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Die Anfnge der Argentan- (Neusilber)-Industrie und der technischen Nickelerzeugung.

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XVI. Jahrgang.
Ron 10. i o . M i r z i , o J
arbeitet.
Wic wir oben gesehen haben,
betriigt dic Porositat des griinen Steins 21,P
Volurnprozente.
Beim Erhitzen bis auf
693' C. entweicht zunachst das Konstitutionswasser - der Stein ist vergliiht und
schwindet wahrend der nachsten Zeit des
Erhitzens, zwischen 693 - 1000' C. nicht
mehr, er befindet sich in Bezug auf Schwinden i n einem gewissen Beharrungszustsnd.
Die hijchste Porositat i s t beim Erhitzen auf
693' zwar noch nicht vorhanden, d a in der
Folgrzeit durch das Ausbrennen von kohliger
Substanz, durch die Zersetzung des Pyrits
u. s. w. die Porositlt immer noch zunimmt
und von 2 8 , O Volurnprozent bei 693' C. auf
29,l Volumprozent bei 1000" C. steigt. Damit h a t d a m der Stein das Maximum an
Porositat erreicht und beginnt derselbe mit
zunehmendcr Temperatur sich mehr und mehr
zu verdichten und zu schwinden.
Ich habe diese Verhaltnisse hervorheben
zu miissen geglaubt, da, wie erwahnt, das
Verhalten der Retortenmasse im Feuer die
eine sehr
Zinkausbeute beeinfluflt und
wesentliche Rolle beim Betriebe der Zinkofen spielt.
Die Anfange
der Argentan-(Nensi1ber)-Indnstrie nnd
der technischen Nickelerzengnng.
Von Dr. B. Neumann, Privatdozent.
In einem kfirzlich erschienenen Anfsatze
,Bemerkungen fiber die neuere Metallurgie des
Nickels')" giebt E. F. D i i r r e an: ,,d& die
Bekanntwerdung des Nickels ohne eingetretene
.ZwischenfStllez nur schrittweise ihr Ziel erreicht hiitteY. Als solchen Zwischenfall bezeichnet er den Umstand, ,,daB 1813-1820 die
nomadische Hilfstruppe RuPlands bei. der nnch
den Tagen der Beresina eintretenden Uberflutung
Mitteleuropas allerlei spezifisch russische oder
noch fremdartigere Kunstprodukte, Werkzeuge,
Waffen und Ausriistungsstficke . . mitbrachte".
,,Viele dieser Hilfsvijlker, die vermutlich als
Nachschub aus dem Osten kamen, ffihrten silberhelle oder blaWgelbliche Ziumungsteile aus einem
sehr hart und politurfahig aussehenden und
aucb befundenen Metall rnit sich, welches iiberall, wo die Gewerbthatigkeit einzelner Landstriche diese Dinge in die Hand bekam, groDe
Aufmerksamkeit erregte. \'or allem war es die
Berliner Metallindustrie, dann die slchsische,
endlich vereinzelt die westfilische und last not
least die englische, welche das neu eingefchrte
Metall in die Hinde bekam. Somit war es
nicht auffallend, daD iiberall in den gennnnten
Landstrichen nicht sehr lange nach den Friedenssehlissen und noch wahrend der Retablierungsarbeiten der beteiligten Staaten die ersten Versuche zur Ausfiihrung kamen, das neue Metall,
.
das nian ganz richtig nls ein ,,weises Messing"
taxiertc, nachzuahnien."
Far diese Art der Darstellung, nach welcher
die Neusilber- oder Argentanindustrie in der beschriebenen Weise angeregt oder entstanden sei,
diirften sich geschichtlich kauni Belege erbrinpen
lassen. Dasselbe gilt von der Angabeg): ,,es wird
als selbstverstaiidlich einleuchten, daD eventuell
schon eher Argentan aus dem erzgebirgischen
Revier in den Hnndel gelangte, wie das in der
Einleitung genannte mongolische Beschlagsmaterial asiatischer Kavalleriehaufen".
Andrerseits entspricht auch die im Muspratt3)
gegebene Darstellung nicht ganz dern Verlaufe
der Dinge. Es heillt dort: ,,Nachdem im Jahre
1823 der Verein z. Befijrd. d. GewerbfleiDes die
Aufgabe gestellt, eine dern 0,750 feinen Silber
iihnliche zn Speisegeratschaften brauchbare Legierung von hochstens
Wert des Silbers zu
eriinden, stellten im Jahre 1824 fast gleichzeitig
die Gebriider H e n n i n g e r in Berlin . . und
Dr. G e i t n e r in Schneeberg . . eine solche
her. Letzterer nannte sie Argentnn und stellte
sic anfangs aus Kobaltspeise . . . dar, . . .
H e n n i n g e r nannte die Legierung Neusilber.
Spater fabrizierte man die Legierung nur aus
In
Kupfer , Zink und metallischem Nickel.
Wien wurde die Legierung seit 1824 dargestellt."
Hierdurch wird die Annahme erweckt, als
hitten G e i t n e r und die G e b r . H e n n i n g e r
zur Erlangung des Preises die Legierung hergestellt. Richtig ist nur, daD die AnfStnge der
Argentanindustrie, d. h. die beabsichtigte Verwendung des bis jetzt unbenutzten Nickels zu
einer Legierung mit bestirnmten Eigenschaften
in die Jahre 1823 und 1824 fallen. Die Anregung hierzu kam aber von ganz andrer Seite
wie von asiatischen Kavalleriehaufen.
Uber das Nickel war bis zu Anfang des
vorigen Jahrhunderts nur folgendes bekannt :
1751 hntte C r o n s t e d t 4 ) gezeigt, daD in den
Kobaltgruben von Helsingland Erze vorkommen,
welche einen griinen Vitriol liefern, aus dem
sich ein aeisses hartes, sprodes Metall gewinnen
lnsse. Da nun B r a n d schon 1735 in Kobalterzen ein neues Metall nachgewiesen hatte, das
Kobalt, welchem allein die Eigenschaft, Glas
blau zu firben, zuzuschreiben sei, so machte
C r o n s t e d t darauf aufrnerksam, daO d a s von
ihm gefundene Metall das Glas nicht blau, sondern braun firbe. Das neue Metall onthalto
etwas Eisen und Kobalt, nber kein Rupfer.
1751 teilte er weiter mit, da13 dieses Metall
reichlich im Kupfernickel vorkomme, ferner, daD
die sogenannte Speise bei der Smaltebereitung,
welche sich nm Boden der Hafen nbsetzt, zum
gr6Dten Teil a m Nickel bestehe, verunreinigt
mit Kobalt, Eisen und Arsen; es sei keineswegs
,,ein verbrannter Kobalt", ,,der seine Seele verloren habe". Kupfer gebe rnit Kiekel ein hartes
weioes Metall. 1775 vereffentlichte B e r g m a n n j )
.
2)
3)
4)
I)
225
Neum8nn: Argantan-(NaUsllbcr)-Indu~tria.
Chem. Zeitschr. 1902, 2, 83.
5)
.
Chem. Zeitschr. 1902, 2, 139.
4. A d . IV. Bd. 2131.
Abhandl. d. Akad. d. Wiss. i. Stockholm.
Dissertatio de niccolo.
226
eine Arbeit iiber Nickel, in welcher er nachwies, dall C r o n s t e d t nur sehr unreines Metall
in Hinden hatte.
B e r g m a n n reinigte mit
groller Ausdauer sein Nickel, hielt es aber immer
noch f i r eisenhaltig, da es vom Magneten angezogen wurde. Erst 1804 gelang es J. B.
R i c h t e r , Nickel ganz rein herzustellen.
Es wire nun irrig, wollte man annehmen,
Nickel habe erst industrielle Anwendung gefunden, nachdem es als besonderes Metall erknnnt worden sei. Schon lange vor diesem
Zeitpunkt kam aus China eine weiBe Legierung
nach Europa, die den Namen ,,Packfong" oder
Weillkupfer" fiihrte. In dieser Legierung wies
zuerst E n g s t r o m 1776G) die Gegenwart von
Sickel nach. W i r wissen auch jetzt nach Angaben M o u l a n s , dall sogar schon in vorchristlichen Zeiten gelegentlich Kupfer-Nickellegierungen Verwendung fanden; so bestand ein Teil
der Miinzen v o n E u t h y d e m u s , Konig von Baktrien (235 v. Chr.), aus einer Nickellegierung
(77,68 Cu, 20,94 Ni, 1,05 Fe, 0,54 Co, 0,09 S),
die in der Zusammensetzung unsern jetzigen
Reichsnickelmiinzen ihnelt. Ferner wurden urn
die Mitte des 18. Jahrhunderts, wie sich nachher zeigen wird, an einigen Stellen Thiiringens
Kupfer-Nickellegierungen verarbeitet, ohne dall
man ihre Zusammensetzung gekannt hitte.
Den eigentlichen Anstoll zur Herstellung
von neusilberartigen Metallgemischen gab, wie
aus der Literatur ersichtlich, die Veroffentlichung
einer Analyse des chinesischen WeiBknpfers
durch F y f e im Jahre 1822. Diese Erscheinung
ist um so merkwiirdiger, als, wie sich bald zeigen
wird, E n g s t r o m und R i n m a n d o n 40 bis
45 J a h r e vorher die Zusammensetzung des Weillkupfers bekannt gegeben hatten.
D e r F y f e s c h e Artikel erschien im J n l i 1822
in dem Edinburgh Philos. Journal unter dem
Titel ,,Analyse des Tutenag oder chinesischen
WeiBkupfers".
Eine Ubersetzung davon kam
noch in demselben Jahre in S c h w e i g g e r s
Journal d. Chemie u. Physik') heraus. F y f e
fiihrt darin aus: .Die Angaben iiber die Zusammensetzung des Tutenag, das von den Chinesen zu mannigfaltigen Geriiten angewandt wird,
sind sehr verschieden. Nach K e i r ist es eine
weiBe Legierung von Kupfer, Zink und Eisen,
welche sehr hart und z i h und dabei hiimmerbar
ist und eine sch6ne Politur annimmt. Nnch
d e G u i g n e besteht es aus Eisen, Blei und
Wismut und enthiilt weder Kupfer noch Zink.
E n g s t r o m sagt in ,,den Stockholmer Abhandlungen, daS daa chinesische WeiBkupfer oder
Pakfong ails Kupfer, Nickel und Zink und zwar
in Verhiltnis von 5 : 7 : 7 zusammengesetzt sei."
,,Dr. H o w i s o n zu Lanarkshire war bei
seiner Anwesenheit in China so gliicklich sich
ein Becken nebst einem Kruge von dem dortigcn
WeiBkupfer zu verschaffen, wovon er mir ein
Stuck zur Analyse zusandte. Meinen Versuchen
zufolge ist die Zusammensetzung eine ganz andre,
die Legierung besteht nimlich aus Kupfer, Zink,
Nickel und ein wenig Eisen.
Das Becken ist von weil3er Farbc. fast wie
Silbw und sehr klingend. . . . E s hat eine treffliche Politur und scheint nicht leicht matt zu
werden. Das davon mitgeteilte Stiick fand ich
dehnbar in gewijhnlicher Temperatur, so wie in
der Rotgliihhitze, im Weillpliihen aber wurde
es sprode und hrach bei dem leisesten Schlage
unter dem Hammer. Mit einiger Vorsicht kann
man die Legierung in diinne Platten walzen,
auch Draht von der Dicke einer fcinen Nadel
ziehen.
Geschmolzen unter Zutritt der Luft
oxydiert sie sich und brennt mit weiller Flamme
wie Zink. Das spez. Gewicht bei 50° F. (= 100 C.)
ist 8,432." Bei der Analyse wurde von F y f e
gefunden: 40,4 Prox. Kupfer, 25,4 Proz. Zink,
31,6 Proz. Nickel nnd 2,6 Proz. C'
'isen.
.Wie dieses Weillkupfer bereitet wird, ist
unbekannt, es scheint aber unmittelbar nus einem
Erzc dargestellt zu werden; wenigstens versichert
H o w i s o n , dall Dr. D i n w i d d i e , welcher den
Lord M a c a r t n e y nach China begleitete, ihm
zu Calcutta einige Eremplare von Clem Erze gezeigt habe, das e r zu Peking erhalten, mit der
Versicherung, dall man daraus Weillkupfer herstelle. Das Becken kostete in China etwa das
Viertel seines Gewichtes Silber. Die Ausfuhr
der Legierung ist verboten. Der teure Preis
scheint f i r die Darstellung desselben aus einem
besonderen Erze zu sprechen; denn die einzelnen
Metalle, woraus sie besteht, sind hiufig i n China
und die Arbeit ist daselbst wohlfeil."
Die von F y f e in der Uberschrift benutzte
Zusammenstellung ,,Tutenag o d e r WeiUkupfer"
ist ein MiSgriff, der damals hiufiger vorkam,
indem man die aus Ostasien ausgefiihrten weiBen
Metalle Zink und WeiSknpfer, mangels sicherer
Analyse, oft verwechselte. Ich gebe nachstehend
eine Stelle a u s einer Abhandlung von S c h u b arthB)
,,Uber das chinesische Weilllcupfer"
wieder, welche auch auf diese Begriffsrerwechselung eingeht. ,,Man hat das chinesische Weillkupfer ijfters, obschon init Unrecht ,,Tutenag"
genannt, welches der indische Name f i r das
Zink ist; selbst F y f e . ., gleichfalls auch
B a r k e r g ) bedienen sich jenes Namens. ( B a r k e r
sagt, Tutenag sei eine Legierung von Zink mit
Wei5kupfer d. i. Nickelkupfer, welchcs Packfong
heillt.) Die Verwechselung des WeiBkupfers mit
dem Tutenag oder Zink mag vielleicht dadurch
entstanden sein, d d der leztere einen bedeutenden Handelsartikel in d e n Verkehr zwischen
China und Ostindien ausmacht; in ihren Eigenschaften sind beide Metalle jedoch ginzlich verD e r richtige Name
schieden (s. Lauder'O).
dieser Metallkomposition ist Pakfosg (weioes
Kupfer) oder Packfong. Die friiheren Angaben
der Bestandteile des chinesischen WeiBkupfers
sind sehr von einander abweichend. Der Grund
davon liegt ohne Zweifel darin, d d man hiiufig
statt des seltenen Weillkupfers Tutenag oder
Zink oder mit Zink gemachte andre Legierungen
von weiller Farbe untersuchte.".
.
Abhd. d. Ver.
I.
Beford. d. Gew.
4,134.
6,
I)
Abh.d.Akad.d.Wiss. Stockholm, Bd.37 p.35.
Band 36 p. 185. 1822.
9,
lo)
Gill. Technical. Repos. 1824, 289.
Edinb. phil. Journ. 1823, No. 15.
1824,
XVI. Jahrgmg.
Heft 10. 10. Mars 19fJ3.l
Naummn: Arg0nt.n-(Neuii1bar)-Iodustrie.
Wic schon vorher angegeben, hatte zuerst
E n g s t r d m (I. cit.) das chinesische l'akfong eincr
Analysc unterworfen (1776). Nach seiner Anpabc hber die Produktion des Pakfongs in China
k o r n n i t dssselbe aus den Bergwerken im Innern
tles Landes in Gestalt dreiecklger Ringe von
8-9 Zoll Umfang und l'/z Zoll Stirke nach
Kanton; es mull nus nickelhaltigen Kupfererzen
erschniolzen sein, die dort jedenfalls brechen.
Das rohe Metall ist mehr rotlich wie weill, es
wird in Kanton mit Zink versetzt, wodorch es
die weille Farbe erhilt. Nach E n g s t r b i n s
Analyse bestand es aus 43,75 Proz. Zink, 15,62
Proz. Nickel und 40,62 Proz. Kupfer.
Der
Zinkgehalt ist nicht immer derselbe, wodurch
verschiedene Abstufungen in der meillen Farbe
crzielt werden. B e r z e l i u s " ) gibt an, daS i n
China zwei Sorten Pakfong angefertigt werden,
,,dic eine ist von weiller Farbe, enthiilt mehr
Nickel, steht hoch im Preise und darf nicht aus
dem Lande gefhhrt werden.
Die andere ist
gelblich und wird als Handelsware in gro5er
Mengc aus China ausgefihrt.'
I n Kanton beschiftigcn sich eine Menge Leutc init der Bearbeitung des Pakfongs zu Hausgeriten und
Zieraten.
Bald nach E n g s t r b m beschiiftigte sich
auch S v e n R i n m a n mit dem Pakfong (sein
.Fbrsbck till J i r n e t s Historia", in dem die Mitteilungen sich befinden, erschien 1782 in Stockholm); e r hatte rohe unbearbeitete blasige Stiicke
und bearbeitete blanke Metallscheibcn von Pakfling bekommen.
Die Analyse ergab Kupfer,
Nickel, Zink und Eisen. Er war der erste,
welcher versuchte, die Legierung aus seinen
Bestandteilen darzustellen, er schmolz gleich
eine Menge von 1070 Pfund ein, erhielt aber,
da e r unrcines arsenhaltiges Nickelmetall und
schwefelhaltige Eisenfeilspiine angewandt hatte,
ein ungeschmeidiges Produkt, welches beim Kalthhmmcrn zersprang, dagegen war es leichter
fliissig und gab einen dichteren Gull nls chinesisches WeiOkupfer. Eine aus gleichen Teilen
Kupfer und Nickel zusammengeschmolzene Legierung war weill, halb geschmeidig und wurde
durch Zinkzusatr noch weiller. Ein Zusatz von
Eisen gab mehr Stirke, ohne die Geschmeidig
keit bcim Kalthiimmern zu vermindern. Er
schliellt daraus, ,daO die Verfertigung des chinesischen Weillkupfers kein Geheimnis sein kann,
daB sie aber nicht der Miihe lohnt, wenn man
nicht Nickel oder Kobald (welches dieselbe Wirltung tut) haben kann, oder wenn das Metallgemisch nicht unmittelbar durch Schmelzen im
grollen aus Erzen erhalten wird.'
F i r diese merkwiirdige Nickellegierung, die
das Silber bei der Herstellung von Lurusgegenstinden vertreten konnte, interessierte sich auch
bald, nachdem die F y f e s c h e Analyse bekannt
geworden war, der V e r e i n z u r B e f d r d e r u n g
tles G e w e r b f l e i l l e s in Preullen, der erst 1821
ins Leben getreten war. Der Verein beschloll
im Mirz 1823, wie S c h u b a r t h , der Redakteur
der Vereinsverhandlungen, ausdriicklich angibt :
,,In Verfolg dcr yon F y f e gelieferten Analyse
des Pakfongs" 'z), .diesen wichtigen Gegenstand
weiter zu verfolgen. Die Herren H e r m b s t i d t
und P r i c k habcn sich der Arbeit unterzogen,
die Darstelliing einer dem chincsischen Weillkupfer gleichkommenden Metallkomposition zu
versuchen". Ferner wurde ebenfalls noch 1823
unter die vom Vereine aufgestellten Preisaufgaben
eine solche aufgenommen, die den Zweck hatte,
das Studium jener Legierung anzuregen und
dieselbe womoglich industriell verwendbar zu
mnchen. Die Preisaufgabe lautet:I3)
,,Die goldene Denkmiinze, odcr deren Wert,
und aullerdem Zmeihundert Taler f i r die Errichtung einer Fabrik im preullischen Staate, worin
eine zu erfindende Metnllkomposition verarbeitet
wird, welche in der Farbe dem 12-l6tigen Silber
gleichkommt, gleich diesem zu Lbffeln, Leuchtern
und anderen getriebenen Gegenstinden verarbeitet werden kann, in den gewbhnlichen
Speisen unaufloslich ist, keine nachteiligen Einwirkungen auf die Gesundheit auszuiiben vermag
und hochstens ein Sechsteil des Silberwerts
kostet.
Diese Preisaufgabe ist nun, wie ich gleich
hier bemerken will, mehrere J a h r e hintereinander
wiederholt worden, xuletzt im J a h r e 1826, der
Preis scheint nicht vergeben worden zu sein,
ich habe wenigstens in den Verhandlungen nichts
hieriiber finden k6nnen.
Schon im April 1823 teilt H e r n i b s t i i d t
dern Verein die Resultate seiner Versuche mit.
Er nahm Kupfer, Zink, Eisen als Metalle und
Nickeloxyd, mischte rnit Kolophonium und
schniolz unter einer Kochsalzdecke ein. Das
gewonnene Metall war gelblichweill, auf dem
Bruche dunkelgrau und feinkcrnig, aber so
sprode, daI3 es beim Kalthimmern zersprang.
Der Grund der Sprodigkeit war irn Arsengehalt
des Nickeloxydes zu suchen.
Mit besserem
Nickeloxyd war auch das Metall weniger sprbde.
In der Novembersitzung 1823 gab dann
nuch F r i c k seine Resultate bekannt. E r hatte
unter Auslassung des Eisens nach F y f c 41,75
Kupfer, 32,25 Nickel und 26 Zink eingeschmolzen :
das Produkt sah weill aus, hatte graiien Bruch,
liell sich hei5 garnicht, kalt nur wenig schmieden
und zerblitterte bcim Walzen. Die Legierung
wurde mit mehr Zink und Kupfer zusammengeschmolzen, s o d d die Zusammensetzung 50
Kupfer, 31,25 Zink und 18,75 Nickel war;
dabei wurde ein weiles gut bearbeitbares Metall
erhalten, aus dem verschicdene Gerate verfertigt
wurden. Ein ihnlicher Versuch rnit 53,39 Kupfer,
29,13 Zink und 17'48 Nickel gab ein ganz
silberihnliches sehr zihes , dehnbares Metall.
F r i c k berechnet den Preis eines Pfundes der
Legierung in grb5eren Mengcn auf 4 Taler.
Eine nach E n g s t r o m s Angabe zusammengeschmolzene Probe gab eine blauweiOe, dem
Silber unihnliche, schwer streckbare Legierung.
Inzwischen hatte am 18. September 1823
Hofrnt Ch. K e f e r s t e i n einen Vortrag ,,Uber
Is)
p. 137.
18)
~
11)
Lehrb. (1. Chemie Bd. 11, 331, 1826.
227
p. 19.
Verhandlg. d. Ver. z. Bef. d. Gewerlifl. 1824,
Verhandlg. d. Ver. z. Bef. d. Gewerbfl. 1823,
.
~~
Weiflkupfcr" vor d c ~Versnmmlung Deutscher
Saturforscher und Arzte zu Hnllel-') gehalten,
in dern e r folgendes ausfiihrte: ,,Seit langerer Zeit
bercitet und verarheitet man zu Suhl im Hcnnebergischen sowie in den nahegelegenen Orten
Weillkupfer. vorziiglich zu Garnituren ron Gewehren,. auDcrdem auch zu andern Gegenstiinden
wie zu Sporen und dergleichen. Dieses Metall
ist dem Silber tauschend ahnlich, halt sich vortrefflich ohne anzulaufen, hat auf dem Probiersteine den Strich des Silbers, ist nicht spriide,
sondern im Gegenteile hochst dehnbar, enthalt
kein Arsenik, wie die Metnllkoinposition, die
inan sonst WeiDkupfer nennt, und gewihrt dsher
den Suhler Fabriken groWen Nutzen. Worms
dieser metallischc Koroer bestehe. woher cr
komme. wie man ihn behandle, dariiber war
bisher so gut als garnichts bekannt, weshalb
ich vor einiger Zeit meinen Bruder, den Gerichtsamtmann A d o l f K e f e r s t e i n zu Suhl aufforderte,
doch moglichst genaue Untersuchungen i n dieser
Hinsicht anzustellen." D e r Bruder sandte hierarif eine Menge Erz an den Hofrat B r a n d e s
nach Salzuffeln zur Analyse, und nahm mit dem
Berggeschmorenen M h 11e r Untersuchungen an
Ort und Stelle vor. A. K e f e r s t e i n und M i l l e r
berichteten am 26. August 1823 iiber ihre Resultate an den Naturforschenden Verein zu Suhl.
Eino Abschrift diescr Mitteilung und ebenso die
Analyse \-on B r a n d e s benutzte dann Ch.
K e f e r s t e i n bei seinem Vortrage. Die ,,Analyse
des Erzes, woraus das Suhler WeiWkupfer bereitet wird" von Brancles's) ergab: SS,O Kupfer,
8,75 Nickcl, 0,75 Schwefel und Spuren Antimon,
1,75 Kieselsiiure, Eisen und Tonerde. B r a n d e s
setzt noch hinzu: ,,Das Erz scheint in seinem
reinen Zustande nichts anderes als eine Legierung von Rupfer und Kickel zu sein, die iibrigen
Bestandteile sind wahrscheinlich als der Schlacke
angehijrig zu betrachten. Zu bemerken ist noch,
da0 das Kupfermineral von heller Kupferfarbe
in Linsen und auch grollen rundlichen Stiicken,
Platten und ahnlichen Formen in einer schmarzen
schlackenartigen Masse liegt; die Analyse ist
mit, den von den Schlncken n16glichst gereinigten
Stiicken gemacht, doch halt die schwarze Schlacke
selbst auch ICupfar und Nickel." (Nach H o l l u n d e r l " ) sol1 das Erz noch 4-5 Proz. Eisen
enthalten.)
I n dem ,,Bericht des Berggeschworenen
M i l l e r und des Gerichtsamtmanns K e f e r s t e i n
iiber das Vorkommen des WeiDkupfers" wird
mitgeteilt, daD ungefiihr 5 Stunden von Suhl
die Hildburghausischen Ortschaften Unterneubrunn und Ernstthal liegen. ,,Die von ersterem
nach letztorem Dorfe flieBende Schleuse f i h r t
in ihrem Sande das WeiDkupfer bei sich, welches teils massenfijrmig, teils in dem Ansehen
nach braungelben Kcrnern, teils fein eingesprengt
und i n Schlacken liegend, teils endlich als
Rur auf dcm erZementkupfer vorkommt.
I+)
Schweiggers Journ. d. Chemie
11.
Phys.
89, 17.
lj)
Schweiggers Journ. d. Cheniie u. Phys.
36, 19.
16)
Kastners Arch. d. ges. Naturl. Bd. I, 501.
willinten beschrinlcten l:auii~e zcigt sich dieses
Metall, welches yon dem geiibten Auge mehrerer
Personcn, die sich damit beschiftigen, auf Clem
klaren Gruncle der flachen Schleuse gesehcn und
in einzelnen oft sehr klciiien Teilchen mittels
eines Rechens herausgeholt w i d . Imrner niehr
erschijpft sich jedoch die Quelle dieses Metalles,
sodah man jetzt nur wcnig findet u n d da.s Pfund
solcher WeiBkupferschlacke an Ort und Stelle
zwei. Taler PreuU. Cour. Itnstet. Vor nichreren
Jahren fand man es hiiufigcr, indeni die Kupferschlacko zum Teil bei dem Ausfiilleii der Gebaude benutzt war und man auch sonst hier
,,Da jedoch alle
und da heufig davon antriif."
Reservoirs wo man dergleichen Schlacke nur
verniutete sowohl i n Unterneubrunn als Ernstthal bereits durchsucht und ersch6pft sind, so
beschrankt sich der derzeitige Gewinn lediglich
auf das Ausfischen aus der Schleuse.= Ueber
die Entstehung der Schlacken fehlen handschriftliche Uberlieferungen. An beiden Orten
bestanden friiher Kupferhiitten. die ihre Erze
,,bei der Gabel" auf der PreuSisch-Hildburghausenschen Grenze, am Bohrbach und .bei der
Tanne" bezogen.
M i i l l e r und K e f e r s t e i n
sind der Ansicht, ,,daO das Weillkupfer, melches
zum grolen Teil regulinisch in der Schlncke
vorkommt, bei dem friiher stattgehabten SchmelzprozeB als nutzloses Edukt angesehen und we@;geworfen istY. Wahrscheinlich waren die Erze
nickelhaltig. N a n hat angegeben, daD das
WeiBkupfer i n verschicdener Giite vorkomme
und sich nicht jedes Stiick gleich gut verarbeiten lasse; nur US guter Schlacko l a s e
sich auch gutes weiDes dehnbnres WeiDkupfer
machen. Den W e r t des WeiDkupfers habe man
vor ca. GO-80 Jahren (1743-63) kennen golernt, .damals existierte in der Tanne unaeit
Ernstthal ein Vitriolwerk. Einer der Arbeiter
wollte zur Verfertigung des schlechten Vitriols
Eisen zusetzen, und d a man die WeiOkupferschlacken f i r Eisenschlacken hielt, so nahm er
eine Quantitirt von dem gesaiiimelten WeiBkupfer, in der Meinung Eisen zu haben, und
wunderte sich h k h l i c h s t Kupfermasscr zu be,,Er hbergab die Masse einem gekomnren."
wissen H o m b u r g in Hildburghausen, der es bei
genauer Priifung f i r WeiDkupfer erkannte, seitdem es zu mannigfaltigen Arbeiten, besonders
zu Sporen und Gewehrgarnituren benutzt ist."
Hiernn schlieDt der Hofrat K e f e r s t e i n
in seinem Vortrage noch einige weitere Remerkungen: ,,bald aber wird dieser Vorrat girnzlich
erschiipft sein und man wird die Benutzung
einer hiichst niitzlichen Metallkomposition, die
sehr zurn Flor der Suhler Fabriken beitrigt,
ganz aufgeben miissen, wenn es nicht gelingt,
jene Koniposition kiinstlich darzustellen , oder
die Erze zu finden, welche dieses Metall liefern".
.Die dern Suhler Erze analoge Verbindung von
Nickel und Kupfer ist, infolge mehrerer Handbiicher der Chemie, wohl kiinstlich im kleinen
bewirkt und theoretisch bekannt; daa Nickelmetall, das in seinem reinen Zustande dem Silber
in Hinsicht der Farbe nahesteht, ist aber hijchst
strengflhssig, und dieses ist wohl der Grund,
daD man eine Legierung desselben mit Kupfer
XVI. Jnhrging.
llsfl 10. 10.Mllrr JSO!J.]
~ _ _
Nsummn: Argentan-(Nau~ilbsr)-Iadualrie.
229
~
1
noch nicht im gruUen und zum praktischen
Gebrauche hat zuwege bringen kiinnen." E r
appelliert an die Bergbehdrden und an die
Naturforscher sich dieses Gegenstandes anzunehmen, , , d a m wiirden wir vielleicht die Freude
haben, ein fast ganz erschopftes Kunstmaterial
nicht untergelien, vielmehr neue Gewerbe in
einer Gegend nufbliihen zu sehen, welche durch
die Zeitverhaltnisse viel gelitten hat."
Dieser Wunsch war zur selben Zeit schon
fast in Erfiillung gegangen, allerdings begam
die Entwicklung der neuen Industria in einer
andern Gegend.
Vorerst mochte ich noch eine Bemerkung
zu der Herkunft der Suhler Kupfernickelschlacken
iaachen. Die von M i i l l e r und K e f e r s t e i n
offengelassene Frage, wie das Nickel in die
Schlacke gelange, beantwortet sich dahin, d d
zweifellos die an Ort und Stelle gewonnenen
Kupfererze nickelhaltig waren, denn w i r wissen,
dd auch das Mansfelder Kupfer nickelhaltig
ist. Einen noch direkteren Beweis liefert eine
Stelle, die ich in einem sehr merkwiirdigen
Buche: . L e h m a n n , Cadmologia oder Geschichte
des Farbenkobolds 1761" gefunden habe. Danach wurden Mitte des 18. Jahrhunderts im
Saalfeldischen ,:prune koboldische Kupfererze''
(also nickelhaltige Kupfererze) gewonnen und
verhiittet. .Die davon gemachten Kupfer sind
aber n u r glimmrig und sprode, sodall sie zu
nichts als zu Stiickmessing gebraucht werden."
Also auch hier fand eine unbeabsichtigte Neusilberdarstellung statt.
Infolge des K e f e r s t e i nschen Vortrags
nahm F r i c k eine neue Serie Versuche auf und
ermittelte, wieviel Nickel ndtig sei, um eine gegebene Menge Kupfer zu entfitrben, und wieviel
Zinkzusatz n6tig sei, um Weillkupfer zu erzeugen.
2/5 an Nickel erwiesen sich als hinreichend zur
Entfarbung. I m Dezember 1823 legte er dem
Vereine die neuen Resultate vor und schloD aus
seiner Untersuchung, .daB die Arbeiter, welche
aus dem rohen Material in Suhl das WeiDkupfer
fabrizieren, demselben einen Zusatz von Zink
geben, wie nuch in Kanton, nach E n g s t r 6 m s
Angabe, das rohe Material von den Chinesen
mit Zinli versetzt wird, um Pakfong zu bereiten.
Die Quantitat des zugesetzten Zinks bedingt die
grd0ere oder geringere Ahnlichkeit mit der Farbe
des Silbers." ZHTei weitere Proben legte F r i c k
in der Mitrzsitzung 1824 vor. I n der Aprilsitzung
1824 wurden, wie der Bericht mitteilt, vorgelegt :
,,mehrere Proben von Arbeiten aus Argentan (einer
Legierung ihnlicher A r t aus Kupfer und Nickel,
als die vom Vereine zur Nachahmung des chinesischen Pakfongs gemachten) von dem Herrn
Dr. G e i t n e r in Schneeberg, a m der Handlung
von J. C h r . H o c h h e i m e r in Leipzig.'
S c h u b a r t h gibt dann in seinem (im
August oder September 1824 erschienenen) Berichte iiber die VOIU Vereine angestellten Versuche an: .Eine dem chinesischen Weillkupfer
gleichkommende Metalllegierung verfertigt der
Dr. G e i t n e r , Besitzer einer chemischen Fabrik
in Schneeberg, unter dem Namen A r g e n t a n
und verkauft das Pfund roh zu 3 Taler. Aus
dieseni Material verfertigt J. C. H o c h h e i m in
Ch.1908.
Leipzig Gegenstznde aller .4rt als : Steigbugel,
Kinnketten, Schnallen far Reitziume, Spurn,
Rosetten etc. Proben von diesen Arbeiten be-
230
Naummn: Arganlrn-(Nausllbar)-Indu~~ie,
fleilJcs fur dns J a h r 182.7 und 1 S 2 4 in Berlin
helcannt gemachte Preisaofpabe . . . . gelost
haben? W i r glauben es17); denn alle diese Bcdingungen erfullt unser Landsmann mit scinem
Argentan, und die fabrikmiI3ige Verarbcitung
ist ebenfalls von ihni erlangt, indem diese fiir
das Kbnigreich Sachsen bereits (b. I A p z . Ztg.
No. 86 d. 9. April) dem Herrn J o h . C h r i s t .
H o c h h e i m in Leipzig iibertragen, dieser auch
schon ein komplettes Lager von Sporen, Geschirrbeschlagen und allen dahin einschlagenden Artikeln er6ffnet hat. . . . W i r haben in
Eisen gegossene und rerzierte Leuchter gesehen. . . .=
1824 schreibt ferner noch der Herausgeber
von Schweiggers Journal: ,,Es kann als eine
Frucht der vorjahrigen Versnmmlung der Naturforscher in Halle betrachtet werden, d d . . . die
Aufmerksamkeit auf das Nickelkupfer gelenkt
wurde." . . . . ,Dab Nickelkupfer ist wihrend
rler Zeit ein Gegenstand des Handels geworden
und wird bcsonders Ton Herrn Dr. G e i t n e r in
Schneeberg in so ausgezeichneter Schbnheit geliefert, daL1 die daraus gefertigten Arbeiten durch
bloDen Anblick, ohne kinstliche Proben, nicht
von Arbeiten aus Silber zu unterscheiden sind.
Die Leser dieser Zeitschrift kennen Herrn Dr.
G e i t n e r schon als einen sehr achtungswiirdigen
tcchnischen Chemiker aus einigen in friiheren
Binden dieser Zeitschrift befindlichen Abhandlungen und es hatte derselbe schon lingst als
Besitzer eines Kobaltwerkes Veranlassung genug
uber Verarbeitung des Nickels nachxudenken
und Versuche in dieser Beziehung zu machen.
Indes bedurfte es doch einer iuBeren Veranlassung
urn den EntschluW, eine formliche Fabrik von
Nickelkupfer zu begrunden, bei ihm zur Heife
zu bringen."
Die bisher wiedergegebenen Auszhge zeigen
also, daD Dr. G e i t n e r am Anfang des Jahres
1824 bereits die Legierung im groUen herstellte
und fnbrikminig verarbeiten lieb. Bus dem
ELbe-Blatt ist aber zu ersehen, daQ e r bereits
Anfang i823 Gebrauchsgegenstinde von Argentan
hergestellt hat, denn sie befanden sich April 1824
in bereits einjihrigem Gebrauche. Die G e b r
H e n n i n g e r , welche ab und zu auch als Erfindei
des Neusilbers bezeichnet werden, sind mil
lceinem Worte in irgend einer Abhandlung ode]
Notiz erwihnt. Hiitten dieselben, wie angegeber
wird, 1824 schon das Neusilber im groWen fa
briziert, drnn h i t t e doch auch sicher der Vereir
zur Beforderung des Gewerhfleifles in Berlin
der sich so sehr ftir die Legierung interessierte
ctwas davon wissen miissen, daB in Berlin bereitr
eine Industrie dieser Art bestand. Die G e b r
H e n n i n g e r bezogen im Dezember 1824 VOI
G e i t n e r einen groDen Posten Metall, die eigenc
Fabrikation kann also in grCL3erem MaBstabe ers
1825 aufgenommen worden sein. Wenn sic1
dann die Berliner Neusilberindustrie in dei
nichsten Jahren schneller entwickeln konnte al
die sichsische, so lag das an Verhiltnissen, di
wir gleich kennen lernen werden.
___
1') Der Preis war fir eine Fabrik in P r e u B e
b e s t i m t , deshalb ist die Annahme unrichtig.
IanaZEki
L!k
ir
G e i t n c r w%r Anfang 1S2.1 uni ein l'rivi!gium bei der siichsischen Itegierung eingeommen; dasselbc wurde ihrn aber crst am
4. Juni 182fi und dann mit solchen Einschrinungen ert.eilt, daD seine Konkurreuten bald
inen Voraprung hatten. Das Privilegiurn ist
iteressant genug um wiedergegeben zu wcrden.
hsselbe hat mir im Original vorgelegen, was
:h der Liebenswiirdigkeit des Herrn Kommerziensts A . L a n g c in Auerhammer, cincs Enkels
cs E r h d e r s , zu verdanken habe. Es lautet:
,,Wir, Friedrich hugust von Gottes Gnaden
:onig von Sachsen etc. etc. etc. fur Uns und
Jnser Erben und Nachkommen, thun kund, dass
Yir auf aller unterthanigstes Ansuchen Dr. E r n s t
i u g u s t G e i t n e r n zu Schneeberg und dessen
Erben zu Verfertigung der Ton ihm erfundenen,
einem Ausfiihren nach aus Kupfer, Nickel, Zink
.nd Eisen bestehenden und Argentan henannten
letallkomposition fur Unsere gesammten Lande
in aussch1ieDende.s Privilegium auf sechs J a h r e
rtheilt, auch den Gebrauch eines Fabrikstempels
nit der Bezeichnung ,,Argentan" gestattet haben.
Thun dies auch aus Landesfurstlicher Macht
,nd yon Obrigkeits wegen hiermit und in
Craft dieses und wollen , dass vorgenannter
h.'G e i t n e r und dessen Erben bei diesem
'rivilegio bis an Uns geschiitzt werden; jedoch
Jns, Unseren Erben und Nachkommen an
jnsern hohen Landesfurstlichen Regalien und
ferechtigkeiten wie solche hohen Namen haben
nogen, sowie sonst Jedermann an seinen Rechten,
)hne Schaden, immassen Wir Uns auch dieses
Jrivilegium nach Gelegenheit der Zeit und der
Jmstinde zu mehren und zu mindern oder ganzich wieder aufzuheben hiermit ausdricklich vormhatten.
Gleich wie aber die Blaufarbenwerke Unserer
Lande von der Wirksamkeit dieses Privilegii
rusgenommen bleiben ; also sol1 auch das Argen,an xu Koch-, Trink, & Speisegeschirren,
iamentlich auch zu Speiselbffeln nicbt versrbeitet werden. Ausnahmsweise mag jedoch
lie Fertigung solcher Trink- Rr. Speisegeschirrc
in denen fliissige Speisen nicht stehen bleiben
3der abkihlen als: Kaffeelbffel, Zuckerzangen,
Zuckerdosen, Eistcpfe, Theesiebe, Eierngpfchen,
Theekessel und Theemaschinen, in welchen dns
Wasser zum Thee nur kochend gemacht wird,
nachgelassen Rein, wogegen Theekannen, .Kaffeekannen, Milchkannen blos unter der Bedingung,
dam die innere Flache stark vergoldet werde,
aus Argentan verfertigt werden mhgen.
Zu
dessen Urkund hrben Wir dieses Privilegium
eigenhindig unterschrieben, auch Unser grosseres
Insiegel wissentlich beifugen lassen. So geschehen und gegeben zu Dresden am vierzehenden J u n i Ein tausend Achthundert Sechs und
Zwanzig.
Friedrich August.
(L. S.)
E. F. K. A. Freyherr v . W e r t h e r n .
Die Griinde ftir die erwihnten Einschrinkungen sind wohl darin zu suchen, dall die
sachsische Regierung befiirchtete, da13 ein in der
Legierung event. enthaltener Arsengehalt beim
Gebrauche gesundheitsschadlich wirken mbchte,
XVI. Jahrgang.
Heh 10. 10. Mar. 1903.1
Noumann: Argentan-(Neuiilber)-Indullria.
d : ~die anfangs verwendcle Kobaltspeise srsenhaltig war. Die Versuche namhafter Gelehrter
iiher das Verhalten der Legierung beim Gebrauch
waren aber sehr zufriedenstellencl aosgefallen.
Die preullische Kegierung war weniger ingstlich,
die G e b r . H e n n i n g e r fanden weitgehende Unterstiitzung, insofern als jene an alle 6ffentlichen
Anstalten eine Weisung erlieR, Neusilbergeschirre anzuschaffen. Gerade aber in Bezug
auf die Freiheit von Arsen war das G e i t n e r sche Fabrikat besser als das Berliner. W i r
miissen es iiberhaupt als das Hauptverdienst
G e i t n e r s ansehen, d d er ein Verfahren zur
Darstellung von r e i n e m Nickel im grollen fand,
welches ihm gestattete, das Yetall in grb5eren
Mengen relativ b i l l i g zu gewinnen. Nur hierdurch wurde die Verwendung des Nickels zu
einer Legierung,
die f i r Gebrauchsgegenstinde dienen sollte, m6glich. Wie wir schon
sahen, berechnete F r i c k , dall der Preis pro
Pfund der Legierung im groflen auf 4 Taler
zu veranschlagen sei, wjlhrend G e i t n e r anfangs
schon das Argentan zu 3 Talern verkaufte. Die
andere Einschrinkung betraf die Blaufarbwerke,
welche von dem Privilegium ausgenommen sein
sollten. Die Blaufarbwerke gehbrten zum Teil
dem Fiskus und sie waren damals wohl die
einzige und ergiebigste Quelle, welche Nickel
als Nebenprodukt lieferte. Durch diese Verhiltnisse kam cs, daD G e i t n e r , der mehr Gelehrter wie Geschiftsmann war, in den ersten
Jahrzehnten von seiner Erfindung so gut wie
gar keinen Nutzen zog, wihrend die G e b r .
H e n n i n g e r in Berlin mit ihren Neusilberwaren rascher bekannt und deshalb vielfach als
E r h d e r bezeichnet wurden.
Das Verhiltnis zwischen G e i t n e r und
H e n n i n g e r , ebenso die anfinglich der Fabrikation entgegenstehenden
ungiinstigen Verhiiltnisse beleuchtet am besten ein Schreiben
G e i t n e r s an den Allg. Anzeiger in Gotha,
welches er zu seiner Rechtfertigung auf einen
Artikel in einer Zeitung ,,Insel Riigen" schrieb.
Das Konzept hierzu hat mir ebenfalls im Original
vorgelegen. Es lautet:
,,Suuni cuique! In Nuinrner 62 der ,,Insel
HiigenY werden in dem g u t a c h t l i c h e n Y i s s g r i f f iiberschriebenen Aufsatze die Herren
H e n n i n g e r PL Co. in Berlin E r f i n d e r des
sog. Neusilbers oder Pakfongs genannt und es
wird dabey bemerkt, dass gedachte Fabrikanten
das Yerbot ihrer aus Neusilber verfertigten
Speise-, Koch-, Trinkgeschirre, insofern es in
mehreren auslhdischen
Zeihngen
inserirt
worden, wegen des freyern guten Fortgangs
ihrer Fabrik nicht auf sich hitten beruhen lassen
kunnen und sich daher an das Kgl. Preuss. Stnatsministerium gewandt hitten, bey einer Kgl.
Sikhs. Landesdirection u m eine nochnialige genauere Prhfung dieses Neusilbers einzukommen,
welcher Petition auch gewillfahrt, die Untersuchung daher den berhhrntesten Cheniikern
aufgetragen und hierauf das Verbot gedachter
Neusilber-Warren wieder aufgehoben worden sey.
Hierzu glaube ich aber folgendes entgegnen
Z I I mtissen.
Bereits iiii Jahre 1833 wurde von
mir dns erstr A r g e n t a n , Neusilbor tider 1':ik-
..
1
____-
23 1
fong, niit welchen letzteren Namen spjltere
Nachahmer meiner Comuosition i h r Fabrikat
belegten, producirt und zur Anfertigung von
Sporen, Steigbfigeln und Pferde-Geschirren benutzt.
Das Jahr darauf iibertrug ich die alleinige
Anfertigung aller Arten von Argentan-Waaren fiir
das Konigreich Sachsen Herrn H o c h h e i m in
Leipzig und brachte sowohl das rohe Metal1 als
daram gefertigte Bleche zuerst in den Handel.
Tm December desselben Jahres (1824) wandten
sich die Herren G e b r . H e n n i n g e r an mich
und erbaten sich Proben meiner Composition,
worauf alsbald eine grossere Bestellung auf GUSSmetall sowohl als Blechschienen mit Versicherung
einer kiinftigen sehr bedeutenden Abnahme erfolgte.
Ob demnach die Herren H e n n i n g e r & Co.
in Berlin E r f i n d e r des Neusilbers, welches,
da es dieselben Bestandtheile wie das Argentan
enthilt, gleiche Eigenschaften mit demselben
besitzt, nur als eine deutsche Uebersetzung desselben anzusehen seyn muss, genannt werden
konnen, bleibe der Beurtheilung Anderer iiberlnssen.
Was aber das geriigte Verbot der Berliner
neusilbernen Speise-, Koch- und Trinkgeschirre
anlangt, so ist solches blos als ein Act der
Bevorzugung zu betrachten. Denn als ich Anfang
des Jahres 1824 (aus besonderer Veranlassung)
um ein ausschliessendes 10jjlhrig.m Privilegium
f8r meine Erfindung nachsuchte, wurde mir
zwar zur Erlangung von Sieben Hoffnung gemacht, jedoch dabey bemerkt, die Verarbeitung
m. L. z. E. L. L%. T. G. (= meiner Legirung zu
Essldffeln und Trinkgeschirren) verboten wird.
Als ich nun gleich hierauf competente Zeugoisse
mehrerer auslindischer Chemiker von anerkanntem Hufe iiber die Unschidlichkeit meines
Argentans und gleichfalls von Stiiben in dieseni
Gewicht mit 1 2 liithigem Silber beigebracht und
auf Wegfall eines dem Rufe meiner Eriindung
hochst nachtheiligunddieselbe verdichtig machenden Verbotes geziemendest bat, erhielt ich dennoch endlich den allerh. Bescheid, dnss zwar die
Anfertigung meiner vergoldeten Tischthee- und
Speise-Gerathschaften nachgelassen worden, jcdoch
die Verarbeitung meiner Composition zu Essldffeln gjlnzlich untersagt seyn und bleiben sollte,
wobey es daher auch, trotz der von einem
11 e r m b s t a d t , D fi b e r e i n e r , S c h w e i g g e r
und B e u t h ausgesprochenen Unschiidlichlceit
meines genau deshalb untersuchten Argentans,
alle weiteren Vorstellungen ungcachtet, gcblieben ist.
Dass nun aber nuch den Berliner N e n d b e rfabrikanten (nicht etwa auf meinen Antrieb,
sondern wie verlautet auf Veranlassung der
Dresdner Silberarbeiter, welche wahrscheinlich
weniger silberne L6ffel verkaufen zu kijnuen befiirchteten) und zwar wie es in der deshalb erlassenenl'erordnung heitlst - zu mehrerer Gleichstellung mit dem dem Dr. G e i t n e r ertheilten
Privilegio, untersagt worden, liegt wohl in der
Natur der Sache und ich frage demnach nur
noch, wer sich eigentlich s o h 1 mehr iiber jenes
crste \-erbot (wo nicht a u c h gar fiber die nun-
21 *
232
Neumann: Argent.n-(Neuillbar)-Indultrio.
-
mehr erfolgte Aufhebung desselben) zu beklsgen
Ursache habe, die G e b r . H e n n i n n e r S: C o .
in Berlin oder der unterzeichnete
Dr. G e i t n e r in Schneeberg."
Bemerkt zu werden verdient noch, da13
G e i t n e r (da die aus den sichsischen Erzen
gewonnenen Nickelmengen vielleicht nicht ausreichten) in Ungarn ein eigenes Nickelwerk errichtete. Das Ausgangsmaterial diirfte auch hier
Nickelspeise bez. arsenhaltige Nickelerze gewesen sein.
Biographisch ist iiber den interessanten
Mann noch kurz zu berichten. E r n s t A u g .
G e i t n e r wurde 1 7 8 3 in Gera geboren, studierte
in Leipzig Medizin, war einige Jahre Privatsekretir und Chemiker in Diensten des Konferenzministers und Eisenwerksbesitzers van E i n s i e d e l , er lie13 sich 1809 als Arzt in LoBnitz
nieder, beschiftigte sich dabei mit Chemie, errichtete 1810 eine Fabrik, in der er Kupferfarben, chromsaure Salze und andere Priparate
fiir Knttnndruckerei herstellte.
E r zag 1815
nach Schneeberg, dart b e f d t e er sich auI3erdem
mit der Herstellung von Ultramarin, Kobaltblau etc., daneben stellte er chemische Priparate
und Farben fiir Porzellan- und Glasmalerei her.
1 8 2 3 erfand e r das Argentan, kaufte 1829 vom
Fiskus den Auerhammer, ein altes Eisenwerk,
wo ihm die vorhandenen Wasserkritfte die Anlnge von Walz- und Streckwerken fiir die hierher verlegte Argentanfnbrik ermoglichten. AuQer
der Nickelhiitte in Ungarn griindete e r noch
eine Porzellanfabrik i n Bbhmen und benutzte in
Planitz bei Zwickau die van unterirdischen
Kohlenbriinden herriihrende W i r m e eines gronen
Terrains fiir Treibgitrten tropischer Gewiichse.
Er starb 1852. Beide G e i t n e r s c h e Werke
bestehen noch (Schneeberg und Auerhammer),
sie sind im Besitz der Enkel. Die Argentanfabrik in Auerhammer diirfte heute wohl das
bedeutendste Werk dieser A r t sein.
Ehe Dr. G e i t n e r sein Privilegium erhielt,
entstand auch in Wien (1825) eine Neusilber-
[.n,::E:~*",k%
I fabrik,
die Herr v a n G e r s d o r f f anlegte.
Pieser verijffentlichte 1826 in den Annalen,, der
Phys. u. Chemie's) eine kurze Mitteilung ,,Uber
das Packfong", worin e r Angaben iiber die Herstellung der Legierung machte. Er schmolz
haselnul3groQe Nickelstiicke mit Kupfer gemischt,
mit Kohle bedeckt, im Tiegel im Windofen.
Beim Eintragen verbrennen 5-6 Teile Zink.
Er empfiehlt fiir Lijffel: 22 Ni, 55 Cu, 2 3 Zn,
f i r GuO: 18 Nil 5 4 Cu, 2 5 Zn, 3 Pb, fiir
Walzrnetall: 2 0 Ni, 60 Cu, 2 0 Zn. Zusatz van
2-2,5 Proz. Eisen mache das Metal1 weiBer,
aber auch hirter und sproder.
D e r Herausgeber P o g g e n d o r f bemerkt in
einer Note hierzu:
,,Herr v. G e r s d o r f f hitlt van dem Packfong stets vorritig und verkauft dasselbe in
jeder Quantitit bis zu einem Pfunde hernb, das
Wiener Pfund zu 2 fl. 2 4 kr. Miinze. Auch
iiberl80t derselbe ziemlich reines Nickel, das
Wiener Pfund zu 8 fl. Miinze."
v. G e r s d o r f f errichtete dann eine Nickelhiitte bei Gloggnitz, die 1847 nach Mandling
bei Schladming verlegt wurde.
W i e B e r z e l i u s angiht13), fand G a h n in
der Gegend van Fahlun nickelhaltige Schwefelkiese, e r habe darauf eine Fabrikation van Packfong gegriindet. (Niheres hieriiber habe ich
nicht i n Erfahrung bringen kunnen.)
W i h r e n d zuniichst nur arsenhaltige Nickele n e das Ausgangsmaterial fiir die Nickel- und
somit Neusilbergewinnung bildeten, verhiittete
man spiter, abgesehen van den nickelhaltigen
Arsenkiesen von Dobschau in Ungarn und
Schladming in Kirnten, arsenfreie Schwefelerze
des Schwarzwaldes und die van Gladenbach in
Hessen, in Schweden die nickelhaltigen Pyrrholite und Pyrite von Klefva bei Alsheda (seit
1838). Bis Mitte vorigen Jnhrhunderts waren
Deutschland und dsterreich die Hauptnickelproduzenten.
Auf die Geschichte des Nickels weiter einzugehen ist nicht Zweck dieser Zeilen.
Patentberick
Klasse 8 : Bleicherei, Wlscherei, Fbberei,
Drnckerei nnd Appretur.
Filrben mit Titanssalzen und Beizenfarbstoffen und Hiilfsstoffen. (No. 139 060;
Znsatz zum Patente 1390591) vom 29. Jeaoar
1901. Dr. C a r l D r e h e r in Freibnrg i. B.)
Im Patent 1 3 9 059 wnrde gezeigt, dall, wenn beim
Fgrben mit Titansalzen und Beizenfarbstoffen gleichzeitig Acetate oder Formiate der Erdalkalien oder
Erden odcr basische Salze der letzteren angewandet
werden, sattere Fhrbungen erhalten werden, a h
wenn mit Titansalzen nnd Beizenfarbstoffen allein
gefirbt wird. Die weiteren Versnche haben nun
ergeben, d d sattere Farbungen anch erhalten
werden, wenn statt der obigen Salze ah Hiilfssalze
beim F&rben die im Ansprnch genannten Stoffe
I)
Zeitschr. angew. Chemie 1903, 213.
angewendet werden. Zur Ansfahrung des F i r b e
verfahrens werden die zn farbenden Materialien
am besten kalt oder warm imprigniert mit dem
Gemisch der Titansalze nnd Beizenfarbstoffe uod
dann nachbehandelt mit den kalten oder warmen
Lbsungen der Hiilfssalze.
Patentanspmch: Verbessertes Verfahren zum
Fhrben mit Titansalzen nnd Beizenfarbstoffen, g e
kennzeichnet dnrch die Mitverwendung folgender,
die Acetate oder Formiate der Erdalkalien oder
Erden oder basische Salze gemiD dem Verfahren
des Patentes 1 3 9 0 6 9 ersetzenden Chemikdien:
Alkalien, Schwefelalkalien, Alkalicarbonate, ferner
alkalische Salze wie Bicarbonat, Wasserglas, Borax,
phosphorsanres Natron, ferner die nentralen Alkalil a ) Poggendorfs Annalen d. Phys. u. Chem.
1826, 8, 103.
") Lehrb. d. Chem. 1826, 11, 331.
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