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Die chemischen Kampfstoffe und die Industriegiftstoffe. Von Dr. Walter Utermark. 2. vermehrte Auflage. Otto Meiners Verlag Hamburg 1937. Preis geb. RM

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Nrire Hiich.er
iibrigens nicht an der Spitze der Furfurolderivatc Nr. 31,
Scite 87!) gleich zweimal als tertiaren ,,Alkohol" zu bezeichnen, ist kaurn angangig, zumal im ,,Gattermann" (22. Aufl.,
S. 372) ganz richtig ,,Aldehyd" steht. Ruf Seite 77, Zeile 17,
ist statt ,,schneller" ,,langsamer" zu setzen; aui Seite 128 in
tler 4. Zeile von unten statt ,,vollig" ,,olig". Die Vorschrift
Xr. 73 bedarf auf ,Seite 185 von Zeile 1 2 bis 17 der Neufassung;
der Praktikant niiifite wohl sonst Yohimbin fur mit Atherdampfen fliichtig halten.
Den Vorschriften sind saubcre E'ormelbilder sowie Angaben iiber die pharmakologischc Wirkung der Priparate beigefiigt ; Literatwangaben fehlen bis auf wenige Ausnahmen
vollig. Die Anordnung des Materials ist iibersichtlich, das
Ruch selbst handlich ucd sauber im Druck.
Schumann. iBB. 89.1
maBiger ist, den Abschnitt iiber Luftsqhutz an den SchluB des
Buches zu setzen und im' Interesse einer noch besseren ifbersicht einige weniger wichtige Versuche fortzulassen.
Gerade im Hinblick auf die gro5e Redeutung der Chemic
im Vierjahresplan und der hierzu enviinschten Kenntnis
weitester Kreise um ihre wichtigsten Fragen ist dem Buch eine
recht grok Verbreitung zu wiinschen. Stobwasser. IBB. 58.:
Herstellung und Verarbeitung von KunstharzpreBmassen.
Von K u r t B r a n d e n b u r g e r . Band 4 : PreBmischungen,
geschichtete Produkte und deren Aufbereitung. Verlag
J. F. T,ehmann, Miinchen/Berlin 1937. I'reis geh. RM. lo,---,
geb. RM. 12,-.
Der vierte Band des W e r k s von B r a n d e n b u r g e r , der
\ oraiegend die FreIjmischungen und geschichteten Stoffe mit
h i r t b a r e n H a r z e n als Bindemittel behandelt, wird von
Die chemischen Kampfstoffe und die Industriegiftstoffe.
Von Dr. W a l t e r G t e r m a r k . 2. vermehrte Auflage. Otto jedem begnict werden, der mit diesem heute besonders
aktuellen Gebiet zu tun hat.
MeiBners Verlag, Hamburg 1937. Yreis geb. RM. 2,80.
Gerade das Gebiet der mengenmil3ig im Vordergrund
Das Biichlein gehort zu den vielen, fast allzu vielen wohl- stehenden Phenoplaste wird besonders eingehend und mit
feilen Erscheinungen der Luft- und Gasschutzliteratur, die auf
ausgezeichneter Sachkenntnis behandelt. Man merkt Kapiteln
engstem Kaum moglichst vieles bringen wollen. Da5 dieses wie ,,Entwicklung" und ,,das Zweistufen-Verfahren" nicht
Ziel nur auf Kosten der Griindlichkeit und Vollstindigkeit, nur den Kenner an, der das Gebiet aus eigener praktischer
oft auch der Klarheit zu erziclen ist, bedarf keiner Begriindung. Erfahrung beherrscht, sondern auch den erfahrenen Pidagogen.
Die zweite Auflage ist erfreulicherweise ganz erheblich ver- Bbenso ist aus den Kapiteln iiber Rohstoffe, wie den Ausbessert und erweitert worden, wodurch das Werkchen an fiihrungen iiber Holzmehl, Zellstoff, Asbest usw., zu erkennen,
Brauchbarkeit sehr gewonnen hat. Einige unrichtige und da5 der Verfasser iiber griindliche Erfahrungen verfiigt, die
unklare Angaben waren bei der nachsten Auflage noch auszu- er in leichtverstandlicher Form mitzuteilen wei5. Es ist
merzen. 2. B. ist Adamsit kein von den Deutschen verwendeter
auljerordentlich erfreulich, da5 hier, besonders auch in dern
Kampfstoff. Was iiber das Fehlen von Keizwirkungen bei wertvollen Kapitel iiber die Technologie der Kunsthanmassen,
Phosgen, Perstoff, Phosphorsaurenebeln allgem& gesagt exakte Angaben iiber die Herstellung uud Aufbefeitung der
wird, ist unrichtig, u. U. sogar bedenklich. Die vom Verfasser Kondensationsprodukte gemacht werden. Man- mu5 sich j a
erwihnte Ausfiihrung des Aderlasses durch ,,ausgebildete"
dariiber klar sein, da13 dern Fabrikanten dieser Produkte
1,aien wird fast allgemein abgelehnt. Trotzdem keine che- nichts Neues gesagt wird, und daL3 auf G m d solcher Angaben
mischen Kenntnisse vorausgesetzt werden, ist gerade der den niemand eine Fabrikation ins 1,eben rufen kann. Aber als
Chemiker angehende Teil verhiltnism8Big umfangreich ge- Unterrichtsstoff fiir den werdenden Techniker der Kunststoffworden. Hier finden sich auoerordentlich viele chemische industrie und fiir solche Kreise, die sich, aus verwandten GeEinzelheiten, besonders iiber die Nachweismethoden, die bieten kommend, iiber den Gegenstand unterrichten wollen,
ubngens keineswegs immer spezifischer Natur sind. Im Gegen- ist das Gebotene sehr wertvoll. Wer sich freilich iiber den
satz dazu kommen rnanche praktisch wichtige Dinge, wie erste C h e m i s m u s der Harzblldung unterrichten will, mu5 andere
Hilfe, praktische Durchfiihrung der Desinfektion der Maske, Quellen aufsuchen.
zu kurz. Im grol3en ganzen wird das Biichlein, zumd wenn es
Weniger iiberzeugend und nicht in allen Punkten zudurch praktischen Iinterricht ergiinzt wird, seinen Zweck treffend sind die Ausfiihrungen iiber alle Kunststoffe von
erfiillen.
Flury. [.BB. 76.1
thermoplastischem Charakter, wie die mit ,,Acetylenabkommlinge" und ,,Anilinharz" iiberschriebenen Kapitel. Der VerChemie und Luftschutz fur Volks-, Mittel- und Berufs- fasser weist darauf hin, d d zur Znformation im wesentlichen
schulen. Von Prof. Ilr. P. P u d s c h i e s und A. S c h r o e n . nur die Angaben der herstellenden Firmen zur Verfiigung
192 Seiten mit 77 Abb. im Text. Verlag Albert Nauck & CO., stehen. Dies trifft nicht in allen Fallen zu. Wir haben eine
Berlin 1937. Preis geb. RM. 4,--.
adlerordentlich umfangreiche in- und ausliindische Literatur
In einer Folge von mehr als 300 ausgewahlten Versuchen, iiber diese Gebiete. Im Interesse der Geschlossenheit des
verbunden mit erlliuterndem Text, vermitteln Verfasser die Buches mijchte man wiinschen, dal3 vor allem die Ausfiihrungen
wichtigsten Erkenntnisse auf den Hauptgebieten der Chemie. iiber alle durch Polymerisation gewonnenen Harze ausVerfasser haben sich bewul3t gewisse Beschrankungen auf- geschieden wiirden, zumal sie streng genommen nicht zum
erlegt, um ein Zuviel und damit eine unnotige Wi-ssens- Thema gehoren.
A . Weihe. [BR. 60.1
belastung der Schiiler zu venneiden.
Der Stoff ist nicht wie sonst meist iiblich nach chemischen Dr. Fritz Muck. Der Begriinder d e r Steinkohlenchemie
I m Ruhrgebiet. Ein Lebensbild zu seinem 100. Geburts
Elementen, sondern nach bestimmten Vorgangen, wie z. B.
tage von Dr.-Ing. P. G. L a m e c k . 199 Seiten. Mlirkische
Oxydation, Keduktion, Saure-, Laugen- und Salzbildung,
nruckerei und Verlagsanstalt Aug. Pott, Witten 1937. Preis
geordnet; in diesen Abschnitten werden die wichtigsten chegeb. RM. 4,75.
mischen Stoffe und ihre Anwendung im tliglichen Leben beZum 100. Geburtstag von Dr. Fritz Muck, der als Leiter.
schrieben. Ausfiihrlich wird der 1,uftschutz behandelt. Seine
Eingliederung in ein chemisches Schulbuch mag gezwungen des chemischen Laboratoriums der Berggewerkschaftskasse in
erscheinen, da er ja nicht allein chemische, sondern auch sehr Bochum als Begriinder der Steinkohlenchemie im Ruhrgebiet
viele andere Probleme umfaBt. Trotzdem kann seine Aufnahme angesehen werden mu& hat Dr. L a m e c k ein sehr begrul3ensin dieses Buch durchaus begrii5t werden, weil das Interesse wertes Buch erscheinen lassen. Die Verdienste Mucks als
der Jugend an diesem so wichtigen Gebiet ausgehend von der Pionier auf diesem Gebiet sind in dem Buch klar tlargestellt.
Rehandlung chemischer . Fragen leicht geweckt werden kann. So schreibt der Verfasser:
,,Entgegen den Ansichien der meisten zeitgenossischen
Dem Abschnitt iiber den 1,uftschutz folgen einige Kapitel iiber
die Vorgiinge in der lebenden Natur und die wichtigsten in ihr Forscher vertrat Muck den Standpunkt, daB die Substanz
der Steinkohle auf keinen Fall als einfache chemische Vervorkommenden
Stoffe.
Die nicht leichte Aufgabe, den Ablauf oftmals verwickelter bindung aufzufassen sei, ja noch nicht einmal als Gemenge
von W c h e n , einer homologen Reihe arigehorenden VerVorghge dem Volks- und Mittelschiiler richtig und verst-dlich zu eikliiren, ist den Verfassern in fast allen Fallen recht gut bindungen. Seine Vermutung, dal3 es nicht gelingen konne,
gelungen. Einige kleine ,,Schonheitsfehler" - z. B. Seite 87: die verschiedenen Kohlenstoffverbindungen der Steinkohle
Natrium wird besser nicht mit der Hand angefaat, Seite 1 7 3 : voneinander zu trennen oder einzelne hiervon zu isolieren,
Pettsiure wird durch Kochsalz nicht in Kernseife iibergefiihrt - hat sich bis auf den heutigen Tag bestitigt. Weiterhin riumte
mindern den' Wert des Buches nicht herab. Fiir den Fall einer Muck mit der M g e n Ansicht auf, da13 freier Kohlenstoff einen
Seuauflage wird zur Erwigung gestellt, ob es nicht zweck- Bestandteil der Steinkohle ausmache. Man gelangte zu dieser
,
Angemondle Chetnie
60. J a h r d . 1 8 3 7 Sr.2.X
579
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