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Deutsche Verein fr den Schutz des gewerblichen Eigentums. Berlin 19

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Versaniinlungsberichte
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wio bei reinem Eisen fur den fliissigen und festen Zustand.
Im Obergangszustand fest-fliissig ist cine geringere Kontraktion
beobachtet worden. Auch bei Stahl inuB man die Phaseneinteilung des Schwindungsvorgangs vornehmen, wenn iiian der
Lunkererscheinung gerecht werden will. Das normale Graugufieisen erleidet beini Erhitzen eine Volumkontraktion, was
auf Umwandlung von Graphit in Eisencarbid hindeutet. 13ei
Eisen und Stahl liegen noch iiicht zahlreiche Untersuchungen
vor, da die hohen Schmelzpunkte und Arbeitstemperaturen die
einwandfreie experimentelle Arbeit erschweren. Rei ternlren
Nickel-Aluhiniuni-Kupfer-Legierungen und Zinnbronzen wird
die Schwindung durch Abschreckwirkungen, Relrristallisationsbedingungen, Gefugeaufbau und Material der GuBformen beeinflu0t. Durch geeignete M a h a h m e n kann man den storenden
Erscheinungen entgegcnwirken und insbesondere eine Verdichtung des Metalls herbeifiihren, die fur alle Legierungen von
groijter Wichtigkeit is!, die nian der Vergutung oder Veredlung
zufiihren will, wie z. B. viele Elektronlegierungen. Die
Schwindungserscheinungen uiid die damit zusarnmenhangenden
Kristallisationsvorgauge sind fur die Presserei und Walzerei
von groIJem Interesse.
In der Aussprache verweist Prof. 0 s a n n darauf, dafi man
zwischen Schwinden, d. h. Verliurzen im festen Zustand, und
Schrumpfen Volumverminderung beini Erstarren des fliissigen
Metalls unterscheiden sollte. Zivil-Ing. II. R e i n i n g e r , Leipzig: ,,Ronlgenotogische
Erkennzingsmoglichkeilen Eon Quper,-eugiingsfehlern in Qiepereibetrie ben."
Die Unmoglichkeit, nietallische Wandstarken uber ein
bestimnites MaG hinaus zu durchdringen, beschrankt die Anwendbarkeit der Roiitgendurchleuchtung (Rontgendiasltopie)
auf bestimmte GroBen fur die Priifung geeigneter GuBteile.
Diese Beschrankung vertragt sich iiicht niit den hohen Kosten
der Priifung, so daB eiiie Anschaffung von liontgenanlagen in
GieBereibetrieben bisher nicht gerechtfertigt erschien. Es wurden vom Vortr. Versuche angestellt, die Hoiitgenpriifung schon
gegenuber den Formen und Kernen einzusetzen. Verlockend
wirkte dabei die Moglichkeit, innere Kern- und Formfehler
(Grobstrukturfehler), die zu Ausschui3gufi fuhren, aufzudecken.
Durch diese Fehlerfcststellung konnen die betreffenden Kerne
und Formen vor ihrer schiidlichen Wirksamkeit friih genug
ausgeschieden werden. Wesentlich ist dabei, daB die Kosten der
Kontgenprufung in dein MaBe weniger ins Gewicht fallen, in
deni AusscliuBguijersparnisse erzielbar sind durch geniigend
fruhe Erkennung der andernfalls ausschuflbildenden Kerne und
Formen. Folgende Kern- und Formzustande wurden rontgenologisch erfaBt: Erkennung der Wehe und Lage von Gasabzugskanalen; Nachweis verschieden starken Stampfgrades (Sandverdichtungsgrad) ; Nachweis von Nahten in unvollkonimen geprefiten Kernen; Verteilung des Kernoles; Nachweis des Wassergehaltes; Lage von porosen Kernfiillmassen; unterschiedlicher
Trocknungsgrad von Formen unti Kernen; Lagc von in die
Form eingesetzten Kernen; Feststellung, ob ini Oberkasten
aufgehlngte Kerne beini Zulegen der Form ini Unterkasten
gestreift haben (n'achweis von abgestreiftein Sand) ; Lage von
Kerncisen und Formsandstiften; Erkennung abgebrockelter
Kerne und verstampfter Schreckplatten; verschobene Kernstutzen in der Form; Nachweis von unvollkoninien gesiebteni
Sand in Kernen und Formen usw.
Deutsche Maschinentechnische Gesellschaft.
Berlin, 17. September 1929.
Obering. Dr.-Ing. G o ni p e r t z , Berlin-Tegel: ,,Modernc
Kalteanlagen unler besonderer Beriicksichtigung der Lebensmittellranspor fe."
Alle Kalteerzeugung beruht auf einem Kreisprozeij und
vollzieht sich entweder in Kompressions- oder Absorptionsmaschinen. Die letzten haben neuerdings wieder starkere Einfuhrung gefunden. Wenn man niit Hilfe von Kaltemaschinen
Eis erzeugen will, so wurde man zunachst infolge der in1
Wasser enthaltenen Luft Trubeis bekommen. Um Klareis zu
erzeugen, hat man in die einzelnen Gefrierzellen Stangen eingehangt, die wahrend des Vorgangs bewegt wurden, aber vor
der endgiiltigen Bildung des Eisblocks entfernt werden mufiten.
Dieses umstandliche Verfahren hat nian neuerdings durch das
Einblasen von .koniprimierter Luft, die das gefrierende Wasser
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fur
1-Leilschr.
Chemie. 42. J:
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anyew.
1929
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in Wallung halt, ersetzt. Die Kiihlwaggons sind doppelwandig
und (lurch Korkschrot und Korksteinplat ten isoliert. Die Eisbehllter sind an den Stirnwanden untergebracht. Meist wird
an der Versandstelle durch Einblasen von Luft von etwa -70
das Transportgut vorgekuhlt, wodurch in etwa vier Stunden
die Teniperatur auf etwa 30 sinkt. Wird dieses Verfahren
nicht befolgt, sondern unniittelbar mit Eis gekiihlt, dann besrhlagen sich die Nahrungsmittel an der Oberfllche. Neuerdings verwendet man zur Kiihlung auch das sogenannte
Trockeneis, das is! Kohlensiiureschnee. Der Kohlensaureschnee
wird unter I h c k in Blocke von je 15 bis 18 kg gcpreBt. Die
Vorteile des Trockeneises sind, da8 es zunachst sofort in Gas
iibergeht, daij es doppelt soviel KIlte liefert wie Wassereis,
rlumlich sogar das 2Xfache \vie Wassereis. Der Preis ist
etwa funfnial so hoch. Trotzdem hat es sich iiifolge der grolien
Einsparungen an Verpackung durchaus bewlihrt, denn man
ltann Rahmeis niit einem Stiickchen Trockeneis einfacli als
Postpaket versenden. Bei Kiihlwaggons mit Trockeneis befiiidct sich dieses in leicht isolierten Verschlagen an der Decke.
Von dort sinkt die Kohlenslure zu Boden und entweicht durch
seitliche Offnungen. Das Verfahren hat den Vortcil, dafi nian
hierbei die Wagen vollpacken kann, wahrend man bei Eiskiihlung elwa ein Ilrittel leer lassen mu& I h z u koninit noch,
dafi die Kohlenslure den Sauerstoff der Luft aus dem Wagen
verdrlngt, also das R a n z i p e r d e n von Fetten verhindert, was
nanientlich fur Austern, Hunlniern von grof3eni Wert ist.
Weniger bewlhrt hat sich das Verfahren fur Apfel, die leicht
stockig werden und ein braunes Kerngehiuse erhalten. Ein
iveiterer groBer Vorteil ist auch der, dali man bei dieseni Verfahren die kostspieligen Anlagen zur Beschickung der Waggons
mit Eis erspart. Aus dieseni Grunde hat man auch versucht,
die einzelnen Wagen unniittelbar mit Kiihlanlagen auszuriisteii,
oder man hat die Kuhlanlagen in einen Maschinenwagen
untergebracht, der d a m weitere Wagen mit Kalte versorgt.
Ein solcher Zug, nieist aus sechs Wagen bestehend, ist jcdoch
nur dann rentabel, weiin alle Wagen voll beladen sind. Hier
hat sich neuerdings die Absorptionsniaschine niit schwefliger
S l u r e und Silicagel sehr bcwlhrt. Silicagel nimnit die
srhweflige S u r e sehr gut auf und besitzt pro Granini o1t eine
Oberfllche voii 450 qni. Kiihlschiffe haben fur die Hochseefischerei grofie I3edeutung. Nach deni 0 t t e s e n - Verfahren
ist es moglich, einen Fisch von 3 kg Gewicht innerhalb drei
Stunden vollig durchzufrieren, was friiher 30 Stunden dauerte.
Ein bisher noch nicht gelostes Problem ist die IIerstellung
kleiner IIaushallskaltemaschinen.
I n der Aussprache teilte Vortr. auf Anfrage noch mit, daB
beim Einfrieren von Fischen vor deni Einfrieren und unniittelbar nachher ein Glasieren erforderlich ist, daniit nicht etwa
die Kiemen fahl werden, v e i l dann, nanientlich in den
ronianischen Landern, die KIufer glauben, es niit schlechter
Ware zu tun zu haben.
Deutscher Verein
fur den Schutz des gewerblichen Eigentums.
Berlin, 19. September 1929.
Vorsitzender: Patentanwalt Dr. Mi n t z.
Rechtsanwalt Dr. Ilans K i r c h b e r g e r , Leipzig: ,,nus
Weltheicerbsrecht der Gleichnamigen unler Beriicksichligung
auslandischen Ilechfes."
Es ist bekannt, daB das Heichsgericht, im wesentlichen der
2. Zivilsenat, beispielsweise im Falle M a 1 z in a n n , auf Bes e i t i y n g des Familiennaniens bzw. auf Loschung aus deiii
Firnienkataster erliannt hat, wahreiid anderseits die Klage der
Firma (iebriider S t o l l w e r c k gegen Paul S t o l l w e r c k
ebgewiesen wurde. In einem Vortrage ini Jahre 1928 hat Prof.
J s a y an gleicher Stelle aus diesem Urteil des Reichsgerichls
die Norm abgeleitet. daB nieniand einen Kamen in eine Firma
aufnehnien durfe, der zu Verxechslungen fiihre, sofern die
Firmenbildung in anderer Weise erfolgen konne. Also darf
in einem solchen Fall eine G. ni. b. H. in ihren Nanien nicht
den eines Mitgrunders aufnehmen. Vortr. mochte die Norm
hier etwas anders fassen. Die Aufnahme eines Familiennaniens in eine Firma, der zur Verwechslung mit der alten
Firma geeignet erscheint, ist selbst dann unzulassig, wenn man
gesetzlich hierzu berechtigt ware, sofern die Firmenbildung
auch anders erfolgen kaun. Die Prioritat der Verwechslungs-
Zeitschr. IBr angew.
(:hemie. 42. 5.19291
.-
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Vereine und Versanmlungen - Rundschau
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gefahr ist stark genug, uni das Recht auf den Faiiiiliennanien
zu vernichten, wenn das Rerht nicht Pflicht ist. An Hand der
Entstehungsgeschichte des 5 16 des geltenden Wettbewerbsgesetzes, dessen Vorlaufer der 9 8 des Wettbewerbsgesetzes
vom Mai 1896 ist, zeigt Vortr., da8 es nicht Absicht des Gesetzgebers war, die Fuhrung des Nanieiis schlechthin zu verhindern,
sondern nur die mifibrauchliche Art der Benutzung. I n diesem
S h e war auch die Rechtsprechung seit dem Jahre 1909 bis
zum M a 1 z m a n n - Urteil. Die neuere Hechtsprechung bis
zur jiingsten Gegenwart zeigt jedoch eine Abweichung hiervon.
Die Norm, die sich aus der alten Rechtsprechung ableiten lafit,
ware etwa die, dak3 die I3enutzung des eigenen Namens als
Firnia trotz Verwechslungsfahigkeit nicht schlechthin verboten
ist. Vortr. untersucht die Frage, ob eine Anderung der Norm
erforderlich ist, namentlich niit Hucksicht auf die auf
Tauschungsabsicht gegrundete sogenannte Strohniannsfirma und
behandelt dann die Frage iiii Spiegel des Auslandsrerhts. Vortr.
stellte fest, daD weder nach der Entstehungsgeschichte noch
nach deni Vergleich mit den1 auslandischen Recht die Auffassung des 2. Zivilsenats des Reichsgerichts eine Stutze findet.
11. Vertretertag des Deutschen Akademischen
Assisfentenverbandes
in Erlangen, 6. bis 8. Oktober 1929.
0b.-Ing., Dip1.-Ing. H i e p e , Berlin, Verbandsvorsitzender,
schilderte die Gefahren, die dern Rerufsstand der wissenschaftlichen Assistenten drohen. I)er Vorsitzende des bayerisrheii
Staatsbeamtenverbandes, Prof. Dr. L e i s e w i t z , Munchen,
sagte die IJnterstiitzung des Landesverbandes der Bayerischen
Staatsbeaniten zu. Es handelt sich hier iiamentlirh uin die Lage
alterer verdienter Assistenten, die ausnahnisweise langer in
ihren Stellungen festgehalten worden sind. Der Vertretertag
beschloD, die Staatsregierungen der deutschen Hochschullander
zu bitten, bei Entlassung solcher Assistenten in Notfallen durch
Gewahrung einer angemessetien 1)ieiistverlangerurig oder durch
itnderweitige IJnterbringung im offentlichen Dienst bzw. anderweitige Versorgung unbillige Harten zu vernieiden. Dein gleicheii
Zweck dienen die Bestrebungen zur Sicherung der Assistenten
beim Chefwechsel. Kundigungen sollen fruheslens sechs Monate
nach Amtsantritt eines neuen Chefs von diesem ausgehen
konnen.
Aus den zahlreichen iibrigen Beratungsgegenstandeii ist
noch die Frage der A n g e s t e l l t e n v e r s i c h e r u n g hervorzuheben. Die Auffassung giiig allgeniein dahin, daD dic
Angestelltenversicherung fur wissenschaftliche Assistenten wegen
der grundsltzlichen Beschrankung ihrer Dicnstzeit untunlich ist.
FachausschuR fiir Anstrichtechnik
im Verein Deutscher Ingenieure.
Sprechabend des Fachaussrhusses fiir Anstrichtechnik itri
Verein Deutscher Ingenieure genieinsani niit der Fachgruppe
fur Cheniie der Korperfarben und Anstrichstoffe im Verein
deutscher Cheniiker am Montag, derii 28. Oktober 1929, 20 Uhr,
in Berlin, Ingenieurhaus, Friedrich-Ebert-Str. 27. 1. Prof.
K i n d s c h e r , Dahleni: ,,BinfZu/l des Parbk6rpers auf die
sfreichferlige Parbe." 2 . Obermeister L o h m a n n , Berlin:
,,Anforderungen an den Anstrich i m llochbau." 3. Vorfiihrung
eines Films uber Entrosten und Streichen einer groDen Abraumbrucke. 4. Aussprache. - Die Teilnahme ist fur alle
Interessenten kostcnlos.
RUNDSCHAU
Justus-Liebig-Gesellschaft zur Forderung des chemischen Unterrichts. Vorsitzender: Geh. Reg.-Kat Prof. Dr.
C. D u i s b e r g . Stellv. Vorsitzender: Prof. Dr. A. S t o c k .
Richtlinien f u r die Xrteilung von Stipendien
d e r J u s t u s - L i e b i g - G e s e l l s c h a f t . 5 1. Der Zweck
der Stipendien ist der, jungen, tuchtigen Chemikern nach der
Promotion noch ein Jahr weiterer Ausbildung durch Obernahme
einer unbezahlten Assistentenstelle zur Ausfuhrung von Forschungsarbeiten an einer deutschen Hochschule zu ernloglichen.
- 5 2. Es konnen dementsprechend nur solche Hewerber
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berucksichtigt werden, die ihr Studiuin durch das Doktorexamen
abgeschlossen, aber sich noch nicht langer als hochstens ein
Jahr nach der Promotion chemisch weiter ausgebildet haben,
deutsche Keichsangehorige sind und sich als Assistenten bei
Dozenten (auch Privatdozenten) der Cheniie an deutschen Hochschulen zu betiiligen wiinschen. Die deutschen-Hochschulen in
Danzig und Prag werden den reichsdeutschen Hochschulen
gleirhgeslellt, soweit es sich um reichsdeutsche Stipendiaten
handelt. In AusnahmefHllen konnen auch Assistenten von
Cheniieprofessoren an einem staallichen reichsdeutschen Technikum Stipendien beurilligt werden, wenn dadurch der Zweck
tier Stipeiidienerteilung, die weitere Ausbildung unseres cheniischen Narhwuchses, erreicht wird. Auch jungen promovierten
C'hemikern, die, ohne eine Assislentenllligkeit auszuuben, sich
zur Erlangung einer Spezialausbildung in Spezialinstituten der
Hochschulen betatigen, ko!incn Reihilfen gewahrt werden. Derartige Beihilfen durfen aber ini Ilinblick auf den groDen Andrang zu den Stipendien nur in ganz beschrgnktem Umfange
gewahrt werderi. - 5 3. Das Stipendiuni wird nur fur ein Jahr
erteilt und darf nur ausnahmsweise in besonders dringenden
Fallen uni hiiehstens zwei bis drei Monate verlangert werden.
Es betriigt i n der Regel 1800,- M. und darf den Hochstbetrag
von 2000- M. nicht iiberschreiten. Die Auszahlung erfolgl in
zehn Monatsraten. Die Ferienmonate April und September
scheiden aus. - 5 4. Die Gesuche uni Bewilligung eines Stipendiums sind an den Vorsitzenden der Gesellschaft zu
richten, unler Henutzuiig der von letzterem erhlltlichen Fragebogcn. Enipfelilungen der Arbeitsleiter und Institutsdirektoren
sowie Lebenslauf sind beizuftigen, ferner Befiirwortung des
Gesuches von seiten des Dozenten, bei dem der Gesuchsteller
als Assislent tatig ist oder sein will. - 8 5. Die Stipendien
werden jahrlich zu m i Terininen erteilt, mum 1. Mai und
1. November. Nur die bis zum 1. Marz bzw. bis zum 1. August
eingelaufenen Gesuche werden in dem betreffenden Semester
beriirksichtigt. Sie werden in Abschrift jedem Mitglied des
Stipendienansschusses big zuni 10. M h s b.
10. August ZUL
geslellt mit dem Ersuchen, die unseren Mitteln entsprechende
Zahl der Bewerber auszuwahlen und das Ergebnis bis Zuni
25. Mara bnv. 25. August dem Vorsitmnden m i t d e i b n . Die
niit einfacher Mehrheit ausgewlhlten Bewerber erhalten die
Stipendien. Bei Stinimengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
- 5 6. Wird das Assistentenverhlltnis aus irgendeinem Grunde
rorzeitig gelost, so erlischt das Stipendiuni, und es wird nur
noch die fur einen angebrochenen Monat fallige Monatsrate
bezahlt. Der betreffende Dozent kann nicht beanspruchen, daD
der Rest des Stipendiunis fur einen etwaigen Nachfolger des
Liebig-Assistenten reserviert wird. - 5 7. Es is1 nicht gestattet,
eineni Dozenten gleichzeitig mehr als einen Liebig-Assistenten
zu bewilligen.
(78)
William-Kiister-Gediichtnis-Stiftung.
Ein EhrenausschuD.
welchem die Stuttgarter Herren B a u e r , G r u b e , K a i s e r ,
K a u f f m a n n , M e z g e r , E. M u l l e r , R e i h l e n , S c h m i e del, Schoder, Schwarz, Sinion, Wilke-Dorfurt
mgehoren, erllBt einen Aufruf zur Schaffung einer WilliamKiister-GedPchtnis-Stiftung. Aus ihrem Ertrlgnis sol1 die letxte
Wirkungssbtte des Gelehrten durch ein Gedachtniszeichen von
Kiinstlerhand geschinuckt und auljerdem ein Schatz gesammelt
werden, 'um Sludierenden des von William Kuster geschaffenen
Laboratoriums fur organische und pharniazeutische Cheniie der
Technischen Hochschule Stuttgart Preise fur hervorragende
wissenschaftliche Leistungen zu verleihen. - Der Stiftung zugedachte Ypendcn wolle nian auf Girokonto 29076 Dr. F. Schoder, Stadt. Girokasse Stuttgart, iiberweisen. Briefanschrift :
1)r. F. Schoder, Stuttgart, Keplerstr. 7, oder Dr. R. Schniiedel,
(74)
Stuttgart, Poslfach 40.
Die Rettung der franzosischen Seidenindustrie. Schon
1865 war die franziisische Seidenkultur in der Gefahr, einer
Epideinie zu erliegen. P a s t e u r hat das Problem der Pdbrine
genannten Kranltheit aufgekllrt und eine wirksanie Bekampfungsniethode ausgearbeitet. Nachdem so die Pdbrine fast
ganz verschwunden ist, wurden vor etwa funf Jahren die als
Grasserie und Flecherie bekannten Krankheiten gefahrlich. Die
Cirasserie genannte Krankheit ahnelt sehr der deutschen
,.Wipfelkrankheit", die deswegen so heifit, weil alle kranken
Raupen auf die Wipfel der Baume kriechen und dort in grof3er
Zahl sterben. Grasserie hat seinen Namen von dem , g a s vers"
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