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Deutsche Naturforscher und rzte.

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Deutsche Naturforscher und Xrzte
Hamburg 83. - 86. September 1955
Der Versanirrilung voraus ging cine Schultagung der Arbeitsremeinschaft Drutsche IIohere Schule unter dem Generalthema
,,Die Einheil i ~ i iBildungsplan der Hohereia Schu7e". B. Helferich,
Bonn, teilte mit, daW vor kurzem auf breitester Grundlagc fur die
drei wichtigsten Schultgpen Stundenzahlplane erarbeitet und den
Kultusministerien zugeleitet worrlen seien. Hierrlurch sollten nicht
n u r extreme regionale Differenzen ausgeschaltet, sondcrn die relative Bedeutung der einzelneii Facher in1 Hinblick auf cine zeitgemLI3e Allgenieinbildung und die Erfordernisse des Universitatsstudiums in allen Fakultaten aufeinander abgestimmt werden.
I n diesern Zusamnicnhang wurde das Verhaltnis zwischen ,,Ailgriveiner Bilduug und N(cturicisscizschnffen" von S . Strugger, Mdnstrr unrl 0.Snell, Hamburg, hehandelt. Dies geschah zwar einmal
BUS tier Sieht des Botanikers, einmal aus der des Altphilologen.
Die genioinsamen SchluOfolgerungen waren jedoch, rlaO Naturund Gcisteswissenschaften in rlm 2. Halfte des 20. Jahrhunderts
krinr echten G e g r n s a h mehr darstellen; daD in einer wesentlich
durch die moderne Technik gepragtcu Zeit ein MinrlestmaW naturwissenschaftlichcr Kenntnisse und Verstlndnissrs Voraussetzung
echtrr Allgemeinbildung Rein mu& auch um in Zukunft mit den
wcsrntlich teehnisch-i~raktisoliausgerichtcten anierikanischeu unrl
no-ivjetischen Bildungszielen wirksani konkurrieren zu konnen;
daO es nicht zuletzt auch weiterhin lohnt, den Kern unseres zentralw~stcuropaischen,bishrr beton t geisteswissenschaftlichen Bilrlungsidrals zu erhalten. dns schlicBlich die gesamte heutige Zivilisation
xrundlegcnd geformt hat.
0. Hi.cl;iiitinn, Hamburg, eroi'fnrtr tlic IIaupttagung niit einem
Vnrtrap uhrr ,,f)ic Astroiioniie i n der (;eistesgeschichle der LVeuzeif".
,,lsotopie" und ,,Mikroskopie"
tb., 11.' A L I ' H E R , Marburg, Lalin : I n o f o p r , ihre Nsrsfellurig w i d
.?.cssu
I It fJ .
Dir modcrnr ~~asscnspektroskopie
erzielt init 1y und weniger
Substanz zum TFil Cienauigkeiten bis zu zehntel Promille. I n dieder
sen Bereirhen erweisen siclr die Isoto~~enniischungsverhaltnisse
I<lenieutr in kosmischcr und irdischer Materie nicht mehr als
qlcich unrl konstmt. Besonders 6, 0 und C diffcrierrn starker,
wohl wegen Betriligung an biologischen Prozessen. I s o t o p e sind
r.heii {loch chemisch nicht exakt identisell. Fiir
IC180,1xO] ( 2 - )
f
H,160
5 [C1a0,](3-)
t HI1*O
wurde ein (Temperatur-nbhangiger) K-Wert von 1,02 gefunden. Ails der Iwtopenanalysr der Ringc prahistorischer Kalk-Sehalrntirr? konuten I'slneotPriilJeraturcn (SommerlWint~rwcchsP1)r r rrchnrt wrrlen.
A. Z I X S O L D , Kirl: E~iergieerzrz~gungu n d Entikicklung der
Slerne.
Hau~~tenergielieferanten
sind d c r sop. pp-ProzeW ( 4 H + H r ) ,
rlcr CN-Cyelus (leC 4 H + He f 1 2 C iiber W, l r X , lSS)und daiiebcn noch die Uildung von I 2 C ans 3 He. Auch in fernsten Nebeln
(jetzt schon bis zu cinigrn Milliarden Lichtjahren gefunden!)
scheint die Isotopenvertrilung ini wesentlichen der in unserer
N a h e zu rntsprecheii; allerdings treten Untersehiede im 12C : 13CVerhaltnis auf. Sonderharerweise gibt es nur sehr wenige HeSterne, dir also allen H bereits verbrannt haben. - Die sehr heiIlen, sehr vie1 Energie (1-1)verbrauchenden Sterne konnen noch
nirht srhr alt spin, sind also etwa an der Stelle cntstanden, wo wir
sip jctzt noch sehen. - Striimc von bei den Kernprozessen entsteliendrn Sriitrinos konnen wegrn deren geringen Wirkungsqucrachnitt das ganze Wrltall ohne rinen einzigen Zusammenstoll
d urchdrinyrn.
+
11'. ( i . H O 1', T E R J I A A Y S ' , Bern: Radioalctiuifiil
U J ? ~
Alter
rler
Erdi..
Xus d r n vrrschiedensten Datcn jlsolopenzusnmmensetzuiig drs
Hieid tlcr Erdkruste ini Vergleich zu Meteoriten und Chondtitcn,
4 i ' A ,$OK-, R'SriX7Rl~-Vrrh~ltnisse
u. a. m.)ergibt sich in sehr guter ~ b ~ ~ r ~ i i i s t i i n i r rltts
i u ~ iBrdalter
y
au
4,5 Milliarden Jahren.
Yit e.lcirhrn Methoden koniieu geologische Daten gewonnen werilen: In Afrika gcfundene Mineralien koiinten als bisher alteste
init 3.3 Milliarden J s h r e n tlatiert werden. - Meteoriton acheinen
ncurrdiugs als Dosimrter f u r dir Bestrahlungsintensitat i m interstellaren Kauiri tlienen zu kbnnen: Aus durch Elektronen anomaler
l < n r t . ~ i r n i v r a u $brdingten Thrrmolumineszenzerscheinun$rn konn('n Riickwhlussr ltuf die Aiese Anomalie hedincenrlr RrstrahIiuirsvor..riichielitr pezngrn werden.
-
0. H A X E L , Heidelbrrg: Geologische und ckrchuohgische Dnfierungen wit 14r1).
F . W E Y G A L V D :Berlin: Isotope in der orgnnischen Cheiuie.
C. 2). H E V E S Y , Stockholm: Anwendung uon Isotope~rindiliotore~l
in physiologischen UntersuchzLnge,%.
Die Isotopenanwendung ermoglicht die Erneuecungsgeschwindigkeit der verschiedensten Korperbestandteile zu bestimmen sowic die zahlreichen dynamischen Gleichgewichte innerhalb der
Lebensvorgange der Organismen i n Komponenten zu zerlegen.
Beispielsweise werden die gesattigten (ungesattigten) Fett.sauren
des Leberfettes im Durchsehnitt in ein (zwei) Tagen zur Halfte
crneuert; jedoeh scheint ein Teil in bestimmten Zellgebieten sehr
vie1 schneller urngesetzt zu werden. Durch Inkubation von Plasma.
mit wenigen y aktiven Eisens und Re-iujektion kann das Schicksal
des Plasmaeiseos, sein Weg in die Depots bzw. Blutfarbstoffbildungsstellen (z. B. bei Graviden Ubertritt in den Embryo.
dort in die Leber als praenatalem haemopoetischeu Organ) verfolgt werden. Dabei werden auch gleich Permeabilitatsfragen angesehnitten. (Mit zunehmendem Alter steigt dir Halbwertzeit des
Swum-Na: zunehmende Artrriosklerosc).
H. A. Ii R E B S , Oxford: Die energielinfernden Redctiotfeu rlcs
Sto/ficeehsels').
F . L Y N E N , Miinchen: CoenzUnh A , e i n Bindeglisd zruischeti
ciiergieliefernden u i f d energieverbrauchende~~Stoffwechselreoktionen~).
Coenzyni A spielt nicht nur eine Rolle i m Verlauf der P-Oxydntionsschritte des Fettsaureabbaus, sondern steht auch umgekehrt
air! Sehlusselpunkt der Kohlenhydrat-IJmwandlung in Fettsaurcn,
rler Synthese der Steroide, Carotinoide, Terpene und des K a u tschuks. Die liierbei mitwirkenden Enzymsysteme sind noch
kaum bekannt. Cholesterin wird sicher vollstandig aus AcetylResteu (iiber Squalcn als Zwischenstufe) aufgebaut. Als Vorstufe
wirtl cine BUS rlrri Aeetyl-CoA rntstehcnde, das Isopren-Grundgeriist lieferndc Verbindung OCH.CH,.C( OH)(CH,).CH,.COS-CoA
angenommen; ein kiirzlich entdeckter Bakterienwuohsstoff (Divalonslure, in ohiger Formel HOCK,- s t a t t OCH-) erwies sioh als
Vorlaufrr der Cholesterin-Synthese. Obige Verbindung diirftr
damit rlie biologische Schliisselsubstanz samtiicher Polyprenoide
sein. Hiwnach gehen zuni Fett bzw. Cholesterin (weuu auch gerneinsam iiber das Acetgl-Go A ) doch verschiedene Syiithesewege,
was ihre getrennte Beeinflussung (Behandlung der Arteriosklerose)
rrmoglichcn solltr.
(',
M A R T I LTS, Zurich: Uber den Hnuptu;eg der Energieerzeu-
qzing ~ J UTierkorper (Atiriunyskette,a-phosphor~lierung) u n d seine
hornaoneZle Regeluny dureh das Sehilddriisenhor,iaoii.
Die Bildung energiereichen Phosphats ist an deli 0,-Verbrauch
iunerhalb der htmungskette nicht fest gckoppelt. In vivo und in
vitro srheinen Vitamin K , und E die Kopplung zu begunntigen.
Tyroxin sic zu verschlecliteru. Unter diesem Gesichtspunkt lassen sieb z. B. die Stoffwechselstorungen tles Basedow wie tlrs
Myxoedems (Uber- hew. Unterproduktion an Schilddruisenhorm o n ) deuten. - Mcthylnaphthochinon hemmt in vitro, begiinstigt
aber in vivo die Kopplung. Dies konntc jetzt d u r c h '%-Markierung als Ilmbau in Vitamin K, in vivo und EinlazrrunF in r l i r
Mitoehondrien geklart werden.
(;.
S P H U B E R T , Hamburg: Isotope und klinisehe Mediziii.
A. F. I f u s l c y , Cambridge, und W . J . Schlnidt, GieOen, erlauterten
in ihren Vortragen iiber ,,Das Inferferenznzikroskop und seine A n ri!enciui?g in der biologischen Forsehung" bzw. ,,Polarisationsoptische Anulflse fierischer ZeZZen und Gewebe" die mit modernen optischen Methoden ermoglichte Verfeincrung morphologisclier [Intorsuchungen. Die folgenden drei Vortrage von F . S. SjBstrand.
Stockholm, ,,Die fuirktionelle Bedeutung der Feinstruktur UO?E Geirebezellen. Einige Beitriige der Elektroneninikroskop~ei r n Debiefe
der Zellforschuug", W . Beinhard, Paris, ,,Die Anwendung des Elektronenniikroskopes zuin Studiutii zellularpnfhologischer Vorgunge"
und I<. Miihletaler, Zurich, ,, Der gegenwitrtige Stand der elektroneninbkroskopisehen Erforschung der Pflnnzerizelle", zeigten, daO man
mit den heutigen verfeinerten Techniken der Elektronenmikro~
skopic (x. B. Benntzung vou Ultrafeinschnit,ten von 50 r n I'licke;
1)
?)
3,
Vgl. hierzu diese Ztschr. 68, 540 [1956].
Vgl. hierzu dlese Ztschr. 6 6 , 313 [1954]; 67, 463 [[1955].
Vgl. auch diese Ztschr. 67, 463 [1955].
Angew. i?hetn.
1 69. Jahry. 1957 1 N r .
11:'
Aufliisung bis unter 20 A ) bereits bis ganz nahe a n die Bereiche der
makromolekularen Chemie vorzudringen vermag, wo sich also
Biochemie und Morphologie die Hand reichen konnen. Beispielswrise erwiesen sich die Mitochondrien (der Sitz der strukturgebundenen Fermente des Zellstoffwechsels) als von feinsten LipoidProteininembranen durchzogen, die offenbar als Sitz der Enzyme
anzusprechen sind. Auch das scheinbar strukturlose Zellplasma ist.
in Wirklichkeit strukturiert. Die ca. 50 A dicken Myofilamente der
Muskelfibrillen scheincn ebenfalls noch weiter auflosbar zu sein. Die Erkcnnbarkeit feinster IJnterschiede zwischen normalen und
iiathologischcn Zrllrn schcint erst jctzt die Konzeption der Vir-
ohowschcn Zellulartherapie verifizierbar zu niachen. Dip Virusspeicherung und -vermehrung in den Mitochondrien von VirusTumorzellen konute verfolgt werden. In der Pflanzencytologic
konnten vor allem die Entwicklungsstadien der fiir die Assiniilation so wichtigen Chloroplasten (Chlorophyll-haltiae geformt?
Zellbestandteile) genauer studiert werden.
A . Dejnnt, Innshruck, beendete die Tagung mii einem Vortra:
uber ,,Aufgrrben uiad Ergebnisse der modernen Meereaforschung'..
Im AnschluB a n die Tagung hiclt R. liuhn, Heidelberg, einen
offentlichen Vortrag uber ,,Aniinozucker" (ausf uhrlich in diesem
Heft, S. 23).
[VB 8481
Deutsche Gesellschaft fur physiologische Chemie
Hmihnra. ?T,-?t?.
I)a sich die diesjahrige Tagung an die Versammlung der Arzte
und Katnrforscher anschloll, wurde lediglich ein langerer Vortrag
nrhen Kurzreferaten gehalten, dabei groGentcils sehr spezielle.
S. H O L L M A N N und 0. T O L I S T E R , Gottingen und Nashville ( I T S A ) : 7her Polyolkohol-dehUdrogennsen in Leber-Mitochoizdrien.
E s wurden mehrere Dipbosphopgridinnucleotid- und eine schr
spezifische Triphosphopyridinnucleotid-abhingige Xylit-dehydrogenasen gefunden. Erstere bilden D-, letztere L-Xylolose;
die Bedeutung der Befunde f u r den Glucuro-lacton-Abbau wnrde
diskutiert.
-4. H O L L D O R P , Hamburg: Isolierung iwn Glycerat-dehydrase
zur etizzyi~iutisch-optisehen Bestininiung oon H y d r o x y p yruvat nebeia
Pyruvui.
Aus frischern Spinat konnte eine n-Glycerins8ure-dehydrase
angereichert werden. Ihre Abhangigkeit von D P N ( H ) und ihre
optische Spezifitat (sie reagiert nicht mit der normalen L- Glyccrinsaure) ist analgtisch ausnntzbar.
H . Z E B E , A . D E L B R U E C I i u n t i T H . B U E C H E R , Marburg: (;lUceroi~hosplant-dehydrogennse tinter zellphgsiologischen
Aspekfen.
Der Flugmuskel der Wanderheuschrecke besitzt praktisch keine
Milchfiaurdehgdrogenase ( I ) (cr ist also wegcn seines hohen Encrgiebedarfs offenbar vollkommen auf aeroben Stoffwechsel eingestellt), dagegen sebr vie1 Glycerophosphat-dehydrogenase (11).
Vmgekehrt werden in Tumorzellen (bei denen nach Warburg die
Atmung gestort ist und der Energiebedarf vornehmlich aug dcr
Glyliolyse gedeckt werden mull) hohe 11- unrl im Vergleich zu normalen Gewebcn sehr niedrige I-Konzentrstionen gefunden. Dies
wird wic folgt interpretiert: Zur vollstandigen Vcrbrennung muG
der aus der Substratdehydrierung stammende Wasserstoff aus
dem Zellplasma in die Mitochondrien (zum Ort der Atmungskette)
transportiert werden; ob dies in Form des hydrierten DPN.H
moglich ist, ist offen. Neben der loslichen, DPN-spezifischen I1
enthalt der Flugmuskel aktive strukturgebundene Glycero-phosphat-oxydase (111) (@reen-Enzym). Eine quantitative Rekonst.ruktion der Verhaltnisse i m Vlugmuskel aus den Aktivitaten
und Affinitaten isolierter I 1 un3 111 fiihrt zu dem Schlull, dafi
ein ganz wesentlirhrr hnteil des estramitochoiidrialen Wasserstoffs iiber DihydroxyaMon -1-a-Glycerophosphat. in die ,,Struktur" eingeschleullt wird. Die (hypothetische) 'iibertragung soleher Gesichtspunkte auf andere Tellen wiirde bei nicht zureichcnler Aktivitat von I1 oder 111 und hoher Aktivitat von I
Milchsaureausseheidungeii in den extraz~llularen Raum auch
unter aiiroben Bedingungen erklaren,
F . B R A M S T E D T und H . F L A M M E R S F E L D , Hamburg
und Hanuover : Iiathepfische Enzyine des Pankreas.
I n gefriergetrockneten Pankreaspraparaten konntr neben der
tryptischen aueh eine yroteolytische Wirksamkeit bcim pH 4.5 bis
5,0 nachgewiesen werden. Diese war allerdings nicht lagerungsstabil und auch nur partiell mit CN- reaktivierbar. Um Peptidasen
handelt es sich dabci auf Grund entsprechcnder Substratversuehe
nicht.
Pankreashomogenate (also ohne Gefriertrocknung) werden autoaktiviert, komrnen zu voller Wirksamkeit allerdings erst nach
Cystcin-Zugabe.
U. ( ; R E I L I N U und L . K I E S O W , Berlin: TransphosphorylieThinillin-triphosphorsaureesfer.
rziiigeii t i t i t
Mittels Hefe aus Thiamin und Adenosintriphosphat synthetisierte's Thiamin-triphosphat konnte mit Hilfe einer ebenfalls aus
rIrfe gewinnbaren Transphosphorylase Glucose in das 6-Phosphat
Arbgeuj. Ghem.
69. Jahrg. 1957
I
Nr. 112
Seplember 1950
iiberfiihreii unter Ubergang in Thiamin-dip1iospIi;t. I n rler Diskussion wurde auf den zum Reaktionsbeweis nutwendigen absolut
sicheren AusschluG von katalytiach wirkrndr~n Adenosin-diphosphat-Spuren hingrwiesen.
I,. J A E X 1 ('I< E , Marburg: Zurrt Mechanis~nus drr FororielAktivierrrng.
Mittels einor aus Taubenlebrr angereicherten Formj-lasr ieineni
SII-Enaym) wurde die Reaktion
Tetrahydrofolsaure ( F S H 4 ) i HCOOH + AT'P
10-Formyl-FSH,
ADP - P,,,,rg,
+
f
studiert. Die AnieisensLure diente hier zunirhst nur a h unphysiologistrher Modell-Formyidonator.
10-F-FSH, ist das Coenzym des t.ransfortnylirrf~~idr~i
Ihzynies,
fur das folgende Struktur angenommen wird:
H
COOH
I
-CONHCHCH,CH,COO
H
CHO
11
(:. I i l L L M t l N N , Tiibingen: Zur Biosynfhese des Sehilddriisenhornions.
Thyroxin ( I ) licfi sich durch Kupplung v o n J)ijorltyrnsin mit
seiner analogen Ketosaure
( HO-<>-CH,-CO-COOH
;
II
)
synthetisierrn; I1 konnte als Zwischenprodukt tler ThgroxinRiosyntheso hisher nicht nachgewiesen werden.
I$. B I E K E R T , Miinchen: Untersuchungen iiber Oiiiniine
Die in Augen und H a u t zahlreieher niederer Tiere vorkommenden ,,Ommine" scheinen Endprodukte dcs Tryptophan-KynureninAbbaus und den Ommatinen nahe verwandt zu sein (vgl. A .
Bufennrzdt, rtiesrs Heft, S. 16).
G . W E I T Z E L , GieDen: Beeinflussung d e r Aortenlipide bei
tierezperimenteller Atherosklerose und E . Ii U D D E C K E , Giellen:
Beeinflmsung d e s Aortenbindegewebes bei tierexperiiiienfeller
A therosklerose.
Lipotrope Substanzen (die Leberfett-senkend wirken) sind La.
an der Aortenwand drs alten Hnhns unwirksam. Von den obrrflachenaktiven Phythyl-Verbindungen waren Vitamin K und E
unwirksam, A und besonders A + E recht wirksam (ebenso Phenylathylessigsaure). Allgemeine dabei zu beobachtende Wirknngen
auf den Fettstoffwechsel gingen dem nicht parallcl, so daW die GeIallwand offenbar doch autonom reagiert.
Bei den atheroskleroLischen Veranderungen der Gefafiwandr
vor und bei der Lipoitl-Einlagerung zu beobachtende Vermehrung
des Collagens und der Grnndsubstanz wurde durch -4 und A
E
nicht beeinflullt, umgekehrt wirkte Methionin hier writer steigernd
bei Unwirksamkeit auf die Gefafiwandlipoide.
+
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