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Die Frage der Normaltemperatur bei den chemischen Megerten und den Arometern.

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665
Zeitschrift fur angewandte Chemie
35. Jahrgang S.
-
665-668
I
Inhaltsverzeichnis Anzeigenteil S. VII.
8
Die Frage der Norrnalternperatur bei den
chemischen Mefigeraten und den Araornetern.
Von W. DZIOBEK,
Berlin.
Mitle/lung aus der Heiebsanstall fur M a 6 und Gewicht.
(Eingeg. 21 16. 1922.)
F. A u e r b a c h hat darauf hingewiesen I),
wie aufierordentlich
ei.lreulich es ist, dafi durch den ,,Ausschufi fur Einheiten und FormelgrG5en"die Normaltemperatur 20 O C endgultig festgelegt worden ist.
Auf diese Temperatur
20' C sind nach Abs. 2 des Beschlusses
ces ,,Ausschusses fiir Eiiiheiten und Formelgro5en" (vgl. den Aufsatz
yon F. A u e r b a c h , 1. c.) die Angaben von Mefigefafie, MeWgerate
und der Meswerkzeuge zu beziehen.
Der Zweck des vorliegenden Beschlusses des ,,Ausschusses fiir
Einheiten und Formelgrofien", fur die Praxis Erleichterungen zu eraielen durch Vermeidung der Temperaturumrechnungen der verschiedenen Bezugstemperaturen mit allen ihren Fehlerquellen, wird
iim so eher erreicht werden, je schneller und nachdrucklicher die
20 O C allgemeine Einfuhrung findet.
hornialtemperatur
Eine dankbare Aufgabe ' fiillt hier allen denjenigen Stellen zu,
denen die Untersuchung, Priifung und Reglaubigung von Mefigeraten
jeder Art zufiillt. Die k e i c I? s ;I n s t a 1 t f u r M a 13 u n d G e w i c h t
wird der Erfiillung des Wunsches des ,,Ausschusses fur Einheiten und
Formelgrofien", die Normaltemperatur -I- 20 O C moglichst schnell und
reibungslos in die Praxis einzufuhren, jede Unterstutzung zuteil
werden lassen. Es sei hier daran erinnert, dad es zum grofien Teil
das Verdienst der Reichsanstalt fur Mafi und Gedricht ist, wenn in der
Zuckerindustrie schon allgemein seit etwa zwei Jahrzehnten die Normaltemperatur
20 a C eingefuhrt ist.
Was das Gebiet der chemischen MeWgerate anbetrifft, so ergeben
sich bei denselben keine'rlei Schwierigkeiten; Pipetten, Biiretten,
20 C a h NormalPylcnometer usw. lassen sich ebensogut fiir
temperatur prufen wie fur jede andere Temperatur.
Anders liegt die Sache jedoch bei den Araometern; hier ergeben
sich Schwierigkeiten nicht ganz einfacher Natur, die sich nicht so
ohne weiteres werden uberwinden lassen. Der tiefere Grund dafur
liegt in folgendem:
Bei samtlichen chemischen hlefigeraten handelt es sich um Angabe des Rauminhalts bei der Normaltemperatur, die Veranderung
dieses Rauniinhalts bei einer von der Normaltemperatur abweichenden 'Temperalur liifit sich aber in durchaus eiiifacher und einwandireier Weise berechnen, wenn der Ausdehnungskoeffizient des Glases,
iius den1 das Mefigerst. verfertigt ist, bekannt ist. Hatte Glas wenigstens fur praktische Zwecke - den Ausdehnungskoeffizienten 0,
s o wHre die Angabe einer Normaltemperatur fur chemische Mefigerlte
unnUtig.
Anders liegt die Sache bei den Arlometern, soweit sie nicht die
Diclite direkt anzeigen, sondern nach Gewichts- oder Raum- oder
Raumkprozenten eingestellt sind. Bei diesen Araometern spielt die
Beziehung zwischen Prozentgehalt und Dichte eine Rolle, und diese
Beziehung ist eine Funktion der Temperatur; zu den natigen Umrcclinungen ist die genaue Kenntnis des Ausdehnungskoeffizienten der
Fliissigkeit notwendig. Wahrend also fur die chemischen Mefigerate
ZIT Unistellung der Normaltemperatur nur die Kenntnis des Ausdehnungskoeffizienten des verwendeten Glases notwendig ist, ist fur Prozent-Ariiometer au5er der Kenntnis des AusilehnungskoeffiLienten
des Glases noch die Kenntnis des Ausdehnungskoeffizienten der betreffenden Flussigkeit erforderlich.
Daraus ergibt sich, da5 die Unistellung auf die.Normaltemperatur
-I- 20 C in der Arlometrie grofieren Schwierigkeiten begegnet.
Zurzeit stellt sich die Temperaturfrage in 4er Araometrie folgendermaBen:
Vorgeschrieben ist in der Eichordnung die Normaltemperatur
15 ' C als Erfordernis der Eichfahigkeit fur Alkoholometer (nach
Gewichtsprozenten), fiir Araometer nach Dichte fur Mineralole und
fur Arlometer nach Baumkgraden (fur Schwefelslure, Salpetersaure,
Salzsaure, Farb- und Gerbstoffauszuge und Kochsalzlosungen).
Bei denjenigen Argonletern, bei denen eine bestimmte Vorschrift
bezuglich der Normaltemperatur als Erfordernis der Eichfahigkei!
nicht gegeben ist, sind die Normaltemperaturen -k 15 ', 17,5 und 20
fihlich; vereinzelt kommen fiir Sonderzwecke andere Normaltemperaturen vor; SO gibt es Z. B. Saccharimeter mit der Normaltemperatur
80 0 c zur Spindelung heiBer Zuckerabliiufe.
Von den Araometern sind eine Reihe im behordlichen Gebrauche; vor allen1 die Alkoholometer, die Saccharimeter und die
Araometer nach Dichte fur Mineralole im Gebrauch der Steuer-, ZOllVerwaltung; andere, z. B. der Milchprober nach B i s c h 0 f f, in
den Hiinden d& Polizeiverwdtung.
Die Urnstellung; dieser irn behardlichen Gebrauch der SteuerZoll- usw. Verwaltung befindlichen Araometw unlerliegt dcr Be-
++
+
+
+
+
I)
Angew. Chem. 36, 114 [1922].
Aneew. Chemie 1922. Nr. 94.
I 24. November 1922, Nr. 94
sclilulifassung der betreffenden Verwaltungen, und es wird Auigabe
der interessierteii Kreise sein, die betreffenden Verwaltungen auf die
Wichtiglteit dieser, Angelegenheit hinzuaeisen.
Es sol1 aber an dieser Stelle nicht verabsaumt werden, auf eine
Scl~wierigkeithinzuweisen, die die Regelung der Angelegenheit bietet.
Wahrend es sonst bei Neueinfuhrung eines Mefiverfahrens, eines
neuen Apparates usw. schon aus Sparsamkeitsgrunden ublich ist,
cine Obergangszeit festzusetzen, durfte dies fiir die Neueinfiihrung
der Norrnaltemperatur 4-20 O C nicht oder nur schwerer moglieh sein.
Bekanntlich gehort zu jeder araometrischen Ablesung die Bestimmung tler Temperatur der zu messenden Flussigkeit, worauf BUS der
Retluktionstafel der zu bestimmende Wert (Dichte bei der Normaltemperatur, Prozentgehalt) zu entnehmen ist. Diese Reduktionstafeln
mufiten naturlich auch geandert werden, hierzu treten noch eine Reihe
aiiderer Tafeln.
Besteht nun eine Ubergangsfrist, in der die alte und die neue
Normaltemperatur, mithin also alte und neue Instrumeiite sowie alte
r n d neue Tafeln nebeneinander bestehen, so ist naturlich jeder
Verwechslungsm6glichkeit in der Praxis Tur und Tor geoffnet.
Es handelt sich hierbei um immerhin recht betrschtliche Betriige,
bei Mineral61 von der Dichte 0,7 wiirde z. B. eine Verwechslung
der Reduktionstafeln einen Fehler von rund 0,005 in der Dichtebestimmung ergeben.
Uber diese und manche andere nicht ganz geringen Schwierigkeiten mufi man sich klar werden, wenn man das Umstellungsproblem
in Angriff nehmen will. Sol1 die Umstellung aber erfolgen, so wird
die R e i c h s a n s t a l t f u r M a 0 u n d G e w i c h t ihrer AuIgabe
gemaD dieselbe 'durch Bereitstellung der neuen Tafeln, durch Bereitstellung der neuen Normale usw. ermoglichen. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich hier fiir die Reichsanstalt fur Ma6 und Gewicht
nicht, wenn man nicht die groBe Arbeitsbelastung durch die vorgenannten Arbeiten als eine solche auffassen will.
Leider besteht nun hier noch eine Ausnahme, wo die Vorbereitung
der Unistellung auch bei der Reichsanstalt fur Ma6 und Gewicht
Schwierigkeiten begegnet; es ist dies das Gebiet der Alkoholomeler.
Die deutsche amtliche alkoholometrische Skala ist beltanntlicn
eine fiir
16 c giiltige Skala nach Gewichtsprozenten; sie besteht
seit 1888 und ist in ihrem ganzen Umfange fur alle praktisch in
Frage kommenden Temperaturen veroffentlicht in den Mitteilungen
der Reiclisanstalt fur Ma6 und Gewicht, 5. Reihe, Nr. 7 vom 57. Mai
1021, Seite 88. Die 15O-Spalte dieser Tafel bildet die Grundlage
dsr Deutschen Alkoholometrie. Ob die 15 O - Spalte absolut richtig
ist, ist dabei ohne jede Bedeutung; man bezeichnet eben eine AlkoholWassermischung, die auf 4- 15' C temperiert, die Dichte 0,87265 hat,
als Alkohol ron 70 Gewichtsprozenten. Ob diese Beziehung tatsachlich
streng erfullt ist, ist belanglos; man kann geradezu sagen, daD man
,,zur Abkurzung" eine Alkohol-Wassermischung, die bei 15" C die
Dichte 0,87 265 hat, a1s 70 % ig bezeichnet.
dun ware anscheinend, um zur Einfuhrung der Normaltemperatirr 4- 20' C zu kommen, nichts einfacher, als -?on der 15'-Spalte
z u r 20O C-Spalte als Grundlage der Araometrie ubenugeher, und
zu sagen: Von jetzt ab sol1 eine Alkohol-Wassermischung, die bei
2O0 C die Dichte 0,86838 hat, als 70 % ig bezeichnet werden.
Das ware aber nur zulassig, wenn die alte und die neue Definition exakt, d. h. bis a u f 1 ~ 1 0 -mit
~ Sicherheit als im Grunde
identisch bezeichnet werden konnen, d. h. wenn man die Ausdehnungskoeffizienten, die der deutschen Tafel zugrunde liegen, unbedingt
11s zuverlassig bezeichnen 'kann.
Die deutsche Tafel ist berechnet auf Grund der Beobachtungen
ion M e n d e 1 Be f, die durch eigene Beobachtungen der Reichsanstalt
liir Ma5 und Gewicht erganzt worden sind.
AuDer der d e u t s c h e n Gewichtsprozenttafel kommt noch in
Betracht die amerikaniscbe Tafel von 1913, die im Bureau of Standarts
GU Washington aufgestellt worden ist.
(Veroffentlicht im Bulletin
i f the Bureau of Standarts, Bd. IX, S.. 424, 1913). Diese Tafel ergibt
iun im Bereich von 15-20 a C Ausdehnungskoeffizientctr;, die
yon denen der deutschen Tafel etwas verschiedcn sind. Welche Tafel
ils die ,,richtigere" anzusehen ist, ist schwer zu entscheiden, fur uns
iuch belanglos; auf jeden Fall aber kommt man zu dem Schlua: Die
aichtigkeit der Ausdehnungswerte der deutschen Tafel ist nicht unbeiingt gewlhrleistet. 1st das aber nicht der Fall, steckt in den Auslehnungskoeffizienten der deutschen Tafel eine Unsicherheit, so ist
lie Einfuhrung der 20 - Spalte als ,,Normalspalte" anstatt der 15 O ipalte nicht streng zulassig.
Die Unsicherheiten, die dadurch in die Alkoholometrie hereinI!rbracht aerden, betragen etwa 402-0,03 %; Betrage, die f u r d i e
P r a x i s nicht VOP Bedeutung sind. Trotzdem muD hier e h energijches Veto gegen die Umstellung eirigelegt werden. Deutschland hat
nicht ohne Grund die Alkoholometrie nuf wissenschaftlicher Grundlage aufgebaut ; sind die Ausdehnungswerte der deutschen Tafel wirklich um die angegebenen Retrage unrichtig, so sind eben die Redulrtionstafelii ebenfalls um die angegebenen Betrlge unrichtig, ohne
+
105
-
daB die Grundlage der Alkoholometrie, die 15 O Spalte, dadurch b e
eintrac1,tigt wird. Da alle wichtigeren Anschliisse an die Hauptoder Urnormale in der Reichsanstalt fir MaB und Gewicht grund.
sl;tzlicii in der Nahe von 15' ausgefiihrt werden, so bleibt ein eventiidler Fehler in den Reduktionstafeln auf diese beschrankt und iibi
keinerlei Wirkung aus auf den AnschluG an dieFutilamentalskala. Wiirdeli heute slmtliche Alkoholometer inklusive der Haupt- und Urnormale
in Deutschland vernichtet, so w i r e es nur eine Frage rastloser Arbeit.
tlie alten Instrumente rnit einer Genauigkeit von etwa 0,005 Ol0 wieder
zu rekonstruieren. Demgegenuber durfte es nicht zulassig sein, durch
die Umstellung auf 20 C eine Unsicherheit von 0,02-0,OS '/o in
die Alko olonietrie hereinzubringen.
Es beste t also, bevor man die Frage der Umstellung der Normalteniperatur fiir die Alkol.olomelrie ohne Bedenken losen kann, die
unbedingte Notwendigkeit, die Ausdehnungskoeffuienten von Alkohol\\'ii.sserniischungen im Bereich von 15-20 O 5uf das exakteste neu
LU bestimmen.
Hierauf, sowie auf andere Moglichkeiten, die unter Umstanden
m r Losung des Dilemmas in Betracht kommen konnten, sol1 hier
nici:t weiter eingegangen werden.
Zusammenfassend 1aBt sich also sagen, daD die R e i c h s a n s t a 1 t
f u r M a B u n d G e w i c h t die Umstellung auf die Normaltemperalur -k 20° C auf dem Gebiet der chemischen MeBgerate und der
Araometrie nach Kraften fordern wird, \vie es fIir die Zuckerindustrie geschehen ist, dai3 sich aber in der Araometrie gewisse Schwierig.
keiten ergeben, die doch so ernsthafter Natur sind, daB die Umstellung
iiicht von heute auf morgen erfolgen kann. Selbstverstandlich, Schwierigkeiten aind dazu da, urn uberwunden zu werden, und schlieDlich
ist ja die restlose Durckfuhrung der Normaltemperatur 4-20' C eine
so zwipgende Notwendigkeit, daB sie unter allen Umstanden erfolgen
nuD. Viele Stellen miissen hier zusammenwirkcn und die n o w m d i gen, zum Teil sehr erheblichen Vorarbeiten nriedigen.
.4uch auf dem Gebiet der Bezugstemperatur fur die Wasserdichte,
auf die sich die Dicliteangaben beziehen, wird die bisher bestr!iende
verwirrende Vielheit beseitigt und fortschreitend die Dichte des
Wassers bei 4 als Bezugsdichte eingefuhrt werden. So werden,
urn nur ein Beispiel zu erwiilinen, gewiihnlich die Seewasserspindeln
17,5
zur Bestirnmung der Dichte von Meerwasser auf die Dichte d 17,5
bezogen; selbstverstandlich wird man hier die EinfUhrung der Dicbte
20
d - anregen. Allerdings liegt selbst hier der Fall so, dai3 die Dichte4
17,5
angabe d
auf i n t e r n a t i o n a l e n Vereinbarungen beruht und den
17,5
17,s
Formeln zur Berechnung des Salzgehalts usw. slimtlich d 1
~ zugrunde
5
liegt. Das letzte Wort wird in der eanzen Temperaturfrage vielleicht
erst dann Qesprochen werden k h n e n , wenn+2O0 c i n t e r n a t i o n a l e
Norrnaltemperatur geworden ist.
[A. 162.1
Neue Farbstoffe und Musterkarten.
Von Prof. Dr. P. KRAIS.
Mifteilung aus dem Forschungsinsfitut fur Textilindustrie
und der Werkstelle fur Farbkunde in Dresden.
(Eingeg. 22.p. 1922.)
Seit April 1922') sind folgende neue Farbstoffe fur F a r b e r d usw.,
Musterkarten und Rezeptbucher herausgekommen. Zu den von Herrn
Geheimrat Prof. Dr. v. L a g o r i o in der Werkstelle fur Farbkunlie
angestellten Farbtonmessungen ist zu bemerken, daB die eingeklammerten Zahlen nur Annaherungen sind, weil die rosettenformige Aufinachung der gelarbten Garnmuster eine genaue Bestimmung des WeiIJund Schwangehalts ausschlieat.
Aktien-Gesellscliafl fur Anilinfabrikation.
C o l u m b i a - C a r b o n A e x t r a k o n z . und 2 B e x t r a
k o n z. sind zwei neue Direktschwarzmarken fur Baumwolle, die im
laufenden Bade schon mit etwa 1,9 % Farbstoff volle Schwarztone
geben, im Ansatzbad rnit 2,5 %.
S c l i w e f e l b r i l l a n t b l a u C L B ist ein neuer besonders lebhaft reinblaue Tone ergebender Schwefelfarbstoff von guter Lichtund Waschechtheit und befriedigender Chlorechtheit. Farbtoumessungen:
Farbton
We8
Schwarz
Norm
2%
54
(0,071)
(0,770)
le
8%
55
(0,030)
(0,875)
pg
P r o t e c t o 1 A g f a I1 wird in seiner Anwendung beim Farben
der Baumwolle in Halbwollmaterial rnit Schwefelfarbstoffen als Zusqtz dzirrh eine Musterknrte mit 16 Doppelmustern vorgefiihrt, wobei
tlie Baumwolle zuerst nach dem Schwefelnatrium- oder nach dem
Hydrosulfit-Soda-Verfahren vorgefarbt wird, worauf die Wolle sauer,
mit Chroniierungsfarbstoffen oder'nach dem Metachromverfahren nachqefarbt werden kann. I n gleicher Weise kann Protectol Agfa I1 in der
boppenfiirberei mil Schwefelfarbstoffen Anwendung finden. P r o t e c
-
I)
Vgl. Ztschr. I. angew. Chem. 35, 227 [1922].
t o 1 e x t r a 111 und e x t r a IV sind neue Faserschutzmittel, die in iioch
oherem MaDe die Eigenschaft besitzen, tierische Fasern vor dem
scbiidigenden EinfluB der Allialien zu schiitzen. Protectol extra 111
1st dem alteren Protectol I Ihnlich, besitzt aber dreifache Wirksanilteit.
Es lionimt hauptslchlich gegen Natronlauge (Mercerisieren, Entbasten,
roten von Fellen) in Frage und ist nicht als Zusatz zur Hydrosulfitliiipe geeignet. Protectol extra IV ist doppelt so stark wie I1 und
sonst diesem ahnlich.
Badisehe Anilin- und Sodafabrik.
K ii p e n g e 1 b C G - L o s u n g , K u p e n b r a u n C M - L 6 s u n g
und K u p e n r o t B B - L o s u n g sind neue Farbstoffe, die in Form
einer Stammkupe wie die Indigolosung B. A.S. F. in den Handel
kommen. Die gegeniiber den Chromierungsfarben mogliche hohere
Produktion wird hervorgehoben. Die Anwendung auf Wolle wird auf
einer Karte mit 24 Mustern gezeigt.
I n d a n t h r e n f a r b e n auf m e r c e r i s i e r t e m S t i c k g a r n , eine Musterkarte niit 150 Farbungen in je 5 Abstufungen.
Indanthrenfarbungen auf gebleichtem Satin,
12 Farbungen von hervorragender Echtheit, die auf dem gewohnlichen
Jigger nach einem genau angegebenen Verfahren zu farben sind.
W 5 s c h e b a n d c h e n , echt gefarbt und Indanthrenfarbstoffe,
1 Muster, deren unerreichte Waschechtheit hervorgehoben wird.
G a n g b a r e F a r b t o n e a u f C h r o m z i e g e n l e d e r (Chevreaux), 12 Muster, die nach in der Praxis bewahrten Verfahren geErbt sind.
Leopold Cassella & Co.
D i a m i n f a rb en v o n h er v orr a g en d er L ich t e ch t
h e i t in direkten und entwickelten Farbungen. 56 Doppelfiirbungen
auf Baumwollgarn.
D ia m i n f a r b e n v o n h er v o r r a g e nd er L i c h t e c h t
h e i t in direkter und entwickelter Farbung auf Stuckware; 112 Farbungen mit genauer Beschreibung der Apparate und Verfahren.
H y d r o n f a r b e n a u f B a u m w o l l g a r n ; 60 Typfarbungen
von 20 Farbstoffen in je 3 Tiefen, ferner 84 Konibinationsfarbungen.
Dazu ist ein einfaches Bleichverfahren fur die bunten Gewebe angeZeben.
13 y d r o n f ii r b u n g e n auf B a u m w o 11 s t u c k w a re; 40 T j p
tarbungen und 80 Rlischfarbungen.
I I y d r o n f a r b e n f u r d e n B l e i c h a r t i k e l ; 16 Farbungen
iuf Garn, die, in Baumwollstiickware eingenaht, vor m d nach dem
Bleichen niit Chlorsoda vorgefuhrt werden.
R a d i o g e l b R, R a d i o r o t G, R a d i o b r a u n Bu.S, R a d i o s c h w a r z SB u. ST sind neue, licht- und waschechte Fhbungen ergebende saure bollfarbstoffe, d i e in 6 Typfarbungen, ferner in
Mischfarbungen auf Kammzug, loser Wolle, Stiickware, Futterstoffen
und in Hutfarbungen vorgefuhrt werden.
X e u e H e r r e n h u t f a r b e n , a u f Woll-undHaarfilzmit Radio'arben hergestellt. 7 Typfarben, dazu 24 Mischfiirbungeu.
N e u c M o d e f a r Ib e n in nornialer und in hervorragender LicLtachtlieit. Fur 108 Vorlagen sind die rnit 26 Farbstoffen zu erzielenden
Fiirbungen je in normaler und hervorragender Lichtechtheit angeZeben 2).
$1 o d e t 6 n e a u f H a 1b w o 11 s t o f f in guter Lichtechtheit einbadig hergestellt. 30 Farbungen mit genauer Angabe der Farbevorxhrift.
€I e r s t e 11 u n g v o n W o I 1 ef f e k t e n i n s t iiclc f a r b i g e n
A' o 1 1 s t o-f f e n durch Behandlung der Wolle rnit Essigsaureanhydrid.
(Zum Patent angemeldet.) Eine kleine Broschure, in der das Ver'abren genau beschrieben wird. Die behandelte (gefarbte oder unge'irbte) \f'olle bleibt dann beim Nachfarben mit Farbstoffen, d i e gennu
ingegeben sind (Saurefarbstoffe und Anthracenchrornfarbstoffe) unCeflrbt.
H y d r o n f a r b e n i m Z e u g d r u c k . Ein Musterbuch, in dem
lie verseLiedene Anaendung der Hydronfarben im direkten Mas.' inenund Handdruck, Spritzdruck, Garndruck, Atz- und Reservedruck,
Seidendruck- und Batikverfahren beschrieben und durch Muster erhutert wird.
I s o c h r o m g r u n G ist ein neuer Farbstoff, der zugleich als
IFac'-cl~roniierun,oswollfarbstoff und als Chromfarbstoff im Baumaoll!ruck dient. Die Anwendung wird an 5 Mustern gezeigt.
Farbenfabriken rorm Friedr. Bayer & CO.
B e n z o l i c h t s c h a r l a c h 6 B S ist ein neuer besonders lie'+
!cl.ter substantiver Baumwollfarbstoff, besonders fur Stuckfarberei ge:ignet. Farbton der 3 % igen Farbung auf Baumwollsatin: Farbton 28;
Neil3 0,035; Schwarz 0,620; Norm pe.
B e n z o e c h t g r a u C und B e n z o l i c h t g r a u O U X sind zwei
cic1.t egalisierende lichtechte Baumwollfarbstoffe. Messungen der Farbone auf Garn:
-
*) DiPse Musterlrarte hie trt hesondew. Int. rwse snm koloristi.chen St Inniunkte da ffir p i n e u n d d i e e e l h e F a r h u n e jpdrrnlal die normal und die
iervorravend lirhtwhten Falhctoffr awerehen Rind So 7. R. fiir pin tipfrs
[irschint. normnl Iichtwht: 4 O ' , Rhodrmin B 0 7"/, Arownllviol~'t7R n . Z O I , ,
.anafuch.in SG; fiir hervnrrneend lichterht. 2 O'o Lrn-zalin K R R Wiihrrnd
inieo Koloristcn hehwpten diR man rim and dieselbe Fjirbunp n u r m i t
e n g l e i c h e n F a r b s t o f f e n genau nrcbfarben klinne, ist hier die entgegenesetzte Ansicht vertreten.
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