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Die Bestimmung des Molybdngehaltes im Calciummolybdat.

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A e ~ ~ f ~ $i ~: i~ .! i 9 i s Krais
I o ] : Vergleichende
Betraohtungen iiber Erfindungsschutz.
1981
F
r
titrimetrisch. Es kann jedoch durch daa sich im
Kolben bildende Vakuum nach beandigter Losung
leicht ein Zuriicksteigen der Fliissigkeit aus dem
AbsorptionsgefaB stattfinden. Hierbei wviirde sich
das oben in der Pipette angeordnete KondensiergefiiD in den Kolben entleeren, die Fliiesigkeit am
dem AbsorptionsgefaB wiirde nur in den unteren
Hohlraum der Pipette eingesogen und kann dann
w i d e r zuriickbefordert werden. Die Bestimmung
geht also nie verloren. Wer auch noch nach beendeter Likung den lehten Rest von Schwefelwaaserstoff zum AbsorptionsgefaB iiberfiihren will, der
fulle den Kiihler mit Xatriumbicarbonatlikung
(50 g auf 1 1 Weaeer). Xach beendeter Liisung
drehe man die untere im Kiihler angebrachte
nung auf die im Kolbenhals befindliche Nute, worauf
sich die Bicarbonatlosung im Kolben entleert, und
die hierbei entwickelte Kohlensiiure noch die letzten
Reste von Schwefelwasserstoff in das AbsorptionsgefaB iiberfiihrt.
D i m gesetzlich geschiitzten Apparate werden
von der Firma Franz Hugershoff, Leipzig, in bester
Ausfiihrung angefertigt und vertrieben. [A. 194.1
off-
Die Bestimmung
des Molybdlngehaltes im Calciummolybdat.
i r o n Dr. W. TRACTMANS.
(Eiageg. d. 21.19. 1910.)
0,5 g der fein gepulverten Substanz merden mit
20 com HCI (1,19) und 1-2 ccm HK03 (1,4) kune
Zeit gekocht. wodurch alles Molybdan und Calcium
in Losung geht, wahrend SiO, zuriickbleibt. Man
verdiinnt auf 160 ccm und gieDt die Lijsung, ohne
vorher zu filtrieren, in eine Mischung von konz.
Ammoniak und einigen Kubikzentimetern dunklem
Schwefelammonium.
Nun erwarmt man noch einige Minuten auf
dem Wasserbade und filtriert die alles Molybdiin
als SuIfosalz enthaltene alkalische Lijsung vom a m geschiedenen FeS
SiO, ab. Sach dern Auswaschen mit einer sehr verd. ammoniakalischen Lasung, der man einige Tropfen Schwefelammonium
zugefiigt hat, zersetzt man daa heiBe Filtrat mit
verd. Salzsaure, wodurch alles Molybdan als Trisulfid abgeschieden wird, das man dann in bekannter Weise entweder in Moos oder MoS, iiberfiihrt
und zur Wigung bringt.
Man umgeht durch diese Methode das eeitraubende Schmelzen des Ca-Molybdats mit Soda
Salpeter oder die Snwendung der Methode, bei
welcher man das Molybdan in Raurer Lasung durch
H,S unter Druck fallt, was ja auch zienilich zeitraubend ist.
[9.210.1
+
+
Vergleichende Betrachtungen iiber
Erfindungsschutz.
Von Dr. PAVLKRAIS,Tubingen.
(Eingrg. 20 18. 1910.)
Es wird kaurn ein Buch auf dem Gebiete der
Fiirberei und Appretur geben, das so viel Aufsehen
gemacht, so viel Anregung gegeben hat und so viel
zitiert worden ist, wie ,,P a u 1 G a r d n e r s Mercerisation der Baumwolle" (1898, Springer, Berlin).
Wer viel mit den Problemen und Aufregungen in
der steta auf- und abschwankenden, alles Seue rnit
leidenschaftlicher Haat ergreifenden oder doch ergreifen wollenden Appreturindustrie zu tun hat,
wird ea dem Vf. dieses Buclies, der wahrsclieinlich
ein Patentbeamter war oder ist, nicht verdenken,
daB er sein Werk unter einem Pseudonym veroffentlicht hat. Man schligt aber auch heute noch
gem d i e m Buch nach, das eine klare Basis in a m
Ende des vorigen Jahrhunderta recht unklaren,
in rapider Entwicklung begriffenen Zustanden geschaffen Imt. Es spricht fur die Vorsicht und Klugheit der englischen Merceriseure (die ja auch den
h i s der Glanzappretur fiir ihre Abnehmer noch
lange auf olympischen Hohen gehalten haben, als
er auf dem Kontinent und insbesondere in Deutschland schon auf Pfennige gesunken war), daD sie
seinerzeit eine englische Ausgabe dea Buches verhindert haben.
Kine neue Auflage d i m Buches wire gewiB
vielen willkommen. Man miiSte dann *hen,
daB dabei auch die Seidenfinish- und Wasserechtfinisherrungenschaftn mit hineingenommen wiirden, die ein so interessclntes und mit der Mercerisation direkt zusammenhlingendea Gebiet bilden.
Der kluge Kaufmanp (und deshalb in erster
Linie auch der Englander) sagen sich aber, daB ein
solches Buch den inneren Interessen eines aus eigener Initiative sich verbessernden Fabrikbetriebea
schiidlich sein muUte. I n Deulxchland und osterreich ist man bei der Ausbildung einea Verfahrens
wenn diesea nicht im eigenen Fabrikbetriebe \-or
sich geht, sondern von aul3en her kommt (sei es
durch Maschinenfabriken, die neue Apparate offerieren, sei es durch anBenstehende Techniker, die
neue Vsrfahren ewinnen), dem Englander gegeniiber in einem schweren Nachteil. Dieser Nachteil,
der bei der Verwertung r o n Seuerungen nach
England eine sehr wichtige Rolle spielt, besteht in
der Art, wie in Deutschland und auch in Osterreich
die Vorpriifung der Patentanmeldungen gehandhabt wird. Das Patentaint betrachtet sich heute
als eine Art von ,,Vorsehung", statt, \vie es -ion
S i e m e n s gedacht war und von den meisten Erfindern, ehe sie ihre triiben Erfahrungen gemacht
haben, geglaubt wird, ein Emporium des Achutzes
zu sein. D a s w i r d e s e r s t , w e n n e s f i i r
die Verwertung der Erfindung in
d e n m e i s t e n Fiillen zu s p l t ist. Ee
entstehen durch die planm8Bige
Herauslockung von Einspruchen
gegen die vor d e r P a t e n t i e r u n g &usgelegten Ahmeldungen, wie sie bei
u n s g e t r i e b e n wi r d , b e k 1 a g e n s m e r t e
M i B v e r h ii 1 t n i s s e.
Erstens: Wenn man ein Patent zu gleicher
Zeit in Deutachland und in England anmeldet,
wird daa englische Patent gewohnlich nach 6 bis
9 Yonaten, das deutsche aber meist erst nach
2-3
Jahren erteilt!
Zweitens haben sich ,,erfahrene Edinder" und
findige Patentanwalte ein System der Schniiffelei
durch Einspruchsverfahren angeeignet, das direkt
unmoraliscli genannt werden muB, und dem das
Patentamt, an seine Parsgraphen gebunden, macht-
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