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Die Kohle. Entstehung Eigenschaften Gewinnung und Verwendung von W. Gumz und R. Regul. Verlag Glckauf Essen. 1954. 1. Aufl. 427 S. 177 Abb. 121 Bildtafeln. Lwd. DM 28

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der Neufassung kann es zur Einfiihrung in das Chemiestudium und
denjenigen Stndierendeu, welche Chemie als Nebenfach benotigen,
wie Physikern, Mineralogen, Biologen, Medizinern und Lehramtsstudierenden bestens empfohlen werden. Auch in Druck und Ausstattung befriedigt das Buch in jeder Hinsicht.
Lediglich einige Kleinigkeiten sind zu beanstanden, wie z. B.
- i m Hinblick auf die Bronstedtsche Definition (S. 143) - der
Satz: ,,Wasserfreies Ammoniak ist weder eine Saure, noch eine
Base" (S. I l l ) . I n der Gleichgewichtsbeziehung sollten die Konzeutrationfn der Ausgangsprodukte i m Nenner stehen (S. 1 3 7 ) .
3'. Seel
[NB 1061
'I'he Colloid Chemistry of Silica and Silicates, von Ralph I<. Iler.
Corncll University Press, Ithaca, New York. 1. Aufl. X I I ,
324 S., 20 Tab., 62 Abb. Gebd. S 5.50.
Die jiingste Entwicklung der Siliciumchemie ist gekennzeichnet
durch den starken Anteil, den polymer- und kolloidehemische
Betrachtungsweisen haben. So ist es sicherlich begriiBenswert,
wenn heute versucht wird, cine Darstellung der hochdispersen
Kieselsauren und Silicate vom Standpunkt der Kolloidchemie
zu geben. DaW der Gedanke dazu in der Luft lag, zeigt die Tatsache, daW fast gleichzeitig zwei Monographien praktisch gleicher
Zielsetzung der Fachwelt vorgelegt werden. namlich die Biichrr
von R . K . Iler sowie von E . A. Hauser.
Schon die Stoffauswahl beider Biicher, von denen das letztgenannte in dieser Zeitschrift noch besonders besprochen werden
wird, zeigt, wie verschiedenartig diese Aufgabe angefaat wird.
Der Grund dafiir ist teils in der Vielseitigkeit, teils in der naturgegebenen Verschwommenheit der Begrenzung des Themas, teils
dadurch bedingt, daB beide Autoren wohl beabsichtigten, nur
eine auswahlweise Darstellung in personlicher Schau zu geben.
DaB der letztgenannte Gedanke gerade fur das Buch von R . li.
Iler zutrifft, diirfte schon daraus hervorgehen, daB das Werk sich
nach Angabe des Autors aus Vorlesungen entwickelt hat, die er
1954 a n der Cornell-University hielt.
Kapitelweise werden behandelt: das System KieselsaureiWasser,
die loslichen Silicate; die Chemie d e r Kieselsauren; Kieselsaureester; kolloide Kieselsaure; amorphe Kieselsauregele und -pulver;
kolloide Silicate; Oberflachenchemie der Kieselsaure und Silicate;
Kieselsaure in lebenden Organismen.
.
Der Leser, der sich einen Uberblick iiber die Stoffgruppen,
Denkweisen und Fragestellungen im Bereich der dispersen Kieselsauren und Silicate verschaffen will, wird sicherlich Nutzen aus
der Lektdre ziehen und ihr viele Anregungen entnehmen. E r wird
die Klarheit, Knappheit und Vielseitigkeit der Darstellung zu
schatzen wissen. DaD bei der Abhandlung die verschiedenen Teilgebiete mit sehr verschiedenen Gewichten gewogen werden, erschwert freilich dem Nichteingeweihten die Urteilsbildung iiber
ihre Bedeutung und enthebt den Fachmann nicht der Notwendigkeit, fur zahlreichc Fragen andere Quellen zu Hilfe zu nehmen.
So werden die wasserigen kolloiden Dispersionen, zu deren Kenntnis der Autor selbst in Originalarbeiten beigetragen hat, sehr ausfiihrlich dargestellt, wahrend die festen hochdispersen Kieselsaurcn nicht i m richtigen Verhaltnis zu ihrer uberragenden technischen Bedeutung gewiirdigt werden. Das Kapitel iiber disperse
Silicate behandelt vorwiegend kristallstrukturelle und morphologische Verhaltnisse, die man griindlicher in dem Buch von Ic.
Jasmund ,,Die silicatisohen Tonminerale" findet, wahrend die
eigentlichen kolloidchemischen Phanomene (Quellung, Thixotropie, Basenaustausch u
zu burs kommen. Das Kapitel iiber
Kieselsaureester, das ma
Rahmen dieses Buches wohl iiberhaupt nicht erwarten wiirde, gibt nur einen ganz kleinen Ausschnitt unseres Wissens auf diesem Gebiet. Besonders aber ist zu
bedauern, daB die Silikose, die heute als menschlichstes Anliegen
in der Kolloidchemie der Kieselsauren betrachtet werden mu9, mit
keinem Wort erwahnt wird, obwohl dem Verhalten der Kieselsaure
i m lebenden Organismus ein eigenes Kapitel gewid,met ist. Ein
Ausbau des Buches bei einer spateren Neuauflage wiirde daher
zu begriiDen sein und auoh sicherlich den Leserkreis orweitern
helfen.
W . Noll
[NB 961
Die Kohle. Entstehung, Eigenschaften, Gewinnung und Verwendung, von W . Gumz und R. Regul. Verlag Gliickauf, Essen.
1954. 1. Aufl. 427 S., 177 Abb., 121 Bildtafeln. Lwd. DM 28.--.
Mit diesem Buch haben die beiden - seit langem i n der Fachwelt des In- und Auslandes anerkannten - Verfasser eine brcite
Liicke i m Schrifttum in geradezu vollendeter Weise geschlossen.
Es war ein groDes Wagnis, ein Buch iiber das Gesamtgebiet der
Kohle zu schreiben, iiber das eine praktisch uniibersehbare Flut
von Fach- und Spezialbiichern vorliegt. Das Buch sollte in wissenschaftlich einwandfreier Form einem breiten Leserkreis ohne be-
sondere Fachkenntnisse einen geschlossenen uberblick iiber aUe
Teilgebiete geben, die irgendwie mit der Kohle zusammenhangen.
Das ist gelungen. Der beste Beweis dafiir ist die Tatsache, daD
man das Buch i m wahrsten Sinne des Wortes ,,lesen" kann. Der
an sich recht trockene Stoff wird dem Laien in fliissigem Stil dargeboten. Das ausgezeichnete kleine Fachlexikon i m Anhang erklart in knappen, klaren Worten die wichtigsten Fachausdriicke.
Aber auch der Fachmann findet viele wertvolle Angaben, vor allem
in den Zahlentafeln.
Zuerst werden Entstehung und die wichtigsten physikalischen
und chemischen Eigenschaften der Kohle beschrieben. Es folgen
Kapitcl iiber Gewinnung, Aufbereitung und Veredelung der Kohl?
und iiber die wichtigsten Kohlenvorkommen der Welt; alles
Dinge, die jedermann eigentlich schon in der Schule lernen miiBte,
die dort aber leider vie1 zu kurz kommen. Einen breiten Raum
nimmt die Kohleverwendung i m Haushalt und in der Industrie
ein. I n diesem - vielleicht wichtigsten Kapitel - findet der Leser
praktisch alles, was er sucht. Er lernt z. B., wie man im Kiichenherd, i m Zimmerofen oder in der Zentralheizung Kohle wirtschaftlich verbrennt (die meisten machen es falsch!), oder wie die
Feuerungs- und Kesselanlagen der Industrie arbeiten. Auch die
Gaserzeuger und Industrieofen kommen nicht zu kurz. SchlieBlieh lernt man auch noch die ,,Kohle i m Energiehaushalt" kennen
u n d erfahrt etwas iiber ihr Verhaltnis zu anderen Energiequellen.
Fur eine spatere Neuauflage des Buches sei empfohlen, die
Kohlenreviere einiger nicht angefiihrter oder zu kurz gekommener
Lander (z. B. RuWland, China, Siidafrika, Indien) noch zu besprechen und das Lexikon sowie das Kapitel iiber den Energiehaushalt
zu erweitern.
I n einer Zeit, in der dic Iliskussion iiber Kohle- und Energieprobleme nicht nur mehr einigen Fachleuten vorbehalten ist, sondern die breite Offentlichkeit und damit jeden von uns angeht,
mu0 man dem Buch einen groBen Leserkreis wiinschen.
L. Hardt
[NB 1041
n e r Boden. Kurzes Lehrbuch der Bodenkunde, von A . Jacob.
Akademie-Verlag, Berlin 1953. 3. Aufl. X I I , 260 S., 7 Kunstdrucktafeln, 2 Falttafeln, gebd. DM lo.-.
Das Buch richtet sich an ,,alle diejenigen, denen die Betreuung
der praktischen Land- und Forstwirtschaft .. obliegt ... wird aber
auch dem Laien manches Interessante bieten ...". Diesen Leserkreis muB man sich bei der Beurteilung des Buches stets vor
Augen halten. Es behandelt - immer mit Hinblick anf eine hohe
und nachhaltige Pflanzenproduktion - alle Gebiete der Bodenkunde: Bildung und Aufbau der Boden, Eigenschaften und Einteilung, Kartierung und Untersuchung der Boden; das Verhaltnis
von Boden und Pflanze und die Bewirtschaftung der Boden werden d a m noch extra behandelt. Die Aussagen sind moglichst
leicht verstandlich u n d allgemein giiltig gehalten. Doch h a t der
Verfasser - oft stillschweigend vorausgesetzt - nur deutsche
Verhaltnisse vor Augen (bes. i m Kap. X I I I ) . Gewisse Ungenauigkeiten sind, wohl dem Bestreben nach LuBerster Kiirze zuzuschreiben. Auch sind mit Riicksicht auf den Leserkreis viele Dinge stark
vereinfacht dargestellt. Das Buch enthalt nur wenige chemische
Formeln und keine Gleichungen, ebenso keine Zahlentabellen zum
Beleg der Aussagen im Text. Dies ist aber auch fur Praktiker und
Laien eher ein Nachteil als ein Vorteil. Umgekehrt w i r e es nicht
notig gewesen, ,,auf die neueren Anschauungen der sowjetischenBodenkunde vor allem auf dem Gebiete der genetischen Bodenkunde
naher einzugehen", denn diese Spekulationen, f u r die nach Aussage des Verfassers selbst die Beweise noch fehlen, sind eher fur
Fachleute als fur Laien berechnet. - Erfreulicherweise werden in
einem SchluDkapitel ,,Praktische Gegenwartsaufgaben der Bodenkunde" erortert. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, den praktischen Land- und Forstwirten mehr wissenschaftliche Kenntuisse
iiber die Land- und Forstwirtschaft zu vermitteln; das vorliegende Buch leistet ohne Zweifel einen Beitrag zur Losung dieser
Aufgabe.
R. Bach-Zurich [NB 1021
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen Handelsnamen Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift derechtigt nicht z; der Annahme
daJ3 solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden diirfen!
Vielmehr handelt es sich haufig um gesetzlich geschiitzte eingetragene W a renzeichen,auch wenn sie nicht eiaens mit ( W . Z .J"eekennzeichnet sind.
..
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhiiuser Landstr. 35; Ruf 24975
Fernschreiber 046355 Foerst Heidelbg.
@ 1956 by Verlag Chemie, GmbH. Printed in Germany.
Alle Rechte vorbehalten insbesondere die der Ubersetzung. - Kein
Teil dieser Zeitschrift darf in irgendeiner Form - durch Photokopie
Mikrofiim oder irgendein anderes Verfahren - ohne schriftliche Gel
nehmigung des Verlages reproduziert werden. - All rights reserved
(including those of translations into foreign languages). No part of
this issue may be reproduced in any form, by photoprint, microfilm
or any other means, without written permission from the publishers.
Verantwortlich fur den wissenschaftl. Inhalt: DipLChem. F . Boschke (17a) Heidelberg. fur den Anzeigenteil. W Thiel Verlag Chemie, GmbH.
(Geschaftsfiihrer Eduard Kreuzhage), WeinheiklBergstr.; Druci: Druckerei Winter, 'Heidelbirg.
312
Angew. Ghem.
/ 68. Jahrg. 1956 1 N r . 8
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