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Die brautechnischen Untersuchungsmethoden. Von Pawlowski-Doemnes. Bearbeitet von Dr. A. Doemens. 4. Auflage. 372 Seiten 87 Abbildungen. Verlag R. Oldenbourg Mnchen 1932. Preis geb. RM

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316
Chcmie
[45.Angewandle
Jahrg. 1Y:M. N r 17
Verein deutscher Chemiker
einen bekannten Apotheker-Juristen zu Verfassern hat, hochst
willkonimen sein, denn es ist nicht ganz leicht, sich unter den
vielen Paragraphen des Gesetzes, die durch die nach und nacb
herausgegebenen Ausfiihrungsbestinimungen immer wieder vermehrt wurden, zurecbtzufinden. Den Hauptteil des Buches
fullen naturgemaB die Erlauterungen zu den einzelnen Paragraphen aus. hi einem kleineren Abschnitt sind auch alle
anderen reichsrechtlichen Gesetze und landesrechtlichen Verordnungen zusammengestellt, die zu den Betaubungsrnitteln in Beziehung steben, z. B. die Vorschriften iiber den Verkehr rnit
Giften und mit Geheimmitteln, die p r e d k c h e Apothekenbetriebsordnung, die einschliigigen postaliscben Bestimmungen
USW.
Die richtunggebenden internationalen Abkommen sind
ferner im Urtext und in der deutschen Ubersetzung angefiihrt,
so daB also der Kommentar den gesamten Komplex der Betaubungsmittelgeset7~ebung in sich schliel3t. Eine zweite
Kategorie von Interessenten, Richter, Rechtsanwalte und Verwaltungsbeamte, wird diese unifassende Darstellung besonders
zu sohatzen wissen. Es durfte nach dem Gesagten uberflussig
sein, den1 handlichen, vom Verlag vorziiglich ausgestatteten Buch
eine besondere Ernpfehlung auf den Weg zu geben.
Th. Boehm. [BB. 60.1
Die brautechnischen Untersuchungsmethoden. Von P a w l o w s k i - D o e m e n s . Bearbeitet von Dr. A. D o e m e n s .
4. Auflage. 372 Seiten, 87 Abbildungen. Verlag R. Oldenbourg, Munchen 19%. Preis geb. RM. 13,-.
Das Buch enthalt in leicht verstandlicher Darstellung alle
chemisch-technischen Methoden, welche zur Untersuchung umnd
Bewertung von Wasser, Gerste, Malz, Wurze, Treber, Hopfen,
Bier sowie der zahlreichan sonstigen im heutigen Malzereiund Brauereibetrieb benotigten Materialien im Laboratorium
geeignet sind. Obwohl seit dern Erscheinen dar 3. Auflage nur
funf Jahre verstricben sind, hat D o e m e n s die Neuauflage
griindlich liberarbeitet und durch Aufnabme einer groderen
Anzahl neuer Verfahren erweitert. Es zeugt dies sowohl fur
die Sorgfalt des Bearbeiters wie auch fur die rege Forschertatigkeit auf dern Gebiete der Garungschemie und -technologic.
Auf eine ausfuhrliche Inhaltsaiigabe glaubt Ref. verzichten
zu konnen, da der ,,Pawlowski-Doemens" in den Fachkreisen
bereits gut eingefiihrt ist. Die neue erweiterte Auflage kann
allen Interessenten, insbesondere den Brauereichemikern, nur
Bausch. [BB. 56.1
bestens enipfohlen werden.
Neuere Torfchemie. Von Prof. Dr. G. S t a d n i k o f f. Mit
einer Einfiihrung von Wo. 0 s t w a 1 d. 163 Seiten, 17 Abbildungen und 77 Tabellen, Auloren- und Sachregisler. Verlag
Th. Steinkopff, Dresden 1930. Preis RM. 10,80.
In RuBland ist man gezwungen, die grol3en Moore zur
Brennstoffquelle zu entwickeln, und hat die Torfproduktion von
!BOO0000 t (1913) auf 83000000 t (1931) bringen konnen (vgl
O s e r o w , Mitt. Ver. z. Forderg. d. Moorkultur 49, 131 [1931]).
Das sind, an deutschen Verhlltnissen g-emessen. ganz ungewohnliche Produktionen. Sie genugen noch lange nicht
den Bediirfnissen. Einer starken Mechanisierung, entsprechend
den deutschen Methoden, stehen aber die Holzeinschlusse der
russischen Moore im Wege. Man hat deshalb das Abspritzverfahren (,,Hydrotorf") ausgebildet. Dies ist aber nicht vollkommen geliist. Die Bewaltigung dieser eigenartigen Aufgaben
forderte vielseitige Forschungsarbeit, an welcher S t a d n i k o f f , jetzt wissenschaftlicher Leiter des staatlicben Instituts
fur Kohlenforschung in Moskau, sich mit sehr wertvollen Beitragen beteiligt hat. Seine Ergebnisse sind in vorliegendem
Buche mitgeteilt und in einen allgemeineren Rahmen, der unter
Verwertung der Arbeiten einiger anderer Forscher die wesentlichen Eigenschaften der Torfsubstanz vermittelt, gwtellt. Es
sind so die Hauptgegenstande behandelt : Allgemeine Charakteristik des Torfes und der Moore. Das Wasser des Torfes.
Entwasserung. Bestandteile der Trockensubstanz. Torfbitumen.
Huminsluren. Torfteer. - All- ist vorwiegend aus dem Gesichtswinkel des Verfassers gesehen. Demgemal3 ist auch die
deutsche Literatur etwas einseitig zitiert. Die Namen der
Bremer Moorforscher F l e i s c h e r , T a c k e und W e b e r ,
die doch nicht wenig fiir die Erkenntnis von Moor und Torf
getan haben, findet man nicht, ebensowenig ist irgendeine Stelle
aus den Mitteilungen des Vereins zur Forderung der Moorkultur, der doch auch ein Mittelpunkt der Moorforschung ist,
erwahnt. Die Zusarnmenstellung atmet also stark personlichen
Charakter. Das gibt der Schrift andererseits den Vorzug der
Lebendigkeit. Alle, die den Gegenstlnden Moor und Torf
Interesse entgegenbringen, werden darin viele wertvolle Anregung finden.
Keppeler. [BB. 286 1
Fachgruppe fiir Warrerchemie.
Kleine Versammlung, Mittwoch, den 1. Juni, von 11 bis
16 Uhr, Essen, Haus der Technili.
Es werden drei bis vier Vortrage abgehalten. Fur ausgiebige Dkkussion der Vortragsthemen ist Zeit vorgesehen.
Eintrittsgeld 1,50 RM. Der Besuch der Wasserchemischen Fachschau') ist eingeschlossen.
Anmeldung bis spatestens zum 15. Mai an die Fachgruppe
fur Wassercheniie des Vereins deutscher Chemiker, Essen,
Johannastr. 16, erwiinscht.
AUS DEN BUIRKSVEREINEN
Bezirksverein Sachsen und Anhalt. Sitzung am 5. Marz 1932,
18 Uhr, im Chernischen Institut der Universitat Halle. Teilnehmerzahl: 63.
Priv.-Doz. Dr.-Ing. A. W. S c h m i d t , Breslau: ,.h'eue
Ergebnisse auf dern Cebiete der motorischen Priifung von Kraftstoffen und Schmiermittelnz)."
Vortr. schildert kurz die historische Entwicklung der
motorischen Prufung von Kraftstoffen d e r letzten Jahre. Er
zeigt, wie auf diesem Gebiete das allniahliche Eindringen und
die wachsende Erkenntnis die Ansicht iiber die motorische
Prufung gewandelt und wie diese neue Priifungsmethode sich
einen dauernden Platz im Rahnien der Kraftstoffuntersuchungen
erobert hat.
Neben den bisher beobachteten Faktoren, wie Tourenzahl,
Ziindvemtellung und Vergasereinstellung, muB besonders d e r
Luftansaugtemperatur und Kuhlwassertemperatur und am allermeisten der Luftfeuchtigkeit Beachtung geschenkt werden.
Zweifelsohne ist d e r Luftdruck fur Flugmotore von ausschlaggeberlder Bedeutung, aber motorische Messungen hieruber sind
vorderhand noch zu schwierig durchzufiihren. Die Einwirkungen der obenerwahnten Faktoren werden zahlenmaBig belegt, die Versuchsreihen sind aus dem Laboratorium in Breslau
entnommen.
Die motorische Priifung von Schmiermitteln zeigt im Gegensatz zu den Kraftstoffen keine typische Verbrauchserscheinung.
(Ein Schmiermittel klopft nicht.) Die Untersuchungen in Breslau
wurden so durchgefiihrt, dad die verschiedensten Ole in samtlichen Typen von Verbrennungskraftmaschinen wahrend ihres
niotorischen Laufes iiberpriift wurden, und zwar auf den Einflud der Kraftstoffreste hin, die Oxydationswirkung und die
Riickstandsbildung bei den verschiedenen &en. Vorderhand
wurde in Breslau folgendes festgestellt:
1. Die verschiedenen Kraftstoffe, mit denen die Motorentypen betrieben werden, wirken sich auf die Schmiermittel ganz
unterschiedlich aus. 2. Der groBte EinfluB bei den Verbrauchserscheinungen d e r Schmiermittel geht nicht vom Schmiermittel
selbst aus, sondern ist den Kraftstoffresten, die im Verlauf des
motorischen Betriebes in das 01 gelangen, zuzuschreiben.
3. Schon nach kurzer Zeit (2 b k 3 Sld.) besteht das Schmierol
aus einem binaren Gemisch von Kraftstoffresten und Schmierol.
Aus dieser Tatsache erklart sich auch, daB die Beurteilung d e r
Schmiermittel, wie sie bisher im Laboratorium erfolgte, keinen
tatsachlichen Anhalt fur das Verhalten der ale im Motor geben
konnte. 4. Fur die motorische Priifung gentigt im allgemeinen
ein Dauerlauf von 10 bis 12 Std., da sich in dieser Zeit die
Haupteinflusse der Verbrauchserscheinungen schon maBgebend
ausgewirkt haben. 5. Wichtig fur die motorische Prufung ist
ein absolut einwandfreier Zustand des Motors und einwandfreies Einhalten der Versuchsbedingungen, da durch mangelhafte Fiihrung und fehlerhafte Bebandlung des Motors die
Verbrauchserscheinungen bei den Schmiermitteln ungtinstig
beeinfludt werden konnen.
Diese Feststellungen werden eingehend besprochen und
durch Kurven- und Zahlenbeispiele belegt.
1)
2)
Vgl. Ankundigung auf Seite 312.
Vgl. auch d i w e Ztschr. 44, 476 [1931].
Verlag Chemie, G. rn. b. H , Bcrlin W 10 - Verantwortlicher Schrit1lritc.r: Prof. Dr. Dr.-lng. e. h A. B i n z , Berlin. - Verontworllich Itir gcschitlliche
Milleilungen des Vercins: Prol. Dr. A. K 1 a g e s , Berlin. - Druck: Maurer & Dimrnick G . m. b. H . , Berlin SO 16
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