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Deutsche Pharmakologische Gesellschaft. 14. Tagung 24. bis 28

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stoffkern des Phenylkems Platz wechselt. Das gebildete
Lactam selbst kann nun wieder durch Alkali in die Aminobenmylbemmiiure gespalten und w weiteren Umsetznngen
verwandt werden. Dieses Verfahren ist ein einfacher Weg
10t Darstellung der fib die Farbstdfchemie wichtigen
2-(Amin~boyl)-benzoes&uren.A u k vielen anderen
interusanten auf diesem Umlagcnrnggprinzip beruhenden
Beispielen sei noch ein weiterer Beitrag e r w b t . der gldchzeitig eine neue Synthese des Flavanthrem darstellt (44).
DtlrchVerschmelzen von 0, o'-Diphthahinodiphenyl
mit Natrium-Ahunmnund o r i d erhart man bei 2OOO 2,7-Bi s
(o-carboxy-phenyl)-1,6-diazapyren,das als Zwischenprodukt isoliert wird and mit den fiblichen sauren Kondensatizum Flavanthren ringgeschlosen werden
hm.
..
schaftliche Forschung und die praktische Anwendung zu
g e k . I& schli& mit einem Ausspnrch Aaoaf tnm &Icycrs,
daB die von Frkdd-Cmfb gefundene AluminiumchloridMethode in bezug a d die Mannigfaltigkeit der Erfolge fast
an das Miirchen von der Wbschelrate erinnert.
Bchrtfttpm.
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[A. 36.1
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Es wurde versucht, einen kleinen Aasschnitt fiber die
Bedeutung der Friedel-CrafssSchenSynthese fiir die wissen-
-
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gefahl, gleidqfiMg, ob sie selbst oder andere den Beweis erbringen. Andere Menschen sind oft erstaunt. daQ eine niichtane
Verstandesangelegcnheit beglucken eoll. wodurch sich auch
die oft g r o k Differenzen in der Bewertung des Verstandes
erklAren. Das Godhewort: ,,Nur Verstand und Redlichkeit
h&en; ea ftthren die beiden S c h l W zu jeglichem Schatz,
welchen die Erde verwahrt" ist gerade in der Verbindung
dieser beiden Begriffe treffend, die ja weit haufiger miteinander verbunden sind, als es z u d e n scheint. Nur die Ratio
hat von Jahrhund- zu Jahrhundert unsere Einsicht verbessert, aus der allein wir Weisheit empfangen. Die pharmskologie steht mehr vielleicht als andere Whenschdten dauernd
im Kampf gegeniiber vielen dunklen KrUen. ,,Wir Fanatiker
des Verstandes fordern fiberall den Wahrheitsbeweis und
wenden t~119 gegen die, die ohne solche Beweisffihnurg neu
erkhgelte Chemikalien oder Mfxturen ans Krankenbett
bringen, wie gegen die, die mit der Mystilt vergangener Jahrhunderte A n t e und Kranke umnebeln wollen, am sch&rfsten
aber gegen die, die mysti.de Gedankenwelt mit modernster
Technik zu Konjunkturgeschaften ohnegleichen verbinden. .
Wir haben die Aufgabe, mit den Mitteln der logischen BeweisfiLhrung der Wahrheit zum Siege zu verhelfen. wo irgendwelche
schadigungen menschlicher Gesundheit durch
Nebeningiftige Einwirkungen zu behaupten oder abzuleugnen suchen.
So finden wir, daR die Bemihungen, denen unser Herz geh6rt.
nns auch innerhalb der Volksgemebchaft zu berufenen Sachwaltern fiir Aufgaben machen, die demand sonst in gleicher
Weise erfullen kann: vor allem zu wachen, m warnen und die
..
..
Resarption durch die Schleimhaut erschwert, wodurch die
verringert werden.
SChBdlichen @emehwirkungen
M. Kirschner. Heidelberg: ,.Lokalancisthesie vom chirtcrgischen Standpunk:."
Die Lokalanasthesfe hat dank der aukorden%
Entwickhrng der chtrurgischen Teehnik und der g r o h Zuverlsssigkeit der modemen Prhparate sehr an Bedeutung
gewmen und wird heute in Vtelen Paen angewendet, die
man friiher ausschlieDlich in Gesamtnarkw behandelk.
bfittels der ~ochdrucldnjelcti~
Wt sich h a t e z. B. das schwa
zughgliche Ganglion Game14 sicher aa8sthesieren, wahrend
die Lumbatanssthese das grok Peld der schweren Bauchoperationen der Lo-esie
er6ffnet hat. Daneben apielt
die LokahAsthede natiirllch die gr6Bte Roue bei allen
Eingriffen, aber auch bei aolchen. bei denen es erwiinscht bt,
dd3 der Patient bei vollem Bewdtsein ist, wie z. B. Kehlkopfund Rachenoperationen, bei denen mnst die Gefahr der Aspiration von Blut besteht.
R. v. Werz, Bielefeld: ,,Zum Wirkungsmechanismus der
Lokalancisthetica."
Die bishedge Lipoid- und Adsorptionstheode vermag wohl
Hinwei3e auf den Ort der Wirkung zu geben, j d d d t e
zum tieferen Verstandnis des Mechanismus mehr Beachtung
dem Erregungsvorgang ge&henkt werden, der seiner Natur
nach elektrisch kit, und in dessen Hemmung die 1okahAsthetische Wirkung besteht. Die Erregungsleitung ist gelrnupft an
Ge*
zu sCh8rfen."
die Ausbildung elektrkher Doppelschichten (Polarlsation).
Dieser Vorgang ist vergleichbar mit der Aufladung einea
Kondensators. Me mit d e W d t e r l d w des Relzes ver.-oL
bundene Depolarisation enbpricht einer Entladung dcs Kondensators, wobei also Kapazitat und Entladnnga0.Schaumann, H-t:
.,Chemie und Pharmakologie der fiir die Retrleitung von Bedeutung sind. Die aaaathetische
Lakalancisthetica."
Wirkung von Kaliumionen ist zu verstehen als Polge der
Lokalanbthetica lassen sit& dadurch kennzeichnen, dd3 durch Kalium bewirkten ortlichen NegativMt. Dies entde spezifisch und r e v d b e l die Nervenleitf&higkeit und Nerven- spricht h e r Dauererrcgnng, d. h. dauernd refrakt&er Phaae.
erregbarkeit hemmen, ohne bei den biena notwendigen Do- Narkotica erzeugen allerdings keinen solchen Ruhestrom.
siernngen bldbende Sch&d@qen hervornuufen. Auch hier In der Narksind h6here ReIzspannungen zur Erzeugung
gilt i. allg. der Satz, daQ mit steigender Dosis zunschst Er- einer bestimmten Membranpolarisation notwendig. Daher
kommende normale Reize in der narkdregung und dann tahmung eintritt. Amgangspunkt der ge- erlahmen von a&
samten Entwicldung der Lokatanasthetica ist das l-cocain, sierten Strecke.
dem sich in naher chemischer Verwandtschaft das a- und
R. Labes u. H. Bergstermann, Jena: ,,PhamakozOgisch
B-COCein, Tropa-cocain,a- und PEucain, Alypin, Stovain u. a.
anschHel3en. Die Reihe der Verbindungen nach dem Schema: bcmsrkenswerte Additimerbiudungen (Lbsluhkeits@oduk&)
baskher Alkohol+ BenzoesBare. die iibes Anssthesin, Nir- mischen Phenolen und alkaloidtihnlichen Basen."
Phenole bilden mit einer g r o k Zahl organfechu Basen
vanin zur S t a ~ ~ ~ ~ ~ ~ b
NovocSin
s t a n z einer Reihe weiterer
wichtiger Lokatansethetica fiihrt (Isocain, Pantmain, Tuto- z. T. sehr schwer 16sliche Salze, deren t8sllchltdtsprodukk
cain, Panthesin) erlangte d
- mit dem auch dieser mit der Einfahrang hydrophober Gruppen in beide BestandReihe angeh6renden Stovain wieder AnschluR an die alte teile abnehmen. Andererseib wird die I.&lkhMt dwch EinCocainrdhe. Nachdem dnmnl das Grundschema dieser wirk- filhrung hydrophiler Gruppen erhtbht. Me L&slichLdt von
samen Verbindungen erkannt worden war, ist es noch vielfach phenolsslzen nimmt bei Vdierung d a Base in fo
modifiziert worden. So trat fm Pescain an Stelle von Benzoe- Reihe ab: Pyridin, a-Picolfn. P-Picolin, Kollidin,
aure Chinolincar-ure,
weiterhin erwiesen sich Phenyl- Strychnin, Chinm, A W . Verbindungen mit &Picob
&mns&ureester als wirksam statt Ester-Amid-Bindung in den nehmen bei variiertem Phenolpartner in folgender Reihe ab:
Hydr&on,
Btenzcatechin, Resordn, Phenol, Gnajakol,
Phenylurethanen, Benzylephedrinabk6mmlingen usw.
Hydrochin~onometbyMther,Resor~~tby~thernmonomethplOtha,
0-,
Fat die Theorie der lokalanasthetischenWirkung sind die p und m-Kresol, Q- und pchlor-Phenol, pNitrophewl.
hohe Lipoidhlichkeit und die GrenznachenaLthritat der V e r
bindungen von Bedeutung. Die Wirkung nimmt mit steiR. Labes u. H.Bergstermann, Jena: ,.Ubcr die Vergendun p~ genau in dem Beage zu, wie sich hierbei die stdrkung dc* ewegemZen Wirkung einiger p h e n o l b i d e d 6 ~AlkaKcnwnttatiOn der undissozIiertcn frden Base erh6ht. woraus lo& durch Gifte dc* Gdlucbsdmung."
havorgeht, dd3 nur dieae loLalanBsthetisch wirkt. Im aUg.
Sonst unwirkaame Spum~ von HCN bewirken nach
rteigt die Wirkung durch Beachwerung des Molelrlils, was mit Alkaloiden wie Brudn und StrJrchnin schwere AnoxiekrbqIfe.
der T h d e gut in Ehklang steht. da hiermit sowohl die M6glicherweise wird diese Erschelnung dadurch zu e
x
m
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n
Wpoidl6slichkdt erh6ht als auch die basische Msaaiation sein. daQ das Alkaloid &en Teil der phenolkhen Atmungserniedrigt wird. Es wird angenommen, dd3 Permeabilit&ts- fermente und der AscorMnsaute gebunda hat.
st6rungen an den lipoiden Membranen der Nervenzden und
Strukturhderungen der Navenzelle fiir die Wirkung verK. Pohle, Halle: ,,Z)ber die Analgesh@iifung von Veronalantwortkh sind.
Pyramidon-Gemkchen im Ticrusrsuch."
Analgesiepaufungen sind seht dadurch d w & , d d
Me Entglfhqsgediwhdigkdt, die dch drvch Bestimmong der noch ertr@ichen Dosis/& bd Daucrinfmion er- uber das znstalldekammen eines echten s c h n l w 8lldn
gibt. ist der S p d w i n d i g k d t proportioael. Supra- aus Abwehrreaktionen u. dgl. dcht d t Sicherheit gexhlossm
nnin und Calcium verrnindern die ToxizitAt seht erheblich werden kann. Me Untersuchung nach einer Metha4 bd
und werden darum stets gleichzeitig verabfolgt. Ihuch die der der Schmerz durch Beriihmq der Naae des Versuchstieres
gefkI3kontrahkrende Wirkung dea Suprarenins wird der Ab- mit &em glahtnaen Gegenstand eneugt wird, exgab kehe
traqort in den tibrigen organhm erschwut, wahrend erh6hte aaalgetische Wirkung von Veronal-PyramidonCalcium durch seine ,,manbranabdichtende" Wkung die GemischengegentibcrderWirkungder einzelnenKomponenten.
CaZE
382
W. Koll, Frankfurt a. M.:,,Ubcr die Mcssung analgctischcr
Wirkungen am Hund."
Die elektrische Pulparehung efweist sich als eine sehr
gcnaue Methode der Schmerzdderung, mit deren W f e man
analgetische Wirkungen bis auf 3% genau beetimmen kann.
In einen g r o k Eclrzahn des Hundes werden zwei Silberelektroden dauerhaft eingeschraubt. Die Zuldtungskabel
werden von der M e des Ve?suchsraumes dem Tiere zugefiihrt. so daJ3 es vollkommen freie Beweglichkdt W t . Die
Smke der Schmerzreaktion, die bei verschiedener elektrkher
R W k e eintritt, kann sehr genau beobachtet werden. Nach
diesa Methode warden die analgetischen Wkkungen einiger
Stoffe der Morphinrdhe miteinandex verglichen. Bezagen auf
Morphin = 1 ergaben sich folgende Wexte fat wirkungsglekhe
Dosen: Dicodid 0,s. A d c o n 0.9. Morphin 1,O. Eukodal 1,6,
Dilaudid 7,8, die mit den Angaben der Literatux Qber die
Wirksamkeit beim Menschen in guter keinstimmung stehen.
F. Hauschild, Berlin: ,,Pharmakologhche Wirkungen bci
Abdndmtngen am Ephedrinmolekiil."
Verbindungen ohne alkoholkhe OH-Gruppe wirken W k e r
und h g e r und haben W k e r zentral erregende Wirkung.
Methylierung a m Stickstoff erh6ht die spasmolytiache und
verringert die zentralmegende Wirkung.
P. Holtz, Greifswald: ,,Ubcr die Biklung ciner blutdruckskigwnden Substant aus Dioxy-phcnylalanin durch ticrisches
Gcrusbc."
Die Bildung von Histamin aus Histidin und O r y - t y r h
aua Dioxyphenylalanin durch Nierengewebe lest dch au&r
an dem Auft.r&t~ der b l u t d r d t s t d g ~ dWirltnng
~
bei Oxytyramin auch chemisch nachweisen. Aus dem Reaktionsprodukt Wt tich durch Benzoylierung das Benmylddvat
des Oq-tyramins in geniigender Menge tlnd Reinhdt darstellen und an Hand des Schmelzpunktes identifizieren. Bd
der Bildong der Amine aus den Aminosauten wirkt eine HCNempfindliche Decarboxylase. Die R W o n m d daher unter
AusschhtD von Luftsauerstoff vor sfch gehen, da 9oLIBt unter
dEinfltlcI e i n ~HCN-unempfhdlichen Aminorydase das
gebildete Amfn wdter oxydiert wird.
Brouming. - I%s ist auffllllig, dafi der am Wksten wirksame
cancerogene Kohlenwaserstoff, das Methylcholanthra, untm
d e n Stoffen zugleich die nachste chemische Verwandtachaft
zu k6rpereigenen Substarma, den GallensaUren und S e e n ,
besitzt. Vom chemischen Standpunkt aus ist es durchaus
vorstellbar, dal3 Stoffe vom Typus des Methylcholanthrem im
Organismus entstehen k6nnen. Die dabei vor allem notwenqen Dehydrierungsvorg&ge am Sterinskelett finden wir
beim bergang von den mhnlichen zu den weiblichen Sexualhormonen schon z. T.venvirklicht. Hilf konnte k W c h zeigen,
dafl in das ohr implantierte ovarien bei musen Qber 220
weiblich wirksame Stoffe und unter 220 mannlich wirksame
Stoffe erteagen. Zur priifung der Frage, ob im Organismus
dbst cancemgene Stoffe gebildet werden Ir8nnen. sind folgende
Wege zu b e s c 3 . u k . 1. PrQarathe Darstellung der Stoffe
im Zwischengebiet von cancerogenen und phydologischen
Stoffen. 2. Erforschung des Sterbtoffwechsels und der dabei
wirksamen Fermentsysteme. Ein Anfang hierfW M die Umwandlung von Dehy&&Osteron
in Androstendia und
Test~stermmit Hefe nach Mammola. 3. Untermchung der
im Krebsgewebe und in Organen Krebskranker vorhandenen
Stoffe a d cancerogene Wirksamkeit. Hier hat Schabad klinlich angegeben, daI3 die lipoidlwche Fraktion d e r L e k v o n
Krebskranken cancerogene Wkhmkeit besitzt. Me immer
wieder aufgestellte Behauptung, dal3 da8 Follikelhormon dbst
schon cancerogen ist. mu13 abgelehnt werden. Wie in allem
MolOgtsJlen Geschehen stehen auch bei der Krebsentstehung
ererbte ReawoMweisen mit AuI3enfakbren in Wechaelbeziehung. Wie bei der Wirkung der Hormone Ist ftir den
Biologen die Grundfrage, warum die Zellen die E h w i r k m
dieex Stoffe mit Krebsbildung beantworten. Bei zur Krebsbildung ftkenden Faktoren sind noch die filtrierbaren Virusarten zu nennen, wie z. B. das SAopGsche KaninchenpapilIom.
Nach den grundlegenden Untersuchungen Stankys am Tabakr n o d d m s ist zu hoffen, daJ3 auch die krebsemmgendenVirusarten einer chcmischen Behandlung zuganglich werden.
W. E. Gye, tondon: ,,Dm Krebs@bkm vom biobgischecr
StandQunkt."
WBhrend Impftumoren den Charakter der ZJlen bewahren, die iiberpflanzt werden, haben die durch zgfnfe Vka
G. Heeeel, Frankfurt: , , h r das Rcnan. E k c x p n i - erzeugh Tumoren den Charakter des infiaerten Gewebea des
Wirtstieres. Zum Unterschied von den durch cancerogene
menteller Bcitrag Iwr P a t k o g w c dss r&
Hockdrucks."
Stoffeeneugten Tumoren sind die Virustumonn strang gewcbsspedfioch und k6nnen kdn anderes Gewebe befallen als das,
in dem der Virus vmher geziichtet warde. Das S w e
Kmb.
Papillom bringt 2. B. nut a d die Haut aufgetragenein Papdllom
hervor, w&hrend es in die Blutbahn injiziert o h e Wkknng
A. Butenandt, Berlin: ,,Cawogcne Stojjc."
Es bedeutete h e n weaentlichen FortacMtt in der erperi- bleibt. Dagegen konnte Rous *en, dal3 bei TeerpMung
mentellem Krebsforschung, als es englischen Forschem gelang, dries Kaninchenohres und InjeWan des Virus in die Blutbahn
das 1,2-Renzpyren aus dem Teet zu isolieren und als einen nach kurzer zelt an den geteerten Stellen Papillome and Cardbei MBusen und Ratten krebseneugend wirkenden Stoff nach- nome auftreten. wahrend bei.Teerpinselung allein inuerhalb
maw&.
Das Benzpyren geh6rt zur Stoffpppe der hoch- eines Jahres keine Cardnome am Ohr zu erzielen sind. Hies
kondensierten aromatischen Kohlenwaemtoffe, in der jetzt nach ist es denkbar, daI3 die pinselung mit cancerogenen Sthffen
eine grok Zahl von cancerogenen Stoffen bekannt ist. Fast eine Virasinfektion ermwcht. Obwohl die verschiedenen
alle wirksamen S4&anzen lassen sich ableiten vom 1,P-Benz- VinWartendereinzelnenHhersarkome strenggewebsspeziffsch
anthracen, das dbst unwirksam M. Es erwies sich, daJ3 die dad, so bktivieren doch Antisera, die gegen eins der Sarkome
Einfiihruq von Methyl- oder Isopropylgruppen ode Anlton- hergeatdlt warden, auch die anderen Vira, die in anderen
densstion van Ringen in 5, 6-, 9- oder 10-Stdung in das 1,2- Hiihnetgeweben wuchern. Das Liinnte darauf hindaten, da9
Benzauthracen amemgene Stoffe hervorgehen lest. In diese bei den verschiedenen Virustumoren doch eine gemejnsame
GesetzmAOigkeit lassen sich u. a. einordnen das 1-, 2-, 5-, 6-M- Ursache vorliegt.
benzanthrecen, das 3,CBenzpyren und die neuerdings van
H. Druckrey, Berlin: ,.Zur Wirkungswcisc cancerogencr
F i c w als cancerogen erkannten Stoffe 10-Monomethyl- und
6 . 1 0 - D i m e t h y l - b . Ebenao lassen sich als der- Stojjc."
artig substituierte Verbindungen die htkhstwhksamen Stoffe
Zum Verstbdnis der Wirkungsweise cancerogener Stoffe
Cholanthren und 6-Methyl-cholanthren auffassen. Durch ist z u n k h t die Kenntnis der L&Uchkeitsverh&lfnisse von
Ersatz eines C durch N entsteht aus dem Mbentanthracen Wichtigkeit. Benzpyra ist in Wprakttsch Vadas Dibenzacridin, das ebenfab noch cancerwen bt. Hh- 18911ch. In Serum ist die Substanz schwach, aber deutlich
gegen bedingt die EMihrmg von funktionden Gruppen, wie sichtbpr lUslich. F'whktbrper, besonders Coffein. erh8hen die
OH, COOH usw.. fast h e r &en Verlust der cancerogenen L6ddtkdt. Am WichtigSten sfnd aber die Lipoide als LtietmgsWirkmnkeit. Nicht vom Benzanthracm ableitbarecancerogene mittel h e r h a l b der Gewebe. Ein Froechherz fluKohlenwasserstoffe SInd das 3,CBenzphenanthren und aein nach Zusatz ehiger Benzpyreddblle zur Ringerhung bald
2-Methylderivat. Zu ganz andexen Stofseblirige kr&ftig vblett. Ein Auswaschen der gebuudenen Subatanz
cancerogcne Stoffe sind das ~Aminonzotduol,mit dem sich gdang dbst mit DehydrochoMureliknlnpc?n nicht. Benzpyren
d d VaMtterung oda subcutane Iqjelrtion am Kaninchen wird an Kohle oder an @tiv geladeneTeilchen adaorbiert,
tek-und Blosmluebs hupormfm lest, und dcr nech In- und mar nnter Erlliechen der Fluanscenz. Aus dem Fehlen
j e k t h an XUusen sarltomerzeugende Chinolinfarbatoff van d e Plronsca~.kann alao nicht h e wdteree a d das Fehlm
383
v ~ l lB~IIZPYI~I
geschtossen Wad-.
I)ruch Kdodfunmumbranen diffundiert Bentpynn. Mtt krhtalhBmtpyten
W
t
e Kolh&md&chen wurden i n t r a ~ ~ ein
a Ratten
l
implantkt. Um daa sackchea en-t
zunAcht eine nekm
tische Zone mit starkem (10%) Fettgchelt. Im Fett bt daa
Benzpyrm nachweisbr. Aukhalb dfeaer Zone entsteht Wter
der Tumor, in dem kein Benzpyren nachweisbr ist.
N. Brock, Berlin: ,,Expcrimcn&Us Beitrdga rum A&Schulrscken Gese&."
Der Efnflrrl) gr oa t und kleiner Koxmntrationen verschiedener Stoffwauf den S W f w e h e l von Warmblfitegewcbe and Seeigeleiem wnrde antenmcht. Es ergab
sich keine Gegens&tzlichkett der Wirknngen hoher nnd niedriger
Dosen im S h e dea A~ndi-SckulrschenChetzes.
W. Heubqer n. E. Schreiber, Berlin: ,,Versnche iibcr
Zcllteitung an dc* GewebsRuuu*."
Die verschiedentlich w e b m eWirkung van Strophanth
utld von Kupfer auf das Wachstnm von Fibrobhsteddturen
wurde in einer mit aehr g r o h Versachamaterial durchg e f w e n Untersuchung nachgeprilft. Es ergab sich keine!rlei
EInnuB der genannten Stoffe, jedoch Zeigte aich. daB die recht
erhebliche Streuung der Werte bd einer zu gcringen Zahl von
Versuchen leicht zu F M m fIihnn kann.
/', Jahr erhalten war. Doch UlOt diea Ergebnis keine Verall-
guneinernng zu, da bei eher anderen Tumotart gerade nech
Operath Mcteetescn in den Lympbknoten anftraten, die bei
Belaaaen des Tumors nie gefunden wmdm.
An88proohr LU drn Krrbraortrdgen: R. RbBle, Berlin:
Bei gqen bestfmmtc Impfttuuoren redatenten Tieren bt das Verhdten dm Bindegewebeo echon in den emten Stunden vemchieden
von dem nicht rudetenter Tiue. & Mldet dch niimlkh eine Binde~ b e h p um
d den Tumor, die nicht mit BlutgefUen vereorgt
nW. Me8er Ypnsel an eina zureichenden V m g u n g dea "umm
bt dao atachddende bei der ReastcnZ. - J . Klinke, Oppoo:
Ikr Brmcm-Punw-Tumordea Kadnchena UDt sich auch bd aiederholter Vorbhndhmg mit flUaeigun Stickatoff Uberimpfen. Es lHDt
dch rreigen, d d ebuelne Wen die KPltebehandlung tibemtehen.
W f n i e s Material crzeugt ketncn Tumor. - E. Stein, Berlin:
Dnrch Rhtgenbeehhlnng von P f l d e i d n g e nUe&n ach krebsphnliehc, vuubbare ckchwUlote erziden. Drei verschiedene Erbgbge konnten d y d e r t aerden.
Kqy68 d Coffehs.
W. Straub, Mdttnchen: Esinfiihrung.
Die alte Erfahrung, dao die Giftwirkung einer Substanc
nur eine Frage der Doaierrrng ist, hat schon P a r d u s in die
lrtaegtschen Worte @a&: Dosis sola f a d t venenum. Die Nichtbeachtung diescs S
a
w hat in neuerer Zeit bd der Beurteilung
der Wirkungen von nahenr letalen Cof€eindosen zu Mihrerstandniegm geffihrt. Der EinfluB, den der Gebrauch der
G. Weitzmann, ceiplig: .,Der Einflup von Pleura- und m d c h e n GenuBmittel auf die Vobgeundheit auslibt,
Pcritoneakgiksen auf GetvebchuUuren."
hat von Jeher daa gr6Bte Interesae der Pharmakologen geNach anf&nglicher Wachtumhemmung rufen Pleura- funden. Auch dne grok Zahl von Weltverbeuerern hat verund Peritmealerghe eine kr&ftigeWahtumsf6rdermg der zrucht. Alkohol, Niaotin, Opium und andere Genuhdttel nnd
Gewebskultur hervor.
beaondem deren MUbrauch zu beUmpfen. Die Behauptang,
daI3 die im Kaffee enthaltene wfrlrsame Subetanz Coffein der
P.Wels, Creifswald: ,.Beobacklungm am beslrahlh Gesundhdt abtrQlich 4,
h d e eigentlich erst in dem AugenZtllkerr."
blick aufgestdlt. ala ea gelungen war, mittels einer, eleganten
I k r Zellkern des Teichmuscheldes erweist dch b d Beob Vafahnns der intakten Kaffeebohne den Uberwiegenden
achtung im Dunkelfeld W starker Witlicher Belichtung ah Antdl ihres Coffeh zu entziehen. Mit d a Hemtehng des
trfibungsloee optisch leere'Substanz. Schon kurzzeitige Be- coffdnfreien Kaffees aetzte dann auch dne wirbame Propestrshlang mit ultraviolettan Licht ruft eine Triibang hervor, ganda gegen daa Caffdn ein. Hienu ist zweierld zu saga:
die im ultravioletten Wcht fluoreadert. Langer dauernde Einmal ist auch hia die Zahl der Ndn-Sager gaing, dem
Bestrahhmg ruft vollige Koagalation hervor.
der prozenteatz an coffeinfreiem Kaffee verachwindet gegenUber dem Gesamtkaffeeverbrauch. Zum anderen wird daa
B. Rarei u. H. Gummel, Breelaa: ,,Dw P~olanhanshalt hierbd dem Kaffee entzogene Coffdn der Menschhdt zum
nu& MiluxslivQdiorC."
abedegenden Teil in Form verschicdener anregender GeNach A&emt@ation wird drd Monate lang Leln prolan tr-e
wieder zflgeffibrt. Der Coffeingehalt einer Tesae Kaffee
mebr im Ham ansgeschicden. Speter stedgt die -usscheiablicher S&ke betragt etwa 80 mg. Demgegenfiber bedung aber wieder auf 50-70 M.E./l Ham an. Der Cehalt der C0ff-t
h e r Tasse Tee 50 mg, obwohl doch Tee gerade
der Hypophysen an gonadotropem Harmon ist dabd nicht von solchen Leuten getrunken wird, die den Kaffee nicht verVtKJlldlrt.
tragat. Obwohl Coffein die Mr die Wirkungen des Kaffees im
wesentkhen verantwortliche Sn-z
ist, darf mau abo
F.Hildebrandt, GieI3en: ,.Das Auft*dsrr grfd~etwni- Kaffee und Coffein nicht ohne weiteres identffideren. Der
ktnder Subslarum im BlrJ nach K a w m r d u n g . "
j8hrllche Gesamberbranch an Coffein ist recht erheblich and
Nach K u r z w e l l e n M~ e t dch im B h t ehe gef#
betrw 22 Millionen kg.
erweiternde Substanz. Es hand& sich dabd wabracheinlich
0. Eichler, Breslau: ,,Phatmahobgkche Warhungen von
urn Histamin.
Kaffw und Coffain."
C. Orzechowski u. Holste. Kiel: ,,Saws&ffiergijlnng."
Die wesentlichen wirksamen Beatandtdle der Kaffeebohne
Es wird bestatlgt, daI3 Ehtmung van rdnem Sanerstoff sind neben dem Coffein Cholin and Chlomgamhm, eine
unter Ausbildung einea Lungen6dema und verbreitetm Verbindung von Kaffee- und Chhdbre, die 2. T. frd, t . T.
schwere!n Blutnngen in 48-150 h znm Tode MM.
ah Coffeindoppddz in der Bohne enthalten ist. In den beim
KaffeegenuB fiblichen Dosierungen h&en
psychi.9che WirR. Havemann, Berlin: ,,BcobclcMungen Ulrer die S a w - ttlngm and Wirkungen auf Hen und Krdslauf vor. b e
sloffbindungshntve des Hdnwglobins."
Dosis von 1 g Coffein, die etwa dem GenaS von 12 Tes~en
An elektrolytfrden Hpmoglobinl8sangen wnrde die Ab- Kaffee entapricht. M noch ohne die &en
Giftwirkungen
hangigkeit dea zur HalWttIgung mit SBtlentOff notwendigen vertr8glich. Im Gegentdl sind in diesem Dosierungsbereich
Sauemtoffdruckea vom p~ gemessea. Am den beobachteten mu die -a
ll
Wirknngen vom Coffdn bekannt. Die
Werta W b dch, daI3 W Atlfaphmc dn- O,-M~l&tihein Beenspruchtrngafahfglceit des Huzens stdgt, NicotiaSt&ungen
H-Ion gebildet wird. Aus den beobachteten W a t m d
e khnen bedtlgt werden. u. v. m. Bd der Wirkung a d die
das oxJrdotions-Reduktiaf~t~tinldcs Spstems bei
afnd vidie R b t p d ~ k t evan a t v d i d m k e c b & . & e ~ b c d c h , d a p K c 1 d a a R e d ~acheidender
Bedeutung, ea besteht hter kein UntuscMed
potential des Syatuna a m ; Me poantlpe liegen bei zwischen normalem nnd coffehfrdan Kaffee. Coffein hat
+800 mV.
dne langanhaltende dianttschc Wirknng. Es kwirlrt G d ~tz8tdgenmgen
von 8 4 5 % . coffdn wird im organismus
H.Herken u. B. Rarei, Berlin: ,,-ation
nnd Krcbs- zrrm grOan Tdl abgebant; der Abbau beginnt mit Demethyteskbu."
lierungen, iat aber im wdtemn Verlauf FmgeL1(Lrt. Coffeh rnft
Nach hgchstens 3mnllgu Verlmpfung und darauffdgeder kehe - K
und kdne
E X C i 8 b l V a n ~ l h s s t r h ~ R ~ g c g havoa.
e n ~ E a h t a n c h f t i r G k h t k r n n k e ~AnchKlnda
Verimpfmg dea ktr. Tnnnxa d e n , die noch nech tinan strd gegm coffdn nfcht banmdemanpffndllch.
384
VorrammlwrgrbotiaA$#
K.Stieve, Berlin: ,,OrganscWigungen durch Kaffss und such unter Ignorierung der Bedeutung der Doeen beobachm
schadigungen d- Kdmdrlisen - 80 inter-t
sie in &
keine entIn Doeen von 0,1-0,3 g/kg raft Coffeh und die ent- Theorie auch sein mtigeu - stehen beim M&en
coffri."
aprechende Menge Kaffee be4 taglicher oraler Verabreichung
achwere degenerative Ver&ndenmgender Keimdrtiaen hemor.
Es bilden sich Blutfollikeln. Die ZcUgangsfahigLdt geht verloren. WAhrend eher beatehenden Schwaug&aft
werden
achwere Lebersch&l@ngen beobachtet, die aber nach Bedder schwangerschaft wider vortibergehen. D i e
-0
sind spedfhh und werden durch Coffdndoeen herv-en,
die im Iibrigen Orgentpmn-9 keine histologIach nachwebbacen VerAnderangen hemmufen.
W. Stepp, Miinchen: ,.Kaffee und Coffein ak Gift und
HeilmiUd."
CoffeinM heute ein wichtlga and aukordentlich h&ufig
angewsndtes Hdlmittel. ESwird ha~pb&hlich als Hen- Md
Kreislaufmittel verwendet. SiImtHche Herzfunktimen werden
durch Coffein im gibdgen S4ne bednflul)t. Auf Coffein erfolgt unter Zunahme des bfinu~volumenseine Steigerung
des aystolischen Druckes. Es wird deswegen gem in Kombimkbn d t Digitalis und Strophanthin angewendet. Bei
Aryulmien verwendet man es mgar gerne an W e von Mgftelis. Es erwdteft die therapeutische Breite von Sttpphanthin
und engt dcssm torfsche F'haae eh. Es ist das unentbehrliche
Mttel zur Befcampfungvon Schocka und Kollap. Coffein
wirkt llndernd bei Kopfechmen. Migrbe und Asthma bronchiale. S d t 1 5 JahrenMinderglinilcabMittelzprMagensclnetlonspl.afung der Coffein-Probetrank efngefiht, dne
UWng v m 0.2 g Coffeh in 300 an*Wasser. Obwohl diesea
d i a g n e e Verfahrea gerade bei magenkranken Patienten
angewendet wird, ist bishu nie irgendeine nachteiltge Wirkung
beobachtet worden. Bei einer Reihe von Kraukheiten wirken
Kaffee and Coffein mar nicht giftig, doch sind die Wirkungen
der adehmg eines Heilerfolges abtrQlich. So bei Baeedow,
Hyperthyreuse, Tetanie, Epilepsie. Schlaflmlgkdt. Ifbaemgbatkdt der c~rtlcatenund ~~bcortiCaten
Zen-.
Bei chronischer Gastritis und einer Reihe von Magenerkmhngen ist
coffeinfreier Kaffee keineswegs eine ausre!ichende K a f f a t ,
d8 hierbei die Wirkungen der R66tprodukt.e entscheidend sind.
In der K.linik sind keinerlei Stsrtlngen bekannt, die a d chroni&en
Kaffeegenul) zuriickqftihren wuen. Auch schwere
Vergiftungen, wie sie von Alkohol und Nicotin bekannt dud.
SiDd nie beoachtet worden. Wegen seiner goaStigen Wirkungen
ist Kaffee im Sport bei
auf die kijrperliche Ibtmgsf-eit
vieleu Nationalmannschaften Iiblich. Die Bmbachtungen
SIicVca an Kaninchen bei Applikation subletaler Dosen von
Coffein sind beim Menschen bisher in keiner Wehe mtigt.
ist S e l b s t v ~ d l i c l i ,daD unverantwortlicher WfJbrauch
eina GenuQmittels immer schadtich ist. Kaffee ist eia V o b
erfrischmgsg&rhk, dessen Coffeinwirhgen gew6hnlich noch
durch B e i m q n g von Milch abgeschwacht werden. Hierdurch
bildet sich ein schwer resorbierberer EiweiB-ChlorogmJBunCatfefn-K~mpIu~.ZunnmmcntaPsend ist zu
COffdn ht
dn hmorrageude? GenuBmittel, es Lst sicher uMchadlich und
ein voniigliches Hehitter.
Im AnschluQ an die Disklrssion gab der Vwshnd der
Phamakdogkkn Ccselkchaft folgende ErlrtQrung ab:
,,DmWeeproblem Ist nicht aassChlie9lidi dae Coffeinfrage, wenn auch das &ff& den ausschlaggebenden Bestandteil der Kaffeebohne auch f i b die gesundhdtliche Beurtdlung
d a Kaffees bildet. h Coffein kann in den Grandzagcn seiner
Wirkungen als gut bekannt gelten. Es bieten jedoch die
chemische Bindung und das ZusammenwirLen des Coffeins
mit .mnstigen Bestandteilen der Kaffeebohne noch mancherlei
Ungeliiete Robleme. Wieweit Coffein als Bestandtdl van
Cemll)mitteln Iiberhaupt der Gesundheit zutri@ich oder abtrist, ist nach dem Stand der Kenntnisse in erster W e
eine Frwe der Jew& gemssenen Coffehnengen; daneben
sind Herhnft, R & . n g ;hn Zubereitungsart d& Kaffees vofl
Bedcuttmg.
Mengen, die uormalerweise durchaus f6r&dkh dud,
lt8nnea fiir bemuden Empfindliche, noch viel mehr fUr gewhe
M e , schadlich sein. Klin(lfhe Erfahrungen lehren, da0
bei dem iiblichen Gebrauch des Kaffcea weder voaQbergehersdc
noch bleibende SchA&ungen vorkmmcn. Den im "aver-
clprechenden Erfahrungen und Beobachtungen aus dem 1,ebeu
gegentiber."
W. Heubner u. hi-YO-Dschau, Berlin: ,,Phamakologisches i&w Tee."
Me pharmalrologiechen Wirkungen des Tees sind im
wesentlichn a d den Gehalt an Coffein zuriickzufahren. Der
CoffdngeUt dner Tame Tee (50 mg) ist wenig von dem einer
Tame Kaffee (80mg) verachieden. Die W c h e
ist jedoch
bei Tee erheblich niedriger, als dem Coffeiugehalt entspricht.
Sie wird dumb Neutralisieren etwa auf den Coffeinwert erh6ht.
K. SchIibel, Erlaugen: .,Zw Phatmakologic dcr CMorogms&te."
Die ChlorogensBure, die in der Kaffeebohne als kompkxes
Kdum-Coffein-Salz vorliegt. ist in freiem Zustand i. allg.
wesentHch wirksamer als das Komplexsalz. Die Pepsin-HC1Verdauung wird noch in einer Verdthnung 1 :1 0 gehemmt.
wahrend dee Komplursatz erst bei 1 :10 hemmt. Die Trypsinverdauung wird noch stArker durch Chlorogensaure gehemmt,
ebenso die Hefegmmg. In Kouzentration von 1:50 bia 1:loo0
bildet Chlorogensaurc MethBmoglobin, w a d das Komplexsrrlz unwirltsam bt. Chlomgens&urehat keine Wirkungen auf
dee Herz. Sk wird dtvch die Niere ausgeachieden.
H. Gebhardt, Miinchen: ,,Das chlorogensaure KaliCoffkn."
Daa K o m p l d hat'eine g h g e r e torische Wirkmg und
ist ein
Diuretikum als Caffeh. 0,15 g Coffein ikben
bereits ehe zeutrale erregende Wirkung aus, ohne dabei schon
dftvettsch zu w i r k , wahrend die glekhe Menge Coffein in cler
Farm des chlorogensauren Kali-Komplexsalm hereita deutlich
d
i
m wirkt.
A. RQhl u. S. Thaddea, Berlin: ..obc*dm Mikhscirrrrstoffwchsel am Herr-Lungm-Prdpard un&v Coffein."
Normalemdse gibt die Lunge Milchshre ab. wahrend
das Hen Milchsaure verbraucht. Bei einer SchAdigung des
Huzens beobachtet man i. allg. eine Steigerung des MilchsBureverbraucha des Herzens bei gleichzeitiger Abnahme des Sauerstoffverbrauchs. Bei h e r Coffeindosis van 150-350 tug je
Shrlingsches FVAparat beobachtet man eine Umkehrung tier
normalen Verhllltnisse: h Hen gibt Milchsaure ab, wahrend
die Lunge Milchzaure aufnimmt. Hierbei wird der Glykogengehalt des H a c n s unverandut gehnden. so dal) die voni
H a e n gebildete Milchshue aua anderen Stoffwechselprodukten
& m e n miUte.
H. Hindemith, Breslau: ,,I'msuche iihrr drn Gmstnjjioechsel unkr Coffeinm'rkung."
Bd Ratten wurde bei subcutaner Verabreichung vou
Coffeh ein langanhaltender Stoffwechdandeg, bei order
-be eine leichte Senkung beobachtet. Bei chronischer Verabreichung wurde Gewi$hnung beobachtet.
H. W. Klein. Breslau: ,,BainjlwsunR spo*tluhrv Leistung
dnrch Kaffee."
Bei der Wirkung von Coffein beobachtet an eiuen deutlichen Unterschied in der Beeinnussung kurzdauerder utd
langdauemder sportlicher Ldstungen. Nach 0.25 g (loffeh beObachtet
bd W i e d d ~ ~ l u n&
g und d-lben
hg-bei
K d d s t u n g e n (100-m-Lauf. Weitsprung. Kugehtokn) eine
deutliche Verbesemng der I A t u n g , wwed Cdein auf
l a u g d a u d e Ldptangen (1OOOO-m-Laufusw.) lteinerlei Einflul)
hat. MUiger Kaffeegenul) ist demnach ohne Trgendwelche
,Sch&Iigungen f i r den Sportler.
-
E. Holzl6hner. =el: ,,Die Stromborslc, ein n m r ekk1 * i s c b ~ ~ ~ t t ~ m em
~ e~a~w. . )
"
In den Fliidgkeitastrom. de8aen Geschwindigkeitgemragt die ,,Borste", ein etestisch beweglicher ZIAigU,
werden dl,
d a an selnet Spke ehe klelne Elektxode &A@. Die Botste,
die von dem Flfbeigtdtsstnrm je nach dessen Ceschwindiglceit
abgelenkt whd, bewegt sich zwischen me4 weiteren festen
Elektrden. An diesen Ekktraden lie@ efne Wu
-ng
In d a Stromluda der bdda El&konStanter m u - .
tmden greift die Borstc nech Att des heglcheo Abgrirs
Jnes Potentiometers. Die B d e steht Qbereinen V-kin
Verbindung mit &em gleiPotentiwWhdS mit
festen Widerstanden, dem also je nach Stellung der Borste
eine mehr oder weniger grok AmpHtude des W
und G k k b d c h W d k t der
zuNel)t. Nach VersUirabgegdfene Stram auf &en gut e k e d e n S c h l e i f ~ o d b graphen. Die nichtlineare CharakterMk der B o e wird durch
eine eneprechende V e s s t A r k e r c h e *
H. Cremels, Marburg: ,,ubtr den Einflup des Harnsbffs
auf die Nierenjunktaon."
Am Herz-Lungen-NieretbmAparat nach Starling wird ge-
d g t . da0 die diuretiache Wkkung von Harnstoff a d eine
osmothhe Rti&difbb&enunung von Wasser in der Hsnkd e n Schleife nuQcLgefiiM d e n muS.
A. Loeser, -burg:
,,BWlogische Wirkungcn von Deriv d m (Athem)dcs Thyroxins, Dijodlhyronins und DijodLyrosins."
Am Meerschwein&a~erzeugenUgliche Gaben von 1-2 mg
Thyroxin+methylAther in den FAllen dne Abnahme des
KBrpergewiehtes. Im Wachstum befindlich jtrage Tiere sterben
nach Aussetmn der BehandlPng. Diexther -en
eine
no& @kre Steigenmgdes Sauerstoffv~brauchsals Thyroxin
usw. Die MethyMther des Mj0athyrod.m und Dijodtyrdns
sind w e e r wirksam.
F.Hahn, KUh:..DigiWuempjindlichheit bei Erh8hung dss
BIstkdkspiegeIs (ins&$. dwch A T lo)."
~ a c hCalduminjeWOnen erfolgt eine Herabaetmng der
letalen Strophantiadosis. Auch bei dtuch AT10 eneagtu
HypercalWe wird be4 derdings aeltr erheblicher Streaung
der Werte eine Herabsetzung der H d c k ~ - D o s i sbeobfichtek.
Hierbei beobachtet man analog auchaehrerheblicheschwankungen im Cddumgehdt des hen en^.
S. Janssen, %burg i. Brg.: ,,Vmuche mil Vkcum
albrcm."
Aus waDrigen Extrakten von ViscUm album Ut dch mit
Aceton eine herzwirhme Substanz mfUen, die dch dnrch
hohen Stickstoffgehalt a d c h u e t und sehr widefttandsfshig
gegen SBUren Ist. An der quergestreiften Mushrlatur venvsacht
s i e c u r a r e a r t I g c W w . AmDarmbeobachtetman klonische
Kontraktionen und darauffolgende LBhmung. Sie bewirkt
Krampf der Bronchialmuskulatur, am Henen Vorhoflahmung
und schli&lich systolischen V
d
. ES h d d t sich
sicher nicht tun &en Digitalisstoif, d e r n eher IUD &en
hochmolekularen eiweil39hnlichm =rpe!r.
E.Schulze. =In: . . t h t die Bsrichungen nuischen Hypop h y s m u o r d e d a ~u d Schitdd*Ars be1 Skwbur."
Mphtherietoxine bew3rken eine schedigung der Nebenniemuinde, die einhergeht mit starker Abnahme im V h d n - C Gehalt, wRBhrend die Hormonproduktion dcht beeiatrachtIgt
wird. Der AscorbhsAmemangel regt den Hypophysenderlappen nicht zur Produkdon van thyrcotropem Hormon an.
Es bestebt dne gewisse Andogie zwischen Diphtherie und
Skorbut, indem dolrch die Wfrlnrtrgea der Mphtheietodne
eine echte C-Avitadnaae erzeugt wird.
G. Kuschinsky, Berlin: ,,Untersuchungen rum Wasserhwiuait."
H.MBller, Berlin: , . h r die Wirkung v m Th-1
auf
Eu wurde der Gehalt dea HypophyaarhintarappeM von die Schilddriisc."
R
a
m an antidiuretischer Substanz untersucht. Der n o d e
Edms beobachtete em Mcnschep nach jahreIangem GeGehalt betrw etwa 0,8 YosgUis-Ehhdwmg. Nach l&ngerer b w c h thp~lhdw
Mdwa d zahnpasten das A d Wsssubelastungblfeb der W a l t normal,nach NaCl-Betastung tretenschwererThyreotoxikoeen. MeseBeobachtungenkonnten
WU er Vamindert. g\eichfalls 24 h nach drier N a ~ a s u t ~ l im 'Nenr.ersach -ti@
werden. 50-80 mg/die rufen in
injektim. am gewBrwten Tier jedoch erWht. I m Ham wurde 14 Tag- bei infantila Meubchweinchen h e Awvlerang der
nech NaCl eine hypophysenhtnterlappeaihkhesubstanz aus- SChilddrDse ohne gleichzeitige Stoffwechselstdgerung hervor,
gewhieden.
ahntfch wie man sle W kle€nen JOagaben beobachtet.
Osterwald, GieDen: ,,Uber die Warhung von Stropkntin k X.Zipf u. J. Zachowski, X6nigsberg: ,.Be Kreiskaufauf die CovonargefdgC."
wirkung dcJ Cytisins."
Bei therapeutiscben Doeen ruft Strophanth eine ErQtMn, des UlralOM des GoIdtegens, ist in sdnen wirniedrigung des Mhutenvolumens und eine Komtdction der kungen dem NiCotin W c h . wirkt jedoch wesentlich stArker
CoronargefeDe hemor, Nach 40-50 min erfolgt dann wieder veaopre~~~riach.
Die Wirkung bleibt auch bei Auaschaltnag
ehe Brdtexung. Bei toxischen Doeen ruft Straphanth trotz des Z ~ ~ ~ T L
erhalten.
UM
J3a findet cine allgemcine KormtrMh
anicdr%tem Minutenvolumen eine Steigenug des 0,-Ver- der cefaoe statt, verbucaden mit Entleerung der Blutreservoire.
brauch des Herzens hervor, auf Grund dessen eine pweitmang Daa Volnmen der Milz nimmt stark, das der teba weniger
der CoronargefUeeintritt. Die Coronargef&& passen sich dem ausgesprochen ab. Die Nieren werden zuoBchst kontrahimt,
erh6hten Sauerstoffbedarf an.
dhtiereu aba daan wieder. Trotz Steigcmq des arteridlcn
Dn~ckesfind& kehe Stdgeruug des arteriellen Stromes st&.
Lindner, WWzbwg: ,,Knmnldion von DigirOrissiojjenund WBhrend der Blutdruckzmahme beobecbttt man dnc Zo%ige
hisiologische Vmdnderungen am Hcrrmuskcl."
Zunahme der Her&eque!nz. Die Wirkung mn9 ZOrIiclrgefIiM
In 33-20
der Hdchm-DOafs ruft Digitalis Nekrtmen nnd wed- suf c%eErregangperfpbeter sympathischer Neuronen
echte degenerative Verhderungen a m Hemmuskel hetvor, die und vegetativer HdbgangUen.
z. T.reversibel sind. Ea ht m w c h , dd3 d i e sich nur langsam
W.Kayser, Fniburg i. Brg. :..&f4@j&xe
in Kobknoxydrsclrbildenden SchAdigungen die dgentliche Urasche Mr die
sog. Kundationswirkungen sind, das ea sich also nicht um vsrgifiung. * '
Die nach catotidenabklemmung aufttetende Blutdruckeine echte Kumulation der wirksamen Substanz, sondern nur
w m g bMbt in der KohlenoxydPergiituag(50% CO-om eine Kumulation der tmischen Wirktugen handelt.
globin) am. B d starkeren Vcrgiftungen erfolgt auf clarotidenabUemmung sogar eine Blutdrucksenhng. Diese Aufhebwg
H. HBasler. Graz: ,,#bet Digihlismigifinug."
bzw. Uddes C s r o ~ u s r e f l e z e swfrd keitigt dtuch
HencxtraLte beaettiga die Folgen VOII D i @ M & i i gungen pnd verringem bei ganeinsama Gabe die Todzitat, Vagtisdurcbschneidung und durch Atmpidsierung. Ihuch
ohne j e d d dfe Df$tdnwirkungen zu schw8chea. Die wirk- SauaatoffmangelatmungWt sich der Effekt nicht erzielg~.
same Snbstanz ist dWch in Alkohol, unempfindlich gegen Degegen trltt er auch a d bei kUnst&&er AnRme und MnstA b l i e n und Samm und Wit sfch durch Queclrsuberacetat lichem fllrqdnack. eS ist anzunehmen, daD er auf eher p;tregang des V a g u s z a t n u ~durch
~
Anode beruht.
fallen.
U. Henschke, Berlin: ,.Un!crsuchungen an LuhtschuttW. Neamann. Wunburg: .,Dw Einflug von Sduren und mitbln"1).
Alkalien mf die Wirhscrmkuit von Digddiss&ffm."
An dn guks w-tztdttd,
&as, in wbenform auf
Verd. salzsapre
hydrolys&t Digitalis und Cpmarin die Haut adgetragen, vor sdudlichen wir-en
der
bh zu den ceninen; g - S t r O w W Md Olea~~drin
Waden
I) Vsi. &ienn H d w , wehtrcskthes~du m u w c i d i b -ut
htubei nicht, leicht jedoch von "/" NaOH hydrolysiert. Zm w.,di- Ztscht.. 51. 204 119381. SO& die Vortrige von SaAulZs,
alteltecben Berdch f3ndet auserdemeine Abspdtungvon h t y l - H m c U u n. h w 8 n tad da Togane d u Dtsch. Ges. f. BPder- u.
Klimaheilkulldc. eben& 9.259.
gnrppen *tt.
386
Fcrronal- und Hoch~chulnoahrichtsn- Vsrsin Deulroher Ohemikrr
strahlen schiitzen soll, kann man die Anfordemng stellen, daI3
A. Coeser u. P. Grumbrecht, Freiburg:
.,oVa*ium,
es die unerwanschten Wellenbugen absorbiert und m6glichst
doch no& eine BrAunung der Haut z u U t . In Versuchen. die
Tube und Uterus als Funktiorruinkit."
a d dem Jungfraujochunterverwendung verschiedenerSpeMralfilter ausgefihrt wurden, ergab sich, daI3 das Ultravidett
unter 320 mp zuerst ein Erythem und nach 2-3 Tagen Braunung hervormft. DaslangwelligereUltraviolett van 320-WOmp
venusacht kein Erythem, sondern sofortige BrBunung. Es
wurde unter diesen Gesichtspunkten eine grok Amahl Uuflicher Lichtschutzmittel untersucht, wobei sich ergab, daJ3 nur
etwa 10% der Praparate Qberhaupt Ultraviolett absorbierten.
Ovarium nicht ausschlieDlich auf dem Blutwege, sondem auch
direkt durch die Tube in den Uterus gelangen.
A. Krautwald, Berlin: ,,Zur Frage der Calciwmwirkung."
Die Versuche von Hastings iiber die Caldumwirkung am
Froechherzen wurden wiederholt und Wtigt. Es ergab sich
die gleiche Dissalationskonstaate, wie sie Hastings gefunden
hatte. I% agibt sich also, daB die Wirkung von Caldum nur
auf der Wirkung der Caldumionen beruht. Daneben wurde
eine leistungsstdgemde Wirkung auch bei verschiedenen korpuskuken Teilchen (Kaolin, Quarzpulver usw.) beobachtet,
woftir eine Erkkung noch aussteht. Die Versuche von
Oruchowski, der eine Leistungssteigerung am hypodynamen
Froechhenen nach Oxalat beobachtet hatte, wurden nicht be~Utigt. In Best&gung der Beobachtungen Hmbwrs wurde
gefpnden, daI3 die letale Caldumdosls bei gleichAt@r Verabreichung von Phuephat (inbaven6s)erheblich sinkt. A n d e r w t s
ergab sich, daI3 die letale Caldumdosis (an der Katze) bei Verabrdchung von Natriumdtrat erheblich ansteigt. Das h a t also,
daB die nichtdhxdiertenIblichen Caldumsalzeunwirksam sind.
.,oh
F. Eichholtz, Heidelberg:
antiphlogistische Wirkungen."
Die durch Ulbaviolettbestrahlung erzeugbaren Entzhdungen lassen sich durch verschiedene MBtformen verhindern.
D e d k h e antiphlogistkhe Wirkungen dieser Art haben Ca,
K, Mg nnd NaHCO, iiberhaupt allgemein alkabche Mat.
Me statltsten antiphloghtkhen Wirknngen wurden mit Kartoffeldi&t erzeugt. Antiphloghtkhe MBt erweist sich bei
chroniwher eitriger Bronchitis als gef8hrlich.
W. Heubner u. H.M8bus. Berlin: ,,MeWmoglobi%bddung und Alkohol."
Nach bestimmten Dosen von Methamoglobin erzeugenden
Substarum beobachtete man i.allg. einen etwa 4-Sh
danemden Anstieg der Methamoglobinmenge im Blut. Dann
edolgt wieder RUckbildung zu Hhoglobin. Wird auf dem
IfShepunkt der Vergiftung Alkohol in kleinen Mengen gegeben,
so WW die Riickbildung gehemmt. und der einmal erreichte
Methamoglobinspiegel erWt sich aukordentlich lange. Es
sollte entddeden werden, ob die Wirkung des Alkohols auf
einer Hemmung der Ausscheidung oder Entgiftung des
Methamoglobhbildners oder auf einer Hemmung der Methhoglobinriickbildung beruht. Zu diesem Zweck wurde einer
Katze eine g r o k e Menge Blut entnommen, die BluWrpezchen
wurden in Ringerlhmg gewaschen und das Hhoglobin in
Methamoglobin verwandelt. Dann.wurde der MethAmoglobinbildner sorgfthltig wieder durch mehrfaches Auswaschen in
Ringerlihng enffemt. Nun wurden die methsmoglobinhaltigen Blutk6rperchen dem Tiere wieder injiziert. Es
ergab sich, daJ3 Alkohol auf die ROckbildung des MethBmoglobins in Abwesenheit des Methamoglobinbildnera keinen
Ehflnl3 hat. Es ist also anzunehmen, daJ3 der Alkohol in den
Vorgang der Ausscheidung bzw. Fbtgiftung des MethBmoglobinbildners eingreift.
H. Riedel, Berlin: ,,Uber die Methdmoglobinbildungdurch
HOm."
Ham venvsacht in vitro eine z i d c h rssche Bilduag
vofl Meth&noglobin. Es ergab sich, daR diese Wirkung nicht
auf den geringen Cehalt des Harm an Nitrit zurfickgeftihrt
werden kann. Die wirksame Substanz envies sich als kochbestha und dialysabel. Sie wird von aktiver Kohle adsorbiat
und Ut dch von dieser mit Phenol wieder eluiera. Bd der
chrometographischen A n a l p ergab sich, daB die st&kste
Wirhmg von den a m &Arksten gefubteu Schichten havorgerufen wurde. Daraufhin wurden in der tiblichen Wehe die
roten und g e l h Hamfarbstoffe dargestellt. Bdde kaktionen
eneogetl MethBmoglobh, am &Arksten die roteu.
Es wird gezeigt, d d die iktxogeuen Substamen auo dem
G. Orzechowski, Kiel: ..Bedrag Mom Wirkungsmhanismw des Vs*ilok."
Veritol venvsacht langdauemde Blutdrucksteigenmg,
die bei widerholter Cabe geringer ist und schlief3lich in eine
Bei dauernden Gaben goJ3er
Blutdru&enkung nmsd&t.
Dosen wird auch die Adredhwirkung aufgehoben. Ein
gleickhniges Verhalten d g t V&l
auch am Kaninclienohr
und a m Kaninchendarm.
S.Thaddea. Berlin: ,.Uber den Vitamin-C-Stoffiechsel
bei gestdricr Schilddriismfunktion."
Der vitaminx-Gehalt des Harnes steigt bei SChiMdriiseaexstitpaton an und sinkt auf Zufuhr von S c h i l d U o r m o n
wieder ab. Analog beobachtet man bei Basedow einen verfins-,
bd Myroedem &a mhtihtm C-Bed&, 90 dal3
zwiechen Vitamin C und Schilddrihenhormon ein Antagonismuss besteht.
v. Jenney, Ungarn: ,,Bedrdge mr Wirkung von Flavinstoffen auf d u TcUigked daF hypodynamen Froschherzens."
Querdtrin und Quercetin wirken schiitzend vor Chloroform- und Urethanvergiftungen des Hermu, wahrend Lactoflavin u n w i r b ist.
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O
N
A
L
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U
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Geh. Rat Prof. Dr. M. Le Blanc, emer. 0. Prof. ftir
physikal. Chemie, Wpzig, feiert a m 3. Juli sein goldenes
Dobrjubibum im 74. Lebensjahr.
Ernannt: Prof. Dr. R. Kuhn, Mtelrtor des KWI Mt
medizinische Forschung, Heidelberg, zum PrUenteu der
Deutschen Chemischen cesellschaft.- Prof. Dr. H. Leuchs,
Abteilung8vorsteheram Chem. Institnt der UnivdtAt Berlin,
zum Mitglied der bpold.-Carolin. Deutschen Akademie der
N a t u r f d e r in Halle. - Fabrikant E. Tscheulin, Prbidmt
der Industrie- u. Handelskammer Freiburg i. Br., anlRMirh der
*be
der neugeschaffenen ArbeitsrAume des Chemiachen
Instituts der UnivdtAt Freiburg mm Senator ehrenhalber
in Wiirdigung seiner erfindedschen Leistungen auf dem GtMet der Aluminiumverarbeitnng und seiner FGrderung der
wheqxhaftlichen Bestrebungen der Universitat.
Zu Korrespondierenden Mitgliedem der Mttinger ccsellschaft der W h m s d d k n wurden gewahlt : In der Mathemat.Physikal. Klasse Prof. Dr. H. G. Grimm. Ludwigshafen;
Prof. Dr. F. KGrber, Direktor des KWI fiir Eisenforschung,
DUsseldorf; Prof. Dr. A. Butenandt, Direktor des KWI ftir
Bidemie, Berlin-Dahlem; Rof. Dr. L. Birckenbach,
Direktm des Chem. Instituts der Bergakademie, Clausthal.
Verllehen: Die ,,Medaille de &te de l'office" des Internationalen Rakao- m d Scholrolade-Biiros in Brlissel dem f a heren Direktor der Chem.-Hygien. Abteilung im Reichsgesundheitaamt, Geh. Reg.-Rat Dr. Kerp; dem frtiheren
Prbidateu der R d . Landesanstslt fiir Lebensmittel-.
Arzndmitt$- u. gerkhtliche Chemie, Geh. Reg.-Rat Prof.
Dr. Juckenack; sowie dem 0berreg.-Rat beim Reichsgesundheibamt, Dr. RieQ.
Dr. habil. H. Lettrb. attingen, m d e die Dozentur
ftir Chemie (Organ .Chemie u. Biochemie) in d a Mathemat.FakultAt der UniversitAt Wttingen erteilt.
. -N
a
CHEMISCHE OLSELLSCHAFT
DER DEUTSCHEN HOCHSCHULEN IN PRAG.
SitamQ a m 28. Febtuar im Chemischen Institut der
dentachen UnivdtAt in Rag. Vorsitzender: Prof. Dr.
W. Gintl. T e i l u e h m d : 300.
Doz. Dr.W.KikUth, WUppertd-Elbdeld: ,,OhC
h
mercrpic."
387
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