close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Die Kartoffel. Von W. Krner u. W. Vlksen. (Beiheft 9 zur Zeitschrift ДDie ErnhrungФ.) 130 S. 4 Abb. J. A. Barth Leipzig 1942 Pr. kart. RM

код для вставкиСкачать
Pm iibrigen herrscht iiber die Cheinie der Inhaltstoffe iioch L'iiklarheit; eiu herzwirksames Glykosid ist bekannt, tyraniin-haltige
Stoffe iind Saponine sind dagegen iioch iniiiier unistritten.
Irn vorliegenden IIefte wird iieberi einer botanischeii uiid
folkloristischen Eirifiihrurig uber klinische, z. T. bereits anderwarts
veroffentlichte Untersuchungen berichtet. So fand z. B . R o c h bei
iiitracutaiier Irijektion von Mistelextrakteii an Tieren starke Entziindung urid deutliche Xekrose. Er konnte weiterhin eine ziemlich
starke, carcinomzerstorende Wirkuiig beobachten. Iiidcs ist, \vie
er in einem anderen Beitrag selbst betont, bei Carciiioni eiiie vorsichtige Grf olgswertung geboten.
Von den Mistelerzeugnisseii wird Plenosol gegcii chronische
Arthrosen, zur Schmerzlinderung und BekHmpfung der Kachexie
bei Carcinoni sowie zu dessen lokaler Bekampfung arigewandt.
Zur Behatidlung von Arthrosis deformans empfiehlt Elsmr nach
eigenen guten Erfolgen Plenosol A. Viscum album-Teep wird bei
Hypotonie, Arteriosklerose und Asthma gegeben, gegen Epilepsie
ziir Nachpriifang vorgeschlagen.
0. C. S c i ! m i d t , Berlin-Dahleni. [BB. 99.1
Triiithanolamin und andere Athanolamine. Von E. J . P i s c h e r .
3. Aufl. 213 S. Allgem. Industrieverlag. Berlin 1942. Pr. geb.
RM. 14,-.
Die Monographie wurde bereits ini April 1940') besproclien.
Der danials vorgelegten 2. Auflage folgt hente die 3., stark erweiterte und verbesserte. Zu ihr werden alle diejenigen gerne
greifen, die sich einen Uberblick iiber das Gebiet der Alkylolamine
verschafferi wollen. Un-rfindlich ist, warum der Vf. wiederuni
einen Titel fur sein Buch hat, cier schon fur die 2. Anflage zu eng
,,Triatlianolwar, anstatt die Schrift - wie seinerzeit aiigeregt
u n i n urid andere A l k y l o l a m i n r " zu lxtiteln.
Hetzer. [BB. 109.1
Arbeiten iiber Kalidiingung. 3. Keihe. Von A. J a c o b 11.
F. A l t c n . Herausgeg. von der Wissenschaftl. Ahtlg. des Deutsclien Kalisyndikats. 436 S . , 32 Abb. Verlagsgesellschaft fur
Ackerbau m. b. H . , Berlin 1942. Pr. geb. KM. 12,-.
Das Ruch enthalt 27 Arbeiten aus den Gebieten der Agrikulturchcmie, der Bodenkunde und der Landwirtschaft, die ein
Zeugnis ahlegen von der umfangreichen Tittigkeit der Landwirtschaftlichen Versuchsstation des Deutschen Kalisyndikates. Vier
Aufsatze behandeln analytische Methoden, deren srandige Verbesserung gleich wichtig fur die wissenschaftliche Forschung und
ihre Nutzanwendung ist. Besonders wurden colorinietrische und
riephelometrische Bestimmungsmethoden bearbeitet. Die drci
bodenkundlichen Arbeiten enthalten u . a. die wichtigen Forscliungeii
(ler Anstalt iiber die Zusammensetmng cier Tonfraktion des Bodens
sowie Betrachtungen iiber den Wasserhaushalt und die TJntersuchung der Boden. Sieben pflanzenphysiologische Arbeiten befassen sicli u . a. mit Betrachtungen iiber die Nahrstoffaufnahinc
der Pflanzcn sowie mit einigen Sonderfragen der Kaliwirkung. Es
folgen sieben landwirtschaftliche Arbeiten; sie enthalten u. a. die
Ergebnisse eines seit 1930 laufenden Dauerdiingungsversuches
sowie Aufsatze iiber Anwendung und Wirkung der Kalidiingung
aaf Menge und Giite der Ernten. Den SchluB bilden sechs Arbeiteii
iiber Fragrn der tropischen Lsndwirtschaft. Viele Abbildungeii
und Tafdii unterstiitzen die Darlegungen. Das Studium des
Buches ist ebenso interessant wie lehrreich.
0. Lemmewfiann. [BB. 119.1
.
Holzschutzmittel, Priifung und Forschung Von B. S c 11u l z e ,
G. B e c k e r , G. T h e d e n . (Wissenschaftliche Abhandlungen tler
tlentschen Materialpriifungsanstalte~i,11. Folge. Heft 3.) XX S.,
34 Abb. Springer-Verlag, Berlin 1942. Pr. geh. KM. 1 6 , Y O .
Iin i\nschluB an das im Jalire 1940 erschienerie 1. Heft
werden in tler vorliegenden zweiten Folge wvqitere Arbeiten der werkstoffbiologischen Abteilung des Staatliclien Materialpriifungsariites
(Prof. Schulze) veroffentlicht. Ijer erste Beitrag bringt eine Ubersicht iiber die an anderen Stellen bereits veroffentlichteii Arbeiteii,
irisbesondere iiber Feuchtigkeitsanspriiche der Pilzarten, Biologie
der Anobien, Beitrage zur Priifung von fungizideri und insektizideri
Holzschutzmitteln und Beobachtungen bei der Bekampfung von
holzzerstorenden Insekten. Die weiteren Arbeiteri beschaftigen
sich vornehmlicli mit den Bekanipfuiigsrersucheli von holzzerstoreriden Insekten; an ihnen sind a.Recker und Erna Schulz
beteiligt ; hierbei werden die Ergebnisse tler durchgefiihrten
Holzschutzmittelpriungeiiniitgeteilt, Auch Bekatnpfungsversuclie
VOII Termiten (Becker) werden behandelt, wobei mit einer in Suditalien aaftretenden Art gearbeitet wurde. Bin weiterer Beitrag
(,?Sc.hulze11. Theden) befa5t sich mit dem Eindringungsvermogen
von Holzschutzmitteln in das Holz. Es wurde hier versucht; Beziehungen zwischen der Art der Auftragung des Mittels, dessen
spezifischer Beschaffenheit und dem Versuchsholz (Kiefernspliiit)
festzustellcn. Ferner wird in einem weiteren Beitrag ( T h e d m
u Schulze) das Brgebnis vergleichender Untersuchungen iiber,
die Zerstorungskraft und das Wachstuni verschiedener Coniophorauncl Merulius-Stanime mitgeteilt, 11-oriiber bereits mehrfach verijffentlicht wurde. SchlieBlich werden Angaben iiber die Feuchtigkeitsanspriiche des Blauepilzes und sein Verhalten gegeniiber
Kernholz gemacht (Theden).
I)
Vgl. diese Ztachr. 54, 157 [1941].
\Vetin auch nianche Mitteiluiigen bereits w i t langeni bekanrit
sind und daher eine Bestatigung unserer Kenntnisse bringeii.
so sind doch viele Arbeiteri fur die weitere Holzschutzforschuny
von grouer Bedeutung und claher sehr zu begriioen, zuxnal vie1
FleiD fur sie verwandt worden ist. Einige Arbeiten, z. B. dic
iiber das Eindringungsvermogen voii Holzschutzmitteln, sintl
etwas einseitig durchgefiihrt und erschcinen daher noch erganzungsbediirftig.
L i e s e . :BB. 107.1
Geschichte und Technik des Bernsteins. Von I,. S c h r n i d .
(Deutsches Museum. Xbhandlungen und Berichte Heft 3.) 34 S.,
9 Abb. VDI-Verlag, Berlin 1941. Pr. geh. KM. ----,go.
Die vorliegende kleine Schrift des als Bernsteinfachniann
bekannten Vf. wendet sich an breitere Kreise und verinittclt
in vorbildlicher, klarer und gedrangter Form alles Wissenswerte
iiber Wesen und Ursprung des Bernsteins, seine Bedeutung in vorgeschichtlicher und geschichtlicher Zeit, seine Gewinnung, ,411fbereitung, Eigenscliaften uiid Verwertuiig. Bei dern Interesse,
welches gerade der Bernstein als das ,,Gold des Nordens" iin GroBdeutschen Reich wieder gewinneri konntc, mird das Buchlein sicher
J . Sc/icib?r. [BH. 100.1
\-ielen sehr \villkommen sein
Koloniale Nutzpflanzen. E:in I,ehr- und Nachschlagebnch. Von
F. T o b l e r n. H. U l b r i c l i t . 240 S., 61 Abb. S. Hirzel, Leipzig
1942. Pr. geh. RM. 6,80, geb. KM. 8.--.
Das mit Wiedergabeii bisher unreroffentlichter Lichtbildaufnahmen gut verseliene Huch ist eine sehr begriiBenswerte, eine
Liicke ausfiillende Xeuerscheinung. Als Il'achschlagewerk und
Ratgeber ist es fur alle die bestirnmt, die sich iiber in iiberseeischeii
Gebieten wachsende Nutzpflanzen und deren genutzte Erzengnisse
unterrichten wollen. Nicht nur Lehrern, Pflanzern und Reisenden.
auch Handel nnd Gewerbe, Angeliorigen der Pharmazie, der Lebensrnittelkunde und zahlreichen Industriezweigen kann es Quelle der
Ilelehrung sein. Das Bucli sol1 keine vollst5iidige Kohstoffkuntle
iiberseeischen Pflanzenwachstums sein; es betont die koloniabotanische Seite, streift chemische 13eschaffenheit iind Zusammeiisetzung meist nur kurz und behandelt die einzelnen Erzeugnissc jc
iiach Bedeutung ausfiihrliclicr oder kiirzer, insgesamt in knapper
Darstellutig. So gclingt es, auf rerhlltnismaiWig geringeni Kaurn
fiir eine grofie Zalil von Nutzpflanzen die Stammpf1:inz~eund ihre
ilbarten, ihre Heimat, Verbreitung und Anbauweise soxie (lie
Gewinnungsart, Anwendung und Bedeutung ilirer Erzeugnisscz
klar, anschaulich u r i d allgeniein verstandlicli auf (>miid nieisterlicher Sachkennt~iiszu schildern. Hauptgruppen sintl Xalirangsmittel-, E'ett-, Genuhiittel-, Gewiirz- und Faserpflanzeri ; fernrr
solche Pflanzen, die Kautschuk, Harze, U'achse, Farbstoffe, G e r b
stoffe, Arziieimittel, Insektenbekanipfungsmittel uiid Hijlzer
liefern.
Die Scliwierigkeit der folgerichtigen Ihrclifiilirung eincr
wesentlicli r o n i Verwendungszwcck ausgehendeii Einteilung ist
riicht vollig iiberwunden, doch ermoglichen die Inhaltsiibersicht
und das Schlagworterverzeichnis das schnelle Auffinden des Gesnchten. Ein Verzeichnis allgemeiiien einschlagigen Schrifttunis ist
vorangestellt; einzelnen Gruppen sind kurze Schriftturnshinweist.
beigegeben. Fiir die zii erhoffenderi weiteren Auflagen des Huchca
sei angeregt, ciiese Schrifttumszusarniiienstellungen so iiusz~igestalten, daW derjenige, der sich iiber Einzelerzeugnisse genauer
und xioch i n anderer als kolonialbotanischer oder -1andwirtsch:iftlicher Hinsicht, z. B. iiber Verarbeitnngsfrageii, unterricliten w i l l ,
die bedeutendsten Werke dariiber angegebeii findet.
1)ruck und Ausstattung des liuches sinci x u loben. Srine
weite Verbreitung und baldige ~utzb:irwerduiig in deiitscheti
Kolonialgehieten sind zii wiinschen.
H . J'i,n,rkc. [ R H . 83.1
Die Kartoffel. Von 1%'. K r o n e r u. W . Volkseii. (Beiheft 9
zur Zeitschrift ,,Die Ernahrung".) 130 S., 4 -4bb. J . A. Bartli,
Leipzig 1942 Pr. k a r t . RM. 3,80.
Die Erkenntnisse iiber die Kartoffelknolle als Nahrungsniittel urid als Ausgangsstoff fur Lebensmittel finden sich iiii
Schrifttum auoerordentlich verstreut und sind deshalb zusammeiigetragen worden. Der Einleitung iiber die Bedeutung des Themas
folgt eine Ubersicht iiber alle chemischen Stoffe, die in der K a r toffelknolle festgestellt worden sind (einschlieUlich Wirkstoffe,
Alkaloide, Spureiielemente u. a.). Sodann werden an Hand
der verschiedenen agrikulturchemischei, lebensmittelcheniisclien,
physiologisch-chemischen und ernahrungsphysiologischen sowie
technologischen Arbeiten die physikalischen, physikalisch-chemschen, chemischen, kiichentechnischeri und ernahrungsphysiologischen Eigenschaften der Kartoffelknolle crliiutert, die einen
lebenden Pflanzenteil verkorpert und infolge ihres Stoffwechsels
dauernden Anderungen und Bindungen in ihrer Zusamniensetzung unterliegt. Die Einfliisse der einzelnen Paktoren a d
die Beschaffenheit der Kartoffelknolle (wie Saatgut, Boderi,
Vorfrucht, Diingung, Klima, Witterung, Keifestand des Erntegutes, Lagerzeit und Lagerbedingungen, Krankheits- und Ilrschadigungsbefall) sind behandelt. Bei der Besprechung der Untcrsuchungsergebnisse wird vielfach auch das Bestiinmungsverfahren
kritisch beleuchtet. Das Schrifttum, auf dem die Darstelluiig fulJt,
ist auf 28 Seiten umfassend angegeben. E n ausfiihrliches Sacliverzeiclinis erleichtert den Gebrauch des U'crkes. Dos Bucli
97
fiillt eiric 1,iicke iii i1c.r Literatur alis und kann enipfolilrn wcrden,
V O T :illcm, mxil ni;iii t1nn:rt.h It.iclit originnlnrheiten n i m Stntlinm
hvr;inziclicii I G I I ~ I I
:lfr/.rm
1 I{B. 1.1
Kunstharze, i'liemisrrius, I\
ii
untl Eigeuschaften. Von
H. W a g n e r uiiter Mitarbeit yon 1-1.F. S a r u . 186 S. 16 Abb.
~i 1Farbentafelti. J . F.Lehrnanns Verlag, ?rliinclieii-Berlin 1941
I+-. br. RM. $I,--,
geb. KM. 10,20.
I k r durcli sciiie reicheii \.er(jffeiitlicliuiigeii :iui den1 Gebiete
tler Pigmente urid der waWrigen Bindemittel in der Mal- und Anstrichtechnik gut bekannte Autor h a t e s meisterhaft verstandeii,
in gedrangter Form eine klare Darstellung der heute wichtigsten
iilmbildenden Lackrohstoffe zu geben, wobei er in Polykondensationsharze, ~'olymerisationsharze, abgewandelte Naturprodukte
und anderweitige Kunstharze einteilt und Celluloseester sowir
Kolophoniumliartharze hrwiiUt nicht nahrr hrspricht.
Das l$iiigt,lic.n:iuf dii. jc\\ cili:c Grschichtc sowic die Hinweisc.
: i u f (lie ciiisrliliigigv 1,itrratiir iti:~chvn d a s 131i(-I1 iiir jetlcn in d c r
Lacktechnik tatigeri Chemiker interessnnt nnd wertvoll. Die nur
tlns Wesentliche beriihreiide klare Pnrmulierung, einige Tabellen
mwie der Hiriweis aiif die entsprechrnden Handelsprodukte geben
jrdem Leser eine gute Einfiihrung i n das Gehiet der heiite in der
Lacktechnik gebrauchten Kunstharze.
Wenn man \-on einigen in einer Erstauflage unvcrmeidlichen
1)ruckfehlern absieht, inochte man tloch die Frage aufwerfen, ob
tlcr Hegriff ,,Kunstharz", wenn er so wie liier ausgeweitet wird,
~ i i c h tdoch dcm eing:rhiirgerten lackterhnischrn Harzbegriff zii
n.c.iii:: gercclit wird und xi1 stlir (Iciti \ ~ i s s c ~ i s c l ~ ; ~ f t l i cI+iiiteiliingslicii
prinzip in Stoffe init harzartigem Aussehen im Sinne des glasartigctrnorphen Zustandes dient. Hier m iirtle vielleicht eine Abgrenzung
in tier lvlolekiilgrol3e riach oben die typischen Harze yon den Hochpolymeren mii ihren hesonderen merlianischen Eigenschaften klar
iilitrennen.
Rojlnsann. LBB. 89.1
Chcmie und Technologie tler Kunststoffe. V n i i I<. 11 n u wiiik
L . AUII. IM. I , .iw s., 277 A I I ~ I . , so ' ~ ' a b e l l c m
~ i1, 44s
14) Abb., 8.3 Tab Alen. Akadcm. Verlagsges., Leipzig 1942.
Pr. Bd. I geb 1131. 30,--, geh. R3L. 2H,--; Bd. I1 g e b . RM. 26,-,
geh. RN. 24,Ilas E;rscheiiien der 1. Auflage des f1ouu;ink wurtle seinerzeit
,1939) von allen Fachge
i s r h r begriiBt.
\Venn schon zwei
J:ihrt. tlaiiacli ( l i t . 2. &411
itit\\-vntlig gvwtirtlcii ist, so spricht
achr., d:ilJ (1:~s Wcrk yinr wirlitigc
(lies srlion allviii iiir [lit
Stellung im Schriittum iiber die organischen Kunststoffe einnimmt.
Die derzeitig starke Aktivitat aiii ilem Gebiet der KunststoffForschung koniite auf den Umfang des Werkes nicht ohne Binflu0
s.,
lJqC11
%I1 ~ t ~ l l : l f f t ' l l ,11111 ~
~
t
~
~
t
\
~ iilJC1.
~ ~ (IiV
~ ~ : l\ l l iI ~ Jl~ l l~l \ V~C l S
I Vl V t l l i
I'rndukteii der aiigedeutcten Art zu ermoglicheii. Es ware z n vie1
\ erlangt, wenn man dabei auI3er qiialitativen auch noch quantitative Angaben fordern .cvollte. Die im Aiischlulj an eine Sonderbehprechung der meist benutzten Einzelkomponeiiten und allgeineinen physikalischen urid cherriischen Untersuchungsmethoden
gegebenen Analysengange typischer Gebrauchsmassen sind deshalb
anch nur qunlitatir zii bewcrtcn. TVeiin dalicr auch das vorlicjiende
JVerk kciiic Volliisiirig der gejie1)riicn i\iifgal)e lxdeiitet b-/..w. ljcileuten kann, so wird e s doch bei der praktischeii L-ntersuchmlg
von Massen der angegebenen Art grbl3ten Nntzen bringen. Seine
Einfiihrung diirfte daher sicher sein.
J . S c h e i b u . [BB. 101.1
Rezepte, Tabellen u n d Arbeitsvorschriften f u r P h o t o g r a p h i e
u n d Reproduktionstechnik. T o n J . M . E d e r unter Mitarbeit
voii 0. K r u m p e l . l6.-17. Aufl. 178 S., 22 A h b . W.Knapp,
Hallc a. d. Saale 1942. Pr. gch. R M 8,80, geb. R I I . 9,60.
Diese neuen Auflagen des weitverbreiteteii nnd beliebtcn
photographischen und reproduktionstechnischen Rezep t - mid Naclischla,oebuches erfolgte wie die vorige unter besonderer ~litwirknrlg
\-on Yrof. Otto K m r n p e l . Wiedcr \I-urde eine Reihe 7-on lieuerungen der wissenschaftlichen und pr nk tischen Photokq ap hie sow+
drr photographischen Industric aiifgenommen. So wurclcn nntcr
:iiiderein iie11r Srnsihilisatorrti, dic I~ltrarotpht~tt,:ra~~liie,
die Iileinbildphotographie, die Feiiikoriieiniilsionen uiid Feiiikorrientwicklung, die Priifung photographischer Xaterialien und \-ieles andere
beriicksichtigt. Auch der Abschnitt iiher Reproduktionstechnik
wurde entsprechend den Bedurfnissen der Praxis ergiiiizt. Trotz
dieser Neuerungen wurde tfurch Weglassung von Uberaltertem und
durch Zusammendringung des Textes eine Vergr6Derung des Urnfanges vcrmierlen. :\uch diese ncuc .\uflage n-ird sicher yon dcr
1,rscrscliaft tlankbar 11cgriiJSt wcrtleii FinileC 111311 tloch liier wit.
iii keiiieni aiidereii photograpllischen Sachschlagebuch eiiie anWerordeiitlich grol3e Xenge wichtiger Tatsachen und Angaben auf geriiirern Raum zusammengedrangt.
Frieser. ID€%. 79.1
?ERSONAL- UND HOCHSCHULNACHRlCMn
Gefallen: Dip1.-Chem. B . S t e r n i t z k e , Breslau, Mitglied
VISCh, an1 13. l+l)ru:u ini Ostcn in1 Alter voii 97 Jalircti.
E h r u n g e n : Prof. Dr. K . C l u s i u s , Direktor d e s Instituts
fiir physikal. Cheniie an der Unirersitat MiincLen, wurde zum
korrespondierenderi Mitglied der Konigl. Akademie der 'iliissenscliaften in Bologna ernannt. - Prof. Dr. Wo. O s t l r - a l d , Ordinarius fur Kolloidcheniie an der 1-niversitat Leipzig, wurde zum
ordentl. Mitglied der Sachs. Akademie der Wissenscliaften ernannt.
bleiben; er ist um 275 'I'extsejten gestiegen. Die Xufteilung in
E r n a n n t : apl. Prof. Dr. phil. Th. B o e h m , rniversitat
zwei Einzelbande ist daher sehr z u begriilBen. Der erste Band
I<rrliii, x i i i i i ao. I'rof. u i i t c r Gbcrtragung tics 1,chrstulils fiir
umfaUt ausschlie Wlich allgenieinc -1hhandlungen iiber den Aufbau
1'h;irtii:izeiitiscIie Clicniic :in tler Uuivcrsitiit I,cipzig, d e n cr bei l v r I<~iiisCstoliv,(lie l~c.:iklic)~iskiilr.~ik
d1.r l'olymcrisatiolis- uncl
reits seit kurzeni vertretungsweise inne hatte. - Dr.-Ing. habil.
t l v r l't~lyliotitlciisati~i~is~tirgi~iigc,
clii, I\lolekiil:irge~~viclitsl~esti~i~~ii~iig,
A . H i n z , T. H. B-rlin, zurn Dozenten fur Technische Chemie. ilie Physik und Kolloid-Struktur, die Verarbeitungs- und PriifungsDr. phil. nat. habil. 1,. H o r n e r , Frankfurt a. M., zum Dozenten
wrfahren, die Tj-pisierung und h-urmung, sowie die physikalische
fiir Organ. Chemie 11. Biochemie. - Dr. phil. habil. 0. H r o m a t k a ,
tint1 chemische Priifung von Knnststoffen. Der zxveite Band beUiiiversitat Wieii, zum Dozenten fur Organische Chemie. iiandelt die speziellen Klassen d e r einzelnen Kunststoffe, unterDr. phil. habil. J . L a n g e , apl. Prof. am 1. Chem. I n s t . der Uniteilt iiach Kuriststoffen auf Gruntllage von Phenol, Carbamiden,
versitat W e n . zum ao. Prof. unter i'bertragung des ExtraordiCarhoiisauren, ~~tliylexi-D~rivnteri
sowie unigewantlelten Naturnariats fiir Pliysik:disclic Clic.inic.
I)r. pliil. Iiahil. r. \ V e s t s t ~ , i f e( ~
C~
r l l u l t ~ s t C:ist.iii,
~,
l<.;;rutscliukj. 1)iircli tlicsc 1-titcrtc.iluiig
p 11 a1 , Univcrsitiit Ilerlin, xiiin Ihzcntcn fiir Chcinir.
dc.5 St(Jfft'S 1JiItlc.t jcilvr 1 ; : i i i c I ciiir geschlossenc l:inlicit, i l i c . tlcr
lienutzer des LVei-kesschatzen wirci. L-nter den neu aufgenommenen
G e s t o r b e n : DiplLChem., Dip1.-Ing. \V. K r u t z s c h , BetriebsKapiteln sintl besoriders die Polyanlide zu erwahnen.
chemiker der A,-G. Sachsische Werke, Hirschfelde b. Zittnu, MitDie Usrstellung der einzelnrn Kapitel wurde von h c h glied des VDCh, am 5. Marz im 44. Lebensjahr. - Dr.-Ing.
geiiossen iihernoimnen, die selbst ail der Etitwickluug dieser GeG. I , o f f l e r , Berlin, wiss. Mitarheitrr clrr Gmclin-Reclaktion, Mitbiete mitgearbeitet haben und sir als Spezialistrn beherrschen.
glicd tles VI)CIi scit 1931, ani I . 1:cbruar iiii 3 8 . Lcbensjalir.
1)ies macht das Studiuni ties TTerkes zu eiliem clirekten GenuD.
Ur. phil. A. P i n a g e l , Aachen, Chemiker cler iiacliener Cliernische
J$s is1 I;Lst iillt.r:ill dcr nciicstc S t m d rlcr 1,iterntnr nncl Praxis
U'erke, Mitglied des VDCh, am 11. Dezeinber 1942 im 64. Lebens\ivriicksiclitigt ; I<vicrciit veritiiUt n u r i n 1 z\\eitt.n Ji;~n(lcinc~iIIiiljahr.
Iveis auf l'olyatliylen (Lupolen bzm. Polythene), das als hoch\\-ertiger Isolierstoff technische Bedeutung besitzt.
R e d a k t i o n : Dr. W. F o e r s t .
Die Seufayhung und Erweiterung der Kapitel iiher die kiinstR e d a k t i o n : Berlin W 35. Potrdamer StraOe 111.
Fernrprecher: Sammelnummer
219501,
Nachtruf
211606. - G e r c h a f t s s t e l l e d e s V D C h :
lichen Kautschukc und die Cellulose-AbkommliIige werden von
Berlin W 35, Potsdarner StraBe Ill. Fernrprecher: Sammelnummer 219501,
;illen Beuutzerii lies Werkes sehr 1)egriiBt werden. Dem Verlag
Nachtruf 21 01 34.
Telegramme: Chemikerverein Berlin.
Postscheckkonto
Verein Deutscher Chemiker, Berlin 78853.
,yehiihrt fiir tiiv vnrziigliclie .kusstattung und d r n klaren Druck
- Verlag und Anzeigenv e r w a l t u n g : Verlag Chemie, G. m. b. H., Berlin W 35. WoyrrchstraBe 37.
vollv .ilii~l-kcllilun~
Fernsprecher: Sammelnummer 21 9736. Portscheckkonto: Verlag Chemie,
T)as Werk \vird iin Krrisr tirr Kunststoff-Cliemiker eine beBerlin 15275.
gvistcrtc A U ~ I I : ~ fiiitlcii.
~IIW
ll. Hop/!. [ S B . LO.]
i1t.s
~
~~
~~~~
Nachdruck,
L a b o r a t o r i u m s b u c h f u r die Untersuchung technischer Wachs-,
H a r z - und o l g e m e n g e . T o n J . F i s c h e r . 'Laboratoriumshiic1ic.r fiir clic, chemisehe und venvandte Inclustrien, R
150 s., 5 .11J1)., 21 '~ZlIl~11Cll.\v. ~<ll~l~J1l,
IIalle (
l'r. jicll. I<>[. 10,50,fi(r1J. I<JI I1,so.
l i a r z ~ ,asphalt- i i i i c l perlilialtigcr
I )it. ~,'litcrsucliung warlis-,
i ~ r . l j r ~ ~ ~ ~ i ~ l ~ s (\Vachskittc,
i r i ~ i ~ s v i i 3Iiil1elw:~c.lisc,Sciiulit~lac~ht~r\\~ac.lise,
B auinwachse, Iiabelmassen, Kit t e aller Art, Schuhcremes, Eohner inassen, Schtnieren, Starrfcttc usw.) hat von jeher besondere
Schwierigkeiten l)ereitet, zumal die Art der beirn ;lnfbau benutzten
Komponenten stindigem Wechsel unterliegt und die Einzelprodukte
ohiiehin nur sehr unvollkommeii tlefinierbar zu sein pflegen. Es
i.;t ilcsli;ill1 ve~-tiienstvioll,w'ciiii j e t z t x-rrsncht wird, spezirllc T'ntcr-
58
Verantwortlich filr den wimenschaftlichen Inhalt Dr.
~~~
auch
~
~
~
auszugsweise,
nur
mit
Genehmigung
der
Redaktion.
Dr. .Johannes Zickerinaaa
W. Foerat, Beriin W 35. Verantwnffilich hlr gmhiftliche Xiteeilungen
aa4
Vereim: Dr. F. Bcharf, Berlin W35.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
421 Кб
Теги
die, zur, barth, karta, 1942, ernhrung, zeitschrift, 130, beihefte, abb, leipzig, krner, von, kartoffel, vlksen, дdie
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа