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Die Chemie der Hormone von A. Heusner Verlag Johann Ambrosius Barth Leipzig 1954. 1. Aufl. VIII 165 S. 2 Abb. geb. DM 20

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zicll) wissenschaftlicher Emulsionen. - IV. IIandzlsiibliche photographische Materialion fur die Autoradiographie. - V. nas
autoradiographisclie Bild. -- VI. Auflosungsvcrmiigen. - VII.
Abschatzcn der nosis und Belichtungszeit. - VIII. Fehleryuellen.
Part. 11: Techniques: IX. S i c h t ebene Flachen. - X. Ebenc
Flachcn; Makroskopische Schnittc und Pflanzen. - XI. Ebene
Flic h e n ; Yiliroskopische Schnitte. - XII. Zellen, Staube und
andcre aus rriikroskopischcn Teilchen bestehende Materie. XII I . Flussigkeiten. - XIV. Technik €iir die Herstellung biologischer I'raparate aus nicht entkalkten Knochen und Zahncn. XV. Verschiedenes.
Wegen seiner didaktisch geschickten Darstellungsweise, in der
sich die groide Lehrcrfahrung dcs Autors widerspiegelt, wird das
Buch sowohl fur den Studenten als auch fur den praktisch arbeitenden Wissenschaftler von W ert sein und seine Anschaffurlg
liann durehaus empfohlen werden. Auf die trotz des nicht iibcrmaWig hohen Preises sehr gut c Ausstattung ( Ganzleiueneinband,
Uruck vollstkndig auf Kunstdruckpapicr) braucht wohl nur a m
Rande hingewiescn zu werden.
F . Weigel [NB 1931
Ergebnissc dor EnzyniforschunT, von II. Weideizhngeit. Band 13.
Lcipzig.
Akademische Verlagsgesellschait Geest untl Portig.
1954. 1. Aufl. VIII, 314 S., 25 Abb., geb. DM 25.50.
Ucr Band 13 der ,,Ergebnisse der Enzymforschung" besteht aus
drei zweifellos bcmerkcnswerten Beitragen: 1.) Das Hyalurousaure-IIyaluronidase-System von H . Gibian, Berlin; 2.) Biochcmische Wirkungen der Gene von P. Iiurlsoiz, Tubingen und 3.)
Neuere Entwicklung der organischen Katalysatoren von H . Miz
und W . Langenbeck, Rostock.
Qibinn h a t die a u hrordent l i ch st ark angewachsene Litrratur
(es werden ca. 1200 Zitatc angefuhrt) auf dem Gebiet der Hyaluronidasen u n d den ihnen zugehorigen Substraten, den sauren Mucopolysacchariden, kritisch zusammengefallt. An viclen Bemerkungen, die der Verfasspr iiber eigene Beobachtungen i n den Text
eingebaut h a t , spurt man den Fachmann.
Auf ca. 120 Seiten fiihrt uns Iiarlson i n das sehr moderne Gebiet der biochemischen Genetik cin, dem i n vieler Hinsicht cine
sehr grolle Bedeutung zukommt, d a von hier aus Vorginge des
Intermediarstoffwechsels verstandlich werden. Auch Zusammenhange zwischen Genen, Plasma und Fermenten erscheinen hier
in neuem Lichte und erlauben Riickschliisse auf die Frage der
Krebsentstehung und auf das Virus-Problem.
Der letzte Beitrag fiihrt mitten i n die moderne organische Chemie, bei der die Katalyse eine hervorragende Rolle spielt. Es is t
das besondere Verdienst Langenbeeks und seiner Schule, dall er
mit seinen sogenannten F e r m e n t m o d e l l e n kiinstliche organische Katalysatoren mit den natiirlichen Katalysatorcn, den Fermenten, in Beziehung setzte.
R. Ammon [NB 1671
Einfiihrung in die Metallurgie, von R. Vogel. Muster-Schmidt
Verlag, Gottingen, 1955. LAufl., 169 S., 102 Abb. geb. DM 22.80.
Der Verfasser h a t ein anerkanntes Buch uber ,,Die heterogenen
Glcichgewichte" geschrieben. I n vorliegeudem Buch versucht er,
eine kurz gefa5te Einfiihrung i n die wichtigsten Grundlagen und
Methoden der technisclien Metallgewinnung zu geben, die vorwiegend fur Metallkundler, Chemiker und Techniker gedacht ist, die
die Metallurgie als Hilfswissenschaft brauchen. Nach dem Vorwort sol1 das Buch auch den Fachmetallurgen als Vorbereitung
zum Studium dienen.
I m ersten Teil, S. 13-68, wird die allgemeine Metallurgie behandelt, im zweiten Teil, S. 69-160, die speziellc Gewinnung der
einzelnen Metalle, und zwar allcr Sichteisonmetalle, auch der
Nebenmetalle, der Leichtmetalle, ferner Na, Ca, Be, Cer-Mischmetall, hoehschnielzcnder Met,alle u n d Fe. BegriiBenswert ist die
stark hervorgehobene Anwendung dcr Gleichgewichtslehre auf
metallurgische Problcmc. Bei der Fiille des Stoffes war LuBerste
Beschrankung auf das Wesentliche notwendig. Leider wird sehr
vie1 geschichtlicher Ballast gebracht und zum Teil vollkommen
uberholte und unwichtige Verfahren beschrieben, so da5 der wirkliche heutige Stand der Tcchnik oft kaum zu erkennen ist. Viele
Stellen sind millverstandlich, z. B. die Aufbereitung. Die iiberragende Bedeutung der Flotation fur die NE-Metallerzaufbereitung
tritt nicht hervor. Die fur die Aufbereitung angegebcne Literatur
entspricht in keiner Weise dem heutigcn Stand. Auf Seite 38
sollte die Klassifikation der Schlaeken nach Subsilieat, Singulosilicat usw. nicht mehr angewendet werden. Kapitel 7: Metallurgischc Ofen: Dcr O'Harrar-Brown-Ofen gehiirt der Geschichte an,
ebenso konnte auf die Beschreibung dcs Briickner-Ofens verzichtet
werden. Dagegen vermi5t man bci dem nzc.ight-lZo2/d-Apparat
und dem liulltington-Heberlein-Konverter einen Hinweis auf die
Bedeutung des Sinterns. Die Beschreibung der Cu-Gewinnung
h atte auf das heute fast ausschlielllich angewandte Erschmelzen
eines Steines i m Flammofen und anschliellendes Verblasen des
Steines im Konverter auf Blisterkupfer (nicht Schwarzkupfer) be-
Angew. Chem.
I
68. Juhrg. 1956
Nr. 20
schrankt werden konnen. Bei der Pb-Gcwinnurig ist die Niederschlagsarbeit ohnc j e d c Bedculumg. Ein Bleierzrosten im Drehrohrofen (S. 9 4 ) ist nicht bekannt. Bci der Bleiraffination, E n t fernen von Sb, As und Sn, wird das grgpniiber den1 Hwris-Verfahren allgeniein ublichere E'lammofenvcrfabren ubcrhaupt nicht
erwahnt. Bei tier Zink-Grwinnung hattcn untcr Vcrziclit auf das
bedrutungslose Galmei-Brrnnen d i e Probleme der Zink-Erzrostung etwas ausfuhrlicher beliandelt werden miissen, bei der
Zink-Elektrolyse fehlt ein Hinwzis auf die Notwendigkeit dcr
weitpehenden Laugereinigung. Bci der Toncrdegewinnung h l t t e
das erfolglose Haglund-Verfahren fortgelassen werden kiinnen.
Die Yagnesium- Gcwirinung diirch Reduktion des Oxydes mit
Kohlenstoff (Radenfhein-Verfahren) ha t keine Bedeutung, dagegen die nicht crwaihnte Heduktion mit Ferrosilicium.
Die statistischen Angaben entsprechen nicht dem heutigen
Stand. Bei den Angabcn iibpr die Verteilunp der Weltproduktiou
einzelner Metalle fehlt das Bexugsjahr, bei P b werden Zahlen fur
1931 angegebeu. Die angcblich uberragende Stellung der europaischen Eisenerzeugung mit 72,03 :h gegcniiber 19,Ol. %, von USA
stinirnt nicht mehr. Die Angaben uber die Vcrteilung der KupferProduktion mussen noch aus einer Zeit stammen, in der die alrikanische Cu-Gewinuung erst in den Anfkngen stand. Heutige Verteilung dcr Cu-Gewinnung etwa 30 y(, USA, 2 5 yo iibrigcs Amerika,
2 3 % Afrika. Aus solchen Angaben miillte auch einwaudfrci hervorgehen, ob Bergwerksproduktion oder Hiittcnproduktion gemcint ist.
Die Reihe der Beanstandungen konnte norh weiter fortgesetzt
werdrn. Uas Buch kann dahcr nur bedingt empfohlen werden.
E . Thieler [ N B 1981
The Chemical Constitution of Katurnl Fats, von 2'. P. Hilditclz.
Verlag Chapman & Hall, London, 1956. 3. Aufl., 664 S., virlc
Abb. geb. 95 s.
Seit seineni ersten Erscheinen 1940 ist das Buch zum Standardwerk fur jeden geworden, dcr sich iiber die Ergebnisse und
Arbeitsweisen der Fettforschung unterrichtcn will. Die Zielsetzung und Gliederung sind in dcr 3 . Auflage unverandert geblieben. Infolge der Entwicklung a u l diesem Gebiet muUte eine
Reihe von Kapiteln der 2. Auflage 1947 umgearbeitet werden.
Das betrifft vor allcm die Struktur, die Umwandlung und die
Synthese. Die Zunahmc der Erkenntnisse ist zu einem grollen
Teil den neuen experimentellen Methodcn der Papierchromatographic und der Tieftemperaturkristallisation sowie den Harnstoffeinschlullverbindungen zu verdanken, die ihrer Bedeutung
cntsprechend gewiirdigt werden.
Infolge dcr straffen Glicderung und dcr prazisen Uarstellung
h a t der Umfang des Buches nur u m ctwa 100 Seitcn zugcnornmeu.
Das Kapitel iiber die Biochemie dcr Fe tte fallt gegeniibcr dem
allgemeinen Niveau des Buches ab. So sind z. B. die wichtigen
Arbeiten von Lynen nicht eiumal erwahnt.
Bei einer Neuauflage ware ein Autorenverzeichnis erwiinscht.
€I. IIeiizz [NB 1921
Einfiihrung in die bakteriologische 1,aboratoriiimsarbeit. von, H .
Brandenburg. Verlag Georg Achterberg, Berlin-Lichterfelde 1956.
1. Aufl., 150 S., viele Abb. brosch. DM 8.-.
Der Verfasser hat dieses Biichlein auf Grund von Erfahrungen
bei der Laborantenausbildung a m Robert-Koch-Institut herausgegeben.
Er kniipft dabei a n Grundschulkenntnisse an, bringt keinc
praktischen Arbeitsanweisungen, sontlern vermittelt den Laborantenlehrlingcn einen theoretischen Uberbliok iiber die vielfiltigen Probleme und Zusammenhange eines groDerl bakteriologischcn Institutes.
Nach der Art eines Lexikons erklart er in kurzer, straffer und
iibersichtlicher Form, zum Teil niit Abbildungcn, einigen Formeln und Tabellen, die wichtigsten Begriffe aus den Gebicten:
Rechenregeln, Physik, Chcmie, Optik, Elektrizitatslehre, Biologie
des Menschen und der Versuchstiere, Mikrobiologie, Serologic,
Desinfektion und Sterilisation, Arbeitsplatz, Gcrktepflege, Reagentien und Losuugen, Nkhrboden, Versuchstiere und Tierversuche, Unfallverhutung und erste Hilfe.
Dieses kleine Nachschlagebucb ist durchaus geeignet, Laboranten und Hilfspersonal als ,,Einfuhrung" in dieses grolle ArbeitsD. Ilr'raft [NB 197:
gebiet zu dienen.
Die Chemie der Hormone, von A. Ileusner. Verlag Johann Ambrosius Barth, Leipzig, 1954. 1. Aufl., V III, 165 S., 2 Abb.,
geh. DM 20.40.
Die relativ knapp gefallte Monographie umfallt auf etwa 140
Seiten die wichtigsten modernen Kenntnisse iiber die Chemie der
Hormone. Dazu findet man ein reichliches und, wie Stichprobcn
ergeben haben, sorgEaltig redigiertes Literaturverzcichnis, sowie
ein gutes Sachregister.
659
N i t dieser Monographie wird eine wichtigc Liicke i m deutschen
Schrifttum ausgefullt, gab es doch bislang keine zusammenfassende moderne Darstellung uber die Chemie der Hormone.
Man findet in diesem Bueh nicht nur Angaben iiber die chcmische
Konstitution der naturlich vorkommenden Inkrete, sondern auch
die Konstitutionsaufklarung und die wichtigsten Synthesen beschriebcn. Deni Programm dieser Monographie entsprechend,
sind Biochemie und Phpsiologie kurzer abgehandelt. Uber diese
Gebiete gibt es andere gute Werke, die die hier besprochene
Monographie befriedigend erganzen. Das Studium dieses sehr
sauber und klar gesohriebenen Buohes, das bis zum ManuskriptabschluG vollstandig den Wissensstand erPaUt, kann jedeni Biochemikcr, Physiologen, Chemiker und Mediziner dringend empfohlen werden.
Hj. Staudinger [NB 1951
Darstellung von Hormonpraparaten, von E. Vincke. Verlag S. Hirzel, Leipzig, 1985. 3. Aufl., VIII, 254 S.,2 Abb. geb. DM 10.30.
Dic 1955 vorgalegtc 3 .Aufl. des bekannten Buches von V i n c k e
iiber die Darstellung yon Hormonpraparaten ist in erfreulicher
Weise auf den neuesten Stand des Wissens gebracht worden.
Schon fruher war diese kleine Monographie ein wertvoller Helfer
f u r den Chemiker und Biochemiker, der sich mit der Darstellung
von Hormonpraparaten befaGt hat. Durch die Neuauflage, die
die inzwischen neu erschienenen Verfahren und Kcnutnissc beriicksichtigt, ist dies Buch heute wieder vollig modern. Man
findet i n ihni nicht nur die Herstellung von Hormonpraparaten
aus naturlichen Quellen, v i e z. B. die Insulin- und Parat.hormonHerstellung aus den entsprechenden endokrinen Drusen, sondern
auch gangiqe, i n der Literatur oder in der Patentliteratur beschriebene Synthesen yon niedermolekularen Hormonen, wie z. B.
Steroidhormonen, Thyroxin iind Adrenalin. Neben diesen rein
chemisehen bzw. chemisch-technischen Darstellungen wird jedes
Kapitcl erganzt durch einen kurzen Uberblick uber die Physiologic und Biochemie des betreffenden Hormons, der dem Benutzer
des Buches ubcr die reine Verfahrenstechnik hinaus Einblick i n
die wesentlichsten Eigenschaften der Hormone gibt.
So ist die Schrift, die, soweit es vom Ref. gepriift wurde, fehlerfrei ist, nirht nur dem Industriechemiker als Leitfaden f u r die
Herstellung von Hormonpraparaten, sondern ebenso sehr dem
allgemein interessierten Biochemiker, dariiber hinaus einem
groWeren Interessentenkreis auf diesem Gebict sehr zu empfehlen.
H i . Staudinger [ N B 1961
Wunder der Nikrowelt, von H . Reurnuih. Konradin-Verlag Robert
Kohlhammer, Stuttgart 1964. 1. Aufl. 06 S., geb. DM 18.50.
Das Buch bringt 93 Mikroanfnahmen, vornehmlich yon Diatomeen der versehiedensten Gestalt, fcmcr Slrelette winziger
iYIeerestierchcn, der ,,Strahlinge" Ernst Haeclcels sowie flussiger
Kristalle, Bakterien, echter Kristalle usw. Es handelt sich offenbar um ein sorgfaltig aus einer sehr grol3en Anzahl von Aufnahmen
ausgewkhltes Naterial, bei dpm m a n zu einem iiberzeugcndcn Eindrnek von der Kunst der Mikrophotographie kommt.
Die Aufnahmen sind nach asthetisohen Gesichtspunkten angeordnet, und auch die in einem d n h a n g aufgenommcnen kurzen
Beschreibungen der einzelnen Bilder bringen neben der Angabe des
Gcgcnstandes i n erster Linie asthctische Hinweise, wobei der Verfasser eine anschaulichc Sprache verwendet. So lautet die Beschreibung zur Abbildung 22 z. B.: , , W i e der juh oerlassene Spielplatz v a n K i n d e r n wirkt diese zufulliqe Anhaufung von Kieselschnlen
aus einenz Plupsehlamm unter d e m Mikroskop".
In der Tat ist das gesamte Bildmaterial ausgesprochen eindrucksvoll. I n Piiier Zeit, wo der naturwissenschaftlichen Darlegung ha.ufig der Vorwurf der Unanscbaulichkeit gemacht wird,
wird man umso lebhafter nach solchem Anschauungsmaterial grcifen. Wenn man sich die Frage stellt, was man bei der Betmchtung
dieser Gegenstande als schon empfindet, so sind es offenbar die
geometrisch regelmaBigen hnordnungen, die Symmetrie nnd die
Omamentik, die dinsert Eindruck bewirken. Regclmafiigkeit und
geometrische Anordnungen sind an sich in der Natur sehr selten.
Sie werden daher, wenn man auf sie trifft, als auffallend und bemerkenswert empfunden, ahnlich wie die satten, tiefen Farben. In
diesom Sinnc wirken sie bisweilen auch als Reflexausloser von Instinktreaktioncn, so dad aueh der Mensch i m UnterbewuGtscin auf
sie ansprioht. I m vorliegenden Falle der Mikro-Aufnahmen kommt
der regelniiDige und geometrische Charakter h~chstwahrscheinlich
dadurch zustande, daO die Unstetigkeit der atomaren Bausteine
diesen kleinen Gebilden noch weitgehend das Geprage gibt. Wenn
man sich nicht daranf beschranken will, dime Bilder in iiberraschtern Staunen zu betrachten, wenn man die Schonheit sinnvoll wiirdigen will, so sind nun doch mehr Saohangaben uber funktionelle
Zusammenhange usw. erforderlioh. Selbst auf die Angabe der
VergroOerungsinal3st~be bei den einzelnen Bildern wurde verzichtet.
Die Welt, die hier i n technisoh meisterhaften Aufnahmen gezeigt wird, vcrdient hufmerksamkeit und erweokt das Bedurfnis
nach klarender Uurchdringung, wenn m a n nioht Gefahr laufen
will, den durch die Mikroskopiertechnik vermittelten Bildern zu
beziehungslos gegenuberzustehen.
H a n s Sachsse [NB 1831
Was entlialten unsere Nahrungsmittel? Von W . Heupke und G.
Rost. Umschau-Verlag, Frankfurt a. M. 1956. 2. Aufl. 120 S.,
vide Tab., geb. DM 12.50.
Verff. behandeln anschaulich und verstandlich die verschiedenen
Nahrstoffc. Bis auf einige Schonheitsfehler (z. B. ist Vitamin B,,
bei den Vitaminen noch gar nicht aufgefiihrt, sondern nur kurz
bei Kobalt erwahnt) entsprechen diese Ausfiihrungen dem nenesten Stand. Auch die ausfiihrlichen Nahrungsmittcltabellen diirften fur jeden von Wert sein, der sich fur Ernahrungskunde interessiert. - Den Verff. ist recht zu geben, wenn man den Wert
der Nahrung nicht e i n s e i t i g nach ihrem Gchalt an Kalorien
o d e r Eiweifi o d e r Vitaminen o d e r Spurenelementen bemessen
ka.nn. Dem a n naturwissenschaftliches Denken Gewohnten wird
es jedoch schwer, den Verff. i n dein zu folgen, was sie die ,,hiologisclie Ernahrungslehre" nennen. So schreiben sie: ,,In Wirklichkeit verzehrt der Mensch nicht EiweiB, Fett, Mineralsalze, Spurenstoffe, Vitamine und andere Substanzen, sondern er lebt von Organen, von organischen Gebilden, welche die Natur geschafien
hat. I n ihnen sind die notwendigen Nahrstoffe in einem harnionischen Verhaltnis geordnet, welches dem Organ der Pflanze und
des Tieres Gesundheit, Lebensfahigkeit und LebenskraEt verleiht,
je nach den Aufgaben, fur welche die Natur das Organ bestimmte.
Dieses fremde Leben in seiner Gesundheit nehnien wir i n unseren
Korper auf, es erhklt und fordert das Leben des mensohfichen Organismus".
Referent ist der Ansicht, daB derartige naturphilosophische
Spekulationen nicht geeignet sind, den wissonschaftlichen Erkenntnisweg der Ernahrungslehre zu befruchten, die etwa von
einer rein chemisehen Dnrchdringung van Stoffwechselvorgangen
mehr zu gewinnen hatte.
H . D. Cremer [NB 1741
Blitteilongen der Deutschen Gesellschaft fiir Holzforschung. Heft 38,
1955. W i c h t i g e P o r s c h u n g s a r b ei t e n d e r D e u t s c h e n G e s e l l s c h a f t fiir H o l z f o r s c h u n g 1948-1955.
Bearb. von
v o n B o d m a n n . Holzforschungsverlag, Stuttgart 1955. 1. Aufl.
1 9 6 S., geh. DM 9.60.
Das vorliegende Heft setzt die seit Kriegsende nicht melir erschienene Schriftenreihe fort, in der die Deutsche Gesellschaft fur
Holzforschung die Ergcbnissc der von ihr Einanzierten Untersuchungen mitteilte, und berichtet nunmehr erstmalig iiber Porschungsarbcitcn aus der Nachkriegszeit. I n den dahren von 1948
bis 1954 wurden rund 150 Arbeiten finanziell gefordert, die sich i n
der Hauptsa.chc mit Fragen der Erseugung, Erhaltung und Verarbeitung des Holzes befasscn, daneben aber auch die Botanik
sowie die physikalischen Eigenschaften und chemische Zusammensetzung der IIolzer gebuhrend beriicksichtigen. NaturgemaB sind
die einzelnen R e h a t e sehr knapp gehalten. Durch eine straffe
Gliederung - jedes Referat enthalt Angaben iiber ,,Zweck nnd
Ziel d e r hufgabe", ,,Versuchsdurchfiihrung und Ergebnisse",
,,Wirtschaftlichen Nutzen der Forschungsaufgabe" - konnte errcicht werden, daU sich der interessierte Leser ein Bild von den
aktuellen Problemen der Holzforschung machen kann. F u r die
Chemiker und Ingenieure, die sich mit Holzfragen beschaltigen,
bicten nieht n u r die eigentlichen chemischen Arbcit.cn gut.e Anregung, sondern auch Randgebiete wie Dampfung, Trocknung,
Verfestigung und Rchuti: des Holzes. Literaturangaben, die den
meisten Referaten beigefugt sind, ermoglichen dem Fachmann
eine intensivere Beschaftigung mit den untersuchten Problemen.
P. Reiff
[ N B 1821
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht z; der Annahme
daJ3 solche Narnen ohne weiteres von jedermann benutzt werden durfen:
Vielmehr handelt es sich haufig urn gesetzlich geschiitzte eingetragene W a renzeichen,
auch wenn
_
_
_- sie nicht eigens rnit,, (W.Z.I"gekennzeichnet s i n d .
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 24975
Fernschreiber 046 1855 Foerst Heidelbg.
0 Verlag Chemie, G m b H . 1956. Printed in Germany.
Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der ubersetzung. - Kein
Teil dieser Zeitschrift darf in irgendeiner Form - durch Photokopie
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or a n y other means, without written permission from t h e 'publishers.
Verantwortlich fur den wissenschaftl. Inhalt: DipLChem. F. Boschke, ( 1 7a) Heidelberg; fur den AnzeiKenteil: W . Thie1,Verlag Chemie, G m b H .
(Geschaftsfuhrer Eduard Kreuzhage), WeinheimIBergstr.; Druck: Drurkerei Winter, Heidelberg.
660
Angew. C h m .
68. Jahrg. 1956
Nr. 20
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