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Die katalytische Wirkung des Kupfer-Ions bei Salzsureentwicklung.

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1101
Bodnar u. Roth: Die katalytische Wirkung des Kupfer-Ions bei Salzsaureentwicklung
59. Jnhrgaug 19.761
_____
T a b e l l e 2.
(Statistisches Jahrbuch 1925.)
Betriebe, die Schwefelsaure und verfliissigte schweflige Saure herstellen.
~ _ __ _
_ _
-~
Bettiebe
Jahr
1
I
Beschaftigte
Personen
I
1913
1913
1917
1917
1918
1918
1919
19 I 9
1920
1920
I
107
6785
T I
4563
6237
'
I
5768
3746
4723
2870
5732
8696
6152
1921
4440
1922
67
-
l-
8U
,
109,6
83,2
155,6
130,3
150,5
132,9
~
72
71
71
62
75
66
1
-1043.8
573.5
9673
253,7
812.4
431,9
1,5
134,7
764,8
421,4
276.9
1 16,s
760,Y
312.0
64,O
311,5
305,5
562.6
5ti2.5
I
I
1
4724
-
r-
_ ~ _ ~ . _ _ _ _
_.
Verbrauch an Rohstoffen (1000 t)
Erzeugung (1000 t)
Andere
Soostige
'
Abgerostete
1
Abgerostete
Schwefelsaure
Schwefelkies Zinkblende
geschwefelte
schwefelhaltige
(Monohydrat)
Zinkblende
Erze und Steine
Stoffe
I
82.2
65.6
91.5
70,2
110,8
94,7
83,l
6Y9,Y
l
-
-
. . . . . . . . . .
Wert der Jabresproduklion 1913
'
~
'
60.4
60,4
1
59-3
59.3
35:9
35,3
13.8
13,5
i
~
'
iI -
17.7
17,7
24,7
24,7
57.7
_.
754;O
j
310:3
289,O
487.6
466,O
441.5
.
I
953,6
861,6
1040.0
59468
I
' 7 1 9 . 4 1
'
. . . . . .
1727,4
1476,2
1104,3
949.1
1009:2
d48,3
Eritf:i:
601,4
1
loop
1
1
I
II
'
479,3
221,4
3R7,l
1I7,2
345.5
101,6
226,6
56,O
251,5
534
221.0
83,6
73.7
59949
[A. 193.1
Die katalytische Wirkung des Kupfer-Ions
bei Salzsaureentwicklung.
Von Dr. J. BODNARund Dr. LILI EVELINE
ROTH.
Medizinisclchemilschrhes Institut d er Universitat in Debrecen und
kgl. ung. pflanzenbiochemisches Institut i n Budapest.
(Eingeg. .i.
Juni 1928.)
Als wir uns mit der Bestimmung des Quecksilbergehaltes einiger chlorhaltiger, organischer Quecksilberpraparate (Beizniittel) beschaftigten, fanden wir, daij wir
aus der mit konzentrierter Schwefelsaure zerstorten Substanz das sich in Form von Salzsaure verfliichtigende
Chlor selbst durch langeres Erhitzen nicht vejagen
konnten; die mit Wasser verdunnte, konzentrierte
Schwefelsaureliisung gab mit Silbernitrat eine starke
'I'riibung. Diesbeziiglich teilte uns Assistent Dr. S c h u 1 e k
personlich seine Erfahrung mit, daij nach Eindampfung
der mit Schwefelsaure angesauerten Kupferchlaridlosung
keine Salzsaure zuriickblieb; ahnliche Resultate ergaben
auch unsere Versuche.
Auf Grund dieser Erfahrungen fiihrten wir die folgenden Versuche aus:
1. Wir gaben zu 100ccm ungefahr l %i g er Kochsalzlosung
5 ccm konzentrierte Schwefelsaure und erhitzten i n einer Porzellanschale auf siedendem Wasserbade vier Stunden lang.
Nach der Abkiihlung spulten wi r den Inhalt der Schale in
einen 100 ccm fassenden Meokolben, fiillten bis zur Marke auf,
entnahmen daraus 10 ccrn und bestimmten nach Neutralisation
den Chlorgehalt mit tilon AgNO,.
-~
.
.~
I
.
Original-NaC1-Losung .
Mit Schwefelsaure eingedampfte NaC1-Losung .
Dasselbe . . . . . .
. . . . . . . .
~-
~
ccm
Original-KaCl.Losung
.
Mit Schwefelsaure in Gegenwart von l mg Cu"
eingedampfte NaCI-LGsung . . . . . .
Dasselbe . . . . . .
. . . . . .
. . . . . .
. . . . . .
17,6
624
-
-
2.8
3,2
332
3,2
298
99
113
113
113
99
525
51 1
51 1
511
526
84,l
81,9
81,9
81,9
84,l
Demnach wird die Salzsaurebildung bzw. die Verfliichtigung des Chlors i n Form von Salzsaure schon bei
Gegenwart von 1 mg Kupferion stark katalytisch beschleunigt. I n Gegenwart von Kupfer verfluchtigt sich
bei der Temperatur des Wasserbades also ungefahr die
zehnfache Menge Salzsaure als ohne Kupfer.
Unsere nachste Aufgabe war, die Frage zu beantworten, in welchem MaDe sich die Salzsaure bei hoherer
Temperatur (bei Erwarmung iiber freier Flamme) entfernt, und ob auch in diesem Falle das Kupfer eine
katalytische Wirkung ausiibt.
2. Wir gaben zu 10 ccm ungefahr lO%iger Kochsalzlosung 5 cem konzentrierte Schwefelsaure und erhitzten
in einem Kjeldahlkolben drei Stunden lang, zur Vermeidung des Kochens uber kleiner Flamme. Die abgekiihlte Losung spiilten wir in einen 100ccm fassenden
Meakolben, und bestimmten darin auf die schon erwahnte
Weise die Menge des Chlors. Diese Versuche wiederholten wir auch bei Gegenwart von 1 mg Kupferion.
ccm
17'6
16,6
1574
15,7
1
I
a = o h n e Kupfer
-
-
b = m i t Knpfer
I
546
557
35
78
67
1
596
12,5
10,7
Aus diesen Ergebnissen ist ersichtlich, daij, wenn wir
die die Schwefelsaure im Oberschul3 enthaltende Kochsalzlosung auf dem Wasserbade eindampfen, bloij ein geringer Teil des Chlors in Form von Salzsaure sich verfliichtigt. Auf Grund der erwahnten Eigenschaft des
Kupferchlorids wiederholten wir die obige Versuchsreihe
in Gegenwart von 1 mg Kupfer (in Form von CuSO,).
b
I:'
1
Original-NaC1-Msung
. 17,O 17,l 603 603
Mit Schwelelsiiure ge13,4
475' 0
kochte NaC1-Ltlenng
Dasselbe . . . . . . 13,5 a.-$s 479 0
- 1 0
.
. . . . . .
~
-I-
- 21,2
- 603 100
128
124 20,5 603 100
- I - 16031100
1102
Katz: Weltpatent
~~
weise verfluchtigt ; hingegen kann unter ahnlichen Verhiiltnissen bei Gegenwart von 1mg Kupferion das gesamte
Chlor entfernt werden.
Als wir diese Versuche so wiederholten, daiJ der Inhalt des K jeldahlkolbens wahrend drei Stunden schwach
kochte, verfluchtigten sich schlieijlich ohne Kupfer 75,4 "/o,
und mit Kupfer 100% des Chlors in Form von Salzsaure.
Wir halten es fur bemerkenswert, dai3 sich das
Kupfersalz bei Anwendung von mehr als 1 mg Kupfer
nicht so wirksam zeigte, denn die Versuche, welche wir in
Gegenwart van 5 und 10 mg Kupferion auf die schon
erwahnte Weise durchfuhrten, ergaben die folgenden
Resultate:
ma
I
I
.~
~~
-
Reaktion mit Silbernitrat
Auf dem Wasserbade
[
Im Kleldahlkolben
Opalisation
Starke Triibung
n
n
1I
Die Versuche werden fortgesetzt.
negativ
Opalisation
Triibung
[A. 145.1
Weltpatent.
Von Geheimer Justizrat Dr. EDWINKATZ, Berlin.
(Eingeg. 12. Juni 1926.)
Der Gedanke, auf dem Gebiete des Rechts Grundlagen fur die Einigung der Volker zu schaffen, ist eine
der fruchtbarsten Anregungen, die van dem Vollierbund
ausgegangen sind. Zunachst hat er dem Weltmarkenrecht
seine Arbeiten gewidmet; diese Arbeiten sind im ersten
Anfang der Entwicklung. Zwischen Markenrecht und
Patentrecht besteht keine so enge Verbindung, dati aus
der Schaffung eines Weltmarkenrechts die Notwendigkeit
eines Weltpatentrechts zu entnehmen ist, nicht einmal
das Bedurfnis. Markenrecht und Patentrecht erfullen
ganzlich andere Aufgaben; sie beriihren sich nur in
ihrem letzten rechtlichen Grunde insoweit, als sie dem
Wertgut der geistigen Arbeit zur Anerkennung verhelfen wollen, sie sind Gliemder des Personlichkeitsrechts.
Aker in ihrem tatsachlichen und rechtlichen Inhalt sind
sie vollig verschieden. Das Markenrecht dient dem Verkehr und ist in seinen rechtlichen Voraussetzungen entsprechend gestaltet; da der Verkehr sich in der ganzen
Welt ausbreitet, ergibt sich die Regelung durch ein Weltmarkenrecht als Notwendigkeit. Das Patentrecht dient
dem Schutz des Urhebers einer Erfindung, hat also, wie
alle ubrigen Urheberrechte nur den Schutz des Urhebers
des geistigen oder technischen Gedankens zum Gegenstand, ohne Rucksicht darauf, ob die Erfindung nach ihrer
Art an den Ort oder das Land, wo sie entstanden ist, gehunden ist cder in der ganzenwelt verwertbar ist. Aber
die Erfindung kann so geeignet sein, dai3 sie iiberall i n
der Welt gleichmafiig zur Ausfuhrung gebracht werden
ltann; sie kann, wie der im Schriftwerk niedergelegte
geistige Gedanke nicht nur uberall Verstandnis, sondern
iiberall Anwendung finden. Erkennt aber die gegenwartige Kultur in allen Landern den Schutz des Urhebers
als berechtigt an, dann ergibt sich sofort das Bedurfnis
riach einer Gleichmafiigkeit des Schutzes in der ganzen
Welt; deun die Erfindung tritt iiberall, wo sie angewendet
wird, in derselben Erscheinungsform auf ; die ihreii
Rechtsschutz notwendig bildende Voraussetzung, dai3 sie
dein Gewerhe etwas neues bringt, gilt fur die ganze Welt.
Schcn nach dern heutigen allgemeinen Rechtszustand ist
die Neuheit dadurch b,edingt, daij der Gegenstand der
Erfindung nicht vor der in einem Lande erfolgten Schutzanrneldung irgendwo in irgendeiner Sprache durch den
[angewandte
Zeitschrift fur
Chemie
-~
__
Druck bekanntgegeben ist. Wie die Voraussetzung des
Schutzes, so ist auch der Inhalt des Schutzes uberall der
gleiche; der Erfinder hat den Atispruch darauf, dai3 eine
Nachahmung seiner Erfindung gerichtlich untersagt wird,
und dai3 der Nachahmer ihm fur das entwendete geistige
Gut Schadenersatz leistet, gegebenenfalls auch in offentliche Strafe verfallt. Die rechtliche Moglichkeit eines
Weltpatentrechts findet daher keine Hindernisse; das
Bedurfnis nach einem Weltpatentrecht ist noch grofier wie
dasjenige nach einem Weltmarkenrecht. Die Marke
bahnt sich erst langsam den Weg ihrer Anerkennung im
off entlichen Markt van der heimatlichen Versandstelle zu
fremden Hafen und Markten; die Erfindung wird, einmal
irgendwo durch den Druck veroff entlicht, auf demselben
Wege in schnellster Verbreitung durch die Welt getragen,
und kann sofort zum Schaden des Erfinders von unredlichen Nachahmern nutzbar gemacht werden. Deshalb
mui3 der Erfinder sofort nach seiner Schutzanmeldung,
die er in einem Lande einreicht, in der ganzen Welt
Schutz genietien, und dieser Schutz mufi ein uberall gleichmafiiger sein, damit der Erfinder nicht bei der Schutranmeldung in die Verlegenheit gerat, sich die Kenntnis
fremder Gesetzgebungen verschaffen zu mussen, um den
Inhalt der Anmeldung so einzurichten, wie er den verschiedenen Rechten der einzelnen Lander entspricht. 1st
sonach Bedurfnis und Rechtsboden fur ein Weltpatentrecht gegeben, so ist zu untersuchen, welches die Voraus
setzungen der rechtmaijig gleichen Gestaltung sind, un&
welche Sonderheiten des bestehenden SchutTes der ein
zelnen Lander abzustreifen sind. Die wichtigste Voraussetzung ist, dai3 der Rechtsinhalt des Weltpatents durch
einen Staatsvertrag, der in allen dem Vertrage beitretenden Landern Gesetzeskraft hat, in allen diesen Lander11
mit uherednstimm~endem Wortlaut Geltung hat, so daB
der anmeldende Erfinder sofort bei der Anmeldung den
genauen Inhalt des Rechts kennt, unter dem seine Erfindung als Weltpatent geschutzt ist. Die ubereinstimmende
und allgemein erkennbare Grundlage fur den Schutz
bietet die Anmeldung der Erfindung. Nach dem geltend8n Staatsvertrag der Internationalen Union zum Schutz
des gewerblichen Eigentums reicht hierzu die Anmeldung
in einem der Lander, welche der Union angehoren, aus;
aber die Rechtswirkung dieser Anmeldung ist weltrechtlich ungemein beschrankt; sie eroffnet nur eine Prioritatsfrist fur die nachfolgende Anmeldung derselben Erfindung in anderen Landern; sie halt also die Trennung
der Landespcitente voll aufrecht und bildet somit in
Wahrheit einen Gegensatz zum Weltpatent. Die Registrierung eines Weltpatents erfordert die Einrichtung
einer Weltbehorde. Fur das Markenrecht besteht diePe
Behorde bereits in dem Eidgenbssischen Bureau fur ge
werbliches Eigentum in Bern; die Erweiterung der Tatigkeit dieses Bureaus auf das Gebiet des Patentrechts liegt
nahe, zumal die von diesem Bureau redigierte Zeitschrift
La Prcpriete Industrielle sich bereits ausgiebig mit der
Erorterung patentrechtlicher Fragen befaat. Dem Bureau
wird die Erfindung rnit der Anmeldung zum Weltpatentschutz zu uberreichen sein, unter Beifugung aller Unterlagen, Patentanspruch, Patentbeschreibung, Patent~eichnungen, welche das Bureau in einer allgemeinen Anordnung iiber die aui3ere Form der ihr einzureichenden AIL
meldung bekannt gibt. Das Bureau ist auch in der Lage
in Anknupfung a n Feine bereits vorhandenen Einrichtungen in hestimmten, etwa manatlichen, Zeitlauften den
Inhalt der bei ihm eingegangenen Anrneldungen zu verijffentlichen. Diese Veroff entlichungen konnen, wie jebt
als Anhang 7u dem deutschen Warenzeichenblatt die internationalen Marken, in den einzelnen Landern durch die
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