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Die anomale Rotationsdispersion. Von Prof. Dr. H. Gromann und Dr. Marie Wreschner

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Ncue Bucher -~
I'ersonalnachrichten - Verein deutscher Cheniiker
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wiirden einstweilige Verffimngen eher erlassen, als in friiherer Zeit.
Endlich werde auch Schadenersatz leichter zupebilligt.
Im weiteren Verlaufe zeigte der Redner die interessante Wandlung. die die Kechtsprechung in den Flllen durchgernacht hat, wenn
die Behiirden des Heiches oder eines Landes im Interesse der tiffentlichen Wohlfahrt, ohne von der Enteignungsbefugnis des 3 5 des
l'atcntgeselzes Gehranch z u rnachen, kiaft ihres Hoheitsrechtes eine
patentierte ErFindung in Henuizung nehmen. Hier fehlt es an einer
geselzlichen Hestimniung. Diese Lucke sei indessen von den Gerichten nach und nach in sehr zweckrnafiiger Weise ausgefullt worden.
Auch beini Lizenzvertrage hat, wie gezeiyt wurde, das Fehlen einer
gcsetzlichen Voischrift nicht gehindert, dieses Rechtsinstitut in zweckmaDiper Weise auszubauen.
I n scinen Schlufiworten betonte der Redner, da13 die $S 1-12
des Pdentgcsetzes, welche den Abschnitt ,,Patentrecbt" bilden , sich
bewlhrt haben, indem sie in ihrer knappen Form den Gerichten die
Mliglic.hkeit boten, sich den Bedurfnissen der Technik und des Verkehrs anzupassen. Er empfahl deshalb gegeniiber dem Wunsche auf
ihre Abanderung niliglichste Zurkkhaltung. Die heutige Zeit sei bei
der ungeklarten wirtschaftlichen 1,age und dem scharfen Gegensatz
der. Meinungen zur Gcsetzgebung auf diesem Gebiete wenig berufen;
ein abschreckendes Beispiel biete das im vorigen Jahre erlassene
Gesetz tiber die verlangerte Schutzdauer von Patenten und Gebrauchsmustern.
Zum Schlu13 nahm noch der 1. Vorsitzende des ,,gunen Vereins",
Prof. Dr. K l o e p p e l , d m Wort. Er dankte der zahlreichen Versammlung
fur ihr Erscheinen. Auc-h er hoffe auf eine weitere gluckliche Entwicltlung des wichtigen Gebietes des gewerblichen Rechtsschutzes, und
vor allem hoffe er, dafi das Deutsche Reich nun endlich und, wie jetzt
beslimnit zu erwarten sei, unverziiglich seinen von allen beteiligten
Kreisen so sehr gewiinschten Heitritt zum Aladrider Abkominen fur
die internationale Yarkeneintragung erkllren werde.
Der Verlauf der Versammlung und des anschliel3enden Zusammenseins in den Raumen der ,,Deutschen Gesellscbiift" wird allen Beteiligten einen sehr befriedigenden Eindruck hinterlassen haben. Die
Anwesenheit von etwa 300 Herren bewies ebenso wie der im Oktober
1920 vom ,,gunen Verein" einberufene KongreB, daB ein groaes
F.
Interesse an solchen Vcranstaltungen besteht.
Neue Biicher.
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Zcitschrift lor
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ang'dwnudta
Chemie
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aukh jiingeren Fachgenossen wird das vorliegende Werkchen eine
willkommene Anregung zu weitercn Arbeiten auf dicsem noch vielversprechenden Gebiete geben.
Dr. P. Scbiller. [BB. 95.1
Die Verwertung von synthetischen Fettslureestern als Kunstspeisefett. Von H. H e i n r i c h F r a n c k . Samrnlung Vieweg. Tagchiragen
aus den Gebieten der Naturwissenschaften und der Technik, Heft 54.
&lit drei Abbildungen. Verlag Vieweg C(r Sohn, Brnunschweig.
Preis M 15 RO0,'o VerlitgSilufschlag
Verfasser gibt zunachst einen h e r b l i c k tiber den Friedensbedarf
Deutschlands an Fetten und iiber die wirtschaftlichen Verhlltnissc i n
bezug auf die Fette w l h r e n j des Krieges. Sodann fuhrt er die Ausnutzungsversuche mit den Athyl- und Glycoseestern und der Estermargarine an, urn dann im 3. Teil die Veresteruog der Fettsiiuren untl
die Raffinalion der Rohester eingehend zu behandeln.
Das Schriftchen gibt uns einen interessanten Einblick in die
Kriegserniihrungschemie, und sein Studium kann allen Chernikern n u r
ernpfohlen werden.
A. Heiduschka. [BH. 60.1
+
Cheinie fUr die erste Prgparandenklasse. Voii I,. B 11 s e i n a n n ,Hanno\w,
Carl Meyer (Gustav Prior) Hannover. 1921. V1 u. 57 S.; 14 Abhildungen. Grundpreis M 2,40. Diizu z. Zt. 150"!, 'reuerunRFzuschl;lg.
Also z. Zt. Verlegerpreis M 6
Das 13ikhlein hemuht sich, den Unterricht aiif Anschauung ZII
grunden und die Schuler zum 13eobachten und Denken anzuregen.
Von der praktischen Bedeutung der Chemie beriicksichtigt es fast nuidie botanische, mineralogisch-geologische und physiologische Seite.
Im einzelnen bedarf es mancher Verbesserungen und Richtigstellungen.
Viele Angaben sind irrefuhrend. Einige Beispiele: ,,Glas f l r b t die
Flamme gelb (Natrium verbrennt!)".
,,Kauchentwicklung tritt ein,
wenn die Brennstoffe zu wenig Eauerstoff zugeftihrt erhalten." ,,Wasseiwird durch Sonnenlicht langsam zersetzt." ,,Wenn zwei gel6ste Salze
zueinander kommen, so geht die stlrkere SPure zur starkeren Rasih"
u. dgl. m. Gerade elementare, fur Anflnger bestimmte Lehrbiicher stellen
an ihre Verfasser besonders hohe Anforderungen hinsichtlich Stoffbeherrschung und Darstellungskunst.
Alfred Stock. [BB. 70.1
Personal- und Hochschulnachrichten.
EinfUhrung in die pliysikalische Chemie. Von Dr. J a m e s W a l k e r ,
3. vermehrte Auflage, nach der achten des Originals iibersetzt und
herausgegeben von Dr. H. v. S l e i n w e h r , mit 65 Abbildungen,
Druck u. Verlag von Friedr. Vieweg C(r Sohn, Braunschweig 1921,
geh. M 68, geb. M 80
Wieder eine Einfuhrung h die physikalische Chemie! Aber auch
hier kann man sagen: si duo faciunt idem, non est idem. Der Verfasser ist wohl ein Schiiler Ostwalds und trsgt uns denselben Stoff
vor, den sein Lehrer so geistvoll dem VerstLindnis nehe zu rilcken
verstand, und doch wieder ist sein Werk ein durchaus anderes, selbst
empfundenes. Es ist Pufjerst lehrreich und interessant, Erscheinungen
und Theorien von verschiedenem Standpunkt aus betrachtet vorgeIragen zu erhalten, und aus diesem Grunde schon ist das Huch des
cnglischen Gelehrten zu ernpfehlen, der sich als praktischer PIdagog
erweist, indem auch e r versteht. mit einfachsten Mitteln in schwierigere
Materie einzuweisen. - Die Ubertragung des englischen Werkes in
tadelloses Deutsch ist dem Herausgeber aufs beste gegllickt, ihm
sind auch einige kleinere Zusstze, sowie kurz gefaDte Dnrstellungen
der Dolezalekschen Theorie der konzentrierten I,6sungen, des Kirchhof fschen Satzes, der tliermodynamischen Berechnung der chemischen
Affinitiiten und des Nernstschen Warmetheorems zu danken.
v. Heygendorff [BB. 206.1
Dem Generaldirektor der Lautawerke v o n d e r P o r t e n wurde
von der Technischen Hochschule zu Braunschweig die WUrde eines
Dr.-Ing. e. h. verliehen fiir seine Verdienste um die Organisation d e r
Metallwirtschaft im Kriege und um die Versorgung Deutschlands mit
Aluminium.
Prof. Dr. W. H u h l a n d , Ordinarius fiir Botanik a n der Universitlt
Tubingen und Direktor des botanischen Instiluts, wurde zum Nachfolger des verstorbenen Prof. Dr. Czapek an die Universitht Leipzig
berufen.
Prof. Dr. G. S c h r o e t e r , Direktor des chemischen Iostituts, wurde
an Stelle des verstorbenen Geh. Reg.-Rats Eberlein zum Rektor der
Berliner Tierlirztlichen Hochschule gewahlt.
Prof. 0. R e n n e r , Jena, hat den Rut auf den Lehrstulil der Botanik
an der Universitlt Kiel als Nnchfolger Reinkes abgelehnt (vgl. d.
Ztschr. 34, 564 [19211).
G e s t o r b e n s i n d : stud. chem. K. K a l t aus Halle, a m 31.12. 1921
zu Weida. - Kommerzienrat Th. K B r n e r , Seniorchef der Tintenfabrik
Beyer in Chemnitz, im Alter von 67 Jahren.
Die anomale Rotationsdispersion. Von Prop. Dr. H. G r o I3 m a n n und
Dr. Marie W r e s c h n e r . Verlag von Ferdinand Encke, Stuttgart.
Preis geh. M 10
Die vorliegende Abhandlung stellt sich als Sonderausgabe aus der
von Pr0f.W. H e r z herausgegebenen Sammlung chemischer und chemischtechnischer Vortrage dar.
Die Verfasser haben sich der dankenswerten Aufgabe unterzogen,
eine zuwmmenfassende Darstellung der Forschungsergebnisse n u s dem
umfangreichen Gebiete der anomalen Rotationsdispersion z u geben,
wobei auBer i bren eigenen auch die Ergebnisse anderer hervorragender
neuerer Arbeiten gebuhrende Beriicksichtigung gefunden haben.
Der allgenieine Teil der Schrift enthllt aufier einer Ubersicht iiber
die verschiedenen Arten anornaler Hotationsdispersion eine liurze
Abhandlung iiber die Theorie der anomalen Rotktionsdispersion nebst
Angaben ilber die verschiedenen Methoden zu ibrer Bestimmyng,
wobei auch die Apparatur eine zweckdienliche Hesprechung gefunden
hat. Im speziellen Teil ist die anomale Hotationsdispersion zahlreicher
Verbindungen, welche diese unter bestiminten Hedingungen zeigen,
niiher besprochen und durch Kur ten veranschaulicht.
Der besondcre Wert des Buches liegt noch darin, daR durch dasselbe die Kenntnis der fur die Erforschung der Strukturchemie nicht
unwichligen wissenschaftlichen Ergebnisse der anornalen Rotationsdispersion der Allgerneinheit zugiinglich gernacht wird, Ergebnisse,
deren Vertiffentlichung sich bisher auf zahlreiche, oft schwer erhlltliche xissenschaftliche Zeitschriften verteille. Manchen, besonders
Verein deutscher Chemiker.
Verl.ig Chemie 0. m. b. II., Leipzig.
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- Yeriuitwortlicher Schriftleiltr Pri
Aus den Bezirksvereinen.
Bezirksverein Hamburg. W i s s e n s c h a f t 1 i c h e S i t z u n g aiii
2. Dez. 1921 im groBen HBrsaal des Chernischen Laboratoriums, abends
8 Uhr. V o r s i t z : Prof. Rabe. Vors. gedenkt der verstorbenen Mitplieder l f l l n i a n n und E. D i t t m a r . V o r t r n g : Dr. M o e l l e r : ,,Die
Vorggnge bei der Gerbung". Der Vorlrag wird in d e r ,,Zeitschrift
fur angewandte Chemie" erscheinen.
Bach der Diskussion g e s c h l f t l i c h e r T e i l . Dr. Hemming berichtet iiber Vorbesprechungeu iiber wiederaufgenommene Verschmel7ungsversuche init dem Chemikerverein in Hamburg. Dr. Koetschau
berichtet uber die Tltigkeit und weiteren Plane der fur die.Unterbringung von Chernikern erwlhlten Kommission. Dr. Biinz berichtet
fiber die Plane zur Feier des 30 jahrigen Stiftungsfestes a m 11. Febr. 19'22.
Xachsitzung: Dammthorbahnhof.
G e s c h n f t l i c h e S i t z u n g am 9. Dez. 1921, abends 8 Uhr ini Curiohaus. V o r s i t z : ProF. Rabe. Bericht iiber die Vorarbeit zur Hauptversammlung. Herr Prof. Ribe wird zum Vorsitzenden des Ortsausschusses einstimiiiig gewahlt. Nach lebhafter Aussprache und vielseitigen Anregungen aus der Versamnilung wird dern Vorstand anheinigegeben, in1 kleineren Kreise an die Wahl der Ausschiisse zu erehen.
Ende lo'/,, Uhr.
Dr. A. R i n z , 13orliii.
- Druck
YOU
J. 8. Hirachfcld (A. Plies) in Leipzig.
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