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Deutsche Physikalische Gesellschaft. Tagung des Gauvereins Niedersachsen am 12. u. 13. Februar 1938 in Braunschweig

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Arten yon %wischeiueaktioneii.(lie cler Gruppe Er', zugehoren
und unabhbgig sind von den niit dieseni Ion verbundenen
Atomen. Dieae Individualitiit der Azide mit Bezug auf das
Anion entspricht dem, Was Uber die rudieser
Verbindungen bekannt ist. Die Riitltgcnuntersuchung der
AzidevonK. Na. Ag, Pb zeigt in der Tat, daB aUe diese K6rper
eine Ionenstruktur haben; die Gruppe N, ist linear:
N=N-Nso).
Wenn auch die Hypothese der F!%ktmnenaktivierung mch keine endgiiltige BesUtigung erfahren hat,
achdnt sie doch annehmbar, da das hohe Niwau cles Radikah
in diesen Verbindungen N=N hekannt ist und die ersten
spektralen Ergebnhe erhalten sind.
' 3 Eandrkka u. PotJing, J. Amer. &em. .Sac. 47, 2904 E19251.
M&, J. &em. Soc. London 1W1. 2532. M. Bcusidsa, C. R. held.
SQnces Acnd. Sci. Sol, 735 119351.
7. Schlu6betrachtungen.
Die Gesaintlieit der dargelegten Tatsachen zeigt das
groBe Interesse, das cler radiochemiselien Analyse ztikonimt,
sie enthiillt miigliche Zwidienreaktionen ; in gewissen
Fillen gestattet sie, deren Aktivierungsenergiezu berechnen;
sie kann sogar, wenn das Spektrum esperimentell zugiinglicli
ist,&en nliherenSinblickin dieNattir von Reaktionengehen.
Bei dem gegenwiirtigen Ziistantl einer besonders tinclankbaren und scllwierig zu handbbendeii Methde ist
die kleine Zahlder bislierigenErgebnissenicht venvunderlicli.
Der Fortschritt der Technik der photoelektrischen Ziililer
wird aber hoffentlich den allgemeineren Gebrauch einer
M e t h d e erlauben, die bereits so interessante Ergebnisse
geliefert hat.
[A.8.1
Schallwelle benutzt. fmW& iiach eitiaii g:"u aticlercn Wnzip
als oben die stehende Welle: Das intcrniittierende 1,icht beleuchtet strobdopis& die Schallwelle, und hei zeitlicher
Different des diteMen und dea Fluoresceiizlichtes sind die
entsprechenden stroboskopischen Bilder der Welle gegenTagung dea Gauvemb Niedersachaen
einander verschoben; aus dieser \'emhiebung 1Ut sich direkt
a m 12. u. 13. Februar 1938 in Braun8chweig.
die AbuingZeit berechnen. Dies gestattet eine sehr genaue
(Fehlegrenzen etwa 2 10-1. s) auch rasch abklingenMesgnng
M. Schuler, GiSttingen: .,Messung der Lkehgeschluindig- der fluorescierender
SubstanZen. &e Reihe rtnt YO bestiminten
k6it der Erde mil dcm Krekel."
Abklingdauern von Fluarescein und anderer FluorescenxDie besten terrestrkhen Measungen der Drehgewhwindig- liisungen in Abhbgigkeit v01lder Konzentration wurde mitkeit der Erde (FoucauZtscher Pendelvmch) lieferten eine geteilt.
c'knauigkeit van etwa 1%. Bhi der Mesgang mittels eines
geeignet umkonstruierten Krehelkompassea g e h g es Vortr..
R. S. Hilpert, Braunschweig: ,,Magnetischc Eigenschaflm
die Genauigkeit auf 0,250/00 zu erh6hen. Innerhalb dieer und c h k c h c r Aufbarc bei Eismtoxydm und iVagneti&n."
IMlergrenzen stimmt der Wert mit den astronomischen Daten
Vortr. legt dar, M zwischen fermmagnetischen I3geniiberein.
schaften und chemischem Verhalten der verschiedenen EisenC.. Cario, Braunschweig: ,.nfmochromatischc Phottnnclwe oxycle hw. ihrer Modifikationen enge Z
d
g
e besehr schlv0Gh.w LichtintmsiMfen."
stehep. Und zwar treten im chemischen Verhalten UnterDie Untersuchung des Nach-*&tens
bietet das schiede auf bei v6llig identischen Rontgenbildern,z. B. addiert
Probleni der spektralen Photmnetrienuig extrem schwacher y-Magnetit, der nicht Uber 600' erhitzt d e , (fermmagne1,ichtintensitiiten. Zur spcktralen Zerlegung sind Filter nicht tisch) Chlor zu FeOCl-Fe,O,; dagegen spaltet er sich zu EisenZ7NeclrmaOig. da sie nur in wenigen Fllen gleiche IntensitMen chlorid und Eiaenoxyd, wenn er einmal vorher fiber 6 0 0 0 erund Weichende Manochromasie gewAhrleisten und bei der hit& gewesen ist. D d b e Verhalten wie chcor zeigt der
Untersuchung wrschiedener Spektralgebiete jedesmal einen Magnetit. der am a-FesO, durch Reduktion gewonnen id,je
sttirenden Umbau erfordem. Vom Vortr. wurde deshalb ein nachdem, ob das a-FesO, vorher Uber WOO crhitzt gewesen
.4utalEolllmationsmon~tor entwickelt. der, bei ein- ist oder nicht. Der Unterschied im &&hen
Verhalten erht
fachster Konstruktion (im wesentlichen Prisnia, Spiegel und sich also fiber den Redulctionsproz& hhaus fort. Solche UnterIJnsetl) und bei Photogra hie mittels eines lichtstarken Mitre- schiede, die sich dcht h Rantgendiagramm nachweisen laaseu
Nkopobjektivs, zeitliche kderungen Ms zu 10 min herunter utld dabei vielfach Perallelitat mit den -hen
E@nfestzustellen gestattet, dank den hochempfindlichen Filmen, schaftenzeigen, bedurfen no& einer physikalisckn AufUtung.
die die photographisclre Industrie jetzt zu liefem vermag.
In der Auasproche wurde betont (Joos, Hochheimer),
Die Aufnnhmen erfolgen a d einem durch ein Uhrwerk h t i - &D uehc wold geringfiidge Unterschiede in der Ekktroneiiiiuierlich gedrehten Filmstreifen, auf dem zugleich die Schwat- konfiguration (Spin-Bnhn-Koppelung) vorhanden aeh khntm, die
mngsmarken mit aufgenommen werden; als Vergleiddicht- u. U. fiir daa chemische u8d mognetische Verhalttm mal3gebeud win
quellen dienen Leuchtsubstanzen mit verschiedenem Gehalt k6nnen. nndaeneite nber nuf die Gitterkrilfte von so geringem Einan Radiumbromid, die bei den erforderlichen schwachen flu0 sind, dnD das Mntgenbild des Kristalls keine merklichen Unterzeigt. Eine clundtative Erfnssung diesrr fdiicn \VwhwlIntensitAten fiir die Beobachtuqpperiodevon 12 Monaten eine sehiede
wirkungen kit f d c h derzeit dcht m6glich.
vWg awreichende Konstanz der T,ichtint&tAt &en.
A. Hoffmann, Braunschweig: ,,Hdnlgcnqr~irh~.~sc.Irr
1 Tn/cr0. Mnercks. Jma: ,,Hochfreqiienls Lichtmodidation rniltels
suchung dcr Urnwandlung von Blcililanat."
Ultrcrachall urn1 nit lintwicklung cines ueuurtigm Fluovomcttrs ."
Untersuchungen Uber die Vmwandlung des Bleititanat(Vqetragen \*nn W.Haiile, G6ttingen.)
Gitters
bei hgheren Temperaturen titid den Gittertypus verZur hochfrequent periodischen Unterbrechwig des Lichtes
wandter
Substamen fiihren zu dem SchluO, da13 der Gitterdimfe bbher. im wesentlichen die Kerr-7kUeu-Methode, die typas nicht
allein durch die Pawlingschen Radienverh&ltnh@)
eine Rehe von Nachteilen hat, wie Vortr. auseinandersetzte. h t i m m t wird.
sondern da9 auch die-Polarlsierhnrkdtcn dcr
Van Ilfmcks und Hunk Mude an ihrer Stelle ein anderes Verfahraientwickelt,darr sich u. a. durch sehr geringen apparativen Gitterbaa&ine eine entscheidendc Rolle spielen.
.Wwaiid a d c h n e t . W c k t man einen Wchtstrahl durch
H. Kopfermann, Kid: ,,n;'cgalivc Ihkpersioii irir t f u tin Ultraschallfeld, so treten am Gitter des rAumli& periodigereglen Helium." (Nach lhtersuchungen mit Bf. Kruse.)
when Brechungsindex opusche Beugungserscheinungen auf
Me Quantentheorie sagt fiir die Dispcrsi-lcung
voti
(Llebje-Sears-L. Benutzt mnn nun als Gitter eine
stehende Schallwelle, 90 werden die Beugungsemhehungen Atoinen einen merkwbUgen Effekt voraus. Fiir eine 1.ii1ic
d- At\-0i11 %ustandf in dtii
dtlich pmiodkh unterbrochen, und zwar mit der doppelten vk, die elnan -gang
Zustand k enbpricht, ist in der Disp"Yioiwfornie1 n--1 =:
I'requenz der Crtraschellquelle (schwingemder Qmz).
der FaMor Aik nicht nur von der Zahl Ni der
Zur Messung der Ablrlingzeiten von FluorescenesubcPtatwn AjJwt-v
d e n diese mit dem 90 eneugten interndttiictenden Ucht
I) Vgl. L. Patditq, %. Kristallogr., Kritdgeometr., Krbtallbestrahlt und das Fluorescenzlicht mit &em phaseaanalysator physik, Kristdchem. (Abt. A d. 2. Kristnllogr.. %find.,F'etrogr.)
untemwht. Undzwarwurde&Analysat.ornalyaatareinefotbschteit
u7, 377 [lrn].
-
Atome im unteren Zustand, Bondern auch van der Zahl der
-4-e
im o b Zustand (Nk) abhsngig, @ der Formel
(fn: Oscillatorst&ke dea -@,
gi, gk: die -tengewichte der betreffenden ZustBnde). Fline PrUfung des
Effektes ist nur mtbglich, wenn auch geniigend dele anger@
Atome Vorhanden dnd. Dieser 'Fall ist in der Gasmtladung
m nallsieren. Wn friiher an der Neonentladung &Wer
Nachwda der negativen Dispersion durch tadenbu~gu. Vortr.
war nicht seht deutlich. Untersachnngen von K m e u. Vortr.
zeigten nun eine sehr starke Mitwirkung-der oberen Zastande
an der Mspersion. die sich quantitativ auswerten Wt.
Fa wurden die Wen X, = 10830A (2s + 2p) ;1, = 3989 A
(2s -> 3p) und La = 5876 A (2p 3 3d) auf ihre Dispersionswirkung in Abhangiglreit von der Stromst&ke im Entladunp
rohr untersucht. Bei der Auswertung der Daten ergibt sich,
daD bei 500 mA der Dhpedonswert A, der Linie (29 -2p)
durch die negati6Disperdon bereits fast auf die HBlfte heruntergedriickt wird. Die aus den Messangen crmittelte OsdllatorstArke dieses f)bergangs StImmt gut mit dem j h p t von
Hy1kvau.s theoretischberechneten Wert tiberein. Natiirlich Wt
sich nun auch die Zahl der a q p ' e g h Atome berechnen, und
manfhdet, dal)bei den vorliegmdenVersuchsbedingungenetwa
jedea 3000. Atom im 2o-zustand aqeregt ist (6*1WAtome/cma
im Zustand 2s); schlieRlich gestatta die Werte van Nw
and N, zwd u n a m g e Temperaturbestimmungen. Die
Werte stimmen a d c h e n d tiberein, sind aber geringer als
die anders gemessenea Elektronentemperaturen in der Ent1fIdUllg.
Die Au68pfUCh6 (Becker. Hanle, Hannkopff, Rompe)
ergab, daQ die hinstimmmg der ,,AnregunRstemperaturen"
nnd der ,.Elektnwentemperatnren" bei den vorliegenden Entladmgsverh&dtsen nieht tll emarten sei, w daB hier kein Wider-
sprach vorliegt.
G. Joos, Gzlttingen: .,Optischer Aufschlug 3bev die
eneygetische Kopplung dC* Kristallbausteine."
Die KennW der Wechselwirkung der Elektronen paraGitter ist von
magnethher Ionen mit'"dem -benden
fundamentaler Wichtigkeit fiir die Beurteilung der erreichten
Tiefsttmqteraturen bei der adiabatischen l3ntmagnetisierung.
Nach K f i d U. Simon)) h&@
die Ehdtemperatur Te mit der
Anfangstemperatur Ta und der Peldst&ke H n z ~ e
gemU Te Ta.U/m, ori in U im weseatllchen die &e.rgie
aufnpaltnng der Ionenterme im Gitterfdd ist (p ist das mapetischeMoment). DieEndtemperaturistahoumcw,niedriger,
je gerhger dieae Kopplmgsemqk ist, freilich wird dann
auch die Eiustddt bei der anftbglichen isothermen Magneti&rung um so h g e r . Die Kopplungsenergie U wurde bisher
aus dem anomalen Verlauf der spezifischen W&men abgesch&tzt. Es entsteht das Problem,sie auch aus den optischen
Spektren der Rristalle zu d t t d n . Die kleinsten Termaufspaltungen, die optisch bei den seltenen Zrden gcfunden
sind, sind nun um den Faktor 2&1OOmal @Ber ah die
a-tzten.
Die
aus den BntmagnetM-en
Aufkhung dieses Unterschieds ist darin zu suchen. daU
beim einzigen EUT n
E
gceQpeten atenen
Erdsalz, dem des GadoMum~.der Grundterm ein S-Term
ist, also optisch nicht aufspaltet, und bei den Salzen der
F&engruppe bewirken die Gittereinfliisse eine so weitgehende
Entkopplung von Spin- und Bahmnomenten, daU Wider
optisch nur die Kopplung der Bahn mit deui Citter zu finden
ist und-die fiir die g-E
h
ma@!bende SpinGitter-Kopplung sich nicht optisch bemerkbar macht. Erst
der Zeman-Effekt liefert hieriiber A W W .
-
,4tmosphiirendruck. Durch Vergleich mit Salzen, bei denen
1. das Kristalwasser durch schweres Wasser, 2. die SBurekomplexe durch andere, 3. das Zn durch Mg ersetzt wurden,
g e h g eine weitgehende Analyse dQ Spektren. Die scharfen
Linien wurden als E l e n t i b e r g i h g e zwischen den -4ufspaltungsniveaus v d e d e n e r Multiplettkompenten erkannt. A u M e m wurden die uberhgenqen folgender
Schwingungen tiber die Elektrcmentibergtbge mchgewiesen:
1. Sch-gen
des KristaUwassers, 2. Schwingungen im
zusammengesetzh Anion, 3., als diffuse schwache 1,inien.
die sichwingungen des ganzen Gitters.
H. g r a f t , Gijttingen: .,Dtfwon
dw KrisCallwasscrs."
Es wurden verschiedene Hydrate auf die Diffusion ihrea
KristaUwassers untemucht. Die Methode W e h t darin, das
man die7Kristalle mit dampffBrmigem schwerem Wasser
umgibt und W in den grIstaU diffundieren Wt. Nach
verachiedenen Diffusiondim wird im Fatladmgsrohr das
Kristallwasser aqetrieben und die &- und D,-Wnit aufgenommen. a m deren IntensitAtsverU der D,O-Gehalt
bestimmt wird. Die Versuchstemperaturen waren immer
nur wenig (10-300) von den Schmelztemperaturen der
Kri..allc entfernt.
MgSO, und &SO zeigten nach 3 Xonaten no& keine
merkliche Diffusion ihres Kristallwassers, auch das Uranylnitrat erwies sich Mr quantitative Untemchungen ungeeignet,
dagegen zeigte der Kalium-Aluminium-Maun eine deutliche
Diffusion, die tiber einen Zeitraum von 5 Monaten studiert
wurde. Der Diffusionskoeffizient ergab sich bei 75. zu
1.0 10-1' c ~ * / sn d beI 650 zu 0.75-10-1' c ~ * / s(SChmelzpanM
bei 92.57. Die Diffusion nimmt also stark ab mit zunehmender
Entfernung V(M der Schmelztemperatur.
In der Ausspraahe u4es Schottky darauf hin, dnQ man
durch Verkntipfung mit .optkchen Mrssungen am KristOll (vgl. den
vormgehenden Vortrag von E d d ) dncn intereswnten A u f d u B
d d b e r bekommen k6nnte, ob daa schwere Wasser & Can7.e~
diffundiert oder in Form dnes Austausches der H- bzw. OH-Cruppen.
Jenaen teilte mit, daB nach unveriiffentlichten Versnchen von
Harteck eine Diffusion von schwerem in leichtea Ris. nuch nahe am
Schmelzpunkt, nicht beobachtet mrden konnte.
l3. Becker, attingen: ,,KeimbiUung bci dw Ausscheidung
binkver Afischkristnlls."
Wenn Metalle (z. B. Gold
-
Platin) nur bei hohen Tembeliebig miochbar sind, so gibt es im TemperaturnperaMischungsverhdtnis--l
eine Gremkurve, oberhalb
sich
welcher beliebige Mischkristalle existieren, w
unter der KuNe die einzehen Metalle nLs gfistalllte ausscheiden. Die Grenzkurve ist experimentell e. B. gekennzeichnet durch einen Sprung des eleMrischen Widerstandes
(Borelius).
Kuhlt man rasch ab (Abdmcken)),sogibt es
UnterkWuqpmdwinungen: Der Widerstand bleibt zun8chllt
derjenige des Mischkristalts und geht erst nach IAngerer
(u. U. sehr m r ) Zeit in den der reinen Phasen ubcr. Diese
Unterkuhlunpemcheinungen, insbes. die fiir die Umwandlungsdauer maBgebliche Keimbilduqphitufigkeit, lassen sich theoretisch erfassen in voller Amdogie zur Theorie der Keimbildung in iibedttigten Dampfen und tiberhhten 1Wssigkeiten.
-
W. DBring, GWingen: ,,Teinp~~urubhkng~gkeit
des
dsr Fcwomagnctika."
Der Widerstand der Fermnapetika zdgt in seinem
Temperaturverlauf in der T'mgelmg des Curie-Punktes
einen starken Anst@, der als Zusatzwiderstand (zus8tzlich
zu dem durch die Temperaturschwinpgen ties Gitters
bedingten) verstanden werden muU. Dieser kann auf Grund
der Elektronenthde der Metalle folgendermak gedeutet
H.Ewald. mttingen: ,,Adysedsr NC-odymsa&-Spektma.*' werden: Zum Strom tragen praktisch nur die Elektronen
4s-Band- bei, wshrend die far den Femnnagnetismus
Verschiedene komplexe Neodymsalee [e. B. Zn,Nd,(NO,), a des
verantwortlichen
nfierungsweise ah ortsfest
+ 24HaO] wurden a d ihr AbBorptiomspektrum untersucht. angesehen werden3d-l3lektronen
kthnen. Beim Ztlsammenbrrchen des
Es lassen sich hier K o p p l ~ h t i l t n i s s estudieen. die an Magnetfeldes
wird nun die Spin-EinsteUung dieser 3d-BIekgasftjmigen MolelrIien expedmentell nicht erreichbar sind, tronen regellm. Das auf die stmntragenden Elektronen
weil dam extrem diclrc Gasdichten erforderlich waren;
Potential hBngt aber, wegen der A u ~ t a d w i r k ~ ~ ~ g ,
die Dimensionen der gemessenen gristalle entsprechen im wirkende
V(M der Spin-Binstellung der fd-F!2ektronen ab und ist daher
Gas absorbkenden Schichim von melmren Meter unter nicht mehr atreag perio&&
Das Gitter ist deshalb ab
Mischlalstallgerin%agjgvonebmh~Atome
9 Proc. Roy. Soc.. London, Ser. A 148, 156 [1935].
Wi&standes
V esrnn,mlrngs~erichIr
aufzufassen und daher nach der Nordheienschen 'l'heorie
des Widerstandes von Mischkristallen zu behandeln, an Hand
deren sich dann der Verlauf des Gesamtwiderstandes diskutieren UBt. Diese Erklgrung; entspricht quantentheoretisch
einer friiher von Borelitss gegebenen ph&tmnenologisclien
Deutung des Widerstandsverlaufs.
In der Aunrprache mrden Bedenken geaul3ert (Jensen),
ob die Spin-Bahn-Wechselwirkung &TOG pnup sein kiinnte, uin
diesen verUtnismiil3ig groDen Zusatzwiderstand zu ergeben; e8
stellte sich aher heraus. daI3 dfe Jletallelektronentlieorie in ihrem
jetzigen Zustand diese &age noch nlcht quantltativ m entschdden
gestattet.
schniirung der Ilntladung nicht in der iiblichen Weise aus
der W&niieleitung erkliiren; sie wird v i e l m h durch Konvektion verursaclit. Weiter lassen sich auf Grund der Tatsache, daU die Keabsorption der Strahlung v e r U W i g
klein ist, die Abmgigkeit des Gradienten vom Dmck und
der Stromstgrke sowie die in der Entladung sich einstellende,
fur die Leuchtdichte maBgebende Temperatur abschlLtzen.
Die Abhgngigkeit von der Leistung ist VerhiIltnismUig@g,
da diese nur logaritlunisch in die Fonneln eingeht.
A. Lompe, Berlin: ,,Der Einflup der Eiektrodeneigmischaftcn auf die Aufsehrung von Edelgasen in der elektrischen
Entladung." ( N d Arbeiten mit H. Alterthum.)
M. Schon, Berlin: ,.Zur Deutung der NiederdruckDurch friihere Untersuchungen von AZtev#hum, h $ e u.
ertladung aus den Einzelprozessen." (Nach -4rbeiten mit SeeligCIp) hatte sich g,d a B die Aufzehrung der IMelgase
R. Kompe.)
in der elektrischen Entladung unabhhgig von der KathodenWenn man beriicksichtigt, daB der Gradient der p i t i v e n zerstaubung ist und der Mechanismus der ist, daB ein Teil
Mule einer Niederdruckentladung nur durch die von der der Edelgasionen,die auf die Katliode treffen, in dieser steckenS u l e nach auRen abgegebene Leistung (,,Wirk"leistung) bleibt. I% hatte sich zwischen 20 und 100 nul Proportiodtat
bestinunt wird, kann man die Charakteristik der Entladung der aufgezehrten Atome mit der Stronlstiirke ergeben. I%
grunds&tzlicli in folgender Weise deuten: Man bezeichnet konnten nun @&re Reihenversuche mit nicht allzu g r o k
die I,eistung, die von dem Elektronengas durch SGlk auf Zeitaufwand durchgefiihrt werden. Die Lebensdauerzahl Z
die anderen Bestandteile der S&uleubertragen wird, als Gesamt- von h e m d gleichen h'ormakohren, die mit verschiedenen
leistung der Elektronen. Sie ist i. allg. griiaer ah die zu- Elektraden versehen waren, wwde gemessen. Sie gibt die
gefiihrte elektrische Energie (= Wirkleistung), weil durch &it an, in der sich der Druck in eineni cma des Edelgases
,,inverse" Prozesse Leistung von deni Plasma der Mule auf bei einer Stro&rke
von 1 mA infolge der Aufzehrung tun
die Xlektronen iibertragen wird. Wenn man diese letzte ein Tow erniedrigt, sie ist also der friiher genamten Auf- Lwirk zehrungsgeschwhdigkeit umgekehrt proportional. Bei z y b Leistung als ,,Blind"lei..tung bezeichnet, gilt 1,-t
== Lttliai. Man kann nun durch die Art der St6& unterdrischen Hohlkathoden ergab sich eine Zunahme von Z mit
schiedene Cyclen von l3leinentarprozessen aufstellen und die zunehmender Oberfbche der Ulektroden. Bei StabeMtroden
Leistungsgleichung derart unterteilen, daB die Teilgleichungen nahm Z stark ab mit steigendem Katlioclenfall,ein wesentkher
tleii einrelnen Cycleii entsprechen. Die AbhhgAgkeit der Unterschied zwischen kleinkristallinen Suben und solchen
Teilleistungen \-on der l3lektronenkonzentration Wt sich aus Makrokristallen war nicht vorhanden. Ferner -den
grund&Ltzlichberechnen und damit auch der Gradient der zylindrische Hohlelektroden aus 12 verschiedenen Metallen
Siiule. Rechnungen, die an einem einfachen Modell einer und aus Graphit untersucht. Die 2-Werte zeigten erhebliche
Niederdruckentladung durchgefiihrt m d e n . ergeben, daB Unterschiede, ein Gang mit irgendwdchen anderen bekannten
die Witmeleitungsverluste all& nur &en kmtanten Gra- Eigenschaften der Metalle hat sich bisher nicht ergeben.
dienten liefern kiinnen (im Einklang mit Schoitkys Theorie).
Eine fallende Charakteristik kann nur auf Strahlung beruhen
W. Hanle, CXitthigen: .,Die Elektronenb.PscAwindigkei1in der
und tritt dann in Erscheinung, wenn die Blindleistungen Hochfrequenzeniladung." (NachVersuchennutW. Noller, Jw.)
die Wirkleistungen iiberwiegen; eine steigende Charakte&tik
Eine kritische Untersuchung der elektrischen und optischen
tritt auf, wenn bei der Ausstrahlung hoherer Linien die ent- Methode znr Bestimmung der Elektronengedwindigkeit in
qrechenden'oberen und unterm Terme no& nicht g a t t i g t Hochfrequementladungen fiihrte zu folgenden Erebnissen:
sind, oder \Venn Rekombination von Ionen auftritt. Die
1. Die elektrische Sondenlnethodezeigt, daB die Elektronen
VerUtnis. in der Neonentladung lassen sich so in einfacher
Weise deuten. Aus den1 Verlauf der Kurven kann man die in der Hochfrequenzentladung Maxwell-Verteilung besitzen
und die Elektronentemperatur einige Elektronenvolt WQt
Anteile cler einzelnen Elementarprozesse erkennen.
(verschieden je nach Gasart, I)ruck und R011rdimd01~).
2. Die Linienhelligkeiteneiner Gasentladung lassen kelnen
K. Rompe, Berlin3): ,,Der Einflua der St@e meiier eindeutigen
Schld3 auf die Elektronengeschwindigteit zu.
.4 rf auf die 1-inienverbreiterungan Entladungen." (Nach Arbeiten
Die friiher von anderen Forschern aus den 1,hienintensitAb
init P.Schulz.)
gefolgerten Elektronengeschwindigkeiten von 30 Elektronenvolt
In Quecksilberhochdruckentladungen wurden die Linien im Helium von einigen Millimeter Druck sind sicher unrichtig.
des Singulettsystems auf ihre Linienform untersucht. Sie Das Spektrum sieht nur so aus, als ob es durch die Elelrtroaen
zeigen alle Dispersionsvertdung und lassen sich deshalb zu groller Geschwindigkeit angeregt wurde.
durch Stolkbnpfung erkken. Jedoch reicht die StoB3. Die gemessenen Lidenintensittiten stehen nicht im
rerbreiterung, die durch Phasenverstimmung der strahlenden Widerspruch mit den elektrischen Sondennlessungen. Viehebr
Atoine b e h Vorbeigang eines unangeregten Atoms auftritt crgeben sich unter der Annahme MaxweZlscher GesChwindig(Weipkopf, Lens), nicht aus, um die Verbreiterung quantitativ keihverteilung q d i t a t i v die richtigen Linienintensitilb.
zu erkhren, sondem bei den vorliegenden VerUtnissen mUD
4. Die Anregung erfolgt nur durch Elektronen i m a S c h ~
bereits eine A r t von ,,Sto&n zweiter Art", bei denen beim der Manwell-Kurve. Daher kommt fiir die IntensitatsverVorbeigang eines angeregten und unangeregten Atoms die teilung im Spektruxn nur der erste Anstieg der AnregungsAnregungsenergie zwischen beiden ausgetauscht wird, eine funktion in Betracht.
wesentliche Rolle spielen. Ein Beitrag von StoBausltkhungsH. Schnautz, mttingen: ,.Bestimmung der Selbstprozessen, bei denen die Anregungsenergie auf stol3ende
Elektronen iibertragen wird, ist bisher nicht gefunden und absorption der Kqbfewesonanzlinien und der Temperatur in8
wird walirscheinlich erst bei holleren Stronlstarken merklich Kupferiichlbogen
werden .
Durch Verdampfen verschiedener Kupfemengen aus der
Kathode einer B o g a t l a d u n g erhielt man in der BogensHule
K. K o m p e , BerlinJ): .,%urn Mechanismus der Leuchl- verschiedene IUenintensit&ten,die man auf die Konzentration
(h'ach Arbeiten suit des Kupfers umrechnen konnte. Die aus den IntensitAtsdicliteeraeugfrng in Si~ecksiiberenl~adungeir."
W. l'houret.)
VerUtniSsen beredmete Lidenabsorption zeigt den von der
Bei Htkhstdmckentladungentritt innner eine Einschnthng Theorie geforderten Verlauf (Ladenbtrrg, Reiche, Schiitt. u. a.).
der Entladung auf. Da nun oberhalb von etwa 15 at die Die Temperatur ergab sich bei einer Stromst&rke von 13 mA
der Quecksilberentladung zugefiihrte Leistung zum uber- zu 54280. Der Fehler der Einzelmessung lag unter 1 %. Zur
wiegenden Teil(80-90%) in Form von Strahlung des Queck- Vermeidung der Selbstabsorption wurde ein Lichtbogen nach
silbers abgefuhrt wird, kann man die Ausbildung der lib- R. Mannkopff benutzt.
.I'
8)
Erscheint demnachst in d. Z. Physik.
Angewmndte Chcmic
sl.Jahrg.19d8. ~ r . I1
S. diese Ztschr. 49,
853 [1936].
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