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Die Industrie des Calciumcarbides. Von Rudolf Taussing. 519 Seiten mit 194 Abb. u. 22 Tafeln. Verlag Wilhelm Kanapp Halle (Saale) 1930. Preis broch. RM. 60Ц geb. RM

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AnCrwmdtc Chrinic
46.Jahrg 193: Nr. 4
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Xeue Bileher
nichtwiiBrigcr Losungen noch zu schlieBen ist." Das dritte. beeonders wichtige Kapitel dieses Teiles beschaftigt sich iuit den
Erpebnissen und dcr Deutung dcr Oberfilhrungsmessungen einschliel3lich derjenigen in geniischten Salzschmelzen, in Losungen
von Metallen iu flussigem Ammoniak und in Metallmischungen
I m dritten Teil des I3uches behnndelt C. Tubnndt die L e i t fahigkeit und die Oberfuhrungszahlen in
f e s t e n E 1 e k t r o 1y t e n , insbesondere die Methoden ziir
Bestimmung der Leitungsart fester Stoffe, von 'Uberfiihrungszahlen, die verschiedenen Arten der Stromuberfuhrung unter
Beriicksichtigung auch der gemischten Leitung (Ionen- urid
Elektronenleitung) sowie die Abhiingigkeit der Leitfiihigkeit
von rerschiedenen Einflussen (Feldstarke, Temperatur u. a.).
Ein SchluDkapitel gilt dein Mechanismus der Stromleitung in
festen Kristallen.
Dicse klaren und das Wesentliche hervorhebenden Darstellungen in diesem Buche sind sehr zu begruf3en. Mit
einigen Definitionen wird 6iCh allerdings der Chemiker kauni
befreunden koniien, so z. B. mit der Definition des ,,Mobeines
Elektrolyten" auf Seite 9, die in der dort gegebenen Form auch
nicht eindeutig ist (es fehlt der Zusatz: ,,bei denkbar weitest
gehender Spaltung"; vgl. Seite l l ) , vor allem aber rnit der von
Ebert iibernommenen Btdnstedtschen Definition von Siiuren und
Basen, nach der z. B. das Ion HS' eine Base und die Verbindung NaOH n i c h t eine Base, sondern ein S a 1z ist! Wenn
feststehende Begriffe so vollkommen abgeandert bzw. durch
wesentlich davon verschiedene Regriffe ersetzt werden, 60 sollte
man doch fiir diese neuen Begriffe auch neue Wortzeichen gebrauchen. Es ist kein wiinschenswerter Zustand, wenn der
Physiker solche Stoffe als Salze anspricht, die der Chemiker
als Basen bezeichnet, und als Basen solche, die dieser Slureionen nennt.
Dein Buch ist eine Zusarnnienstellung der haufiger benutzten Forinelzeirhen vorangestellt. Dieselbe ist um so vorteilhnftcr, als manche Zeiclien in einer anderen Bedeutung, a h
sie dcni Cheiniker gelaufig ist, gebraucht werden, z. B. A fur die
rn o 1 a r e Leitfahigkeit, iiicht fur die A q u a 1 e n t leitfahigkeit.
Auf Seite S V I der Zeichenziisammenstellung sind iibrigens die
Buchstaben a uiid y verwechselt; auf der gleichen Seite muB ea
Zeile 19 von unten heifien: 123ff. (statt 113ff.).
Das Bucli ist nicht nur eine wertvolle Bereicherung unserer
Litcratur, sondern es bcdeutet, obzwar in erster Linie fiir den
Physiker geschrieben, doch auch fur den auf diesem Gebiete
arbeitenden Chemiker ein hinfort unentbehrlichew Hilfsmittel.
I I . Aemy. [BB. 215.1
Drehung der Polarisationsebene des Licbtes. Von W. K u h n
und K. F r e u d e n b e r g. Hand- und .Jahrbuch der chemischeu Physik, herausgegeben yon A. E u c k e n und K. L.
W o 1 f. Band 8, Teil 111. 142 Seiten, 37 Abbildunaen. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1932. Preis brosch
RM. 12,80.
Die rnsche Entwicklung, welche die Theorie der Drehung
der Polarisationsebene in den letzten Jahren gemaclit hat. liil3t
die Zusanimenfassung der Forschungsergebnissc in einer Art
Monographie als ein Bedurfnis erscheinen. Die ausfuhrliche
Darstellung, wclche der Gegenstand in deni vorlicgenden Werk
erfiihrt, ist deshalb sehr willkomnien. Ein groBer Teil des
vorlicgendcn Bandes ist der Theorie gewidmet. Die Ausfiihrungeu decken sich zwar teilweise rnit denen, die W. K u h in
einem Artikel f u r das Handbuch der Stereochemie (herausgegeben von Freudenberg) gemacht hat, in nianchen Punkten
ergiinzen sich jedoch die Dnrstellungen gegenseitig. Dem Referenten ware es allerdings wuuschenswert erschienen, wenn
wenigstens in einer dcr beiden Darstellungen an Stclle tler
formalen Ableitung nus niathematischen Ansatzen die physikalische Seite der Voraussetzungen, z. B. der Koppelung, in ihrer
Bedeutung naher beleuchtet wordcn s l r e . Nach der mathcmatischen Ableitung der Grundeiitze lioninit allerdiiigs in
spateren Abschnitten die physikalische Darstellung auch zu
ihrem Recht. Rech: klar und durch zahlreiche Rcispiele bclebt
ist die Ilarstellung der eriipirischen Regeln iiber deli Zusaminenhanx zwischen Kons!itution und Drchungsvermogcn. Die Grenzen dicser frulier leirht in ilirer Eedeutung ubersch5tzten Gesetziii3Biglteilen laesen sich jetzt, w o man ihre Grundlngen
iheoretisch erfiisseii Itaiin, rccht gut erkenncn. Diese Teile dcs
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Werkes, die also von der optischen Superposition, von Vizinalregel und Verschiebungsregel Iiandeln, sind tleshalb fiir den
organischcn Cheniiker von besonderer lkdeulung. zuiii81 sie
leicht faBlich geschrieben sind.
I+'. Hiickel. [BB. 217.1
Uber Indeterminismus in der Physik. 1st die Naturwissenschatt
milieubedingt? Zwei Vortrage zur Kritik der naturwissenschaftlichen Erkenntnis. Von E. S c h r o d i n g e r. 62 Seiten
J. A. Barth, Leipzig 193.Z. Preis RM. 3,W.
Die ueue Quantcnmechanilc Schrodingets uiid Heisenbergs
hat nicht nur eine Fiille atomtheoretischer Einzelprobleme
gel&t, sondern auch das seit Jahrhunderten die Naturwissenschaft beherrschende deterministische Weltbild in ciue schwere
Krise gesturzt. Ausfiihrungen Schrodingers uber die Kausalkrise sind daher im voraus des groflten Interesses gewi8. Der
vorliegende Vortrag stellt der kontinuierlichen Betrachtungsaeise des ltlassischen Determinismus die grundsatzliche Unstetiglteit jedes MeDverfahrens in neuer und gei6treiCher Weise
gegenuber. Er ist gemeinverstandlich gehalten und gestattet
auch dem volligen Anfanger Einblick in die Problemlage. Ein
abschlieBendes Urteil iiber das Determinismusproblem wird
mit bemerkenswerter Zuriickhaltung fur derzeit unmoglich erklart. - Der zmeite Vortrag legt dar, daB auch die exakteste
Naturwissenschaft in der Auswahl der Problenie und der Art
ihrer Behandlung von allgemeinen Kulturbedingungen abhangt.
Im Plauderton werden anregende Parallelen zwischen der
Physik urid einigen kiinstlerischen, politiechen und wirtschaftlichen StrSmungen der Gegenwart gezogen.
E. Zilsel. p B . 225.1
Die eolorimetrische und potentiometrisehe pM-Bestimmiing.
(Die Anfangsgrunde der elektrochemischen Titrationen.) Voii
I. M. K o 1t h o f f. Autorisierte 'Ubersetzung ins Deutxhe
von 0. S c h m i t t. 146 Seiten, 36 Abbildungen. Verlag von
J. Springer, Berlin 1932. Preis RM. 9,W.
I. M. K o I t h o f f hat im Jahre 1923 eine Monographie iiber
,.Konduktometrische Titrationen" geschrieben, 1926 erschien die
dritte Auflage seiner Schrift ,,Der Gebraurh von Farbindikatoren", 1931 wurde. von ihm der letzte Teil seines in Fachkreisen allgemein anerkannten, zweibandigen Werkes ,,Ma%
analyse" herausgegeben. Aus einer Reihe geeigneter I<apitel
dieser verschiedenen Schriften hat nun der auflerordentlich
produktive und publikationseifrige Verfasser unter dcm oben
genannten Titel fur einen neuen Kreis von Interessenten und
Lescrn ein neues Buch zusaminengestellt. Es verfolgt den
Zweck. allen denjenigen, welcbe sich im Laufe des Studiuins
der Chemie oder dcr Riochemie, Physiologie, Bakteriologie uiid
I'harinazie mit den so wiclitigen colorimetrischen und potentioinetrischen Methoden zur Bestimmung der [H+] von Losungen
und niit den Anfangsgrunden der elektrochemischen Titrationeverfnhrcn (Potentionietrie und Konduktonietrie) zu beschiiftigeo
wunschen, eine theoretische und praktische Einfiihrung in dies?
Teilgebiete der physikalischen Chemie zu geben. Es ist als ein
Ililfsbuchlein gedncht bei einem besonderen Praktilam fur
Stutlierende der oben genaniiten speziellen Forschungsrichtungen.
erreicht nach Ansicht des Referenten durchaus seinen Z w d i
und kann daher empfohleii werden. Bei dem Abschnitt iiber
I<onduktometrie jedoch hiitk der Verf. wohl besser getan, auch
auf die vorteilhafteren ueueren Vcrsuchs- und MeBanordnungen
hiiizuweisen und nicht nur auf die alteren, jetzt weniger gebrauchlichen. Druck und Ausstattung des Buches sind - wie
das bei den Buchern des Springcrschen Verlages so tiblich ist
- hochst erfreulich. Aber welcher deutsche Student kann
lieute allein fiir das 1Iilfsi.iichlein zu eineni Spezialpraktiltum
etwa 10 RM. ausgcben?
G. Jander. [BB. 209.1
Die Industrie des Caleiumcarbides. Von Rudolf T a u s s i g.
519 Seiten init 191 Abb. u. 22 Tafeln. Verlag Wilhelm Knapp,
Halle (Saale) 1930. Preis brosch. R M . 60,-, geb. R M . 61,-.
Wahrend inan den Maiigel einer allgeineinen chemischen
'I'echnologie inimer deutlichcr empfindet und, gemessen ao der
ersvhcinenden Lileratur, auch nicht einmal Aiisltze zu einer
solclieii - ziim mindcstcn nicht in Deulschland - fes!stellen
ltann, steigt die Zahl der ausgezcichnelen speziellcn Darstellungen, die ein I)cstiinnites Gcbiet monogrnphisch bearbeiten,
imriicr mchr. Hier hat sich t i l l - vorbildlicher - ,,Typ"
lierausgebildct, dcr nirht niclir iiur cine bilderbuchhafte his!oriwhe Darstcllung Rib!, solidern der, ausgchend von den prin-
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Neue Bllcher
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zipiellen physikalisch-chemischen Grundlagen, zunachst den
Leser iiber die Voraussetzungen der technischen Verfahren
instruiert, ihni dann die Durchfuhrungen an Hand der verschiedenen Variationen niit den zugehorigen Apparaturen zeigt
und dabei oder eum SchluB die Einordnung in das Gebiet
unserer Wirtschaft und Giiterversorgung gibt.
Zu dieser Kategorie von Monographien ist auch das Buch
von Taussig zu rechneu, das in auI3erordentlich tibersichtlicher
und zugleich erschopfender Weise eine Darstellung der Carbidindustrie gibt. Ich nenne als Abschnitte: Theorie der Carbidbildung, ('arbidofenanlagen, Betrieb von Anlagen, Ausgangsmaterialien, Betriebsstorungen, Energie- und Stoffausbeuten,
Analysen. Aber der Verfasser hat sich nicht mil der Darstellung der Erzeugung des Carbids begnugt, sondern hat auch
die Verwertung des Carbides, hesonders als chemischen Rohstoff fur die Kalkstickstoffindustrie, und die Acetylenderivate
geschilder! und zum SchluD die wirtschaftliche Situation, die
Rentabilitat von Anlagen, Markt, Kmten sowie die Struktur der
Indutitrie dargestellt.
Ich weiB niclit, ob man aus solchen Buchern wirklich
lernen kann, ,,wie man Carbid macht" - aber wenn man es
schon einnial geniacht hat und es ,,ein biI3chen" kann oder zu
konnen glaubt, so liest man ein solches Rueh mil dem tiefen
geistigen GenuD an der Belehrung durch einen erfahrenen unrf
gebildeten Fachniann. So sei es beiden Leserkreisen, denen.
die es erst lernen mochten, und denen, die es konnen, als das
zur Zeit uiiifassendste und in Bildern, Tafeln, Zeichnungen und
Zahlen reichhaltigste ernpfohlen.
11. H . Franck. [BR. 170.1
Aus den Erinnerungen eines Industriechemikers: Uber die
Entdeckung des Kalkstickstofherfahrens. Eine lehrreiche
Erfindungsgeschichte. Von Dr. F. R o t h e . Selbstverlag,
Berlin 1932. Preis RM. &I).
Der Verfasser erganzt in der vorliegenden Schrift seine
Mitteilungen, die e r in dieser Zeitschrift 16, 656, 753 [1903],
veroffentlicht hat. Er bring1 vor allem eine Fulle von Dokumenten, welche sich auf die Entdeckung des Kalkstickstoffv
beziehen.
K . Atndt. [ BB. 221. J
KurzgefaBtes Lehrbach der physiologischen Chemie. Von
S. E d 1 b a c h e r. Zweite, umgearbeitete Auflage. 252 Seiten.
Verlag W. de Gruyter u. Co., Berlin u. Leipzig 1932. Preis
RM. 9,50, geb. K N 11,-.
Die erste Auflage dieses Lehrbuches is1 von niir in dieser
Zeitschrift 42, 1099 [ 19291, besprochen worden. Der Charakter
des Buches ist der gleiche geblieben - an Hand eines sehr
reichen Fornielniaterials wird die Chemie der Lebensvorgiinge.
soweit sie bisher fal3bar is{, dargestellt. Das Buch ist in erster
Liiiie wohl fur den Studenten der Medizin bestimmt. Wer
aber Gelegenheit hat, im Examen das Wissen in der physiologischen Chemie an einer sehr groflen dnzahl r o n Studenten
zu priifen, wird doch vielleicht zweifeln, ob es zweckmaBig ist,
in einem ,,kurzgefafiten" Lehrbuche eine solche Fillle von
Formeln und auch die allerneuesten Theorien zu bringen, die
vielleicht morgen schon wieder vergessen sein aerden.
Sehr zu begriii3en wPre ee, wenn der VerEasser bei einer
weiteren Auflage sicli d a m entschlieflen wurde, ein Kapitel
iiber deli Harn eii bringen iind vor allen Diiigcn in einem abschlieflenden I<apitel unsere heutigen Kenntnisse uber den
Gesamtstoffwechsel zusamnienzufassen. Es ist wohl der Fett-,
der Kohlenhvdrat-, der EiweiB- und der Kucleinstoffwechsel
eineeln beschrieben - es fehlt der Oberblick iiber die Gesamtheit des Stoffwechsels.
H . Steztdel. [BB. 219.1
L'Az6otropisme. La tension de vapeur des nielanges d e liquidea.
Bibliographic. Von Maurice L e c a t. Maurice Lambertin.
Rrunsel 1932.
Die.+es neueste Werk des Verfassers reiht sich seinem
fluheren Buch La tensioii de vapeur des melanges de liquides,
lA'Az60tropisme, Premiere partie, DonnBes expcrinientales,
Bibliographie (April 1918). wurdig an. Die Schrift bietet eine
Zusaniinenstellung der Literatur, die sich auf den Azeotropisnius und die Dampfspannung von Flussigkeitsgemischen bezieht.
Der erste Tcil des Buches eiithllt eine alphabetisch geordnete Autorenliste, in der zugleich die Bezeichnung jeder
_
.- .-.-
1)
%u bezielieii durch Maurer R: Dimmick G. in. b. €I., Berlin
SO 16, Kiipenicker Str. 36-38,
~
.-
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Chemie
I46.Angcwnndte
Johrg. 1933. Nr.
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. .
4
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Abhandlung und die Liferaturstelle genau angegeben sind. Jede
Veroffeotlichung tragt cine Ordnungsnummer. Insgesamt sind
1380 Abhandlungen und 610 Autoren aufgenommen. Nach der
am Schlusse des Buches gegebenen statistischen Aufstellung
stehen die deutschen Veroffentlichungen ihrer Zahl nach an
tler Spitze. Im zweiten Teil is1 diese Literaturzusammenstellung
chronologisch geordnet. Sie beginnt niit einer Abhandlung von
Dalton aus dem .Jahre 1813 und schlieBt mil der Xrbeit von
hlund-Heim, ,,Tension d e vapeur d u systeme alcool Bthyliquearbtate d'bthyle", aus dem Jahre 1932. Der dritte Teil d e r
Ribliographie besteht aus einer alphabetischen Zusammenstellung der Zeitschriften, in denen die in der Lisle 1 aufgefuhrten Abhandlungen veroffentlicht worden sind; die gleichzeitig genannten Ordnungsnummern deuten ebenfalls auf die
Liste 1 hin.
Der Hauptwert dieses niit groatem FleiB zusammengestellten
Buches lie@ in der Fiille der gesammelten Literatur, die ee auf
dem Gebiete des Azeotropismus zu eineni erschopfenden Nachschlagewerk fur den Chemiker und Physiker macht.
Zum Geleit des Buchea iiberllBt, wie in jedem seiner
Wcrke, der Gelehrte Lecat dem Pazifisten Lecat das Wort. Es
wird ein Appell an die Wissenschaftler aller Lander gerichtel,
die Chemie nicht zu Kriegszwecken zu miabrauchen.
K . R . Dietrich. [BR. 229.1
Fettberiehte. Gesamtiibersicht iiber das Gebiet der Fette, Fettprodukte und verwandten Stoffe fur 1927, 1928, 1929, 1930
Von Dr. J. D a v i d s o h n , Deeidigter Eachverstandiger fur
6le, Fette und Seifen, und K. R i e t z , IVissenschaftl. Sekretar
der Wissenschaftl. Zentralstelle fiir 61- und Fettforschung
(Wiziiff). XVI und 458 Seiten. Verlag F. Euke, Stuttgart
1932. Preis geh. RM. 47,--, geb. R M . 49,-.
Das Buch stellt eine unifassende Bibliographie der im Verlaufe der Jahre 1927 bis 1930 auf dem Gebiete der Fette und
veruandter Stoffe erschienenen Veroffentlichiingen dnr In
nlphabetischer Reihcnfolge der Autoren wird die Buchliteratur
und anschlieknd nach einem festen Verteilungsplan (Fe! tFptnder und Fette und Ole, Speisefette, Fettsluren, Glycerin,
Wachse. Seifen. Seifenhaltige Waschmittel u. dgl., Sulfonierte
file, Polymerisierte Ole, Verschiedencs) die Literatur aus 473 Zeitschriften zusammengestellt. Soweit der Verf. Stichproben
niachen konnte, ergab sich eine wcitgelicnd liicltenlose Berichterstattuiig. Sehr ausfuhrliche Sainen- und Sachregister erleichtern die Handhabung dieses Nachschlagebuches. Iri aul3erordentlich fleifliger Arbeit ist nuf diese Weise ein Werk entstandeli, das dem Wissenschaftler oder den1 Praktilter eine
rnsche Unterrichtung iiber ein Spczialgebiet ermoglicht. Fur
folgende Berichte sol1 der Wunsch ausgesprochen werden, die
niir teilweise angeaandte schlagwortartige Charakterisicrung
des Hnuptinhaltes der angefuhrten Arbeiten gcnerell durchzufiihren; durch die Anwendung von Petitdruck wird sich diese
den Wert des Buches wesentlich steigernde XIaBnahme ohne
Erweiterung des Umfanges wohl erreichen Inssen. Im Intereese
des Aufsuehens der Zeitschriften in Bibliotheken ware es ferner
angezeigt, neben dem Erscheinungsjahr immer auch die Handnumnier (vielleicht in Kursivschrift) anzugeben.
K . Taufel. [BB. 216.1
Jahrbuch fur Photographie, Kinematographie und Reproduktionsverfahren fur die Jabre 1928-1929.
Von E d e r.
31. Band, 1. Teil. W. Knapp, Halle 1931. Preis brosch.
RM. 18,-, geb. RM. 19,80.
Die Venogerung in der Herausgabe dieses Bandes von
E d e r s Jahrbuch wurde durch das unerwartete Ableben des
verdienstvollen Mitredakteurs E. K u c h i n k a verursacht,
dessen Tatigkeit von jetzt ab in die Hande von C. E m m e r 111 a n n gelegt wurde.
Der vorliegende erste Teil des Bandes
behandelt die Fortschritte auf dem Gebiete der Photographie
(Allgemeines, Optik, Kanierdwvesen, Entwicklung, Lichtquellen
U. a.), wihrend uber die Kinematographie und die Reproduktionsverfahren dcr noch ausstehende zweite Teil berichten
wird. Die Referate sind zweckmiiBig abgefai3t und angeordnet,
so daB der Fachmann einen leichten Uberblick uber den besprochenen Zeitabschnitt gewinnt. Urn so inelir ist es ini InterPsse der Leser zu wunschen, dal) es der Schriftleitung recht
bald gelingt, die fehlende Spanne von 9% Jahren zu iiberbrucken.
J . Eggerf, Leiprig. [Bn. 223.1
-
Veraniwortliclier Srhrillleitcr: Prof. Dr. Dr.-Iny. c. h. A. B i n I , Berlin. -Vernntwortlich far geschiftliclie Miiteilungen desvcrcins: Dr. F.S c h a r f . Berlin.
Verlag Cbrniic, ti. rn. b. II., Berlin W 35. - Druck: Y a u w r & Dimrnick G . m . b. I T . , Berlin SO 16.
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