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Die Ablenkung der Magnetnadel durch die Nebenstrme der leydener Batterie; zweite Abhandlung.

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232
IV. D i e .dLlenkung der Jfagnatnadel durch die
Zebenstronie cler leydener Batterie; zweite d b hixndlitng; von P e t e r R i efs.
23. I n der vorhergeheiiden Abhandlung ') ist die merkwiirdige Eigenwhaft des elektrischen Veiitils aufgezeigt worden, von den beiden elektrischeii Strijmen entgegengesetzter Richtung, welclie den Nebeiistroin der Batterie zusaminensetzeii, iiiir Eiiieii durch die Stellung des Ventils bestimmten, Strom zii Stande koininen zu lassen. Ich inufs
wiederholt die unerwartete Sicherheit hervorheben, init der
diese Trennung entgegengesetzter Stroine von einein noriual eingerichteten V entile vollzogeii wird. Unter der grofseii Zahl von Beobachtiingen, die ich zu versehiedenen
Zeiten aiigestellt habe, bei welcheii die irn Ventile vom
Stroine zu durchsetzende Luftstreckc eine Linie, und der
Luftdruck darin 1 Lillie bis 2 Linieii Quecksilber betrug,
ist kein Fall vorgekominen, in welchem nicht die Ablenkung des inagiietischeii Spiegels ini Sinne eiiies Stroins erfolgte, der im Ventile von der Scheibe zur Spitze verlguft.
\Tie ~orauszusehen,erstrecht sich die Constanz die in
Bezug aiif die Riclitring herrscht, iiicht a u f die Grofse der
Ausschliige. Die beiden durch die Induction geschiedenen
Elektricitiiten, die deli einen wie den andern Theil des Nebeostrorns bilden, haben zwei VTTege, aiif welchen sie sich
wieder vereinigen konnen; einmal in der Richtung, in der
sie getrenot wurdeu, wobei sie durch das Ventil gehen
inussen; das andreinal in entgegengesetzter Richtung auf
ganz inetallischer Bahn. Nur auf dem ersten W e g e kan-
-
Nnchtrag ebend. Bd. 121, S. 613.
Durch einen Rednctionsfrhlcr steht Rd. 120, S. 538 Z. 15 v. u . avollstsndiger Uehergangcc. Es ist rler Cornparativ des Beiwortes zu verstehen. Ich werde hier die Ahsltze durch die Bezifferung den friiheren
anschlielcn, auf diese zuruckweisen u n d den unbezirferten Nachtrag mit
22" bezeichnen.
1) P o g g . Anna]. Bd. 120, S. 513,
253
nen sie die inagnetische Ableukung bewirken. Nun ist aus
den einfachsten , bereits aufgefuhrten Beobachtungen ersichtlich, dafs diese zwiefache Ausgleichung bei jedein Versuche stattfindet. Werdeii die beiden einander entgegengerichteteii Strome, die den Nebenstrom bilden , nach eioander durch das Gewinde des Galvanometers gescbickt, so
erfolgt keine magnetische Ablenkung ; in jedein \ o n beiden
Stromen ist also genau dieselbe Elektricitatsmenge in Bewegung. Dennoch wurden selten AusschlHge von gleicher
Grofse erhalten, als init Hiilfe des Ventils jeder Stroin eiiizeln gebraucht wnrde. Im Allgemeinen wareii die Ablenkungen , welche der dem Hauptstrome glcichgerichtete Nebenstrom herrorbrachte, merklich grofser als die durch den
entgegengerichteten Stroin hewirkten. Auch durch eiii und
denselben Stroin sind Ausschlage der verschiedensten GrBfse
hervorgebracht worden je nach dein Luftdrucke im Ventile; bei fortgesetzter Verinehruiig des Druckes voii 2 Linien bis 2s Zoll habtn die Aiisschldge zuerst in bedeutendem Grade abgenommen, uin d a m spiiter wiedcr zu steigen. Es folgt hieraus, dafs dic inagnetischen Ablenkungen
welche der durch das Ventil gegangene Nebenstroin hervorbringt, nirht die garize iui Stroine bewegte ElehtricitKtsinenge angeben, sondern nur einen Theil daioii, und dafs
dieser Theil veraiiderlich ist, wenn auch der Hauptstrom
uiid die Nebenschliefsung durchaus tin\ erandert geblieben
sind.
24. Rei uninittelbar auf eiiiander folgeiideii Wiederholungen eines Versuchs sind die Ansschllge durch den Nebenstrom, wie ich an inehren Beispielen gezeigt habe, nicht
erheblich von einander verschieden. Wiederholt man sber
den Versuch nach laiigerer Zeit, EO erhdlt man lidufig bedeiitend abweicheiide Ausschlcige , ohiic dafs die Ursache
davon ersichtlich ware. Durcli den Gebrauch wird das
Ventil sichtlich verandert ; auf der Mitte der Messiiigscheibe
entsteht ein brauner Flech , wenn ein hoherer Luftdruck
angewendet mar, cine blaue rothgesaumte Ringfigur. Diese
Ursache einer reranderten hbleiikung ist leicht zu besei-
254
tigeii, schwerer die folgende. Die Endfllche des Platindrahts
in der Deckplatte wird durch die Versuche matt und hockerig, und dadarch werden die Ausschlage ain Galvanoineter
sehr unsicher. Gelang es inir auch, langere Zeit hindurch
die Platinflache durch sorgsarnes Glatten wieder brauchbar
herzustellen, so war ich doch zuletzt genothigt, in beiden
von mir benutzten Ventilen die Platindrahte durch neue
ersetzen zu lassen.
Bei aller Sorgfalt in der Behandlung des Ventils bleibt
die Sicherheit eines Ausschlages diirch den Nebenstrom weit
zuruck gegen die durch den Hauptstrom, ist jedoch bei einigeii Versucheii grijfser als bei andern. Bei grofserer
Diclitigkeit des Nebenstroines hat der Zustand des Ventils
geringeren Einflnfs auf die Ablenkung und es ist fruher
(6) bemerkt worden, dafs die Ausschlage durch den dichteren, dem Haixptstroiue gleichlaufenden Nebenstrom constanter sind, als die andern. Ich werde deshalb im FoIgenden zuineist die mit jeiiein Strome angestellten Versuche
anfuhren, und uberhaupt auf die Aeiiderung der Ablenkung,
die dein Ventile zugeschrieben werden mufs, keine Rucksicht nehmen.
25. Wesentliche Aeiiderungen erfahrt die inagnetische
Ablenkung, wenn der Nebenstrom, der sie hervorbringt, geandert wird, sey es uiiinittelbar durch die Zusaminensetzung
seines Schliersungskreises, sey es inittelbar durch Aenderung des i b n erregenden Hauptstroms. Diese Aenderungen
sollen zuerst aufgezeigt werden. Ihre Werthe sind nicht
SO constant zu erhalten, urn aus ihnen das Gesetz ihrer
Abhangigkeit abzuleiten, das ubrigens, als nur fur das angewandte Ventil geltend, von geringem Interesse seyn wurde.
Aber daEs uberhaupt eine Aeiiderung eintritt, ist wichtig,
da hierdurch die Ablenknngen, welche der Haupt- und der
Neben -Strom bewirkt , glnzlich voii einander geschieden
werden. Ein Bedenken, welchen voii beiden Strbmen eine
beobachtete Ablenkung zuzuschreiben sey , kann nach den
folgenden Erfahrungen durch wenige Versuche endgultig
beseitigt werden. Ich werde darauf Versuche uber den
255
Nebenstrom in der Hauptschliersung folgen lassen, und d a m
eiiie eigenthiimliche Erregung der Stroine hoherer Ordnung
beschreiben, die einen Unterschied zwischen diesen Stromen und dein secundaren Strome begriindet.
Ablenkung durcb den
Nebensfrom bei Aenderiing
den Hauplslromea.
26. Der Entladungsstrom der Batterie wird geandert
wenn die in der Batterie angehaufte Menge von Elektricitat oder ihre Dichtigkeit, oder die Dimensionen oder die
Beschaffenheit des Schliefsungsbogens geandert werden. Diese
Aenderungen treten in der Warmewirkung des Stromes hervor und haben sich dort bestimmt formdirten Gesetzen
unterwerfen lassen. Anders ist es, wenn man den Stroin
auf magnetische Ablenkung pruft. Diese zeigt sich alleiii
von der Elektricitatsinenge abhangig a n d zwar dieser Rlenge
proportional. Bleibt die Meiige constant, so ist es auch
die Ablenkung, habe man mehr oder weniger Flaschen zur
Batterie genommen , einen Schliefsungsbogen von diesem
oder jenein Metalle, von den verschiedensten Dimeusionen
gebraucht, ihn durch Luft oder Flussigkeiten unterbrochen,
ihn zu einer Spirale aufgerollt oder andere Aenderungen
mit ihm vorgenoininen. Den bekannten Priifungen dieses
Satzes fiige ich eine neue hinzu, bei welcher sich ein elektrisches Ventil mit 1 Linie Luftdruck in der Schliefsung
der Batterie befand, die moglichst kurz und gut leitend,
nur gerade Formen enthielt bis auf die zur Beobachtung
niithige Galvanometerrolle von 30 Furs Drahtlange. Es
wurde die Elektricitats - Menge 10 gebraucht. Ein Scalentheil eiitsprach 1,14 Bogenminute.
Ablenkung durch den Aauptstroru der Batterie.
Flasclienzalil
Einschaltung in die Schliefsung
‘
1
3
7
Ausschlag a m Galvanometer
keine
11,5 11,6 11 Scalenth.
11,4
Platindraht 101’,7 lang 0”’,0554 dick
11,2
dest. Wasser. Saule 14;” lang 1+’I’ dick
Die magiietische Ablenkung durch den Entladungsstrom
der Batterie bleibt, auch bei Unterbrechung seiner Schlie-
256
€sung durcli das elektrische Veutil, nahe dieselbe, die constante Elektricitatsmenge mag in mehr oder weniger Flaschen angesammelt, der Leituiigswerth der Schliefsung noch
so verschieden seyn.
Jede Aenderiing des Hauptstroines zieht eine entsprechende Aetiderung des Nebenstromes nach sich, welche
wenn man eine ganz nietallische Nebenschliefsung benutzt,
in der Erwarmung auf das Bestimmteste hervortritt. Die
magnetiwhe Ablenkuiig durch deli Nebelistrorn fehlt ganz
bei metallischer Nebenschliefsung , man kann sie bei geandertem Hauptstroine nur in der Weise prufen, dafs ein Venti1 in die Schliefsung eingeschalfet und dadurch nur Einer
der beiden Theile des Kebenstromes zuin Kreislaufe gebracht wird.
27. Der Schliersungsbogeii der Batterie war aus gutleitenden Metallstucken zusammengesetzt uiid in ihii eine ebene
Spirale von 5; Zoll Durchmesser eingeschaltet, die aus einein 13 Fiifs langen 0,55 Linie dicken Kupferdrahte bestand. Dieser Spirale stand die ihr gleiche Nebenspirale
in 1 Linie Entfernung norinal gegeniiber und von den Enden der letztern wareii Drhhte zu der Rolle des Spiegelgalvanometers gefiihrt in der A r t , dak ein auf der Luftpuinpe befindliches elektrisches Ventil init in die Schlie€sung gehracht war (22”). Die Schliersung der Nebenspirale wurde so durch eineii 79 Furs langeii ii Linie dicken
Kupferdraht (davon 30‘ auf der Galvanometerrolle) 82 Furs
eiiies i! Linie dicken Kupferdrahtes tind die 1 Linie lange
Luftstrecke im Ventile bewirkt, das bis auf 1 Linie Quecksilberdruck exantlirt war.
Um im Hauptslrome die Elektricitatsmenge alleiii andern zu kbnnen, mufste zur Ratterie eine rerschiedeoe Anzahl von Flaschen genoinmen werden. Die folgenden Beobachtungen wie alle , bei welchen das (positive) Vorzeicheu
der Ausschlage am Galvanometer fortgelassen ist, sind mit
dem dem Hauptstroine gleichgerichteten Nebeiistrome angestellt. Das Galvanometer war einpfindlicher als in der ersten Abhandlung, die Elektricitatsinenge ist, wie dort , an
25'7
der Maafsflasche abgezahlt , dereii Kugelii f Linie von einander entfernt standen.
Die Elektricithrncnge 3 in 2 Flaschen gab den Ausschlag 13 Scalentlt.
6 4
25
9
6
37
Die Ausschlage Find so genau, wie sich erwarten liefs,
proportional der Elektricitatsmenge in der Batterie und demnach der im Nebenstrome in Rewegung gesetzten Elektricitatsmenge.
28. Bei unver8nderter Batterie wachst mit gesteigerter
Elektricitatsmenge die Dichtigkeit derselben, aber die durch
den Hauytstrom bewirkte magnetische Ablenkung bleibt
proportional der angesaminelteii Elehtricitii tsmenge. Bei
dem Nebenstrome ist DieEs iiicht der Fall. Es wnrden
drei Flaschen der Batterie gebraucht , ljei gesteigerter Ladung derselben bewirkte der Nebeiistroin die folgenden
Ablenkungen :
4
6
8 10
Elektricit%tsinenge q 2
A usschlag
e 6 16 32 49 62 Scalentheile
-5 3
!
I
4
5,3 6,l
6,2
Die Ausschliige steigen in grofserein Verhiiltnisse, aIs
die zur Ladung der Batterie gebraucbte, also anch als die
im Nebeiistrome lien egte Elebtiicitatsmeiige. Es folgt nus
diezen und den vorigen Beobachtungen, dafs die Ablenkungen bei coiistanter Eleklricitlitsinenge mit der Dichtigkeit
zunehmen, wie sich leicht direct zeigen lafst. Als die Luft
im Veiitile 2 Liiiien Ilruck hatte, gab die Elektricitatsmenge
10
ails
7
5
3 Flaschen entladeii
die Ausscliliige 33
48
58
W i e hegreiflich, gelten diese Ausschlage nur fur das
gebrauchte Veiitil mid den Zustand, in dein es sich befand.
In jedem Fnlle ist cine Dichtigkeit der Elektricitzt in der
Batterie zii finden, bei welcher der Nebeiistroin gar nicht
durch das Ventil geht, das Licht darin uiid die magiieti~che
Ablenkung ausbleiben, und bei nur weiiig gesteigerter DichPoggendorfTs Annal. Bd. CXXLV.
17
258
tigkeit ist der durcli das Veiiiil gehende 'l'heil des Stroines sehr veranderlich, die Grofse des Aussclilages unsicher.
Die nachgewiesene Ab1i;jngiglteit der Ablenkung von
der Dichtigkeit der Elektricitat in der Batterie lakt schliehen, dafs die Geschwindiglieit, init welcher der Xebenstrom
in das Ventil tritt, iiiclrt unter eine Grgnze sinken darf,
bei welclier er in derselben Riclitung zuruckgeht, iu der
er erregt worden. J e weiter die Geschwindigkeit iiber
diese Granze Irinausreicht, desto iiiehr von der erregteii
Elektricitgt gelit durch das Vcntil mid deinnach dnrcli das
(~alvanoriieter. Hieriiach inii~senalle Einrichtuiigen, welchc
die Gcscliwiiidigkeit des Hauptstroiiies und daiiiit die des
i\Tehenstroiiies $nclerii, die Ahlenkiingen in gleichem Siiine
anderii.
29. Die bekanntestc und a m hiiufigsten henutzte Weise,
die Gescliwiodigkeit des Entladungsstroines zii Sndern, besteht in der Aenderiiiig der BatterieschlieTsuiig, Es wiirdeli in den hislier benutzteii gutleileiiden Scliliersungsbogen
der a u s drei Flnschen bestellenden Batterie verscliiedene
L:iiigeii eincs diiiiiieii Platindrahtes eingeschaltet, die Elekfricit:itsinenge 1 0 zur Ladung gebraucht uiid die Ablenkung
beolmhtct, die dcr Nebenstloin bewii ktc. Luftdruck iiii
Veiltile 2 Liuien
Einsrlialtung in d . H:iuptscIiliefsung.
Pln~indratit 0,0554 Lin. dick
0
0,45 Furs
1,95
D u r c l ~ den Kebenslrom.
Aussclilag arn Galvanometer
56 Scalenth.
27,5
1-1
9
9,7$
19,55
47
39,l
0
Man crkeiint den grofsen Einflnfs , deli der Leitungswerth der Hauptschliel'sung a u f die Ablenkuiig ausiibt , die
der Seheiistrom Iiervoibriiigt. Se1bstverst;jndlicli ist dabei
diesel- Stroiii dnrcli eiu Yentil gegangen, w a s icli von liier
a n iiiclit iininer bemerken will. W i e stark inaii auch die
Ratterie geladen haben mag, es wird sich stets eiiie Lange
259
eines beliebigen Drahtes fiiideii lassen, bei dessen Einschaltung in den Hauptbogen keiiie Ableiikuiig durch den Nebenstrom zu erlangen ist. Um moglichst grofse Ablenkungen
durch den Nebenstrom zu erhalten, hat man daher den
Hauptbogeii aus kurzen gutleitenden Stuckeii zusaininenzusetzen. Die Ablenkuiigeii durch den Hauptstrom, aurh v eiin
er durch ein Ventil gesrhickt mird, siiid von der Zusammensetzuiig des Schliefsungsbogens unabhYiigig (26).
30. Von den zusaininengesetzteii Vorrichtungen, die Geschwindigkeit des Hauptstromes zu iindern, will ich i i u r
Eine auffiihren , die leicht lierzustellen ist. Weiiii sich in
der Hauptechliefsung eiiie ebeiie Spirale befindet, so wird
die durch die Entladung der Batlerie erregte Ermarinung
der Schliefsung in hohem Grade veriniiidert dadurch, ddfs
ein unachtes Silberblatt der Spirale nahe gestellt wird (meiner Elektricitatslehre S. 842). Hieraus ist auf die Verminderung der Geschwindigkeit des Stromes geschlossen worden.
Eine cylindrische Spirale von 16: Windungen war aus
einem 13 F d s langen fi Linien dicken Kupferdraht, der
mit Guttapercha umpreht mar, auf eine Papprolle gewickelt
und daruber eine ahdiche Spirale von 14; Fufs Drahtlange.
Die untere Spirale wurde in die Hauptschliefsung der Batterie, die obere in die Kebeiischliefsung eingesrhnltet, in der
sich das Ventil und die Galvanoinetelrolle befand. In der
Hauptschliefsung war eiiie der beiden bisher benutzteii ebelien Spiraleii von 13 Fufs Drahtlange angebracht, und diese
wurde abwechselnd frei gelasseii und mit einem zwischen
zwei Glasscheiben gelegteii Blatte unachteii Silberpapiers
bedeckt. Nach Laduiig voii drei Flaschen iiiit der Elektricitatsmenge 10 erhielt ich durch den Nebeiistrom
Die magnetischen AusschlBge
80
78
77 Scalenth.
bei freier Spirale
43
34
39
bedeckter
Die veriniiiderte Gescliwiiidigkeit des Hauptstromes hat
also eine bedeutende Verminderung der durch den Nebenstroin bewirkten Ablenkuiig zu Folge. Die stark von einander abweichenden Ausscldage bei bedeckter Spirale siiid
17
*
260
dadurch erklarlich, dafs die Beschaffenheit des Silberpapiers
sich von Versnch zu Versucli andert, indein die Metalldecke an verschiedenen Stelleii fortbrennt, wie das Leuchten
des Papiers bei der Entladung und der spltere Anblick
desselben zeigt.
31. Die initgetheilteii Versuctie sind bei solcher Stellung des Veiitils angestellt, dafs der dein Hauptstroine gleicbgerichtete Theil des Nebenstroines die Scheibe des Ventils
traf, die Ablenkungen im Siniie dieses Stroines erfolgten.
A11e angegebenen Aenderungen der Ablenkung waren aber
nicht wenigcr deiitlich, wenn durcb ciitgegengesetzte Slellung des Ventils der dein Hauptstrolne entgegengerichtete
Nebensfroin zur Wirkung auf clas Galvaiioineter gebracht
wurde. Das Ergebiiifs der Versiiche ist ohne Beschrankung auszusprechen: Die d w c h den Nebenstrom bewirkte
magnetische Ablenkung ist proportional der in der Batterie
angehauften Elektricitatsmenge; sie andert sich in gleichem
Sinne mit der Dichtigkeit dieser Elektricitat, dem Leitunyswerthe des Hauptbogens und nait der durch andere Mittel
bestimmten Geschwindigkeit des Entladungsstromes.
Bas (lesetz dieser Aenderung variirt init der Beschaffenheit des Ventils, aber jedenfalls ist die Ablenkung desto
grofser, je griifser die eleklrische Dichtigkeit in der Batterie
je besser die I A u n g in der Hauptschliefsung, je grofser
iiberhaupt die Geschwindigheit des Haupbtromes ist.
Ableokriug durcli den Neheustrom bei Aeuderiiog der
Nebenscbliefsung.
32. Aenderungen des Nebenstromes, die in seiner erwarmenden Wirkung erkannt wurden , sind tlieils durch
Verlangerung der Nebenschliefsung durch Platiiidrahte heryorgebracht worden (Elektricitatslehre $. 828) theils dadurch, dafs der nicht erregte Tlieil der Schliefsung in verschiedene Forinen gelegt wurde, die ich als N - und UForinen bezeichnet habe (daselbst 886). Mit solchen Aenderungen wurde nun die L4hlenkui~ggepruft.
Uer Nebeiietrom wurde, wie oben beschrieben ist (27)
in einer ebeiieii Spirale erregt, deren Enden mit dein Ven-
s.
26 1
tile und der Galvnnomeferrolle in Verbindung standen. In
diese Leitung waren zwei $ Linie dicke Kupferdrahte eingeschaltet (zusammen 6; Furs lang), deren Enden durch verschiedene Langen Platindraht mit einander verbunden wurden. Die Ladung von drei Flascheii geschah init der Elektricitatsmenge 10, der Luftdruck im Ventile belrug 2 Linien
Einschaltung in d. Nebenschlie~simg
Platindmbt 0,0554 Lin. dick
0
1,95 Fufs
3,91
Ausschlag am Galvanometer
57 Scalentheile
42
30,5
17,5
15,64
9
23,46
6
39,l
3
Durch den in die Nebenschliefsung eingeschaltelen Draht
und seine Verlangerung ist der Ausschlag aui Galvanomefer von 57 bis auf 3 Scalentheile gesunken; es ist versaumt worden ihn gaaz verschwinden zu lassen, was durch
eine grokere Lange des Platindrahts, als die zirletzt gehrauchte, geschehen ware.
In dem vorigen Abschnitfe ist die Geschwindigkeit des
Nebenstroms dadurch vermindert worden, dafs er von einem
langsameren Hauptstrome erregt wurde , hier wird diese
Verminderung unmitlelbar durch Verlangerung der Bahn
des Stromes bewirkt. Die Wirkung auf die Ablenkung
ist dieselbe, wie friiher ; init je geringerer Geschwindigkeit
der Nebenstrom in das Ventil eintritt, ein desto kleinerer
Theil seiner Elelitricitatsmenge geht hindurch. Beilaufig
mag daran erinnert werden, dafs auch hier eine mittelbare
Veranderung der Geschwindigkeit des Xebenstromes statt
hat, da Einschaltungen in die Nebenschliefsung den Hauptstrom verzogern. Diese mittelbare Ursache der Verzogerung des Nebenstromes ist aber der unmitlelbaren untergeordnet, was sich daraus ergiebt, dafs die Verziigeriing
des Hauptstromes ein Maximum hat, das in jedern Falle bei
einer bestimmten Lange des eingeschalteten Drahtes eintritt,
7,m
262
die uiimittelbare Verzogeruiig des Nebenstromes aber mit
der Drahtlange stetig zuuiinint.
33. Als von drei identischen Drahten der eine in weiten Bogen ausgebreitet, der andere zu einer Spirale aufgewunden, der dritte in eine Anzahl gleichliegender U gebogen war, und jeder Draht successiv zu einer Nebenschliefsung hinzugesetzt wurde, fand sich der schwachste
(erwtirmende) R’ebenstroin hei Einschaltung der N -Form
(der Spirale), der starkste bei Einschaltung der U-Form.
Der erste Stroin verhielt sich zum letzten wie 60 zu 114
( P o gg. Ann. Bd. 83, S. 330). Uin eine Unklarheit bei
der Deutung dieser Versuche zu entfernen, miederholte ich
dieselben spater mit zwei langen an einander gebundenen
Drahten, bei welchen die N -Form durch Verbindung zweier
entgegengesetzten, die U- Forin durch Verbindung zweier
gleichliegenden Drahtenden hergestellt wurde. Die Aenderung des Nebenstroms war hierbei vie1 grofser a h fruher
denn der schwachste Strom verhielt sich zuin starksten wie
3 zu 16 (Berichte d. Akad. 1862, S. 352).
Da es bei den Ableukungen durch den Nebenstrom
inehr auf den Sinn ihrer Aenderung, als auf deren Grofse
ankomint, so babe ich zu den folgenden Versuchen die erste
bequemere Einrichtung gebraucht. Ein Kupferdraht 63 Fufs
lang Lin. dick, war auf Seidenschniiren aucgebreitet, ein
zweiter gleicher Draht zu einer ehenen Spirale von nahe
1 Fufs grofsten Durchinesser gewunden, ein dritter auf einein Brette zii 25 U von gleichgelegener Oeffnung gebogen
(U- Tafel). 3 Flaschen init Elektricitatsmenge 10. Luftdruck im Ventrle If Linien.
Einschaltiing in d. Nebenschliefsung
53 Furs Draht in gerader Form
N -Form
U - Form
Ausschlag am Galvanonleter
52 Scalentheile
31
57
Die Verstarkuog des Ausschlags durch die U - Form
des Drahtes war nur gering, aber bei jeder Wiederholuiig
des Versuches merklich. Sie lafst sich mit einer U-Tafel
nicht weit bringrn, weil die einzelnen U entweder einan-
263
der zu nahe koinmen, oder ihre Zahl zu gering wird. Um
eine griifsere VerstBrkung auhzeigen, wurde man den oben
erwalinten langen Doppeldraht anweiiden idissen. Bei der
Spirale ist kein Hindernifs, ihre Wirksamkeit grofser zu
machen a l s gezeigt ivurde. S o finde icli eiiien Versnch
in welchem ein 30 Fufs langer, init Guttapercha hekleideter ii Linie dicker Kupferdraht in gerader Form und ZLI
einer cylindrischen Spirale von 40 Windungen in vier Lagen aufgerollt, folgende Ablenkungen gab. Es war iiur
die Elektricitatsmenge 6 in 3 Flaschen gebraucht worden.
Luftdruck im Ventile 1; Linie.
Einsclialtung in d.
Pr’ebenscltliefsuog
Ausschlag am
Galvanometer
keine
3 1 Scalenth.
30 Fufs Kupferdraht in gerader Form
31
N -Form
16
Durch Einschaltung einer Rolle von 79 Furs eines mit
Cautschuck bekleideten
Linie dicken Kupferdrahts in die
Nebenschliefsung iiabe ich einen Ausschlag von 60 Scalentheilen auf 8 vermindert gesehen, was zuin bei Weitem
griifsten Theile her Form des Drahtes beizumessen ist.
34. Dafs die verschiedene Geschwindigkeit des Nebenstromes bei verschiedener Form seiner Schliefsung durch
ejneii tertiaren Stroin in der Schliefsung bewirkt wird, haben die Beobachtungen der Erwarmung gelehrt, deren Verminderung vollstandig aufgehoben wurde, wenn bei N -Form
der Schliefsung dieser Form ein vollkoinmen geschlossener
Draht nahe gelegt war (Berichte 1862, S. 352). Bei Anwendung voii Spiralen war die Aufhebung der Aenderiing
nicht vollstandig, aber merklich genug. Diefs ist auch der
Fall wenn man den Nehenstrom auf seine magnetische Ablenkung pruft. Ueber cine Rolle (32 Windungen in einer
Lage) eiiies 30 Fufs langen {; Linie dicken Kupferdraths
wurden 32 Fufs desselben Drahtes in 30 Windungen gelegt. Die Rolle wurde in eine Nebenschliefsung eingeschaltet und die Ablenkung gepruft, je nachdem die Enden
264
des obern Drahts frei lagen, oder mit einander verbunden
waren.
Ohrie
Einschaltung
Ausac Irlag
am Galvanometer
Obei er Di nlrt
gcschlosscn
Rolle
eingesrlralte~
63
54 Scalenth.
40
Aus deii Versuchen dieses Abschnittes folgt: M i t der
Geschwindigkeit des Nebenstromes , welche die Einrichtung
der Nebenschliefsung bedingt, iindert sich die vom Strome
bewirkte magnetische Ablenkung in gleichem Sinne.
Ablenkong diircli den Nehenslrom der Flauptsclilie~611ng.
35. Die moglichst kurze galleitende Hauptschliefsun;
der Batterie theilte sich wie in (21) in zwei vollig gleiche
Zweige, und jeder Zweig enthielt eiiie Rolle von 40 W i n dungen in vier Lagen, die aus 30 Fufs eines Linie dtcken
Kupferdrahts bestand. Die eiiie Rolle stand dicht hinter
dein magnetischeri Spiegel, die aiidere so weit von ihm entfernt, dafs sie ohne Wirhung auf ihn blieb. In jedem
Zweige befand sich ein elektrisches Veatil, so gestellt, dafs
der Entladung~slrom die Spilze des einen und die Scheibe
des andern traf; bei ganz iiietallischer Schliefsung feblleii
die Ventile. Es wurdeii zuerst Beobachtungen wie in (21:
angestell t7 uiid darnuf diecelben wiederholt, nachdeiii in je
den Zweig, zwischen dein Ventilc und der Drahtrolle, eiii
42 Fnfs langer Platindraht von 0,042 Linie Dicke einge
schalte t war. D;e Elek tri cit a t s m e n ~ eder Th eils t rome koniite
durch diesc Einschaltungen nicht veriindert werden. Die
Laduiig war die Elektricit&tsmenge 6 in 3 Flaschen, der
Luftdruck in deli Ventileii 1; Linie. Die Lage des Veiltils w i d a d deii Hauptstroin bezogen und fur deii Zweig
angegeben, der den Spiegel ablenkt ; iin entfernten Zweige
war sie die entgegcngesetzte. Im Mittel aus drei Beobachtungen fand sich:
;:
husschlag an1 Galvanometer, bci
metallischer
Sclrliehng
Ohne Einscbaltuug
+J,1
Platindraht in jedem Zweige -J- 4,1
SpitzcnFlichensrellung
stcllung
des Ventils
- 81
-
2,7
+ 89Scth.
+ 9,rj
265
Diese Versuche sind dadurch merkwiirdig, dafs sie an
demselben Apparate zeigen, was fruher an verschiedenen
Apparaten nachgewiesen worden ist. Die inagnetische Ablenkung durch den Hauptstrom wird durch Einschaltung
des Platindrahts in seine Balin nicht verlindert, wie in (26),
die durch den Xebenstroin i n hohem Grade vermindert.
Die Ablenkung durch den Nebenstrom 1 d s bei der Einscbaltuug aus zweifacheiii Grunde kleiner seyn, als ohne
dieselbe. Einmal weil dem erregenden Hauptstrome, wie
(29), dann weil dem Nebenstroine eine srhlechtere Leitung
gegeben worden ist (32).
36. Alle Versuche,. die mit deni Nebenstroine eines
Nebendrahtes anzustellen sind, inussen sich init dem Nebenstroine des Hauptdrahtes wiederholen lassen. Es ist Diefs
selbstverstandlich uiid die folgenden Versuche konnen wenig Neues iiber den Nebenstroin lehren, aber anderen einfacheren Versuchen als Corollare dienen.
Die Form des zuletzt beschriebenen Versuchs n i t zwei
gleichen Zweigen und zwei Veiltileti wurde gewahlt, uin
die Strointheilung durch Einsclialtungen in die Zweige nicht
zii andern. Die bequeinere Forin des Versuchcs, bei der
nur Ein Veiitil gebraucht wird (22"), liefert ein nicht so
einfaches, aber iiicht minder schlagendes Ergebnifc. Eine
Rolle aus 30 Fufs Kupferdraht in vier Lagen bildete deti
einen Zneig des Schliefsungsbogen wie i n (22") uiid der
andere hestand aus den Leitungsdrahten zu der Galvanometerrolle, aus dieser selbst und deiii elek trischen Ventile.
Nachdem Beobachtungen bei nietallischer Schlicfsiing und
bei verschiedener Stellung des Ventils angestellt waren,
wurde neben der Drahtrolle ein Platindraht , 4; Fufs lang,
0,042 Lin. dick, eingeschaltet, so dafs nun der kurze Zweig
aus der Rolle und dieseni Drahte bestand, wahrend der
lange Zweig unverlindert blieb. Luftdruck im Ventile 1
Linie, Ladung Elektricitatsnienge 6 in 3 Flaschen. Die
Ausschlage sind Mittel aus drei Beobachtungen.
266
Ausschlag am Galvanometer, bei
im kuraen
Zweige
keine Einschaltung
Platiodriilit eingeschaltet
nietallistlier
Spitzen-
Schliehng
stellung
+1,7
6,9
+
Fliichenstellung
des Ventils
- 141 +131 Sctb.
- 5,7 3. 1 3 3
Die Einschaltung des Platihdrahts bewirkte, wie leicht
erklhrlich, eiiie bedeuteiide Vergrslserung der Ableukung
durch den Haiiptstroiii und eine grolsere Veriniii'derung
der Ableiikung durch den Nebenstrom. Die Theilung des
Hauptstromes in den Zweigen ist iiainlich in diesen beideu
Versuclien eine sehr verschiedene ; vor der Einschaltung
des Platiiidrahts ging eiii sehr kleiner, nach derselbeii der
grskste Theil des Hauptstroines durch die Galvanometerrolle. Der Nebenstroin wurde also zum griSfsten Theile
zuerst in der voin Galvanometer entfernteii Drahtrolle, zuletzt in der Galvanometerrolle selbst erregt. Beide Rollen waren vollig gleich. Die Verininderuog der Ablenkiing durch den Platindraht ist auffallend grofs. In (35)
nauilich war ein ebensolcher Platindrabt in jeden der beiden Zweige eingeschaltet, er wirkte also sowol auf den
erregendeii Hauptstrom, wie auf den erregten Nebenstrom,
hier hingegen verringert der Platindrnht allein deli Leitungswerth des Kreises, den der Nebenstroin zu durchlaufen hat. Dennoch ist in der zuletzt gegebenen Versuchsreihe die Abnahine der Ablenkung durch die Einschaltung
ebeii so grols, wie in der vorhergehenden. Es folgt daraus, dafs der in eineiii Zweige erregte Nebenstrom deli
Hauptstrom in deinselben Zweige verziigert, was ich fruher durch Untersuchung der Waimewirkung des Stromes
gezeigt habe (Berichte I859 S. 6 fl;.)
37. Im vorigen Versuche ist der grofste Theil des
Nebenstroines erst in der einen, daiiii in der andern Drahtrolle erregt worden; man kanii ihn aber stets in derselben
Rolle erregen lassen, wean man die Eifischaltung im langen Zweige anbringt. Dadiirch ist die Gelegenheit gegebeii, an demselben Apparate den einfachen Versuch mit
267
dem Nebenstrome anzustellen, dem der Versuch an dein
Zwcige als Corollar dient.
Von der Doppel-Rolle, aus 30 und 32 Fufs Draht gewunden (31), nurde die untere Rolle in den Schliefsungsbogeu der Batterie gebracht und an ihren Eiiden durch
Kupferdrahte (im Ganzen 79; Furs von ?ji und 8: Furs von
$: Linie Dicke) die Verbinduug init Ventil und Galvanometer hergestellt. Nachdetn die Ablerikuiig bei ganz nietallischer Schliefsnng und bei beiden Stellungen des Veutila beobachtet war, wurde an dem vorderii Elide dcr Drahtrolle cin l’latiudraht (4; Furs lang 0,012 1,inie dick) eingeschaltet und die Beobachtang wiederholt. In Fig. 8
Taf. I1 ist die Holle P, das Galvanotiieter g, das Ventil v
(gegeu den Hauptstrom in Spitzenstellung ) der eingeschaltete Platindraht p angedeutet. Danii wurden die Eiiden
der zuin Galvanotneter fuhrenden Drahte von der untern
Rolle gelost und an der darauf liegenden Rolle befestigt,
die Ablenkung also durch (leu in eiuer Kebenschliefsung
circulirenden Nebenstrom Iiervorgebracht. Bei ganz metallischer Schlidsung findet hier keine Ablenkung statt. In
Fig 9 Taf. I1 ist die obere Drahtrolle init r’ bezeichnet,
dafs Ventil o steht in Flachenstellung, wenn seine Stellung
wie gewohulich, a d den dein Hauytstroine gleichgerichteten Nebenstrom bezogen wird; ich werde indefs, uin die
Identitat dcs Versuchs in beiden Anordnungen anschaulicher zu machen, die ersfe Bezeichnong beibehalten. Die
folgenden Aosschlage sind Mittel aus zwei Beobachtungen,
zur Ladung von 3 Flaschen diente wie fruher die Elektricitetsmenge 6, der Druck im Ventile betrag 1 Linie.
Nebenstrom der Haup~scliliefssung.
Anssil~lag am Galvanometer, be;
Spitzenstellung
Fliichenmetalliscber
(Fig. 8 )
stellung
Schliefsuog
des Ventils
ohiie Einschaltung
Ylatindraht eingesvhaltet
+2,3
0.
- 100,Fi
- 11;5
+ 91,R Scth.
+ 10;5
Nebenstrom der Nebenschlirfsung.
(Fig. 9)
ohne Einschaltung
Platindraht eingeschaltet
-
88
+ 77,5
- 12,5 + 9,5
268
Urn die Abweichaiigen von dem Gesetze der Stromtheilung i n einem verzweigten SchlieCsungsbogen zu erlilaren,
hahe ich iin Jahre 1544 einen Nebenstrom in den Zweigen
angenommen , der durch vorhergehende Erfahrungen sehr
wahrscheinlich geinacht war. Seit der Zeit habe ich das
Vorhandenseyn dieses Nebenstromes durch viele zum Theil
miihsame Versuche, wie ich glaube, geniigend nachgewiesen,
Deniioch durfte der eben beschriebene Doppelversuch niclit
unwillkoinmen seyri, da er einfach und leicht anzustellen,
einen Zweifel an jenem Strome, wenn er noch bestehen
sollte, in anschaulicher Weise beseitigt.
35. Ein Nebenstrom wird geschwacht, wenn dem erregten Theile seiner SchlieCsuiig riii vollkommen geschlossener ihm paralleler Draht nahe gelegt ist.
Um einen 6; Zoll breiten Holzcylinder waren drei Kupferdrahte, jedrr 53 Ftifs lang 6 Linie dick, je I Linie von
einander rntfernt, nebeii einander zu drei Spiralen gewunden (Elektricitarslehre 8. 565). Die erste Spirale wurde in
den SchlieCsungsbogen der Batterie eingeschaltet und ihre
Enden init den zur Galvanometerrolle und zum Ventile
fuhrendeii Drahten wie in Fig. 8 verbunden. Die Enden
der zweiten und dritten Spirale blieben frei bei den Ausschlagen der ersteti Zeile der folgenden Tafel. Bei den
Ausschlagen der zweiten Zeile waren die Enden der zweiten Spirale durch einen wenige Zolle langen Kupferdraht
geschlossen. Urn diesen Versuch bei dem voin Hauptstrome
getrennten Nebenstrome zu wiederholen , wurden , wie in
Fig. 9, Taf. 11, die Leitungsdrahte an den Enden der zweiten Spirale befestigt und die Enden der dritten Spirale zuerst frei gelassen, dann durch den kurzeii Kupferdraht geschloseen. Ladung: Elektricitatsmenge 6 in 3 Flaschen,
Druck iin Ventile 1 Linie. Die Stellung des VentiIs wird
liier in beiden Fallen auf den dem Hauptstrome gleichgericbteten RTebensIrom bezogen.
269
der Nebendraht
Nebenstrom der Hauplschliefsung
Ausschlag am Gal\Fanometer, bei
metallischer
Spitzenstellung
Fliebenstellung
Schliefsung
des Yentils
frei
geschlossen
+3,3
+3,J
- 118
+ 128
29
21
-
Nebenstrom der Nebenschliersung
frd
geschlossen
+
- 108
+ 110
-
t
2
3
Der geschlossene Nebendraht erniedrigt in hohein Grade
die Ausschlage, welche dcr Nebenstrom der Hauptschliefsung, wie der dcr Nebenschliefsuog bewirkt. Dafs die
Erniedrigung im letzten Falle bedeatend griifser ist als im
ersten, hat nichts Auffallendes; der Nebendraht hatte in
beiden Fallen dieselbe Entfernung von dem erregten Drahte,
aber die Erregung geschali im ersten Falle in dein Drahte
der Hauptschliefsung selbst, iin zweiten in eiiiein von ihr
entfernten Drahte.
39. Ein Nebenstrom, in einer cylindrischen Spirale
erregt, wird geschwacht, die durch ihn bewirkte Ablenkung vermindert, menn eiue Metallriihre in die Hiihlung
der Spirale gebracht wird. Diefs ist bei allen Versuchen iiber die Ablenkung diirch den Nebenstrom der Hauptschlielsiing der Fall gewesen, da die Kupferbuchse, die
den magnetischen Spiegel einschliefst , in (lie Gal%anouieterrolle hiueinragt, und die Schwachung mufste am griifsten gewesen seyn, wo der Nebenstiom gnnz (22) oder
griifstentheils in dieser Rolle erregt war (36). Die Kupferbuchse hat einen Durrhinesser yon 22 Linien bei einer
Lange yon 13 Linien und gelit 4: Linien in die Urahtiolfe
hinein, deren Aae 17 Linien betrzgt. Der Zwis&eniaiim
zwischen der Buchse und der untersten Drahtlage, liicht
genau bestimmbar, ist etwa ?+ Linien. Ieh wiederliolte
den in (2'2') und (36) beschriebenen Versuch, bei welchein
eine der Galv-anoineterrolle gleiche Drahtrolle itn Schlielsungsbogen angebracht war, und in dieser der grofste
Theil des Nebensfromes el regt wurde. Ein rnassiver Kup-
270
fercylinder, voii gleicheli Dimensionen init der Kupferbiichse
des Gall aiiometcrs wtirde in die Drnhtrolle des Schliefsungsbogens geschoben, so dafs er 4f Linien der Axe der Rolle
einnahm. Die magnetische Ablenkung durch den dem
Hauptstrome gleichgerichtelen Nebenstrom wurde dadurch
im Verhhltnisse 100 zu 89 vermindert, die diirch den entgegengesetzten Strom i m Verhaltnisee 100 zu 85.
40. Von griifslein Einflusse auf den Nebenstrom der
Hauptschliefsung der Batterie ist die Form dieser SchlieBung. Der Stroin erhalt die grofste Elebtricitatsmeiige bei
der N-Form, eiiie kleinere bei der geraden, die kleinste
bei der U-Form der Schliefsung. Diefs larst sich durch
die magiietisclie Ablenkung in auffallender Weise zeigeii.
Linie dicker Kupferdraht auf
Ein 53 Furs laiiger
SeideiischiiBren ausgebreitet , wurde in die kurze Schlie Bung der Batterie eiiigesclialtet und voii seinen Eiiden eine
Leituiig in beschriebener Weise zu Galvanometer und Venti1 fortgefuhrt. Der Draht wurde dann durch eineli gleicheii, zu einer ebenen Spirale gewundeueu , zuletzt durch
einen gleichen Draht ersetzt, der in 25 gleichliegende TJ
gebogen war (33). Elektricitiitsmenge 6 in 3 Flascheu,
Druck im Ventile 1 Linie, die Stelluiig desselben auf den
Hauptstrom bezogen. Die busschlage siiid Mittel aus zwei
Beobachtungen.
Form der
Scliliefsung
Kebenstrorn der HauptschlieLung.
hirssclitag am Galvanometer, bci
metallischer
Schlicfsung
+
+
Spitzenstellung
Flkhenstellung
des Ventils
-
+
gerade
3,O
66
63 Scth.
3,O
- 116
3.111
ebeiie Spirale
3,2
25 u
10,0
+ 11,3
Die bei gleicher Sfellung des Veiitils von einander sehr
versrhiedenen Aussrhlsge riihren her von dem in den beiden Zweigen des Hauptdrahts erregten Nebenstrom, der
eiiie verschiedene Elektricitatsmenge erbielt, je nachdein
die Form des einen Zweiges die eine oder andere war, wahrend der andere Zweig ungeandert blieb. Die grofsten Aus-
+
schlage erfolgteu bei der N-Form, die kleiiisteii bei der
U-Form des Zweiges. Die Ietzten Ausschlage silid, wie
ich bei spaterer Wiederholung falid, uiisirherer als die andern, sie blieben aber stets auffallend kleiii. Zwar koniite
der Nebenstrom in dem U-Drahte iiur sehr schwach seyn,
deiiii als ich ihn in eiiiein 1 Liiiie entfernteii Kebeiidrahte
von U - Form und 53 Furs Llinge erregeii liefs, wnrde bei
Flarheiistellung des Veiitils (auf den Hauptstroin bezogeii)
keine Ablenkung bemerkt, bei der Spitzenstelluiig eine, die
keiiien ganzeii Sralentheil betrug. Aher von dein in der
Galvaiioiiieterrolle erregten Nebeiistrome konnte auch bei
Beachtung der laiigen Leitung, die er zu durchlau~enhatte,
eine griifsere Ablenkuiig erwartet werden, als die beobachtete. Auf die Theilung des Hauptstromes in den Zweigen hatte, wie die Ausschlage bei gaiiz metallischer Schliefsung zeigeii, die Formanderung des einen Zweiges keineii
Einflufs.
Ableakiiiig durcli Stcame liiilierer Ordniiog.
41. Die Stroine hoherer Ordnung, als der zweiten,
werden von Inductionsstromen erregt, so dafs bei ihnen
nicht iiur der erregte, soriderii auch der erregende Sfroin
aus einer geradeii Anzahl von elektrisrlien Stroinen mit
abwecl~selnd entgegengesetzter Richtung zusammengesetzt
ist. Von jedem solchen Stromcomplexe I a k t ein normales
elektrisches Veutil nur die Strome Einer Richtuiig zu Sfaiide
komn~eii,die darrh die Stellung des Veiitils bestimint wird.
Normal wird ein Ventil genannt, wenn die Luft darin geniigend verdiiiint ist, was haufig noch bei einem Drucke
von inehren Zolleii, iiberall aber bei eiuem Drucke von
zwei Linieii Qnecksilher der Fall ist. Entferat 111x1 das
Ventil von seiner normalen Einrichtuug, iildeni mail lnehr
utid mehr Luft zulaht, so wird es ein Mittel, eineo Nebensfroin beliebiger Orduung von dein ihni vorangehende~i
oder folgenden Strome zu untersrheiden. Mit der Zunahme
der Luft im Ventile siukeu nainlich die beiderseitigen Ausschlzge am Galvanotneter, aber die iiach der einen Seite
212
langsam; die nach der entgegengesetzten sinken schnell und
gehen zuletzt nach der ersten Seite. Bei jedein Nebenstrome verliert deinnach die Stellung des Ventils von einem
gewissen Luftdrucke an, ihre Bedeutung und die Wirksamkeit des Ventils wird darauf beschrlnkt , durch den
Strom eine magnetische Ablenkung vorzugsweise 'nach einer
bestimmten Seite zuwege zu bringen, welche die aorwiegende Ablenkung des Stroines hei€sen mag. Diese vorwiegende Ablenkung ist, wie ich frijher beinerkt habe (17),
sirherer durch die Abnahme der Ablcnkung bei vergrofsertem Luftdrucke im Ventile, als durch ihre Richtung bei
hohem Drucke zii bestimmen. Es entspricht nun die vorwiegende Ablenkung bei den Nebenstromen gerader Ordnong einem dem Hauptstrome gleichgerichteten, bei den
Strbmeii ungerader Ordnnng einem ihm entgegengerichteten Strome ( 1 7 ) , so dafs zum Reispiel durch dieses Merkma1 der tertiare Strom vom seciindaren und vom Strome
rierter Ordnung unterschieden ist. Ich versuchte, ob dieser Unterschied fortfiele, wenn bei der Erregung des tertiaren Stroines der secundare Strom durch ein normales
Ventil ging.
42. Der secundare Strom wurde mit Hulfe der kurzen ebenen Spiralcn erregt, die Nebenspirale mit einer langen ebenen Spirale a n entgegengesetzten Enden verbunden
(13) und in die Verbindung ein normalrs Ventil eingeschaltet , durch dessen Stellung der secundare Stroin dein
Haiiptstroine gleich - oder enfgegmzurirhten war. In der
Schliefsung der tertiaren Nebenspirale befand sich die Galvanometerrolle und eiii Ventil, in welchein der Luftdruck
gelndert wurde. Die Stellung dieses Ventils wird auf den
dem Hauptstroin gleichlaufenden tertilren Strom, demiiach
wie fruher (13) auf das Randende der letzten Spirale bezogen. Elelrtri(it;itcmenge 10 in 3 Flaschen.
273
s Zoll
2
4
8
1; Lin.
- 42
-331
-33
-333
-30
+ 55
+so
-
9
-1s
-23
- 49,5
-11
6,5
+lo
+I2
+
+ 30
+
+
30
+31
29
22
+
W i e die erste Versuchsreihe zeigt, Bndert sich der
Ausschlag init vergriifsertem Luftdrncke bei Spitzenstelluiig
des Veiitils sehr langsam, bei Flacbenstellung sehr schiiell ;
der dein Hauptstrome gleichlaufende secundare Strom erregt eineii terti3reti Strom, dessen vorwiegeiide Ablenkung,
gegen Erwartung, dein Hauptstrome entgegengerichtet ist.
Vollig den1 entsprechcnd ist die zweite Versuchsreibe, denn
der secundare Stroin hat bier die entgegeiigesetzte Richtung,
uiid die vorwiegende Ablenkung des tertiaren Stroines ist
hier wie dort, dein ihn unmittelbar erregeiiden Strome entgegengerichtet. Der Uiiterscliied zwischeii dein secuiidareii
und dem tertisren Strome bleibt deinnach bestehen, weiiii
auch der letztere durch eiiieii einfach gerichteteri secuiidaren Strom erregt worden ist.
43. Der Stroin vierter Ordnuug wurde in ahnlicher
Weise, wie in (15) beschriebeii ist, zu Stande gebracht,
aber eiii norinales Veiitil in den tertidren Kreis eingeschaltet, so gestellt, dafs der fertiare Stroni dem Hauptstrome
gleichgerichtet war. In gleicher Stellung befand sich ein
Ventil im Kreise vierter Ordnung, als der Strom funfter
Ordnung wie (16) untersucht wurde. Die folgeiide Tafel
giebt ziir Vergleichung die Ausschliige bei steigendem
Drucke im Ventile durch drei Strome hoherer Ordiiung,
von welcheii jeder uiiinittelbar durch einen dem Hauptstrome
gleichgerichteten Strom erregt wurde. Bei den beiden ersten Striimen waren 3 Flaschen der Batterie init der Elektricitatsmenge 10, bei dem dritten init 15 geladen.
PoggendorfPs Annal. Bd. CXSIV.
18
274
dritter
Driick
irn
Ventil
a
1 Li 11.
1 Zoll
a
4
8
Ableokung durcli den Stroru
fiinftcr Ordnung
vierler
i p i ~ e n -F l k 4 c n
>tellnng stellung
-42
-34
-33
-33
-30
+56
+lo
-9
-18
-23
Spitzen- FISchenstellung stellung
-24
-22
-20
-19
-11
3-30
3-3
0
-- 4
-5
Spitzen- Flschenstellung
-24
-28
-25
-26
-27
stellung
+33
7
- 2
-11
-19
+
Diese verschiedriien Striiiiie verhalten sich in viillig gleicher WJeise, sie geben bei steigendein Luftdracke iin Yentile eiiie langsame Aeiidernng der inagiielischeii Ausschliige,
wenii das Vetitil in Spitzenstellung steht, eiiie sclinelle bei
Fl~chenstcllung. Dafs die Richtung der Ablenkring bei Fliichcnstellung mit dem unge.vviihnlich gcriiigen Drucke ron
~venig uber eiiiein Zollc Quecksilber wechselt, halte ich
iiicht fur wesentlich, da P S bei dein sp8ter von inir nntersuchteii Strome scchstcr Ordnuiig, wobei die 13 Furs Iang m Spiralen fehlten, nicht d e r Fall war, die verschiedene
Abnaliinc der Ausschliige aber in ebeii dein Sinne, wie Iiier
eintrat. Es folgt ails dieseii Versurhen: Wenn ein Strom
hoherer Ordnnng dnrch einen einfach gerickteteia Strom erregt wird, so ist die Richtutag seiner uorwiegenden Ablenkung der Richtung des erregenden Stromes entgegengesetat.
44. Die bescliriebenc hiinstliche Erregung der Striiine
hiiherer Ordiiung hcbt den Uiiterschied auf zwischen den
Striiincn gerader und nngerader Ordnung, was wcniger anfMlig ist , als dafs dadarch a11e Striiine Iioherer Ordiiung
das Merkinal der ungeraden Ordnung erhalteo. Sic TTcrhalten sich nlle, wie bei der ungestorten Erregung der tertiare Strom ( 1 4 ) . Da bei der kunstlichen Erregung das
Veiitil dcin erregcnden Strome Eine Richtung giebt , ihn
also darin dein priiniiren Stroine gleichinaclit, so koiinte
das Mcrhrnal des secundiiren Stromes erwartet werden. Die
vorwiegeiide Ablenkuiig des secundiiren Stromes erfolgt in
der Richtung dts ihn erregendeii Stromes (Hauptstromes),
gleichgiiltig ob der Hauptstrom durch ein Ventil gegaiigen
ist, oder aicht. Es findet also der merkwurdige Unterschied
295
statt, dafs die vorwiegende Ablenkung bei dein secundiiren
Strome der Richtung des ilin erregenden Stroines entspricht,
bei alleii Striiineii hiiherer Ordnung ihr entgegengesetzt ist.
Bei dieseii Striimen wird die Richtung des erregcndeii Stromes willkuhrlich durcli die Steliung des Ventils bestimmt,
Geschieht dids nicht, so wirkt jeder Stroin erregend iiiit
der Richtung seiner vorwiegenden Ablenkung, wodurch die
Abwechselung der Merkmale der auf einander folgenden
Striinie zu Staiide komint.
Als mittelbare Ursache des angegebenen Unterschiedes
kann vorlsufig der Uinstand aiigenoinmeii merdeu, dafs bei
dem secundriren Strome der erregende Strom nicht in sich
zuriicklzuft, mahrend diek bei alleii iibrigen Nebenstriiinen
der Fall ist, eiiie Annahme die der Priifung durch den
Versuch bedarf. Ich breche hier ab, da die rorliegenden
Abhandlungen nur den Zweck verfolgten , zur Erkennung
der Nebeiistriiine der leydener Batteric die wichtigsten
Thatsachen anzugebeii, die in jedem wolrl eingerichteten
physikalischeu Kabinete rnit geringein Zeitaufwaiide nachgemieseii iverdei: kiinnen.
V.
C'elier die Spectru einiger chernischen
Elernede ; vma W i 11i a m H tc g g i 42 s.
( A i l s den
Fhilosoph. Transact. f.1861, \ o n Hm. Vcrfasser iibcrsandt.)
1. V o r einiger Zeit bin icli gemeinschaftlich init Prof.
W. A. M i l l e r bcschiiftigt gewesen, die Spectra von Fixsternen zu beobachten. Uin die Lage der Stern-Linien
und ihre mijgliclie Coincidenz init den hellen Linien der
terrestrischen Elemente genan zu bestimmea, construirte
icli einen Apparat, in welcliem das Spectrum eines Sterns
direct mit jedem beliebigen Spectrum verglichen merden
kann. Zur Durchfiihrung dieses 'Vergleiches fanden wir
18
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