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Die Gedanken des Theophrastus Bombastus Paracelsus von Hohenheim ber Zeugung und Vererbung. Von E. Otto. (Schriftenreihe der Paracelsus-Gesellschaft e. V. Bd. 1.) 96 S. G. Lttke Berlin 1942. Pr. geh. RM

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unterlagen vrgabcn h i normaler I$ntmicklung, Bliite iind Frucht
n i c o t i n -11 a1t ige T o ni a t e n sprossen, deren Alkaloidkonzentration
in derselben [ GroWenordnung, lag \vie bri nornialen Tabaksprossen.
Umgekehrt war auf Toniatenwurzel gepfropfter Tabak bei normaler
Entwicklung praktisch nicotin-frei. Vff. sehen darin einen Beweis,
dalj Alkaloide in der Pflanze funktionslos sein konnen. Die Anwendung der heteroplastischen Transplantation auf Pflanzen mit
physiologisch aktiveren Stoffen wird r o n hochstem Intcresse sein. (Naturwiss. 31, 17 [1943].)
(68)
Traubenkerngl ,in der Schweiz wurderr 1941/42 100 t gewonnen, 70 t fur die Industrie, 30 t fur Speisezwecke. Es waren
1500 t.frische, d. h. 898 t getrocknete Kerne erfaBt worden, somit
11% Ausbeute erzielt. Nen in der Schweiz hergestellte Entkeriiungsmaschinen trennen zunachst Traubenhiille und Stengel. Es
sind 200 kg Kerne je Stnnde, die 40% Feuchtigkeit enthalten,
in Anlagen mit einer Kapazitat von 400/1000 je Stunde zu trocknen
und sodann zur o h a s c h i n e zu senden. - (Techn. Ind. schwiz.
Chemikcr-Ztg. 26, 14 [1943]; vgl. Fiedler, ,,Traubenkernol 11. d.
\lieintraubentrester-Ver~,ertg.",dirse Ztschr. 55, 137 [1942].) (62)
,,Reichsanstalt fIir Lebensmittel- und ArzneimittelChemie" ist der neue Name fur die bisherige ,,PreuWische
1,andesanstalt fur Lebensniittel-, Arzneiniittel- und gerichtliche Chemie" in Berlin, die am 1. April in den Reichshaushalt
(60)
uberging.
Das neue Behring-lnrtitut in Lemberg, eins der modernsten
und besteingericliteten Institute irn Generalgouvernement, wurde
kiirzlich eroffnet. Es soll die Bekanipfung cles Fleckfiebers erforschen und in groWem Umfang Impfstoffe dagegen herstellen,
insbes. aus infizierten Magen von Kleiderlausen und aus
bebruteten Hiihnereiern. Das Institut verfiigt iiber chemische,
bnkteriologische, serologische, histologische untl andere wissenschaftliche Abteilungen. Leiter ist Dr. med. Dip].-Chem. Richard
Hrtus. Dozcnt fiir Bakteriologic uml tIygie~ic a n (ler ITniversitiit
Marbiirg uncl ;~hteiluii~slcitcrller Xlarhiirxl-r Behring-X.er!ie;
ihin zur Seite stellen (ler Xiinclieiicr Dozerit I)r. , S t d h e i r r sowie
(46)
Dr. Cfsnner und L)r. Kuhasta.
Das Jubiltium des 200jtihrlgen Bestehens der Universittit
Erlangen wurde a m 13. April begangen. Gestiftet vom Markgraten J'riedrich con Brandenhurg-Bayreuth auf Anregung der
Xarkgrafin Friedeiibe Wilhelmine won Anshach-Bayreuth, der
Sehwestrr Friedrichs des @roben, zahlte die Hochschule im Verlauf
dieser zwei Jahrhunderte bedeutende Naturwissenschaftler zu den
ihrigen, z. B. den Physiker B. 8. Ohm, die Chemiker Emil und
Otto Fischer und Ludwig Knorr. Von den Geisteswissenschaftlern
sei erwahnt F . W . J. Srhelling. bei dern seinerzeit Liebig Naturphilosophie horte.
(67)
Das lnstitut der Gesellschaft zur Fbrderung der angewandten Fotokopie e. V. wurde am 3. F?bruar 1943 inBerlineroffnet. Griinder sind die bedeutendsten Hersteller der Apparate und
des Photomaterials, Leiter ist W .Stratmann. Es soll, unterstiitzt vom
Amt fur technische Wissenschaften und dessen ArbeitsausschuB
,,Photokopie in der Technik". die Anwendungsmoglichkeiten von
Photokopie, Lichtpause und Photodruck weitesten Kreisen zuganglich machen, insbes. der Wehrmacht und der Industrie, und
so der Rationalisierung der Betriebe dienen. I n den Raumen
(428m*), die von der Industrie laufend mit modernsten Apparaten und Materialien fur Lehr- und Forschungszwecke beliefert
werden, sollen 1-Zwochige L e h r g a n g e fur je 10-15 Teilnehmer
stattfinden. Durch Photokopie ohne Optik lassen sich nicht mehr
pausfahige Zeichnungen verbessern und erneuern, durch Photokopie mit Optik Zeichnungen i n anderer Grolle erhalten. Bei
Verkleinerung 1:19 kann man l/, Mio. Zeichnungen auf 1 m3
Film unterbringen und Archivraume sparen (Leseapparate vergrol3ern 1: 15). Zweiginstitute sind in allen Teilen Deutschlands
('20)
vorgesehen.
NEUE BUCHER
Auswertung von Betriebszahlen und Betriebsversuchen
durch GroPzahl-Forschung. Von K . D a e v e s und A. B e c k e l .
43 S., 1 Abb., 9 Zahlentafeln und 21 Kurven. Verlag Chemie,
G. m. b. H., Berlin 1942. Pr. geh. RM. 2,40.
Die Vff. bemiihen sich seit etwa zwei Jahrzehnten in dankenswerter Weise darum, den auf die Wahrscheinlichkeitstheorie geKriindeten mathematisch-statistischen Priifuagsmethoden Eingang
in die deutsche Industrie zu verschaffen. So zeigen sie im ersten
und vierten Kapitel der vorliegenden Schrift, welche reichen, oft
noeh gar nicht geahnten Moglichkeiten sich fur diese Methodik
bieten. z. B. Nachprufung von Erzeugnissen auf GleichmaBigkeit
ihrer Eigenschaften, Unterdruckung unerwiinschter, Herausziichtung erwiinschter Eigenschaften, Anregungen fur die wissenschaftliche Laboratoriumsforschung. Man wird vielleicht einwenden, daB
die Industrie von jeher nach solchen Regeln gearbeitet hat. Wenn
aber Versuchsreihen oder laufende Materialkontrollen nicht nach
strengen mathematischen Schliissen ausgewertet werden, braucht
man bedeutend groBere Beobachtungsreihen, also einen hoheren
Aufwand an Zeit, Material und Arbeit. Statistische Priifungen von den Vff. GroBzahl-Forschung genannt - sind geeignet, zu
beschleunigter Leistungssteigerung zu fiihren, also ungemein kriegswichtig !
I m zweiten und dritten Kapitel bringen die Vff. die schon
mehrfach von ihnen dargestellte graphische Methode zur Zerlegung
eines Mischmaterials in einheitliche Komponenten, an zahlreichen
Beispielen vortrefflich erlautert. oberall da, wo wirklich eine
Mischung vorliegt, ermoglicht das Verfahren eine rasche Aussiebung von Teilfaktoren und bietet so den Ansatz zum ,,Herausziichten" erwiinschter Eigenschaften. Diese Aufgabe ist fur die
Industrie gewill hoch bedeutsam, es mag aber abschliel3end betont
sein, daB die Anwendungsmoglichkeiten der statistischen Methodik
sich nicht entfernt auf solche Zerlegungen beschranken. Gelegenlieiten gibt es in Hiille und Fiille, vielfach ahnt man sie noch nicht
einmal, aber selbst wenn man die Probleme erkennt, fehlt es
meistens a n sachkundigen Kraften zu ihrer Erledigung. Besonders
zu begriiaen istIdarum der SchluBsatz des dritten Kapitels: ,.Die
Verfasser sind bereit, bei Priifung der Anwendbarkeit der Methodik
auf anderen Gebieten durch Auswertung entsprechender ZahlenH . won Schelling. [BB. 3.1
unterlagen behilflich zu sein."
Die Gedanken des Theophrastus Bombastus Paracelsus von
Hohenheim iiber Zeugung und Vererbung. Von E. O t t o .
(Schriftenreihe der Paracelsus-Gesellschaft e. V., Bd. 1.) 96 S .
G. Liittke, Berlin 1942. Pr. geh. RM. 230.
Vf., der irrtumlich annimmt, daR es sich um den
ersten Versuch handelt, den Gedanken des Paracelsus iiber
Zeugung und Vererbung nachzugehen, wendet sich offenbar an
ein groBeres Publikum mit dem Bestreben, ihm die einschlagigen
Vorstellungen Hohenheims, die von seiner Kosmologie untrennbar
sind, a n besonders pragnanten Stellen aus seinen Werken vorzufiihren. Dieses begriillenswerte Ziel ist in dern vom Verlag schon
ausgestatteten Bandchen gut erreicht. Der Laie kann sich ein
einpragsames Bild von der grol3en Leistung des Neuerers machen
Von diesem Standpunkt aus kann man der Schrift nur weite
Verbreitung wiinschen. Bei einer zweiten Auflage ware eine Angabe
von Band und Seitenzahl der aus Surlhoffs Ausgabe entnommenen
Stellen erwiinscht; denn jetzt m u a der Leser, der die Stellen aus
ihrem Zusammenhang verstehen will, erst miihsam suchen, wo er
sie findet. Da Vf. auf die in wissenschaftlichen Werken iiblichen
und notigen Belege und auf die Auseinandersetzung mit der
historischen Entwicklung Hohenheims verzichtet, eriibxlgt siclt
ein Eingehen auf umstrittene Einzelheiten. Diepgen. [BB. 88.1
Anorganische Chemie in allgemeinverstandlicher und
I\
schaftlicher Darstellung. Von I,. Mayer. (Schriften des Fnchamtes Chemie in der Deutschen Arbeitsfront). 540 S., 50 Abb.
Verlag der Deutschen Arbeitsfront. Berlin. Pr. geb. RM. 7,b;O,
geh. RM. 6,90.
Xach den1 Vorwort ist das vorliegende Buch i n erster Linic
fiir die Angehorigen der cheniischen Industrie bestimmt, die zwar
taglich fur die Chemie ihre Arbeitskraft einsetzen, aber von dieser
Wissenschaft selbst kaum mehr als einige belanglose .&uBerlichkeiten kennen. Der Verfasser konnte also keinerlei Vorkenntnisse
in Mathematik und Physik voraussetzen. Dementsprechend hat
er die Darstellung sehr breit und IeichtfaBlich angelegt; e r hat
sich aber andererseits bemiiht, sie so streng zu geben, wie das bei
den Voraussetzungen des Leserkreises iiberhaupt moglich ist.
Das Buch sticht in dieser Beziehung wohltatig von so manchen
anderen ,,popularen" Darstellungen ab. Wenn jemand dieses
Buch durchgearbeitet und die sehr zahlreichen stochiometrischen
Aufgaben gelost hat, dann weil3 e r schon eine ganze Menge
Chemie.
Kann so die Beurteilung des Buches im groWen und ganzen
nur giinstig sein, so laBt sich im einzelnen freilich eine ganze
Reihe von Bernerkungen machen. Einmal findet sich in dem Bucli
einiges, was wirklich uberholt bzw. falsch ist. Ob es zweckmaljig
ist, auf dem Gebiete der anorganischen Chemie dauernd die klassischen, zurn groaen Teil zurn mindesten nicht gesicherten Strukturformeln zu benutzen, dariiber kann man streiten; daB aber dauernd
mit ,,Haupt"- und ,,Nebenvalemen" operiert wird, ist wirklich
nicht mehr zeitgemaa. Bei den Rechenanfgaben wird die Anzahl
Stellen, die angegeben wird, reeht inkonsequent behandelt. Bei
den stocliiometrischen Aufgaben ist es doch gerade eine wesentliche Erziehungsaufgabe, zu beurteilen, aelche Genauigkeit durch
denversuch erreicht aurde, und nicht ohne jede Uberlegung beliebig vide Zahlen hinzuschreiben. Die Ausstattung 1st bescheiden,
die Zeichnungen sind zwar durchweg instruktiv, aber doch reichlich primitiv. Vor allem wiirde man im Text eine geschicktere
Anordnung, Hervorheben der wichtigsten Worte durch Sperrdruck
und ahnliche Maanahmen wiinschcn, um so die Ubcrsichtlichkeit
zu erhohen. An einigen Stellen konnte man bei der Besprechung
r o n Einzeltatsachen ohne Schaden kiirzen, dafiir sollten einige
theoretische Abschnittr, die wirklich allzu kurz sind, erweitert
K k t w n . [BB. 2 l . j
werden.
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