close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Die Gesammtvergrsserung des Mikroskops nach Ngeli und Schwendener.

код для вставкиСкачать
199
tionen durch den Draht, der sie trennt, unabbangig von
einander gemacht sind. Dergleichen sind z. B. die Systeme
derjenigen Prismen, deren Seitenflachen die Zabl sechs
ubersteigen.
Endlich erhalt man mit anderen Gerippen niemals andere als ebene Lamellen, welche respective alle Seiten des
Polyeders einnehmen bis auf eine. Das sind die S y s t e m
der dritten Klasse. Ich nenne sie nullgleiche, weil alle Lamellen, aus denen sie bestehen, in der ganzen Ausdehnung
ihrer Umrisse durch die Drahte des Gerippes unabhangig
von einander gemacht sind. Ich sagte dafs eine der Sciten unausgefullt bleibe. Es mufs nothwendig eine Oeffnung
bleiben, damit Luft eintreten konne. Diese Null-Systetnc
bilden sich in den Gerippen aller der Polyzder, deren Kantenwinkel betrachtlich groker als 120° sind. Ein Beisyiel
davon ist das Gerippe des regelmafsigen Icosaeders.
Ich schliefse diese Abhandlung mit der Anzeige, dafs
ich in einer kunftigen Reihe die Laminarsysteme der Gcrippe unter einem anderen Gesichtspunkt betrachten werde;
ich werde dann zeigen, dafs jedes dieser Systeme sich POIchergestalt ausbildet, dab die Summe der FlBchen seiucr
Lamellen ein Minimum ist
XIII. Die Gesammtvergrofserung des fiikroskap
nach J T a g e l i und S c h w e n d e n e r ;
won D r . L l r n d t in Spandau.
I n dem W e r k e >>DasMikroskop. haben N e g e l i und
S c h w e n d e n e r nach einer exacten Eriirterung der Wirkung der einzelnen Glaser auf S. 30 u. f. die Gesammtvergrofserung fur einen bestimmten Fall und fur drei vcrschiedene Sehweiten berechnet. Ihre Annahmen sind: die
Brennweiten des Objectivsystems =2,2669-, die Entfernung
des zweiten Hauptpunktes von der Vordertlache =2,401Lmm,
160
die Entfernung der aufsersten Glasfltichen ZOOmm,die Brennweiten des Collectivs und des Ocularglases 40 und 30mm,
die Dicken 3 und 2"", die Entfernung der inneren Hauptpunkte = 6.5"".
Folgendes ist die gefundene Tabelle, wo I die Sehweite, I1 die Entfernung des (gedachtrn) Bildes, 111 die
Objectivvergrofserung, I V die Ocularvergrolserung, V die
G esammtvergrofserung angiebt :
I
III
11
V
IV
200
185,558
81,5fii
4,Ol
327,152
1.50
194,551
85,586
2,97
25-1,19
100
198,462
86,921
1,93
167,'iS
Ein Nick auf V zcigt, dars der Unterschied bci 50""
Sehweite einrnal 72,962 uod das andere Ma1 H6,14 betragt.
Diefs widerspriclit in solchein Grade dein Gesetz, welches
ich aus .der i n den Annalen mitgetheilten Forinel abgeleitet
habe, wonach bei gleicher Zunahme der Sehweite auch die
Gesanamtvergrorserung urn gleich oiel zunehmen murs , dnfs
im Interesse der Sache eiiie Aufklarirng niithig erscheint.
Meine Forinel kann nicht in Widerspruch gerathen mit
der N a g e l i'schen Rechnung. Denn aus
V= ( E - 6 ) (c-e)+e'
bc
(E-b)
E-(b+c+e)
(c-e)+e'
-1
t d [ybc-+
bc
(1)
findet man leicht
ad+(ai-d)
'=
[
(e-e)
abc
+
1
( a + d ) r e 2 -b(c -e)]
abc
- a d(b +c+e)
(2)
und, wenn man beriicksichtigt, dafs die Ocularvergrbfserung
a d + ( a + d ) (c-e)
ist
(0)
=
ac
V=
. +
(E-b)o
(a-d)eZ-ud(c+e)
b
abc
.
*
(3).
Bezeichnet man nun noch die Entfernung des Bildes vom
Ocularglase mit 1 und
(a
+d )ez -a d ( c__
+e)
ac
mit A, so erschliebt
161
man aus 1=
+a) , dafs E=-
a d (c +e) -.?(a
a d + ( a + d ) (c-c)
A
und A==-01
ist. Demzufolge ist
v-
(F
b)o
b
l o - ( -____
E-l-b)~
--. .
b
b
(1).
Nach dicser Formel (4) ist die VergroGerung bereehnet,
indem I fur sicli gefutiden wird; Forinel (4) aber ist matlieinatisch ails Forinel ( I ) abgeleitet worden, ein Widerspruch demnach u1idt.n kbar
Mali Loniite nun zweitens die Nic.htUbereinstimniung
darin suchen, d n k i n tnriuer Forinel der Eiiifachbeit wegen
auf das Auscioanderfallen der Haiiptpunhte kciiie Ruchsicht
genominen ist. Das ist ein [Jebelstand, dein leirht abgeholfen werdvn h a m . Rechnet luau E tom zweiten Hauptpunbte des Objectivs his zuin zweiten Hauptpuiikte des
Ocularglases, von hier aus dre Sehweite d, (abgesehen von
drr Entfernung des Ktiotenpunktes) und e voni zweiten
Hauptpunkt das Collectivs bis zuin ersten des Oculnrglases,
so ist deutlich, dafs nur noch 1 eiuer Correctioii bedarf, indem
es, wenn m und n die Dickeii der Glaser im Ocular bedeuten, utn ? j ( m + n ) grdlser ist. Das konimt aber auf
dasselbc hinaus, als weiiii man statt E ein neues E, eiufiihrt = E - (m + n). In der That hann auch das Auseinandrrtretcm der Hauptpunkte iiur bewirhen, dafs eben so
vie1 von der Entfernung E nutzlos bleibt. Fiihrt man
diefs E , in Formel ( I ) ein, so ergiebt sie die Gesammtvergrofserung auf das allergeiiaueste. Es wird
V =3: 1 1,830077 d(0,3943359
1,19444568)
= 11,830077 d . 1,58878158.
d = 200 giebt 329,586393,
d 1150
250,147314,
a = 100
170,708235;
Differenz fur 50"" Sehweite = 79,439079.
Da bei N a g e l i der Ausgangspunkt der Sehweite in der
oberen Glasflarhe, mithiii :mm hoher liegt, oder was dasselbe
kleiner sind, so ist iiberall in Abheifst, die Sehweiten imm
zug zu bringen: 2,1@375 und es bleibt 1) 327,468018;
+
+
+
*J
PoggendorfX's Annal. Bd. CXXX.
11
I62
2) 248,028939; 3) 168,589860. In der That gab eine
Nachrechnung, die naturlich iiber alles praktische Bediirfnifs hinaus genau seyn mufste, folgende Tabelle:
1
I1
111
IV
V
200 185,55737751 81,58372758
327,468017.65
150 189,74843271 83,4489887
248,028938.6
100 198,46220935 87,327121523
168,589859.6
Die vorstehenden Rechnungen zeigen, einmal wie genau,
das andere Ma1 , wie praktisch die Vergrofserungsformel
ist, da sie ohne Weiteres fur jede Sehweite und fur jede
Lage des Auges die richtige Zahl giebt.
XIV. Erwiderung auf eine Noti% des Hrn.
E m s m a n n ; aon Hrn. K. a k i n in Pesth.
A u s dem mir erst in jiingster Zeit zu Gesicht gekommenen 10. Hefte der Annalen von 1866 entnehme ich, dafs
Hr. E m s m a n n , Professor in Stettin, des Glaubens ist, als
hatte ich in meinen auf die Traiismutation der Strahlen
beziiiglicben Publicationen seiner in keiner Weise gedacht.
Hatte Hr. E m s m a n n jedoch, dessen Kenntnifs der genannten Publicationen sich auf eine kurze Erwiihnung derselben
in dem W i Il’schen Jahresberichte uber die Fortschritte
der Chemie (Jahrgang 1865) zu beschranken scheint, den
Report der British Association fur das Jahr 1863 nachgeschlagen, so wurde er, auf S. 98, igefunden haben, dafs ich
daselbst seine einschlagigen Aeulserungen des Ausfiibrlicheren erorterte. W e n n Hr. E m s m a n n es jedoch ferner fur
eine 3) personliche Pflicht ct ha1t, 3) Prioritatsanrechte auf die
in Rede stehende Leistung sich ausdriicklich zu wahren *,
so bekundet das eine Aeuherung seiner Stellung zu der
((
3)
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
170 Кб
Теги
mikroskopom, die, ngeli, schwendener, des, gesammtvergrsserung, nach, und
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа