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Die geognostische Beschaffenheit Siciliens.

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TX.
Die geognof!#JAe Befitiafenheit Siciliena;
101
e. in d. aaturf. GcT. t a Genf geh. Vorlef.
des Hcrrn
STEeH.
M o a s c r n D in Gent
Frci aurgezogen
VOP
Gilbert.
N n r in dein Killahrien zuniicMt liegcndbn nordiililiOhen Tlieile Sicilieiis findot lich Urg+?iir6. Dic Gegend urn Mellina bis zum Vqebrrgc &b1azzo Grilnit tint1 Glimmer -S&ider.2 beib verrathen Ech hier
auch an Stellen, wo adiegende* Kdk&in fie mbirgt, dnrcti die G e h b b t .
Vcrfoldt man von MelKma &US die OfikirRe der
Tiifel, To tlcibt man in dem Vracbirge, bia man auf
die Beqe voii Taomiint trifft. Sie hid dils Eiido
dor Kiddiein -&it*, wclcbe Jils Uqebirye einl'diliefst
e id hicr i q r i i i z t , i n d erficckeii Gcli bis linter den
Actiis, der cijlzclii fielied, ein S y h m fur Gcli bildet,
uiicl nicllis a\.* vdkaiiil;Iie I'rohctcte clorbietet. ITt niaii
iibcr dcu lids dcs Actna hioaus, lo findet inan wieclcr dcn dicliten ILdkficin; er bildet Hiisel uiid nicd r i p H e r p uni Syrukns , und zielit ficli bis zum VorSelirsc P&ro niddurcli ainem Tlicil des FpaLcZi A%to.
In JieGui piizcir Stricli Icnierkt moo Spureii alter
Vidlranc, durou noch felir erkciinbare Strijinc von maiR
recht I'cIirvarzer dicllter odor poriikr Lava, a d Kelk-
[
201
I
fiein Iiegen, auch manchmal davoii badeckt find:
einigs ih1'6r. Krater find noch lehr deutlich zu erkennen.
Die beiden aiidern Seiten aes die Inre1 Sicilien
bildenden RreiecLs welclie GcL von den Vorpbirgen
Melaaao und, E d i u o nach Tiqmni BXtreckeli, bellelien lane &$ Meers im Ganzen aus einem p o d e n
Kalkftsin-ssn neiierer Formation, der das Anrehen eilies Tiiffi hat, urtd gnnz a~tsBmchltiicken uon Mni'chelir mid andern Meerkarpern bfieht, d i 0 . d vielen Zwifclrenritumen, aber fehr fe& d u d 1 kin kalkiges
Ceinent. am cinlindeF Sekittet fmd. ,Witmfirsdet darin
auch vielc prize &fchelm; aUe, welche ich erkennen
konnte, geli6rm zu Atten, die no& jetat in dem
WtteU&U&en,Meere leben. Dieler W c h e l - K&lteinrbiildbt sirre&ette ivomWiigeh w b Rersexr, qrddie,
be&ndm+$nder Wghe von Palerrno, Keiaefitedd. hddi
lid. So wemig Dauer man dideni;St&=
mimuen
I'kdlte r, ein& rortreffliaber Bmftein ifi ec do&, der
I'elblt, die Formen fchBmr Bauknnfi fczlnrf darftellt,
und der in defi Ruinen der alien Temp$ zu Grigenti
art ilsr4iidUchen Kiifie, wdclie sanz iaus dielqm Steine
gebaut h d , nnn M i o n zwei Taufend Jilhre lang allcr
Einwirkitng der \vi&ernng widerltandm hat. Selbfi
die feiaIteiBTheile der SiiiiIen und ihres G e b u s lipberr Roll auf das Vollkommeiille erhdtan,
Das Innere dcr Infel ,ifi lzl%Sanz G j - p iind hier
finden GcL. in de:i G y p HiigcIn R Z I ~ Bergen
.
die
Stcinfalz - unit die Scliwefel - Gruben welohe nnf'ere
Xlinerdlien - Sarnmlungen n i b dcn fc'chiinsn SchwefelKryltallen uiid den herrlichcn K q 4 i i I l Grnppen
,
-
,
,
-
[
202
J
fchwefcifmren Strontliians verfehen, dnrch die Siciiicn
beriihmt ifi, iind die alCo keineswegs dem vullcanil'clien
Boden anpliiiren. Der Schwefel kijmiiit in ilinen i n
Lapern m i d kleincn iinterbrochenen Scliichten 'in eiriem bliiulichen .Xergel vor , der a m IrolJenlanrem
K d k , Gvps, T h o n iind IUa3ncGa riacIi veranderliclieii Verliriltniflen zufarnmen gefelzt, u n d .in der Regel
mit bkittrigem Gypl'e bedeckt ifi. In der Cegend vcin
Arapona, Grigenti, Cattolica, St. Crltaldo etc. lind
iiberall Schwcfel- Gruben in Umtrieb. In einigen dcrfellsen, z. B. zu Cattolica n ~ r dZLI Ibiza findct man
&elen Strontian, d e n die Gruben-Arbeiter Mnrmoririe
nulinen wenn er kryliallifiirt ilb in einigen andern komnit
er nicht vor, z.B. nicht zit St.Catnldo und zu Aragona;
d a h aber faand ich in demletztern Grube Schwmfpatll,
in d u n n e a 4 - bitigen an don Rtindern zaSeEhiirften
Tafeli~kryfiallilirt, welcher zu der Varietiit trpe'zierzne zw gehtiren Mieint, und rnit kryltallifirtem Schwefel vermengt ifi. Die merkwiirdigfie dielkr ScliwefeYgruben ilt die. de la Strettn, bei CaltanilTota, i m Grunde
eines Souterrain, wo aine erfiickeiide Hitze herrl'cht.
Hier dringt iler Schwefcl gef'clirnclzten in kleinen etWJS interillittirenden Strahlen, ails eineni L O G
von
~6
Zoll D iirchmelfer hervor, bildet all0 eine wahre Schwefel- Quelle, und famrnelt sich in ein Ballin: in wclclic'~iier erkacrt. Er wircl dann in Stiiclie zcrfchla~e~z
iiiid aiiLi iler Gritbe herausgetragen , n m raffinirt zp
werden ; denn er ifi lehr uprein u n d verliert bei Raffiiiiren 3 a11 Gcwicht. Ueber die Urfich iliefer Er.I'cheinung weil's icli nichts Geniigendes zu bpi, da es
a n BeobacIitunScn fehlt. . . .
.
2
,
I
so5
1
Wai; ich him yon der Seognoftii'chen BeCchaffe&
heit Sidiens rage, Silt nur im Allgerneinen ; denn hier
und da Reigt aus der Gyps-Fopmation der Kdkl'tein
liervor, a i d dem lie aufgelqert ill, und 5 d e t fich ItelIenwveXe der Mrifchel - Kalkfiein ? def-:die:Inre1 niirdlich und fiidlicli unigiebt , unterbrochen durcli die
Gyps-Hugel, die bis an das &leer grtiiizen. Ueber
di,de Binzelnheiten wecden wir wahrfcheinlich von
dem Gelehetm 13r acchi , der mit mir a n g2eic;tuer
Zeit Sic&& durchwanderte , genane Rdbichtnngen
erhilten, wie lie von einem lo Selcbickten GeognePen
amwwarten find:*). Hiergeniigt es mir&itdiefemGemiIde inn Grofien, nnd riiit der Thatfachg d a b von Sc&n
nwzein einaigerThei1, und zwar der Cfiliche, yon Cap
PafbrobisznmAetiia,tmlkan6ch ifi ;d& die erlofcheneq
K'dkneidclTeIben yon b hohem Alterthmne Ckd, W s
ihrePProducte mit demdiiohten nnadernMufiAeI-XdE
fiein abwechleln; nnd daCs endlioh dar &zdn ddtelionde? majefi'tnil'cli iiber alls andere Formationen hervoli
ragende Aetnn., der dielc dkanifclie.Re@on nach Nmden ni.begranzt von idhr webntlich unterfchieden if&
Ich unferernehme BY nicht, diereen firrchtbareen Vrdkan den iiiigChe~ii*enUriifang bines fi&s, den ihn
verfchanernden reichen Pflanzenwuch, die nnermefsliche Aiisficht yon lkinem hoch iiber die Schneegranze
liinanfreicfienden Oipfel, und hine Ausbriiche zu khildern; gebhitktere Feclern als die meinige haben fich
damit belchzftigt, und die zweite Aiisgabe der BHiJtoirc
,
.)Hr 13 r o c c h i , aus dem italienifchen Tyrol gebiirtig, war DI
C.
rector der Bergjverke dcs KSoigreichs Italiens
I
204
,
I
da Z!Elnn des Abbe Ferrara fieUt{sllev di&u.Llii ~011&dig dar; Dell VerfnITer dsrfelben il) a d dem Aetna
l&R Seboren, korrnta ihn mit aUer N & e fiudircn,
u n d hat a h , was iiber diden Vulkan gercliriobcn
worden, bbnuht. Ich bepage mich mit einigenageop&iCcben Bemerkuncpi iiber den Actnk
Dic Layen dcs Actna f&inen mir-ane drei verfccilicrlonon Zeitriinman lmzlntiliren : Die dileJen,
polp &.?ia randern bedeckten, wigen GI1 .erttbl&
in-einomTheiidfeines Et&ea an den KGte dks mi ire^, u n d
hiliden hier nm berandere den AbCtnrz des Iieil. AnaR &m, d e m Schlofiiberg v o n A d , die Cyklopen -*t,nfel,
nndid.2 ROB ibb abbg'c30ilIenen F ~ t i g l i o n iDie des zweit,& Zeitronmb~kcmmen b h d o eidelne BI6cke uber
j r d r l i e n - J u P a v G c l i t ~Ladkriinain
~~i~
a m e n ,
&ekfihfi m*!Qndi
nod chnrakterihren fichmh'e1i.b
&Ad&
gdnzadbhbhen. &;dumb einzelse-nnd be&mmt's RQdmxafc. I)ie,dee dhitten Zeitranms haben
rHs,Mii-kmale nnd dns gmza Ausfdien der nus den
Zeited~unfcrerGebhialite Lemtjhrendan L v e n , oblkhon der Urfprudg der wenig1ie.n derlelben : bakannt
ifi, ziad viele weit iibcr uidere Gel'chichte Iiinaus Se1 1 q miigcn; fie hcdeckcn in unzllrligen Striirueii dle
Seiten des Aetne
Der AfJJurs.
deo heil. AmJaJus (ikloth S. An*
JZaJo) in urn 680 E'uls iibcr dile Meer anfieigende Anliolie, <i:tSturidon wenlich von Catania, die von Leliru1 i i i g ~ l ~ i ~ i m g a il)
b e nnnd nn der ciiicn Seite einen jilicn
i j o F d s liohcn Abftun hat. An illm Iiclit nmn niclits
01s dicke Prismen, diu nacli dem Innern dea L w a f i a m s
211 coiivcrzjrcn
delTeen Ende oder Kopf dider Abfhrz
,
f
206
1
b LIir vie1 griifser? wal:um lid die irn Giiiizen 'nnr
$eh;-'kleinen l'eercn:Rgiime niuht g&e mit der Ma&
des Al~alziiii a u s ~ e f d l t ? Durcll. Milti%tion
konnte
fiherh,a.npt I'chwarliclx der Analcim hiedier koinmen;
damn denkt nian i h n aub der Lava fort, lo hlibbe eind
10 anssebreITene M d e anriick, d& Iii lich ni&t erhdtan. gofchweise denn in Prismenkiitte fpalten !-iinnen;
Unb,hatte niclit der fluGge:Mergel, a h ey $iic]t!iiber
die Lava verbreiteta &eZe grokan ZwiEl'xmrh~me,
oder.wenigfiens die ZeUen zv.ngchfi nt- dec Oherflnche,
atdillen m u k n ? nbw M A d i e f e enthalten nrurAna1zini. Auch muhte der M e r p l , lo lange er unter
W a g e r Rand, d i c h Lyn, kaimie alfo feinc jetzig'en
mit Analzim befetzten.RNe; &e erJ&beim Austrocknen eniftanden, nodi.nicht'enthdten. Und~warmdhid
die W e in dezi. Lam, weldher &iB Sariden Und2@&Ai
MnKeea.-von ihmrder tiiennen ohne alle Spnr von
Ilnalzkn? auch lie mufsten darnala rcho11 vorlianden
I;in, SO gut als die Rifle im Mergel. W i l l man dagegen annehmen der Analaim fey uin Geineiigtlieil
diefes Lava, wk. der Mellilit und Pbudo Nephelin,
der des Capo de Bove bei Rom, 6 begreift 91m zmal-,
\vie er beim Erfiarren der flufigen LavamaKe in den
grofsen Blafenriturnen kryfiallidren konnte j aber nicht
,
,
,
-
\vie er in die Rifle des Mergels karn. Sollie der Lavahom. l a n p genug im I n n e m h e i b iind fliil'lig sebliehcn feyn daG nachdem el: mit dem MergeL i i k deekt. worden, der Analzim noch ails ihm Ech in die
M e des durcli die Hitze der Lava fchnell anstroGknenden Mergels hiitte hblimiren kijnneil ? Da die
Mergel-Lase nur 10 bis 12 F d s Dicke hat, To mare
,
I
207
1
,
es niclit unmijglicli 6 d s fie dns Erzeugnifs einer mit
dem Ausfl ikiben d cr Lava fafi gjeiclizeitigen Anl'chwemrnnng lkj* "). Icli gefiehe, d& diek ErI&riing mir weiiig geniigt, ich weifs aber keiiie berere.
Dah die Gcbirgsart der Cyclopcn Infekl neptunikhen
Urfpriings fey, kann icli niclit Slaiiben; fie h a t vie1 zu
I'ehr die Cliaraktere der Laven, iind ihre prismatifche
GeRnltnny und ihr geopofiifclies Vorkornmen laKen
keinen Zweifel, dafs fie- einerlei.Urf-prun,rr niit der Lava
der M o t t a St. Anafi'taGo nnd deli Lavafaiden dcs niciit
weit entlegcnen Schlofles voii Aci habe.
Ich konimc n u n zii der Lava, welche ich fiir nidit
ganz lo alt hake.
Sie bedeckt in lofen, gerollten
Blackcii yon d e n Grijl'sen, die Ebene nach Masuli
zind den Giarre (Kriigen) zu, itnd das Mecrcs-Ufec
am nordiifilichen Theire des Aetna; auch findet fie Gch
in groken Blacken in dem ziifamtnengeltiirzten Boden
bei Licodia rind an mehreren andern Orten; aber
nirgends kammt lie anfichend als Lavdtrom vor. Sie
i R in der Regel fchwarz oder cifcngrau nnd fe2ir dicht,
enthiilt Olivin i n kleinen Kiirnern Feldfpath Schuppen, die licli niir wcni;. von der GrxindmaKe unterl'cheiden , Pyroxene, n n d , wo fie l6chrig ifi, in den
Hohlungen kleine Kugeln weifsen Zeoliths ( iMe10ty-p oder vielleiclit Stylbit). Hin and wieder fiingt lie
an mi kleincn runden MaKen zii verwittern, an andern Orten h a t fie ein fcliiefi*ipsAnrelien, mid hat fe
-
,
-
Aus Vulkanen ergiersen fich bekanntlich bei ibren Ausbriichen nicht felten zerrtarende Stromc heirsen, nit vielcn erdigen Theilen gemengten \Vaisers.
CiJb.
[ 208
3
~ ~ ~ die
~ Cllaralitere
~ 1 i S von Lava, daL weiiii i c h &lit
Jlleina ProbeRiicke VOII Blacken abgefclilapi hatte
t1ie zlim Thcil verlclilackt waren, ich felblt gezwnifelt habcn wiirde, dai's lie von vulkanikhen GeLirgsarieii Iierfininmen.
Die nmeren Laven, n n d darunter verfielie icli nlle , welclie iii Striiriieii ailfiehen und voiL denen einicc Lis 211 den dtefien Zeiten unlerer Gerchichte herabgelleii, ( 2 . 3. die aus dem erfien Jalir dcr 96 Olym-pin&, dern J a h r c 631 iiach der Erbauung Roms, dem
ALbL Fcrrara ZLL Folge), iind alle dtere und neilere
von bekanntem oder unbekanntem E n t l l e h i u i ~ -s Jalir,
a e insgdammt die griifste Analogie nnter einander hahen. Sie find melir ader minder daurkelgrau, dicht
oder -porGs, entlialten in der GrundrnalTe, die eina ei&?&hiillipr T h a n G. in groDen u n d beinnhe gleic]len Meiigen Olivink6rner Pyroxene iind Feld'pathKryfiallc, i d XbeweiCen durch ihre adserordentlicll
p i b e Aehnlichkoit
&Is reit vielen Jallrhtznderteu
lier dw Aetiia danclbe Geltein bearbeitet, iiiders er ehema]>, Cmie ihre Verfcliiedenheit yon den vorhergdien&:I
beweifi) andere Gebirgsarten vemrbeitete.
Geliiiren aber a ~ die
h alten Laven des ALfilnrzes
des heil. Aiialiafi~istmd dei Cyklopcn - Inlei den1 jetiip i Vidkniic ail ?
find lie A US dcmfelbcn Hcerde her-.
aussefioGen worden ? und ifi iiberhaupt die g n ~ z c
Ma& des Aetlla vulkanXch, uiid gch6i.t nicht vielleicht Ikin Kern andern Arten yon Formationen an.
ESfehlt nns uni die erfie Frage beantworten zii kijn-.
nen, an genanen Thatrachen; w a s aber die letzte beirifftj fo Iclieint alles im Aetna vulkanifirt zu fey", deiin
,
,
,
E 209 J
i n Sen tiefen Schlncliten, welche das W a l i k r in dcm
vor Alters zdammenSeRiirzten Boden ansgehohlt hat,
findet Iicli nicht, wie am V e h v , frerndes nicht-vulkanifiches: Gefiein, lo dal'~wir aucli von c?erNaLilr der Gebirssarteii nichts wilfen,durch wclclie derAetiia hindurch lid1
%Lift Seniaclit hat. 3%-em nber blot5 unterirdil'chcs Ysuer
diefe ungchenre, iiber ioooo Fnfs Iiohe Bergmafie von
beinnlie 40 franz. -Weilen U m f a i i ~ ,ailSelioben Iiat, Lis
ZLI welcfier Tiefe rids diefes n i c k die GeLir;.dapr
a u q c l i ~ h l thabeii ! 11nd wic n n ~ e l i e u e rmnb nicht
die Kraft der elafiil'clien FliilKgkeitcn gewden I k p ,
wclclie die Lavafirtime zn I'o nnSelienren Hiillen antrieben! Schon Pinrlar n e n n t den hetna eine Sg&
des Himmels, itnd I'chon darnals war er mit clvigem
Schnee bedeckt j durch die kaum
Z ~ I zdllenden
Ails-
brficke, welche e r i'eitdem geliabt h a t , ~ n die
d lkine
MaKe verrneliren riiufsteii rclieint alfo Ikin Gipfel
ni&t erl-liihet worden ZLI feyn ; Ikine erRen Ansbriicfic
gingcn dalier ~ahri'clieinlich JalirtauIe~~devor dcm
,
.
Anfange n d e r c r GefcIiiclite vor fich. . .
D& dieler RieL un ter den enropailc'clicn Vtilkanen l'iilr arm n i l Mineralieii ill, z ~ u z i a lin Vergleich
mit dein V e h v fiillt jadem anfrncrk!htnen Beobachter
,
auf. Der letztcre ifi _=PSCII ihn zwar n u r ein ZmerS, h a r
abe;. vie1 mrri:iiiSfdti~rrc Prodi.ici-e iind ifi dadiirch fiir
tias Studituli in:ereiraI:tcr. Die eigentliclien Laven Icommeii.am VoLiiv i n biir vie1 niehreren Varietiiteii vor und
tinter ikincn Auswiirliingen finden Ech v i d e belondere
Gcbirgsnrten zindVerLindunSen vonllGnaralen, dic mail
iiirSeiiJs aiidcrs keiiiit und wen11 a l i ~ l inicht mit BeJii1tililt!icii fiir vnlkaidclie niiz nl&en hat., doch niclit
zu tibereill,furUr - oder Uebergiings- Gebirgsarten atisSeben mi&.
I-Eier ein kleiner Ueberblick 3er vulkanirc:chen Produkte der beiden VuUrane.
in den Hohliingen der La-
-
va kryftallifirte, entweder
durcli Tnfiltration oder
bsim Erkafien
d
~
fuubliniirte, in
beiden faR diefelberi
Analzim
Aiinlzirn
kohlenf. Kalk Stilbit
Mefot.od.Stilb? Merotyp
Chabafit
Hornblende
Glimmer,
falzf. Kupfer
~
f
(
iL
Eirenglanz (fm d i g g e )
verficlliedene Salze
Schwefel etc.
\-on Olivin nnd fleldjpnth kommt mehr in den
Laven des Aetna vor, als in denen den Velbvs ; Q r o sen ifi in beiden in Menge, Lerizif blos in den Layen
des Vefiws.
BirnJein!
Xi am Aetnn Lhr Mte11; die Schriftltel-
ler v o m Aetna erwiihnen ilin nicht, doch habe ich bei
Hrn. GemeUaro e i n Stiick gefehen, das er felbfi unweit
Nicolofi, TO er mohnt, gefilnden hat. Am Vefiv ifi
er Mufig, und.zu FOKO G-rande lind mehrere Bniche
auf ihn irn Gange.
[
911
3
Nocl-I vie1 iiberwiesender zeigt Gcli .dcr Reichthum
des Vei'uvs in den AuswiirJlingen; in ilinen filldell
ficli folcende Gebirgsarten kann m a n anders fo such
lolclie znlimmengel'etzte Mineralien nennen die nlan
noch nie anfiehend Serehen hat.
,
,
Vefuvian
Hornblende
Titanit
Oxydulirtes Eiren
Zeilanit
Meionit
Nrphelin
Pi Raait (Epidotc)
GI iinmer
Hauyn
Granat
Sodalit
Eisfppath
Zirlron
Melanit
etc.
WollaRonit
phosphorf. Kalk
such Bruchrtiicke dichten und erdigen kohledauren Knlkr und
Kalldpsths *).
Reilen dL1rch das Innere von Skilien find fehr be-.
fchwerlich, wegen der elenden Herbergen .rind der ungebalinfen Iteinighn WeSe, auf denen man blob zu
Pferde oder i n Senften die zwifc'chen zwci &fault&re11 htingen , fortkommen knnn. Gefahrlich find fie
aber niclit wie die melirefien Reifenden nns haben
woI1cii Slauben machen, denen zii Folge rnan niir unte1- Jem erkatifteri Schntze von Strafsemiiubern bier
n i t Sicherhcit 1'011 reifen kijnnen. Diefe bljfen Nachreden lklieinen mir ohne Grtind und verlainmderilch
zu feyn ; icli habe Sanz Sicilien durchreifi nnd hicht3
gelkhen was fie rechtfertigen liljnnte. Ueberall Iiabe
ich das Volk p i t , ehrlicli mid gafifreundlich Sefunden ; von den Maiilthicr Treibern Wegweifern und
,
,
,
-
,
*)
Quarzfels, Syenite und Granite, welche J. A. De Lnc mter
den Producten des Veruvs angiebt, haben hier, und in feinet
Sammlung, nur durch irrthurn eine Stelle gefunden.
Aiirral. d.
PLyfik. R. 66. S1.p. J. 18n0. St.
10.
0
[
]
212
1;Virtheii erhicltcn wir taulend EemeiLE vo11 Elir!ic:ikeit u n d Geniigfamkeit fic h c h i e n niclit u n s zu betriigen oder zii iibertlicucrii u n d nic find mir mit ill1 1 ~ 1 1in den geringfien Streit verwickelt wordcn.
Unlei* p i z e s Ge-piick liefsen wir wtihrend nni'erer ExcurGonen offen zuriick in Zimmern oder Stallen, die fich
liier niclit verfclilieben laKen, oft nicht einnial Thii1-en liabeii, und nic fchlte tins das gerinslle. Das ~ 6 1 l i p Zntrauen, das wir allenthalben zeigten, ifi nie betrogen wordcn. Die Bauern die uns unter W e g s bcgepietcn , griifsten iins rnit einer Einfachheit ~ r n d
Gntrniithigkeit die an das goldene Zeitalter erinnert e n I nie wiirdcn wir urn ein Almolkn angeefprochen,
uiid nirgende trnfen wir auf Mclie omin6lk GeRalten,
wie mail lie in einigen benachbarten Liindern nur zu
h ~ i i f i gGcht. Icli mache es m i r zii einer a n g e n e h i e n
' viePflicht, dem Charakter der Sicilianer, der von 10
lei1 Schriftfiellcrii verkannt iiiid eiitRellt worden ifi,
Gerechtigkeit widerfah1.cn zii IalTen u n d trage kein
Bedenken zit verCchern, dafs man in Sicilien mit eben
lo vie1 Siclierliait wie in irgend einern Theile des fclien Landes reifi. M6ge dadurcli das Mifstrauen verfclienclft werden, mit dem die mchiefien Fremden Sicilien, betreten, und yon dem ich CelblI nicht frei
war "1.
,
,
,
,
,
*) Hatten feitdem niir nicht die blutigen Scenen in Palerrno und
in Caltanil'etta die dten Erinnerungen an die Sicilianifche
Vesper wieder erneuen.
Gillart.
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