close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Die elektrische Schlagweite betreffend.

код для вставкиСкачать
359
dafs der elektrische Unterschied zwischen den auf dew Gipfel
der Pyrainide befindlichen hiichsten und feinsteu Spilaa~,
wie dem aufgehobenen Finger d c r Flaschenkopf, wad, den
Staribkihmcheu so groL war, daL zahllose kleiue Funken
zwischen ihnen iibersprangeu, wiihrend in der Ebene gar
keine Elektricitlit wahrzriiiehmen war. Die beobachtaten
Erscheiuungen finden dwch diese Annahme ibre vollqtiindige
Erklarung.
VIII. Die elektrisclic Schlagwrite betreffed.
( Aus eineni Schrsiben an den Herrusgeber.)
--
w a s die Note des Hrn. R i j k e iim ersteq
Hefte der Aunalen betrifft, so bringt sie keine Widerlegung der Bemerkungen, die ich iiber die elektrische Schlagweite zii macben gen6thigt war. Hr. R. hatte in seiuer
sehr ausfiihrlichen Abhandlung iiber die Schlagweite, dereu
Werth fur die Empirie ich anerkannt habe, der Influeua
rnit keiner Sylbe gedacbt; ich fand es niithig, die Thatsache
in Erinnerung zu briogen, d a b die Iufluenz wesentlich auf
die Schlagweite einwirkt. Daranf bat Hr. R i j k e der Influeiiz ganz uud durchaus die Fiihigkeit abgesprochen, +seine
Versuche zu erkhren, wenn man das Gesetz der Proportionalitat zu Grunde legt; es war natbig, zu zeigen, daL die I n t
fluein diese Faihigkeit wirklich besitzt. Jetzt nun gesteht Hr.
Ri j k e zwar die Richtigkeit meiner Bemerkuugen zu, zugleich
aber, dafs es ihm unmiiglich sey, zu glauben, die Influenz babe
in seinen Versuchen die Wirkung gehabt, die ich zur Erkliiruug gebrauche. Diese Wirkung sey nur eine zuf;illige,
die verrnieden werden kiinne, und er habe alle Versuchsreiben verworfen, bei welchen sie statt gefunden. Ich habe
in der Note vergebens gesucht, wodurch diese Behauptung
gerechtfertigt wird. Denu wenn Hr, R i j k e die Versuche
ausgeschieden bat, in welcheu d b Batterie den gr6Lteo
Theil ihrer Elektricitat ohne Funken verloren hatte, so folgt
360
damns keinhwegs, dak iii den Ubrigen Versuchen die ganze
vorhandene Elektricitiit sich mit einern Funken ausgeglichen
habe. Bei den Entladungeu in tropfbarun Fliissigkeiten ist es
nachweisbar, d a b der Funke die Eiitladung uiemals beginnt,
sondern scbliett, und d a t ihm in allen Fallen eine andere,
nicht sichtbare, Entladung vorangeht (d. Anaalen Bd. 102,
S,184). Ein Gleiches fur elastische Fliissigkeiten anzunehnehmen, ist mu so mehr gestattet, da diese vorangehende
Entladung in Luft in vielen Fallen nachzuweisen ist, und
scheint mir keine grofse Zumuthuug, weun wan dalnit neue
Versuche mit einem alten Gesetze in Eiuklaug bringen kann.
Der Uebereinstimmung seiuer Forlneln mit der Beobachtung scheint mir Hr. R i j k e eiiieii vie1 zu gro€scn Werth
beizulegen. Es siud (bei der Ausdehnung durch W l r m e
u. 8. w.) genug empirische Formelu im Gebrauch, denen
ihre, durch die Methode der kleinsten Quadrate gewonnene,
Uebereinstimmung wit der Beobachtung keinen theoretischen Werth erworben hat, noch erwerben kann. Oder,
um ein niiher liegeodes Beispiel anzufiihren, Hr. K n o c h e n h a t i e r hat eine Forinel iiber die Abnabme des Nebenstromes mit der Eutfernung im Lichteii des Nebendrahtes vom
Hauptdrahte gegeben , die seine und meine Beobachtungen
sehr gut wiedergibt (Ann. Bd. 58, S. 393) aber ich zweifb
sehr, dafs Hr. R i j k e in jener Formel ein Naturgesetz erkennen wird: Eben so wenig kann ich Hrn. R i j k e den
Vorzug einrlumen, den seine Versuche mit dem Sinuselektrometer vor denen mit der Maafsflasche besitzen sollen.
Das Sinuselektrometer wird gleicheeitig mit der Batterie geladen und gibt ihre mittlere Dichtigkeit an, wie es die
Maatflasche thut. Wenn eine Entladung dem Funken voraogeht, so besteht kein Zweifel dariiber, d a t sie in einer Zeit
vollendet wird, die verschwindend klein ist gegen die $&wingungsdalner der Magnetnadel im Sinuselektrometer. Dann
aber ist es nicht mi)glich, d a b die Nadel die Dichtigkeit in
der Batterie im Augenblicke des Ausbruches des Funkem
angibt, wie Hr. K i j k e meint.
Nach Diesem scheint urir jetzt wie fruber kein Grund
361
vorbanden zu seyn, das alte eiufache Gesetz der Schlagweite
zu verlassen. DieCs verlaugt zur Erklarung der Ri j ke'schen
Versuche keine andere Annahme. ale dafa eine Wirkung
der Influenz dabei stattgefunden habe, die wir direct nachweisen ktjnnen, wean sie zu einiger Starke gelangt. Diese
Annahme bringt die Versuche, die durch die Formel der
Hyperbel dargestellt . werden konnen mit denen, die vou
ihr abweichen und wit dem ganzlichen Ausbleiben des Funkens unter eine und dieselbe Erklarung, und schliefst sich
den Erfabrungen an, die iiber die Entladnng in tropfbaren
FlCissigkeiten gemacht worden sind.
A Februar 1860.
Riefs.
IX. Ueber die LCslichkcit der Starkc;
oon
Dr. J e s s e n .
Zweiter Artikel.
Nachdem van mehreren und nicht unbedeutenden Seiten
zustimmende Urtheile tiber meine Darstellung ') der L6slichkeit der Starke gegen mich ausgesprochen und die Versuche wie von mir in Gegemvart meiner Zuhorer oder meines Collegen Dr. F u r s t e n b e r g , so auch von Audern oft
genug wiederholt sind, um die Sache sicher zu stellen, ist
durch Hrn. W i c k e (Ann. Bd. CVIII, S. 359) auch ein Zweifel dagegen erhoben worden. Diesen zu heben wird indefs
nicht schwer seyn. Einer LBsung desselben glaube ich mich
aber unterziehen zu miissen, da ich diese Sache gerade des1) In rneinem friihern Aufsatze (Ann. Bd. CVI, S. 479) Enden sic11 fol..
geode, wmig st8rende Druckfehler :
S. 497 2. 6 V. U. lies: zerrissen statt: zerrieben
S. 497
4 I. u. lies: Canna statt: Camea
S. 499 2. 2 v. u. lies: lasse statt: Iitt
z.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
140 Кб
Теги
die, betreffend, elektrischen, schlagweite
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа