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Die chemische Technik. Von Prof. Dr. R. Sachsse. 3. umgearbeitete Auflage. 199 Seiten. Verlag Kupky & Dietze Radebeul. Preis RM

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Angewandtr Chemic
-46.
.. Jahrg.1933.
-. .
Nr.
-5
- 1
Xeue Biicher - Verein deutscher ('heniiker
~-
-.
-
99
~
priiftecluiik findet in der von Korn und Schulze (vom Staatlichen
Yaterialpriifuiigsamt in Berlin-Dahleni) bearbeiteten Neuauflage
erheblichc Bereicherung uiid Vervollstlndigung. Verinehrung
des IJmftiiiges (vcn 2G8 Seiteii der letzten, 1927 erschienenen
Auflage at11 340) sowie sinnvolle Kiirzuiig der weniger aktuelleii
'reile fichufen den Rauin, der erforderlich war, uni der neueren.
stark fortschreitenden Eiitwicklung der Papierpriiftechnik Rechiiung zu tragen. Schr begruficnswert ist die verrnehrte Beriicksirhtigung der auslandischen Arbeitsniethoden, an deren Aus'The catalytic oxidation of organic compounds in the vapor phase.
bildung besoiidcrs anierikauische Institute hervorragend beVon I,. F. Ma r e k und D. A. H a h n. American Chemical
Ieiligt sind. Die Neiigriippierung vieler Abschnitte tragt
Society Monograph Series. Verlag Chemical Catalog C O I ~ I weseritlich ziir Obersichtlichkeit des Werkes bei. Neu auf"any, New York 1932. Preis geb. 9 Dollar.
genominen sind die Abschnitte iiber die Messung des WeiCDie katalytische Oxydation organischer Verbindungen in
uiid SchwaragZehnltes, dcr Voiifarbe und des Volltons, iiber die
tler Gasphase r on Ma r e k und H a h 11 bringt in 15 Kapitelii
Glatte untl iiber die Aziditats- und Alkalitatsbestimmung.
eine recht wertvolle Ubersicht iiber die (:heinie des genannten
Die in besler Aussliittuug erschienene Neuauflage wird den
(iebietes. Allerdings gehen die Verfasser etwas iiber dcii
anerkariiiteii I h f des Werkee zw eifellos erweitern und beRiihnien, der durch den Titel geateckt ist, hinaus. FA wird
fcstigen.
Rekk. [ BB. 232.]
iii:iiiche.. behmdelt, was zwar interessiert, aber nichts mit
kntalytischen Oxydationen organischer Verbindungen zu tun hat.
VEREIN DEUTSCHER CHEMIKER
11. a. iiii Kapitel 4, das iiber die verschiedenen Synthesen, welch?
von Kohlenoxyd und Wasserstoff ausgehen, berichtet. Sehr e rLeonhard Limpach $.
freulich ist dagegen die Anfiiguiig des Kapitels 15, welches sich
init den Apparaten und den Problemen der TemperaturbeherrIni fast vollendeten 81. Lebensjahr starb nach kurzern
scliung und Warnieabfiihrung befafit. Aucli ouf die Abschni!te
Krankenlnyer am 3.Januar Dr. L. Limpach, Erlangen, der sich i n
iiber die VorgHnge bei der Verbrennung im Motorzylinder und
den achtziger uud neuuziger ,Jahren durch eiiie Reihe von Veriiber Oberflachenverbrennung sei iioch besonders hingewiesen.
iiffentlichungen wie durch erfolgreiche Taligkeit in der InGanz allgeinein darf iiber das Huch aher gesagt werden, da8 e a
tlustrie bekanut gemacht hat. Limpach entstammt einer kinderfur einen gro8en Kreis, insbesondere fur die Technik, eine
reichen Kaufmannsfamilie in Schweinfurt, widiude sich zuwertvolle Zusammenstellung bedeutet.
iiachst dem Apothekerberuf, wandte sich aber nach Ablegund
Franz Fischer. [BB. 238.1
der pharinazeutischeu Staatspriifung in Wiirzburg ganz der
Vou
Prof.
Dr.
R. S a c h s se. 3., uni- ('hemie zu. Nac.h der Promotion wiihlte Joh. Wislicenus
Die chemiache Technik.
den talentvolleri, tatkriiftigen Schiiler zurn .4ssistenten. Aua
gearbeitete Auflage. 199 Seiteii. Verlag Kupky S; Dietze,
der Wurzburger Zeit stanimen die ersten der zur VeroffcntRadebeul. Preis RIM. 4,50.
lichung gelangten Arbeiten Limpachs, denen e r wohl in erster
Das Huch dient offenbar deni Unterricht der chemischen
h i e ein giinstiges Angebot zum Eintritl in die Hochster FarbTechnologic a n hoheren Schulen, (iewerbe- und Fortbildungswerke verdankte; von hier kam e r spaterhin in die leitende
schulen sowie zum Selbststudium dieses Schiilerkreiscs. Es gibt
Stellung einer englischen Farbenfabrik. Ini Interesse seiner
eine bildhafte, knappe Schilderung der verschiedenen IndustrieFaniilie, insbesolidere um seinen Kiiidern deutsche Erziehung
zweige, wie IMetallurgie, Keramik, Glas, Kali- und Diingezuteil werden zu lassen, kehrle e r 1895 in die franlcische Heimat
industrie, Erdol, Steinkohle, Braunkohle, IIolz, Garuugsgewerbe.
zuriick und ubernahni die Hofapothelte in Erlangen. Hier
Zucker, Zellstoff, Fette, Sprengstoffe, Teerfarben, Kautschuk
wuWte e r sich eine angesehene Stellung in der Biirgerschaft
und Gerberei. Die Darstellung ist sumniarisch, sehr vereiii,
zu erringen; er wurde in den Stadtrat gewahlt und konnte auf
facht, sich auf das Wesentliche und Schematische beschrankeml
Iirund seiner in der Industrie gesammelten Erfahrungen der
und wird darin durch gutc Zeichnungen unterstutzt. Eine Heihe
Stadtverwaltuiig in den lechnischcn Werken, insbesondere beini
von Druckfehlern storen, so SS. 89, 131 u. a. a. 0.
Neubau des Gaswerks wertvolle Dienste leisten. Wegen seiner
Die Erprobung an einem Priinaner eines humanistischeii
Gymnasiums, der einen Vortrag iiber Kohlenverwertung BU erspriefllichen Tatigkeit in der mittelfriinkischen Apothekenrevision wurde ihm der Titel ,,Pharniazierat" verliehen. Zur
iiiachen hatte, ergab ein ausgezeichnetee Resultat, so daf3 das
IJniversitat trat e r als Mitglied der pharmazeutischen PriifungsBuch fur seinen Leserkreis sicher zu cmpfehlen ist - allerdings ohne die etwas seltsam anmutende Bemerkung (S. 105). komniissiou in Beziehung und betatigle sich am akademischen
IJnterricht, indem e r die juiigen Kliuiker iii der Arzneiverdal3 ,,die Nervenschwache unseres heutigen Geschlechts auf
einem zu geringen Gehalt an Mineralstoffen ini Rlut beruht ' ordnung unterwies. Nach dem Kriege gab Limpach seine
Apolhcke a b und widmete sich wieder der ihrn so lieb geund daher in der Bierbraucrei ,,Vorzugsgerste mit vie1 P h s wordenen Wissenschaft. Jetzt sah man den Siebzigjahrigen,
phor" zu verwenden istl!
II. Heinrich Frnnck [BB. 302.1
der sich einer bcwunderungswurdigen Frische und Riistigkeit
Kunstharze (Die Verfahren der Deutscheu Patentliteratur). Von
crfreute, den ganzen Tag im chemischen Laboratorium der IJniDr. Walter I< a r 0. Allgemeiner Industrieverlag, Berlin 1932. versitat an der Arbeit; erst im letzten Lebensjahr beganneii
Preis RM. 4,80.
die KraPte zu versagen, so daB der Nimniermiide sich zur Ruhe
Eine neue, kurze und handliche Zusamnienstellung der
setzen m a t e .
Patentliteratur iiber Kunstharze ist irnmer willkommen. In
Der schwerste Schlag, der Limpach i n seinem Leben geClem Biichlein wird der Inhalt jedes Patents in klarer und
troffen, war der allzu friihe Verlust der trefflichen Gattin, ein
graziser Weise dargestellt. Hervorzuheben ist auch die iiberVerlust, den er nie ganz verwunden hat, dagegen war ee ilim
sichtliche Einteilung des gesaniten Stoffes. Dagegen hat uns
cine besondere Freude, dal3 zwei Sahne sich der Chemie
die Anordnuug der Reihenfolge der einzelnen Patente weniger
widmeten iind init Erfolg in der chemischen Industrie tatig
befriedigt; es ware u. E. zweckentsprechender gewesen, die
sind. Die Grundziige in Limpachs Wesen waren Pflirhtlreue
Ordnung enlweder nach der Numniernfolge oder nach den
und Zuverliissigkeit. Warmherzig und stets hilfsbereit hat der
Anmeldedaten vorzunehmen, da es cine schier unlosbare Aufliebenswurdige Mann einen groi3en Freundeskreis gefunderi. gabe ist, die Ordnung nach sachlicher Zusammengehorigkeit
Die Erstliugsarbeit Linipachs befaBt sich mit den Oxyhier restlos durchzufiihren. Etwa 500 deutsche Kunstharzdationsprodukten der Stearolslurel), dann folgt gemeinsam mit
patente, die bis 31. Dezember 1931 gedruckt vorlagen, werden
Joh.. Waslicenus die Darstellung der Glutar- und Methylglutarbespmchen.
F. Polluk. [BB. 228.1
s l u r e nach der Acetcssigestermethodez). Die bekannteste
Papierpriifuog. Eine Anleitung zum Untersuchen von Papier.
Arbeit ist die rnit M. Conrud ausgefuhrte schone Synthese von
Von W. H e r z b e r g. Siebente, verbesserte Auflage, bearChinaldinderivaten, der eine eingehende Untersuchung dieser
beitet von Prof. Dr. R. K o r n und Dr. B. S c h u 1 z e . Mit
Basen folgtes). In seinen letzten Lebensjahren hat e r diem
160 Textabhildungen, 28 einfarbigen und drei niehrfarbigen
..._.
Tafeln. Verlag J. Springer, Berlin 1932. Preis geb. RM.30,--.
l) Ber. Dtsch. chem. Ges. 11,252.
2) Ebenda 11, 1246.
Dae von Herzbetg geschaffene Standardwerk der Papiers, Zah1,reiche Abhandlungen ebenda 20, 21 und 84.
Reimengungen in Ferrolegierungeii und Metallen bildet deli
.lbschliifi des Wcrkes.
Das Werk stellt keine Literaturiibersicht dar, sondern einc
Auswahl erprobter und fur richtig erkannter Verfahren. Dadurch bleibt es ubersichllich und priignant und wird so zu
einem iiberaus wertvolleu Hatgeber fur den fortgeschrittentn
( 'hemilter der Praxis, ebeiiso wie es ein richtunggebendes Hilfsiniltel fiir den Anlanger scin wird.
Wnstnuhl. [BB. 227.1
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