close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Die Kartoffel- und Getreidebrennerei. Handbuch fr Spiritusfabrikanten. Landwirte und Techniker. Von Adolf Wilfert. A. Hartlebens Verlag. Wien und Leipzig 1925. Chem.-techn. Bibliothek Bd

код для вставкиСкачать
1082
~____
- _ ..-
Neue Bticher
des Blutes aufheben (V), und die Enzymdrogen (VI) an. Darauf
werden im VII. Rnpi.te1 die Bitterstoffdrogen behandelt, eingek ilt nach d.em vsrwendeten Pflanzanteil. Im VII1.-XI. Kapitel
finden wir D'rogen, die besitimmte Geschmacksempfinduugen
(Tor allem €iir bitter) aufheben, Diuretica, Antisudorifica und
d4e Vesikanzien. Dlas XII. Kapitel handelt von den Farbstoffdmrogen, die nach chemisch'en Gesichtspunkten ,in acht Un'tergruppen eingeteilt sind, und das XIII. und letzte Kapdtel (irrtiimlich lim Druck als XII. bezeichnet) von der eigentlichen Domane A. T s c h i r c h s , den Harzen, die wiederum in ac6t
Gntergruppen zerlegt sindm. Fast hat man hier den Eind'ruck der
i;'herorgan.isation. A. T s c h i r c h selb,st definiert dfie Harze
als einen physilialiseh-teeh~ischenB.egriff: Eis is4 die Summe
besonderer Eigenschaften, die einer Substnnz d,en Namen Harz
verschafft: Unloslichkeit in Wasser, Loslichkeit in Alkohol und
Ather oder einem yon beiden, Erweichen beim Erwarmen,
Schmelzbarkeit (nicht im streng physikaliqchen Sinne) zu ein'er
kl,ebrigen Fliissligkeit, Eintroclinen deT Losung zu einem durchsichR,igen Lnck, relative Resistenz gegen Reagenzien und vollliommene gegen l?iulnis, Verbrenn'en rnit rui3end'er Flamme,
Fahigkeit sich zu polymerisieren. Die Verwendung als Arzneistoffe ist meist auf Beisubstanzen zuruckzufuhren, da die
eigentliche Harzsubstanz den Magendarmkanal unverandert
passiert. lJm so wertvoller sind sie zur Bedeckung von Wunden und fur die Lackfabrikation.
Das nunmehr f'ertig vorliegende groSe Werk ,ist nicht nur
fiir dien Pharmazeuten, den e s ja in erster Linie angeht, sondern ebenso fiir den Cheniker eine Fundgrub'e d,er B'elehruug
~undAnrepuag, fast mochke ich sagen, w g a r in erhoh2em MaSe.
I)er Ch'emiker pflegt wahrend seines Studiums aui3er Chemie
noch Physik und Mine'ral'ogie zu treiben, gewii3 fur ihn unentbehrliche TiVissenschaften. Die Minerdogie vermlittelt ihm auch
Kenntnlis und Verstandnis d e r aus d.em Min'eraEreiche stammenden Rohstoff e. Bei weitem mannigfaltiger, b e h n g e i c h e r und
f i i r viele Zweige d~erIndustrie wertvoller sind jedoch d,ie Rohstoffe ans dem Tier- und namenllich Pflan~en~reiiche.Rein Chemiker, dler die vorliegende Pharmakognosie eines eingehenden
Stud iums wiird'igt, wird den groRen Gewinn abistreii'ten kiinnen,
den er dadurrh geh'aht hat, selbst wenn e r aus Mange1 an botanisrhen Kcnntnissen nicht allem Gebotenen rnit vollem Verstiindlnis ZLI begegnen vermag. Pharmakognosie, in richtiiger
Weise. nicht einseit,ig vom botanischen Standpunkte aus, gelehrt. vermitt,elt 'Warenkenntnis, aher auch volks- und weltiftlliche, kultur~es'chichtliche und medizinisch-pharma-chemisehe Kennknisse und Erfahrung. Gerade in dieser
Hinsicht ist d.as vo'rl~iegendeWerk muist,ergultdg. W ir danlien
daher von ganzem Herzen dem Verfasser und begluckwunschen
den fast 70 Gihrigen. daR es ihm vergonnt gewesen isst, sein
Rielsenwerk in geistiger und korperl!icher Fri;s'che zu vollend'en.
M6chte ihm dadnrch gedankt werden. da13 die Pharmakognosie
in Peatschland allen in &en wirtschaftlichen V e r h a h i s s e n der
Lander lieqend,en Schwieriglteiten zum Trotz ein'e Wiedergcburt erfahrf.
Gndnmer. [BE. 196, 301, 360,65, 130 und 284.1
f h r iitherisrhe Ole, RieehstofDe usw. Rericht von Schimmel &
Co.. Miltitz b. Leinzig. Ausgabe 1926
Der Rericht 1926, der zu.qleich der 50-Jahre-Rerirht ist,
deckt sich in seiner Anordnung im wesentlichen rnit dem letztjabrigen Rerichte. Sehr interessant im Handelsteil sind die
Preiskurwn fiir CitronenGI, bitteres Orancenol, siiSes Oranpeniind Rergamottijl fiir d a s Jahr 1925, die unerwsrtet wilde
Preissehwanltun~enzum Ausdruck bringen. Die Besnrerhunq
wissenschaftlicher Arbeiten ist mit gewohnter Sorgfalt durchgefiihrt. Der verstorbenen Mitarbeiter der Firma Dr. B e r t r a m , Dr. Frhr. v. R e c h e n b e r p und Dr. S i n: o n wird
in anerkennender Weise gedacht. Einige hiibsche Illustrationen siad beigefiigt.
Klingemnn. [ER. 159.1
Die Ksrtofiel- nnd Getreidebrennerei. Handbuch fiir Spiritusfabrikanten. Landwirt'e unld Technlik'er. Von A d o 1f W i 1 f e r t. A. Bartlebmens Verlag. Wi'en un'd Lednzig 1925. Chiem.
t'echn. Rihliothiek, Rd. 118.
G'eh. M 9,-; geb. M 10.Die dritte, von W.W i I f e r t neu b,earbeitete Aufl'aqe des
TI. Bandes d e r Spiritusfabrikation, enthalt die Kartoffel-. Getreid,e-, Melawe- und Riibenbrennerei. ldie Kunsthefenbereitung, PneBhefenhabrikation und Gewinnung dee Alko-
________
[angewandte
Zeitschrift fur
Chemie
-~
hols aus der Mai,sch.e. Auch b,eriiclus#ichbigtsi,e di.e Gewinnung
d.es Alliohols aus Holz, den Sulfitablaugen und aus Carbld.
Gegenuber d,e'r vorhergehend:en Aufllage zieigt das Buch Emeitserungen und Erganzuugen. Die im ersten Band 'ausfuhrlich behandelten Abachnittie, wie Rohstofflehre, Malzbereitung, Dampfprozel3 und Maischebereitung werden der Ubiersicht halber kurz
besprochen. Die wissen#schaftlicheLehre von der Spiritustabrikation ist in leicht verstandlicher Weise unter Beachtung der
neuneitl'ichen Fo'nschung wi'egergegeb'en worden. Bei der B,esprechung der Garung und ihren Erscheinungen wimrd auch
die Frage dmer Gargefafie urid ihre Eignung b.eleuchtet. Sehr
eingehrenmd wird die Bereitung ,d.er Kunsthede b,ehandelt, doch
ware eine ,ausfuhrlichere Bearbeitung der Getrei,d.e- unld Kornbpenn,erei wunsch,en'swert gewesen. Die Beschreibung d e r Prei3hefefabrikabiou bringt das Wi.ener Verfahren ausfuhrlich, dias
1,ufthef.everfahren n4cht ausreich'enld der Nceuneit ent'sprechend.
hlelass'e- und Riibenbrennepei weadten in zweclimaijiger Weim
geschildtert. Das Wesen der Pestillation und 'die Entwicklung
der D'estillationsappa~atewerden in au#sreichendIer We'ise bmesprochcen, nebmen der Rjektifikaition 'des Baanntwein's wird auch
dcie Rleiinigung durch hochalttive Filterkohl'e geb'racht. Den
SchluS des mit v,ielen erlauternsden Abbildungen ansgestatteten
Buches bild.et clime Untersuchung und Bmegntachtung von Spiritus, dime 'diem Meithodenbuch des Verbandes der landwirtschaftlichen Vtersachssitationien in 6st'erreich entnommen sinld. Die
von den jetvigen deutscheii vi,elfach abweich,enden Verfahren
er'sch'eiuien ai'eHeicht diarin b'egriind'et, daS das Buch blesond,ers
fii'r die Betriebsweise iist'erreicbischer Brenmreien zuqeschnitten ist. Auch dem deutschen Praktiker durfte es viele
Anregungen und in Vlerb4ndung rnit d'em I. I3a)md einse gut'e
Grundlage fur die Verarb,eitung d e r Rohstoff e auf Spiriltus
geben.
Dehnicke. [BB. 247.1
Introduction a L'Btude des Colloides. Von W. K o p a c z e w s k i.
Doc'teuT en mi?decine, Docteur des sciences, Gauthier-Villars
et Cie., Editeum. Park 1926.
16 Fr.
Der Aator, der bereits mehrere Biicher peschrieblen hat,
e der
und sich b'esond.e:rs fiir die Anweacdung d e r K o l l ~ i d ~in
Technik unld Medizin inleressiert, versucht hier eine Ein,fiihrung in das Siaclium d e r Kolloi,de zu geben, die fier spevielPen
Richtung des Verfaslsers entsprechend, hauptsachlich physikaliss,ch ori'entliert ist. Dies geht unter an,derm deutlbich aas dem
Satze SeiPe 204 hervor, wo Verfasser b.ei Besprechung der
Ko'lloi'dtherapie behauptet, NdaS die Kolloide keine spevifische
Wirkung ausiibien konnen (,,. . . . que lea col.loMes, en t.ant qae
colloTdes, n e peuvenit pas avoir d e specificit6 chimique").
!m bistorisch,en Teil hebt K o p a c z e TV s k i die Verdienste
S e 1 m i s gegenuber G r a h a m hervor. Er meint, daf3 S e 1 m i s Arbeiten nur deshalb in Vergesenheit geraten sind,,
weil mer nficht dire Worte Colloid, Hydro,sol usw. erfunden hat.
Verfmser iibersieht hier vollstlndiq, Ida0 S e 1m i .der eindge
gemeinsame Merkm,ale .dser Kolloide hervorgehobeu bat, sein
eiqenles Werk in Minkredit pebracht hat, rladurrh. 'da13 er den
Gegenstand seiner Untersuchungen, die KolloidlBsungen, mit
dem wegwerfenden Ausdruck Pseudolosung (Srheinlosunq) bezeichnet und sie bloi3 als Qusnensionen hinqestellt hat.
G r .a h a m st,ellte hinpegen bewundemd die G,eqensBtne
zwischen zwei verschieden'en Arten von Liisungen f s t , wiee
aiif die Be'deutunq de r P,inlvse hin. die sofort von L i e b i e:
aufqegriffen wurde, jder einine niitzlichp Anwpnid~uncen d*afiir
fand; G r ' a h a m hat ferner im G,egmsaiz zu S e 1m i vorsichtiq die Miiqlichkeit angedeutet. daf3 die Kolloi'de sich von den
Kristalloiden durch griiijeres Mol~ekulargewicht unterscheiden
kiinnten. Also nicht ein funslamentaler Geqensatz, wohl ober
eine quantitative Verschiedenheit wird der theoretischen Betrachtunc zuqrun,de geleqt.
Als Vorzuq mdes Eaches m6cht.e d,er Referent ,di,e Aufnahme
des Bildes von M. v. S m o I u P h o w s k i , d.es hervorrarzenden
the'oretischen Physikmers und Mitbegriinder's 'der Kolloidnhpsik
anfiihrlen.
Zsiyrnond!l. [BB. 331.1
Farhenchemisrhes Prsktiltum. Von M 5 h 1a u - R 11 r h e r e r.
3. Auflage bei de Gruvter & Co. Berlin 1926. X u. 389 S.
Preis in Leinwand sebunden M 22.Das bekannte Prnktikurn M 6 h 1 P 7 1 s n n d R 11 c h A r e r s
lieat in schiiner. dritter Auflage vor. Es unterscheidet sich in
nichts von der letzten Auflage, trotzdem die Verfasser in dem
~
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
200 Кб
Теги
die, hartleben, techniken, landwirte, bibliotheca, wien, und, chem, leipzig, verlag, spiritusfabrikanten, von, adolf, kartoffel, wilfert, 1925, techno, handbuch, getreidebrennerei
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа