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Deutsche Photographische Gesellschaft.

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30. Jabrgang lfI261
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Vereine und Versammlnngen
337
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Wasserstoff,schicht bild,et, die das feste Ansetzen des K,esselk
steins odier der ausgetrockneten Substanzen verhindtert.
1)ipl.-Ing. D i t t m a r , Kehl: ,,Hefriebe ntit Hochdruckdurnpf
iii
der %ellsfoffinduslrir".
Er gab zahlienniafiige Ergebnisse der Studien an der eigenen
Anhge, betontse abter wiederholt, dafi es sich nur um dliese
handl,e, so dafi Vergl~eichswertenicht geschaffen wurdcen. Die
Ersparnisse d e r neuen Anlage gegeniibier der alteren von
191'2]13 betrugen 34l/u, d'enn es wurden fur 100 kg ZelLtoff stalt
7 l g Kohlie nur 46,7 verbraucht.
1)ipl.-Ing. R o h 1 i g , Frankfurt a. M.: ..Meuzeitliche Baururise fiir Siirrretiirnie rcnfer Anwendung von saurefesten K l i n kern''.
In tier Hauptversaninilung iiberbrachte Prof. R a s s o w die
Gliickwiinsche tles Vereins dealscher Chemiker Zuni 20. Geburtstage des Vereins. Er hob nicht n u r die Lektungen d,es
Vereins in der vergangenen Zeit hervor, sondern zeigte auch,
welch wichtige,s G h d der Verein in der Kwtte 'I'echnik, Wii+
schaft, Wissenschaft bedeutet.
1)r. K r a i s , Dresden: Aufschlufi p/Ionzlicher Kohstofle
zirittels Salpetersuure riuch d e m Verfahrrii des Teitilforschuii!/sinstitutes Dresden".
Vortr. h~erichktuber ejin von ihrn und seinen Mitarbeitern
ausgearbeitetes Verfahren zur Verwertung des argentinischen
Niederungwschilfes fur dmie Papier- und Pappenfabr,ikation. Die
Arb'eit'en \vurd,en ausgefiihrt fur argentinische Interessent'en,
die s k h rnit d e r Bitte um Aagabe eines Verfahrens a n den
Vortr. gewandt hatten, welches mtiglichst ohae Anwendung
von Druck und ohne einpefuhrte Chem,ikalien in Argentinien
durchfurbar sein sollte. Es wurde zunachst ein ganc unchemischw W'eg gesucht, ahlx ebensowenig, \vie ets fruher G r a b n e r gehmgen zu sein scheint, sein,e anaerobe Roste des Schilfee
dzirchzufiihren, ist es dem Vortr. gelungen, auf d.ie.se Wceise d.en
Panzer d'ets Shilfe's zu durchdringen, wahrsch~einlichsind auch
Pflanzenwachse an dern Schulz vor bakteriel1,en Eingriffen blet eiligt.
Es, wurde danln versuch'i, rnit hoehlionzentrierten Losungen
von Chileisalpeter zu arbeiten, uin die fur d;ie dortigen Verhaltnisse ausgeschloslsenle TemperaturerhGhung durch Druckkochuug
in der Weise zu erziel-en, daD man d,en erhohten Sied.epunkt der
konzentrierten Salzlirsung h,eranzoq. Eine Einwirkung d.e'r
Lasungen auf das a r g e n t i n i s h e Schilf trat ab'er erst ein auf Zusatz von Schwefel\s%ure,und die voll~stanctigeAufschlieDung gelanq n u r mit aouimolmekulanen Mengen von Salpder und
Schwefel* u'rie. Sel'bistveix tandl ich kann 111an eben sowt gl'eich
Salnetersaure anwiend.en, wenn man diese zusr Verfumng hat.
L:aboratorium,einaiie; war die Aneabe gelost. als d er Vortr. gefmdmen hatte. daD fur Schilf un,d Stroh eine 3-5"/, ige Salpekrs#Ure geniiqt, uin diese Materialien du'rch 6-8 s t u n d i g s Erhitzen ant 95-96 0 so weit aufzurschl,i.Den, daD nnch Enltf8eTnunq
tber SIure .4uswaschen und Neutralisisenen mit Killk od,er Soda
ein Faserbrei entstand,. dmersich k i r h t i n die Einzplfasern auftrennlea. auswnschen und such b l e i r h a lje13. Die Vwwendung
der Snlnet,erslur,e zur AutschlieDunq ist nicht neu; Vortr.
fiihrt eiin'e Reihe von Vwschllgen und Patenten an, in welchen
die Snlnntersaure und GemischNe von h l p et er s au r e fiir die
AufschEiei3ung von Holz angegeben werden. Auf Grunid panz
bJestimmt umgrenzter Btedingungen mder Konzentration, Hdhe
und Diluter d:er Erhitzung, dEe zudeich d i e ma8gebendeten und
twhnisch am leirhtestlen du,rchfuhrbwen sein mufStjen, konnte
auch dais Verfahpen, welches vom Vortr. auseearbeitet war,
durch eine Anzahl deutscher und Au,slandspakenZe geschiitzt
werdm.
Nach dem gunstieen Ausfdll groDerer Ve,rsuch'e in einer in
der Njihe von Dresd'en gel'egenen HoIzschIieiferei und Papierfabrik wurd:e rnit den argenthiwhen Au:fZrapqebbern .ein VJertraag
abgeschlossen, der diesen die freie Auisbeutunq des Verfahrens
in panz Amerika aicherte. Bei den V,wsuchen in de'r Papierfabrik zeigte sich. daB 8ie zum Teil aus Rinden,substanz besteh,end.en SchalsaIn,e, die ala lastiqer Abfall betrachtet werdien
umid unqefahr 7 O / 0 d e s gesamlen fur Schleiferei un'd Zellstoffd,arstlellunq zur Perwendung kommmden Hokes aussmachien, sich
nir,ht recht fiigen wollten. Es mu8te vor d e r B'ehandlunp mit
Salpeterslure eine Verkochung mit verdiinntrer Natmnlauge
vorgenommen werden. Rei diesen Versuch,en in d'er T h o d e -
schen Papierfabrik A . 4 . in Hainisberg, bei denten d.er Vortr. und
sein Awistent K. R i 1 t z sich d e r wirksamen Mithilfe des dortigen lechnisch,en Direktors H 3 r t u n g erfreuen konnten, gelaiig ,es djann, die AztfschlieBung tier Schalspane, untl spater auch
deT n'icht zu dicken Hackispihe ohne Vorb.ehandlung durch die
Salpetersaurekoehung m d fo1gend.e Neutralisation durch eine
verhiiltnis~rnafiig geringf iigige Anderung in d'er Saur,ekonuentration und d,er Erhitzungsdauer durchzufuhren. Die t7b(ersetzung dies Verfalwens in den Be'trieb wurd,e 'erst ermoglicht
dvrch dien von K r u p p hergestel1,ten ,sa$eters;iurebestan~'i~n
Stahl, den VPA-StahL Im MLrz 1925 konnte die Versuchs'anlage
in der Thodeschen Pnpierfabrik errichtet weaden. Nachtdjem 'dort
eine Anzahl. von Kochnngen von Stroh, Schahpanen, Hackspanen
u. ldgl. rnit gutem ErfoIg durchgefuhrt waren, mufiten an dseiu
Kochkevslel noch einige Verand'erungen vorgenommien weirden,
uni ein ganz glaichmai3ig durchgefuhrtes Kochgut zu wzie1,en ulid
d,en Verbrauch a.n Salpdersaurce auf cine wirkschaftliche Gruirdlage zu bringen. Diese Bndlerungen sind erst in dlen letztm Tageol
vorgenomm~en worsden, so 'daD heute noch nichlt mehr gesagt
werden kann, als da13 d,er erhaltene Zellstoff du,rchaus rein und
lrrauchbiar imst. DaB dihe SalplelersauTe sin, ge,eignetes Aufschli.eRungsmitte1 sein mu13, ist la envies'en durch die Tatsache,
tlaa sich Cellulchsefor~scher wie G r o 13, S c h \v a 1 b e u. a.
dieser Sjiu're zur Herst,ellung von reinem ZelEstoff b'edient hablsn.
B,e6 dem vom Vort'r. angewandben Verfahren werdten d,ie Nichlcellulosen oxyaiert, wobei die Salpetemaure zu Stickoxyd und
teilweise sogar bis zu Stiekstoff reduziert w,i<rd,.Tst dies... Oxydation vollendet, dann ilst auch die Konzentration dser Salpetersaure BO zuriickgegangen, dai3 sie dler Cellulose nicht mlehr gefahrlieh werdlen kann. Beme'rkenswerf ist, cia13 man aus Stroh
auf diese W e i e &nen wesentlich lanefaserjge~enStoff erzielen
kann, als dies nach dem iib1,ichen Sulfatvlerfahren m6Fl'ich 'erscheint. Diese Ctelluloise aus Stroh gibt auch eine b'edeuteiid
heUere PIrbung mit Methglenblau als Sulfat~stroh~stoff.Ein
wesentlicher Vonue; des Vtedahrens ist seinle grofie Beweglichkeit und leichte Ausfiihrbarkeit. Man kanii in der gleicheii
Apnaratur Schilf, Stroh, SchaIspSiue, Kacksnane, Zuckerrohr,
Bambw, Bmanen. Agaven. ku:rz alles, v7a.s de r tronische oder
cleutscbe Wald pib,t. aufschliei3en. Die Abwasserfrage diirft'e
kaum eine moBe Rolle spielen, denn da die % m e immer wieder
benutzt wird. komni~ennur die ganz diinnen Ietzten Waschwtsser
i,n Frage, d,ie sich zusammen mi2 dern slark brauneefirbt,en
Abwasser voin deT alkalischen Nachbtehandlung neutralisiepem.
Oxalsaurebildung i s t nur in smehr ge rhge m M;IB beobachtiet
wordten,. Auch hinsiic.h.tl,ich d,er Retri'ebssich,erh,eit und UngefAhrlichkseit dss Verfahrens sind keine Redenken vorhandien,
wile dais GutRchten von Prof. Dr. K 1 en1 1n bestaticrt. Zuni
SchIluB erwahnft der Vortr. noch die Kosten des Peirfah+en.s,
d:ie fur die Anw,endbazkteit natiirlich iiuswhlapqebend sinb. Retriehsmafiig emrobte und definitive Kalkulationen lasven sich
norh nicht angeben. aber unter Zugrundelemng von sorgfaltig
duwhpefiihrtm kleiin~en Versucben und Beriick,sichtiquuna der
bishver im gro5en erzielt.en E r g e b n h e ksnn man sagen. dai3 Mr
I kq Iafttlrockenien peb1,eichten StrohzlPllstoff etwa 0,5 kq Salpetersiiure verbraucht werden, fur Schilf etwm wenirrer, f u r Holz
e t w s mphr. Fur Siidamerika mit s h e m billiqen Chiksalneter
ilst das V,erfahren ohne meiteres gantgbar, da de r Salpeter iiicht
gereinigt zu werdien braucht. B'ei Anwendung des Verfahrens
fur Eu,ropa dfirfte nur elektrisch h.erge.siellt~eSalpet,erisauee in
Fraae kommen, denn selbst die nus den Sprencstoffab'rriken erhjil,tlich(e. wiedergewonnene Salpetersaure stell2 sich noch zu
teuer und steht aufierdem nur in ganz ungeniigend'en Mengen
zur Verfiigung.
Deutsche Photographische Gesellschaft.
Berlin, den 7. Dezember 1925.
Vorsitzender Prof. Dr. M e n t te.
Prof. Dr. H a u s e r , Rathenow : , Drts A'icolrc Perscheirl00jeLfiv".
Das anastigmatische Objektih bezeichnet Vortr. als ein
sexierendes, so da13 dadurch die biIdIichie Wiedergabe starr erscheint. Verschiedene Objektivkonlstruktionen sollten dies':n
Mangeln abhelfen. hatten aber bisher wenig Erfolg gehabt.
Die einfache Monokellinse schieBt oft uber das gewunschte Ziel
hiaaus. Anregungeii ron N i c o 1 a P e r s c h e i d habsen zu
Vereine und Versammlungen
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vorgeschrieben i d , fur welche wiederum ein besonderes Merkb h t t besteht. Da das Alter leine &wandereRolle spielt, so mud
diiese Untemuchung des ofterea wiederholt werden. Kein Mitglied dmer Grubenwehr darf unber 21 Jahren mid iibey 45 J a h m
altt siein. Zweeks Ausbildung werden b'esondere Kurse in besond,wen Obungsraumen vemmtaltld. E s sind di,es e q e Raume,
Portrat".
die biis zu 50 0 erwarmt wlerden und mit Rauch erfiillt werdlen
ZUT Erreichung diieser h d i c h k e i i t empfieMt Vomtr. eiae konaen.
Sie sind mit zahlreichen elektrischen Klingeln ausgemoglichst flache Beieuchtung, teine genugend lange BelicMung
statbet und SchauFenster ermoglicbea die genaue Beobachtuug
und eiae gewisse Art der Unscharfe.
und gegebenenfalls ein isofortips O h m . In Deutsehland
Zum Schlud fiihrt Dr. W. B e c k neue Aufnahmen mit der
kommen nur Zwei-Stundengerate miit Hochdrucksaulerstoff i d
Agfafarbirasterplatte vor. Er zeigte zunachst 'cine Reihe verAnwendung. Gerate mit Flussigsauerstoff, wie sie in England
schiedener Farbraster, ein .englische,s Fabrikat, das Fabrikat
und Amerika Verwendung 'finden', haben sich in Deuhmhland
dmer N. P. G. und anschliefiend diie beiden Raider, die sich bisnicht eingebiirgert. In der Nachkriegszeit sind dibe Anfordiehies den WePtmarkt ,erobert hab'en, dafs Autochromrahr von
rungen a n die G,eratle bedeutend verscharft worden und hierL u m d l 2: r e und das Raster d e r Agfa-Farbenplatte. Eine
durch hat DeuQschl!andd:en Vmsprung, dien wahrend dkr KriegwReihe Portrats, Iiandschaften., Stillleben im faTbigen Bade,
aeit Amerika und England erreichten, wi,eder nachgehol't. Dime
aeigtim die Gutse der RasteT-Farbplatt,e. - In dler
Einatmungslvft muB 0,50,6 Kohlensaure menthalten, der KohlenRauptversammlung in Berlin am 11. Januar 1926 hatte Prof.
sliuregehalt darf niemals uber 2!,5Ok steigen. Der Sauerstoff sol1
D.r,. M e n t e den Vorsitz. Herr E 1s n e r sprach uber: ,,l<on- 2 5 % betiragen und darf nie untjer 13% shkenl. Um &me Kohl&densorlose Vergroljerungsapparate".
saureanlreich,erung zu verhindfernl, darf d.er tote Raulm nicht zu
Fur den Amateur bildet der Apparat ,,Ideal" wohl das grofi setin und aus d b s e m Ietzten Grund3e ist die Anwendung
Vollkomm~enlsteauf dtiwem Glebiete. E r vergrtii3ert Phtten- des Helms verbo'ten und 'es sind uur Gerate miit Masken.- oder
und Filmn'egative von 41/,X6 bis 9 x 1 2 cm und Awschnitt.e aus
Mundatmung zugelassen. Das Vorgehen erfolgt in Grupplen von
10X15cm um das 11/2 b.is 31/2 fache linear. Mithels Klemmje einem Fuhrer und vier Mann. Die ein2ielne Gruppe darf
schraube an jedem Tisch zu befestigen, ist er, wo Steckkontakt niicht vorgehm, wenn nicht Reserve bereit i&. Es werden all,
vorhanden, iib'erall gebrau'chsfertig undb btedimf all5 Licht- jahrlich durchchai<ttlich in 10-20 Fall,eu 100-200 G,w&te
quelle nulr einer mattiertien Halbwattl~ampe, wile solche fur
eingesetzt. I n den letzt.en neun Jahren wurden in 400 Fallen
Deckenbeleuchtung ublich eind. D'er Einstellmechan,ilsmus, der 2400 Geriite einge&&. Hat die G r u b e n w e b ainen Mann
(?em Fermate gleichzeitig di.e BildschaTf'e vermlttelt, id durch
aus der Gtefahnone gebracht, dann setzt d,ie e r s k H,ilfe ein
.einen grofien Triebkopf zu betatigen; beisondere Fein'einstlellung und zwar durch HeilgehiMen, wenn moglich durch den A n t .
am Objekt,ive dient zum Ausglieich blei Vergroderung von
Die Wiederbebbung merfolgt grundsLitzlich von Hand. Bei
Filmien.. Negatlvhalter und Objektivtrager sind organisch mit
Kohlenoxydawgiftungen sind neuerdinge durch das Lobelin
ausgezeichnehe Erfolge 'erzielt wordent Urspriingkich isollte
d,er StahErohr-Glleitbahn verbunden, so da6. eine danernde Zentrierung d e r Kamiera gewahnt ist. D e r Apparat wird namlentlich
die Einspritzung dles Lobelinls nur durch den Amt erfolgm.
dlemjenigen Amateur das Erwunschte bieten, d e r von. kleirsen
Dielse Vorschrift lief3 sich nicht aufrecht erhalten, w.eil der
Uraufnahmen grofie Bilder erzi'elen will und zwar auf eine moglichie Schaden dulrch ,dfe E,inspritzung geringer ist, als der
W,eise, ai.e ebenso bequiem ist wi.e das Kontaktkopienen.
durch den Zeitverlust. Es werdien drei Einspritzungen ini
Zwi,scbenraum von' j e fiinf Minuten gemacht. Zum Schlul3 verFur den Fa.ch-, Sport- und Industriephotographen wurde
der ebenfalls automatisch Rrb'eiZendle ,,Phonix"-Apparat ge- wteist Vortr. auf dien dritten Internationalen BettungakongreB,
schnffen, der Negativle bis 13Xj8cm und Teil,e aus 18X24cm der im September 'in Amsterdam stattfinden wird.
vergroi3ert.
Prof. H e i m a n n auf3ert sich zu den Anforderungen an
die Staubsorten. Si,e durfen nicht brennbar sein, sie miissen
R e l S i . e r u n ~ - ~ ' ~ d , ~ iDr.
n a ~ rP.a ~W a e t z 01 d : ,,Die Reflugfiihig sein, d i e durfen nicht hygrckskopisch s,ein, EFie miissen
tlriitung der Farhenphotographie f u r die Medizin".
hyglen'isch einwandfrei und billig win. Ee ,ist n,icht leicht,
Stvdienrat H o 1z e 1 : ,,Mimikri".
all diesen Anford,ermgen zu entsprecben. Glucklicherweiae
Herr K e T s t e n : ,,Kosmefa-Amateurlampe".
sind aber gewisse Torsschiefer vorziiglich geeignet. MonateDiese Lamp.e i d eine Bogenlampe rnit zwei Kohlenpaaren
lange Tierversuche haben die Einwandfreiheit a-wiesen. Aber
und &em .irn Namenreflektor eingebauten Widerstantd. Sie nicht auf allfen Gruben finden sich di'e geeignreten Tomchiefer
ist far Amatewe in leichtar kleiner Ausfuhrung h.ergestiel1.t und man verwendet dann andere Materialien, wie beispielsund an G'leich- unfd W,echselstrom bei 110 und 220 Volt verweise Flugasche a m den K,esseln. Die letztene is2 bedenklich
wendbar. Praktisch ist die Stativmutter unterhalb des Rteflek- wegen ihres groden EisengehaHes und de,shalb untersagt. Auch
tors, die ein Anschrauben auf jedes Stativ ermtiglicht. Die
Lehm hat aich ganz gut brauchbar arwiesen, selbst wenn er
Lampe zsigt die gliickliche Eigenschaft, stehlenid, liegend unK1
hygienisch nicht ganz unbedenklich ist, 80 k t doch seine Verhdngend ruh'ig zu brennen.
wendung bei den Sperren unbedenklich, weil him die Nachtleilie gegeniibm den Vorheilen unerheblich sind.
der Konstmktion e i n a speziellen Objektives gefiihrt, idas den
Nam,en ,,Nicola Perschleid-Objektiv" ,tragt. Die Abstimmung
der Ti'efen ist in @Instiger Wjeise erreicht, die Bilder zeigen
eine Weichhieit, die die unb,eliebte Retusche ub'erfluusig mach't.
Prof. Dr. M e n t e : ,;Die Ahnlichkeit inz photographischen
Oesellschaft fur dffentliche Oesundheitspflege E. V.
Bergrat
Berlin, den 19. Januar 1926.
Vorsitzender Geheimrat L e n z.
K o t h e r : ,,Dm Rettungswesen
Elektrotechnischer Verein.
im
Rergbau
Prerrfiens".
Man versteht u n h r Rattungsw,els'en im Blergbau aicht dlas,
was allgemtein erstle Hilfe heifit, h*ier handelt e s sich um Arb'eit
in nichtaaembaren Gasen mit Gawchutzgeraten.. Die V'erwendungsfalle 'sind leidmer zahlreich, hauptsachlich kommen Kohlenstaubexplosionen, Schlagwetter und Grub'enbrande in Frage.
Es sind die sogenannten Grubenrettungastell'en eingericht.et,
a n welchen die Glerate ZUT Verfugung st'ehen. Hauptaettungssttellen befin,den sieh in Beuthen, in Essen', in Walden, in Aachen,
in Klausthal und Halle. Leiter dbes'er Hauptstelllen 'ist d'er AusschuI3 f u r das Rettungswesen, der dureh Behorden organisiert
i,st und der hauptsidchlich die Angeliegenhdten bchnisch,er Art
erltedigt. Die Mitglliseder d e r G'rub'enwehren werden auf das
Sorgfaltigste ausgewahlt, wobei eine antlichme Untersuchung
F a c h s i t z u n g f u r I n s t a l l a t i o n s t e c h n i k am
21. Januar in der Technisehen Hochschule Charlottenburg.
Obering. A 1 v e n s 1e b e n : ,,Elektrische Unfiille''.
Auf idie Schwere des elektrischen Unfalls iibt die Griide
deT Berubrungsflache einlen wesentlichen Einflud a m . Nach
unseren Erfahrungen an Tierversuchen, bei elektrischen Unflillen
und Hinrichtungen sind 0,05 Amp. noch ungef'ahrlich, wahrend
Strome von 1 Amp. schon unbedingt lebemgefahrlich sind.
Hohere StromstaTken dagegen sind wieder nur dann lebenisgefiihrlich, wenn die Einwirkung sich auf langere Zeit erstreckt. Die Lebenlsgefahr nimmt nicht, wie man oft annimmt,
mit dler Stromstarke und der Spannung zu, so bringen Hochfrequenzsirome auder Brandwundten keine Schadigung des
Lebiens. Die Beobachtungen bei den ekekbiscben Unfiillen
zeig.cn, daI3 die niedrigen Spannungen die gefahrlicheren sind,
wahrend man bei Hochspannungen trotz achwerer Ver-
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