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Die Intensittsverteilung der Komponenten von H.

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4. D i e Zntene$tUt8verteClung der Eomponenten.
v o n Ha;
von E. G e h r c k e und E. Lau.
(Mitteilung aue der Physikalisch-TechnischenReicheenetalt.)
Die InteneitiLtsverteilung einer einzelnen Spektrallinie ist
durch die G a u s s ache Fehlerkurve bestimmt, wenn man mit
Rayleigh') annimmt, dal3 lediglich die durch daa Dopplereche
Prinzip gegebenen Einfliisse fur die Wellenlilngen ma6gebend
sind; andere Einfliisse , wie die finderung der Schwingungsphase durch ZueammenstilSe der MolekIlle, bedingen nach
Michele on 7 eine andere Funktion far die Intensitiitaverteilung
als die Gausssche, doch bleibt ihr Verlauf von sehr ilhnlicher
Art. P. P. KochS) hat die Intensitiitsverteilung der roteri
Cadmiumlinie 6439 A.-E. experimentell untersucht und hier
innerhalb der MeBgenauigkeit die G a u s ssche Fehlerkurve gefunden. Am Wasserstoff, welcher bei gegebener Temperatur
die breitesten Linien besitzt und daher die Intensitiitsverteilnng
besonders gat untersuchen lilSt, sind frUher nur die sehr breiten
Verteilungen der b e we g t e n Intensitat von Kanalstrahleii
untersucht worden,') und ferner von G e h r c k e nnd Lau6) die
Linien in der positiven Saule unter moglichst stilrungefreieii
Verhilltnissen des leuchtenden Wasserstoffs. Hier liegt einc
gewisse Schwierigkeit darin, da6 die Wasserstofflinien der
Balm erschen Seria enge Doppellinien sind und die Intensitiiteverteilnngen der Einzellinien einander Ilberlagern. Die geringeten Uberlagerungen erhillt man bei tiefer Temperatur,
und wir milchten im folgenden einige Angaben iiber die
Mag. 27. 8. 298. 1889.
A. A. M i c h e l e o n , Aetrophye. Journ. 9. 8 251. 1896.
3) P. P. K o c h , Ann. d. Phys. 42. S. 26 u. 26. 1918.
4) Literatur vgl. bei W. W i e n , Kanaletrahlen (Handbuch d. Radiologie) 8. 2Slff. 1924.
5) E. G e h r c k e u. E. Lan, Ann. d. Phys. 66. 8. 564 1921; 67.
1) R a y l e i g h , Phil.
2)
8.388.
1922.
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a,,. 575
Intensitilteverteilnlig von Hamachen, die sich am unseren Versnchen mit einer Entladungsr6hre, welche durch flllssige Luft
abgekahlt war, entnehmen lassen.
In Fig. 1 sind die Ergebnisse unserer Versnche fibersichtlich dargestellt. Es bedeutet die punktierte Kurve je eine
Gauss ache Fehlerknrve
- (d 1)'
J=2
10
1
wo die Ordinate J die Intensitat,
die Abszisse 61 die Abweichung der
Wellenlinge von der Mitte, gemessen
in Hnndertetel bngstriim-Einheiten bedeutet. Die Ralbweite dieaer Kurven
betrilgt 0,031 A.-E.,entsprechend einer
Temperatur des leuchtenden Wasserstoffs von - 97O C. Die ausgezogenen
Linien, welche in ihren oberen Teilen
iiicht von den theoretischen, punktierten Kurven zu trennen Bind, stellen
die yon nns an den beiden Komponenten von Ha gefundene, experimentelle IntensitPteverteilung dar, wie sie
mit Interferenzspektroskop von L u m mer und Q e h r c k e fraher in Fig. 6
der Taf.I unserei Abhaudlung a. a. 0.
von uns veraffentlicht worden ist
Intensitiitsverteiluiig voii H,,
(links die kkzere, rechts die lilngere
Fig. 1.
.Welle). Man sieht, da0 die Spitzen
und mehr a l e die Hillften der theoretischen Kurvsn mit
den experimentellen Kurven zusammenfallen, doch sind die
FuSe der beiden Kurven etwas voneinander verschieden;
bier zeigt die experimentelle Kurve eine etwas etiirkere Erhebung ale die theoretiache Kurve. Dieser Befnnd erklhrt sich
dnrch die Versnchsanordnung : das Intensititsminimum zwischen
zwei aufeinander folgenden Ordnungen der Interferenzen ist
nsmlich, wie bekannt, nicht vollstilndig ; besonders in der NBhe
dea Hauptmaximums jeder einzelnen Wellenlinge sind die
seknndhen Maxima keiiieswegs verschwindend, sondern von
576 E. Oehreke u. E.Lau. Die Iiztensitiitsamtduug der Kompvncnten.
der Griihnordnung, welche die Abweichang' der theoretischen
von der experimentellen Knrve tatsiichlich zeigt. So wird man
schlie0en diirfen, daf3 die Komponenten der Wm~sserstofinieHa
eine IntensitiStsverteilung besitzen, die innerhalb der erreichten
Beobachtungsgenauigkeit mit der G a u s s when Fehlerkurve
iibereinstimmt; dieses Ergebnis ist mit der Ansicht vertraglich,
daS bei der von uns sngewandten Erzeugungsweise von Hadie
Intensifitsverteilung jeder Komponente durch den 1)opplereffekt der leuchtenden Teilchen bestimmt w i d .
(Eingegangen 1. Mai 1924.)
h i c k von Mekger & WlttQ In Lelpzlg
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