Eurocord), den Atelieranlagen (mit besonderen akustischen Eigenschaften,
wie z. B , bestimmter Nachhalldauer. Synchronhalie der Wienfilm
und der Ufa), den Abhorraumen (Anpassung a n Theaterverhaltnisse),
den Kopiermaschinen und den Wiedergabeapparaturen zu oerzeichnen. Die technische Beurteilung und Uberwachung der Theaterwiedergaben wurde durch Einfiihrung eines ,,Beratungs- und Priifdienstes" der Fachgruppe Filmtheater der Reichsfilmkamxner verbessert. Eine grundsatzliche Neuerung auf dem Tongebiet stellt
die Stereophonie (Wiedergabe des raunilichen Schalleindrucks) dar.
Nachdem die Laboratoriumsversuche zu einem gewissen AbschluB
gckommen sind, wurde jetzt mit den ersten Atelierversuchen hegonnen.
Dr. R . Schmidt, Berlin: Der Stand des Parbenfilms.
Nach einer Einleitung iiber die systematischen Grundlagen des
Farbenfilmsle) werden die wichtigsten Stationen in der Entwicklung
des Farbenfilms z. T. mit Filmvorfiihrungen behandelt. Die Betrachtungen wurden ausgefiihrt unter den folgenden Gesichtspunkten: 1. Filmherstellung; 2. Aufnahmeverfahren; 3. Entwicklung; 4.Wiedergabeverfahren. Erst die technische Vollkoninienheit
in a l l e n diesen Punkten bietet Gewahr fur brauchbare, allen Anspriichen geniigende Ergebnisse. Die Entwicklung in dieser Richtung hat ihren vorlaufigen AbschluB in dem Farbentwicklungsverfahren der Agfa gefunden. Uber die Erfahrungen, die in Atelier
und Kopieranstalt rnit dein Agf acolor-Negativ-Positiv-Verfahreii
gewonnen wurden, wird berichtet, und eiii Ausschnitt aus einem
in Arbeit befindlichen Film zeigte deli in jeder Hinsicht vollkommeneri
Stand des Verfahrens.
Dr. W. Rahts, Berlin: D i e Entwickluny de.9 I'onfibms i n
Deutschland u n d die Pioniertiitigkeit deutschcr Erfindor ZLnd Filnischaf fender.
Vortr. gab einen historischen Uberblick iiber die Entwicklung
des Tonfilms in Deutschland. Die Grundlagen der deutschen Filmindustrie, beginnend etwa im Jahre 1896, h a t Osknr MePter mit
seinen Mitarbeitern, darunter Carl Froelich, geschaffen. Die grundlegenden Verdienste um die Entwicklung des nach deni Weltkrieg
aufkommenden Tonfilms sind der Vereinigung J o Engls, Heinrich
Massolles und H a n s Vogts (Triergon) zu danken. In Deutschland
fanden diese Erfinder jedoch zunachst keine Verwendung fur ihre
Ideen, so daB in Amerika auf Grund der deutschen Pionierarbeiten
praktisch die ersten Tonfilme entstanden. Erst nach 1928 erfolgte
mit Hilfe der Tobis und der Klangfilm Ges. die Aufnahriie deutscher
Tonfilme. Den deutschen Tonspielfilm schuf Carl Froelich. Zum
Dank und als Anerkennung fur seine bahnbrechende Tatigkeit auf
dem Gebiete der Kinotechnik nnd fur sein unermiidliches Iixteresse
fur technische Fragen iibergab Vortr. als Vorsitzender der
D. K . G., Herrn Prof. Carl Froelich die Oskar Me/j'ter-Denkiniinze,
die von der D. K. G. anladlich des 60. Geburtstages Oskar Mebters
,,fur hervorragende allgemein anerkannte Verdienste um die Forderung der Kinotechnik" gestiftet worden ist.
-
Kaiser Wilhelm Institut
fiir Physikalische Chemie und Elektrochemie.
Berlin-Dahlem, am 24. Juni 1941.
Prof. Dr. K . Endell, 1'.H. Berlin: Neuere Erfowchimg der
Tone und ihre technische Bedeut,ung.
Die moderne Tonforschung hat in den letzten zehn Jahreii
einen besonderen Aufschwung genornmen durch die Anwendung
k ollo i d - c h e m i s c h e r , r 6 n t g e n o g r a p h i s c h e r uiid ele k t r o n e n mi k r 0 s k o p i s c h e r Methoden. MaDgebend fur das Wasserhaltungsvermogen und die Verformungsprobleme tonhaltiger nIassen ist
das B a s e n a u s t ails c h v e r m o g e n , welches besonders von Agrikulturehemikern erforscht wurde. Diese Wasserbiridung ist abhangig von der Menge und Art der austauschfahig gebundenen
Kationen. Die Ubertragung auf keramische und Gruiidbauprobleme
erfolgte durch den Vortragenden.
Rontgenographische Untersuchungen haben insbesondere drei
Tonarten (Kaolinit, Montmorillonit, glimmerartige Tonmineralien)
unterscheiden lasscn. Elektronenmikroskopische Untersuchungen im
TJniversal-Elektronenmikroskop von v. Ardenne haben ferner gezeigt,
dalj in1 Montmorillonit feinste Plaittchen von einer Dicke von nur
1 m p vorkommen, was nur einer E l e m e n t a r s c h i c l i t des nlontmorillonitkristalls entspricht. Auf dieser Eigenschaft und dem
sehr hohen Basenanstauschverniogen der Montmorillonite beruht
die starke Quellfahigkeit der Bentonite.
Auf die A n w e n d u n g e n dieser Erkenntiiisse in der Keraniik,
der Erdbaumechanik (Bodendichtung, Frostgefahr im StraBenbau
usw.), nfetallurgie (insbesondere beim GieBereisand), Bcrgbau
(Bohrschlamm) und chemischen Industrie (Bleichen von olexi,
anorganische Filme auf Bentonitbasis) wird hingewiesen.
In)
Is)
Vgl. hieriiber Brit. Pat. 500721.
3p
In hnlehnung a n die Systematik van Eggert; vgl. z. B. J . Eggerl u. G. Heymer, Naturwiss
25, 689-699 [103i].
Angewandle Chemie
5 4 . J a h r g . 1941. W r . 29/30
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