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Die Chemie der Dngemittel von A. Jacob. Verlag Wilhelm Knapp 1949 HalleSaale. VIII 250 S. 66 Abb. u. 17 Tab. Kart. DM 9

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Brenmtoffe - KraftdoHe
Sohmlerstoffe, von B. Riediger, SpringerVerleg Berlin-G6ttingen-Heidelberg 1949. XII, 484 s., 83 Abb.,
36 Zahlentaf., DM 33.-.
Das anregende, eine Hare Ausdruoksweise zeigende Buoh fiihrt
Ingenieure und Verfahrensteohniker in die Chemie, Teohnologie der im
Titel genannten Stoffe ein. Verf. behandelt
naoh Ansioht des Ref.' eu
eingehend - die Chemie und die phyaikalisoh-ohemisohen Eigensohaften
der einschlQigen Verbindungen (289 S,); der spezielle Teil ist Vorkommen bzw. Herstellung, Aufbereitung und Eigensohaften der Brenn-,
Kraft- und Schmierstoffe gewidmet. Fur den Chemiker sind die zahlreiohen Tafeln der Eigensohaftswerte der gesattigten und ungesgttigten
Kohlenwasserstoffe besonders wsrtvoll, da EgJoffs Werk oder QncseStevens nicht iiberall zuganglioh sind.
Bei einer Neuauflage eollten zahlreiohe Eigenschaftswerte durch
neuere Daten ersetzt bzw. e r g b e t werden. Blieben einige nicht zum
Thema gehUrige Saohgebiete weg, so wike ohne b d e r u n g des Umfangs
fur manche wiohtigen Hinweise, die der Leser vermiDt, Plate gewonnen.
Sieht man von versohiedenen Unriohtigkeiten oder Fliiohtigkeiten,
wie sie in Erstauflagen immer auftreten, ab, so kann das Werk als wertvolle Bereioherung der Faohliteratur angesprochen werden. Kiinftig
sollte bei den Quellenangaben das chemische Schrifttum reichlieher berucksichtigt werden.
J . Moos.
[NB 1931
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Die Chemle der Dtingemittel, von A. Jacob. Verlag Wilhelm Knapp,
1949, Halle/Saale. VIII, 250 S., 66 Abb. u. 17 Tab. Kart. D Y 9.60.
Jacobs Buch bringt zunhchst eine kuree Einfiihrung in die allgemeine
Diingerlehre, worin nicht n w iiber die E r n s h r u g der F'flsnzen, sondern
auch iiber den Aokerboden das N6tige gesagt wird. Im 2. Kapitel, das
dcn Hauptteil des insgesamt 249 Seiten umfassenden Buohes ausmacht.
werden dann die eineelnen Diingemittel und zwar die wirtschaftseigenen
und die Handelsdiingemittel griindlich besprochen. Dabei werden nicht
nur die iibliohen Herstellungsweisen der Handelsdiinger geschildert, sondern auch neuere Fabrikationsmethoden, w i e z. B. bei den Phosphatdiingern die Herstellung der versohiedenen Schmeh- und Gliihphosphate
sowie die Erzeugung von Phosphorstiurediisgern iiber die Herstellung
freier Phosphorsgure erortert. Wo es erforderlich, werden die theoretischen Grundlagen niiher auseinander gesetzt, so die Theorie der Lbsungsvorghnge bei der Herstellung der Kalidlinger und die Gleichgewiohtsverhaltnisse ewischen N, H und NH, bei der Behandlung der synthetisohen
,Ammonium-Diineer. Bei den Dtineemitteln rnit mehreren Niihrstoffen
wird die B e d e u t k g der Ermugung-ballastfreier Xsohdiinger ins reohte
Licht eeriickt. und mit der Darlemna der Untersuohunnsmethoden wird
das 11: Kapitel abgeschlossen. D k III. und letzte Kaiitel
Die Umwandlung der Diingemittel in der Landwirtschaft - vervollstbdigt das
von J m b in bester Weise entworfene Bild von der Chemie der Diingemittel nach der landwirtschaftlichen Seite. Nioht nur Chemiker und
Agrikulturchemiker, sondern such alle anderen 8n der Erzeugung und
Verwendung der Handelsdiinger Interessierten werden Jacobs Buch mit
g r o b m Nutzen gebrauohen kbnnen.
H. Kappen.
[NB 2181
-
Der Boden, Kurzes Lehrbuch der Bodenkunde, vos A . Jakob. AkademieVerlag, Berlin 1949. 2. Aufl., 244 S., 2 Abb., brosch. DM 6.50, gebund.
D Y lo.-.
In 22 Kapiteln behandelt A. Jakob die Wissensahaft vom Boden in
iibersichtlicher, kure und klar gefallter Darstellung. Den neueren Fortschritten in der Erkenntnis dos Bodens iet Uberall weitgehend Rechnung
getragen. tfber die Tonminerale, die Humusstoffe sowie den Ton-Humuskomplex und seine Bedeutung fiir den Fruchtbarkeitszustand des Bodens
ist alles NUtige gesagt. DaIl auf die ohemische Konstitution der Humusstoffe nicht naher eingegangen wurde, kann man bei der sehr problematisohen Beschaffenheit dieses Gegenstandes nur billigen. Auch in physikalisoher Richtung und iiber die Bodenbiologie ist alles Wissenswerte
e r w a n t , ebenso iiber Bodenkartierung und Bodenuntersuchung. Die
hauptsaehlichsten Bodentypen sind gut beschrieben und der geographischen Verbreitung der Bodenarten in Europa ist ein Kapitel gewidmet.
Die vier letaten Kapitel des B R O ~weisen
~ B darauf hin, d s 8 sich Jakobs
Bodenkunde wohl an erster Stelle an alle landwirtsohaftlioh am Boden
interessierten Kreise wendet. Aber auah fGr alle, die Bodenkunde ale
selbsttindige Wiasenschaft betreiben oder sioh BUS anderen Griindes mit
der Bodenhnde beschltigen, wird Jakobu Buoh sich von grUDtem Nuteen erweiaen.
H.-Rappen.
[NB 1971
Sulfit~e~doff-Ablangen,
von H. Vogel. Verlag Wepf db Co., Base1 1948.
302 S., 12 Abb., sfr. 35.-.
Verf. hat eine 1939 in der ,,Sammlung ohemisoher und chemischteohnisoher Vortriige" ersahienene Broschllre vcn knapp 70 Seiten in
einer wesentlioh erweiterten und durch das neuere Sohrifttum ergiinzten
Form herausgegeben.
Eine kritisohe Wiirdigung aller fiir die Verwertung der organischen
Inhaltsstoffe und die Wiedergewinnung der Aufsohlullreagenzien gemaohten Vorsohlsge eetzt genaue Kenntnis der ohemisahen Zusammensetzung
des Holies und der Ablaugen voraus. Bekanntlieh ist unser Wissen hieliiber nooh leakenhaft und die Daten der Literatur sohwanken in sehr weiten Oreneen. Um so wichtiger ist es, dall a t e r e Angaben iiber die analytische Zusammensetzung des Holzes und der Ablauge au8 der Literatur
ausgemerzt werden. Daher ist zu bedauern, da8 in dem Buoh z. B. der
Cellulose-Gehalt der Buohe auf Seite 22 mit 53,46, auf Seite 23 mit 37,5
und auf Seite 29 rnit 67.09% angegeben wird. Ferner wird auf Seite 6
als ,,Holzpolyosen"
wie dies heute allgemein Ublioh ist - die Gesamtheit taller im Hob vorhsndenon Polyaaooharide auBer der Celluloer
-
A ~ ~ HCob. .} 62. Jahrg. 1950 } Nr. 5
bezeichnet, auf Seite 24 jedooh nur der sohwer hydrolyierbare und von
der Cellulose nur sohwer abtrennbare Anteil.
Fiir die Verwertung der in der Ablauge gelbsten Kohlehydrate werden
bekanntlich erfolgreieh mikrobiologische Verfahren verwendet. Hierbei
ist - entgegen den Angaben des Verf. - Eindampfen nicht nbtig, in
einigen Fillen empfiehlt sich sogar eine Verdiinnung der Ablauge. Die
fur die Verwertung des Lignins bekanntgewordenen Vorschliige sind aiemlich vollstsndig wiedergegeben. Eine kritische Beurteilung ihrer Brauchbarkeit ist allerdings wohl nur dem Fachmann mllglich, der sioh jahrelang auoh mit der teehnischen und der wirtschaftliohen Seite dieses
Problemes befaOt hat. Es ist daher verstandlich, daD der Verf. der seine
Kenntnisse offensiehtlich in der Hauptsaohe ans der Literatw bezogen
hat, bei manohen Verfahren zu einer anderen Beurteilung kommt als die
industrielle Praxis.
Das Buch ist voreiiglich ausgestattet und enthhlt - im Gegensatz
eu vielen deutschen VerUffentliohungen der letzten Zeit - iiberraschend
wenige Druckfehler. Um so mehr fgllt auf, daO mehrfach Personen- und
Ortsnqmen falsch gesehrieben sind. Es ist zu wiinschen, daS die hier aufgefiihrten Miingel in einer neuen Auflage beriicksiohtigt werden.
P . Reiff.
[NB 2081
ifber die Wandorung des DDT Im Insektennerven, von Wolfgang Heubner.
S.-B. der Dtsch. Akad. d. Wiss. zu Berlin, mathem.-naturwiss. Klassr,
Jahrg. 1948. VIII, Akad.-Verlag Berlin 1949. 8 S., brosch. DBf 1.-.
An Stab-Heuschrecken, an denen Abschnitte des Nervensystems gut
unterschieden und durch kleine operative Eingriffe voneinander getrennt
werden k6nnen, zeigt der Verf., daO DDT wenigei von der Geweb5fliissigkeit als von den Nervenbahnen aus im K6rper verteilt wird und
[NB 232
wirkt.
Boschke.
Qesellschaften
1. Internatfonder M&roahemiaoher KongreB
Die bterreichische Gesellschaft fiir Mikrochemie, Graz, SchlUgelgasse 9, h a t zu einer internationalen Arbeitstagung vom 2.-6. Juli 1950
in Graz eingeladenl). Die deutsche Vertretung des KongreDbiiros h a t
Dr. E. Abrahamczik, Badische Anilin- und Sodafabrik, Analyt. Laboratorium, Oppau, iibernommen, der von Dr. Unterzaucher (22c)Leverkusen, Farbenfabriken Bayer, unterstiitzt wird.
[G 851
Qesellschaft Deutscher Chemiker
A. Mittasch zum 80. Geburtrtag')
Dr. Phil., Dr.-Ing. e. h., Dr. der Landwirtschaft e. h. Alwin Mittasch sur
Vollendung des 80. Lebensjahres am 27. Dezember 1949.
Hoohverehrter Herr Mittaschl
In herzlicher Freude gedenkt die Gesellsohaft Deutscher Chemiker
Ihrer und spricht Ihnen zur Vollendung Ihres 80. Lebensjahres ihre
wkmsten Gliiok- und Segenswiinsche aus. Sie ehrt in Ihnen den hervorragenden Forscher und ideenreichen Experimentator, den tiefgriindigen
und kUhnen Denker, der nioht nur die Bereiche der exakten Hochsohulforschung und der grollindustriellen Verfahrensteehnik entseheidend befruchtete, sondern der von dem erarbeiteten Erkennen der Einzelphanomene her den Zugang zu den groDen Zusammenhhgen des Geistes und
damit zu dem eigentlichen Sein des Menschen zu finden wullte.
Nur selten wohl begegnet uns ein Mensch, dessengeistiger Weg von einer
solchen Folgerichtigkeit, inneren Geschlossenheit und Harmonie gezeichnet ist, wie der Ihrige. Als Sie 1895 die Leipziger Vorlesungen Wilhelm
Ostwazds iiber Energetik besuchten, trat Ihnen eum ersten Male der BPgriff der Katalyse mit zwingender Gewalt entgegen. AnstoD und AuiIUsung, um die Ihr spiiteres Denken immer wieder kreisen wird, bedeutcte
fiir Sie diese Begegnung: Sie bearbeiteten in dem der katalytisehen Forschung zugewendeten Laboratorium Ostwalds die Kinetik des Nickrloarbonyls und promovierten dort 1901 summa cum Zaude.
Bald erfolgte die eweite, Ihren Wesenekern ansprechende Begegnung :
Sie traten 1904 mit Ihrw Aufnahme in die BASF in den schupferischen
Kreis von Carl Bosch. Die technisohe Stickatoffbindung in Form von
Cyaniden und Nitriden, die Ammoniakbildung unter hohem Druek, die
Ammoniakoxydation, die Gewinnung fliissiger Kohlenwasserstoff e, immer
unter katalytisehen Bedingungen, sind bedeutsame Glieder Ihrer von
vollem Erfolg getragenen Forsohertatigkeit. Die Vielfalt der Fragestellungen, rnit denen das von Ihnen begrlindote und geleitete Forschungslaboratorium Oppau in den Jahren 1919 bis 1933 beschattigt i S t , seigt die
Weite Ihres Blickes: Arbeiten mit anorganischer, organtscher und biochemischer Ausrichtung, Untersuchungen, die zu grundsitzlichen Einsiohten in das Wesen der Katalyse flihrten, Arbciten, die der technischen
Durchfiihrung katalytiseher GroBprozesse galten, sind unter Ihrer zugleich gegenstandsnuchternen und intuitiven geistigen Fiihrung entstanden: Miinner wie Carl Krauch, Christian Schmider, Chridoph Beck,
Matthias Pier gehUrten zu den Besten Ihres Kreises.
Es will uns'als das Ihr Leben Begliiokende, Begnadende erscheinen,
daO Sie gleichsam im Sinne der von Ihnen durchforschten katalytisohen
AuslUsung denjenigen Menschen zu reohter Lebensstunde begegnet sind,
an denen sich Ihr rastlos drangender Geist entziinden und selbstsohUpferisch werden durfte. Nach OstwaM und Bosch wird es in sotiteren Jahren,
Vgl. dieae Ztschr. 62, 84 [1950].
a) Veriasser: E . Pictsch, Clausthal.
Zum 70. Geburtstag gedachten wir
Ides Jubilars, diese Ztschr. 68 719 [1939]. Zum 80. Geburtstag erschien
rnit einem begrlBendem Voriort aus der Peder von Prof. Pummerer in
Chem.-1ng.-Technik 81,449 [1949] A. Miffrrech : ,,Meine Betelllgung am
Werk der Stickstoff-Bindung und Stickstoff-Vcrwertung in der BASP".
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