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Die Herstellung und Verwendung holzgeftterter Rohre.

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Winkelmann : Die Herstellung und Verwendung holzgefutterter Rohre.
teils einfarbig, teils zweifarbig, unter letzteren befinden sich
besonders glinzende Effekte.
Gesellschaft fur Chemische Industrie in Basel.
C a r b i d e c h t s c h w a r z GF ein direktes Schwarz
fiir Baumwolle, das mit Formaldehyd nachbehandelt gut
licht- u. waschecht wird.
P y r o g e n g e l b GG, R, - g e l b b r a u n RS, - g r i i n
G u. - i n d i g o BL sind neue Schwefelfarbstoffe.
J. R. Geigy.
D i a z o p h e n y l s c h w a r z L, ein neuer, besonders
lichtechter' direkter Baumwollfarbstoff, diazotierbar.
T a n n i n f a r b s t o f f e a u f B a u m w o l l e , 120
Farbungen auf Garn mit 40 Farbstoffen in je 3 Schatten.
C h r o m b 1a u VF, B e t a n o 1b 1a u , C h r o m d r u c k g e 1b R werden rnit 13 hiibschen Druckmustern vorgefiihrt.
E r i o c h r o m a l b r a u n EB konz. u. - g r a u 56
konz., ferner E r i o c h r o m g e r a n o 1 R, - v e r d o n S, u.
- a zu r o 1 B sind wertvolle neue Chromfarben fur Wollechtfarberei, deren Eigenschaften durch Muster illustriert werden.
M a r i n e b l a u auf D a m e n t u c h u n d b u n t e n
B a u m w o l l e f f e k t e n , 8 Muster, rnit je 7 bunten
(basisch gefarbten) Baumwollfaden, die beim Uberfarben
mit Erioblaus und Eriomarineblaus intakt geblieben sind.
Ich mochte diese Aufzahlung nicht schlieBen, ohne rnit
ein paar Worten auf das zuriickzukommen, was ich im
Jahre 1910 zur Einleitung eines gleichen Berichtes gesagt
habe (Angew. Chem. 23, 1670), namlich, drtB die Freude
an der groBen Anzahl neuer echter Farbstoffe - und an
der Tatsache, dai3 altere Marken durch neue, echtere ersetzt
werden - keine reine sein kann, ehe e i n h e i t 1i c h e
MaBstabe fur die Echtheitseigenschaft e n aufgestellt und anerkannt sind.
Inzwischen hat die ,,Echtheitskommission" der Textilfachgruppe des Vereins deutscher Chemiker mit groBer
Miihe und Geduld und mit wesentlicher personlicher und
pekuniarer Unterstutzung von seiten der Teerfarbenindustrie h e n ersten Bericht veroffentlicht (An ew. Chem. 21,
57; h h n e s Farberztg. 26, Heft 3, 4; 8hem.-Ztg. 38,
154). In diesem Bericht sind fiir die wichtigsten Echtheitspriifungen von Farbungen auf Baumwolle und Wolle allgemein brauchbare Normen und Typen vorgeschlagen worden.
Es ware sehr zu wiinschen - ich darf dies in1 Auftrag
des Vorsitzenden der Textilfachgruppe sagen - , daB die
Teerfabriken und ihre Herren Coloristen sich wohlwollend
und energisch mit diesem Bericht beschaftigen. Sonderdrucke stehen zur Verfiigung.
Dann konnte wohl bald neben den oder statt der leider
immer noch vorwiegend gebrauchten Phantasiebezeichnungen, wie : ,,maBigen Anspriichen genugend", ,,ausgezeichnet" usw. in den Prospekten und Musterkarten zu lesen sein
z. B. ,,l%i ge F a r b u n g W a s c h e c h t h e i t E.K.N o r m IV, 3O i e F a r b u n g : 111" usw.
Auf diesem ege ist die allgemeine Einfiihrung der E. K.Normen ohne schadliche Reibungen irgendmelcher Art moglich. Die Normen und Typen sind ja durch die Veroffent[A. 36.1
lichung Allgemeingut geworden.
[*w:A%t3t&ie.
und auch Gasen, besonders in Kupferrohrleitungen ent3tehen konnen, und welche eine allmahliche Zersetzung des
Rohrmaterials herbeifiihren. Die dadurch entstehenden
laufenden Reparatur- und Ersatzkosten fur Rohrleitungen
bedeuten fiir manche der davon betroffenen Betriebe eine
ganz bedeutende Belastung der Betriebskosten. Als elektrolytische Fliissigkeit spielt u. a. besonders auch das Seewasser eine groBe Rolle, bei welchem auf die Metallzerstorung noch der Gehalt an Sauerstoff und die Hohe der Wasiertemperatur von groBem EinfluB sind.
Uberall dort, wo es besonders darauf ankommt, daB
die betreffenden Flitssigkeiten nicht durch die sich ablosenden Metallteilchen, Rost usw. verunreinigt werden,
besonders aber dort, wo hierdurch die Farbe
und der Geschmack der betreffenden Fliissigkeit leiden kann, also
insbesondere bei allen
GenuBmitteln, haben
sich Metallrohre oft
weniger gut bewiihrt,
sind sogar in vielen ,
Fallen direkt schlidlich, aus diesem Grun- d
de ist man schon
lanee bestrebt ee- rn
wesen, die Metallrohre durch ein anderes Material, und
zwar moglichst durch Holz, zu ersetzen.
Holzrohre sind nicht nur in den ersten Anfangen unserer
jetzigen Industrie, sondern auch im Mittelalter, nachweislich aber auch bereits im Altertum vielfach, wenn nicht gar
ausschlieBlich benutzt worden, und es iat bekannt, daB sich
diese Rohre besonders durch ihre sehr hohe Lebensdauer
ausgezeichnet haben. Nichtsdestoweni er haften den alten
Holzrohrkonstruktionen sehr groBe abelstande an, von
welchen an dieser Stelle nur folgende genannt seien :Mangel
an Festigkeit, infolgedeasen war es bisher nicht moglich,
in Holzrohrleitungen Fltissigkeiten unter hohem Druck zu
fordern, auch lieBen die Dichtungsstellen meistens sehr zu
wiinschen ubrig, und waren Richtungsanderungen bei Holzrohrleitun en nur sehr umstandlich und kostspielig herzustellen. m diesem Ubelstande abzuhelfen, kam in neuerer
Zeit eine amerikanische Holzrohrkonstruktion auf den
Markt. Die nach diesem Verfahren hergestellten Rohre
waren aus verhaltnismaBig schwachen Staben, nach Art
der Fiisser, zusammengesetzt und zur Erzielung einer gewissen Festigkeit mit einem Stahlband spiralformig umwickelt. Im praktischen Betriebe hat es sich aber gezeigt,
daB sich diese Stahlbander leicht lockern und verschieben,
und dadurch ebenfalls ein Lockern der Holzatabe und sornit Undichtwerden des Rohres eintritt. Auch waren diese
Rohre fiir trockene Raume nicht zu gebrauchen. Der grOBte
Nachteil
bestand aber in dem Mangel an paasenden BogenDie Herstellung und Verwendung holzgefiitterter stiicken und
anderen Formstucken, xowie in der UnmoglichRohre.
keit, diese Holzrohre gegebenenfalls biegen zu konnen. Das
Problem, Holzrohre fur hohen Druck herstellen zu konnen,
Von H. WINKELYMVN,
Ratibor.
welche sich in gegebenen Grenzen auch biegen lassen, ein(Eingeg. 9.12 1914.)
schlieBlich passender und den allgemeinen Formen entIn vielen chemischen Fabriken, Farbenfabriken, Papier- sprechender Formstiicke ist von C r o t o g i n o gelost
fabriken, Gefrier- und Kalteanlagen spielt das Material der worden.
erforderlichen Rohrleitungen eine groBe Rolle, da die LeDie nach dem Erfinder ,,Crotoginorohre" benannten
bensdauer der hierfiir meistens verwendeten Metalle sehr und nach einem geschutzten Verfahren hergestellten Holzvon der Art der in den betreffenden Rohrleitungen fortge- rohre sind in Wirklichkeit ,,holzgefiitterte" Metallrohre.
leiteten Fliissigkeiten abhlngt. Vielfach wirkt die chemische Das Holzfutter besteht aus einzelnen, mit Nut und Feder
Beschaffenheit der Fliissigkeit zersttirend auf die Rohre versehenen Staben, und wird dasselbe nach einem patenein, oft sind es aber weniger die chemischen Eigenschaften, tierten Verfahren in das Metallrohr eingepreBt.
welche als alleinige Ursache derartiger Zerstorungen gelten
Fur die Herstellung von Crotoginorohren werden im allkonnen, sondern galvanische bzw. elektrolytische Strome, gemeinen schmiedeeiserne (schwarze oder verzinkte) RoEi e
welche durch die stromende Bewegung von Fliissigkeiten verwendet. Die Ausfiitterung besteht aus einzelnen nach
hg
d?
Aufsatzteil.
2;. Jshrgang 1914.1
Wendriner: Einfache Reduktion eines Gasvolumens auf Normalzustand.
A r t der FaBdauben hergestellten Holzstaben mit Xut und
Feder, die die gleiche Lange wie das Rohr selbst besitzen.
Die Fasern des Holzes liegen parallel zur Rohrachse. Zur
Verarbeitung darf nur lufttrockenes, nioglichst astfreies,
feinjahriges Holz jeder Art gelangen. Das ails den Daubenstiiben zusammengesetzte Futter wird maschinell unter
hohem Druck in das Metallrohr eingepreBt, so daB die Ausfutterung nicht die geringsten Ritzen und Fugen zeigt und
so dicht ist wie ein aus dem Vollen gebohrtes Rohr. Die
durch das Rohr geleitete Flussigkeit kann mithin niemals
an das Mantelrohr gelangen. Das Holz quillt im Betriebe,
infolge Einwirkung der Flussigkeit noch weiter auf, so dalJ
die Fasern an den StoB3tellen der Rohre gewiesermaBen ineinander wachsen.
Crotoginorohre werden in allen gewiinschten Weiten
(20-300 mm Durchmesser), sowie in jecler gewunschten
Futter- und Rohrwandstarke hergestellt und konnen sowohl als gerade, als auch gebogene Rohre, sowie mit allen
Formstucken, wie z. B. Kriimmer, Abzweigstucke und Kreuzstucke usw. geliefert werden. Die Liinge der
geraden Rohre kann bis zii 5,5 m betragen.
!
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L';
Als Rohrverbindung kxnmen die fur gewohnlichc schmiedeciserne Rohre verwcwleten Flanschcn- lint1 Muffenrerbintlungen in Hetracht.
Die holzgefutterten geraden Rohre ldeineren Durchinessers kiinnen ohne jede Gefahr fur die Ausfittt,erung auch
nachtraglich kalt gebogen werden.
Fur Erdleit.ungen werden als Mantelrohre gewohnlich
Stahlmuffenrohre gewahlt, welche, wenn nicht verzinkt,
auBerlich noch durch eine asphaltierte Jutebandage geschutzt werden, in gleicher Weise, wie dies bekanntlich mit
den Manne-mannstahlrohren geschieht, welche fur Wasserle-tungen bestimmt sind, die im Ertlreich verlegt werden.
Man verwendet derartige holzgefiitterten Rohre iiberall dort mit Vorteil, wo es sich um das Fordern von Flussigkeiten handelt, welche Eisen oder uberhanpt Metalle angreifen und zerfreseen bzw. auflosen, in welchen aber Holz
bestandig ist. Da die Dauben der Crotoginorohre iiberaus
dicht halten, konnen die in ihnen fortgeleiteten Flussigkeiten
aiich nicmals mit den1 Mantelrohr in Beriihrung kommen
und diese angreifen und weil Holz ferner ein sehr schlechter
Leiter fur Elektrizitat ist, so konnen in holzgefuttert'en
Rohren auch niemals galvanische Stronie auftreten.
Ein Ablosen von Materialteilchen, wie bei Metallrohren,
ist somit nicht moglich, wodurch, wie oben bereits erwahnt,
tler Geschmack und die Farbe der betreffenden Flussigkeit
stets mehr oder weniger stark beeintrachtigt nerden kbnnte,
konnen daher holzgefutterte Rohre besonders fur die Fort
leitung von empfindlichen GenuBmitteln, wie z. B. Wein,
Bier, Fruchtsafte, Mineralwasser usw. Verwendung finden.
Sie eignen sich aber ferner zum Fordern von warmen oder
kalten Flussigkeiten und Gasen, welche gegen Abkuhlung
oder Erwiirmung geschutzt werden sollen : tlaher bedurfen
derartige Rohrleitungen in den meisten Fallen keiner besonderen Isolierung, da das Holzfutter hierfiir in der Regel
rollkommen genugt . Die Vorzuge der holzgefutterten
Rohre gegeniiber auBen mit Kork oder anderen Isolierstoffen
geschiitzten Rohren bestehen auch in der fast unbegrenzten
Haltbarkeit des isolierenden Holzfiitters, welches, st.#ndig
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in der Flussigkeit liegend, somit vor den Einfliissen der atmospharischen Luft geschiitzt, keiner Zersetzung anheimfallen kann. AuBerdem ist dasselbe aber auch gleichzeitig
durch das Mantelrohr gegen jede Beschadigung durch
auBere E i n f l u ~ egeschutzt, was besonders dort wichtig sein
kann, wo Rohrleitungen des ofteren umgelegt werden miissen. Das Holzfutter geht bei Flanschenrohren auch unter
den Flanschen weiter, dadurch konnen auch die bei Metallrohren erforderlichen Isolierungen der Flanschen mit Kappen usw. fortfallen. Die Rohrverbindungsstellen und Dichtungsstellen liegen bei diesen Holzrohrleitungen vollkommen
frei und konnen somit besser und leichter beobachtet und
in Ordnung gehalten werden.
Weiter sei auf die wesentlich hohere Feuersicherheit der
holzgefutterten Rohre gegenuber Holzrohren der alten
Konstruktion
hingewiesen,
I
auch gegenuber die vielfach
mit Teer- und Asphaltbandagen bewickelten Isolierungen anderer Rohrleitungen.
Ein weiterer Vorteil ist die
hohe Elastizitat der holzgefutterten Rohre, so daB selbst
bei wesentlichen und plotzlichen Temperaturunterschieden keine Schadigung der holzgefuttetten Rohre eintreten
kann.
Das Anwendungsgebiet der
Crotoginorohre ist ein sehr
groBes, ja fast unbeschranktes. Sie sind insbesondere geeignet fur Seewasserleitungen auf Schiffswerften und auf Seeschiffen, ferner fur Sooleleitungen in Salinen, in der Kaliindustrie, fur Kunststeinfabriken, Gefrier- und Kalteanlagen.
Sie kommen ferner in Betracht fiir Mineralwasser- und
Brunnenleitungen fur Sauerlinge und natiirliche Wasser,
ferner fur Farbenfabriken, chemische Fabriken, Papierund Cellulosefabriken, Bleichereien, Gerbereien und Farbereien. Weiter aber fur riele Fabriken der Nahrungsniittelbranche, a h : Brauereien, Weinkeltereien, Obstkeltereien, Fruchtsaftfabriken, Brennereien, Essigfabriken und
olpressereien usw. Aber auch fur allgemeine Bergwerks zwecke sind diese holzgefutterten Rohre bereits mit grouem
Erfolg zum Fordern saurer Grubenwasser, Soole und Laugen
venvendet worden und durften beispielsweise auch der Verwendung fur kalte saure Gase und fiir ahnliche Zwecke Bedenken nicht entgegenstehen uberall dort. wo man bei Anwendung von Metallrohren auf Schwierigkeiten gestoBen ist,.
Der Preis der holzgefutterten Rohre ist entsprechend
der wesentlichen teuren Herstellungsweise, wie gewohnliche
Rohrleitungen, ein entsprechend hoherer, man darf hierbei
indessen nicht vergessen, daB schon das Mantelrohr bedeutend groBer im Durchmesser ausfallt, als ein ungefuttertes
Metallrohr, andererseits aber machen sich die Mehrkosten
in fast allen Fallen reichlich durch die Ersparnisse an Rohr[A. 19.1
auswechslungen bezahlt.
Einfache Reduktion eines Gasvolumens auf
Normalzustand.
Von M. WENDRINER,
Zabrze.
(Eingeg. 284. 1914.)
Die Umrechnung ekes Gasvolumens von gegebener Temperatur und Druck auf Normalzustand (O", 760 mm, tiocken)
nach dem Mariotteschen Gesetz ist bei der Haufigkeit diescr
Umrechnung immer noch eine zeitraubende und lastige
Operation. Auch die bekannten Tabellen von L u n g e
und L i e b e r m a n n , welch letztere in dem bekannten
Winklerschen ,,Lehrbuch der technischen Gasanalyse" abgedruckt ist, lassen a n Expeditat noch zu wiinschen ubrig.
Ich mochte mir daher erlauben, den Herren Fachgenossen,
welche vie1 mit Gasberechnungen zu tun haben, eine einfache Methode dieser Umrechnung vorzuschlagen, bei d m
man nur clrei Zahlen zii arlclieren hat.
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