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Die industrielle Chemie ihrer Bedeutung im Weltbild und Erinnerungen an ihren Aufbau. Von Prof. Dr. Dr.-Ing. e. h. Albrecht Schmidt. Verlag Walter de Gruyter & Co. Berlin und Leipzig. Preis geh. RM. 10 Ц geb. RM

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1uo
darin a b e r noch weiter gehen wid besonders wichtige und allgemein interessierende Thernata, wie die genarmten, unter
Hinweis auf die betreffenden Kapitel eigens alphabetisch autfiihren.
&litdiesen lrritischen Beinerkungen sol1 der grol3c Gesarritwert des monunientalen Werkes nicht geleugnet werden. Es
enthalt, bei bester Ausstattung u n d vorziiglichen Abbildungen,
so Vieles, was anregend, knapp und klar geschrieben ist, da13
m a n gefesselt wird wie von einem Lesebuch, und das ist vielleicht
das Beste, was man von einer neunbindigen Enzyklopaclie
sagen kann.
- 4 . B i w . (BB. 1.)
flandhiich tler Bioeheinic des Wenscheii und der Tiere. Vor,
Prof. Dr. C. 0 p p e n h c. i in e r. 2. Auflage, Erginzungswerk.
11. Band. (Erganzung zu Band IV-VI
des Hauptwerlies.)
Vwlag .Gustav Fischer, Jena 1931. Preis brosch. RM. i l , - ,
geh. RIM. is.--.
Der v d i e p i d e 11. 3;md des Erg2nxungswerkes bringt die
Neuerscheinunyen der Literatur zu den Bantlen IV-VI des
Hauptwerkes. Das 961 Seiten stprkc Buch behandelt die physiologigche Cheiiiie d e s Blutes und der Gewehe, der Driisen,
Sekrete und Eskrete, feriier die Ernahrung sowie den (iesalntund Gasstoffwechsel. I n iiiusterhafter und iibersichtlicher Auordnung ist eine Fulle an Literntur von bewiihrten Mitarbeiterr,
in bearhtlirh Iinapper utid iibereichtlicher ,Darstellung zusamtxie~i~etragen.Dabei i , t n u r der seit dern Erscheinen des
Hauptwerltes verflossene Zeit rnuiii beriicksichtigt. Die Verkindung tnit dieseni ist durcli die gleiche Anordnung des
Stoffes und linappe Hinweise hergestellt.
Nach Vorliegen des beabsichtigten 111. 13audes des Erg8nzung6werkes wird das Oppenheimersche Handbuch wiederunt
vollstfindig vorliegen. Es wird dann in iioch hoherem Mafk ale
bi’sher allen auf einschhgigeti (iebietrn Arbeitenden ein unentbehrlicher Ratgeber und Helfer sein. Ein sorgfiiltig bearbeitetee
Inhaltsverzeirhnis erleichtwt die Orientierung noch besonders
I<. Junlimann, Berlin. [BB. 151.1
Die industriellc Cheinie in ihrer Becleutung iiii Weltbild lint1
Erinnerungen an ihreii Aiifbau. Von Prof. Dr. Dr.-Ing. e. h.
-4lbrecht S P h ni i d t. Verlag Walter de Gruyter B CO.,
Berlin uiid Leipzig. I’reis geh. RM. lo,-, geb. RM. 12!-.
Das Werk ist eine einzigartige Ewcheinung auf den1 Gebiet der cheinischen Technologie. Bei der Durchsicht der
didakfischeii Literatur h;itte man oft den Eindruclr, da13 die
Produkte uiit der Verfahreii willen hergestellt wiirden, oder
auch, uni die Richtiglieit eines physiko-chemischen Satzes zu
beweisen. Hier wird niit dieser Darstellungeart endgiiftig gebrochen und das Produlit der Keaktion tritt 11116 als Bestandteil der Wirtxhaft entgegen. IndustrieHe Chemie ist keinc
aliadeinische Wissenschaft. Sie kann nur erlebt, nirht aber
erleriit werden. Daruni kcnnte auch dies Werk nur von einerii
Maim geschrieheti werden, der am Aufstieg der cheinischen Induetrie an hervorra,gender Stelle ntitgewirkt hat. Der Verf. hat
die yluckliche Idee gehabt, fur das Studiuiii der Einzelheiten
oftew auf das Standardwerk des ,,Ullmann” zu verweisen, der
eelbst a16 Lehrbuch zu umfangreich ist. Durrh diem Kombination besitzen wir heute das Lehrbuch d er technischen
Chemie, das bisher gefehlt hat. Der niedrige Preis inaclit
jedeni Studierenden die Anschaffung moglirh. Daniit hat die
deutsche Literntur eine nichtige Bereicherung ellahien. Dic:
Darstellung ist ungemein temperamentvoll, und vielleicht als
Schattenseite dieses Vonugs nicht imnier panz objektiv. wie
z. B. bei der Bewertung der technixhen 1,eistung bei deli
neueren Hochdruck-Animortiakverfahren. Aber es giM viele
Pinge, iiber die inan versrhiedener Ansicht seiu kann, ohne
dall der eine ganz Recht und der andere ganz Unrecht hat.
Nur bei den1 heute so aliti~ellenKapitel Zellstoff wunsclite der
Referent eine noch schiirfere Kennzeichnung der wirtschaftIirhen Griindlage, die ganz und gar a u l der Industrie des Holzes
beruht, und bei dieser tiiii13te gesagt werden. dafl Holz am
Staiiini wenig oder nichts wert is!, und daG ew seineti Wert
erst erhalt, wenn es an den Ort des Verbrauchs peschafft wordert
ist. Ware diese Binseriwahrlieit mehr bekannt. wiirde viel Unsinn nicht geredet und geschrieben, den mail ininter mieder
leseii und horen IIIUB. -- I n einein Punkt kann der Schreihcr
dieser Zeilen den1 Vcrf. nicht Iolgen, das ist i n der Schilderung
der Erfindertltigkeit. Bur am SchluB dieses iiii ubrigen g l i n -
I48.
Ancenmdte Chenue
.l:ihr:. 1935. Nr. F.
Neue Buchcr
zend geschriebenen Abschnittes wird de r negativen Seite gedacht, dalj der Weg meist durch Wirrsal, eine Wiiste enttauschter Hoffnungen, zahllose Widersthde geht. I r n Cbrigen liegt
sonniger Optirnismus iiber dern Ganzen, der der Wirklichkeit nur
i n A4usnahmefiillenentspricht. Die Ursache liegt wesentlich an
der heutigen Foritt des Rekerblichen Rechtsschutzes, der seiner
hohen Koslen wegeii fur den Privnlniann praktisch kaum
existiert. Aher es sind ja gliicklirlienveisa bei uiis Beslrebungen vorhanden, diese Zustande zu andern. Vorllufig
scheint es doch besser, den lungen Chemiker auf die rauhe
Wirklichkeit starker hinzuweisen als auf die kleine Gliickschance. Wer den Erfindertrieb spurt, wird dadurch nicht gehemmt, aber durch Enttiiuschungen aiich nicht entrnutigt.
Hilpctt. [BB. 141.)
I’hysikalisch-eheinisehe Gleiehgewiehte irn Organismus. Voii
Dr. H. M o 6 e r und Dr. C. M o 6 e r - E g g. (Einzel’darstellungen nus denx Gesatntgebict der Biochemie, Band IV.) 73 Seiten.
Verlag Franz Deuticke, Leipzig u. Wien 1931. Preis peh.
1tM. 5,-, geb. RM. i,-.
Die Anwendung physiltali~h-chemischerBetrachtungsweisrn
nuf physiologische Problenie hat schon viele fruchtbare Ergebiiisse gezeitigt. Wie sehr dies auf dae Massen\.virltungsgesetz
und die davon abgeleiteten CIIeichgewichtszustande zutrifft,
zeigt die vorliegende kiirze Abhandlung. & werden die Diesoziationsgleichgewichte besprochen, auf denen der Transport tler
Blutgase beruht. ferner die Bpdeutung der e~ektrolytischen
Disoziation und der hydrolytischen Gleichgewichte besoiiders
in1 llinblick auf den Stoffwechsel. Das Ilonnnn-Gleichgewicht
und Adsorptioiisvorgange werden anschlieiiend behandelt. Die
einzelnen Kapitel beginneti jeweils niit einer kurzen Darstellung
der physilialisch-chemisehen Grundlagen, worauf die Beschreibung physiologischer Befunde, die dadurch ihre Erklarung finden, folgt. Es siiitl iiber -1.00 Literaturstellen zitiert, ein Umstand, der d a s Buch den Fachleuten dieses Gehietes besondere
wertvoll ina,clien wird. .\her auch detn nicht speziell interessierten Cheniiker und Mediziner Iiann die vorliegende Zusaiiinienstellung und Besprechung der Versuchsergebnisse empfohlen werden, d n sie eineii guten Uberblick iiber den behandelten Gegenstnnd cerniittelt.
-4.Reid. [BB. 152.1
Moderne Seifenpraparate. Von Dr. A. v a n d e r W e r t h .
Berlin-Lichterfelde. 1934. Xllgemeiner Industrie-Verlag
G. m. b. H. Preis br. RM. 3,50.
Auf 30 Textseiten werden in der Patentliteratur der Nachkriegszeit beschriebene Seifenpraparate der verschiedensten
art kurz gekennzeichnet. Patent-, Namen- und Sachverzeichnis
xnachen den BeschluB. Die wohldisponierte Arbeit diirfte
namentlich na c h der patentrechtlichen Seite interessieren.
Hans Heller. [BB.2.1
Die euglischen l’atent- ulrd Uostergeretze und Ausfiihrungsiorschrifteii. Koinnientar zu der neuen F a s u n g von Dr. C. H.
P. I II h u 1s e 11. 152 Yeiten. Carl Heynianns Verlag, Berlin
1934. Preis geb. RM. 15.--.
Das Uuch gibt eine sachlich utid stilistisch gute Uberwtzung des engbischen Patentgeeetzes in seiner heute geltendeii
Fn66ung mwie der dazu erlasseneii ,4usfiihruiigsvorschriften.
Dem Uegriff eines KonnnenLire entspricht das Werk zwar nicht.
derin es gibt n u r eine kleine Anzahl von grolltenteils kurzen
h’otizen. Indes geben aurh diese Hinweise den1 Praktiker vielIach rech! wertvolle Wirilie und Anhaltspunkte fur das Verstiindnis und die Anwendung des Gesetzes. Es sei hier insbesondere auf die Mitteilungen iiber die englische Praxis in
den Flllen hingewiesen. in welcheii die Anspriiche teiiweise
Unrichtigkeiten enthalten (9 32A). oder auf d i e Fiage, ob
und inwieweit bei cheniischen Erzeugnissen Substanzschutz
unabhiingig vom Herstelliirigsverfahreii beansprucht werden
klinnen I338a). Diese und andereHinweisr aufdieEntwicklungdes
Pntentrechts in England und die Untenchiede, welche die
Novellen von 1919, 19% uiid 1932 pebracht hahen, erleirhtern
in niancher Beziehunp das Verstaiidnis des englischen Patentrechts. Dae Ruch: dessen Druck und Anordnung gut und iibersichtlmich ist. kann daher demjenigeii, d e r mit englischen Patenten
zu tun hat und etj nicht vorzieht. die englische Originalfassung
zu verwenden. warnistws empfohlen ne rde n.
Weidlich. [Be. 145.1
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VersntworWjch f i r
Versntwortlicher Redakteur: Dr. W. Foerst, Berlin W 35. - Verantwortlich fur gescbhftliche Mittdungen drs Vereins: Dr. F. &barf. Berlin W 35.
a) Zentralstelleiin~rhw~i~:
DipL-ln~.. H. Lmdncr, Berlin W 33; L) Anreigen: Anton Burger, Berlin-Tempelhof. - Verlag Cbmie, GmbH.. Berlin W 35. DA. IV. Vj. 1934: 13550. - Z m Zeit ist Anzeipnprekliste Nr.3
Driick: Mrrkiaclic 1)rurhnnstalt GmbH , Berlin h’ G5.
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