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Die Essigsure ihre Gewinnung und Wirtschaftliche Bedeutung. Von Dr. Viktoria Keler. Berlin 1922. Verlag von M

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36. .Jahrgan$: 1W3)
Feste Substanzen werden in kleinen U-Rohren rnit ungleichen
Schenkeln, die sirh leicht aus Schmelzpunktskapillaren von 1 mm
Lumen herstellen lassen, abgewogen.
Das Rohr wird init 2-3
Tropfen rauchender Salpeterriiure und 10-20 mg Silbernitrat oder Eariumchlorid je
iiiich Art der Analyse beschickt.
Man 1Sldt das Substanzrohrchen
eingleiten und schliefit in bekannter Weise vor dem Ciebliise.
Fur Fliissigkeiten sind die
Mikrokugeln nach P r e g l sehr
gut geeignet; natiirlich ist bei
Haloeenbestimmunnen das eingescGmolzene
Khmchloratkristallchen durch ein solches
von Animoniumnitrat zu ersetzen.
Die Erliitzung der Bomben
ist analog wie in der Makroanalyse.
Fur die Aufarbeitung des
Bombeninhalts von Halogenbestimmungcn verweise icli aui
P r e g l : ,,Die quantitative organische Mikroanalyse". Hierhei
wird natiirlich der Helogenniederschlag direkt aus der
I3ombe mit dem Heber in das
Filtrierrbhrchen iiberfiihrt.
Bei der Schwefelbestimmung hat sicli eine von den
bisher gebrauchlichen abweichende Methode gut b e w a r t .
Der sonst ausgezeichnete Mikro-Neubauertiegel zeigt im Betriebe verschiedene Mangel, die
durch seine sehr geringe Gr6fie
bedingt sind.
Ich lief3 mir deshalb Filtrierrbhrchen aus durchsichtigem
Quarz herstellen, s. Fig. 2.
Die Zfberfiihrung des spezifisch schwereren
Bariumsulfatniederschlages mittels Heber gelingt jedoch nur mit
einem Kunstgriff.
Wie die
Fig. 1 . Mikrobombenofeo.
Fig. 2. Quarzfilterrohrchen (F) init
Heberrohr fiir Bariurnsulfat.
495
Neue Biicher
Fig. 3.
OFchen fur-das Quarzlilterrohrchen.
Abbildung zeigt , besitzt der rechte Schenkel ein bedeutend geringeres Lumen als der linke (1:4), wodurch natiirlich bei miiBiger
Filtrationsgeschwindigkeit hohe Ansauggeschwindigkeit im Steig-
schenkel bedingt wird. Der feinkornige 13ariumsulfatniedersc'hlng
erlaubt au5erdem die Verwendung relativ enger Steigrbhren (1--1,Bmm).
Durch abwechselndes Xachwaschen iiiit Alkohol und IVasser unter
Ausnutzung der Oberfliiclienspannung ist der Kiederschlag leicht und
sicher abzufiltrieren.
Das Filtrierriihrchen wirti dann bis zur Gewichtskonstanz in dem
abgebildeten Ofen erhitzt, s. Fig. 3. Der Ofen, in der Hauptsache ein
horizontal durchbohrter hlessingblock, gestattet die Erreichung einer
'relnperatur von 800-600", welclie volllionimen ausreicliend ist.
Die bei beitlen Methoden erzielten Resultate sintl denen der
Makroanalyse mindestens gleichwertig, durchaeg gen;iiier. Die Yerbrennungsdauer ist bedeutend kurzer, da die Boniben i n einer Stunde
auf 320" gebracht werden kiinnen, ohne daIS die Gelahr tles Springens
besteht.
Die oben abgebildeten Apparate werden von A. D a r g a t z , Hamburg, in den Handel gebracht.
I
Neue Biicher.
I
Priifung der elieniischen Reageiirieti aiif Reinlieit. Voii E. h1 e 1' c k.
D r i t t e Auflagc. Dar ti1 B t :id1 1'3'1'2.
Die dritte Auflage dieses nutzlicheii 13uc.Iies folgt cler zbveilen x i d i
e i ~ i e ~ Zeitraum
ii
voii 10 J:ihren, n a t * l i d r i i i es btbreits liiilgere Zeit vergritfen war. Die \-on den hlitgliedcrn cler rriiheren iiit~~rii~itioii:il~il
Aniilyseii-Koiiimissioii gegebeiieii Amegungeii, tlriien die Auflage vun
1912 als Grundlage bei der 13enrbeitung voii i~e~igenzien-l'ru~uiig~vorschriften gedient hatte, sind liier beriirltsiditigt \\-orden. Aucli \vurden iiiehrere Praparate lieu aufgeiioninieii. Leider Iierrsrht, \vie in
beziiglich der
kinderen Biichern, nuch hier bei den l'cinl)er:itiir;iii~~tbeii
physikalischen Eigenschnfteii der wrsrhiedenen Stoffe nocli die durcli
Gewohnheit iiberltommeiie Willliiir. So bezieheii sich die spezifischeii
Ciewichte auf 15 'I, die Loslic1ilieits~iiig;tbeiiauf 1s ". Es wird noch
lange Zeit dauern, bis die von dein wissenschnftlichen Ausschiifi
fur Einheiten und Fornielgrofien (A. E. F.) ;ini '76. Koveniber 1922 endgiiltig festgesetzte Normalteniperatur \-on 20 '' iibernll durchgedrungen
ist. Au5erlich zeigt sich als Neuerung, dai3 die 1'riil)arnte nach i h ~ e i i
deutschen Namen alphabetisrh geordiiet sind. AuBerdeni ist man erfreulicherweise von der iibertriebeiien ,,rulgiireii" Rechtschreibung,
wie ,,Azeton", ,,Kalzium" usw., zu der wisseiiscliaftlich richligen
Lockemann. [BB. 231.1
(Aceton, Calcium.usw.) zuruckgelrehrt.
Die Essigsliure, ihre Gewinnung und wirtschaftliche Bedeutung. Vori
Dr. V i k t o r i a KeBler. Berlin1922. Verlag von M. Krayn.
Es gab bisher, wie die Verfasserin im Vorwort des neu erschienenen
Werkes mit Recht bemerkt, noch keine eigentliche wirtschaftliche
Monographie der wichtigsten Vertreterin der organischen SBuren, der
Essigslure und ihrer Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Diesem
in interessierten Kreisen besonders empfundenen Mangel hat Dr. V i k t o ria K e f i l e r mit anerkennenswertem Geschick und SammelfleiB
Rechnung getragen, eine keineswegs leichte Aufgabe, die aber im
grofien und ganzen als gelungen bezeichnet werden d a d , waren doch
bei der Beschaffung der notwendigen Unterlagen gewisse Schwierigkeiten zu iiberwinden infolge der - iibrigens einer gewissen Berechtigung nicht entbehrenden - Zuriickhaltung der beteiligten Industrien.
An Literatur standen der Verfasserin zur Verfugung fiir die Bearbeitung des Essigs die verschiedenen Schriften des Instituts fur Giirungsgewerbe zu Berlin, vor allem die Jahrgange der ,,Deutschen Essigindustrie", fiir die chemisch gewonnene Essigsaure die verschiedenen
chemischen Zeitschriften und Lehrbiicher, aui3erdem ein vom ,,Verein
zur Wahrung chemischer Interessen" zusammengestelltes reichhaltiges
Material fiber den Konkurrenzverlauf der Giirungs- und Holzessigindustrie. Ferner wurden benutzt unter anderin W i t t e s ,,Essig" 1913,
die .Entwiirfe", K n o e v e n a g e l s Gutachten uber die Festsetzungen
des Kaiserlichen Gesundheitsamtes, die Reiclistagsverhandlungen iiber
das Branntweinmonopel bis 1918, die ,,Barsenzeitung", das ,,Handbuch
der deutschen Aktiengesellschaften", die "Statistischen Jahrbucher
des Deutschen Reichs", ja selbst die deutsche Tagespresse von links
bis rechts aus den Jahren 1912-1918.
Man gewinnt bei der Lekttire der 118 Seiten starken Schrift
einen lehrreichen Einblick in die wirtschaftlichen Erfolge, aber aucli
in die N6te und Sorgen der deutschen Essigsiiureindustrien. Vor
sllem der f u r die Garungsessigindustrie sowie fiir die Holz- uiid
neuerdings fur die Karbidessigsiiureindustrie ebenso bedeutungsrolle
wie nachteilige Konkurrenzkampf erfiilirt eine, allerdings nur vom
standpunkt der chemischen Gro5industrie gutund vollstiindig beleuchtste
historische Darstellung. Leider ist diis Werk bereits im .Jahre 1919
ibgeschlossen worden, aber erst im.Jahre1922 itit Buchhandel erschienen
.ind enthalt somit nicht inehr die gerade fur die kunftige Entwicklung
ier Essigsaureindustrie so wichtigen Verhandlungen iiber das neue
Nonopolgesetz.
Die rein technische Seite der verschiedenen Fabrikationsprozesse
wird nur ganz kurz, gewissermafien einleitend erwahnt, und man wird
;chon zur bereits vorhandenen fachtechnischen Literatur greifen
niissen, wenn man sich hieriiber einigerma5en unterrichten Will.
Finen um so breiteren Raum nehnien dafiir die ubrigen Kapitel:
Wis s e n s c h a f tli c h e I n s t i t u t e , D i e V e r w e n d u n g d er E sfllgs iiu r e u n d i h r e v o 1k s w i r t s c h a f t 1i c h e B e d e u t u n g, P r 0 d k t l o n ,
3 e st e h u rigs k o s t en, S t a n d o r t s fr;i gel I) e r d e u t s c h e H a n d els-
.
.
496
Personalnachrichten
-
[
Verein deutscher ('lieniilier
Zvitsrhrlft fllr
atixrwnndtr Chemle
Fliissigkeiten und Gase. Man findet jelzt hier r o n 45 Flussigkeiten
spezifisches Gewicht, h'iipill~ukonst;inte, Ziiliigkeit, Ausdehnungskoeffizient, spezifische \Yiii 1118,Schnielzpunlit und seine Erniedrigung
durch Losen, SchmelzwZl me, Siedepunkt, seine Erhijhung durch Druckzunahme und Losen, Verd;iiiipfun:rsw8rrne, Kritische Temperiitur,
Kritisrhen Druck, l)ielelitrizitiitslions!niite u i ~ dSuszeptibilitat, und yon
44 Gasen spez. Gew., Spnnnuiit~slioeffizient,Wiirrneleitung, spezifische
Wlrmen, kritischen Dru(:Ii und Temperiitur, Schmelzpunkt, Siedepunkt
und seine Erholiiing durch Drric!izun>ilirne, IXchte nls Fliissigkeit,
VerdanipfungsOlrnie, Reibunpskoeft izieli t , 1Zrecl~unprsverIiiiltnis,1)ielekPhysikalische Chemie der Zelle und der Gewebe. Von Prof. Ih. trizitltskonstnnte, Suszeptibilitiit, Absoiplion in Wasser.
It 11d 0 I f H 6 b e r. Leipzig. Verlag von Wilhelm Engelniann. I. Hiilfte.
Uiese und viele andere Neueiungen werden den, der eine alte
5., neubearbeitete Auflage. 1922. XV und 544 S. 81 Abbildungen. Auflage sein eigen nennt, sich abcr dorh nocsh xu der neuen entschliefit,
Das H 6 bersche Lehrbuch hat Ilngst so allgemeine Anerliennung genugend entgelten fiir den lieute ,j;i niclit g m z leichten Druck d e c ,
gefunden, dalj sich eine weitere Wiederholung des verdientell Lobes ~uchpreissteigerungen,dn der ,,Kohlrausch" ;inch hcute nocli konzeneriibrigt. Aus den Vorworten: ,,dat3 der einzelne der Arbeit, die trierte Wissenschnft darstellt.
ungeheure Fulle von Stoff noch einmal zu formen, kauni nocli geWas die allgemeinen Richtlinien anlangt, so durfte bei der
wachsen ist', kann man H6 b e r s Uberlegungen vermuten, sich mit dauernden Zunahme der physikalisch-technischen Wissenschaft vielanderen in die tatslchlich riesenhafte Aufgabe zu teilen. Man muB ihni leicht etwas mehr auf die spezitisch technischen Pvlethoden eingedankbar sein, daB er die Last wieder ganz auf sich selber genoinmen gangen werden. So vermiljt vielleicht mancher einen Abschniti iiber
hat ; besonders nuch, daB er den alten Text nicht durch Einfugungen die technisch so wichtige Messung von Gasstromungsgeschwindigkeiten
erglnzt, sondern ihn in einem Zug neu geschrieben hat. Sainmel- (Mengenmessung), dessen Schaffung hiermit angeregt sei.
werke, wie sie jetzt so haufig entstehen, haben natiirlich auch ihr
L. Schiller. [BB. 15.1
Gutes. Aber fur den, der sich einarbeiten will, ist die Schrift eines
Allgemeine
und
phy-sikalische
Chemie.
Von
H u g o K a u f f mann.
einzelnen Autors - vorausgesetzt, dat3 er diese Fahigkeiten wie H ii b e r
IT Teil. (3. Aufi.) -(Vereinigten wissensch. Verl. R&in und Leipzig
besitzt - doch unbedingt vorzuziehen. Mit Sammelwerken wurde
1922.)
Grundzahl M 1.1
sich Lihnliches nur erreichen lassen, wenn dem Herausgeber viel grBBere
Die Sorgfalt, die der ehenialige Gijschensche Verlag auf die
Eingriffe in die Schriften der Mitarbeiter gestattet wiirden, als \vie
letztere sie zuzugeben bereit sind. Deshalb der Wunsch, dai3 HBber Wahl seiner Mitarbeiter legte, biirgt auch jetat noch fur die Giite
dieser Sammlung. Neben den grol3eren Werken iiber diesen Gegennuch weiterhin die Arbeit allein leiste.
A~icliH o b e r hat wieder vor der Frage gestanden, ob er ab ovo stand. kann sich dies Bijchlein durchaus halten.
Uber die Grundanschauungen und die Aggregatzustlnde gelangt
beginnen. oder ob er - bei dem Vorhandensein so guter Lehrbucher dieser erste Teil bis zu den chemischen Umwandlungen. Dabei ist
die physikalische Cheniie als bekannt voraussetzen solle. Er hat sich
zu ersterem entschieden, und nach der Art, wie er in diesem ersten von der Thermodynamik kaum irgendwelcher Gebrauch gemacht.
Teil die physikalische Chemie vornehmlich aus physiologischen Phlno- Man mag das bedauern; aber in dem kleinen Rahmen ware eine andere
Behandlungsweise wohl kaum durchfuhrbar gewesen. Das Buch charakmenen ableitet, ist seine Wahl unhedingt die rechte gewesen. Denn
hier erscheint diese Wissenschaft doch in anderein Licht als in den terisiert sich damit ausschliefilich als erste Einfuhrung in das groBe
Gebiet, iiber das - was hier einmal gesagt sei - ein wiiklich erLehrbiichern, welche sich nur a n die physikalischen Chemiker wenden.
Der Inhalt der vorliegenden ersten Hllfte betrifft die Theorie der sch6pfendes Werk bis heute uberhaupt noch nicht existiert.
Von einer solchen Einfiihrnng wird vor allem leichte Lesbarkeit
LBsungen und den osmotischen Druck der Kiirperslfte, die elektround anregende Darstellung verlangt. Beides ist vorhanden. Alles
lytische Dissoziation, die quantitative Bestimmung der Wasserstoffionen
nnd ihre physiologische Bedeutung, die Grenzfllchenerscheinungen, problematische ist vermieden; die Sprache ist recht plastisch und bedie Kolloide, die Reaktionsgeschwindigkeit und ihre Beeinflussung wuBt popular.
Dieser Vorzug wird dem Buch auch weiterhin das Interesse erdurch die Fermente, die osmotischen Eigenschaften und die Permeabilitat der Zellen und Gewebe. tfberall merkt man die intensive halten, das es bisher besat3, zumal es einigen Ausbau erfahren hat.
Dr. K. Bennewitz. [BB. 29.1
experimentelle Mitarbeit H 6 b ers a n diesen Problemen. Die zweite
Hllfte, welche wesentlich physiologischen Inhalt haben wird, ist in
R. E. Liesegang. [RB. 233.1
einigen Monaten zu erwarten.
Personal- und Hochschulnachrichten.
v e r k e h r m i t Essigsiiure, Die Zollgesetzgebung, Die wirts c h a f t 1 i c h e E n t w i c k 111n g d e r e i n z e l n e n E s s i g h e r s t e 1le n d e n
Industrien. Konkurrenzkampf d e r Glrungs- und Holzessigindustrie, Der Entwurf e i n e s Gesetzes iiber d a s Branntweilinionopo1, Z u r H e u r t e i l u n g d e r k i i n f t i g e r i E n t w i c k l u n g U S W .
in Anspruch.
Allen beteiligten Kreisen, insbesondere auch dem Wirtschaftsstatistiker auf chemischem Gebiete sei die Anschaffung des Werkes
Wiistenfeld. [BB. 229.1
empfohlen.
I
Untersuchung der festen Brennstoffe mit besonderer BerIicksiehtigung
ihrer fliichtigen Bestandteile. Von W o l f r a m F r i t s c h e . Essen
1922. W. Girardet.
Grundz. M 2
Der Zweck der vorliegenden, auf Veranlassung von F. F i s c h e r
ausgeftihrten Arbeit ist die Schaffung einer Methode zur Untersuchung
von Brennstoffen im besonderen Hinblick auf die Urverkokung. Der
Verfasser hat es sich zur Aufgabe gemacht, die durch den F i s c h e r S c h r a d erschen Aluminiumschwelapparat gegebenen M6glichkeiten
auszuniitzen. Der erste Teil der Arbeit ist eigentlich iiberflussig, da
die darin angefuhrten Analysenverfahren in jedem Handbuch der
technischen Analyse enthalten sind. Hingegen ist der zweite Teil
fur den Gebrauch im Brennstofflaboratorium recht brauchbar, insbesondere die beiden letzten Abschnitte, welche die Einfliisse verschiedener Versuchsbedingungen auf die Ausbeuten bei der Schwelung
in dem genannten Apparat behandeln.
Fiirth. [BB. 254.1
Lehrbuch der praktischen Physik. Von F r i e d r i c h K o h l r a u s c h .
14., stark vermehrte Auflage, neu bearbeitet von E. B r o d h u n ,
H. G e i g e r , E. G i e b e , E. G r i i n e i s e n , L. H o l b o r n , K. S c h e e l ,
0. S c h 6 n r o c k und E. W a r b u r g . XXVIII und 802 Seiten. 395 Abbildungen. Leipzig, Berlin 1923. Verlag B. G. Teubner.
Grundzahl geh. M 12, geb. M 14
Nach kurzer Pause ist die zweite Nachkriegsauflage des beriihmten
K OhlrauschschenLehrbuchs notwendiggeworden,dasjedemChemiker
nicht nur aus dem physikalischen Praktikum seiner Studienzeit, sondern
auch als nie versagender Ratgeber in allen physikalischen Fragen
chenischen Arbeitens wohl bekannt ist. Eine besondere Empfehlung
eriibrigt sich sonach. Dagegen empfiehlt sich wohl ein Hinweis auf
die zeitgemlBen Anderungen und Erweiterungen, die das inhaltreiche
Werk in der Hand seiner allen Teilgebieten der Physik angeh6rigen
Mitarbeiter in den neueren und ins besondere auch wieder in der
vorliegenden Auflage erPahren hat.
Besondere Erweiterung erfuhren im Laufe der letzten Auflagen
naturgemiia die ,,neueren Kapitel" der Physik, Elektrische Schwingungen,
Ionen und Elektronen, Rhtgenstrahlen und Radioaktivitat. Jedoch
auch in den dem Chemiker naher liegenden Teilen der Physik sind
wesentliche Verbesserungen zu verzeichnen. Zu erwahnen sind hier
neue Verfahren zur Bestimmung der Gas- und Dampfdichten, Erweiterung des Abschnitts iiber Gefrier- und Siedepunktsanderung von
LiJsungen. Wesentlich erweitert wurden auch die anhangenden
Tabellen Uber die wichtigsten physikalischen Eigenschaften der
I
~
~~
E s w u r d e n e r n a n n t : I)r. B i e r b a u m , a. 0. Prof. an der TierBrztlichen Hochschule B e r l i n , zum planmaBigen Abteilungsvorsteher
der Serumabteilung am Hygienischen Institut; Adjunkt Dr. K u r t e n a c ker,Privatdozent an der Deutschen Techn. Hochschule B r u n n,zurna.o.
Prof; Prof. N. P a r r a v a n o Zuni Direktor des chemischen Instituts der
UniversitltRom, alsNachf. Prof. P a t e r n b s ; 1ng.Alois Walter,Chemiker
d. Porzellanfabrik Waldenburg, zum Prof. an der Staatsfachschule fur
Porzellanindustrie in Karlsbad.
G e s t o r b e n s i n d : Dr. H. B y k , Regriinder d. Chemischen Werke
vorm Dr. Heinr. Byk, Charlottenburg, der splteren B yk-Guldenwerke
in Oranienburg bei Berlin, am 11. 7. im 79. Lebensjahre. - Direktor
K. H e i d e n r e i c h , seit 1887 Geschliftsfijhrer d. Berufsgenossenscbaft der
Gas- und Wasserwerke im Alter von 68 Jahren am 27.7. zu Hildesheim. Kom.-Rat W eiB, Seniorchef d. ,,Vulkan", Gummiwarenfabrik Weiia:&
BaeBler, A.-G., Leipzig-Lindenau, am 5.8. im Alter von 71 Jahren infolge eines Schlaganfalles.
I
Verein deutscher Chemiker.
I
Mitgliedsbeitrag fur Oktober (vgl. S . 488).
Reichsteuerungsindex fur Lebenshaltung vom 24 9. M 27,97 Mill.
Mitgliedsbeitrag fiir Oktober und alle rllckstandigen Monate fiir
alle Zahlungen vom 27. 9. bis 4. 10. (mafigebend ist der Poststempel
auf dem Zahlkartenabschnitt). M 36,36 Mill.
Fur Nichtbezieher der ,,Chemischen Industrie" M 27,97 Mill.
Fiir studentische Einzelnlitglieder M 27,27 bzw. 20,98 Mill.
Der zu zahlende Betrag erh6ht sich mit dem
Teuerungsindex vom 1.10. f u r Zahlungen vom 5.--11.10.
n
,, 8. 10. ,,
'I
12.-18. 10.
,, 15. 10.
19.-25. 10.
Grundzlhl wie bisher M 1,30 bzw. hi'l ma1 feuerungsindex, abgerundet nach oben oder unten auf volle Zehntausender. Der dann
sich ergebende Rechnungsbetrag ist wieder auf volle Zehntausender
abzurunden.
Samtliche Zahlungen sind zu leisten auf P o s t s c h e c k k o n t o 12650
LeiDziP des Vereins deutscher Chemiker (Zahlkarte a n jedem Postschilter-erhaltlich).
Gedenkt bei d e r Einzahlnng der Hilfekasse d e s Vereins!
.,
I
-i
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