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Die Kalkdngungsfrage und Ostpreuen. Von Prof. Dr. S. Goy Knigsberg. Verlag der Landwirtschaftskammer fr die Provinz Ostpreuen

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87. Jahrnann 18241
Neue BUcber
lich erweitert, und somit machte sich eine Umarbeitung des ersten
Kapitels notig. So wie es jetzt vorliegt, gewahrt es einen umfassenden Oberblick iiber die physikalischen und chemischen Eigenschaften
und Konstanten der in den tieneratoren ' und Gasmaschinen wirksamen Korper. Unter Beriicksichtigung der neuesten Forschungen
und Versuchsergebnisse wurde das den GeneratorprozeD bchandelnde
zweite Kapitel vollig neu bearbeilet. Zugunslen der zahlreichen
Neukonstruktionen auf dem Generalorgebiete ist die Mehnahl der
veraltelen Konstruktionen in der Xeuauflage ausgeschaltet worden.
Neu aufgenommen wurden die Drehrostgeneratoren, die zurzeit die
Uteren Druckgas- und Sauggasgenerntoren zunieist verdrangt haben.
Da die Generatoren nicht nur vorn Standpunkte ihrer Verwendbarkeit zur Erzeugung von Kraftgas behandelt wurden, sind auch die
Wassergasgeneratoren mit erortert worden. Die .Versuchsergebnisse
aus der kraxis sind naturgemla zumeist auf die Angaben der Baufirmen gegrundet; sie ermoglichen es, die Leistungsfahigkeit der verschiedenen Systeme miteinander zu vergleichen. Die Gasheizwerte
sind aus den Gasannlysen nicht unter Zugrundelegung einheitlicher
Werte berechnet. Es ware sehr zu wiinschen, daB die heute als
richtig anerkannten und von maagebenden Stellen auch angewendeten
CO 30,34,
Zahlen allgemein benutzt wurden. Und zwar fur je 1
H2 25,70, CH, 85,62, CaHI 139,39 und C6H, 329,78 WE. - lhrer Bedeutung entsprechend ist die Urteergewinnung in einem besonderen
Kapitel behandelt worden. Dasselbe ist der Fall rnit den wesentlichen Neuerungen, die auf dem Gebiete der Gasreinigung zu verzeichnen sind. Die elektrische Gasreinigung ist nur kurz erwiihnt,
tatsachlich wird sie heute bereits mit gutem Erfolg betrieben.
Ausstattung und Druck sind einwandfrei, bis auf einige Druckfehler. Figur 70 steht auf dem Kopfe.
Das vorliegende Werk, eine klare und iibersichtliche Darstellung
des gesamten Gebietes der Gasgeneratorentechnik, wird bei der chemischen Tndustrie, die ja ein gro5es und immer noch zunehmendes
Interesse an Gasbeheizung hat, eine gute Aufnahme finden. Allen
denen, die sich fur Gasgeneratorenfragen in irgendwelcher Hinsicht
interessieren, kann das Studium des Werkes von I h e r i n g sehr
Engelhurd. [BB. 223.1
enipfohlen werden.
GrundriB der Kristallogaphie. Von Prof. Dr. G. L i n c k . Fiinfte,
verbesserte Auflage. 292 Seiten, 621 Figuren und 3 farbige Tafeln.
(3.-M. 11
Jena 1923. Verlag von G. Fischer.
Die funfte Auflage des bekannten ausgezeichneten Werkes ist
P. v. ti r o t h zum achtzigsten Geburtstag gewidmet. Das Buch hat
alle seine Vorziige bewahrt, trotz der Schwere der Zeii auch seine
schone Ausstattung.
Henkd. [BB. 200.1
Stereochemie. Von Prof. Dr. E. W e d e k i n d. Sammlung Goschen,
Bd. 201. Dritte Auflage. Berlin u. Leipzig 1923. Verlng yon W. de
Gruyter u. Comp.
G.-M. 1,lO
Die Goschen-Blndchen haben einen doppelten Vorzug. Sie
bringen in gedrirngter Kiirze eine Obersicht iiber eiii Gebiet und
werden meist von namhaften Gelehrten verfa5t. Da5 W e d e k i n d
als Forscher auf dem Gebiete der Stereochemie die Abfassuiig des
Buchleins iibernahm, ist uberaus dankenswert, und wir sehen den
Erfolg darin, da8 bereits die dritte Auflage des N'erkchens erechien.
In ihr ist dieser Wissenszweig wieder, soweit als miiglirh war, auf
den augenblicklichen Stand der Forschung gebracht, und besonders
die Stereochemie der Verbindungen mit dreiwertigem Stickstoff und
A 1f r e d W e r n e s optische, aktive organische Kornplexverbindungen
neu behandelt. Jedem, der sich eine kurze Obersicht uber die Haupttatsachen der Stereochemie verschaffen will, wird in dam Werkchen
das Gewiinschte finden. Es sei warmstens empfohlen.
lienrich. [BB. 197.1
Handbuch der Mineralogie. Von Prof. Dr. C a r 1 IT i n t z e. Herausgegeben von Dr. G o t t I o b L i n c k und zahlreichen Fachgenossen.
Rd. I, Lief. 21: E l e r n e n t e , S u l f i d e , O x y d e , H a l o i d e ,
C a r b o n a t e , S u l f a t e , B o r a t e , P h o s p h a t e . Mit 66 Abb.
im Text. Berlin u. Leipzig 1923. Verlag von Walter de Gruyter & Co.
Das vorliegende Heft behandelt aus der Gruppe der normalen
Salze dreiwertiger Metalle in Fortsetzung der 20. Lieferuiig die
Mineralien Monazit, Pucherit, Stibiotantalit, Carminit. Als Anhang
zu den Salzen der Orthosluren werden die wenig untersuchten und
zweifelhaften Mineralien Natrophit, Xanthiosit, Arugit und Kochelil
kurz besprochen. Es folgen sodann von den Salzen der Pyrosiuren,
und zwar denen mit zweiwertigen Metallen: Tripuhyit, Atopit, Mikrolith, Koppit; von den Salzen rnit dreiwertigen Metallen: Plumboniobit,
Yttrotantalit, Samarskit, Hielmit. Zum Schlu5 werden von den Salzen
der Metaeuren, aus der Grunpe der Metatantalate und Metaniobate
von zweiwertigcm Eisen und Mangan behandelt die Mineralien Mossit,
Tapiolit, Columbit, Tantalit. Auch das vorliegende Heft ist in jeder
Reziehung auf der Ilohe wissenschaftlicher Forschung.
Schucht. [RR. 207.1
Die Kalkdiingungsfrage und OetprenSen. Von Prof. Dr. S. G o y ,
Konigsberg. Verlag der Landwirtschaftskammer fur die Provinz
OstpreuOen. 31 Seiten.
G.-M. 0,EO
In der neueren Zeit hat die Fraae der Bodenversiiuerung die
besondere Aufmerksamkeit der Agrikulturchemie und Landwirtschaft
auf sich gezogen. Verfasser hat es unternommen, diese Frage
213
..
nach allen Richtungen hin einer eingehenden Besprechung zu unterziehen. Er legt in dem ersten Abschnitt ,,Bodens;iure und Kalkdungung" dar, wie die Aciditat der Boden entsteht, wie man sie bestimmen und durch cine angemessene Kalkdungung bekiimpfen kann.
In einem besonderen Kapitel werden die Regeln der Kalkdungung
dargelegt.
In dem zweiten Teil der Schrift ,,Der Kalkhunger der o s t p r e d i schen Boden" wird eingehender die Versluerung der Provinz Ostpreu5en - zu 67 % - a n Hand von rund 1800 Bodenproben gezeigt,
und an Hand von Tabellen und Karten die Versauerung der einzelnen
Kreise und die Versiiuerung einzelner Zonen der Provinz nachgewiesen.
Die Ausfuhrungen G o y s sind durchaus sachkundig. Es ist zu
wunschen, daD sie eine weite Verbreitung und Beachtung finden
Lemmermunn. [BB. 219.1
werden.
Leitfaden zur Untersocbung der wichtigsten ktinstlichen Diinger. Von
Dr. W. P e y e r und K a t e F e c h n e r. Verlag von M. u. H. SchaG.-RI. 0,75
per, Hannover 1923.
Auf 28 Seiten werden die nnalytischen Untersuchungen der Kalisalze, Phosphorsiiuredunger, Stickstoffdunger, Kalkdunger und einiger
Mischdunger besprochen. Das Buchlein ist fur Anfanger bestinimt
und als solches zu bewerten. Es enthiilt auch einige Ungenauigkeiten. So wird unter anderm angegeben, daa das schwefelsaure
Ammonink durch Einleiten von Gaswasser in Schwefelsaure gewonnen
wird. Eine Reihe neuerer Diingemittel, wie Leunasalpeter, Harnstoff
ist nicht berucksichtigt.
Lernrneroiann [BB. 192.1
Laboratoriumsbuch Iiir die Tonerde- und Aluminiumindustrie. Von Dr.
techn. H e i n r i c h H i 11 e r , Landeck (Tirol). Halle 1922, Wilhelm
G.-hl. 2
Knapp. 32 Seiten.
Der hlangel an Schwermetallen und ihren Erzen steigert dauernd
das industrielle Interesse an der Tonerde- und Aluminiumgewinnung.
In gleicher Weise gewinnt Elektrokorund (geschmolzene Tonerde) fur
Schleifmittelzwecke und als hochfeuerfester Stoff sleigende Bedeutung. In allen an diesen Gebieten interessierten Kreisen wird die
kleine' obengenannte Schrift, die direkt aus der Laboratoriumspraxis
hervorgegangen ist, willkommen geheif3en werden. Ihr besonderer
Wert liegt in ihrer ubersichtlichen Form: Unter Vermeidung auch nur
der geringsten Weitschweifigkeit werden alle auf diesem Gebiet in
Betracht kommenden Untersuchungs- und Verarbeitungsmethoden,
Rohstoff- und Betriebsanalysen, Hilfs- und Abfallstoff-Untersuchungen
in den Kreis der Betrachtung gezogen und klar beschrieben.
Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die beiden heute fur die
Tonerdegewinnung und Aluminiumerzeugung in Anwendung Itommenden AufschluRverfahren fur Bauxit, erstens das ,,nasse" Verfahren
nach K. J. B a y e r und zweitens der SchmelzaufschluB durch Soda. Die einzelnen Abschnitte des Buches sind derart angeordnet, daf.3 die
Untersuchungsrnethoden dem Fabrikationsproze5 entsprechend der
Reihe nach-behandelt werden. - Zum Schlusse sind noch einige Verfahren angefuhrt, die in Tonerdefabriken haufig ausgefiihrt werden
(z. B. die Natronfabrikation), ohne mit dem Fabrikationsprozefl in
direktem Zusammenhang zu stehen.
Singer. [BB. 229.1
Pacbausdriicke der physikalischen Cbemie. Von Prof. Dr. R. K i s c h.
Ein Worterbuch. Zweite, vermehrte u. verbesserte Auflage. Verlag
von Julius Springer. Berlin 1923.
G.-M. 4
Dieses willkommene niichlein ist nun in xweiter Auflage erschienen, ergiinzt durch etymologische Erklarungen vieler Fachausdriicke
und durch Beispiele fur manche der Dellnitionen. Bei einer groBen
Reihe von Stichproben sind mir irgendwelche sehwerwiegende lrrturner nicht aufgefallen. Vielleicht sind folgende Hinweise dem Verfasser nicht unerwiinscht: es fehlt der wichtigenegriffder A t o m z a h 1;
- bei dem Regriff des isotopen Elenlent6 sollte bernerkt werden, da5
er nicht bloa bei den Radioelementen wichtig ist, sondern nach den
Untersuchungen von A s t o n far die Elemente iiberhaupt; - bei dem
Regriff des Kolloiden sollte wohl entschiedener betont werden, da13
die Teilchen eines kolloiden Gebildes im Gegensatz zur Auffassung
von G r a h a m kristallinisch sein konnen; - beini Ultramikroskop
bleibt eine Remerkung uber die noch erkennbare Tcilchenqrode
besser fort; sie hannt zu stark von der Lichtstarke und der Differenz
der Brechungskoeffiziqnten, yon Dispersionsmittel und disperser
Phase ab.
Freundlich. [BB. 182.1
Die Industrie der Stein$ohlenteerveredelnng. Von F r i t z S c b r e i h e r .
Friedr. Vieweg & Sohn. Braunsehweig 1923. G.-M.6, geb. G.-M. 7,50
Unter Steinkohlenteerveredelung versteht Verfasser des vorliegenden Biiehes - nicht ganz im neuzeitlichen Sinne - die Aufbereituno, Brikettierung und Destillalion der Steinkohle iind des
Teers. Die Beschreibung der mit diepen Arheiten sich befaceenden
lndustrie iqt das Thema seiner Ausfubrungen. Zweifellos iat dem
Werk zugute gekommen, d35 Verfaqser BUS eigoner Praxis tlber
ein reichea Mat3 von Erfabrungen verfiirrte, die er, im Verein mit dem
aus der technischen Literatur entnomrnrnen Material, bei der Schilderung der in Betracht kommenden Verfahren verwerten konnte. Er
wollte. wie es in der Vorrede heist. in erster Linie dem i n der
Kohlenindustrie tiltigen Ingenieur einen Wegweiser fur seine A1 beiten
geben, und SO hat er auch, um dies gleich vorweg zn nehmen. den
rein technischen Teil der Betriebe besondere eingehend und liebevoll
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