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Die Chemie der natrlichen und knstlichen organischen Farbstoffe. Von Dr. G. Schiemann. Verlag Leopold Vo Leipzig 1936. Preis br. RM

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R U nd ac h a u
N e i i e R i t c It e r
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I - w 11 (1 H o c hsc hu Ina c h i i c h t e n -- V er e i n D e f i t s c h e r C h e nt i k e I
Schaffendes Volk.
GroDeReichsausstellungDusseldorf- Schlageterstadt 1937,
Mai-Oktober.
Die Ausstellung, die mit 780000 m2 Flache die groate
bisher in Deutschland gezeigte ist, steht unter der Schirmhenschaft von Ministerpr%sident Goring ganz im Zeichen des
Vierjahresplans. Sie gliedert sich in die Abteilungen :
Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Deutscher Lebensraum,
Stadtebau, Siedlung, Wohnung, Baukunst, Gartenkultur.
Eine wesentliche Aufgabe der Ausstellung ist, die Vorurteile gegen die Verwendung der neuen Werkstoffe, die bei
Fabrikanten und Verbrauchern vielfach bestehen, zu uberwinden. Ebenso wichtig wie die Erfindung neuer Werkstoffe
ist die Organisiening der Anwendung. Es aerden nicht nur
fertige Gegenstande gezeigt, sondern in den grol3en Hallen der
Industrieschau wird gearbeitet und den Besuchern die Technik
der Herstellung vorgefiihrt. Neben der Industrieschau umfal3t
die Garten- und Siedlungsschau einen groflen Teil der Ausstellung. Ein groBer Vergniigungspark, Wellenbad, elegante
Schaufensterstrafle, grofle Restaurants und Cafes und reprlsentative Architekturen geben der Reichsausstellung den Charakter
einer Weltausstellung.
Preisausschreiben der Auerforschungsstiftung.
Der Termin fur die Einreichung der Preisarbeitenl) ist
urn drei Monate, also bis zum 30. September 1937, unter sonst
gleichen Bedingungen verliingert worden.
(3)
I)
Vgl. diese Ztschr. 60, 59 [1937!.
NEUE BUCHCR
Die Chemie der natiirllchen und kiinstllchen organischen
Farbstoffe. Von Dr. G. S c h i e m a n n . Verlag Leopold VoB,
1,eipzig 1936. Preis br. RM: 720.
In einem Buch yon 140 Seiten, das nur etwa eineinhalbmal
flachengrokr ist als z. B. die Buchlein der bekannten Sammlung
( :o s c h en die Chemie der Farbstof fe mit zahlreichen, viel Raum
beanspruchenden Konstitutionsbildern und einschtiePlich Inhalts- und Sachverzeichnis unterzubringen, ist eine beachtenswerte Leistung. Sie ist um so anerkennenswerter, als es dem
Verfasser unstreitig gelungen ist, sein Vorhaben zu verwirklichen, d. h. eine iibersichtliche Zusammenstellung des Wesentlichen zu erreichen. Erfreulicherweise sind der heutige Stand
der wissenschaftlichen Erkenntnis der Chemie der Naturfarbstoffe und kiurstlichen Farbstoffe vollkommen beriicksichtigt
und veraltete Anschauungen nicht mitgeschleppt worden.
Fraglos ist es richtig, daB die Anschaffung der umfangreichen
Lehr- und Handbucher heute nur wenigen Chemikern moglich
ist. Deshalb wird insbesondere der Studierende-gme nach
kurz gefaBten Lehrbuchern der vorliegenden Art greifen.
Das Buch wird sicher den Beifall der Fachgenossen finden.
Es g e f u t auch dem Referent-.
Aber eben deshalb seien
einige Vorschliige gemacht, und es sei auf Mange1 hingewiesen.
Polyene (Carotinoide), Flavine, Pterine, Hamin, Chlorophyll
und Bilirubin u. a. gehoren nicht zu den Farbstoffen nach
deren ublicher Begriffsbestimmung, die auch auf S. 1 wiedergegeben ist. Entweder miiflte der Name des Buches um ,,und
farbiger Naturstoffe" erweitert oder auf ihre Aufnahme iiberhaupt verzichtet und ihre Beschreibung den biochemischen
Biichern iiberlassen werden. Nicht befriedigend erscheint die
Zusammenfassung aller ,,Schwefel enthaltenden Farbstoffe" .
Dafl dadurch z. B. die genetisch so eng verkniipften Azine,
Oxazine und Thiazine voneinander getrennt werden, ist nicht
der einzige Nachteil dieser Zusanunenfassung. SchlieBlich
wird empfohlen, nicht von E c h t h e i t s e i g e n s c h a f t e n d e r
F a r b s t o f f e , sondern nur von E c h t h e i t s e i g e n s c h a f t e n
von F a r b u n g e n zu sprechen und die Bezeichnung F a r b e n
dort nicht zu gebrgnchen, wo es sich um F a r b s t o f f e handelt.
Richtiggestellt sei auch, daB die Farbstofftabellen von G. Schultz
n i c h t von P. Julius fortgefiihrt wurden (siehe G. Schultz,
Farbstofftabellen, Berlin 1923, 6. Aufl., 1. B$, Vorrede). Die
urnstilndliche Bezeichnung ,,Sch.-J.Nr." vor jeder Tabellen~
Angrwnndlr
nurnnier ware durch eine Funnote zu vermeiden. Erfreulich
ware es auBerdem, wenn :Ausdrucke wie ,,Firma", ,,Gelbs",
,,Brauns" u. a., sowie die Druckfehler Cromo, Winter, Bayer,
Brass. [BB. 23.1
Dobener u. a. unterblieben.
PERSONAL-UND HOCHSCHULNACHRICHTEN
~RedaktlonsschluEfur ,,Angewandte" Mittwcchs.
fur &hem. Fabrik" Sonnabends )
Prof. Dr. W. B i l t k , Ordinarius fur anorgan. Chemie und
Vorstand des Instituts fur anorgan. Chemie der T. H. Hannover,
feiert am 8. Marz seinen 60. Geburtstag.
Prof. Dr. H. D a n n e e l , langjiihriger Vertreter der technischen Chemie an der Wniversitat Miinster, feierte am 2. Marz
seinen 70. Geburtstag.
Direktor Dr. H o u b e n , Platinschmelze G. Siebert, Hanau
a. M., feierte am 1. M&z sein 25jiihriges Dienstjubilaum.
Gestorben: Dr. H. B e c h h o l d , a. 0 . Prof., Direktor des
Instituts fur Kolloidforschung, Frankfurt a. M., Herausgeber
der ,,Umschau", am 17. Februar im Alter von 70 Jahren. Dr. A. Gobel, C h e d e r , Berlin, am 13. Februar.
AUS DEN B1IZiRKSVTRElNEN
Bezirksvereh Oberschlesien. Sitzung am 14. J anuar
1936 in Hindenburg, Donnersmarckhutte. Vorsitzender :
Dr. Bohm. Teilnehmer: 20 Mitglieder und 5 Gbte.
Dr. R a d e s t o c k , Mannheim: ,,Beziehungen,zwischen Zellstoff- und Textilchemie" (mit Lichtbildern und Ausstellungsstiicken).
Nachsitzung mit 20 Teilnehmern.
Bezirksvereh GroI3-Berlh und Mark. Sitzung am
27. Januar 1937 i
m Hofmannhaus, Berlin. Jahreshauptv e r s a d u n g . Vorsitzender: Prof. Dr. A. Schleede. Anwesend: 65 Mitgliedef und GBste.
Dr. A. R i e c h e , Wolfen: ,.Die Bedeutung der organischen
Peroxyde fur die chemiscae Wissenschajt und Technik"').
Prof. Dr. K . B e n n e w i t z , Jena: ,,Elektrochemische Reaktionskinctik. insbesondere periodische Katalyse."
Fiir den statischen Fall einer Elektrode ist das elektrochemische Potential eindeutig durch die Thermodynamik, d. h.
die Nernstsche Formel, festgelegt; fur den stationaen gilt das
nicht. So kann man z. B. die Uberspannung an Metdelektroden
nicht einfach als Konzentrationserscheinung auffassen. Auch
fur Gaselektroden, und von diesen soll im folgenden ausschlieolich die Rede s i n , gilt das gleiche. Hier liegt es nahe, die so
erfolgreiche Pdsorptionstheorie von Langmuir in etwas vertiefter Form in Anwendung zu bringenz).
Wir nehmen also an. dafl eine Wasserstoffelektrode in
ihrem Potential (in gegebener Ha-Konzentration) vobthndig
bestimmt ist durch die Flachendichte der einmolekularen
H - A d s o r p t i o n d c h t , und zwar auch im stationlren Zustand,
also bei StromfluB. In Langmuirs Bezeichnungsweise sei a11
der mit H besetzte Bruchteil der ganzen Oberflache, wobei wir
einfach von einer Adsorptionsverbindung Platinhydrid sprechen
wollen. Um' aber den ganzen Potentialbereich erfassen zu
konnen, geniigt dies nicht. Da wir eine waBrige Lijsung voraussetzen, wird gelegentlich auch Sauerstoff auftreten konnen, der
zur Bildung eines adsorptiven Platinoxyds fuhrt. Genau so, wie
im Wasserdampf immer 0, und H,, wenn auch nur in Spuren,
nebeneinander auftreten, wird auch auf der Elektrode immer ein
flachenhaftes Gleirhgewicht von Oxyd und Hydrid existieren.
Setzt man nun die Gleichungen nach Langmuir an und kbmbiniert hiermit die Nernstsche Gleichung, so erhslt man eine
Beziehung zwischen dem Potential E und den Flachenbelegmgen us und UOH, die nunmehr immer, also auch nichtstatisch,
I ) Erscheint demnachst i
m Aufsatzteil dieser Zeitschrift.
*) Genaueres s. 2. physik. Chem., Abt. A. 167, 32 [1931], 164,
277 119331, sowie zwei 1937 erscheinende Arbeiten ibid.
Chemie
5 u.J (Ih rg. 1 !I3 7. A'?. 111
207
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