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Die Kathodophosphoreszenz von Erbium in Calciumoxyd.

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435
5. D i e KaEhodop~oa~hores;tre~nx
VON Erb6um
4% CaEc6umoxyd;
vom Svelz P a g e r b e r g
(Hierzn Tafel XIII)
Der Zweck der vorliegenden Arbeit war, zunachst zu
untersuchen, ob die Emmissionsbanden der Phosphoreszenzspektren der seltenen Erden in schmalere Linien aufgelost
werden kiinnen, sowie sodann die Wellenlingen dieser Linien
oder Banden mit Hilfe eines Spektralapparats mit verhkltnismiiBig groEer Dispersion miiglichst genaii zu bestimmen.
Die Lijsung dieser beiden Aufgaben ist ja die erste Bedingung dafiir, daB der spiiteren Erforschung des Mechanismus
der Phosphoreszenzemission Erfolg beschieden sein kann.
DiesbeziiglicheVorversuche wurden schon im Friihlung 1926
begonnen, aber erst imSommerundHerbst 1927 erhieltichnachBeschaffung geniigend lichtstarker Spektralapparltte mit hinreichendem Auflosungsvermiigen die ersten anwendbaren Resultate.
Die Phosphoreszenzspektren der seltenen Erden sind in
zahlreichen Untersuchungen behandelt worden. Insbesondere
Urbain') hat dieses Gebiet systematisch bearbeitet; da es
sich ihm jedoch nur darum handelte, die Erden durch ihre
Phosphoreszenzspektren zu identifizieren, besag eine genauere
Bestimmung der Wellenlingen fiir ihn geringeres Interesse.
Erst in allerletzter Zeit wurden genauere Wellenliangenbestimmungen von T o m a s c h e k in Angriff genommen ; er
studierte mit Hilfe eines groEeren Spektrographen die Photophosporeszenz einiger Samariumphosphore. Die Phosphoreszenz von Erbium in CaO ist nur von U r b a i n genauer studiert
worden. Er fand einige 20 Limen und Banden.
Bei der vorliegenden Untersuchung erfolgte die Exzitadion
der Phosphoreszenz durch Kathodenstrahlen, die in einer
Siegba hnschen Gliihkathodenrijntgenriihre von geringfiigig
1) G. Urbain, Ann. chim. phys. 18. S. 222. 1909.
8) R. Tomsechek,Ann. d. Phys. 84. S. 329. 1927;84.S. 1047.1927.
-
436
S. Fayerberg
abgeandertem Typus hergestellt wurden. Die Rohre bestand
also aus einem durchbohrten Nessingwurfel mit je einem
Konus zur Befestigung des Kathoden- und Antikathodenschliffes (vgl. Fig. 1, ferner Siegbahn). l) An zwei benachbarten Seitenfiachen des Wurfels wurden kreisrunde Looher
(A, und A,) mit 20 m m Durchmesser gebohrt, in die Quarzfenster mit Pizein luftdicht eingekittet wurden. Durch das
Fig. 1
eine Fenster (A,) tritt das Phosphoreszenzlicht in den Spektrographen, durch das zweite Fenster wird die Phosphoreszenz
wahrend der Ekponierung mit einem gewijhnlichen Spektroskop
fiir direkte Sicht kontrolliert.
Die Antikathode bestand aus einer Kupferrijhre mit der
gebrluchlichen Wasserkuhlung. Am Ende dieser Kupferrohre
wurde eine rechteckige Wolframplatte (2') befestigt, auf welche
die phosphoreszierende Substanz ausgebreitet wurde. Diese
wurde also von dem Elektronenstrom von der Gliihkathode (K)
1) Ivl.Siegbahn, The Spectroscopy of X-Rays, Oxford 1925.
Die Kathodophosphoreszenz von Erbium in Calciumoxyd 437
getroffea Letatere bestand aus einer Platinspirale, die mit
einem Belag von Bariumoxyd bedeckt war. Diese Tieftemperaturkathode arbeitete sehr zufriedenstellend uud war au6erdem auch insofern vorteilhaft, als sie nur sehr schwaches rotes
Licht emittierte, das keinerlei EinfiuB auf die Spektralphotographien ausubte. Betreffs sonstiger Angaben bezuglich der
Konstruktion von Kathode und Rohre, sowie der Anordnung
von Kuhlung usw. verweise ich auf Siegbahn.l) Die Rohre
wurde mit einer G a e deschen Molekularpumpe (von Leybolds
Nachfolger) evakuiert, vor der eine Olpumpe angeschlossen
war. Als Hochspannungsquelle diente ein Gleichstromgenerator
von 5000 Volt, der bis zu 200 mA liefern konnte.
Wahrend der Aufnahmen wurde die Rbhrenspannung bei
5000 Volt konstant gehalten, wobei die Elektronenstromstarke
in der Rohre nur einige Zehntel mA betrug. Die Kuhlung
der Wolframplatte erwies sich dabei ale hinreichend.
Der benutzte Erbiumphosphor wurde aus gereinigtem CaO
und Er,(S0Js hergestellt. Das Erbiumsulfat war ein von
A u e r v. W e l s b a c h hergestelltes Praparat, was fur seine
Reinheit biirgt. Eine geringe Menge Erbiumsulfat wurde in
destilliertem Wasser gelost, zu dieser Losung wurde Calciumoxyd
gesetzt in einer Menge entsprechend 99 Proz.Ca0 auf 1Proz.Er,O,.
Der wiifirige Br+ wurde umgeruhrt, alle Kliimpchen sorghltig
zerdriickt, hierauf das Wasser abgedunstet und der Ruckstand
vor dem Gasgeblase etwa 15 Minuten lang kraftig ausgegluht.
Wenn eine geringe Menge dieses Praparats in dunner
Schicht auf der W olframantikathode ausgebreitet und einem
Kathodenstrahlenbombardement ausgesetzt wird, erhalt man
eine lichtgrune Phosphoreszenz von mafiiger Starke. Im
Spektroskop beobachtet man einige mehr oder weniger diffuse
Linien und Banden in Gelb und Qri,in.
Wenn man jedoch die Stromstarke durch die Rijhre durch
Verstsrkung des Gluhstroms erhijht , gerat das Praparat in
starkes Gluhen und beginnt Qase abzugeben. Die Entladung
geht daher in Qasentladung unter Lichtemission uber. (Besonders deutlich sieht man die charakteristischen Bandengruppen von Stickstoff ). Wahrend dieser Entladungsphase
fallt die Temperatur des Praparats auf die Antikathode, die
1) M.Siegbahn, a. a. 0.
Amden der Physik. IV. Folge. 86.
29
438
S. Fagerberg
Gase werden abgesaugt und die RShre wirkt wieder als Gliihkathodenrohre. Allmshlich gerat das Priiparat wieder ins
Gliihen und der ganze Verlauf wiederholt sich neuerdings von
neuem. (Es sei bemerkt, daB in die Hochspannungsleitung ein
Hochspannungswiderstand eingeschaltet war, der die Stromstarke durch die Rohre unter allen Bedingungen auf etwe
100 mA begrenzte). Nachdem sich dieses Spiel mehrere Minuten wiederholt hat, hart dis Gasabgabe des Priiparats auf,
die Verhaltnisse werde stabil und der Phosphor kommt in
intensive WeiSglut. I n dieser Weise erhhlt man leicht Temperaturen in der Nahe des Schmelzpunkts von Calciumoxyd.
Wenn man das Praparat in dieser Weise eine Zeitlang
ausgliiht, dann erkalten la& und es nachdem einem schwachen
Kathodenstrahlenbombardement (einige Zehntel mA) aussetzt,
findet man, daS nicht nur die Scharfe der Phosphoreszenzlinien bedeutend verbessert, sondern auch die Intensitat erhoht worden ist. I n einigen Banden, die vor dem Ausgltihen
vollkommen strnkturlos erschienen, kann man schon im gewohnlichen Spektroskop eine feine Struktur feststellen. Bei
der im folgenden behandelten Untersuchung an den photographisch registrierten Spektren wurde der Phosphor vor jeder
Exponierung derart im Hochvakuum ausgegluht.
Der phosphoreszierende Brennfleck wurde mit Hilfe einer
Kondensorlinse auf den Spalt des Spektralapparats projiziert.
Anfanglich wurde mit einem Gitterspektrographen gearbeitet, der au0 einem l m Konkavgitter bestand, das an der
Peripherie einer Kreisscheibe von 1 m Durchmesser montiert
war, An derselben Peripherie wurde auch der Spalt derart
angebracht, daf3 das einfallende Strahlenbiindel einen Winkel
von etwa 45O mit der Qitterflache bildete. Das Spektrum war
also auf derselben Peripherie fokusiert und w a d e ltuf einem
l h g s der Kante der Kreisscheibe befestigten Filmstreifen photographiert. Diese Versuchsanordnung w a r sehr zufriedenstellend, muSte jedooh verlassen werden, da es nicht moglich war,
panchromatische Filme von geniigender Empfindlichkeit fiir die
schwachen Phosphoreszenzspektren zu erhalten. Fig. 2, Taf. XIII
ist eine Wiedergabe eines mit diesem Spektrographen aufgenommenen Phosphoreszenzspektrums (Bezugsspektrum Fe-Bogen).
Nach Beschaffung eines groBeren Quarzspektrographen
Die Kathodopho,gphoreszenz von Erbium in Calciumoxyd 439
( E i l g e r E 1) wurden die Versuche wieder aufgenommen. Mit
diesem Apparat erhZllt man, besonders im Violett, bedeutend
griillere Dispersion als mit dem obigen Qitterspektrographen
und daher weitergehendere Auf losung der Phosphoreszenzbanden. Das hohe AuflSsungsverrniigen de0 Spektralapparats
ist gerade bei diesen Phosphoreszenzspektren sehr von Vorteil,
da die auftretenden Gruppen von Emissionslinien im allgemeinen einen verhiiltnismaBig starken kontinuierlichen Hintergrund haben, in dem bei geringerem AuflSsungsvermogen alle
sohwachen Linien vollsttindig verschwinden.
a t diesem Spektrographen konnte der Spektralbereich
6700 bis 3300 BE. auf einer 25 cm langen Platte photographiert werden. Dabei verwendete ich ,,Ilford Special-RapidPanchromatic"-Platten, die fur meine Zwecke geniigend empfindlich waren. Bei Untersuchung des Wellenl'angenbereichs
3300-2400 AE. (mit einer anderen Einstellung des Prismas)
benutzte ich ,,Wellington Anti-Screen"-Platten. Zur Erlangung
eines Bezugsspektrums diente ein Fe-Bogen als Lichtquelle.
Mit Hilfe eines Hartmanndiaphragmas mit 3 6ffnungen wurden
a d jeder Platte 2 Fe-Spektren, eines vor und eines nach der
Phosphoreszenzexponierung, aufgenommen. Die Belichtungsdauer bei Aufnahme des Phosphoreszenzspektrums betrug 15
bis 20 Stunden. I n Fig. 3, Taf. XI11 ist eine Aufnahme rnit
diesem Quarzspektrographen wiedergegeben.
Insbesondere zwei Urnsti%.de bei diesen Aufnahmen konnen
systematische Fehler bei Vermessung der Flatten verursachen,
niimlich einerseits eine Verschiebung der Mitte der Phosphoreszenzlinien (die Messungen werden j a an den Mitten der Linien
ausgefiihrt) aus dem Glrunde, daI3 es unmaglich ist, bei den
Phosporeszenzaufnahmen mit derselben Spaltbreite wie bei
Aufnahme des Bezugsspektrums zu rtrbeiten, andererseits dadurch bedingte Veranderungen, daS der Brechungsindex des
Prismas wahrend der langdauernden Belichtungen mit der
Zimmertemperatur variiert.
Wegen der Intensitatsverhltnisse ist e0 notwendig, bei
den Phosphoreszenzaufnahmen mit einer solchen Spaltbreite
zu arbeiten, da8 die Breite des Spaltbildes auf der Platte
(far rein monochromatisches Licht) von derselben GlroBenordnung ist wie die wirkliche Breite der Phosphores zenzlinien
29 *
440
S. Fagerberg
die sich j a iiber ein ,gewisses Wellenlangengebiet (2 bis 3 AE.)
erstrecken. Andererseits kann man naturlich ein so linienreiches Spektrum wie das des Fe-Bogens nicht rnit derselben
Spaltbreite aufnehmen. Da nun der Spalt des Quarzspektrographen umsymmetrisch ist, wird die Mitte einer rnit gro5er
Spaltbreite siifgenommenen Einie nicht an derselben Stelle
liegen wie die Mitte dieser Linie bei Aufnahme mit einer geringeren Spaltbreite. Wenn die Breite der Spaltbilder in
diesen beiden Flillen dl bzw. d, ist, betriigt die Verschiebung
der Linienmitten d, 4
Die Lage der Phosphoreszenz2
linien mu6 also rnit diesem Betrag korrigiert werden. Wenn
man hingegen die Kanten einer Bande miBt, muB die eine
Kante mit d2/2 in einer gewissen Richtung korrigiert merden
und die andere (der beweglichen Spaltschneide entsprechende
in entgegengesetzter Richtung.
Kante) rnit dl Zwecks Bestimmung der Werte dl und d, wurde folgendermaBen verfahren. Ein Fe-Spektrum wurde mit sehr groSer
Spaltbreite aufgenommen und die Einstellung auf der Spalttrommel abgelesen. Die Linienbreite wurde an mehreren, verhaltnismiiBig alleinliegenden starken Linien iiber den ganzen
Spektralbereich gemessen; sie war innerhalb der Fehlergrenzen
konstant. Nach Ablesung der Einstellung der Ypalttrommel
bei geschlossenem Spalt konnte nun die Spalttrommelskala
in Linienbreiten auf den Platten evaluiert werden. Daraus
lie6 sich nun mit Kenntnis der Spalteinstellungen bei den
Aufnahmen des Phosphoreszenz- bzw. Bezugsspektrums und
mit gebei geschlossenem Spalt die Korrektion 4 -
.
nugender Genauigkeit berechnen. Diese Korrektion betrug
z. B. bei einer gewissen Platte 0,026 mm, was in AE. ausgedriickt entspricht :
1,25 AE. bei 6500 ALE.
0,61 ), ,, 5000 ,)
0,33
4000 I>
0,16 9,
2,
3250 ,,
Die Verschiebung des Spektrums auf Grund von Temperaturversnderungen verursacht gewisse Schwierigkeiten, d a
die Spektrallinien nicht so scharf werden, als sie sein wiirden,
J?
9,
Die
Kathodophosphoreszenz von Erbium in Calciumozyd 44 1
wenn man die Temperatur wiihrend einer Aufnahme vollkommen konstant halten konnte. Bei unserem Phosphoreszenzspektrum sind jedoch die Linien so breit, dafi die Ergebnisae durch die Verschiebungen auf Grund der Temperaturvariationen nicht nennenswert verschlechtert wurden.
Immerhin ist es notwendig, bei Vermessung der Platten fiir
diese Verschiebung zu korrigieren.
Die Lage der Phosphoreszenzlinien entspricht offenbar
einer Durchschnittstemperatur, die im allgemeinen von der
Temperatur des Prismas bei Aufnahme des Bezugsspektrums
verschieden ist. Um diese Temperaturverschiebung niiher zu
studieren, wurden (mit Hilfe des Hartmann-Diaphragmas) zwei
Fe-Spektren nebeneinander aufgenommen, und zwar das eine
bei normaler Zimmertemperatur, das andere nach Senkung
der Zimmertemperatur um etwa 7 O. Die Linienverschiebungen
wurden gemessen und ihre Abhangigkeit von der Wellenrange
in ein Diagramm eingetragen. Wenn man annimmt, daB die
Verschiebung fur jede Wellenl’ange eine lineare Funktion der
Temperaturdifferenz ist,
eine Annahme, (lie in diesem Falle
gewifi berechtigt ist, da es sich um kleine Temperaturdifferenzen und geringfugige Verschiebungen handelt, kann man
mit Hilfe des obenerwiihnten Diagramms eine Schar ahnlicher
Kurven fur beliebige Temperaturdifferenzen im betreffenden
7°-Intervall zeichnen. Man braucht also nur die durch die
Temperaturvariation verursachte Verschiebung *einer einzigen
Wellenrange auf einer gewissen Platte zu kennen, um die entsprechende Korrektionskurve fur diese Platte zeichnen zu kijnnen.
Diese Verschiebung einer Phosphoreszenalinie wurde nun
folgenderweise bestimmt. Es wurde ein Phosphoreslzenzspektrum,
mit kurzer Belichtungsdauer (ungefahr 45 Min.) aufgenommen.
Bei dieser Belichtungsdauer war die starkste Linie genugend
exponiert um gut mefibar zu sein. Bei dieser kurzen Belichtungsdauer ist die durch Temperaturvariationen verursachte
Verschiebung sehr klein; die wirkliche Lage der starksten
Linie im Verhaltnis zum Eisenspektrum kann daher als Mittelwert aus ihren Lagen im Verhaltnis zu den unmittelbar vor
bzw. nach der Phosphoreszenzaufnahme photographierten Eisenspektren berechnet werden. Wenn man nun die wirkliche
Lage der Linie und ihre Lage auf einer dauerbelichteten
-
S. Pagerberg
442
Platte kennt, kann man die durch die Temperaturveriinderungen verursachte Verschiebung berechnen und eine Korrektionskurve fiir diese Platte in der oben angefiihrten Weise berechnen. Die Korrektionen betrugen z. B. bei Platte P .Ca + Er2
1,17 BE. bei 6000 AE.
0,66
9,
0,32
99
0914
1,
9,
,,
9)
5000
4000
3200
2,
,)
,,
In der folgenden Tab. 1 sind die erhaltenen Nefiergebnisse
angefuhrt. Die erste Kolumne enthalt die gemessenen, ftir
Spaltbreiteveranderung und Temperaturvariation korrigierten
Wellenlangenwerte. Unter J ist die geschatzte Intensitat in
der Intensitiitsskala 0 bis 10 angefuhrt. Der in AE. ausgedrlickte Fehler der Bestimmungen ist mit E bezeichnet; die
beiladge Linienbreite in AE. wird in den Fallen, in denen
sie leicht meBbar war, nnter d angefuhrt. Die nachste Kolumne
enthat verschiedene Charakteristiken (6= diffus, cr = scharf).
Das Zeichen * bedeutet, daS die Link im Komparator nur
sehr schwierig zu beobachten war, so dafi der Fehler in il
moglicherweise groBer ist als der uriter e angegebene Betrag.
In der nachsten Kolumne sind die auf das Vakuum reduzierten
1
Wellenzahlen v = - 108 angefuhrt. Die letzte Kolumne
hlk.
enthalt die von Urbain erhaltenen Wellenlingen, in Mikromillimeter angegeben.
Bei Schatzung des Fehlers e wurde folgenderweise verfahren. Jede Linie wurde fiinfmal gemessen. e ist der mit
2 dividierte Unterschied zwischen dem kleinsten und dem
groBten We& Dabei muB man jedoch vorsichtig sein, da es
bei einer so geringen Anzahl von Yessungen sehr leicht eintreffen kann, dafi die Fehleramplitude durch Zufall einen extrem
kleinen Wert hat. a t einiger Ubung kann man sich jedoch
schon unmittelbar aus dem Aussehen der Linien eine gewisse
Auffassnng daruber bilden, welche Genauigkeit tatsgchlich erreicht werden kann, und kann sich bei Schiltzung des Fehlers
danach richten.
Die Mesaungen der Linienbreiten d sind natiirlich nur
approximativ. Es wird damit nur beabsichtigt eine Vorstellung
vom Aussehen der Linien zu geben.
Die Kathodophosphoreszent von Erbium in Calciumoxyd
7
1
AE.
6759,S
6727,s
669017
6671,7
6654,6
6639,l
6619,4
6608,O
6597,l
6549,l
6535,O
6521,9
6482~
,6251,4
6236,8
6191,5
5749,3-5706,6
5689,4
5661,8
5639,4
6624,5
6606,O
5592,4
5560,5
5553,s
5546,6
5538,8
5531,O
5521,6
5515,3
5508,9
5503,6
5498,4
5492,8
5486,2
5477,9
5466,7-5445,3
5424,O
5394,l
537014-5345,4
5338,5
5319,6
5303,Q
5292,7
5283,l
5276,2
Tabelle 1
-
____
-
J
Anmerkungen
0
0
2
2
2
1
0
2
0
1
0
1
0
1
0
0
0
2
3
5
4
1
0
2
5
3
0
5
3
5
3
0
0
5
0
0
0
0
5
3
3
1
4
4
Y
--
-
0
0
443
a *
6 *
a* *
14789,2
14859,6
14942,O
14984,6
15023,l
breit
kaum
breit getrennt 15058,2
durch kont. Bande 15103,O
15129,O
verbunden
15153,9
15265,l
breit
15298,O
15328,s
15422,6
d
15992,O
*
16029,5
16146,6
17388,7Bande
-17518,t
17571,8
d
17657,3
8
17727,6
17774,3
11833,2
17816,5
17979,O
6
18000,6
a *
18023,9’
U
U
18049,2
18015,O
U
*
18105,6
18126,4
U
18147,4
U
18164,s
U
18182,l
*
18200,5
*
18222,5
U
18260.2
18287i6* Bande
-18359,5
d6
18431,4
18533,s
18615,4Bande
-18702,4
U
18726,8
U
18793,2
U
18848,s
U
18888,B
Urbain
1PEL
)
U
U
563-559,5
Mittelstark. b
Max. bei 560,s
555-549,5
Schwsch
535,6-527
Mittelstark.
’ Maxima bei
533 nnd 528
S. Pagerberg
444
--
Trtbelle 1 (Iiortsetzung)
--
-
I
AE.
5254,9-5239,s
5224,2
5215,7
5209,l
5193,3
4864,s
4843,s
482117-4807,6
4789,O
4770,3
4759,7
4744,2
J
-
Anmerkungen
KE.
-
Bande. Scharfe
Grenze auf der
langwelligen Seite -19079,5
1
19136,3
19167,7
19191,s
U
19250,2
U
Durch
20550,l
schwache
Bande verbund 20639,3
20733,9Bande
-20794,6
U
20875,2
2095793
u
21003,9
u
1
1
0
1
U
:{
0
0
0
1
4
4
}
2,6
2.3
3
4735,2
5
4710,7
4
4686,9
4671,4
4664,s
4658,6
4646,3
4632,4
4628,5
4618,5
4603,4
4596,9
4591,9
4585,6
4676,l
4539,l
4531,3
4522154606,l
4489,3
4471,4
4455,6-4444,7
4369,7
4352,2
4344,2-4329,l
4137,8
4124,5
1
1
2
1
2
1
2
2
1
3
0
0
4
5
5
3
1
0
3
1
1
0
1
0
U
478,5 Schwach
476 Mittelatark
}
Kont. Schwgrzung
auf der langwell,
Seite, 2,2 1 breil
Kont. Schwiirzung
auf der langwell.
Seite, 3,2 A breii
"O
(I
Maxima in kont. 21400;9
Bande
21431,4
21459m5
3,O
3,O
9,7
Verwaschen
462 Schwach
21646.1
;:z$
Durch kont.
Bande verbnndei 21771.6
6,7
5,O
467 Mittelstark.
Maxima in
schmaler Bande
6,2
993
3,O
3,O
I}
} Bande
6
d
} Bande
u
1
u
Bande
b
B
1
459 Stark
21801;5
21846.4
22024;9
455 Stark
22062,4
-22186.1
22105,4-1]
452 Mittelstark
'
22268,9'
22358,O
22437,3446 Ziemlich
-22492,6)
stark
22930,s
22970,2
23012,6-23092,S
24160,s
24238,7
}
Die Xathodophosphoreszenz von Erbium in Calciumoxyd 445
t
1E.
4117,5
4090,O
4085,5
4079,O
4075,O
4066,7
4062,6
4057,3
4051,l
4046,O
4043,7
4039,2
4034,s
4030,2
4021,7
4016,s
4012,s
3671,9
3660,l
3645,l
3630,7
3615,s
3602,O
3598,O
3576,3
3551,6
3402,s
3394,9
3382,7
3374,7
3371,l
3366,7
3364,l
3340,7
3336,s
3243,4-3239,O
3236,3
3231,6
3225,6-3222,2
-3219,3
3206,7
3199,2
3195,3
3192,2
3188,2
3181,6
3167,3
3164,6
J
Tabelle 1 (Fortsetzung)
___
Anmerkungen
0
6
0
3
0
*
LO
2
0
3
1
2
2
2
8
0
1
1
1
0
0
0
0
0
1
1
1
t
66
* 66
xi
66
66
6
U
S
*S
1
1
1
U
2
ff
0
0
0
1
2
U
I4
24279,5
24442,s
244'10,2 409,5 Mittelstark
24508,s
24532,8 408,5 Sehr stark
24583,2
24607,6
406 Schwach
24640,l
24677,s
24708,6
24723,l
404,5 Schwach
24750,3
24777,l
404 Stark
24806,O
24858,3
24888,7
24912,s
27226,l
27313,s
27426,O
27534,9
27648,4
27754,4
27785,O
27964,O
28146,5
29379,4
29447,4
29553,2
29623,3
29655,5
29693,s
29717,3
29924,s
29959,3
30822,s-30865,l
30890,4
30935,5
30992,6-31025,s-31053,2
31176,O
31249,l
31286,4
31317,6
31356,5
31421,3
31563,l
31590,4
}
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U
ff
446 S. B’agerlerg. Bie Kathodophosphoreszenz
volz Erbium usw.
nber den allgemeinen Charakter des Phosphoreszenzspektrums von Erbium kann folgendes angefiihrt werden. Das
Spektrum besteht aus mehreren charakteristischen Liniengruppen,
die uber das ganze Wellenlangengebiet von 6800-3100 AE.
mit ziemlich groEen Zwischenraumen verteilt sind. AuEerdem
liegen gewisse, mehr oder weniger scharf begrenzte Banden
vor. Es ist wenig wahrscheinlich, da6 sich dieses Spektrum
in Oszillationsserien zerlegen IaBt, wie sie Vegard bei der
Phosphoreszenz von festem Stickstoff gefunden hat. Es IiBt
sich vielleicht eher sagen, da6 unser Spektrum Multiplettencharakter besitzt ,
Es ist schlieElich noch zu erwahnen, da6 auch das benutzte Calciumoxyd auf Phosphoreszenz untersucht wurde. Es
gibt jedoch nur eine sehr breite und diffuse kontinuierliche
Bande zwischen 4100 und 3600 AE., die natiirlich auch auf
den oben behandelten Phosphoreszenzaufnahmen auftritt.
Es sei mir hier gestattet, meinem hochverehrten Lehrer,
dem Prafekten des hiesigen Instituts, Hrn. Prof. Dr. Manne
Siegbahn, meinen besten Dank suszusprechen fiir die Anregung zu dieser Arbeit sowie fiir die vorziigliche Apparatur,
die er mir zur Verfngung stellte, und das Interesse, mit dem
er meine Arbeit immer farderte.
Das bei dieser Arbeit verwendete Erbiumpraparat en&
stammte einer Sammlung von Erdprgparaten, welche Hr.Hofrat
Freiherr Auer von Welsbach die Liebenswiirdigkeit gehabt
hat, Hrn. Prof. Siegbahn ftir spektroskopische Zwecke zur
Verfiigung zu stellen.
Upsala, Physikalisches Institut der Universitat, Mai 1928.
(Eingegangen 18. Mai 1928)
Awnalen der Physik, I V . Folge, Band 66
S. F a n e r b e w
Tafel X I I I
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