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Die elektromagnetische Eisenabscheidung.

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die Ausfiihrungspflicht nicht beeinflu& werden
kodne. Es blieb jedoch die R a g e offen, ob zwar
ernst gemeinte und durchgefiihrte Vbertragungen,
also keine Scheiniibertragungen, die aber zu dem
ausgesprochenen Zweck vorgenommen werden, die
Folge der Sichtausfiihrung im Inlande hintan zu
halten, die Konsequenzen des Gesetzes abwenden
konnen.
Die Aufnahme der Bestimniung in das Gesetz,
die diese Unsicherheit behebt, hat wohl allgemeine
Zustimmung gefunden; dagegen ist es nach dem
Dargelegten nicht verwunderlich. daB die iibrigen
Bestimmungen des Gcsetzes von einem groBen Teil
der Interessenten nur niit geniischten Gefiihlen aufgenommen worden sind. Dies hat der Verein deutscher Patentanwiilte in seiner niehrfacli erwiihnten
Eingabe zu dem Gesetzentwurf zum Ausdruck gebraclit, in der in erster Jinie angeregt wurde, den
Vertrag niit den Vereinigten Staaten von Amerika
zu kiindigen, in zweitcr Linie, falls dies nicht angiingig sei, den Gesetzentwurf abzulehnen, und es
hei den strengeren Bestimmungen des bisherigen
3 11 des Patentgesetzes zu belassen. [-I.121.1
Die elektromagnetische Eisenabscheidung.
V o n Dr. Errrcrr OITEN, Hannover.
IEiiiKcfi. 7 7. 1911.)
Vntcr den Vcrfahren, welche die Beseitipung
von metallischcni Eiscn aus Stoffen aller Art bezwecken, nimmt die Abschcidung des Eisens durch
Elektromagnettrommeln in neuerer Zeit einen hervorragenden Platz ein. I n der Regel ist die elektromagnetkche Scheidung strts dann jedcni anderen
Verfahrrn vorzuziehen, nenn das Eisen sich in niet,allischer, stuckiger Form beigeniengt findet. Die
GroBe der Eisenstiicke kann dabci von etwa 0,01 mm
Korndurchmesser bis zu Stiicken von 50 kg und
mehr schwanken. Die unterc Grenzc ist Iiauptsachlich abhangig von dem spezifischcn Ocwicht und der
StiickgrnDe des Scheidegutrs, frrner der Tempcratur und dem Feuchtigkeitsgrsde. Schr feiner Eisenstaub ist magnetisch nicht mehr abzuscheiden, weil
die dann auftretenden Bdhasionserscheinungen eine
A bscheidung unmoglicli niachcn, oder bei Scheidung
unter Wasser der relative Wasscrwiderstand zu
groB wird. Tnimerhin IaBt sich die Grcnze ziemlich
weit nach unten verschieben, indem man sehr starke
Elektroniagnete verwendet. Xach oben ist keine
Grenze gezogen, d a es nioglich ist, auch fur die
allergrnBten Eisenstiicke geeignete Magnettrommeln
Iierzustellen. Die Wirkungsweise cines neuzei tlichen
Trommebcheiders ist sehr einfach'). Das Gut wird
oben auf die einseitig niagnctisierte, umlaufende
Magncttrommel gebracht, und das Eiscn durch die
msgnetische Anziehung bis zu einer bestimmten
Stelle des Magnctfeldes festgehalten und h l l t hier
selbsttatig ab, wahrend das unmagnetische Gut unheeinfluBt in ciner parabelfiirmigen Wurflinie abgcschleudert wird. Durch besondere Hilfsmittel,
beispielsweisc im Innern der Tro,mmel feststehende
Schragpole wird erreicht, daB das Eisen ciner ein-
stellbaren Ummagnetisierung untemorfen wird und
eine sanftpendelnde Bewegung ausfiihrt. Bei nur
starrem Festhalten des Eisens iuf dem Trommelmantel wird die Scheidung meist nicht rein, indem
unmagnetische Restandteile eingeschlossen werden.
Bei zu starker Ummagnetisierung konnte ein Abspritzen des Eisens in das unmagnetische Produkt
eintreten.
Eine andcre Methode bcsteht darin, da13 man
das Eisen von deni auf einem Rande liegenden Gute
heraushebt, was jedoch grijBere magnetische Energie
erfordert.. I n der cheniischen Industrie kommen
Tronimelscheider fur virlc Zwecke in Prage. Man
unterscheidet dabei erstens solchr Stoffe, welche
regelmaBig Eisen heigemengt enthalten, wie 7 . R.
Spiine i ~ u sDrctiereicn, die meistens eine Mischung
von Eisen-, Kupier-, Rlcwing- oder WeiBmetallspancn darstellen, und wclche ohne vorlic,rige Scparatiun nicht weiter verncndet werden k h n e n . Hicr
gelingt es, die EisenspBnr ganz von den anderc*n
Metallen zii befrrien und cbcnso dic. uninugnetischen
SpLne ganz visenfrei zu ertialten.
Der zweite und gr6Bere Verwendungsbercich
hesteht in der Entfernung zufalliger Eisenbeimengungen, welchc erfahrungsgeniaB iiberall vorkommen, oft auch bliswilligwweisr drm Jlaterial beigefiigt werden. Daher hat C F sich in allen Zerkleinerungsanlagen als vortt4haft erwiesen, das Zerkleinerungsgut, bevor cs zcrklrincrt wird, iibcr rine
Alagncttromnicl zu lriten. Ihdurcli \ \ i d die Hetriebssiclicrhcit sehr erliiiht, weil jedc Rcschadigung
der Miihlc durch Eisenstiicke verhiitrt wird. Pernianentmagnete sind fur diese Zwecke mtist zu
schnacli und lassrn auch in, 1,;iufr der Zcit nach,
was bci Elektromagneten nienials cintrrten kann,
es haben sich daher die elektroiiiagnetisclien Troninielscheider in allen derartigen Anl+qcn eingefiihrt,
erwahnt sei die Verwendung in Kaliwcrken, €'orzellanfabriken, l'ulvermiihlen. ScliicB\i~ollfabriken,
Diingerfabriken, Farbmiihlen, Guminiwarenfabriken, Isolatorcnwerken, Tonwarenfabriken, Zementfabriken, Glasfabriken u. a. m.
Die Retricbskosten der Trommelscheider sind
sehr gering, da sie wenig Wartung erfordern, also
nur der sehr geringe Strombedarf als einzige dnuernde Ausgabe voriianden ist. Deshalb macht sich
der Tronimelscheider meist schon in wenigen Monaten bezahlt.
I n neuerer Zcit ist es gelungen, Trommelscheider
auch fur heiBe Alaterialien2) herzustellen, indem die
Jlagnettronimel irn Innern liegende Wasserkiihlung
erhalt, wodurch es mijglich wird, Stoffe bis zu 500"
iiber die Magnettrommel zu leiten. Rei Stoffen,
welche infolge,ihrer chemischen Zusammensetzung
eine besondere Behandlung crfordern, ist unter Umstinden die Wahl des Trommelmantels von Belang.
Die meisten Korper diirfen ohne Schaden mit Eisen
in Beriihrung kommen: in diesem Falle ist der
glatte Eisenblechmantel a m zweckniaBigsten fur
den Tromnielniantel des Schciderz, (la X1essingmiintc.l
eine geringere Haltbarkeit besitzen, und bei Manteln,
welche aus zweicrlei Metall zusamniengesetzt sind,
leicht elektrolytischc Zcrsetzung cintreten kann.
Bei Korpern dagegvn, welche nicht mit Eisen in
Beriihrung kommen diirfen, ist ein t'berzug aus ge-
--
I )
Vgl. Stahl u. Eisen 1910 S r . 45.
2)
D. R. G . 11. S r . 468 891.
300.
eignetem Material notwendig. Die Zu-und Ablauf.
rinne kann in 11,tzterem Falle zweckmhl3ig mit GI=
ausgelegt wertien.
Ferner ist cs riotwcndig, daD daa Gut entweder
panz trocken odrr irn \Vasser schwimmend behandelt wird, dn h i dcni Zwischenzustand infolge der
Oberfliiclirnspunnung des Waasers daa Gut in einen
teigigcn Zust:mtl versetzt werdcn kann, d r r cs fur
die ScIi(~it1ungunpceignet macht.
-4uUi.r dent nic~tnllisclirnEi9c.n kann nian untm
17mstiindim riirch c.lir~niischgrhnndenes Eisen zur
niagnrtischen -4bnclicidung bringrn.
Wiihrcnd
Eisenoxyd pnnz iinmn~p~tivcli
int, SO daI.3 cinr A l t scht.idiing seltrst in hochgesattiptcn Jlapnctfelderii
nicht gelingt, sind die ~iscnoxydvt.rItindunpennwist
stark ninpnc.tiscii"). Magnctrisrxintein stellt einr
I)iniire Vtd)intluny d v s Eiscnoxydw niit Eiurnosydul
dar, Fr0Fe.j)3. Dit. meisten iihnlichcn 1"crrite
riirignctixclic Kigc?nschaften. bciIinlit~n ~~l~c~if:ills
.rpir~lsw.isc.
( 'u( ) F t b x t )s d e r auch ( 'oOFe203. -4ndcre
Eisenverbindungen laasen sich durch Riistung fur
die magnctische Aufbereitung h~rricliten.
Mit Hilfe huchgesattigter Magnetfelder gelingt
cs, auch solche Kiirper magnctisch nbzuscheiden,
welche den permanenten Magneten gegeniiber ganz
unniagnetisch erscheinen. Hierzu gehiiren Spat eisenstein. dunkle Zinkblende, Roteisenstcin, WcJframit, Monazit, Magncsit, Kupferkirs, Doloniit
Hornblende, Gliniiiier. rlsl~est u. a. ni. Die ninynctinclicn Eigenscliuften sind oft an trctitininitc T c ~ i i i peraturgrrnzen prbundcn. welchr d a m h i dcr Scpnrcit ion inncgt~lialtcn wcrdrn miissen. 1)ic +4.(i.
L u t l i c ~in Ilraunschwcig, welch den 1 3 ~ tlrr
1
cl(.ktroiiinhrnctiscli(.ii Sclieider alv S11(.zialitiit 1Etrril)t.
untcrhiilt deshnllt ziir ~ n t c ~ r s u r l i u n pdvrurtipi.r
Fallc ( b i n In~scrntlc~rc~s
clic~niincli-c~lc~ktroitingiirtis~~li~~~
l~l~orntoriuin.
I)cr Vollvtiintlij$wit hu1b.r scai nocli tlic (.l(.ktrostritisclic S(~hc.itluiigerwiilint, \v(hldit. riuf tier v1.i schic.tl(~nc~n
c~I(.ktrisclic~~
Ii.itfiihig:kc.it l ~ ~ ~ l t I.:<! .
ist j(docli bin Iieutc niclit pt.lungen, sic, in 1)cwtsc.h: I ) Vg1. S . 1 1 I I 1)
r t : t'Iwr I%c.zit.IiiirigcwXI\ izu bcnictsc~n,\vas Iitiuptuiic~lilichi n
w l i ~ ~(.liviilis(~Iii*r
n
Koiist i t utioii iiiitl ni;ipic.tisclic~n Innd ~tr~iktiscli
kliniilt~isclicn Vc~rliiiltnissi~n
winv UI,Eig(bnsi,li:iftivi h i E i ~ c ~ i i v ~ ~ r l r i ~ i tI).l i 1'Iiysik;il.
~ ~ i ~ ~ ~ ~ i . den hic~sigc~n
(k3. I!lO!t. sr.14.
sacliv habrn ning.
[ A . 126.1
.
i s
W i rtschaftlich-gewerblicher Teil
Kurze Nachrichteo
iiber HandeI und Industrie.
Jupun. I)iirc.li ( k s c . t z voni 2 7 . 3 . (1. .I. ist d n s
(iesctz. I)c.treffi*iid It ii v k 1' r s t n t t II n g ti c. I'
Z u r k c r s t ~ . i i v rf i i r Z i r c k r r , d e r z i i r
H c I' s t (. I I I I n g v o 11 c i II p c t i i c k t c r ,\I i 1 c 11
ver\vcntlc.t wird. i n dtar \\rise nbgciindert \vorcien,
daU scinr. \\irkstiinkcit. die ltinlirr ziuf die &it bis
zuni It;. 7 . (I. -1. I)rgrenzt wir. uiif iinl~es!irnnitr
Zeit vcrliingc'rt wird. (Silcli cincwi I k ~ i c l i t rdcs
Knisrrl. ( k i i i w l konsiiltites in Yokokunin. )
4. I K. CU6.l
Hornw. 1 ) in
~ Ilritiscli-Sordltornc.o von tlrni
I k i t i s l i S o r t I i - 13ornro nntl Ihirnia L'etrolcuni Syndiciitc. tiiigcst c.11 t en t'n termclt ringen hahcn das \'c rIinntlriisic*in \-onrc.c.lit Itedtwtendrn 1' e t r o I e ti i n I a g t s r i i vrpc1)c.n. Die (~esellscliaftlicit iirspriinplicli 1iaii~~tsiic.liIic~l1
nn der Ostkiistc von Borneo l%iIirungen untcrnoniiiicn, in letztrr Zeit lint nian die
Adern i i u c . I i 5s csitc*rnncli \Vesten vrrfolgt und ist lwsonders n n tler \\cst kiisto grgeniilm dcr lnsel LaI ~ t r i i n auf piit(. ()ucllrn pcstoUtm. Zurzcit finden
Hohriinprn n i i i Klirisfliisst~nn tlrr \\rntkiistr stntt.
Dus \'orIii~iitlvnsc~iiivon 0 1 in dicser Grpentl. xo\vic
seine 1hiicIilmrkc.it ist diircli Saclivcrstiindigt.~fcstgestcllt ~ o r d c n .A n cineni proDen lspcr, nur eine
Meilc vim t l w Kiistc entfernt, i n t vor kurzeni rine
Bohrniasc.liinenngesctzt worden; man erwartet, dort,
leiclitcs 61 in eimr Ticfc von etwn 300 nt und schwere8 01 in rincr Tiefe von 800 ni zu finden. Die Lagc
den Vorkoninicns ist fur die Trnnsportver~ialtiiiave
selir piinstip. Die Aiisdelinung der JMder ist noch
nicht festgentellt, man gliiubt jcdocli, duU dicse
Felder niit Ollagern zusaninienliiingen, dic sic11 nnscl~einmdnn der pinzen Westkiiste von Horneo Iiinzielien. Aucli in Sarawak ist von der Shell Tmnsport nntl 'I'rndinp C'onipany das Vorlinndensein von
OIfrItIcrn k i i r ~ I i c I i festgrstc~IIt worden; i i i w I i dies(.
(;cwIIsc.Iirift h i t die CiIgrwinniing Iwwits i n :\ngril't
geiioiiinii~ii. 1)ic.w O I f ( . ~ t i wIivetw siitiIic,Ii v o n t i w i
otwi cric-iilintc~n
des englisclien Synt1ikntc.r. I )nnacli
rrsc.Iic.int tiit. Vcriiiiit ring bcpriindct. tInIJ Iwitic 0 vorkoniiiicn ini %usciiiiiiieiiliunpc.stdic-n, xiinin1 d:i
n u d i chs gr\vonncw~01>in Iwitirn Strhii i n dcr ~ I I sniiiiiic.iisctsiiiip iihnlir:li win soll. (Snc.11eintwi I+riclittt t1c.s Kiiiwrl. ( ~ ~ ~ i i c r i i l k o i i s i i l i in
t c sSinpii)i.)rc.)
- 1. [K. 654.1
Xgypten. \V i n k r f ii r tI i e E i I I f i i Ii r 1- 1. r s c 11 i (- t l c n c r &
r t ik cI1. 1)ie hGnfiilir v(tn I' u 1) i e r I\ n r c n h u t gc'gen 1909 einc Stt+!t.riine \on
rirntl 30 (NO l'fd. Stcrl. tiufziiwi+(w. 1 1 ; i i i 1 ) t I W
zuqsliinticr sind Frnnkreicli, ~ s t e r r c ~ i c l i - ~ i i ~cct i iitrl n
fiir Sc1ir~iI)-rind D r u c k p j i e r I h y l ~ i n d !)it, (11-iri sche I.:infrilir stiep von 26 905 nuf 31 !I40 I'fd. S t ( ~ 1 .
Snclideiii iin Irtzten Jahre eine gunzc Anz~ilildiwt
sclicr Hiiuser dort ein Papierdepot c~ingrric.1itt.t
hat, kiinn grliofft werden. daU die Kinfulir c.iiic.
w*itcro Ziint~linicaiifweisen wird. -- Die. I~~infulii.
von 1" 11 y 1' n r r i i rind 1' o r z c 1 I n 11 i n Xcvptcii
Iirittc sclir iintcr der Krisin 7 u Icitlen. 13etriig tlic.
Gesniiiteinfuhr 1908 noch rund 95 OUO Pftl. Stcrl..
so fie1 sir 1909 uiif 62 243 Pfd. StrrI. 1910 l i n t sic.
si(-Ii wicder etwna gchoben (57 :3$2 I'fd. Sterl.). I h *
Ziinalinir Letrifft haiiptsiiclilicli (jnterreicli-Uiigiir~~.
Frankrricli, ISngland, Italien. Belgien, China untl
Japan. I)ie deutvche Einfuhr iut von 24 517 l'ftl.
Sterl. ini .Inlire 1909 auf 12 957 I'fd. Stcrl ini .Jaliro
1910 gesunken. Sachdeni durcli die Ernte nirlir
G d d tinter die Leute gekonlinen ist, sitclicn sit. aiic.11
wieder die billigen Steingutwaren, die sic v o r h c ~
aus Ihutvcliland bezogrn, durch i'orzcllan und
besscrcb ILyencen zu cmrtzen. Lk-r gnstfreic Agypter rielit sehr auf einen nacli seinen Ilrpriffen put
ni1~~clic.ii(lCnTincli.
In dieseni Artikel Hind Gescliiiftc
z i i i i i i i ~ * I i ~ ~doc11
ii,
niul) Itci tlrr nelir stnrken KonkiiI-
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