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Die Geschichte des Chemischen Laboratoriums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Mnchen. von W. Prandtl. Verlag Chemie WeinheimBergstr. 1952. 141 S. 73 Abb. Ganzln. DM 17

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unfahig sein, dic Punktionen des normalen Endprodukts auszufiihren, sondern dariiber hinaus sogar i n der Lage sein, diese Funktionen erheblich zu storen. (J. biol. Chemistry 197, 193, 199
119521). -MO;
(702)
L-Arabopyrsnosid in der Xstur wurde zum ersten Ma1 im SapoteGummi von E . V . White gefunden. Es konnte als Trimethyl-Verbindung isoliert werden. Das entsprechende Lacton bildet ein
qut kristallisierendes Amid, F p 103O; [a]D + 24O. Bei der Oxydation des freien Zuckers mit Salpetersaure wurde 2,3,4-Trimethyl-L-arabo-glutarsiure erhalten, F p 233O; [a]:~ + 42,6O.
Yapote-Gummi' eutsteht laugsam in den Wunden des SapoteRaumes nach dem AusfluB des Latex. Er besteht aus D-Xylose.
I--Arabinose und D-Glucuronsaure. (J. Amer. Chem. SOC. 7 4 ,
3466 [1952]). -J.
(678)
Streptomycin als Hemmstoff der Carotinoid-Synthese in Nikroorganismen. Dall Mikroorganismen Vitamin A oder Carotinoide
als Vitamine (Wuchsstoffe) benotigeu, ist bisher nicht bekannt geworden. Bestimmte Funktionen bei den Schimmelpilzen - wahrscheinlich sexuelle - konnen aber aus ihrem Vorkommen in diesen
Pilzen geschlossen werden. Goodwin und Griffith fanden in verschiedenen Phycomyces-Arten Hemmung der Carotiuoid-Bildung
durch Streptomycin; im Bereich von 0,05-0,075u/;, linear bis etwa
609; Hemmung. D i e m Hemmwert wird auch dann nicht iiberschritten, wenn die Streptomycin-Konzentration bis auf l , 6 % erhoht wird. Dies kann dahin ausgelegt werdcn, daD ein weiterer
durch Streptomycin nicht blockierbarer Weg der Carotinoid-Synthese vorliegt. Streptomycin mull in eine relativ friihe Stufe der
Carotinoid-Synthese eingreifen, da die Bildung aller vorkommenden Carotinoide unterdriickt wird. (Biochemic. J. 5 1 , X X X I I I
[1952]). -MO.
(626)
Reines 3-Heptanol ist ein gutes Liivemittel i n wallrigen Systemen.
Es ist leicht zuganglich, hat' einen Siedepunkt bei 156,2O, einen
Schmelzpunkt von -7OU, bei Z O O 0,5 m m H g Dampfdruck und eiu
spezifisches Gewicht von 0,822. C. M . OuaZZine ir. und M . wan
Winkle untersuchteu die Gleichgewichtsdaten bei 25O der ternaren
Mischungen rnit Wasser-Essigsaure und rnit Wasser-Athanol. Sic
zeigen, daB 3-Heptanol geeignet ist, Athylalkohol oder Essigsaure
aus waBrigen Losungen selektiv zu extrahieren. (Ind. Engng.
Chem. 44, 1668 [1952]). -J.
(693)
~
Berichtigung
In der Terramycin-Formel, Angew. Chem. 64, 571 [1952], ist cinc
angulare Hydroxyl-Gruppe a n 6, (Ring D ) nachzutragen.
Literatur
Die Geschichte des Chemischen Laboratoriums der Bayerisehen
Akademie der Wissenschaff en i n Miinchen, von W . PrandtZ.
Verlag Chemie, Weinheim/Bergstr., 1952. 141 S., 73 Abb.,
Ganzln. DM 17.-.
Das Buch ist in Druck und Papier erfreulich schon ausgestattet
und bringt auBerdem eine erhebliche Anzahl interessanter Bilder.
Es schildert die Entwicklung des Lehrstuhls fur Chemie a n der
Universitat Miinchen und des dortigen chemischen Instituts. Ausgehend von einem Alchimisten Bragadino wird man iiber Becher,
Imhof, Gehlen, Vogel, Fuchs, Buchner und Vogel jnn. bis zu Liebig
gefiihrt, dem sich dann Adolf von Baeyer, Richard Willstutter und
Heinrich Wieland anschlieDen. Knrze Biographien dieser leitenden
Manner und derer, die unter ihnen als Professoren und Dozenten
in Miinchen wirkten, stellen einen wesentlichen und wertvollen
Teil des Buches dar. Sehr iiberzeugend kommt der entscheidende
EinfluD zur Geltung, den dieses Gesamtinstitut fur Chemie fur die
Chemie Deutschlands und dariiber hinaus gehabt hat. Es zeichnet
sich in dem Buch ein wesentliches Stuck der Geschichte der Hochschulchemie in Deutschland iiber mehr als ein Jahrhundert in
ausdrucksvoller Weise wieder.
Wer die Miinchner Chemie aus eigener Anschauung als Student
oder Dozent kenut, wird mit besonderer Freude zu diesem Buch
greifen. Aber weit dariiber hinaus kann es allen warm empfohlen
werden, die Interesse a n einem Stuck deutscher wissenschaftlieher
B. Helferich
[KB 5721
Geschichte haben.
ergebnissen friihzeitig eine quantitative Betrachtungsweise drs
Stofflichen geiibt wird.
Der 11. Teil (,,Anorganisches Grundpraktikum") behandelt das
allgemein-chemische und analytische Verhalten der wichtigeren
Elemente i m Rahmen des Periodischen Systems, wodurch Analog e n und Unterschiede innerhalb der einzelnen Grnppen besonders herausgestellt werden. D a hierbei die Chemie der Nichtmetalle - beginnend mit den Halogenen - a n den Anfang des
Praktikums gestellt ist, h a t allerdings der Studierende schon in
den ersten Abschnittsanalysen Trennung und Nachweis der Anionen durchzufiihren, die erfahrungsgemaB dem Anfanger einige
Sehwierigkeiten bereiten. Innerhalb dieses, einc breite Stoffkenntnis vermitteluden Abschnittes werden auch moderne Verfahren
dcr Radiochemie - Anwenduug von Ionenaustauschern, Abtrennung radioaktiver Atomarten durch Tragersubstanzen - knrz
gestreift.
Nachdem im Teil I11 A der klassische Trennungsgang der qualitativen Analyse bksprochen ist, unternimmt der Verfasser im Teil
I11 B seines Buches den dankenswerten Versuch, die Methoden drr
q u a l i t a t i v e n H a l b m i k r o a n a l y s e in die anorpanische Grundausbildung einzubauen, wie es in angelsachsischen und skandinsvischen Landern z.T. schon iiblich ist. Nach einer kurzen, rnit
zahlreichen Abbildungen versehenen Einfiihrung in die Halbmikrotechnik wird - unter Verwendung organischer Resgenzien
- eine A u s w a h l i n i k r o c h e m i s c h e r N a c h w e i s r c a k t i o n e n
gebracht und zum SchluB ein qualitativer Analyseugang im HalbmikromaBstab besproehen.
.h~organischesGrnndprsMiknm fiir Chemiker nnd Studierende der
Gegeniiber anderen bewahrten Praktikumsbiichern stellt der
Xaturwissenschaften, von Carl Mahr. Verlag Chemie GmbH,
Verfasser unter modernen Gesichtspunkten das allgemein-chemiWeinheim/Bergstr. 1952. 332 S., 53 Abb. und 16 Mikroaufnahsche Verhalten der Elemente 'mehr in den Vordergrund, ohne daC
men.
dabei die analytische Charakterisierung zu kurz kommt. Einen
I m Teil I (,,Vorpraktikum") dieses Buches werden dem Stuweiteren didaktisehen Vorzug des Buches, in dem nur knappe
dierenden durch instruktive, einfiihrende Versuche die Grundlagen
theoretisohe Erlauterungen gegeben werden und die Formulierung
der Chemie - dquivalentgewicht, Daltonsches Gesetz, elektrolyvou Reaktionsgleichungen gruudsatzlich dem Praktikanten vorbetische Uissoziation, Saure-Base-Begriff, Massenwirkungsgesetz,
lialten bleibt, erblickt der Referent darin, dall dieses nach seinem
Loslichkeitsprodukt usw. - vermittelt, wobei durch einfache p ~ - ganzen Aufbau und durch geschiekto Problemstellungen den Studenten zu intensiver Mitarbeit anhalt.
R . Nast
[NB 5761
Messungen und Berechnung von pK-Werten aus eigenen Versuchs-
Gesel Ischaften
Deutsche Bunsen-Gesellschaft fur physikalisc he
Chemie-e. V.
82. Hauptversammlung r o m 14. bis 17. JIui 1983 in Duisburg
Thenia der Hauptvortriige ,,Physikalisch-chemische Grundlagen der technischen Reaktionsfiihrung" (vorbereitet von E .
IlarthoZotw6, Ludwigshafen, W . Brotz, Oberhausen urid E;. Wicke,
Gnttingen).
Vorlaufiges Programm:
1) Prof. Dr. 0. A. Hougen, Madison, Wisconsin ( U S A ) : ,,Physikalisch-chemische Klassifizierung technischer Reaktionstypen"
- 2 ) Doz. J h . W . Brcitz, Oberhauson-1-Iolt.en: ,,Modellgesetze
chomisch-technischer Umsetzungen" - 3) Prof. o r . E . Barthol o m i , Ludwigshafen: ,,Warmezufuhr bei endothermcu Hochtemperaturreaktionen von Gasen" - 4 ) Dr. I ) . W. van Kreuelen,
Staatsmijnen in Lirnburg., Geleen (Ilolland) : ,,Kinetik und Trans-
Angew. Chem.
64. Jahrg. 1952
/ N r . 23
porterscheinungen bei Reaktioneu i n fliissig-gasformigen Systemen" - 5) Prof. Dr. E . Wicke, Gottingen: ,,Transport- und
Reaktionsgeschwindigkeiteu bei Umsetzungen gasformig-fest" 6) Dr. H . Nonnennmcher, Ludwigshafen: ,,Chemisehe Reaktionen
in Wirbelschiehten". Anschliellend folgen Einzelvortragp.
Zeitschriften der American Chemical Society
gegen Deutsche Mark
Seit der Veroffentlichung dei letzten Nachricl~t(diese Ztsclir.
64, 520 [1952]) sind zugunsten des Beziehers folgende Erleich-
terungen eingetreten. Es ist nunmehr moglich, bis Eude 1452
noch Abonnements fur 1953 einzugehen. Der bei Einzelrechnungen nicht zu iiberschreitende Betrag ist auf DM 500.- crhoht
worden. Die Firmenbezeichnung der ,,Hessischen Bank" ist in
,,Siiddeutsche Rank" geandert worden.
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