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Die Bestimmung der Ascorbinsure (C-Vitamin) nach J. Tillmans durch Titration mit 2.6-Dichlorphenolindophenol

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I.:ntersuchungen vorgenommen worden, die noch nicht zuni
.4uch die Prage der Konsistcnzniessungen fiir I:ette
AbschluB gekoiiimcn sind, zum Zwccke der Peststellung, hat eine wirkliche IAsung noch nicht gefundcn. I k e g u t c
iiiwieweit wirklich Parallelitat zwischen 1:liichtigkeit . - Keproduzierbarkeit ist noch nicht vorhanden. Wichtig
bestininit ini Verdampfungsapparat -- und Olverbrauch im sind genaue Festlegungen iiher die Vorbehaadlung des
Irergaser- und Dieselmotor vorhanden ist. Die praktischen Fettes vor der Konsistenzhcstinimung, vielleicht, daW das
Versuche sind eininal mit Renzin als Kraftstoff, das andere Fett, nach einem Vorschlagc von I)r. con Wchroh, beMa1 niit Fliissiggas als Rraftstoff im Vergasermotor vor- stimmte Zeit in einer Knetmaschine hchandelt wird, da
genoinmen worden. I>as Vliissiggas ist deswegen verwendet es ja auch im Gebrauch einem ahnlichen Proze13 unterworden, da sich herausgcstellt hat, da13 durch 13enzin oder worfen wird.
1)icselkraftstoff gaiiz erhebliche Mengen leiclitsiedender
Ich diirfte damit wohl gezeigt haben, daW noch iiianchc
und auch hochviscoscr hzw. RuBteilchen zusltzlich :n -4rheit zu leisten ist. Jcdenfalls, und das niijchte ich noclidas Motoren61 verschleppt werden, was hcim Fliissiggas rrials hetoncn :
nicht dcr P'all ist. i h c r diese Versuchc kann in Kiirzc ahEs b e s t e l i t e i n d r i n g c n d e s B e t l i i r f n i s
schliel3end herichtet werdcn.
f iir d C T a r t i g e H e w e r t 11 n gs m e t h o d en.
Fur die I'riifung der B n i u l g i c r h a r k e i t ist eine
Der Zweck nieines Vortrages ist in erster 1,inie dcr, die
lllethode vorhanden, doch befriedigt sic hcute noch nicht >Titarbeit des Chemikcrs in der Forschung und in dcr
vdlig hinsichtlicli der Keproduzierbarkeit. 1% ware riur zu Technik zu gewinnen. Wenn dcr Chemikcr hei scinen ATwiinschen, wenn auch diese Methodc vervollkommnet wiirde. beitcn von den praktischen Erfahrungen ausgelit mid sic11
1)ie Restimniung der W a s s e r l i j s l i c h k e i t fiir 1:ett.e
das Zicl nininit, den wirklichcn Hediirfnissen der Praxis ~ I
ist auf Anregung des Hcereswaffcnamtcs in Bearbeitung ; helfcn, dann wird er auch dic ihrn gebiihrende Stellung in
es ist zu hoffcn, da13 sowohl das AuflosuiigsvcrmGgen des der Tndustrie und der Wirtschaft cinnehiiien und bestiniWnssers als auch die Aufnahme des Wassers in das I:ctt mcnden RinfluW auf die koniniende l'ntwicklung auf den1
einer gcnaucn Bestirnmung zuganglich gemacht wird,
Schmiermittelgcbict gewinnen.
:I. 88.
Analytisch-technische Untersuchungen
Die Bestirnmung der Ascorbinsiiure (C -Vitamin) na& J. Tillmans
durch Titration rnit 2.6-Di&lorphenolindophenol.
\'on Dr. phil. habil. H. STKOHECKRR
und I l r K. \;AUI<P;I,.
Mitteilung ails dcni Univrrsitatsinstitut fiir n'ahrungsniittelrheinic mi Prankfurt
Schon im Jahre 1927 schlug J. Tillmans') die Titration
niit 2.6-Dichlorphenolindophenolvor, um kiinstlichen von
natiirlichem Citronen- bzw. Orangensaft zu unterschciden.
Aus scinem Vortrag im Jahrc 19302) geht dann hervor,
daB zwar 1027 auch schon an eine Identitat zwischen Clem
durch die Titration erfal3ten Reduktionsvermogen und
dern Vitamin C gedacht wurde, daB es aber noch wciterer
Untersuchungen hedurftc, um diese Tatsache sicherzustcllen.
Erst die ,,verbliiffcnde Uhereinstirnniung der Xigenschaften
dcs unbekannten rcduziercnden Kijrpers mit denen des
antiskorhutischen Vitaniins", die er iind seine Mtarheiter
in langwierigen Artleiten fcststellen konnten, gaben ihrn
dcn Kiicklialt, iiiii niit clicscr Rehauptung ciner Identitiit
an die ijffentlichkeit treten zu konnen.
Die 1,eitreaktion hei allcn diesen untl allen folgenden
lintersuchungen war und blieh die Titration rnit 2.6-l)ichlor~)henoliiidoplicnol.I.Xe Ausfiihrungsweise dcr Titration hat
sich naturgcnia13 fortlaufend in Kleinigkeiten gearidcrt, und
die folgendcn Zcilcn sollen dazu dienen, das If7ichtigste
iiber die zurzcd in unsercm Institut iibliche Arbeitsweise
zusaiiimcnzufassen. In dcr Hauptsache handelt es sich
dabei uin Eneelheiten, die sich im Verlauf der IJntersuchungen ergaben, die wir zusammen rnit H . B e i d ) ,
K . Ensslin.4) untl Th.Hnrth5) nusfiihrtcn.
Herstellung der Ausziige.
1)ie friiher zuni quantitativen Rrfassen des C-Vitamins
\.on J . Till?nmse)vorgeschlagenc Behandlung durch Kochen
tler zu untersuclicnden 1,ehensmittel rnit 2--3y,;iger
I)
Z. Untrrs. Lebensmittel 54, 33 [1927].
Bbenda 60, 34 [1930].
*) Diss. Frankfurt a. M. 1934.
2,
')
5,
O)
Diss. E'rankfurt a. M. 1935.
Diss. Frankfurt a. M. 1935.
Z. Unters. Lebensmittel 68. 241 [1932].
Schwefel-
(Eitigca. 11,.
:I.
.Jiiiii
l!,I:%i )
M.
saure wurde von uns durch dn?; nachstehcnd hcschriehcnc
Verfahrcn ersetzt, da die 2- - .30j,ige Schwefelsaure, wenn
es sich nicht uni frische pflanzlichc 1,chensmittcl handclt ,
durch Hydrolyse Riirper bildet, die ebenfalls den Farhstoff
reduzieren, aher natiirlich nicht a n t i s k o r h t isch wirksani sind.
Das ~:ntersuchungsniaterialmu13 i. allg. z e r k l e i n e r t
werdcn, uni eine iiiljglichst rollstandige Extraktion dca
Keduktionsverniijgens hci dcr ersten Kocliung zu erzielcn.
%urn Zerkleincrn diirfcii nur Gerate aus n i c h t r o s t c n d e m S t a h l benutzt wcrden, cln andernfalls das in 1,ijsung
gehendc %en hei dcr Titration storend wirken kiinnte.
Ebcnso muW jedc Vcrunreinigung mit Kupfer vermieden werden.
Die M e n g e Untersucliungsniaterial ist nacli Mijglichkeit so zu hemcsscn, (la13 ihr Kcduktions;verniiigen gegcn
2.6-nichlorphenolindoplicnolungefiilir 100 c1n3 11.. looo Parhlosung entspricht. 1)as l!'ntersucliungsmaterial, jc nacli deni
Gehalt an reduzierendein Stoff scliwankentl zwischen 1 und
20 g, wird in zerkleinertem Zustand ahgewogen, in eineri
Kolben gebracht und mit 90 cm3 stark vcrdiinnter E s s i g saiur e am RiickfluLIkiihler unter Durchlciten von Stickstoff
bzw. Rohlensaure 10 niin im Koclien erhalten. ?,leist geniigt
zur I t t r a k t i o n eine 0,2l/,ige Ibsigsaure, in cinzelnen I G i h n
mu13 man eine starkere Essigsaure wahlen, und zwar dann,
wenn die Farhl6sung in den ungepuffertcn fertigen Rstrakt
nicht deutlich rot cinfdlt. Nach den1 Kochen wird der
Kolbeninhalt unter Stickstoff hzw. Kolilcnsiiurc rasch auf
Zimmertemperatur ahgekiihlt, niiigliclist sclincll (an der
Luft) durch ein Seiht.ucli filtriert und gut abgepreat. &lit
der zum Auszug vcnvendeten Essigslurc fiillt man auf
100 em3 auf. Ijm schlieBlich noch festzustellen, oh der
erste Auszug das Gesamtreduktionsvermogen quantitativ
enthielt, wird aus dem extrahierten Material noch ein
zweiter Auszug in gleicher Weise hergestellt.
I
.-
.
. --
-
.
..
667
-
. --
--
-
Falls der durch das Scihtuch filtriertc A L I S Z U
zii~triibe pflanzlichcn Lcbensniitteln handelt, wurdc bis jetzt in
ist, kann man cntwedcr durch ein Faltenfilter filtricrexi uxiserem Institut auch noch nie eine Diffcrcnz zwischen
oder aber zentrifugieren, w o k i jede iiberfliissige Ueriihrung deni ISrgehnis dcr Titration im blauen Gehiet und cicm
Ergebnis der von uns angestelltcn Tierversuclie festgcstellt.
~ i g 1,uft vcrxnieden wertlcn i n u k
tler L d ~ ~ i niit
Heute wissen wir aber, cia13 wir bei Ausgangsmaterialien,
iiber dcrcn Vitamin-C-Gchalt wir noch nicht unterrichtet
Bereitung und Einstellung der ll/louli Farblosung.
sind, vor allem bei tierischen und getrockneten oder sonst
l)ic Jfenge tles zur Ikreitung voli I 1,iter t ~ / l o o o Parb- vcranderten pflanzlichen Stoffcn, keixiesfalls die Titration
Ii,s~ngnotwexidigen 2.0;-Dichlorplicnolindo~lienolsschwankt in1 roten Gehiet unterlassen diirfcn. In solchcn Fallell
j e nacli dcm Keinheitsgrad erhehlich. Voii deni zurzcit
iniisscn inimer h i d e Arten der Titration nebeneinaiider
in unscreni Institut verwendeten Parbstoff dcr Pirxna ausgefiihrt werdcn.
Scliiichardt sind 0,lG- -0,17 g jc 1,iter notwendig.
Schlechtc Utiercinstimniung der Titrationswertc iiii
1)ie abgewogenc Farhstoffmenge wird in 100 c1n3 roten und blauen Gebiet des Farhstoffes deutct namlicli
\varriiein dest. Wasser aufgeschweinmt. Sie 16st sich nacli darauf hin, da13 entweder ncbcn deni Vitamin C noch
kurzer %cit bis auf einige Vcrunreinigungcn auf. S u n w i d andere reduzierende Kiirper vorlicgen odcr da13 miiglicherdurcli cin Faltcnfilter in einen 1-1,iter-Mefikolben filtriert weisc iiberliaupt kein Vitamin C vorliegt. Den crstercn
uiid init dcst. \Vasser aufgefiillt. IXc so liergcstellte Farb- Fall wird niiin dann annehnicn k6nnen, weiin die Kntcrlijsjnng ist ini Ikschrank bis zu 4 Wochen gut lialtbar. schicde irn 1:arbstoffverbrauch nur gering sintl, z. I3. 9 cni3
'I'rotzdciii empficlilt es sich, fiir bcsonders gcnaue Ti- ~
I Farhldsung
/
~
iiii
~
roten
~
~
und 10 cm3 ~
lI:arLlijsung
/
~
irii
~
tratioiien den nacli der Herstellung festgestellten Vaktor blaucn Gcbiet.
gelegentlicli riachzupriifen.
I k i ,,ziehenderi" Titrationen, (lie sich besoxiders Ixixxi
Ziir liirist cllurig bercitct xiiaii sicli cine gaiau Arbeiten iiii hlaucn Gebiet henicrkbar iiiachen, entfiirbt
i'/lw
J,ijsung voii iVZo1mcheiii Salz (pro analysi) durcli ]:insich die austitrierte 1,iisung larigsani. l k r Jlndpunkt ist
wiiigeii von 3,9215 g je Liter Losung. Heixii Auffiillen gibt
in dieseni Falle dariii anzunehnien, wenn der 1:artiton
iiiaii ungefahr 40 cn13 11/2 Schwcfclsaure hinzu, uni die Liiinncrhalh 'I4- min nicht verscliwindet. h'eucrc Untersung lialtharer zii niaclicn. Ini Dunkelii unter Stickstoff suchungen, die wir angestellt haben, ergaben iibrigens tatauihewalirt halt sicli die 1,ijsung voii Xohrscheni Salz sachlich 1x4 reiner Ascorbinsiure, da13 diese innerhall,
sehr langc.
dieser Zeitspannc voii 1/4-1/2
xiiin init cicni Farbstoff aiis%u 10 ~11131:arblosung wcrden 5 c11i3 gcsattigtc Katrimn- reagiert hat.
osalatldsung oder eine Messerspitze festes XatriuniT i t r a t i o n b l a u . Ein tiestinimter Anteil des auf
osalat zugesetzt. Sodann wird die ll/loo Ferroliisung in 100 cm3 aufgefiilltcn 0,Zo/,ig essigsauren Auszugs, der nacli
eine Fcinbiircttc gefullt und die Farhliisung mit dcr Mijglichkeit wenigstens 5 cni3 "/iooo Fdrblosung verbrauclicn
1;crroliisung titriert. Der Unisclilag von Hlau auf scliwachcs SOH, wird iiiit 3 Tropfen gcsattigter ~atriumacetatlosLIng
(;clb ist sclir genau sichtbar. I k i Verwendung einer genau versctet, so (la13 etwa das plr 5 erreicht wird. Liegen starker
"/loo Ldsiirig von Nohrschcin Salz und 10 ~ 1 1 1 3 dcr Farhsaure Extrakte oder Preosiifte (Citroncnsaft) vor, so sind
lijsurig ist der Faktor gleich den \rrhraiichten Kribikzent-i- sclbstvcrstandlich auch grijl3ere Mengen Natriuinacetat anI I I ~ ~ C I1:errolijsung.
zuwenden. I k r so vortieliaiidelte A U S ~ L
wird
I ~ clann niit
dcr lh/low 1:arblosung auf blauen Iiinschlag titriert, d . 1 1 .
Ausfiihrung der Titration.
iiieist zcigt cine leicht grnublaue Farbung tlas I h l c der
Rei ungefiirlrtcii oder xiur schwach gefirbtcn Xus- Titration an.
ziigrri koriirnt tlas gcwiihnliche Vcrfaliren, tici starker geT i t r a t i o 11 r o t . Die gleiche Xenge des ;2uszugs wirtl
I3rl)ten, \vie z. 13. Ausziigen aus Kotkraut oder Hcidcl- niit einigen Tropfen IGsessig angesaucrt, so tlaD etwa p I L2,5
Iw.prsaft 11. :i., die uriten hcschriehcnc Sitrobenzolmethode
bis 3 erreicht wird, und dann Init der rot eirifallcndeii
iii Anwendung. Auch fiir Untersuchungen iiber das RedukFarblosung auf roten TJmschlag titricrt. Mineralsaurcn. wie
tionsvermdgen drs h-ariies habcn wir meistens die Sitro- Schwefelsaure oder Salzsaure. diirfen ziiiii Ansauerii nicht
l)cnzolnicthodc cnipfohlen untl angewandt.
angcwandt wcrden, da sie in h6hcreii Konzentmtioncri
Bci der Ijmrechnung des E'arbstoffverbrauches auf
den Farbstoff zerstoren.
Akorbinsaureist zu beriicksiclitigcn, da13 das MolekularX i t r o b e n z o l m c t h o d e : nei stark gefirbten Ausgcwicht clcr Ascorbinsiiurc gleich 176, das Reduktions- ziigcn ist die gewohnlichc Titratinn nicht aiiwendhar.
iiquivalcnt glcich 88 ist. 1 em3 ll/looo I:arhlosuiig ent- P.Siebert7) liat diesern Ubelstand in der Weise nbgeholfexi,
spriclit also 0,088 xug Ascorbinsaure.
da13 er den Endpunkt der Titration dadurch erkennt,
da13 der iiberschiissige Farbstoff niit Xitrobenzol ausGewiihnliches V e r f a h r c n . Fur die direkte Ti- gcschiittelt wird. Die genaue Ausfiilirung, die etwas von
tratioii des C-Vitamins niit 2.6-l)ichlorphcnolindophenol deni urspriinglichen Verfahren ahweicht, gestaltet sicli
gibt es zwei Moglichkeiteli, die darauf beruhexi, da13 der folgendermaBen :
k'arhstoff als Xatriumsalz blau und als frcie Saure rot ist.
Man ermittelt nach Moglicllkeit durch dircktc Ti1)as Urnschlagsgebiet des Farbstoffes lie@ zwischen den tration den ungefahren Reduktionswcrt dcr 1,osung. 13ei
p,,-Stufcn 4,2 (rot) und 5.2 (blau). Bs besteht also ein- zu stark gefiirbtcn Ausziigen werden gleiche Tcilc des
ma1 die M6glichkeit, die zu untersuchendc Liisung soweit Bxtraktes (ungefahr 10-20 c d ) in eine Anzalll Zcntrizii puffern, da13 sie ciri pli ungefahr zwischen 5,5 und 0
fugenrohren von 1,5 cin lichter Weite eingefiillt und niit
hesitit, und dann solange zu titricren, bis ein UberschuW einigen Tropfen %sessig stark essigsaucr gcniaclit. S u n
tler Farbldsung die vorgelegte Probe blaulich bis blaulich- laat man, urn einen Anhaltspunkt z ~ ierhalt.cn, von Glas
grau farbt, oder abcr soweit anzusiiuern, da13 sich ein prr xu Glas steigende Ncngen der ~ l / l o o o I:arblijsung, z. 13. 2,
voii ungefalir 3,0 ergibt, und dann auf roten IJmschlag zu 4, 6 cm3 usw., zuflieuen und mischt sofort durcli Riihren
titricren. , I . T.il1nin.m und seine vielen Mitarbeiter haben oder Umschwenken. Die Wartezeit, die nian nun zmischeii
ziiniic'hst die Titration im blauen Gebiet vorgezogcn, da der Zugabc der Farblosung und dcr Zugabc ilcs Xitrohicr der Uiiischlag besser und daitiit schiirfer zu erkcnnen
w r . Soweit es sich uni die Lntersuchiing voii frisclien
7) Diss. Frankfurt a . Y . 1931.
-'I2
~
beneols verstreichen lafit, ist insbesondere bei ,,ziehend"
titrierenden Ausziigen bei jedem Glas genau gleich einzulialten. Man wartet also jeweils z. B. i/2 oder 1 min, gibt
3 cm3 frisch destilliertes Sitrobeneol d a m , schiittelt nielirfach vorsichtig aher doch ausgiebig durch, wobei eine
ISmulsionsbildung mijglichst vermieden wcrden soll, und
lafit absitzen. Sollte sich das Nitrobenzol nicht klar abscheiden, so geniigt kurzcs Schleudern in der Zentrifuge,
uni die Trennung in zwei Schichtcn zu erreichen.
Hat nian durcli dicsen Vorversuch oder clurch direkte
Titration festgestellt, da13 der Umschlagspunkt z. B. zwischen 6 und 8 121113 ll/looo I:arblosung liegen niu13, so wird
man sinngemal3 eine neue Keihe von Glasern ansetzen,
ZUSCHRIFTEN
Notiz iiber S&ellolslure.
Von Ilr. R. R h a t t a r h a r y a .
Shcllar Krsearcli Bureau, Paint Kcsrarcli Station,
Teddingtonl) .
T n ciner kiirzlicli verBffrritlichtcn Arbeit ,, l h r die
Koristitiitioii tles Schcllacks"~) warcii eiiiige I'riterscliiede
iii den L5grrischaftcii tler Schcllolsaure, tlie von iins dargestellt war, von tlenen dcr .Vagclsclieii SburcS) arigegcbcn.
Irlzwischen ist es uns gclungcri, die Nagelsche Slurc (I'.-P.
200-201 O) iiiid ihren 1)imcthylester (I?.-P. 1490) rein darzustcllen; wir sind aher heute noch nicht iiber die Heziehungen
zwischcri tlieser Siiure uritl tier von uns bcschriebeiicn irn klareri.
In tlcr nachstcn Zeit hoffcn wir, eine Abharitllung iiber
tlic Koristitutiori des Schellacks vcrijffcntlirheri zu konnexi,
in wclchcr dicsc Zusamiiierihbngc bcsprocheii werdeii solleri.
Wir sind aber der Ansicht. daW unsere Uestltipng dcr Nagelscheii Saure ohne Aufschul) veroffentlicht werdcii sollte, da
iiicniaiid bisher irgcndrine Ucstiitigung 1)eigcbraclit hat.
ICinzclhciteii des Vcrfahrens zur 1)arstclliiiig untl Keinigung
tlcr Schdlolsiurc sollcii vollstintlig in uiiserer Verofferitlicliurig bcschricbcii wverdcn. Der folgende Auszug tiaraus
wirtl riur die A r b c i t s w c i s c kciinzcicliiien.
Wird das (kiiiisch tlcr Schcllack-Saurcii, welclies inan durcli
alkalischc Vcrscifung. Ansiiiicni niit Miiieralsiiiire wit1 U'aschen
iiiit Wasscr crhalt, niit ciricr hcilkri wPI3rigen Tdsung voii
Illeiacetat bcliaritlelt, so scheitlet tler heilk wiljrigc. IExtrakt
1)cirii Abkiilileii cincn kristallinisclicn Sicderschlag tles Hleisalzes der Aleuritin-Siurc aus. Hrini langsaiiieri Kindaiiipfeii
tles P'iltrates erhalt riiaii eixie wciterc Mcngc Kristallc, die
aus eiiiciii Geniisch dcr 13lcisalzc tlcr Srhellol- uritl Aleuritinsiiurc 1)cstchm. Ihircli Bchandluii# iiiit 0 5 o/;igriii Alkohol
kaiin clas aleuritinsaurc Ulcisalz critfcrnt wcrderi, wobci tlas
:~lkoliolunliisliclie Ulcisalz dcr Schrllolsiiure zuriickblcibt.
I k s c kann voiii Hlei in Form ihres Alkalisalzes getrenrit
werdeii urid wirtl alsdariri durch ncliandcln init Sriurc: in
Freiheit gcsctzt. SchlielJlich wird die Siiirc aus Wasser unikristallisiert . 1;s inuU bcsontlcrs darauf liingewicscn wcrdcxi,
dafJ das Hlcisalz dcr Aleuritinsiure seine 1,ijslichkeit in Alkoliol
bcini Aufbewahren vcrlicrt. Das kisauern niuW schr vorsichtig
gcscheiien, weil die Schellols~urc h6chst ciiipfindlich gegen
Mincralsiuren ist.
Ein antleres Verfahrcri, welchcs die 1,ijslichkcit der Bariuniuntl Calciuiiisalze der Scliellolsauren in Wasser ausnutzt,
ist auch vcrwcndhar; in dicscni Palle wird tlie Schcllolslure
a h r in rciner I'orni iilier ihren J)imethylester gewonnen.
1,oiitloii
Prlif ung von Textilhilfsmitteln auf Kalkseifendispergiervermiigen.
Mittciliiiig aus deni Tcitillaboratoriiiiii tlrr Chciriischen Fabrik
Griinau, Landslioff & Meyer -4.-G., l%erliIi-(.;riinau.
In eiiier sehr iiitcressanten Arbeit') vcroffcntlichte kiirzlirh
I)r. If. K i t c k c v t s cine Priifungsincthotle fiir das Kalkscifcri') I h r s r t z t vnn I)r. F.h k e r s . Berlin-Sieniensstadt.
?) J . Soc. chcrii. Ind.. Clitm. k Ind. 61, 82 --H7 jlY35l.
3, f!. Horripx 11. 11'. N n y d , Her. tltscli. cliern. ( k s . 55. 3833
[ 19321.
I!iese Ztschr. 48, 273 r1936;.
7,5 cm3 n/lOoo Farblosung
usw. Uei einiger 1)bung ist es jedenfalls leicht, Unterschiede von 0,2, ja sogar 0,l cm3 n/lOOO Farblosung nach
diesem Verfaliren zu erfassen. Als Endpunkt der Titration nimrnt man die Rolirc an, in der das Xtrohenzol
dann gerade noch gelb, also noch nicht rijtlich verfirbt ist.
Dieser Endpunkt 1a13t sich init sehr grol3er Gcnauigkeit
z. B. unter Zugabe von G , G , 5 , 7,
feststellen.
Oft kann der Titrationscndpunkt bei sehr stark gef l r b t e n Ausziigen dadurch leichter erkannt werden, dafl
nian nach dem Xusschiitteln die iiher dem Xitrobeneol
stehende Vliissigkeit ahgiefjt untl iiber das Nitrobenzol
Wasser gibt und nochmals umschweiikt.
[A. 90.1
disI)crgierveriiiogcii von Tcxtilliilfsnrittclii.
Ilie Methodc
beruht ciitwcdcr darauf, da13 uiiter erig unirisscnen, koiistanten
Bcdbigungen clilorcalcimilhaltigc Likingen der zii priifciidcii
J~ispergicrrriittcl init Scifenliisuiigen vcririisclit uiid tlic
Triibuiigsgradc dcr dabei entsteheiidcri K~~lkscifendispcrsioiieii
licstiniiiit werdeii otler daW diejeriigc Mintlestmcngc :in I )ispergieriiiittcl Imtiniriit wird, die gerade crfortlerlich ist, iini
bei den1 Zusariiriieiihringcn voii Srife zii chlorcnlciuiiihaltigeiii
Wassrr das Ausflockcri dcr Kalkscife zii vcriiieiclr.11. Uei
ekieni .Vcrglcicli cincr Keihe von Kalkseifrritlispergieririittehi,
und zwar tler I'riparate (;artlinol KD (Pettalkoliolsiilfonat),
Tgcpon '1' I'lv. (Kondcnsationsprotliikt aus I'cttsaurcn n i t
aliphatischcn :\riiinosiilfoxisiiuren!, Percgal 0 (1:ettprodukt
ohrie salzbiltlentlc Gruppeii) und clciii von tins hergestcllteri
T,anicpon A (Iioiideiisationsprodiikt nus Fettsburcri uiid
Lysalbinslure) konunt Kic.ckcvfs zii deiii Schlufj, d:iU 40 Tcilr
Igepon T hzw. 35 'l'eile I'crcgal bzw. 100 Teilc (hrdinol KI)
glcichwcrtig niit 52,5 Tcilrri 1,aiiiepon .I sind 5 ) . (:rgtw clicsc
M e t h d c ist cinziiwenden, tlaW sic dcn ICrfortlcrriissen tler
Praxis riiclit \ d l gcrccht wirtl, tlenn in tler l'cxtiliiirlustrir
wirtl in dcn wcitaiis nieisten IGillcri niclit Seife in chlortxlciunilialtigciii Wasscr verwentlet, soridcrii iiiari arbritet iriit Srifr
h i (kgciiwart von -Ilkalien, also Ixi riiiciii li6licren pL-Wert,
besondcrs d a m , wrnn diirch clcri \VascliprozclJ eine Eiitfcrnuiig
von fctthaltigcn Vcrunrciiiiguri#cii von den 1:aserstoffcrt
beabsiclitigt ist. I'riift inan abcr die obcri genaiinten \:erglcichspripnrate bei (kgcnwart geririgcr -Vkaliiiiengen, so fintlct
iiian, dalJ das Knlkseifeiitlispergieri,criiiij#riidcs (;ardiriol K l ),
Tgcpon T untl Peregal 0 verriiigert wird. Iixi Gcgcnsatz tlazii
wird die Kalkseifenclispcrgicrf~higkcittlrs T,anicpoii :\ tliircli
gerixige Alkaliiiiengeri ver1iessc:rt. Die iii tler erwiihntrii Arhcit
crniittelteii Vergleicliszalilrii txdiirfcn tlaher, uiii sir deii
Anfordrruiigeii tler Praxis aiizii~iassen,eirier Hcrichtigung.
Wir Iichnlteri iiiis yor, nuf deii ISinfluW dcs pll-Wcrtcs
auf dic ~alkscifciitlispergierflilii~kcit
von '~e?rtilliilfsiiiittclri
tleninlchst ausfiilirlicli zuriickziikoiiiriieri.
Zusammensetzung der Seife und ihre Wirkung
auf die Wasche.
Zii deiii gleiclinaiiiigen Aufsatz von
Prof. 1)r. A . I,ottcrriioscr, Dresdeii,
auf S. 10+---10G dieser Zcitschrift.
Ilas Produkt Calgoxi wird von dcr Viniia Chcniischr E'abrik
Joli. A . nenckiser G. in. b. H.,1,udwigshafcii a. Rh., hergcstcllt,
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,Seine Verwenduiig ist durch dir Ver6ffentlichung der Patentaii~iieltl~uig
B. 136451/55 1). unter vorliiiifigcn Patentschutz gestcllt.
1% licsteht in dcr Hauptsache aus pyro- und iiietapliosphorsaurcii Salzcn tles Xatriiuiis uiid M d e t rnit dcxi Harte1)ildiicrii
tles Wasscrs klare, Iosliche, komplcxe Calcium- bzw. hIagriesiuiiiverbintlungen, (lie dirsr I<rtlalkalicn so fest linden, da1J sic
nicht niehr als cixizelrie frcic Ioncn fiingiercn. 1:s bildct sicli
also niclit tlas ,,Ortliophosphat". priiiiiires Calciuiiiphosphat,
tlerin dieses Salz enthilt tlas Calciiini nicht als koriiplcxes, iiiit
Seifc riicht fillbares Ion, sondmi als noriiiales Calriurriion.
>) I)ic Angahe :I. a. 0.. Scitv 276, daD 40 Teilc IKcpoii gleichwertig iiiit 60 Teilcri I,,anil-pun sciri solten, 1)crliht nuf einrin Kerlieiifelller.
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