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Die Entwicklung neuer Insektizide auf Grundlage organischer Fluor- und Phosphorverbindungen von G. Schrader. Verlag Chemie GmbH. WeinheimBergstr. 2. erweiterte Auflage 1952. 96 S. Kart. DM 8

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angeschlossen. Dann folgt die chemisohe Auswertung der Messung
von BreohungRindex und Dichte. Hier wird an zahlreichen Beispielen die MBglichkeit der Konstitutionsbestimmung mittels der
Molekularrefraktion behandelt. Auch iiber die Untprsuchung
geloster und fester Stoffe wird gesprochen.
Ein sehr wesentlicher Teil des Buches sind die T a b a l l e n . Z. R .
die sehr wertvollo Tabelle der Logarithmen von nP-l/na + 2, dic
sehr viel Rechenarbeit erspart.
Das Buch ist fur den praktischen Chemiker geschriehcn und
stellt keinerlei Anforderungen a n Mathematik ode1 phvsikalisches
Verstindnis. Die Benutzung der Molarrefraktion zur Konstitutionsbestimmung ist in den letzten Jahrzehnten zuriickgedriingt
worden durch die Methoden der Lichtabsorption i m Sicht,baren,
Ultraviolett und Ultrarot. Viclleicht h a t das Erscheinen des
Biichleins die Wirkung, daR nicbt nur der Praktiker, fur den der
Rrechungsindex j a ein sehr bequemes Mittel zur Identifizierung
von Stoffen darstellt, sondern auch der Wiosenschaftler sich wieder
ptwas mehr mit diesem Gebiet besehaftigt.
Der Referent ist der Meinung, daB es sich bei einer eventuellen
Ncuauflage doch lohnen wurde, die moderne 'I'heorie der Weehselwirkung zwischen Licht und Mat.erie etwas ausfiihrlichsr darzustellen und die Refraktion in den allgemeinen theoretischen Rahmen zu stellen. Die bis heute weitgehend empirischen Regeln der
Konstitutionsbestimmung mittels der Molekularrefraktion und
Dispersion konnten dadurch zweifellos fruchtharer gemacht werden.
Das Buch wird sich seinen alten Platz im Laboratorium zweiIellos wieder erobern.
G . Scheibe
[NB 6721
Anelytlsche Chemie der Plastc (Runststoff-Analyse), von li. T h i nius. Springer Verlag Berlin. 1. Aufl., 1952. VIII, 480 s.,
30 Abb., Lw. D Y 58.50.
Das Werk bringt einleitend gebrauchliche Methoden zur Untersuchung der Ausgangsmaterialien und Hilfsmittel filr die Herstellung der Plast-Rohstoffe. Man h a t fast den Eindruck, daD dieser
Abschnitt etwas zu ausfiihrlich gehalten ist. Die folgenden Abschnitte behandeln: Untersuchungsmethoden fur die makromolekularen Rohstoffe der Plastherstellung. Charakteristische, fiir die
Analyse verwertbare Eigenschaften der Plast-Rohstoffe. Analysenmethoden f u r Verarbeitungshilfsmittel der Plaste. Erfahrungen aus der Praxis von Plast-Analysen.
Diese Abschnitte bringen alles, was fur den analytischen Chemiker zu seinen Untersuchungen wichtig und notig ist. Die Fiille
der Methoden und ihre genaue Beschreibung, bei erschopfender
Behandlung machen das Werk zu einem sehr guten Hilfsrnittel
fur den Kunststoffanalytiker. Es liegt ein Buch VOI, das neben
den physikalischen und chemischen Methoden gewissenhaft abw i g t zwischen Vorproben, Fallungsreaktionen, Lumineszenzverhalten und LBslichkeitseigenschaften. Sehr bemerkenswert ist,
dall dem Verhalten der Kunststoffe gegeniiber LBsungsmitteln
ausgiebig Raum gegeben ist und dieses immer wieder in den
Untersuchungsgang einbezogen wird. Vide Angaben der Literatur iiber daa Verhalten der Kunststoffe i m ultravioletten Licht
werden kritisch gepriift.
Die Ermittlung der physikalischen Konstanten und die chemischen Methoden der Kunststoff-Analyse sind nach dem neuesten
Stand exakt und erschopfend beschrieben. Wertvoll ist, daB dem
Analytiker auch eine brauchbare ubersicht iiber die Weichmachungsmittel und deren Erkennung vermittelt wird.
DaR das Buch Zusammenstellungen enthalt iiber die wiohtigsten H a n d e l s b e z e i c h n u n g e n der Polymerisationsplaste, der
Polykondensationsplaste und eine obersicht iiber die wichtigsten
technisch dargestellten Weichmachungsmittel, ist eine angenehme Ergiinzung. Zahlreiche Literaturzitate geben ihm einen
besonderen Wert. Es wlire wiinschenswert, wenn dem Sachverzeichnis noch ein eigenes Literaturverzeichnis und ein Autorenverzeichnis angefiigt werden konnte.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daD die Kunststoffanalytiker oft und gerne nach diesem gediegenen Werk eines erfahrenen Knnststoff-Fachmannes greifen und viel Nutzen daraus
E . Siegmund
[NB 6701
ziehen werden.
I m Kapitel iiber ,,E 605" sind weitere physikalische Eigenschaften dieses wichtigsten Insektizides der P-Gruppe angegeben worden.
Unter , , K o n s t i t u t i o n u n d W i r k u n g d e r E 6 0 5 - P r a p a r a t e " 8ind ferner, allerdings kaum wirksame, Verwandte \.on E
605, welche die Rhodan-Gruppe enthalten, beschrieben.
Ncu hinzugekommen sind die Kapitel iiber , , E n t w i c k l u n E
des s y s t e m i s c h e n I n s e k t i z i d e s S y s t o x " und , , O r g a n i sche Phosphor-Selenverbindungen m i t insektizider
W i r k u n g " , ferner , , M e t h o d e n z u r U n t e r s u c h u n g v o n
W i r k s t o f f 1 2 0 u n d 605". Eine umfangreiche Literaturiibersicht erhoht den Wert der Monographie, d i e auch dem Nichtfachmann einen guten uberblick bietet iiber die in der Hauptsachc
von G . Schrader und seinen Mitarbeitern auf dem Gebiet der insektiziden Fluor- und Phosphorverbindungen geleistcte Forschungsarbeit.
Rlchtigzustellen sind immerhin die folgenden Angaben: In der
Einleltung heiI3t es z. B . : ,,Zur damaligen Zeit (1934) gab es noch
keine synthetisch herstellbaren Pflanzenschutzmittel mit kontaktinsektiziden Wlrkungen", und auf S. 6 wird behauptet, der 8-Fluorathylalkohol sci der erste synthetische Stoff mit ktarker kontaktinsektizider Wirkung gewesen. Dies entspricht nicht den Tatsachen.
Bereits 1925 sind die ersten organischen Thiocyanate zum Patent
angemeldet worden (DRP. 520330, DRP. 501 1 3 5 ) (A. P. 1808893).
Im .I. of econ. Entomol. 25, pg. 123--129J932] ist d i e Anwendung
allphat. Thlocyanate als Insektizide gegen phts rumlczs beschrieben.
Das Werk ist ein wertvoller Beitrag zur Chemie der organischen
Phosphor-, Fluor- und Selen-Verbindungen, von denen besonders
die Phosphorester heute mehr denn j e das Interesstl der Biologen
Basel [ N B 6781
und Physiologcn auf sich ziehen. Paul
Kllnische Laboratoriumsmethoden, von H . Franke. Verlag W . de
Gruyter C% Co., Berlin W 35. 1. Aufl., 1952. XVI, 530 S.,
176 Abb. Lw. DM 34.50.
Ein Mange1 a n Biichern mit Vorschriften fur klinische Laboratorien besteht nicht. Sie sind mehr oder minder gut. Der Referent fragt sich, ob die Herausgabe eines weiteren Buches dieser
Art sinnvoll ist. Denn es bedeutet leider keinen Fortschritt. Wahl10s werden zahlreiche Methoden hintereinander aufgezahlt; sie
sind zum Teil veraltet, manchmal auch falsch. Der methodische
Fortschritt i n der klinischen Chemie ist groB, in dem Buoh ist n u r
wenig davon zu finden. Dazu kommt, da13 eine Fiille von kleineren
Ungenauigkeiten und groDeren Fehlern den Wert des Buches mindern. Man muD sich aber iiberhaupt fragen, ob es heute noch mBgIich ist, in einem Buch von rd. 500 S. nicht nur klinisch-chemischc
Methoden, sondern auch Himatologie, Serologie und Bakteriologie
abzuhandeln. Vollends hoffnungslos mull aber der Versuch erscheinen, ein ,,Methodenbuch" noch durch allgemeine uberblicke
iiber chemische Methoden, iiber die Hamatopoese, uber die Physiologie und Pathologie der BluteiweiDkBrper usw. usw. zu ,,bereichern". Dazu gibt es ja nun wirklich bessere und richtigere
Darstellungen! So ist man nach Durchsicht des Buches e n t t i u s c h t
und betriibt, d a man das Buch weder fur den Studenten, noch fur
den Gebrauch i m klinisch-chemischen Labor empfehlen kann.
Denn beide Benutzerkreise, f u r die es bestimmt ist, werden in den
meisten Fallen- leider! - nicht iiber die Sachkenntnis und Kritik
verfiigen, das wahllos gemischte Gute und Schlechte zu scheiden.
( u b e r den Wert des hamatologischen, serologischen und bakteriologischen Teils des Buches mochte sich der Rezensent kein Urteil
anmaBen.)
H j . Staudinger [NR 6561
Die Wiedergabe Yon Gebrauchsnarnen, Handebnarnen, Warenbneichnungen und d g f . in dieser Zeitschrift berechflgt nicht zu der Annahme,
dap solche Narnen ohne weiteres Yon jederrnann benutzt werden dilrfcn.
Virlmehr handelt es sich hdiufig urn gesetzlich geschiltzte eingetragene
Warenzeichen, auch wenn sic nicht eigens m i f ,,(W.Z.)" gekennzeichnet
sind.
Redaktion: ( l 7 a ) Heldelberg, Zlegelhauser Landstr. 35; R u f 6976/76.
Die Entwicklung neuer Insektizide au!
Grundlage orgeaiseher
Flnor- nnd Phosphorverbindungen, von a. Schrader. Verlag
Chemie, GmbH., Weinheim/Bergstr. 2., erweiterte Auflage, 1952.
96 S. Kart. DM 8.50.
Gegeniiber der 1. Auflage der Monographie von 1951 sind bedeutende Erweiterungen festzustellen. So i m Kapitel iiber stickstoffhaltige Derivate des Pyrophosphorsaureesters, wo die Arbeiten der Pest Control Ltd. und weiterer englischer Rearbeitcr
aufrrefilhrt sind.
Alle Rechte vorbehalten, insbesondere die der ubersetzung. Kein
Teil dieser Zeitschrift darf In irgendelner Form - durch Photokopie, Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert werden. - All rights
reserved (including those of translations into foreign languages).
No part of this issue may be reproduced in any form, by photostat,
microfilm, or any other means, without written permission from
the publishers.
Verantwortlich fur den wissenschaftl. Inhalt: Dlp1.-Chem. F . Boschke (17a) Heidelberg' fur den Anzeigenteil: W . Thiel, Verlag
Chemie, GmbH. (GeschPftsfilhrer Eduard Kreuzhage), WeinheirhlBergstr.; Druck: bruckerei Winter, Heidelberg.
332
A y e w . Cliem. / 65. Jahrg. 1953 1 N r . 12
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