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Die Kettenreaktion des Urans und ihre Bedeutung von Otto Hahn. Deutscher Ingenieur-Verlag G. m. b. H. Dsseldorf 1948. 46 S. 5 Abb. 1 Tafel. 3

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Znr DarateUnog von [labtllwhem Beagelur fiir dic Pealgrn-Realrtion
wendct man nach J. D. Barger und E. D. Delramater rnit Vortcil ThicnyIchlorid an. Es werden 1g Fuchsinbase in 400 ml Wasser gcliM, 1mlThionylchlorid zugefiigt und das GefkO 12 h verschlossen stehen gelassen. Nach
EntfBrbung wird die Lilsung durch Schtitteln mit 2 g Aktivkchlc von Vcrunreinigungen befrcit und filtriert. Die Lilsung halt sich verschlosscn langc
Zeit. Das PH der Lbsung betrHgt 1,24, gegen 1,38 bci nach drr urspriinglichen Mcthode bereitetem Reagene. Dieser geringe Untcrrwhird sehcint
irrelevant zu win. (Scieme 108, 121-122 (19481). - J.
(416)
Znr qluntftatlren VantUln-Bestlmmung in Puddingpulvern, Vanillearomen usw. benutzt &. Krdlkr die Farhrcaktion bei Kupplung rnit Pyrogallol in saurem Medium. Es entstcht ein roter Farbstofl, der kolcrimetrisch
im Reagenzglaa mit cntsprcchend angesetzten Vergleichslbsungcn vcrglichcn wird. Zur Extraktion der Prohe und zurn Ansetzen der Vergleiehs1i)sungen eignen sich Chloroform und Bcnzol. Ale Rcagens w;rd cine 0,5%igc
Pyrogallol-Lilsqng in Methanol cmpfohlen. 15 %ige mcthanolischc Salzsiiure-Lbsung wird gcmeinsam nlit Pyrogallcl zur Reaktion grbrnrlit. -(Dtsch. Lehensmittelrdsch. 11, 145146 [1948]). -W.
(406)
"rockeneipnlver zeraetzt sfeh mit der Zeit, weil cs beim Lagern LuflGnuerstoff aufnimmt. B. Makower und T. M. S h w stellen fest, dall die
Sauerstoff-Aufnahme M in cms/kg Eipulver pro Stunde unter Normaldruck
bci rinem Wasscrgehalt W d r r Luft nach der Formel
M
[1948]).
-J.
(422)
Den Cu-Rompler dea S-OxychlnoUn ele lunglzidcs Textllwbntzmlttel
xu vcrwcndcn, vcrspricht nach Benigmre gute Erfolgc. Das gefkrbte Gut
wird mit 1 'Ib dcr Vrrbindung in schwach saurcr Lilsung hcliandelt und anschlicBcnd impr8gnirrt. Bei Erprobung in den Tropm, ini fcuchtcn Wetter,
bci UV-Bestrahlung und durch Eingrabversuche crgab sich, daB dieFestigkcitseigenschaftcn kaum vertindert, ja, teilwcirc durch diesc Behandlung
sogar leielit verbessert werden. Gegen die mcisten Fungi-Arten geniigcn
0,2 Gew.%, nur gegen Aspergillus niger ist eine Konzentration vcn 0,6%
erforderlich. (Ind. Engng. Chem., ind. Edit., 40,1426/29 [1948]). -W.
k ,W
~
1
+ ksW vcr-
18uft. Bei sehr langen Beohachtungszciten vcrringert sich dic ahsorbicrtc
Sauerstcff-Menge etwas. Durch Einwirkung ron Licht w;rd sic stark vcrmehrt (durch eine 500 Watt Lampe bis auf das l7fache). Die Abhkngigkcit
vom Saucrstoff-Druck P wird von dcrsclben Formel beschricbcn, wcnn fur
W dcr Druck P und andcre Zahlenwcrte fiir die Konstantcn cingesetzt wcrilrn. Dic Vcrff. vcrmuten bei dcr Zcrsetzung die Bildung cincr Zwischrnvcrbindung. Aus dcr Tcmpcraturabhtingigkeit crgibt sich, daO die Aktivicrungsencrgic j e Mol 0, 22 kcal bctrigt. Fiir die Sauerstoff-Aufnahme
kommen Phosphor-Lipoidr, ungesattigte Glyceride und Carotino;de in
Frage. EntwHsscrtes Eipulver sol1 stcts so schnell wic mbglich in inrrtrr
Gasatmcsphllrc luftdicht vcrpackt wrrdm. (Ind. Engng. Chrm.. ind. Edit.,
40,1433137 [1948]). -1%'.
Ehe Theode der Manzenwbutnttrkuly wurde von A . S. Crnffs aufggrrtcllt. WHhrcnd die friihercn Pflanzen8chutzmittcl wrgen ihrer behenden
Eigenschdten oder ihrer Konzentration wirksam warrn, eind cs die hcuto
bcnutzten, die in gcringcn Konzrntrationen angcwandt wcrdtn kilnnen,
auf Grund physikalisch-chemischcr Verhatnissc. Fur dic oberirdischen
Pflanzcntcile ist zum Durchdringcn der Cuticula und Aufnabmc in den
Bliittern unpolarcr Bau der Herbicide notwcndig, fiir dio unterirdischen,
die cin spezifisches Aufnahmevermbgen fiir Ionen haben, ein polarer. AuBerdem kommen zu diesen einfachen VerhUtniescn noch Lbslichkcit und Bcnctzung, hesondcrs bei Dinitroselektiven, hinzu. So ist z. B. Dinitrobutylphenol wirksam gegen junge Pflanzen, mit Ausnahmo der Xerophyten,
dcrcn Cuticula undurchlbsig ist, unwirksam aber gegen die i m Boden befindlichen Teile, das Dinitrophenolat hingcgen 8chlld;gt RUbcn- und Zwiebelpflanzen, nicht jedoch Getreide und Zuckerrohr. (Science 108, 85-86
(409)
-
(410)
Thioeubamldo-DDT (pPf4-Trichlor-a,a-bis(thiocarbamido
8-pheng1)%than) wurde von Th. Wagner-Jauregg und Mitarb. durch Kondensation
r c n Chloral mit Phenylrhodanid in konzcntrierkr Schwefekllure erhalten.
Es entstcht dabei also nicht dae in Analogie zur DDT-Synthtsc zu crwartende Rhodan-DDT, sondern die -SCN-Gruppc wird zur -6CONH &uppc
vrrscift. Die Thiocarbaminsllure-Ester haben einen weit hbhertn Schmelzpunkt, a18 dic entsprcchendcn Rhodanide. In analoger Weire wurden die
m- und p-Nitro-Derivate nus m- bzw. p-Nitrophcnol und Chloral erhalten.
o-Nitrophenol kondensicrt sich nicht. cbenscwenig Phcnylsenfill (+
Phenylthioharnstoff) wohl aber Benzylrhodanid.
Thiocarbamido-DDT ist frisch dcm DDT grgrn Wanzen Bberlcgen.
grgcn KornkUer unterlrgen. Es ist wenigcr haltbar. als DDT. Es besitzt
auch bac$cricidc Wirkungen gegen Tubcrkrlhazillrn (1 :400000 biR 1 :500000)
(Chrni. Bcr. 81, 417-422 119481). - J.
(414)
EinfUhpag in dle theoretiache Phpik von Prof. Dr. Friedrich Huqd. Erstrr
Band: Mechanik. Zweite Auflagc 1948. Biblicgraphiirhes Institut
Leipzig, 302 S., 128 Abb., 5.80 DM.
Die ncue Auflage des in Aufmachung und Preis zeitgcmiiB beschcidencn.
in1 Inlialt vorziiglichen Bkndchens untcrschcidet eich naturgemBB wenig
vcn dcr vcr kurzem erschicnencn ersten Aufiagel); d a cs sich um rinc didaktisch wchldurchdachtc Einflihrung in ein abgerundetcs Gchiet der
klassisehen Physik handelt. In den Jahrcn scit dem Erscheincn drr 1.Aufl.
hattc der Referent Gelegenheit., zu sehcn, daB das Werk den Studcnten
eine gute Hilfe ist, neben dem Erlcrnrn der mathcmatischcn Mrthcdcn vor
allem den physikalischen Gchalt dcr Mechanik zu crfassen. Ebcnso wird
es dcm Nichtphysiker eine rasche Orirntierung in cinzclnen ihm hcgcgncnden mechanischen Fragen ermbglichen.
Jetwen.
[NB 621
Lehrbueh der geeamten Chemie von F. t.Brcusch. Wcpf u. Co. Verlag.
Basel 1948, 604 S.. Schw. Fr. 45.-.
Das Buch ist fiir das Mitarbeiten bci cincr zwrisrmestrigcn Vorlrsung
iiber Chcmie fiir Mcdizincr brstimmt. Es ist in drei Tcile geglirdrrt: Allgcmcinc Chemie, sprziclle Anorganischc Cbcmic und Organischc Chemir.
Schon dicse Einteilung zeigt, ha,im Gcgensatz zu anderen Anfiingerlehrbiichcrn, der Verf. auf die induktivr Ahlcitung virler Gcsctze und Begriffe
venichtct, sondern diese im wescntlichcn an den Anfrng cletzt. Daa Buch
gcwinnt dabei an Systcmatik und Ubrreichtlichkcit, mu0 abrr in1 r r s t e n
Teil schr vielc Bcispiele bringen, die dcm Anflinger vbllig ncu und vom
chrmischen Standpunkt dahcr unverstkndlich sind. Mit der Angabe physikalischrr Ergcbnisse geht der Vcrf. dabri rrcht writ (Atombau, Atomzertriimmerung, Atomencrgie u. a.). Die ,.Chrmic dcr Stcrne und der Erde"
Die Ketteareaktlon des urn^ m d ihre Bedentung, von OtfoHahn. Deutschcr wird vcr der ,,spczicllcn Anorganischcn Chemic" gebracht. Ebenso werden
Ingenieur-Verlag G.,m. b. H.,Diiseeldorf 1948. 46 S., 5 Ahb., 1 Trfcl. die ohemischen Bindungen echon zu Anfang ausfiihrlich diskutiert. Die
Wcrtigkcit wird schon im ersten Teil summarisch erilrtcrt; auch die Zu3.90 DM.
Dee vorlirgende Biiehlein ist die Wiedcrgahe cines Vortrages, den dcr s t b d e in Lbsung werden hier behandelt und dabei u. a. Elektrolyse, ElekVerfasser bei einer Erinnerungsfeier zu Ehren von D. Papin in Hamburg trophorcse, Dissoziation, Wasserdipolc, Massenwirkungsgesctz, Lblichkeitfiprodukt, Skurcn und Bascn gebracht. Es wird bei dieser Anordnung
im September 1947 vcr Ingrnieurcn gchaltcq hat.
Dementsprechend berichtet der Entdeoker der Atomspaltung hier zum dem Anfbger sehr schwer sein, diese Dinge wirhlich gedanklich zu rerarUnterschied von den mcisten dcrartigen Aufsiitzen und Broschiiren nus beitcn und zu verstehen, solange ihm chemische Kenntnisse fehlen.
In dem z w e i t c n T e i l ,,spezielle Anorganischc Chemie" wcrdcn zuerst
seincr Fcder vorwiegend iibrr dic t e c h n i s c h c n Konscqucnzcn scincr Entdeckung. Angesichts des bchannten Vcrf. und der AktnaliULt dcs Stoffcs die Nichtmctalle, dann die Metalle erBrtcrt. Damit geht der Vorteil, dae
brdarf cs kcincr bcsondcrrn Empfehleg des Bhdchene. Hingcwieecn sei Periodischc Systcm schon zu kennen, z. TI. wieder verloren. Die hbheren
Gruppcn wcrden auseinandcr gerisscn. Die moderne Nomcnklatur anorruf dic lrichtc Lesbarkcit, brruhcnd auf der hohcn Daratellungekunst, die
den Vrrf. vcr viclen Wisscnschaftlcrn auszeichnet und auch in seinen Ver- ganischcr Vrrhindungen wird vermiBt.
iiffcntlichungcn die unmittclbarc NHhc dee gesprochenen Wortes durchIn dcr , , O r g a n i s c h e n C h c m i r " (Tcil 3) werden, in einzclnc Abklingcn 1BOt. Diesc leichtc FaBlichkeit der hrsteUung mag in dcm vor- schnittc untertcilt, zucrst aliphatischc, dann aromatische Vcrbindungrn
liegendrn Bbdchen ncch dadurch gestcigert sein. dan der Vcrf., wclcher abgchandelt und zulctzt einige Sondrrkapitel, hydroaromatische Verbindie chcmischen Grundlagen fiir die Ausnutzung der Atcmencrgie rnit Mei- dungen, Farbstoffe, heterocyolischc Vcrbindungcn und Hochpolymcrc ersterhand selbst .geschalfen hat, in den teehnischen Anwendungcn sclbst ilrtcrt.
Laio ist und daher die Schwierigkeiten des Laien sehr genau kennt. BeeonDas Buch h a t durchweg das Bcstrebrn, modern zu sein und dic neueeten,
ders erfreulich an dem Heftchen ist auch, daD man immer wicder die Pcr- fur den Mcdiziner besondere wichtigcn Ergebnisse zu bringen. Dic Schreibsbnlichkrit dee Verfassere durchspbt, dcr als handclndes Subjekt in dcr weise der Gleichungcn und der Formcln - bcidcs durch das ganze Buch
Entdeckungsgeschichte auftritt, und daB stets aufe Neuc scin tiefcs und durchnumeriert
bemiiht sich, die Untcrschiedc der Bindungearten
immcr waches VerantwortungsbeauBtsein angesichta der gefiihrlichcn Konwiederzugeben. Salze werden mit den Ionenladungen gcschrieben. Aber
sequenzen der Entdecknng zu Tage tritt. Fiir alle, die den Vcrf. kcnncn, nebcn manchen Vorziigen h a t das Buch, abgesehen von seiner Einteihmg
ist daa zwar ein altvertrauter Zug; es iet aber beglUckend zu sehcn, daB
(8.0.) cine Fiille von Ungenauigkeitrn und Fehlern, dir in cincm Lehrbuch,
durch derartige Schriften und VortrHge auch weitere Krrisc den sittlichcn
besonders fiir Anfllnger nicht vorhanden sein dllriten.
Ernst spiircn, der hinter den Erfolgen moderner Naturforschung steht und
i nur'auf e l n l g e s hingewlesen. Dle Wassentof~-Ionenkonzentrader von der Oberflbhliohkeit der tageepolitischen Diskussicn und der tlon Es1str esehr
unglackllch (unversundlich) erbrtert (S. 118 I l Q ) , 2. 71.
Ahnungslosigkeit schbngeistiger 6alonwiseenscbaft 80 gern gelcugnrt wird. falrch. Denn In relnem neutralen Wasser 1st nlcht jede lo7Mdlekel In lonen
S. Flfiggc.
[NB 741 zerfallcn. Dle opthche lromerle wlrd rein formal auf Orund der In dlc
Ebene projltlerten Fonneln dar estellt ohne Erwllhnun der Tetraeders
1) VgI. dlesc Ztschr. 59, 123 [1947].
(S.344) und mu8 daher far den %nf8n&r unventandllch glelben. Auf der
-
II0
Angm. Chem. 1 61. Jahrg. 1849 I Nt. 3
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