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Die Bierbrauerei. Von Prof. Dr. Hans Leberle. 1. Teil ДDie Technologie der Malzbereitung.Ф Zweite neubearbeitete Auflage. Verlag F. Enke Stuttgart 1930. Preis RM

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Neue Bucher
Die Bierbrauerei. Von Prof. Dr. Hans L e b e r l e . 1. Teil:
,,D i e T e c h n o 1 o g i e d e r Ma 1z b e r e i t u n g." Zweite
neubearbeitete Auflage. Verlag F. Enke, Stuttgart 1930. Preis
RM. 28,-.
I n dem knappen Jahrzehnt, welches seit dem Erscheinen
der ersten Auflage von L e b e r 1e s Buch verstrichen ist, Bind
auf dem Gebiete d er h l z b e r e i t u n g in den Arbeitsmethoden und
vor allem in den technischen Einrichtungen bedeutende Verirnderungen vor sich gegangen. Die Bestrebungen zur Rationalisierung der Betriebe haben zu moglichst weitgehendem Ersatz
der Handarbeit dureh mechanische Vorrichtungen gefiihrt und
die Miilzereitechniker i n Zusammenarbeit mit den Maschinenfabriken zur Begehung neuer Wege veranlai3t.
Diesen Urnstanden hat L e b e r 1 e bei der zweiten Auflage
durch eine v6113ge Neubearbeitung seines Buehes Rechnung
getragen, was aut3erlich schon i n dem urn 190 Seiten vermehrten
Umfang m m Ausdruck kommt. Wesentlich umgestaltet sind
insbesondere die Abschnitte: ,,Chemische und physiologische
Vorgtinge", welche sich bei der Umwandlung der Gerste in
Griin- und Darrmalz abspielen, ,,Lagerung von Gerste und
Malz", unter eingehender Beriicksichtigung des Einflusses
der Luftfeuchtigkeit, ,,Weichen der Gerste", ,,Pneumatische
Malzerei" und ,,Moderne Darrkonstruktionen". Zahlreiche Abhildungen und Diagramme tragen dazu bei, dem Leser ein
klares, umfassendes Bild von der modernen Malzereitechnik und
ihren theoretischen Grundlagen zu vermitteln, so daB de r neue
L e b e r 1e jedem Angehorigen des Braugewerbes warmstens
empfohlen werden kann.
Bausch. [BB. 124.1
Iiatalytische Reaktionen i n der organisch-chemisehen Industrie.
1. Teil. Von Horst B r ii c k n e r. (Technische Fortschrittsberichte, herausgegeben von B. R a s s o w , Bd. 22.) 168 Seiten
mit 9 Abbildungen. Verlag Theodor Steinkopf, DresdenLeipzig 1930. Preis RM. 14,50; geb. RM. 16,-.
Eine nur einigermaBen vollstandige Darstellung der technischen Katalyse hat - vor allem i n deutscher Sprache - bisher gefehlt. H. B r ii c k n e r sucht durch eingehende Behantllung eines sehr ausgedehnten Spezialgebietes, namlich dem
der katalytischen Methoden in der organisch-chemischen Industrie, diesem Mange1 abzuhelfen.
Das erste bisher vorliegende Bandchen bringt Angaben
uber Herstellungsmethoden verschiedener. besonders metallischer Katalysatoren und der gebrauchlichen Trlgersubstanzen
sowie uber die Regenerierung von Katalysatoren, Reinigung
und Entgiftung der Reaktionsgemische, uber Gaserzeugung,
Stabilisierung gegen Autoxydation, katalytische Oxydationen,
Hydratationen und Dehydratationen.
Das zweite Bandchen sol1 katalytische Reduktionen, Hydrierungen, Hydrieranlagerungen, Dehydrierungen, Kondensation,
Polymerisationen und Isomerisationen, Zersetzungen, Spaltungen von Kohlenwasserstoffen, katalytische Synthesen von Erdolkohlenwasserstoffen und verwandten Produkten behandeln.
Der Inhalt des ersten Teiles ist eine auBerordentlich werivolle Zusammenstellung, vor allem auf Grund der Pateniliteratur. Bei der aul3erordentlichen Fulle von wissenschaftlicher und Patentliteratur kann V o 1 1 s t a n d i g k e i t der
Darstellung selbstverstandlich nicht erzielt werden, und es ist
aui3erordentlich schwer, hier imnier die Spreu vom Weizen zu
trennen. Hierzu durften wohl nur Spezialisten de r einzelnen
Sachgebiete berufen sein. Die Darstellung ist in den Hauptkapiteln, i n denen es sich um die Schilderung praktischer Verfahren handelt, klar und gehaltvoll ; hingegen lassen die dem
Wesen der Katalyse gewidmeten einleitenden Abschnitte manches verniissen. So ist es z. B. nicht gebrauchlich, unter Katalysatoren ,,Stoffe o d 6 r E r s c h e i n u n g e n" zu verstehen,
die ,,zu keinern Teil i n den Endreaktionsprodukten vorhanden
sind" (S. 3). Auch widerspricht es d er thermodynamischen
Auffassung der Katalyse, dai3 neben Metallen, Oxyden usw. auch
,,ultraviolettes Licht, hochgespannter Strom, stille elektrische
Entladungen usw." als Katalysatoren aufgezahlt werden.
Klarer sind die Ausfuhrungen dort, wo sich de r Verfasser
eng a n diejenigen anderer Autoren h a t .
Recht ungewohnlich is! auch die Umgrenzung de r hornogenen Katalyse, indem der Verfasser anscheinend alle Katalysen i n fliissiger Phase unter diesem Begriff einordnet, gleichgiiltig, ob homogen geloste Stoffe, wie Sauren, Basen usw., oder
ftir angew.
IZeitschr.
Chemie.
J.
43.
1930
kolloidal verteilte Substanzen, wie die Fermente, oder schliet3lich auch grobverteilte Katalysatoren, wie Oxyde, Aluminiunichlorid usw., dabei wirksam sind. Dies hat zur Folge, daS fur
die ,,Katalysen im heterogenen System" nur die Umsetzungen
gas- oder dampfformiger Substanzen a n festen Katalysatoren
iibrigbleiben, im Gegensatz zu der sonst ublichen Einteilung.
Diese Unvollkommenheiten der einleitenden, fiir ein theoretisches Verstiindnis de r technischen Katalysen naturlich ohnehin nicht ausreichenden AusKihrungen vermindern jedoch
keineswegs den Wert de r Hauptkapitel. Im allgemeinen stehen
die heterogenen Katalysen in der Gas- oder Dampfphase
absolut im Vordergrund; es wiire zu wiinschen, daB auch die
bei vielen technischen Oxydations- und Hydratationsprozessen,
z. B. bei zahlreichen Farbstoffsynthesen, angewendeten Verfahren, bei denen im fliissigen System mit Sauren, Basen,
Metallsalzen usw. als Katalysatoren gearbeitet wird. nicht zu
kurz kiimen oder zum mindesten ausdrucklich von der Darstellung nusgeschlossen wiirden.
Man muB dem Verfasser auf jeden Fall dafiir dankbar sein,
dai3 e r sich der groBen Muhe einer sorgfaltigen Saxqnlung d
Sichtung des gewaltigen Materials unterzogen hat. Das Buchlein wird jedem, der die praktische Seite der Katalyse bearbeitet, eine wertvolle Bereicherung seiner Kenntnisse und
Frankenburger. [BB. 85.1
mancherlei Anregungen geben.
Ubbelohde's Handbuch de r Chemie und Teehnologie der Ole
ond Fette. Zweite, neubearbeitete Auflage, herausgegeben
von Dr. Hans H e 11 e r. 111. Band. 1. Abt.: XVIII und 392 S.
2. Abt.: XIX und 752 S. Verlag S. Hirzel, Leipzig 1929.
Preise: Abt. I: brosch. RM. 36,-, geb. RM. 42,-.
Abt. 2:
brosch. RM. a,--,
geb. RM. %,-.
Nach dem fruhen Tode von Franz G o 1d s c h m i d t , dem
Herausgeber und Verfasser der wichtigsten Teile der 1. Auflage, befiirchtete man bereits, daS keine diesem Meisterwerk
gleichwertige Neuauflage zustande kime. Diese Befiirchtiing
war unbegrundet. Der neue Herauspeber, Dr. Hans H e 11 e r ,
hat ganze Arbeit geleistet, bei der er von einer Anzahl tiichtiger
Mitarbeiter wirksam unterstutzt wurde. Von den Fachkollegen,
d i e a n der 1. Auflage rnitarbeiteten, blieben den1 Werk nur
wenige erhalten: Die Herren Dr. K. B r a u n , P. K r e b i t z.
Prof. J. M e y e r und Dr. 0. S t e i n e r. Sie haben ihre friihereii
Beitriige lieu bearbeitet, zuiii Teil auch andere Kapitel uhernornmen, wie B r a u n die maschinellen Vorrichtungen zur Seifenerzeugung und S t e 1 n e r die Fabrikation der Schiriierseifen.
Neue Mitarbeiter am Werk sind Dr. H. B e r t s c h (l'iirkischrotble, Textilseifen), Dr. M. B ii h r i n g (Wirtschaftliches), Dr.
E. H o y e r (fermentative Fettspaltung), Dr. H. J a p h 6 (Technologie uud Analyse der Glycerine), Dr. H. K a n t o r o \% i c z und
Dr. N a p h t a 1 i (Stearin-, Olein- und Kerzenfabrikation), Dr.
C. H. K e u t g e n (Autoclavenspaltung, Vergleich der Spaltungsverfahren), Dr. G. K n i g g e (Toiletteseifen), Dr. E. L.
L e d e r e r (physikalische Chemie der Seifen, kolloidchemische
Grundlagen der Seifenfabrikation, spezielle Technologie der
Hartseifen, Seifenpulver usw., Kalkulation, Begriffsbestimniungen und Normen), Dr. Th. L e g r a d i (Herstellung medizinischer Seifeu). Die einleitenden Abschnitte iiber die geschichtliche Entwicklung der Seifenfabrikation USR., dann die Reaktivspaltuug, d i e Rohstoffe der Seifenfabrikation und die Anwendung der medizinischen Seifen hat der Herausgeber selbst
geschrieben. Diese Beitrdge und die meisten anderen sind nach
Ausnahl des Gebrachten und nach Art der Darstellung sehr
gut, einige mussen geradezu als hervorragend bezeichnet werden.
Das gilt auch besonders fur die Beitrage von Dr. L e d e r e r ,
der die in der 1. Auflage von G o 1d s c h m i d t geschriebeneii
Kapitel bearbeitet oder, besser gesagt, neu gestaltet hat. Seine
Darstellung der physikalischen Chemie der Seifen und der
kolloidchemischen Grundlagen ihrer Erzeugung ist schlechthin
vollendet. Besondere Anerkennung verdient auch, daB der vorliegende Band nicht umfangreicher ist als der 3. Band der
1. Auflage; durch zweckmallige Xnderungen und Weglassung
von Entbehrlichem ist es sogar gelungen, den Umfang des
Buches um fast vier Bogen zu verringern, obwohl die vielen
theoretischen und praktischen Neuerungen fast von allen Mitarbeitern gebiihrend beriicksichtigt und mitverarbeitet wurden.
Grun. [BB. 419.1
~
Verlag Chemie, G. m. b. H., Berlin W 10. - Verantwortlicher Schriftleiter: Prof. Dr. Dr.-lng. e . h . A. B i n x , Berlin. - Verantwortlich fiir geschaftlicbe
Mitteilungen des Vereins: Prof. Dr. A. K 1 a g e s , Berlin. - Druck: Maurer & Dimmick G . rn. b. H., Berlin SO 16.
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