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Die Hydrierung mit besonderer Bercksichtigung der Brennstoffe und ihrer Destillationsprodukte. Von Dr. H. Wlbling a. o. Professor an der Technischen Hochschule zu Berlin-Charlottenburg. Mit 15 Abb. im Text. Wilhelm Knapp

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Neue Biicher
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natiirlich nicht moglich ist, wird nun i n iiberaus geistvoller
uiid geschickter Weise an der Erfahrung gepriift und zwar,
was besonders hervorgehoben zu werden verdient, fast ausschliefilich unter Anwendung der klassischen Arbeitsmethoden der Metallkunde. Die Beweisfiihrung ist deshalb so besonders schwierig, weil man sich fortwahrend im hoch metastabilen System befiudet, und deshalb die sorist vielfach die
Utitersuchung forderiide AnlaBmethode nicht angewandt werden kann, weil dann das System sofort i n das zwar auch metastabile, aber den1 betrachteten gegeniiber vie1 stabilere Cementitsysteni umklappt. Es will dem Referenten erscheinen, dafJ
die vorgetragenen Aiisichteii einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit haben.
Der Arbeit selbst ist ein Meinungsaustausch beigedruckt,
der sirh an zwei Vortrlge des Verfassers ankniipfte, uiid an
dem sich eine Reihe Fachleute, besonders des Eisenfaches,
beteitigten. Bei aller Arierkennung fur die Gedanken H a n e m a 11 n I n e r d e n hier auch abweichende Ansichten vorgebracht
uiid begriindet, so da8 der Leser imstande ist, sein eigenes
Urteil zu pruferi und zu vertiefen. Jeder, der sich mit Fragen
der A.Ietallkunde beschaftigt, sollte diese hochinteressante
Schrift sorgfaltig studieren, mas ihm durch die kurze und klare
1)arstellung der Verfasser und die vortreffliche Reproduktion
tier rorbildlich srhonen Mikrophotographien erleichtert wird.
FrucnkeE. [BB. 92.1
Elektrolyie geschmolzener Legierungen. Von Prof. Dr. R. K r e in a n 11. Sonderausgabe aus der Sammlung chemischer und
chemisch-technischer Vortrlge. Herausgegeben von Prof. Dr.
W. 1%e r z , Breslau. Band 28, 64 Seiten rnit 9 Abb. Stuttgart 1926. Verlag Ferdinand Enke.
Geh. M. 3,Tom Verfasser und seineu Mitarbeitern sind i n de r Ietzten
Zeit in den Fachzeitschrifteri eine Reihe sehr bemerkenswerter
Untersuchungen erschienen, die die Tatsache zweifellos sicherstellen, daB beim Durchleiten von elektrischeni Gleichstroni
geniigender Str0mdicht.e durch geschmolzene binare Metalllegierungen ein Elektrolyseneff'ekt auftritt, daB in de r Nahe
(let, Elektroden Konzentrationslnderungen deutlich zu konstatieren sind, dafi wir es also rnit einem Ubergangsgebiet
nietallischer urid elektrolytischer Stromleitung zu tun haben,
(lessen Moglichkeit der Verfasser aus theoretischen Gesichts11unkten rorausgesehen hatte.
Die Schrift ist entstanden aus dem Wunsche, die Ergebnisse dieser wichtigen Forschungen einem weiteren Leserkreis yo11 Physikern, Chemikern und Technikern in bequemer
\Vei5e zuganglich zu machen, wofiir man dem Verfasser allseit?; tlankbar seiri wird. Nach einer Reihe einleitender Kapitel. die altere Versuche iiber Legierungselektrolyse, Theorien
d e r nietallischen Leitung, physikalische Moglichkeiten der
elektrolytischen Leitung in Metallen und die valenzchemischen
Grundlagen der elektrolytischen Leitung in Metallen und Legiei~ungenbehandeln, und die rielen Lesern auijerst willkommen sein werdeu, werden die Hauptergebnisse der Arbeiteri
des I'erfassers selbst dargestellt, gegliedert i n Versuchsmethodik, ZeiteinfluB, StromdichteeinfluG, EinfluB der Stronibahnliinge. der Temperatur und der Zusammensetzung der Legiemug. Es folgt eiri Abschnitt iiber den Wauderungssinn der
Koniponenteu in Legierungspaaren als Quintessenz. SchlieBlich wird noch kurz iiber Versuche berichtet, die Diffusion von
Metallen in Quecksilber durch Gleichstrom bestimmter Richtung zuriickzudrangen, was in manchen Fallen gelang, in anderen nicht. Ein SchluBkapitel iiber die Elektrolyse fester Metallepierungen fiihrt aus, dat3 der Verfasser hier Elelrtrolyseneffekte nicht erzielen konnte, wahrend es G. M a y r
offenbar gelungen ist, geringe Effekte sicherzustelleii.
1)ie lileine Schrift, dereri Inhalt sich schwer kurz wiedergebeii IaOt, und bei d er man iiur be.dauert, daO sie nicht genauer auf die experimentellen Einzelheiten eingeht, sei jedem
zuiii Studium sehr empfohlen.
Fmenkcl. [BB. 130.1
Die Hydrierung mit besonderer Beriicksichtigung der Brenllsto%e iind ihrer Destillationsprodukte. Von Dr. H. W o 1 b 1 i n g , a. 0. Professor an d er Technischen Hochschule z u
Berlin-Charlottenburg. Mit 15 Abb. im Text. Wilhelm Knapp.
Halle 1926.
Die Hydrierung organischer Verbindungen war schon einma1 Gegenstand eiuer zusanime~tfassenden Darstellung: das
[
Zeitschrift fur
angewandte Chemie
Buch von B a u e r - W i e 1a n d (Leipzig 1918, Otto Spamer)
brachte eine systematische Zusammenstellung, wenn auch mit
einem anderen Einteilungsgrunde. Das vorliegende Buch aus
der Sammlung ,,Kohle, Koks, Teer" will den Gegenstand rnit besonderer Beriicksichtigung der Hydrierung von Kohle und Teer
behandeln. Der Verfasser beschrankt sich aber mit Recht nicht
auf dieses Hydriergut allein, sondern zeigt zunachst die Gebiete,
auf denen die Hydrierung bereits zu einem grofjtechnischen
Verfahren geworden ist: die Hydrierung von Acetylen, von
Benzol und Naphthalin und vor allem von ungesattigten Fet:sauren (Fetthartung). Die Hydrierung von Brennstoffen, die im
Laboratorium und Versuchsbetriebe bereits durchgefuhrt ist
und deren optimale Bedingungen heute srhon feststehen, ist
rioch nicht in die GroGtechnik iibertragen worden. Wir steheii
in dieser Beziehung ani Vorabende groOer Ereignisse. Deshalb
wird das Buch in den beteiligten Fachkreisen einem ganz beFarth. [BB. 112.1
soiideren Interesse begegnen.
Anleitung zur Bestimmiing yon Mineralien. Von N. M. F e d 0 r o \v s k i. Obersetzung der zweiten russischen Auflage.
VIII und 136 S., 15 Fig. 80. Berlin 1926, Jul. Springer.
Brosch. M. 7,50
Verfasser sagt in der Vorrede: ,,Bisher hat es noch keine
Anleitung unter Zugrundelegung chemischer Kennzeichen gegeben". Das ist nicht richtig. Es gibt vielmehr mehrere
deutsche Anleitungen (F u c h s - B r a u n s , v. K o b e l l O e b b e c k e , H a u s h o f e r , H i r s c h a a l d ) , welehe das
chernische Verhalten de r Mineralien eingehend zu ihrer Bestimimung beriicksichtigeii. R. B r a u n s hat deshalb rnit Recht
in seiner Besprechung des F e d o r o urs k i schen Buches im
Zentralblatt f. Mineralogie usw., Abtlg. A, S. 120, 1926, darauf
hingewiesen, dai3 die Eiriteilung der Mineralien nach ihrem
Lotrohrverhalten bei F e d o r o \v s k i dieselbe ist wie die im
1. Teil seiner ,,Anleitung Zuni Bestimmen der Mineralien". Es
ist sehr zu bedauern, daB die klare und iibersichtliche Anleitung F e d o r o a s k i s die Morphologie der Mineralien sehr
vernachlassigt. Auch bei solchen, die vorwiegend gut kristallisiert vorkommen, vermii3t man die Angabe der wichtigsten
Kristallformen. Auf das optische Verhalten der Mineralieri
wird iiberhaupt nicht eingegangen. Hofferitlich werden diese
Mangel bei einer neuen Auflage des Burhes vermieden, und
die zahlreichen Druckfehler in den Mineralnamen verbessert ;
auch i n den chemischen Formeln finden sich mehrere sinnentstellende Druckfehler. Bei ,,Wismutospherit" (im Register
steht sogar ,,Wismutespherit") findet sich die ratselhafte Angabe: ,,Verhllt sich ganz \vie Wismut, nur scheidet es kein
Wasser ab". Bei Boracit liest man mit Erstaunen: ,,Die KriKleinm. [BB. 61.1
stalle sind meist diinntafelig".
Taschenbuch fiir Gasanstalten, Kokereien, Schwelereien und
Teerdestillation 1926. Unter Mitwirkung erster Fachleute
herausgegeben von nr. H. W i n t e r , Bochum. Mit 86 Abb.
Wilhelm Knapp. Halle (Saale) 1926.
Wenn man a n den S c h a a r schen Kalender fur das Gasund Wasserfach denkt, dann ware man geneigt, die Bedurfnisfrage
fur das vorliegende Taschenbuch zu verneinen. Bei genauer
Durchsicht findet man aber, daG hier endlich ein Taschenbuch
geschaffen ist, das nicht mie d e r genannte ,,Gas-Kalender" i n
erster Linie fur die stadtische Gas- und Wasserversorgung bestimmt ist, sondern, man kann wohl sagen, als erstes Taschenbuch die Industrien der Brennstoffverwertung auf dem Wege
der trorkenen Destillation nebeneinaiider behandelt und sich
somit in Hinsicht auf seineu Zweck und Inhalt von dem genannten Kalender wesentlich unterscheidet. Es will jedem Interesseriten die Moglirhkeit geben, sich iiber die einzelnen Verfahren und Apparate schnell zu unterrichten, verfolgt aber nicht
die Absicht, wie beispielsmeise der Gas-Kalender, ein Hilfsbuch
fiir den Retrieb zu sein. Vori dieseni Standpunkt aus
mu6 man der Auswahl des Inhaltes und der Art der Darstellung Lob zollen. Zu bemangeln ware, daB neben der Steinkohlenteerdestillation nicht auch die Aufarbeitung des Braunkohlenteers, die sich ja in vielen Punkten von der erstere11
wesentlich unterscheidet, im Kapitel Teerdestillation behandelt
ist. Als iiberflussig empfindet man den Kalender, denn das
Taschenbuch ist ja wohl nicht als Notizbuch gedacht und wird
voraussichtlich, wenn man ihm auch sonst cine no& SO grofie
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