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Die Chemisch - Technischen Untersuchungs-Methoden der Zellstoff- und Papierindustrie. Von R. Sieber. 690 S. 172 Abb. Springer-Verlag Berlin 1943. Pr. geb. RM

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formuliert. In einigen Fallen sind noch erganzende und ern-eiteriitie
Erlauterdngen angefiigt.
Das Buch ist prazise, klar, iibersichtlich. Die Beschreibungen
sind gut verstandlich, die MeBtabellen ausgezeichnet. Die Auswahl
der besprochenen Gegenstande macht einen wohliiberlegten Eindruck. Die MeBtabellen dnd Diagramme geben dem Lernenden
ein nachahmensivertes Vorbild. Vielleicht ist jedoch der behandelte
Stoff noch zu reichhaltig fur die Zeit, die in einem zweisemestrigen Anfangerpraktkim zur Verfiigung steht. Man kann
das Buch jedem Studenten, der irgendwie Physik braucht, warm
empfehlen.
R . E"beisehwr.an~n. [RB. 85.;
C h e m i e der wichtigsten T r o p e n k r a n k h e i t e n I. Teil. Die
C h e m o t h e r a p i e d e r M a l a r i a . Von W. K i k i i t l i u. W. J l e n k .
(Beitrage zur Arzneimitteltherapie Band IV. Hrsg. yon I,. L e n d l e
u. R. S c h o e n . ) 135 S., 22 Abb. S . Hirzel, Leipzig 1943. Pr. geh.
RM. 9,60.
Die in etwa 30jahriger chemo-therapeutischer Forschungsarbeit erzielten Erfolge sind verbunden mit den Nameri deutscher
Mediziner und Chemiker, unter ihnen ail hervorragender Stelle
die Vff. des vorliegenden, zweiteiligen Buches, dessen I. Teil der
Chemotherapie der Malaria gewidmet ist, mahrend der 11. Teil
die iibrigen Tropenkrankheiten bringen soll. I n drei Einzelabschnitten wird berichtet iiber Ursache, Verlauf und ErkennQng
der Malaria, die Hauptarten der Behandldng mit Chinin, Atebrin
und Plasmochin a n d iiber die Wirkungsweise dieser Mittel. I n
zwei weiteren Abschnitten wird eingehend die Praxis der spezifischen
Therapie und die Chemoprophylaxe behandclt. Die Lrff. haben es
als ihre Aufgabe angesehen, ,,nus der grollen Fiille des rorliegenden
Materials das wichtigste fur die Praxis in den Mittelpunkt zu
stellen", wobei sie jedoch jeweils auch die historische Entwicklung
aufzeigen, die zdm derzeitigen Stand gefiihrt hat. Das Buch
wendet sich an jene krzte, die iinmittclbar mit Malariakranken zu
t u n haben. Die niit der Verabreichung der einzelnen Mittel oder
ihrer noch wirksameren Kombinationen zusammenhangenden
Fragen : Dosis, 1)auer der Behandlung, Vertraglichkeit, typische
Begleiterscheillun~etl (Schwarz~~-asserfieberusw.) werden unter
Beriicksichtigung umfangreicher eigencr Erfahrungen und mehrerer
tadsend Veroffentlichungen der Weltliteratur sehr kritisch besprochen. Eiiiige Abbildungen der wichtigsten Errcgerformen,
typische Fieberkurven usw., sind beigefiigt. Aaf Literaturangahen
wurde weitgehend verzichtet. I m ganzcn werden vor allem praktische Arzte gerade heute, wo z. B. riele deutsche Soldaten in
Malariagebieten stehen, das knapp tind iibersichtlich gehaltene
Buch lebhaft begriiUen.
0. Westphal. [ B e . 81.1
Die C h e m i s c h - Technischen Untersuchungs-Methoden d e r
Zellstoff- u n d P a p i e r i n d u s t r i e . Van R . S i e b e r . 690 S.,
172 Abb. Springer-Verlag, Berlin 1943. Pr. geb. RM. 36,-.
Nach dem Tode von Prof. C . G . Schwalbe liegt nunmehr das
Standardwerk ,,Schwalbe-Sieber, Die chemische Betriebskontrolle
in der Zellstoff- und Papierindustrie" von Sieber allein herausgebracht, in Form irnd TJmfang 3%-esentlichveriindert und daher
auch unter neuem Titel vor. Fortgefallen ist die Darstellung aller
jener Methoderi, die zur chemischen Betriebskontrollc in Kesselhaus und Kraftzentrale gehoren. Wesentlich erweitert sind dagegen insbesondere diejenigen Teile des Buches, die sich mit der
chemischen Untersuchung der Zellstoffe und ihrer Ausgangsstoife befassen. Die neiiere Entwicklung der Holz- untl Cellulosechemie hat manche Verbesserungen in methodischer Hinsicht
gebracht, und d a die Brweiterung der Rohstoffbasis f i i r die Zellstoff- und Kunstfaserindustrie die Beherrschung der Verfahren
zur Untersuchung pflanzlicher Rohfaserstoffe und der daraus erzedgten Halbstoffe und Zellstaffe auch fur den Betriebschemiker
mehr als bisher notwendig gemacht hat, ist es sehr zu begriiBen,
daB Vf. die Literatur auf diesem Gebiete - auch die auslandische
bis zur Gegenwart - ausfiihrlich wiedergegeben hat. Den Kapiteln iiber Zellstoffpriifung kamen dabei die sorgfaltige kritische
Sichtung des vorhandenen Schrifttums und die umfangreichen
experimentellen Untersuchungen zugate, die bei der Schaffung
der deutschen Einheitsmethoden seitens des Pachausschusses des
Vereins der Zellstoff- und Papier-Chemiker und -1ngenieure vorgenommen wiirden, an dessen Arbeiten Vf. maBgebend beteiligt
war. Dariiber hinaus sind freilich auch verschiedene Vorschlage
zur weitergehenden chemischen und kolloidchemischen Kennzeichnung von Zellstoffen fiir die chemische Weiterverarbeitung
beriicksichtigt worden, die ihren Ursprung in neuercn Problemstellungen der Kuristfaserindustrie verdanken, deren theoretische
Grundlage jedoch noch nicht gesichert erscheint und deren Zuverlassigkeit und praktische Bedeutung noch zweifelhaft sind.
Die vorliegende Neufassung ist nicht nur, wie der alte
Schwalbe-Sieber, ein unentbehrliches Nachschlagewerk fur die in
der Zellstoif- und Papierindustrie iiblichen Verfahren dcr Betriebskontrolle an Ausgangs- und Fertigprodukten, Abgasen, Abwassern, Ablaugen usw., sondern gibt auch einen Einblick in die
methodische Arbeit, die gegenwartig auf diesem Gebiet geleistet
wird iind die noch zu leisten ist und deren erfolgreiche Portsetznng
einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Verfahren und Erzeugnisse der Zellstoff-, Kunstfaser- und Papierindustrie liefern wird.
D . Kriiger. [BB. 84.1
D i e C fi e m i e
56.Juhrg.19i3. S r . 4 1 : 4 2
Technologie des A l u m i n i u m s u n d seiner Legierungen. Von
A. v. Z e e r l e d e r . 4. Aufl. 567 S . , 359 Abb. Akadem. Verlagsges.. TApzig 1943. Pr. geh. RBI. 18,-, geb. RM. 2 0 , - -.
Fiitif Jahre nach tler chitten Auflage erscheint die vorliegentie
oberarbeitfing des techriolagischen Standardwerks des bekannteii
I,eichtmetallfachrnanns. I m wesentlichen sind die in ihrer Anordn m g dnverandert gebliebenen Kapitel auf den neuesten Stand rler
Forschung und Technik gebracht mid entsprechend erweitert
worden. Die Literaturzusammenstellung, die in besonders klarer,
iibersichtlicher und - wie der Ref. sich an Hand von Stichprobeti
iiberzeugen konnte - praktisch vollstandiger Form das Werk beschlieDt, ist his 1941 erganzt. Das Bildmaterial ist in allen Kapiteln sehr weitgehend durch Abbildungen moderner Neukonstruktionen erganzt bzw. ersetzt worden. - Druck und Ausstattung
sind vorziiglich, so daW der ,,Zeerleder" seine Stellung als zuverlassiger Ratgeber unverandert beibehalten und ausbauen wird.
A . Schneider. LBB. 82.1
Mitteilungen aus d e m KWI. f u r Eisenforschung zu Dusseldorf. IizrausgFg. von F. K o r b e r . XXIV. Bd. Verlag Stahleisen m. 1). H . . Diisseldorf 1942. Pr. geh. RM. 27.---, geb.
R M 30,
T)zr vorliegende Band enthalt iiberwiegend Arbciteti aus den
Gebieteii der Metall- und Verformungskunde. Daneben findet
sich eine Reihe insbesondere fur den C h e m i k e r interessantcr
Mitteildngen,
Die Giiteeigenschaften der Metalle werden in groIJern Malle
von den nichtmetallischen Einschliissen beeinflu B t . Es bestcht
daher seit langem das Berniihen, qualitative und qdantitative
Itissagen iiber die Einschliisse machen zu konnen. Wahrend die
s p e k t r a 1a n a 1p t is c h e U n t e r s d c h u n g v 0 11 E i n s c h 1iis s e n , die
den Strom leiten, hedte keine besonderen Schwierigkeiten mehr
bereitetl), bedarf es fur die Untersuchung nichtleitender Binschliissc, wie Al,O,, SiO, dsw., besonderer Vorkehrungen. Da die
bislang zum Abdecken der Proben benutzten Glimmerplattchen
in mehr oder weniger groBen Mengen die in den Einschliissen g e suchten Elemente enthalten, so wird hier die Abdeckdng mit
ddrchlocherten Gips-Plattchcn empfohlen, melche rnit Rohrzucker
oder Paraffin auf die Metallob~rflacheadfgekleht werden. Beim
Abfunken nichtmetallischcr Einschliisse miissen die Funkenintensitaten so hoch gewahlt werden, daB diese schnielzeii oder
verdampfen.
Fiir die Bestimmung des Giitegrades von Werkstoffoberflachcn wird ein Verglcich des aus dem Objektir austretendex
Lichtes bei Hell- und Ddnkelfeldbeleuchtung der Oberflache vorgeschlagen.
Es wirti weiterhin die Miigiichkeit erortert, den bei der
Rontgenriickstrahlaufnahme erfal3ten Oberflachenbercich durch
gegenstitige Verschiebdng von Probe a n d Aufnahmevorrichtung
wahrend der Aufnahme wesentlich z u vergrofiern. Es gelang dab-i,
an Badstahl S t 37 Oberflachenbereiche von einigen Hundert
Quadratmillimetern zu erfassen. Die Ubereinstimmung zwischen
dem Ergebnis der Mittelwertsaufnahme uncl dem Mittelwwt melirerer iiber die dntersuchte Flache verteilter Einzelaufnahmen war
befriedigend.
Besonders eingcliende Mitteilungen werden iiber Eli t mi s c h u n gse r s c h e i n u n g e n i n Eis e n ( 11)-0x y d - N a t r i u m p h o s p h a t - S c h l a c k e n gemacht. Es ergibt sich aus ihnen eine Reihe
technisch interessanter Folgerdngen. So konnen die in Schlacken
odcr Erzen vorhandenen Vanadinoxyde von den Eisen-Manganund Chromoxyden ddrch Schmelzen unter Zusatz von Soda und
Natriumfluorid oder Kalk und Calciumfluorid weitgehend getrennt
werden. Das System teilt sich in zwei Schmelzen, wobei die
Vanadinoxyde fast vollstandig in die obere Phosphatfluorid-Schicht
gehen, wahrend die Bisenoxyde, das Mangan(I1)-oxyd und das
Chromoxyd unter Abtrennang von Phosphor in die untere Schmelze
iibergehen. Der Vorgang ist heute insbesondere fur die Gewinnung
vanadin-reicher Konzentrate von besondercr Bedeutung.
Ads den Ergebnissen iiber die Mischungsliicke in den fliissigen
Schlacken aus Eisen(I1)-oxyd, Natriumoxydund Phosphorpentoxyd,
den Beobachtungen iiber die Wirkung der FluRmittel Nntriumfluorid, Calcidmfluorid und Kochsalz und den Ergebnissen iiber
das Verhalten des Mangan(I1)-oxydsgegeniibcr diesem System wird
die Moglichkeit gefolgert, die Eisen- und Dlanganphosphate in
wasserlosliche N a t r i u m p h o s p h a t e iiberzufiihren, wobei eine
weitgehende Trennung bcreits im Schmelzflul3 erfolgt. Eine weitere
Moglichkeit wird fur die Uberfiihrung von Ca-Salzeii [Ca,
(PO,), und CaF,] rnit Natriunioxyd bei Gegenwart von Eisen(I1)oxyd-Schmelzen in Alkali-Salzen gesehen, wobei die Reaktionserzeugnisse wiederdm in einer gesonderten Schmelze abzuscheiden
sind. Dieser Weg ware fur die Erzeugung voxi Diingemitteln von
besonderer tcchnischer Bedeutung. Neben einer Reihe von chemischen Problemen, die durch diese Untersuchungen beriihrt werden,
wdrden die Ergebnisse auch mit Bezug auf die Metallurgie des
Eisens adsgedeutet.
W . Baukloh. [BB. 71.1
1)
Thanheiser u. J. Eeyes, Mitt. Kmser-Wilhelm-Inst. Eisenforsch. Diisseldorf
Cl9lll.
Q.
M ,31139
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