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Die Fabrikation von Porzellan und Tonwaren.

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Peraonalnachrichten
38. Jabrgang 1025]
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Der zweite Teil behandelt die Rontgentechnik und enthalt
eine Dbersicht i i k r Hochspannungquellen, Rontgenrohren,
Me5instrumente und Aufnahmevomichtungen. Auch hier freui
inan sich an vielen guten und zweckmaDig gewahlten Figuren.
Das \Verk ist fiir Mediziner bestimmt und wird wohl diesen die
beslen und wertvollsten Dienste leisten; es kann aber auch
jedern. der sich fur eine einfache Darstellung des praktisch pbgsikalischen uiitl technischen Standes der Rontgenstrahlenan\\ endung i n t r i ~ e s i c rt ,bestens empfohlen werden.
Murk. [BB. 79.1
Die Fabrikation von Porzellan und Tonwaren. Miniatur-Bihliothek. Verlag fur Iiuiist und Wissenschaft Albert Otto Paul,
Leipzig.
>I. ---,I5
I)as kleiiie Heftchen der Miniatur-Bibliothek uher ,,Die
Fabrikation von Porzellan und Tonwaren" zeigt ein nicht unbedrutendes Wissen des ungenannten Verfassers. Es sind zahlreiche Details mit gro5er Sachkenntnis dsrgestellt, die in dern
engen Rahmen der Miniatur-Bibliothek weder Interesse haben.
noch die Kreise, die sich durch ein kleines Heftchen nur allgemein orientieren aollen, interessieren konnen. Fur diest
Kreise sind auch die ziemlich haufigen technischen Fehler nicht
\on ausschlaggebender Wichtigkeit. Dagegen stort e s fur diejeiiigen, die sich nur im Rahmen der Miniatur-Bibliothek uber
ein Fachgebiet interessieren wollen, daO der ganze Aufbau der
Schilderung w d e r einheitlich noch sehr gut ist. F u r Fachleute
liomriit das Heft selbstversthdlich uberhaupt nicht in Betracht
und fiir 1,aien gibt es nicht den Uberblick, der durch die Miniatur-Ribliothek geschaffen werden SOU.
Singer. (BB. 2641.
Die AnaloKien zwisehen dem Verhalten einiger Derivate des
Benzols und dem der entsprechenden Derivate der aliphatiwhen Rt=ihe. Von A n g e 1 o A n g e I i. Aus dem Italienisrhen
iibersetzt son F. A r n d 1. (Sonderausgabe aus der Sarnmlung
chemiseher und chemisch-technischer Vortrage, herausgegeben
Lon \Y. [I v r z). Verlag von Ferdinand Enke, Stuttgart 1924.
Geh. M 1,50
Die sorlieqende hlonographie unterwheidet sich inhaltlich
nicht unwesentlich von den meisten Vortragen, die in der beIwnnten H e r z schen Vortragssammlung zur Veroffentlichung
liornmen dadurch, dnB sie nicht ausschlieBlich referiorender
S;itur ist. sondern eewissermal3en eine Originalarbeit auf den1
Gebiete der theoretischen organischen Chemie darstellt. Der
(lurch mrtreffliche ITntersuchungen seit Jahrzehnten sehr gesehllzte itahenische Gelehrte bietet in dieser kleinen S h r i f t
einc Zusnrnmenstellunp von Oberlegungen und von Versuchsbefunden. die zurn grof3en Teil auch anderen Forschern zu verdnnken sind, aber bisher -- abgesehen von einigen Mitleilungen des Verfassers a n die Accademia dei Lintei -krine zusammenfassende Darstellung oder theoretische Deutung
gefunden hahen. Es handelt sich dabei urn die bemerkenswerten
.4nalo!$en im Verhalten. welche einige ortho- und para-substituierte Dwivate des Benzols A .CJI,.B zu dementsprechendm
-4bkiimmlingen d e r aliphatischen Reihe zeigen. in denen dir
pleichen Substituenten d i r e k t rniteinander verknupft s i n d :
.4--B. A n g e l i zeigt nun a n zahlreichen Beispielen, daf3 in den
aromatischen Verbindungen die beiden Reste A und B untereinaiider oder auch rnit anderen Stoffen so reagieren. als ob der
Renzolring nicht vorhanden ware. Die Erscheinungen andern
sich nicht, wenn zwei aromatische Ringe in direkter Bindung
rniteinander stehen oder auch dureh bestimmte ungeettigte
Iietten voneinander petrennt sind. Gesattigte Ketten ron
Iiohlenstoffatomen. welche die Benzolkerne miteinander verhinden. srheinen aber jede Beziehung zwischen den beidrii
Suhdituenten A utid B zu unterbrechen (z. R. in den substituierten Piphenl.lmethanderivaten vom Typus A .CeH4.CH?.CSHa.B
I lannch \\ iirden sich einiee Systeme von Kohlenstoflkettc~ii
s o verhalten. RIA
besanen sie eine Art von Leitfahigkeit gegeeniiber Subq!iluenten in bestirnmten Stellungen. als seien sic
Ilirtlkt niitpinander lwbunden. wlhrend eingewhobene p e i ii t t i g t e Keste gleichsarn als Isolntoren wirken.
Die Fieweiw und I5eispiele. die fiir diese Anschauungen gebracht werden. sind inleressant und lehrreich. selhst dnnn.
\\ enn
nian pelegentlich von der Beaeiskraft des einzcinttn
Fallec nirht ynnz iibprzeugt ist. Die Lektiire der A n ~e I i ii.lirn
787
Verain d e u t s c b r Chemiker
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..
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Monographie kann \vwm empfohlen werden, bewnders aucli
alteren Studierenden der Chemie, Doktoranden USW.
Wedekind. [BB. 3461.
Weltwanderung zweier Deutecher. Von H. und L. 1 h o m S.
306 Seiten mit 187 Abb., 15 Tafeln und 1 Karte. Verlag Th.
Geb. M 12.Steinkopff. Dresden 1924.
Es ist fur den allgemein interessierten Natur.wissenschaftler
von besonderem Reiz, dern Ehepaar T h o m s auf seiner Wanderung durch die Vereinigten Staaten und den fernen Osten zu
folgen, zurnal da Reiseberichte von Chemikern in der Literatur
bisher kaum vertreten sind. Den Hauptteil des Buches nehmen
die nohl yon Frau T h o m s VerfaOten Kapitel von vorwiegenrl
kunst- und kulturgeschichtlichem Charakter ein, doch flnden
sich uberall zahlreiche den Chemiker insbesondere angehende
Beobachtungen eingestreut und auoerdern von dem beriihmteii
Pharmakologen selbst Spezialabhandlungen iiber das groDe
japanische Erdbeben. d i e wirtwhaftliche Entwicklung der
Chemie in Ostasien, iiber altchinesisches Apothekenwesen sowie
uber die Gewinnung \'on Rauchopium, Chinarinde usw. auf
Java. P e r Zweck der Reise war. abgesehen von speziellenStudien in Hollandisch-Indien, wohl in erster Linie der, durcli
Vortrige in den Vereinigten Staaten und Ostasien den Kontakt
rnit der auslandischen Wissenschaft wieder herzustellen. Es is:
vielleicht nicht iiberfliissig zu unterstreichen, wie sehr die herzliche Aufnahme in den genannten Landern rnit dem Verhaltcii
der Englander im Gegensatz steht, die noch funf Jahre nach
KriegsschluB einem deutschen Gelehrten von Weltruf die Landung auf indischem Roden zunachst verweigert haben und ihn
d a m diirch Geheimpo1,izei ubenvarhen liehen.
Fester. [BB. 349.;
I Personal-
und Hochschulnachrichten.
I
Geh. Ned. Rat Prof. Dr. 11. B F c k u r t s , der a n der Technischen Hochwhule Braunschneig seit uber 40 Jahren den Lehrstuhl fiir Pharmakologie bekleidete, vollendete am 23. 8. s e i n
70. hbe nsja hr.
nirrktor 11. K n a u f , Magdeburg. ist von der Industrie- und
Handelslinmmer hbgdeburg als Sachverstandiger fur maschinelle Enrichlungen fur die Zurker-, Spiritus- und chemischo
Indiistrie beeidigt uorden.
Dr. L a c o u r , hltenburg, wurde i i l s Ab:eilungsvorsteher
a n die Landesversuchsansbalt fir 1,anduirtschafflichr Chemie in
Hohenheirn berufen.
nr. G. K i r s c h habilitierte sich an der Universitat M e n
fur Radioaktivitat und Atombau.
G e s t o r b e n i s t : Geh. Reg. Rat Dr. F. M a l l e b r e i n , der das chlorsauw Aluminium in Form seiner 25 "',
Lijsung unter seinern Namen ,,MallebreX; als Adstringens und
Desinficiens in den Arzneischatz einfiihrte. im Alter \'on
i 0 Jahren. am 6. 8. i n Freiburg i. B.
.
Aus dun Bezirksvereinen.
Bezirksrerein Hamburg. In der Sitzung am 26. 6. 1925
sprach Dr. H. R i m p e l : ,,Uher den Aufbau und die Herstellunq
des moderncn Aufomebilcordreilens". Er fIlMe folgerldas Bus:
Der Auloreifen b u t sich in der Hauptsache aus zwei Baustoffen
auf, 1. dem Kautschuk und 2. dem Baumwollgewebe.
Vortr. behandelte zunachst eingehend die Rohstoffe. insbesondere den Kautschuk. Hierauf wurde auf den heutigen
Stand der Kautechuktorschung noch k u n eingegangen. Der
Vulkanisationsprozefi ist wissenschaftlich noch nicht vollig gekliirt: es steht vorlilufig n u r fest, dsD z u e i Prozesse nebeneinander vor sich gehen, und zwar 1. ein chernixher
eine
Addition von Schwefel resp. eines anderen ihn ersetzenderi
Stoffes, 2. eine Umwandlung des Kautschuks in eine unl6eliche,
stabilere Form. die irn wesentlichen physikalischer Natur zu sein
wheiht. Beide Vor@nge sind allerdings voneinander abhbgig,
denn ohne chemische -4ddition ist bislang die physikalische
L'mn.nndlung nicht beobwhtct aorden trotz verschiedener. da-
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