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Die Anwendung der Interferometrie in Wissenschaft und Technik. Von E. Berl und L. Ranis. (Fortschritte der Chemie Physik und physikalischen Chemie Band 19 Heft 7.) 52 Seiten. Gebr

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Neue BUcher
934
-
- Verein
fahrung des Verfassers birgt daftir, daS er bei dieeem
schwierigen Unterfangen wohl in den meiaten FWen dm
Richtige getroffen haben wird. Die Darstellung ist leicht faBlicli
und in erfreulichem Gegensatz zu mancher anderen Monographie gerade dieses Gebietes durchaus modern. Das vorliegende Werk kann daher als Lehr- und Handbuch aufs
Riesenfeld. [BB. 156.1
wllrmste empfohlen werden.
Die Anwendung der Interferometrie in Wissenschdt und
Technik. Von E. B e r 1 und L. R a n i s. (Fortschritte der
Chemie, Physik und physikalischen Chemie, Band 19, Heft 7.)
52 Seiten. Gebr. Borntraeger, Berlin 1928.
Das von H a b e r und L o w e zu einem leicht brauchbaren
Instrument ausgearbeitete Interferonieter ist seit 1910 bei zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten benutzt worden. Seine
Eignung fur technische Betriebskontrolle hat sich auf mancherlei
Gebieten erwiesen. In zwei Meinen Monographien ist fiber
eine Anzahl dieser Anwendungen berichtet worden, und zwar
durch P. H i r s c h in A b d e r h a 1 d e n s Handbuch der biologischen Arbeitsmetboden und durch F. L o w e in seinem Buch
,,Optische Messungen" (Band VI der Technischen Fortschrittsberichte des Verlages Th. Steinkopff).
Die Srhule von E. B e r l hat seit Kriegsende in einer
grollen Anzahl von Arbeiten das Anwendungagebiet des Gasund des Flbsigkeitsinterferometers noch weiter ausgebaut ;
und so ist es besonders begriiuenswert, daO nun auch von dieser
Yeite in einer kurzen und aukrordentlich klaren Zusammenfassung eine Wbersicht iiber alle Veroffentlichungen gegeben
worden ist.
Eine k u n e Einleitung beschreibt das Prinzip des Interferometers und gibt die notigen theoretischen Unterlngen und Angaben iiber die Eichung des Instrurnentes und ilber die Berechnungen der interferometrischen Gasanalyse. Diese vortrefllicho Wbersicht wird sicherlich das Arbeiten mit den1 Gasinterferometer fiir die Zukunft wesentlich erleichtern. Sie
enthalt zugleich eine Wiirdigung der neueren Arbeiten von
R a s s f e 1 d. Es folgen die einzelnen Anwendungsgebiete deu
Gasinterferometers, das sich besonders zu eignen scheint ftir
die Kontrolle der Rauchgase und des Methangehaltes der
Grubenluft, ftir die Priifung explosiver Gasgemengel), ftir die
Adsorptionswirkung oberflllchenaktiver Stoffe und ftir manch;.
anderen Gebiele.
Es folgt dann eine Besprechung der Arbeiten, ftir die das
Fltissigkeitsinterferonieter sich eignet und in seinen verschiedenen Bauarten dem Refraktometer iiberlegen ist. Das Studiuni
von Gebrauchs- und von Abwilseern, von Getriinken, von biologischen F l h i g k e i t e n (H i r s c h) und wiederum von der
Wirkung aktiver Kohle in Verbindung mit dem Interferometer
werden dargelegt.
Die zweite HIlfte des Heftchens gibt dann in Ergilszung
dieser schonen Zusammenfassung als einen neuen Beitrag
seiner Verfasser eine vbllig neuartige Titrationsmethodik
wieder, die auf interferometrischem Wege mbglich ist. Der
Interferometerwert von zwei miteinnnder reagierenden Flilesigkeiten geht am Neutralpunkt in der Uberwiegenden Mehrzahl
der Flllle durch einen scharfen Knickpunkt. Bei der graphischen
Darstellung einer solchen Titration hat man die Annehmlichkeit, den Neutralpunkt selbst n i c h t treffen zu mtissen - e r
ist durch die anderen abgelesenen Punkte eindeutig bestimmt.
Das Verfahren eignet sich noch far groBe Verdtinnungen und
ftir viele sehr schwache Elektrolyte. Sogar Fllllungsanalysen
(AgN0,-HCI, AgN0,-MgCl,,
Ba(OH),--MgSO,) lassen sich auf
dime Weise auefflhren. In einigen FlIllen ist es brauchbar
far die Bestimmung von zwei Mischungskomponenten, z. B. der
aue Schwefeldure und Salpetersllure bestehenden "Mischsllure", die mnn zum Nitrieren von Cellulose verwendet.
Schliefilich dient es zur OberprUung der Titerstellung von
Normallthungen.
Zur schneUen Einftihrung in den Gebrauch des Interferometers ist dae vorliegende Heft also wllrmstens zu
empfehlen. Die Literaturtibersicht ist wertvoll. Die ZweckmllSikeit der neuen Titrationsmethodik in der Praxis zu Ilberprtifen, ware zweifellos von bedeutendem Interesse.
P. H. Prausnilz. [BB.241.]
1) Auf diesem Arbeitsfeld hat der Referent selbst die treffHche Eignung de% Interferometers dankbar empfunden.
Verlag: Cbemk. G. m. b.
H., Berlin W
10.
Zcits&r.lilrnngew.
IChcmie. 41. J. 19B:
deutacher Chemiker
Geschichte der Alahemie. Von K a r 1 C h r i s t o p h S c h m i e d e r. Herauagegeben und ehgeleitet von F r a n z S t r u n z.
28 und 613 S. Otto Wilhelm Barth-Verlag G. m. b. H., MHnchen-Planegg.
Oeh. 10,- RM., Pappbd. 12,- RM.
DaO S c h m i e d e r s Geechichte der Alchemie nach fast
hundert Jahren eine Auferstehung erlebt - denn die erste
und einzige Auflage ist 1832 erschienen -, kann zu mancherlei Betrachtungen anregen. Die Welle den Okkultismns, die
seit dem Weltkrieg unsere ,,gebildeten" Kreise tiberflutet,
weil sie weder in den offiziellen Religionsgesellschaten noch
in wissenschaftlicher Vertiefung ihr Geniigen finden, hat eine
Mengo von Verlagen ins Leben gerufen, die sich auf die Herausgabe astrologischer, akhemistischer, kabbalistischer, theosophiacher Literatur konzentrieren und der lebhaften Nachfrage zu gentigen trachten. Man kann fragen, wo denn die
beriihmte wiseenschaflliche Bildung in Deutschland bleibt, und
warum sie sich nicht gegen diese neue VerblMung der Massen
zur Wehr setzt? Man kann auch fragen, ob denn seit hundert
Johren keinc neue Darstellung der Geschichte der Alcheniie
erschienen ist, die dieses alte Bucb ersetzen kannte? Und darauf mu0 man allerdings antworten: Leider nein - denn alle
neueren Werke, wie die von K o p p , H o e f e r , B e r t h e l o t ,
v. L i p p m a n n u. a. behandeln nur die Frtihgeschichte der
Alchemie bis Zuni nusgehenden Mittelalter ausfUhrlicher, gehen
aber tiber die spliteren Jahrhunderte, die so vie1 lnteressantes
bieten, mit raschen ,Schritted hinweg.
So ist S c h m i e d e r s mit gr6Oter Gewissenhaftigkeit geschriebenes bio-bibliographisches Werk, ungeachtet seiner unkritischen Einstellung und aller um 1832 unvermeidlichen
Fehler, immer no& ein unentbehrlichea Quellenwerk ftir den
modernen Chemiehistoriker, wenn auch ein schlechter Ersatz
far eine neue Geschichle der Alcheniie, die wir brauchen. Ich
freue mich, daf3 das selten gewordene, verdienstliche Werk
jedem, der sich riir Chemiegeschichte interessiert, zu billigem
Preise wieder zugllnglich ist - und ich bedaure, daO die zahllosen Irrtilmer, die es enthlllt, nun wieder hemmungslos weiterverbreitet werden, wllhrend moderne, kritische Arbeiten zur
C'hemie- und Alchemiegeschichte so gut wie vergebena geschrieben zu aein scheinen.
3. Husko. [BB.143.1
AUS DRN BItlRKIVIRUWIW
Berirksverein Pommern. ,,Dr. L e o S a m b r n u s t." Der
Hezirksverein Pommern des Vereins Deutscher Chemiker hat
eiiien groOen Verlust erlitten durrh das Hinscheiden seines
stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Direktor Dr. Leo
S a m b r a u s.
Herr Dr. S a m b r a u s wurde a m 13. Juli 1878 in Tilsit
geboren und besuchte in Khigsberg i. Pr. das K6nigl. Realgymnasium auf der Burg, wo er im Jahre 1897 die Reifeprtifung
ablegte. Er lieD sich bei der Albertus-UniversiMt immatrikulieren und studierte zunllchst drei Semester Philologie, um sich
aber dann den Naturwissenechaften zuzuwenden, machte im
Jahre 1901 sein Verbandsexamen und erwarb im Jahre darauf
die Doktorwiirde. Er trat dann zunllcbat aIs Betriebschemiker
bei der chemischen Fabrik Union in Memel ein, wandte sich
aber bald nach Schlesien, wo e r bei der Firma Carl Koethen
in Greifenberg, Niederschlesien, und dann bei den Oberschlesischen Kokswerken und chemischen Fabriken in Hindenburg wirkte. Im Jahre 1920 kam e r als stellvertretendes Vorstandsmitglied zur chemischen Fabrik Union nach Stettin, wo
e r im Jahre 1925 zum ordentlichen Vorstandsmitglied errrannt wurde.
Was Herr Dr. S a m b r a u s als Fachmann und Direktor
der chemiachen Fabrik Union bedeutete, was e r Mr die Industrie seines Sondergebietes geleistet hat, ist allgemein bekannt. Der Verein deutscher Chemiker aber, dem er zuletzt
ale Mitglied dee Bezirksvereins Pommern angeh6rt hat, beklagt
Reinen Tod in tiefster Trauer, da e r in ihm nicht nur den vornehm denkenden Kollegen, sondern den Freund, der, mit
Ftihrereigenschaften begabt, doch in bescheidener Zurlickhaltung dem Verein w i n ganzes Interesse geschenkt hat,
schlltzte. Sein Andenken iat unvergeBlich ! UnvergeSlich auch
den Armen und BedUrftigen, denen ein hochherziger, milder
Wohltiiter dahingegangen iet.
0. Sch6nwold.
- Vernntrortlicbcr SchrIltlelter: Prof.
Dr. A. B i n z, Berth.
- Druck von
Mnurer d Dimmlek. Berlin SO 16.
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