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Die harzartigen Bestandteile des Steinkohlenteers.

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TZ.
Autsatzteil.
Jahrgang lf319.l
386
Marcusson : Die harzartigen Bestaridteile des Steinkohlenteers.
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1)as C y s t i 11 a I iut Cysteinquecksilborclilorid-Chloriiatriuiii, .?I s 1st
. r i m wass~riinliislirhruntl deslialb aurh gtwhiiiac:klosc Subiiber dessen nahere Zusanimensetzung noch nichts vcrlautct. Das
stanz voni Schnip. 107O. Sach I3 r II g s c h lwwirkt r s , wie das
Cystein ist Thioomidopropionsiurc von der Forinel:
brkanntr Atophan, cin Sinkrn dcs Harnsiiurespirgels und ziigleich
cine Vwrninderung dcr Sclinierzcn bci Gicht, diirfte abcr auch bri
CH,-SH
anderen mit Schnierzen cinhrrgrhcnden rheumat,ischrn und neuralI
CH-NH2
gischen Erkrankungen zweckdienlich scin. Da dar, Priiparat bis zu
I
eineni gewissen Gradr als Konkurrent. den Atophans in Prage kommt,
( OOH
sri hier dic Formel tlvs Atophans angegeben:
Fur cine Quecksilbcrverbindung kiinncn vrrwhiedonc Miigliclikcitcw
COOH
in Frage kommen. Ent.wcder ist sir das Salz der Saure odvr dar;
Lhppelsalz mit Q.uecksilberchlorid oder aber eiii Additionsprodukt
von Quecksilberchlorid im Sinne der W c r n e r schen Theorits.
L h sind noch nicht einmal all? Moglichkcitcn, a k i n r s hat wohl
kauin rinen Zweck, sich hicriibvr in Vcrniutungen zu wgchen. Das
T’riiparat ist. fiir die Behandlung von Typhuxbacilloiitragrr~ivor.
grsehen. S t u b I: r ping bei seinrr Hinfiihrung von deni Gedankrii
m u , daB drts Cystcin dcs Cystinals in dor Lebcr zuni Taurinaufbau
verwendet, und so das Quecksilbcrchlorid init scinw dcsinfizicrcndcn
Es ist somit. Yhciiylt~hiiiolincarboiia~urc~.
S c h c r i 11 g twingt neuvrW‘irkuiig frei werde. Hs konne so die Gallc dcsinfizirren untl sich bci
dings unter der Hozcichnung S o v a t o 11 h a n tl(w Methylrstcr
Typhuubacillentragern niitzlicti crwcisen. I)er Erfolg, d m S t u b c r
dicwr Saurc. in den Handrl, dcr cbonfalls gc.schmacklos ist untl ini
init dern neurn Praparatr rrzirlt hat, wird aber von rinigen iporschern
Organisnius zu Atophan aufgrspaltrn wirtl.
angrxwrifelt, so daR sicti ii1x.r t l w Wert des C’ystinals zurzeit noch
Das H e x o p 11 n n iut glrichfalls cin Ikrivat d ~ sAtophans,
nichts I3estiniintos sagen 1iiiRt.
(Iah datlurch riitstandcn irt, tlalj noch rin Hydroxyl rind cine CarbDas Lh; o a s u r o 1 ist (,in verlwssertes Asurol. W‘lihrentl Asiirol
oxylgruppr in das Molckiil der I’henylchinolincarbonsaur~ tinge.tinc Doppdverbindung voii Arnidooxyisobut?crsaureni Satriuin mit.
trtten sind, so (la0 angeblich cine Oxyphc:nylchinoliiidiearbonsiirirc
Oxymercurisalicylsaurelll Kat,riuin darstellt, ist Sovasiirol einc.
vorliegt :
Doppclverbindung von oxyinercuri-o-chlorpheno~ylcssigsaorcinS a trium init. Veronal. Es e n t h d t nahczu 40%, Q,uecksilbor untl bildct
c CiI
\
cin weiBes, wmsorlosliches l’nlvrr. Als Konstitutionsforiiit~l komnit
.:\/i.,
folgende in Fragc:
( ‘I
Ht,’ ( ’ (IH
(WOH
I II I
C!,,H,( O--( ’H,COOSa
C6H3. C.
OH,
Hg--C7Hl1O3K2
$7
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Dss &I c! r a c e t i
von dcr Ynrinel:
S
ist ..\iihytlroniercuribrenzcatechiiieuaigsatirc.
II
H
f?
,
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HC
il-O-(
HO
I/
C-OH
1
../
!H2-C=0
C
I
I
0
HK
Es ist ein wciBes Pulver von 54o/b Quecksilber, unloslich in Raswr
und Alkohol. Nan verwcndet es deRhalb in Paraffin suspendiert zii
intramuskularcn Injektionen. Was dic in diesern neuen Mittel
enthaltenc Brcnzcatechinmonacetsiiure anbetrifft, niochtc ich bcmcrkcn, daB sie neuerdings von I3 o r 11 t t a II pliarmakologiwli
untersucht worden ist. Sie ist in tlcr ‘I’herapic nichts Scues, denn
das bei Tuberkulose benutztr Chajacetin ist ihr Katriumsalz. 1)iC.
Cntersuchungen des genannten Aiitors haben nun ergeben, daR div
Slurc vor der Salicybaure vemchiedene Vorziigr aufweist, sie wirkt
nicht atzend, vcrursacht in groBen 1)osrn keinc Sicrenreizung, wirkt
prompter antipyrrtiach und steigvrt die Gesamtstickstoffau8fichc.idung nicht, so daB man auch von ihren dern Acrtanilid und I’henacetin ent.sprechendcn Verbindungcn gute Eigeiis+aft,cm wird voraussetzen diirfen. Thr Calciiirnsalz, das C a I c i b r a in , hat sich bri
akiitem Schnupfcn und ficbcrhaftw Grippe bci innerlicher A n wtmdung gut bewiihrt. I>csgleiclirii sol1 das 11 i g r o 1 , eine Konibination der Saure .mit Pyramidon bci schmcrzhaften rheumatischttn
rind ncuralgischcn Affektionen gutc IXenste grlristet haben. Drninach ist zu erwarten, daB die I~rcnzcatechinnioiiacetsii~ire
in Kiirzc
aueh noch in andcren Spezialitiit.cn auftauchcn wird.
l)a ich sueben an die Salicylsaure erinnert habe, mien gleich
cinige Salicylsaurederivatc abgrhandelt, narnlich das Aguttan,
Hexoplian, Diafor und I’crrhcumal.
Das A g u t t a n ist der Salicylsiiurcester des Oxychinolinr von
der Formel
CH
Uits I’Iiipaiat ist rin ockrrgrlbea, in Wasscr iind Alkohol n u r scliwcr,
i n Alkalien Ieicht liiuliches I’ulver. Seine Indicationen sind die dcs
Atophans, a.lso Gicht, Rhcumatisnius nsw. Es wird inncrlich verabreicht, wahrc~ndfiir dic subcutane odcr intramuskularc Anwendiing
daq H e x o 1’ 11 a n - K a t r i II ni , cine was.serliisliche Verbindung,
benut.zt wird. Bernerkt. sei, daR cs die Wirkung dcs Atophaiis und
der Salicylsirirc~vereinigt,.
Das I) i a f o r ist acetylsalicylsaurcr Harnstoff, drsscn Vorzugc.
vor der Acetylsalicylsaurci angeblich darauf beruhen, daO das Praparat wasscrloslich, haltbar untl gut vertraglich ist, auBerdem auch
noeh eino srdative Wirkung brsitzen soll. 1)einentsprechend ist es
hei Gelcnkrheumatisniu~:,l’rigciniiiusnc,iiial&ir, Hysteric usw. intli zicrt .
I)as 1’ c r r 11 c ti i n a 1 ist Salicylsiurc- oder Acct,ylsalicylsaurcestcr drs tertiiircn lric:lilorbiitylaIkohols, ttrr i n Salbenform in den
Vcrkehr gebraclit, wirtl. L)a unter dcm tertiaren Trirhlorbutylalkohol
srhr wahrscheinlich rlas sogmannte Acctonchloroforni zii vcrstehcn
ist, konnte folgrncli~ Formel aufgcstcllt wisrden:
CH3
(XI3
01) cs wirklich diesel Konstitution entspricht, veriiiag irh a l w
nicht, zu sagcn. Es soll bei Gelenkschmerzen, wie z. B. bci Kheuniatisinus. Lumbago und gonorrlioischen Arthritiden Anwendung
finden. Bei ficbcrhaften Erkrankungen svhint abrr das I’raparat
ohne innerliche Salicylsaureincidikatioii nicht auszureichrn.
(SchluD folgt.)
I
Die harzartigen Bestandteile des Steinkohlenteem
Von Prof. Dr. J. MARCUSSOK.
(Eingeg. 6./11. 1919.)
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c b e r dir Eigri~chaftender im hteinkohlvntcv vorkoiiiiiit,i~dcii
harzartigen Stoffe ist vom Verfasser schon fruher berichkt worden’).
Er wurden drri 1 erschicdmc Trrrharzr aiifgefunden: henzolloslichr~,
chloroformlosliches und pyridinlosliclies Harz. die als hochniolckulare
aroniat.ischr Vcrbindungcn von Kohlcnstoff nnd Wasscwtoff ntit
Sauerstoff in Briickenbindung gckennzeiclinrt wurdcn.
Ungekllrt war bisher die Frage nach der Entstehung dcr drei
Harze, die entwcdrr in dcr Kohlr rorgrbildet oder sckundiir durch
Zcrsetzung gebildct scin koruiten. 111rrsterrnt Falle war zu crwarten,
daD sich dir Harzc i n eincin Yyridinext.rakt cler Kohlc anrcichern
wiirden. Zur Herbcifulirung einrr Entschcidung wurdc dalicr fein
gepulverte Steinkohle lingerr Zeit hci0 niit Pyridin extrahiert, die
ausgczogenen braunen 3fasscn wurdrn niit, den 'I'ccrharzen verglichenr I h b e i crgab sich rin sehr charakt.cristisclicr Untcrschird:
die au9 dcr Kohlc gowonncncn Z'rotluktc gingcn Iwini Erwiirinrn niit
konzentricrtctr Schwefclsiiure fast viillig in w a s s e r 11 t i 1 ii s 1 i c h 11
:~tlditionsverbintfungcli iiber, dic. l'errharzc hildetrn dagegen 1 ij s I i c h c Sulfosaurcn; sic: sind also als solchc iii drr Kohle niclit ent1ia.lteu.
Es bleibctu Iurrnarli zwri Xliiglichkc~iten:cntwedcsr sitid dic 'J'rerliarzc ails der Kohlc untnit~tclbnrdurcli Aromatisicrrn h:i der hohen
VrrkokiingstetnlK'rat tir entstaridon, oder sie sind aus'l)estillatrri der
Kohl(. srkundiir tlurcli Sauc,rstoffaiiftiahtiic oder intratnolckularc
Saur~rstoffvcr~chi~butig
gebil(lct. Lrtztere Annahnie wurdr durch
den Vrrsuch bestiitigt ; rs grlingt, dic. tlrvi Trerharzr tlurcli Kinblastw
\wn Luft in hochsiedcnrlrs Steinkohlvnteeriil (Tcrrfcttiil) kiinstlich
hrrzustcllen. I h s I3lasc.n erfolgte bri etwa 120", dabci tritt starke
Vrrtlickung u n r l glcielizcitig 1)unkelfiirbung ciii. Aus deni Produkt
kann ein Tril dvr Harzc unniittrlbar durcli Zugabc von rcichliclicn
Mongcti Aceton aligwchirdcn wertlcn. 1):is Filtrat wird voui Tijsungsniittel btsfrcit. und niit Ri 'ig aufgenotiinicn. h b e i blribm scliwarzr,
iwchartige Masscn iingelijst, dir narh Digrrieren niit Aceton frste
Harze liefcwi. J)as iiiit Aceton allcin aiisgt:fiilltc Jlaterial ist Bslich
in Pyridin. abrr unlijslic~hi i i (Ihloroforni, dir niit E:isc.ssig iind Acrton
abgeschiedcnen Antcile c*iithaltenneben pyridinloslicheni chloroforniund benzollosliches Harz. Die Harzc zeigen das glriclic. Vrrhalten
wic die sits Steinkohlentecr abgeschiedcinrn. Sie bildtbn sich tibrigeils
riicht tiur bcim Einblasen voii Luft in Tecrfettol, sonderii auch beini
Iiingercri Erhitzen des Oles am RiickfliiBkiihler. Dic Verdickung clcs
'Ccei-fettijls hci den beschriehencw auch toctiniscli vcwwndrtrn Opcrationcn bcruht hauptsachlich attf der Kntstchung drr Tec.rIiarzv.
N'rlchr I3cstandtrilc des Teerfcttds fiihren nun zur I3ilduiig tlcr
Terrharzr ?
Sacli iicuereti Ilntcrsuclirtngc~~von 14'. I t 11 s s i gz) wcrtlen ah
Ucstandtcilr des Tcrrfrttijls phenylirrte Xanthcnc atigcnomtnrn.
Xantlictir rnthaltcn schon an und fiir sich ringfijrniig gehundetwr
Sauerstoff, es erschirn dahrr wohl niBglicli, daB in ihnrn dic hluttcr.
substanmn dcr Teerliarzc vorliegen. %ur Kliirung (lor Sachlagt
wurdcn die in Fragc konimrntlrn phriiyliertrn ,Yaut,hrne synthet.iscf
aus Aluminiumphetiolat. hcrgrstellt. Das Phenolat wird trocker
destilliert, rlas Z)est,illat brhufs Vrrrollstiiniligung drr tTniwandlun~
noch niehrfach iibcrgetrirbrn, dann wird fraktiotliert. Die oberhalt
300" sicdrnden fliissigcn Anteilc enthalten die Xanthrnr. Dies(
Praktion wurde in glcicher Weise wiv das Tecrfcttijl h i 120" dr.
Einwirkung eines IAufstromcs untcrworfen. Ks t rat abrr keinc
blie1)ei
rienncnswcrtc Vcriindcrung ci ti, J'arbe untl A~rctonlii~lichkrit
wie zuvor. Bildung von Tcerharzcii fand ilicht st.att. Xantheni
kijnncn also nicht die Vorstufrn der Trrrharzc sein. M a n wird dii
Harze vielmehr von uiigcsiit,tigtcn Kohlenwassc.rtoffeti ableitet
miissen, die zweifcllos i n i Tccrfcttiil i n b(:triichtliclier JItmgo onthaltet
sind. Die I3ildung der Harzo rrfolgt danacti ganz analog der Bilduiq
von Asphaltstoffen aus 1ioc.hsicidctidt.n Mincralolru. Blast ninn Luf
in c4iit.ztr ~Iiric~ralmascliinetiole
ein, so entsteht*n nicht nur Asplial
tcne, sondcrn auch Erddharzc, Carbene und Carhoide. Ebcnso r e 1
lauft dic Reaktioii bei l&gcretn Erhitzen von hldschineniilen auf 120'
U'ie auf die Bildungsneiw, so erstrrckt sich die Analogie zwischc
Teerharzen uud Asphaltstoffcn auch in writoni h l a k auf tlas chrnii
ache und physikalische Vcrhalten. Heidc l'rtxluktr sintl braun hi
schwarz gefarbt, haben ciu fiber I licgendus spczifisches Gewich
untl zcigcn bcini E:rhit,zcncliarakteristischcs Aufblahungs- und Back
veriiiiigcn. Halogen wird additart, die J d z a h l liegt nicisths zwische
20 u t i t l 30 (nach W a 1 1 e r). 1)ie nicdrigrren Glieder der bridr
Keihcit nchiitcn lricht Rauerstoff aus der I ~ f auf
t und gehen i n tli
hiiheren OxydatiotLsstrtfen i t her. Nit Quccksilbcrbroniid und Eiser
chlorid entstehrn Dopplverbinditrigc~~~.
Urini Erwarmcn niit koi
wntricrter Schwefclsaure bildcn nach frlihercn Mitteilitngcn iiur di
Asphaltc u t i 1 ij s 1 i c li t' ;\tltlitionsverbinduiigcii.
Xr.ucrding
wrirtlr abvr frstgwtcllt, claU ditb Tec~rhnrzri n gleicher Weisr rcagierri
- . ._
?) ;\rigvw. (;heit). 32. 37 [191!J].
tmn nian die Saure in drr Kalte cinwirkcn la&. Erst in drr Wiirnir
folgt nildung von RulfosLureii. T)er Schwefelgehalt der neurn
rodukte brtrug, voni bcnzolliislichen Z u n i pyridinloslichen Harz aneigend 4,6, 5.3 und 5,97& lag also etwa in dcrselbcn Hohe, wic:i den glcichartig aus Asphnltstoffrn friihcr hergcstclltrn Vrrbin.ingen3).
Mit rauchcndcr Sallwtrrsiiurc. rntskhen acetonlosliche Nitriciugsproduktc, dir Saurccharaktc.r zcigrn. Sic loscn sich in Pyridin,
i r erlialtenen Liisungen sind mit Wasscr beliebig zii verdiinnen uric1
urch !Wc*tallsalze fillbar. W'iihrcnd abcr drr Stickstoffgchalt der
sphaltproduktc nur 5-69; bet.riigt. weisen die nitriertcn Tcrrharzc
8-9,40/, Stickstoff auf; sic sind aul3rrdem ihrctn aromatisch(~n
haraktcr cntsprechend leicht zu Aiiiidovcrbiitdurigeti reduzirrbar.
B. durch Zinkstaub utul Flisessig. Hri drn nitriertcn Asphalten
ar dagcgcn dir Reaktion trotz mannigfachcr Abiinderung der Vcrichslxdingungen nicht clurchfiihrbar, es ist tlanach fraglich, o h hirr
ahre Sitrokorprr vorlicgen.
Ebct~wwie die nitrierten Asphaltc vrrtialten siclt gegon Itctlrtkonsniittel die friitirr aus Braunkohle, Steinkohlc und Huminsiiuren
iittrls rauch(mltsr Salpett.rsiiurc, vrhaltrnrn I'roduktc4). Hieraui
,ird an andcrrr Stell(. n a h r r eingcgangcn werdeii.
Aus vorstc!hc~ndeni crgibt sich, da13 dic l'cerharzc tlcp Asphalten
nalog grbaut sind und wic dicsc riiigfijrniig gcbundenrti Sauerstoff
iithaltcn. Sic untersclicidcn sich von drn Asphalten wcsmtlich
iir durch ihrrti aroniatischoti Clharaktcr. Man wirtl sic dahcr auch
Is ,,aroniatlsc:hr Asplialtr" 1wzt:iclrnc:n kijnntw.
1.4. 179.1
'
Die c.hemische Literatur in Amerika.
(Eingeg. (i./l I . 1919.)
f(:uitllich gesinnteti 4usland hat niiin siclt iii tlvii
tzten Jahren eifrig brmuht, div 1,cistungen Dcutschlands auf drni
khietr dcr Chetnir systeniatisch zu verkleinern. Zu den Rcquisiten
es Feldzugcs, dwi nian gegcn den EinfluB der deutschen ('hrniic11s R e r k setztc, gehorte - ncben drr belicbten .4berkcnnung t l w
)riginalitSt
die Bchaupt.ung, dieser Einflull sei hauptsachlich aiif
lie betriebsanie PropiLgicrung der deutschen ForschungscrgcbirisPc
lurch die deutschen Fachzeitschriftcw rind Biicher zuriickzufiihrcw.
h h c r galt dor Kainpf vor alleni auch dvr deutschrn c h e in i s c h c t i
A i t c r a t u r , drren Eindringt*n in die Laboratorich und Bihlioheken des Auslandes inan nicht leugnen konnte. Verschiedcntlich
vurdrn ,Versuchc geniitcht, sich auf dcm Gebiete tlcs cheinischcn
Ceferatenwesens und der chemischen Kachschlagewcrke und Lehr)iicher unabhangig zu niachcnl). Die Erorterung dicser Fragen hat
:weifellos dazu bcigct,ragrn, (la13 inan sich in den Entcntellndcrn
nehr als friihcr niit dem Studium dcr chemischen Litcratur brfalltc,
ind daB nian insbesotitlere die Bcdeutdng erkanntc, die ciwr systrnatischen Bcnutzung literariseher Hilfsmittel auch in der chernischcn
[ndustrir zukomnit. Vor allcrn gilt dim fiir die Vrreinigten Staatrti,
iic in den ,,Chcntical Abstracts" schon \-or dcin Kriege ein beachtensaertcs Hefcratrnorgan besaBcn. Einigc syniptontatischr Tatsaclien
wirn nls Belcg angrfiihrt. An vsrschirdrnen anierikanischen ,,Schools
,f Clteniistry" (z. B. an clrr Gniversitat Illinois und Pittsburgh)
aind jetzt 6-8 stiindige Sonderkursr c:ingerichtrt worden, in denrn
:inc Einfiitirung in die Benutziing drr literarischen Hilfsmittel dcr
Cheniiv ntit anschlieBenden praktischcn Cbungrn gegeben wird.
Auf ciner der letzten Vcrsammlungen dcr amerikanischen chemischrn
Grscllschaftz) wurdc: rine Rrihr von Vortragen gehalten, die der Einrichtung 1 i t e r a. r i s c h R r B u r c a u s an chemischen Fabrikcn
grwidniet waren. wic sie bekanntlich in Deutschland schon wit
liingerer Zeit bcstehen. l n verschiedenrn Zcitschriftcnaufsatzen ist
das gleiche Thcnia eingehend behandclt worden, so in einer vor
kurzeni crschienencn Abhandlurtg yon H a r o 1 d H i b b c r t :
Thc art of searching lit.craturc3), auf dir i i i i folgentlrn nahrr eingegangeit wcrden SOH.
111 d ~ i iitns
..
..
Chcnt.-Ztg. I X , sr.109 [1918].
4, Chcni.-Ztg. 42. Nr. 190 119181; :\itgoa-. C l t ~ ~ n31.
i . 1. 237 [ 19181
und 32, 113 [l919].
1) Der wohl nicht zur Ausfuhrung gclangte Vorschlag, den
,,'Bcilstcin" photographisch zu reproduzieren, war ,.kein Holtlcn.
stuck". . ,
2) Syntposiuiii on library service in industrial laboratories :
.',7tlr .\icctitig o f the, American Chetnicnl Society. Buffalo. S. Y.,
7.-11./4. 1919.
3 ) Chem. Jletallurg. Eng. Bd. 20. Sr. 11, S. 578-81.
3)
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