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Die chromatographische Adsorptionsmethode. Von Prof. Dr. L. Zechmeister und Dr. L. v. Cholnoky. GrundlagenЦMethodikЦAnwendungen. 80 XIII und 354 S. mit 74 Abb. Zweite Auflage. Verlag Julius Springer Wien 1938. Preis geb. RM

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als eberiso priiuitiv und qualitativ wie die alten. Bd der Cksrhwindigkeit einer orgadchen Keaktion fiberlagern sich &en
niebrere verschiedenartige Binfliisse. z. B. ,,alternierender
Effekt" imd .,I'eldeffekt" (S. 35). l)a man jeden EffekV nur
qualitativ kennt, kann man iiber ihre Resultante selbstversthdlich nicht einmal qualitativ etwas voraussageii. Deswegen
fiilrrt es auch mcht weiter, uienn man die Elektronentheorie
auf den Mechanismus von Polgereaktionen und Katalysen anzuwenden versucht. Eh gibt nicht den geringsten experimeutellen Grund, die Bedeutung yon isolicrbaren Zwischenstoffen
fur organkche Keaktionen zu bezweifeln (S. 97, 118). Entscheidend bleibt ininier, ob die tats&chliche Rildungsgeschwindigkeit uncl Keaktionsffiigkeit des angenominenen Zwischenstoffs niit cLr Gesamtgeschwindigkeit in tTbereinstimmung
steht. 1st dies der Fall, so kann man mit voller Sicherheit
folgerii. daB die Verbindung im Reaktionsgemisch auftritt.
Diese 1:eststellung ist notig, weil man leider in neuester Zeit
versucht hat, auch bei biologischen Folgereaktionen (G-ng)
die Redeutung von isolierbaren Zwischenprodukten abzuleugnen, worauf auch E i s t er t besonders hinweist (S. 97).
fin iibrigeii kann das Biichlein eliipfolilen werden, da es
offenbar mit groDer Liebe zur Sache geschrieben worden ist
und dadurrh den 1,eser ziir eigenen Stellungnahme anregt .
W. Lungenbeck, [RB 180.1
Die chromatographische Adsorptionsmethode. Von Prof.
Dr. L. Zechnieister und Dr. I,. v. Cholnoky. GrundYo, XI11 und 354 S.,nlit
lagen-Methodik-Anwendungen.
74 Abb., Zweite Auflage. Verlag Julius Springer, Wen 1938.
Preis geb. KM. 19,80.
Der bei Besprechung der ersten Auflage die.ses vorziiglichen
Buches ausgesprochene Gedanke, daR es das gegebene Einarbeitungsmittel fur die zahllosen Laboratorien Sei, die die
Chromatographie neu einfiihren miissen, hat sich b e w i k t :
Schon nach eineiii Jahre wurde eine Neuauflage notwendig.
Dabei hat tler Text uni 53%, die Zahl der Abhildungen
s2gar 11111 05c>b zugenonlmen. Die Zahlen zeigen. d a R
die Anschaulichkeit der Darstellung, die schon die erste
Auflage besonders auszeichnete, noch gesteigert wurde. Der
Zuwachs riihrt natiirlich von der weiteren lawinenartigen Entwicklung der Anwendungsgebiete, zumal in der modernen
organischen und biologischen Cheiiiie her. Es ist hier nicht
Raum, die Neuaufnahinen einzeln zu nennen, aber die Fachleute der betreffenden Gebiete werden kaum Wesentliches vergebens suchen. Dabei ist nicht etwa sinnlose Vollstttndigkeit
hinsichtlich irgendeiner einnial ausgefiihrteil Trennung oder
Reiniping angestrebt worden, sondern eine ron grol3er Sachkenntnis getragene Auswahl solcher .4nwendungen, wo die neue
Methode einen wesentlichen Fortschritt bedeutet hat. Auch
der methodische Teil ist erfreulich erweitert worden. Besonders muB es der Referent begriiaen, daB die inzwischen entmickelte anorganische Chromatographie in eineiu neu hinzugekomnienen Kapitel ausfiihrlich dargestellt worden ist. Auf
dieseni ihin hesoiiders nahestehenden Gebiet koimte er feststellen, da13 die Verf. sich nicht auf das Referieren der Literatur
beschriinken, sondern in eigenen Versuchen die Materie selbst
liebevoll hearbeiten und priifen. Das ist das Reste, was iiber
eine Monographie gesagt werden kann.
(;.-.I/. S c h r ~ ~ n O . BB 17P.j
Vitamine und Hormone und ihre technische Darstellung.
zrster 'I'eil : Ergebnisse der Vitamin- und Hornionforschung.
Von lh. H. Br ederec k und Ilr. R. M i t t a#. 2.. neuhearbeitete
.luflage. 15. Hand 'on ,.Chemie 11. Technik der Gegenwart",herausgegeben yon I k . H. Carlsohn. 'V-erlag S. Hirzel,
J,eipzig 1938. I'reis geh. RM. 7. --.
Die Tatsache, daW schon nach L Jdireii eine neue Auflage
des ausgezeichneten Biichleins sich als notwendig erwiesen hat,
zeigt am besten, welch gute Aufnahme es in den interessierten
Kreisen gefunden hat. Inzwischen sind aiif dem Hormon- und
Vitamingebiet viele Fortschritte erzielt worden, die eine Erweiterung und Ergniizung der betreffenden Kapitel erforderlich
machten. Der Herausgeber hat sich entschlossen, das VJesamtwerk nicht, wie urspriinglich beabsichtigt. in zwei, sondern iu
vier Teilen herauszubringen. In dem jetzt in der zweiten Auflage vorliegenden I. Teil wird der Hauptnachdruck auf die
Chelnie der Vitamine rim1 Hormone gelegt. Die 3 anderen
Angewandle Chrrllie
5 L Jahrp. 19.3 9. N r. 4
'L'eile sollen sich iiiit tler terhiiisclien Darstellung tliescr Stoffe
befassen, namlich
11. Teil : Darstellung von Vitanlinprlparateii:
111. ' M I : 1)arstellung yon Honnonpr,iparaten (auCJer Sexualhormone) ;
IV. Teil : Daxstellung vozi Sesualhornioiipr~paratexi.
Die Literatur ist bis Mitte 1938 erganzt worden. Das Biichlein
wird jedem biochemisch Interessierten eine gute Eininarbeitung
in das Gehiet der Vitamine und Hornione ermiiglicheii.
1. SchtnidL-Thnmt;. R H 17S.I
Fortschritte der Biochemie, 111. Teil (1931-1938).
Von
Prof. Dr. F e l i x Haurowitz. Wissenschaftliche Forschungsberichte. Naturwisenschaftliche Reihe, Band 49. XI und
167 Seiten mit 3 Abbildungen. Verlag Theodor Steinkopff.
1)resden und 1,eipzig 1938. Preis geh. RM. 12.--; geb.
KM. 13,---.
In der Person des Verfassers ergreift ein berufener Kenner
des Grenzgebietes zwischen Chemie und Medizin zum dritten
Male die Feder, um die Fortschritte zu schildern, die in der diesnial behandelten Berichtszeit wohl besonders eindrucksvoll
sind., Das Werk rihnelt in seiner Einteilung der friiheren
Folge'), indessen haben die einleitenden Kapitel, die der
Physik gewidmet sind. durch ihre Ausrichtung auf das biochemische Gebiet selir gegeniiber dern 11.Teil gewonnen.
In gliicklicller Weise wird neben den in sorgfdtiger Axbeit
zusammengetragenen und ausfiihrlich mit Uteraturzitaten
belegten Einzelergebnissen auch die Entwicklung neuer kbeitsrichtungen und die Zusammenfassung verschidener Gebiete
unter vereinheitlichenden Gesichtspunkten herausgestellt, etwa
bei den Vitaminen, Hormonen und Fermenten. Das Problem
der Isolierung der reinen Wirkstoffe und der Ermittlung ihrer
chemischen Zusammensetzung tritt - soweit es sich nicht um
EiweiRkorper handelt - in den Hintergrund gegeniiber der
Erforschung des Stoffwechselschicksals dieser Stoffe. - Das
Buch ist vor allem fiir den Pachmann bestimmt, den1 es das
Qudenstudium sehr erleichtern wird. Die zlusfiihrungen
beschranken sich nicht streng auf den im Titel angegebenen
Zeitraum, sondern greifen zur Erleichterung des Versthdnisses
(mit Literaturangaben) stellenweise weiter zuriick, so daR
der Band auch dem Fernerstehenden empfohlen werden kann.
. 4 . Reid. [BR. 132.1
Elastizitat, Plastiziut und Struktur der Materie. Von
Dr. R . Houwink. Mit einem Kapitel iiber die Plastizitttt
rler Kristalle von Dr. W. G. Burgers. 367 S. mit 230 Abb.
Verlag Theodor Steinkopff, Dresden und Leipzig 1938.
l'reis geh. KM. 33,--, geb. RM. 35,--.
Das vorliegende Werk bringt eine ausfiihrliche Darstellung
der elastischen und plastischen Bigenschaften der folgenden
Stoffe : -4morplie Stoffe (Glas, Harze, Bitumen) ; Kautschuk,
Guttapercba und Balata; Cellulose und ihre Abkommlinge,
S m k e ; Eiweakorper (Proteine) ; Brotteig; hstxiche; Ton;
Schwefel. Vorangestdt ist eine obersicht iiber das deformationsmechanische Verhalten der Stoffe im allgemeinen
und speziell der amorphen Stoffe, ferner ein Kapitel von
Hztvgers iiber die Plastizitat der Kristalle.
Der besondere Wert des Burhes lie@ in der uinfassenden
Susamnienstellung der Literatur auf dem genannten Gebiet
nnd h e r kritischen Bearbeitung. Dem Titel entsprechend ist
be.sonders der Zusammenhang zwischen der Struktw und den
inechanischen Eigertschaften herausgearbeitet, und zwar bei
jedem einzelnen Stoff. so gut es sich zurzeit niachen 1Ut.
Hier wird eine weite und fiihlbare Liicke ausgefiillt. Die Entwicklung ist auf diesem Gebiet noch vollig im l+d3. Urn so
mehr werden die Gedanken H O Z U ~ ~allen
) J ~ Chemikern,
S
Physikern und Technologen, die auf dieseni Gebiete tatig sind und
an die sich der Verf. besonders n-endet, eine E'iille \-on Anr e p g e n iibermitteln.
Die folgenden kleinen Hinweise seien erlaubt : liei der Besprechung der Gl&r vermiLlt man die Kennzeichnung des
Transformationspunktes als Einfriertemperatur . Vielleicht
konnten auch in diesem Zusammenhange die Nachwirkungserscheinungen noch ausfiihrlichei behandelt n-erden. Die
C>leichsetzungder glasigen Erstarning und der Polynerisation
~
*) Vgl. diese Ztschr. 4.i, 486 [1932].
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